Herr der Ringe-Enthüllung nach 20 Jahren: In Teil 3 versteckt sich eine Indiana Jones-Anspielung

04.06.2021 - 11:15 UhrVor 2 Monaten aktualisiert
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Der Herr der Ringe Die Rückkehr des Königs - Trailer (Deutsch)
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Herr der Ringe-Star versteckte Blockbuster-Augenzwinkern in den FilmenAbspielen
© Warner Bros.
Herr der Ringe-Star versteckte Blockbuster-Augenzwinkern in den Filmen
Ein anderer Blockbuster als Herr der Ringe-Vorlage? Zwei Jahrzehnte nach Peter Jacksons Trilogie deckt ein Star auf, in welche Szene er eine Referenz einbaute.

Mittelerde-Fans dürfen seit drei Wochen der schönste Herr der Ringe-Freundschaft im Podcast lauschen. Selbst wer glaubt, alles über Peter Jacksons Filme zu wissen, kann hier 20 Jahre später noch Neues erfahren. Zum Beispiel, dass einer der Stars eine Indiana Jones-Anspielung in Teil 3 unterbrachte.

Wie Indiana Jones: Der Herr der Ringe betreibt Diebstahl nach Grabräuber-Vorbild

In Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs leistet sich ein stets zu Unfug aufgelegter Hobbit (Billy Boyd) gleich zu Beginn einen Fehltritt, weil er seiner Versuchung und Neugier nicht widerstehen kann: Pippin stiehlt den Palantír aus den Armen des (mit offenen Augen) schlafenden Gandalf (Ian McKellen) - also jene dunkle Kugel, mit der Saruman mit Sauron kommuniziert hat.

Herr der Ringe-Fans wissen, welche Konsequenzen das lostritt, als Pippin anschließend nach Gondor geschafft wird. Spannender ist 20 Jahre später jedoch, dass der Schauspieler Billy Boyd nun in seinem Podcast The Friendship Onion mit Merry-Co-Star Dominic Monaghan aufdeckte, dass die Art und Weise des Palantír-Diebstahls von Indiana Jones inspiriert wurde.

Der Herr der Ringe: Pippin und der Palantir

Peter Jackson ließ seinen Darstellern beim Herr der Ringe-Dreh Raum, sich in alternativen Takes mit neuen Interpretationen der Szenen auszuprobieren und eigene Ideen einzubringen. Eine Gelegenheit, die Billy Boyd wahrnahm und die anschließend im fertigen Film landete. Im Podcast erzählt er Genaueres (bei Minute 43:05):

Ich hab ein kleines Nicken in Richtung Harrison Ford [in Der Herr der Ringe: Die zwei Türme] eingebaut: In Jäger des verlorenen Schatzes nimmt er die goldene Statue und legt stattdessen einen Sandsack [auf den Mechanismus]. Als ich nach der Kugel griff, sagte ich zu Peter Jackson: 'Wäre es nicht nett, wenn ich die Vase nehme und dahin lege, wo Gandalf den Palantír [in seinen Armen] hält?' – Und er hat es übernommen.
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Aber setzte Billy Boyd seinem Regisseur Peter Jackson auseinander, was ihn zu dieser "eigenen" Idee verleitete? Darüber verliert er kein Wort. Es klingt ganz so, als wenn der verschmitzte Hobbit-Darsteller seine Inspiration für die veränderte Szene für sich behielt – und so heimlich eine Indiana Jones-Referenz im dritten Der Herr der Ringe-Filme unterbrachte.

Vergleicht die zwei Szenen aus Herr der Ringe 3 und Indiana Jones

Jäger des verlorenen Schatzes erschien 1981, also 20 Jahre vor dem ersten Herr der Ringe-Film. Umso passender ist es da, dass der Pippin-Darsteller 20 Jahre nach seiner Tat (Die Rückkehr des Königs wurde zusammen mit den anderen zwei Filmen der Trilogie 1999-2000 gedreht) seine eingeschmuggelte Indiana Jones-Anspielung enthüllt.

Wer die zwei Szenen noch einmal im Detail vergleichen will, kann das hier tun, wobei in der Essenz natürlich nur der Trick des Ersatzes eines fehlenden Gegenstandes in Der Herr der Ringe übernommen wurde. Das mag keine weltbewegend neue Idee sein, wird von Billy Boyd aber eindeutig auf Indy zurückgeführt.

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Während um Harrison Fords Indiana Jones anschließend die Höhle einzustürzen beginnt, hat auch Billy Boyds Pippin für den Lohn seiner Mühen mit schweren Folgen zu kämpfen – denn nach dem erfolgreichen Diebstahls blickt er Sauron ins Auge, dem schlimmsten Herr der Ringe-Gegner.

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Bleibt am Ende nur die Frage offen, ob Billy Boyd für seine Indiana Jones-Referenz in Der Herr der Ringe vielleicht unterbewusst von Schauspiel-Kollege John Rhys-Davies (Gimli) inspiriert wurde. Der hatte in Jäger des verlorenen Schatzes nämlich die Rolle des Sallah inne und schlägt damit auch eine darstellerische Brücke zwischen den beiden erfolgreichen Franchises.

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