Bruce Willis bei expliziter Sex-Szene betrogen: 5 Filme, die der Action-Star bis heute bereut

28.09.2021 - 18:00 UhrVor 20 Tagen aktualisiert
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© 20th Century Fox / Concorde
Bruce Willis
Action-Ass Bruce Willis kann einige seiner Filme überhaupt nicht ausstehen. Das liegt unter anderem an sehr deutlichen Sex-Szenen und heftigem Streit hinter den Kulissen.

Bruce Willis hat in seiner Karriere einige absolute Klassiker geschaffen: Auf Netflix findet sich mit ihm etwa einer der besten Sci-Fi-Filme aller Zeiten. Gleichzeitig gibt es aber Filme, die nicht nur bei der Kritik oder dem Publikum durchfielen, sondern auch beim Action-Star selbst. Die Gründe reichen von schlechten Drehbüchern zu expliziten Nacktszenen, die eigentlich nicht im Film landen sollten.

1. Bruce Willis wird bei drastischer Sex-Szene aufs Kreuz gelegt

Letzteres war ganz offenbar beim Dreh des Psychothrillers Color of Night der Fall: Willis spielt dort einen Psychotherapeuten, der den brutalen Mord an einem Kollegen aufklären möchte und dabei eine leidenschaftliche Affäre mit dessen Patientin beginnt. Dabei kommt es zu einer Sex-Szene im Pool, bei der kurzzeitig Willis' Penis zu sehen ist – was gar nicht nach dessen Geschmack war.

Color of Night - Trailer (Englisch)
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Im Gespräch mit Fans im Internet erklärte er (via ScreenRant ):

Als die Bilder von meinem Penis im täglichen Dreh-Material auftauchten, versicherte mir der Regisseur, dass sie niemals in den fertigen Film kommen würden. Aber dann legte er sich mit dem Studio an und ein Gerichtsstreit folgte. Er bekam seinen Director's Cut und ließ die Szene einfach drin.

Willis' Entrüstung ist verständlich, obgleich Color of Night nach der Meinung vieler Kritiker:innen mit ganz anderen Problemen als überraschend offenherziger Erotik zu kämpfen hatte. Im Übrigen bereut Willis manche seiner Filme auch aus dem entgegengesetzten Grund: Zu wenig Sex.

2. Verführung einer Fremden: Zu viele Schimpfwörter und wenig Erotik für Bruce Willis

Das ist zumindest Willis' Meinung zum Schicksal des Thrillers Verführung einer Fremden. Dort spielt er den Boss einer Werbefirma, den Halle Berrys Hauptfigur des Mordes an einer Liebhaberin verdächtigt. Klingt nach einer idealen Gelegenheit für einen 90er-Erotik-Mord-Mix à la Basic Instinct? Laut Willis war das womöglich die Idee, doch das Studio machte den Film mit einer nicht nachvollziehbaren Schnittfassung zunichte.

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Verführung einer Fremden wurde von den Produzenten ruiniert. Er sollte eigentlich ein R-Rating [Häufig FSK ab 16 oder ab 18 in Deutschland] bekommen, kriegte dann aber PG-13 [in Deutschland meist FSK ab 12], als sich die eigentlich geplanten, zügellosen Sex-Szenen für den Film nicht materialisierten.
Was es aber in den fertigen Film schaffte, waren eine Tonne an "Fucks". Es gibt da offenbar etwas Spielraum bei der Alterseinschätzung.

Das richtige Maß an Erotik ist allerdings nicht Willis' einziger Vorbehalt gegenüber den ungeliebten Vertretern seiner Filmographie. Manchmal ist es ein lausiges Drehbuch – und ein Pyrotechnik-Unfall am Set.

3. Bruce Willis von Drehbuch enttäuscht und bei Action-Szene verletzt

Bei Antoine Fuquas (Training Day) Kriegsfilm Tränen der Sonne waren sich viele Kritiker einig: Er wirke austauschbar und überladen mit Klischees. Da konnten selbst schöne Bilder und ein Soundtrack von Hans Zimmer nicht aushelfen. Willis sieht es ganz offenbar ähnlich: "Die Lehre aus Tränen der Sonne war, nie einen Film ohne fertiges Drehbuch anzufangen."

Tränen der Sonne - Trailer (Deutsch) HD
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Allerdings gibt es für seinen Unmut potenziell noch andere Möglichkeiten: So wurde der Schauspieler während einer Action-Szene von einem Projektil am Kopf getroffen und verklagte daraufhin die Produzenten (via BBC ). Das mag natürlich die Erinnerung an den Film deutlich negativ eingefärbt haben.

4. Absolute Gegenstücke zu Pulp Fiction: Bruce Willis bereut zwei große Flops

Diesen Beispielen steht allerdings ein ganzer Katalog an großartigen Filmen gegenüber. Willis selbst scheint allerdings kein großes Problem mit der schwankenden Qualität in seiner Filmographie zu haben – solange er sich ehrlich dafür entschieden hat:

Ich halte mich im Guten wie im Schlechten an mein Bauchgefühl. Deswegen bin ich für [Highlights wie] 12 Monkeys und Pulp Fiction verantwortlich, aber eben auch für Gurken wie Tödliche Nähe und Sunset.

Der Detektiv-Thriller Tödliche Nähe und der Comedy-Western Sunset - Dämmerung in Hollywood waren beide Flops an den Kinokassen und bei den Kritikern. Willis' nicht weiter erklärte Abneigung gegen beide Filme kommt also vielleicht von deren äußerst frostiger Bewertung. In beiden Fällen identifizieren nämlich Kollegen den Schauspieler selbst als Teil des Problems.

Striking Distance - Trailer (Englisch)
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"[Willis] ließ Szenen neu schreiben und machte einfach, was er wollte", erklärte etwa ein Mitglied der Produktion bei Tödliche Nähe (via Entertainment Weekly ). "Wir arbeiteten mit Orson Willis [in Anlehnung an den berüchtigten Schauspieler Orson Welles] zusammen."

Ähnlich nervtötend wirkte sein Verhalten offenbar auf Co-Star James Garner in Sunset, der über ihn sagte (via TV Tropes ):

Ich würde nie wieder mit Bruce Willis arbeiten. Er gehört auf die High School. Er nimmt seine Arbeit nicht ernst. Er glaubt, er kann sie einfach im Vorbeigehen erledigen, Dialoge erfinden und so weiter. Ich denke, so kann man nicht arbeiten.

In manchen Fällen bereut also nicht nur Willis einen Film, dasselbe gilt auch für seine Kollegen – und zwar wegen Willis. Man kann allen Beteiligten nur wünschen, dass er bald wieder Filme macht, die er in 20 Jahren nicht bereuen muss.

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Welchen Film sollte Bruce Willis eurer Meinung nach bereuen?

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