Horror-Teddy und Vater aller Marvel-Helden: 3 Dwayne Johnson-Filme, die leider gescheitert sind

05.09.2021 - 10:00 UhrVor 10 Monaten aktualisiert
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© House of Retro / Street & Smith / Sony Pictures / Alex Panagopoulos / DeviantArt
Dwayne Johnson und seine gescheiterten Film-Projekte
Im Laufe seiner Karriere musste Dwayne Johnson viele Kino-Projekte links liegenlassen. Um ein Haar hätten Fans ihn als Horror-Bären oder Vater aller Marvel-Helden gesehen.

The Rock war auf der Leinwand bereits als CGI-Skorpion, Videospielfigur oder zuletzt schlitzohriger Flussbootkapitän zu sehen. Nach 20 Jahren Turbo-Karriere hat Dwayne Johnson seinen ersten richtig guten Blockbuster im Kino - musste allerdings auch eine Menge einmalige Rollen sausen lassen: So sollte er etwa den absoluten Superhelden-Urvater spielen. Und auch für den bizarren Kampf eines Teddys gegen Horror-Monster gehörte er zur Besetzung.

Dwayne Johnson sollte einen legendären Marvel-Urahn spielen

Dass Dwayne Johnsons Auge auf eine Superhelden-Rolle fiel, ist an sich nicht verwunderlich – schließlich stellt sie so etwas wie den Jackpot unter den Blockbuster-tauglichen Besetzungen dar. 2016 hatte Johnson sein Kinokassen-Potenzial etwa bereits in drei Fast & Furious-Filmen bewiesen, der Zugang zum großen Superhelden-Lotto war ihm allerdings bisher verwehrt geblieben. Da kam eine Verfilmung der Geschichten um Superhelden-Vater Doc Savage vermutlich gerade recht.

Darum geht's: Die Figur Doc Savage hat ihren Ursprung in den Groschenromanen der 1930er Jahre und wird als Vorläufer der modernen Superhelden aus den Marvel- und DC-Lagern gehandelt. Sein erster Auftritt 1933 geht dem von Superhelden-Opa Superman immerhin um fünf Jahre voraus.

Tausendsassa Doc Savage

Als womöglich erste Blaupause späterer Weltenretter ist Doc Savages Figurenzeichnung auch noch alles andere als subtil: Er ist Physiker, Detektiv, Erfinder, Abenteurer, Musiker, Entdecker und besitzt neben übermenschlicher Stärke auch ein photographisches Gedächtnis. Durch seinen Vater und ein Team von Wissenschaftlern zum Übermenschen getrimmt, bekämpft er böse Buben, wo immer er sie findet.

Warum ist das Projekt gescheitert? Das Potenzial des Projekts zog mit Shane Black (Iron Man 3) einen Regisseur mit Superhelden-Erfahrung an, der schließlich Dwayne Johnson zu seinem Hauptrollen-Favoriten erklärte. Der verstand sich auf Anhieb gut mit Blacks Vision des Films (via Variety ).

Die Idee scheiterte daher auch nicht an kreativen, sondern vielmehr rechtlichen Differenzen: Wie Johnson 2018 im Interview erklärte, gebe es Schwierigkeiten damit, wer die Rechte am Material besitze (via Collider ). Seitdem herrscht leider Funkstille – was nach 3 Jahren eigentlich nur bedeuten kann, dass Black und Johnson den Film zu Grabe getragen haben.

Kult-Verfilmung hätte Fans einen blonden Dwayne Johnson beschert

Johnny Bravo

Doc Savage war allerdings nicht das erste Projekt, das dem Hollywood-Star und damit seinen Fans durch die Hände glitt: Kurz nach seiner ersten Hauptrolle in The Scorpion King war er als Verkörperung der Kult-Zeichentrickfigur Johnny Bravo im Gespräch (via Variety ).

Darum geht's: Johnny Bravo war mit seinen massiven Muskelbergen, der Sonnenbrille und der gewaltigen blonden Haartolle ein häufig gesehener Anblick im US-Kinderprogramm der späten 90er Jahre. Er besteht von Kopf bis Fuß aus Testosteron, das ihm jedoch wegen seiner unbeholfenen, arroganten Art beim weiblichen Geschlecht stets mehr Ohrfeigen als Dates einbringt.

Warum ist das Projekt gescheitert? Johnny Bravo wäre für Johnson im Grunde die Verlängerung seiner The Rock-Wrestler-Rolle gewesen: Großmäulig, muskulös, Sonnenbrille. Und die Vorstellung eines Dwayne Johnson mit blonder Mähne ist ganz offenbar ein Traum, der noch immer viele Anhänger hat, wie Fan-Poster im Internet zeigen (via GamesRadar ).

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Unglücklicherweise hat die Verfilmung es nie über das Ankündigungs-Stadium hinaus geschafft. Die Gründe dafür sind nicht bekannt. Womöglich war es schwierig, Johnny Bravos klamaukige Alltagsabenteuer in einen 90-minütigen Kinofilm zu packen. Oder Dwayne Johnson war einfach noch nicht nach Comedy.

Dwayne Johnson sollte beim Teddy-Kampf gegen Horror-Monster dabei sein

Dabei ist eine blonde Zeichentrickfigur noch nicht einmal die ungewöhnlichste seiner gescheiterten Rollen. Womöglich angestachelt durch das erfolgreiche Bären-Abenteuer Ted wollten Produzenten 2013 einen monsterjagenden Teddybären ins Kino bringen, basierend auf keiner anderen Grundlage als einer Animation aus dem Internet.

Darum geht's: Das beeindruckende Bild des Künstlers Alex Panagopoulos schlug Dwayne Johnson in seinen Bann, der Produzent und mögliche Hauptrolle einer Verfilmung sein sollte (via The Hollywood Reporter ). Potenzielle Storylines drangen indes nicht an die Außenwelt. Auf den ersten Blick wird sich aber alles um einen Teddybären drehen, der grausame Monster von arglosen schlafenden Kindern fernhält.

Die Vorlage für The Rocks Teddybären-Projekt

Warum ist das Projekt gescheitert? Nachdem jahrelang nichts von dem passenderweise Teddy Bear benannten Film zu hören war, gab es schließlich im März 2021 wieder überraschende Neuigkeiten (via The Hollywood Reporter ): Netflix hatte sich der Teddy-Story angenommen, Johnson wird noch immer produzieren. Für eine Rolle im Film ist er aber offenbar nicht mehr zu haben.

Schade für alle Fans, die The Rock gerne mit Plüschohren und Bärentatzen gesehen hätten. Genau wie Johnny Bravo und Doc Savage scheint Johnson als Teddy ein müßiger Fan-Wunsch zu bleiben. Aber wer weiß. Wer täglich seine Oberarme trainiert wie The Rock, braucht sicher noch viele Gelegenheiten zum Knuddeln.

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In welcher Rolle hättet ihr The Rock gerne gesehen?

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