Bestätigt: Hereditary-Nachfolger wird der grausamste Horror-Alptraum des Sommers

26.06.2019 - 10:25 UhrVor 1 Jahr aktualisiert
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© Weltkino
Midsommar
Die Produktionsfirma A24 hat offiziell bekanntgegeben, dass der Hereditary-Nachfolger Midsommar ein R-Rating erhält. Erste Kritiker zeigen sich verstört vom Film.

In den Vereinigten Staaten steht Ari Asters (Hereditary - Das Vermächtnis) neuster Film Midsommar bereits in den Startlöchern. Anfang Juli ist es in den US-Kinos so weit, während wir uns hierzulande noch bis zum 26.09.2019 gedulden müssen. Nun gab die Produktionsfirma A24 via Twitter  offiziell bekannt, dass der Streifen ein R-Rating, also die zweithöchste Altersfreigabe in den USA, erhalten hat.

Darum erhält Midsommar ein R-Rating

Der Erklärung der für die Freigaben in den Staaten zuständigen Motion Picture Association of America (MPAA) zufolge gründet die Entscheidung auf im Film zu erlebende "verstörende rituelle Gewalt und entsetzliche Bilder, starken sexuellen Inhalt, grafische Nacktheit, Drogenkonsum und Ausdrucksweise."

Erste, in der vergangenen Woche erschienene Kritikerstimmen zu Midsommar zeigen sich schon verstört.

Psychedelisch und verstörend: Midsommar begeistert Kritiker

Wie Hereditary nutze Filmemacher Ari Aster auch in Midsommar das Thema der Trauer, um den Film zu einem Albtraum heranwachsen zu lassen, wie Jacob Hall von Slash Film schreibt:

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"MIDSOMMAR: Wie bei HEREDITARY nutzt Ari Aster überwältigende Trauer als Tor in einen langsam eskalierenden Tunnel von Albträumen. Kein instinktives Fest des Schreckens, aber etwas so viel Unangenehmeres, düster Komisches und ja, total Abgedrehtes."

Midsommar ist ein psychedelisches Märchen

Indie Wires David Ehrlich beschreibt Midsommar als "psychedelisches Märchen" und zieht veranschaulichend Alfred Hitchcocks Klassiker Psycho heran:

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"MIDSOMMAR wird für schwedische, heidnische Sonnenwenderituale bewirken, was Psycho für Duschen bewirkt hat. Ein psychedelisches Märchen darüber, sich von Angst und Schmerz freizumachen - absolut entzückend von seinem Albtraum eines Beginns bis hin zu seiner geblümten Säuberung eines Finales."

Slash Film-Autor Chris Evangelista habe jede Sekunde des "fast dreistündigen Films" geliebt (laut der IMDb geht Midsommar 140 Minuten). Er zeigte sich verstört und überrascht:

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"Midsommar: Ich habe jede Sekunde dieses fast dreistündigen Films geliebt. Heilige SCHEISSE. Yeah, er ist verstörend. Aber er ist zugleich überraschend komisch. Ein absoluter Publikumsliebling. Lang lebe Ari Aster."

Midsommar ist Wahnsinn, Krankheit, Freude

Unterdessen steht Lindsey Romain von Nerdist zwischen Bewunderung und Hass für Midsommar:

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"MIDSOMMAR. Wow. Ich weiß nicht, ob ich mich jemals so ausgeweidet und erkannt von einem Film gefühlt habe. Ich habe mich krank gefühlt, ich habe Freude empfunden - ich habe so viel gespürt. Vor allem: Ich habe nie zuvor solch eine starke, akkurate Darstellung eingeflößten Wahnsinns gesehen. Ich habe es bewundert und hasse es. Florence Pugh ist göttlich."

Wenn ihr einen eigenen Blick auf Midsommar werfen wollt, sei euch ein Trailer zum Film empfohlen. Ari Aster beschrieb sein neustes Werk an früherer Stelle als "Der Zauberer von Oz für Perverse".

In Deutschland startet Midsommar am 26.09.2019 in den Kinos.

Werdet ihr euch nach Ari Asters Hereditary auch Midsommar ansehen?

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