Black Widow: Jetzt kommt die Wahrheit über die vermurkste Abspannszene ans Licht

19.07.2021 - 10:20 UhrVor 2 Monaten aktualisiert
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Black Widow: Würdiger Abschied oder Enttäuschung? | Review
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© Disney
Black Widow
Wie alle Marvel-Filme wartet auch Black Widow mit einer Szene nach dem Abspann auf. Diese fällt allerdings sehr enttäuschend aus. Drehbuchautor Eric Pearson verrät, dass nicht einmal er weiß, was sie bedeutet.

Achtung, es folgen Spoiler zu Black Widow!

Im Jahr 2021 ist es kein Geheimnis mehr, dass sich nach (oder während) dem Abspann eines Marvel-Films mindestens eine kurze Szene versteckt, die zukünftige Abenteuer anteasert. Im Fall von Black Widow ist diese leider sehr enttäuschend ausgefallen. Sie markiert einen ärgerlichen Tiefpunkt im Marvel Cinematic Universe.

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Die letzten Minuten des Films sind nach Natashas (Scarlett Johansson) Tod angesiedelt und zeigen Yelena (Florence Pugh), wie sie am Grab ihrer Schwester steht. Plötzlich erscheint die aus The Falcon and The Winter Soldier bekannte Contessa Valentina Allegra de Fontaine (Julia Louis-Dreyfus) und rekrutiert Yelena für einen neuen Auftrag: Sie soll Clint Barton aka Hawkeye (Jeremy Renner) töten.

Black Widow-Autor über die unglückliche Abspannszene

Wie sich nun herausstellt, wusste nicht einmal Drehbuchautor Eric Pearson, was genau die Post-Credit-Szene von Black Widow bedeuten soll. Im Interview mit dem Hollywood Reporter  lässt er durchblicken, dass er die Abspannszene geschrieben hat, obwohl er ihren Kontext im MCU nicht kannte.

Wen verarsche ich? Irgendetwas geht hier vor sich! Eine Antwort darauf habe ich allerdings nicht. [Die Leute von Marvel] sagten: 'Das musst du nicht. Wir werden uns darum kümmern.' Ich Erinnere mich, dass ich die Szene geschrieben und mich dabei sehr schuldig gefühlt habe. 'Ich hoffe, wer auch immer am nächsten Kapitel arbeitet, ist okay mit dem, was ich ihnen angetan habe.

Mehr zur Post-Credit-Szene von Black Widow im Video:

Black Widow: Die Post-Credit-Szene und das Problem mit dem Taskmaster erklärt
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Obwohl das MCU oft dafür gelobt wird, dass alle Geschichten miteinander verbunden sind, wird hier ein Problem deutlich: Die Kreativen, die konkret an einem Projekt arbeiten, werden nicht in den großen Masterplan von Marvel-Chef Kevin Feige eingeweiht. Stattdessen müssen sie ihre Arbeit in einem abgesteckten Rahmen vollbringen.

Bei Black Widow ist das Ergebnis bitter: Irgendwie erfüllt die Abspannszene ihren Zweck (sie deutet einen Konflikt zwischen Yelena und Clint in der kommenden Hawkeye-Serie an). Taktvoll und stimmig wirkt sie jedoch nicht, gerade im Hinblick auf die vorherigen Ereignisse. Sie ist einfach ans Ende des Films getackert worden.

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Wie fandet ihr die Post-Credit-Szene von Black Widow?

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