Der neue Joker-Film mit Joaquin Phoenix wird ein Schnäppchen für Warner Bros.

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Noch herrscht viel Rätselraten um den kommenden Joker-Film von Hangover-Regisseur Todd Philipps. Nicht einmal der heißgehandelte Joaquin Phoenix ist für die Rolle des verbrecherischen Clowns offiziell bestätigt. Nun sind in einem Bericht des Hollywood Reporter über die DC-Strategie von Warner Bros. neue, unbestätigte Daten aufgetaucht, die erstmals Angaben zu den Produktionskosten des Streifens machen und den Drehstart klar eingrenzen. Zudem verrät der Bericht, wie Warners vom DC Extended Universe (DCEU) losgelöste Filmreihe um Figuren aus den DC-Comics heißen könnte.

Der Joker-Film wird billiger als die letzten Superhelden-Blockbuster

Demnach kostet der Joker-Film rund 55 Millionen US-Dollar, was angesichts der Produktionskosten moderner Blockbuster-Superhelden-Filme relativ gering erscheint. Zum Vergleich: Warners letzter DCEU-Ableger, der gefloppte Justice League, könnte um die 300 Millionen Dollar gekostet haben, Disneys jüngstes Mitglied des Marvel Cinematic Universe (MCU) in Form von Avengers: Infinity War angeblich sogar bis zu 400 Millionen Dollar.

Überraschend kommt diese Zahl nicht, wenn man sich die mutmaßliche Ausrichtung des Projektes ansieht. Als im August vergangenen Jahres erstmals Berichte des neuen Joker-Films von Todd Philipps auftauchten, hieß es bereits, dass Warner einen "düsteren und geerdeten, knallharten Kriminalfilm" im Gotham City der 1980er Jahre plant, der im Rahmen einer neuen Initiative des Studios erscheint. Diese vom DCEU losgelöste Reihe unabhängiger Geschichten soll den jüngten Angaben nach DC Dark oder DC Black heißen. Die Dreharbeiten des noch unbetitelten Joker-Projektes sollen im Herbst beginnen. Es ist nur einer von vielen geplanten Filmen um den ikonischen DC-Schurken: So tauchten jüngst Meldungen auf, nach denen Jared Leto nach Suicide Squad ebenfalls seinen eigenen Joker-Ableger bekommen soll.

Das vergleichsweise günstige Vorhaben stünde in einer Linie mit der Strategie des neuen DC Films-Präsidenten Walter Hamada, der sich einen Namen damit machte, zwar günstige, aber stark umgesetzte Filme in die Kinos zu bringen, wie ScreenRant anmerkt. Zu den Arbeiten des Produzenten zählen u.a. die Horror-Hits Es und Conjuring. Wann es mit dem Joker-Film soweit sein könnte, ist noch unbekannt. Sofern im Herbst aber tatsächlich die erste Klappe fallen sollte, liegt ein Kinostart im kommenden Jahr im Bereich des Möglichen.

Was sagt ihr zu den neusten Infos rund um Todd Philipps' Joker-Film?

moviepilot Team
NeonFox Alexander Börste
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