Reboot oder Fortsetzung? Alles zu Men in Black mit Chris Hemsworth

Men in Black: International
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Redakteur bei Moviepilot. Glaubt, dass Netflix sich irgendwann noch durchsetzen wird und schreibt deshalb hauptsächlich über VOD und Streaming. Schöner als Sport sind nur Filme darüber.

Jede Generation verdient ihr eigenes Men in Black. Über immerhin drei Jahrzehnte streckt sich die Men in Black-Reihe mit ihren drei Teilen, die von 1997 bis 2012 erschienen. Jetzt, sieben Jahre nach Men in Black 3, ist der Hunger auf eine weitere Fortsetzung wieder da, oder? So richtig weiß man das noch nicht. Men in Black: International versucht es mit einer Frischzellenkur, die gar nicht mal so radikal ist, wie ein Komplettaustausch der Hauptdarsteller zunächst wirken mag.

Vieles es in Men in Black: International erinnert an die mehr oder weniger berühmten Filme mit Tommy Lee Jones und Will Smith. International will von dieser Erinnerung profitieren und gleichzeitig eine neue Geschichte erzählen. Da stellen wir uns glatt die Frage:

Ist Men in Black: International eine Fortsetzung, ein Spin-off oder doch ein Reboot?

Die größten Denker unserer Zeit bemühen sich seit Jahren um eine trennscharfe Abgrenzung der Begriffe Reboot, Remake und Fortsetzung. Jumanji - Willkommen im Dschungel mit Dwayne Johnson etwa verbindet mit seinem Franchise-Oberhaupt Jumanji praktisch kaum noch etwas.

Die Grundidee wurde stark an die Gegenwart angepasst. Wer spielt noch Brettspiele? Ein Videospiel musste her! Jumanji erfüllt sämtliche Anforderungen eines Remakes, dasselbe gilt für Ocean's 8, das sich nur über den Titel an die bekannte Heist-Trilogie klammert. Und jetzt Men in Black: International.

Für Filme wie Men in Black: International wurde der Begriff Soft Reboot erfunden. Er trifft zum Beispiel auch zu auf Bumblebee, der zwischen Prequel und Reboot schwankt, was einen ganz schön irre machen kann.

Soft Reboots wie Men in Black decken sich ungeniert mit der Einrichtung ihrer Vorgängerfilme ein, die ganze Universen erschufen, Gebäude, Räume, Figuren, Vertrautheiten, Gefühle und Insider-Witze. Das sorgte vor allem nach dem ersten Trailer für Verwirrung. Men in Black: International sieht aus wie Men in Black, er riecht wie Men in Black. Nicht wenige sprechen deshalb auch trotzig von Men in Black 4, was Men in Black: International definitiv nicht ist.

Wer spielt das neue Agenten-Duo in Men in Black?

Es sind die Marvel-geschulten Tessa Thompson und Chris Hemsworth, die blendend in ihren Anzügen aussehen. Thompson spielt Agent M und Hemsworth Agent H.

Aber wie ist Men in Black International mit den alten Filmen verbunden?

Da gibt es ein paar Dinge:

  • In einer der ersten Szenen im Trailer durchschreitet Tessa Thompson die berühmte Eingangshalle des Men in Black-Hauptquartiers.
  • Zudem kamen uns schon im Trailer einige durchs Bild latschende Aliens äußerst bekannt vor
  • Ebenso werden die gewohnten verchromten Waffen benutzt, darunter auch die rückstoßstarke Nano-Pistole von Agent J.
  • Die große Emma Thompson war als Agent O schon in Men in Black 3 dabei. In International leitet sie Tessa Thompson an. Der Nachname Thompson ist im englischsprachigen Raum übrigens ungefähr so verbreitet wie Hoffman im deutschen.

Was Men in Black: International anders macht als seine Vorgänger

Die Agenten in Schwarzen Anzügen retten erstmals nicht von den USA aus die Welt, sondern begeben sich nach Europa. Dabei, und beim Figurenaustausch natürlich, bleibt es im Großen und Ganzen auch. Men in Black: International passt sich widerstandslos in die Atmosphäre der Vorgänger ein. Am Geschmack ändert sich nichts. Men in Black bleibt Men Black, mit all seiner Geschichte und Mythologie.

Spielen Will Smith und Tommy Lee Jones mit?

Nicht direkt, zumindest sind Cameo-Auftritte derzeit nicht bekannt. Der Trailer lässt aber keine Zweifel daran, dass die Agenten K und J auch in der Geschichte von International existieren. Ein Gemälde verweist auf die legendäre Kakerlakenschlacht anno 1997.

Wann startet Men in Black?

Men in Black: International kriegt, wie Teil 1 bis 3, einen Sommerstart. Am 13.06.2019 ist es so weit.

Worum geht es in Men in Black?

Agent M und Agent H müssen einen Maulwurf innerhalb der MIB-Organisation ausgraben. Nicht wenige haben den Übeltäter bereits gefunden: In den Augen von Liam Neesons Figur funkelt einfach diese Ich-war-es-die-ganze-Zeit-Verschlagenheit. Mission: Impossible-Star Rebecca Ferguson spielt derweil ein Alien. Und falls ihr jetzt noch Zweifel an der Rasanz und Relevanz von Men in Black: International im an großen Starts nicht armen Kinojahr 2019 hegt: Kein Geringerer als Fast and Furious 8-Regisseur F. Gary Gray inszenierte den Film.

Freut ihr euch auf Men in Black: International?

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