Bei Netflix: Molly's Game zeigt die dunkle Seite von Spider-Man-Star Tobey Maguire

15.03.2020 - 09:30 Uhr
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© Universum Film/Netflix
Molly's Game
Neuerdings könnt ihr euch Molly's Game bei Netflix ansehen. Wir verraten euch, welch finstere Geschichte den Film mit einem ehemaligen Spider-Man-Darsteller verbindet.

In seinem Regiedebüt Molly's Game erzählt der bekannte Drehbuchautor Aaron Sorkin (The Social Network) die auf wahren Begebenheiten basierende Geschichte von Molly Bloom (Jessica Chastain), die ab 2007 ihr eigenes verdecktes Pokerimperium auf die Beine stellte. Die ehemalige Kellnerin veranstaltete hochdotierte Spiele, an denen bekannte Persönlichkeiten wie Ben Affleck und Leonardo DiCaprio teilnahmen.

Ab heute könnt ihr euch den Film, den Sorkin auf Grundlage des gleichnamigen Buches von Bloom inszenierte und schrieb, bei Netflix ansehen. Er offenbart eine düstere Verbindung zu einem bekannten Schauspieler, der als Spider-Man weltbekannt wurde. Es sei auf mögliche Spoiler zu Molly's Game hingewiesen.

Das Vorbild hinter dem mysteriösen Player X in Molly's Game spielte einst Spider-Man

In Molly's Game gibt es einen von Michael Cera verkörperten Pokerspieler, der lediglich als Player X bezeichnet wird. Laut diverser Berichte handelt es sich dabei um eine Mischung verschiedener realer Vorbilder, darunter die eingangs erwähnten Affleck und DiCaprio. Einem Report von The Ringer  zufolge stand für den Part aber vor allem ein anderer Schauspieler Pate: der ehemalige Spider-Man-Darsteller Tobey Maguire.

Tobey Maguire als Spider-Man aka Peter Parker

Der heute 44-jährige Akteur schwang sich für Sam Raimi nicht nur als Marvel-Spinnenmann durch die Häuserschluchten New Yorks, sondern neben seiner Filmkarriere auch an die Pokertische Molly Blooms. Der Bericht beschreibt Player X sowohl in der Filmvariante als auch im Buch als "finstere Figur", die Freude daran habe, die Leben ihrer Mitspieler und schließlich Bloom selbst zu zerstören.

Das berichtet das Buch über das Verhalten des Ex-Spider-Man

Brisant an der Sache ist, dass Bloom nach Angaben der Seite vorsichtig dabei sei, gegen Prominente zu schießen. Maguire allerdings bringt sie namentlich mit einigen fragwürdigen Verhaltensweisen in Verbindung. So habe sie dessen Taten als "geschmacklos" empfunden, wie sie vor dem Hintergrund einer Beschreibung eines Bluffs erklärt.

Diese Finte soll er übrigens überzeugend u.a. damit erfolgreich ausgeführt haben, indem er auf das Leben seiner Mutter schwörte und beteuerte, nicht zu lügen.

Michael Cera als Player X in Molly's Game

Ferner erzählt Bloom etwa von einem geheimen und unfairen Deal zwischen dem Darsteller und einem Mann, der um seine Hypothek spielte und durch eine verlorene Pokerhand hochverschuldet gewesen sei. Maguire habe mit ihm abgemacht, die Verluste zu decken und dafür 50 Prozent von dessen Gewinnen einzustreichen, bis die Schuld beglichen sein würde.

Auch das Verhältnis zwischen dem Schauspieler und Bloom selbst soll mit der Zeit immer mehr gelitten haben, da er u.a. nicht mit ihrem wachsenden Trinkgeld zufrieden gewesen sein soll. Einmal habe er sie aufgefordert, sich selbst zu demütigen: Für einen 1000-Dollar-Chip sollte sie bellen wie ein Seehund.

Gegenüber Entertainment Tonight  bestätigte Bloom den Vorfall noch einmal und betonte, seiner Aufforderung nicht nachgekommen zu sein. Letztlich soll der Ex-Spider-Man sogar dafür gesorgt haben, dass sie aus den Spielveranstaltungen verdrängt wurde.

Werdet ihr euch Molly's Game bei Netflix ansehen?

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