James Bond-Finale: Darsteller bekräftigt Verbindung zu allen Daniel Craig-Filmen

30.01.2020 - 16:05 Uhr
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Ben Whishaw und Daniel Craig in Skyfall
© Sony Pictures
Ben Whishaw und Daniel Craig in Skyfall
James Bond 007- Keine Zeit zu sterben wird Daniel Craigs letzter Bond-Film. Daher soll er offenbar alle vergangenen Craig-Filme miteinander verbinden. Das deutete zumindest Q-Darsteller Ben Whishaw an.

Nach einer gelinde gesagt katastrophenreichen Produktionsgeschichte steht im April endlich der Kinostart von James Bond 007 - Keine Zeit zu sterben an. Nach diesem Film werden wir Abschied von Daniel Craig als 007 nehmen müssen. Um diese Ära sinnvoll abzuschließen, scheint Keine Zeit zu sterben wohl eine Verbindung zu allen bisherigen Craig-Bonds zu schaffen.

Bond 25: Ben Whishaw teast Handlungsstränge aus Vorgängerfilmen an

In einem Interview mit Collider  sprach Ben Whishaw, seines Zeichens der Quartiermeister der Craig-Filme, über Keine Zeit zu Sterben. Er deutete an, dass der fünfte und letzte Bond mit Daniel Craig wohl einige vertraute Inhalte aus seinen Vorgängerfilmen aufgreifen wird. Der Film, über dessen Handlungsdetails wir noch immer herzlich wenig wissen, sei ein runder Abschluss für die Zeit mit Daniel Craig:

Es ist Daniels letzter Film als James Bond, also glaube ich, Fans können sich auf eine Art abschließende Rekapitulation seiner vorigen Bond-Filme freuen. [Keine Zeit zu sterben] beinhaltet Aspekte all dieser Filme und bringt sie zu einem gemeinsamen Abschluss.

Ben Whishaw als Q

Im Englischen spricht Whishaw von "strands" aus allen Vorgängerfilmen, was extrem vage ist und in diesem Kontext von Handlungssträngen über Figuren bis hin zu Themen alles sein könnte. Was genau die Verbindung zwischen allen Craig-Filmen sein wird, ist also unklar. Zumindest ein paar davon kennen wir schon, wie etwa die Rückkehr der Schurkenikone Blofeld (Christoph Waltz) und Bond-Dame Madeleine Swann (Léa Seydoux).

Ben Whishaw über den Chaosdreh: Bond 25 fühlte sich an wie ein Indie-Film

Ben Whishaw äußerte sich zudem zur Arbeit mit Regisseur Cary Joji Fukunaga und den von Rückschlägen geprägten Dreharbeiten. Während Keine Zeit zu sterben als bisher teuerster James Bond-Film in die Geschichte eingeht, erklärte Whishaw, dass sich der Dreh überhaupt nicht wie eine große Produktion angefühlt habe.

Vielmehr habe Fukunaga seinen Darstellern die Arbeit sehr leicht gemacht und eine Atmosphäre geschaffen, die eher an eine Indie-Produktion erinnerte:

Es war großartig. [...] Es hat sich für mich fast wie ein Indie-Film angefühlt. [...] Wir haben ziemlich viel improvisiert und wenig Aufnahmen gebraucht. Es lief alles ziemlich locker. Manchmal ein wenig chaotisch vielleicht, aber ich kann es kaum erwarten, zu sehen, wie [Fukunaga] den Film letztendlich zusammengesetzt hat.

Ben Whishaw als Q.

Zusammen mit dem Engagement von Phoebe Waller-Bridge zur Überarbeitung des Drehbuchs erscheint Bond 25 dadurch so langsam wie ein faszinierendes Experiment, eine ungewohnt chaotische Geschichte mit ungewohnter Herangehensweise.

Wie das Ergebnis dieser Herangehensweise aussieht, erfahren wir am 2. April 2020, wenn Keine Zeit zu sterben in den deutschen Kinos startet.

Wie fühlt ihr euch angesichts des Endes einer Bond-Ära?

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