Neu bei Netflix: Einer der brutalsten Superheldenfilme glänzt mit knallharter John Wick-Action

09.08.2021 - 16:45 UhrVor 1 Jahr aktualisiert
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Birds of PreyWarner Bros.
Wer die Avengers zu zahm findet, bekommt ab heute Kontrastprogramm: Bei Netflix gibt es jetzt einen brettharten DC-Kracher mit großartigen John Wick-Prügeleien.

Das DCEU war schon immer der Rowdy unter den Comic-Universen. Während Marvel noch vergnügliche Familienspäße produziert, traut man sich bei sich beim Konkurrenten an düsterere und brutalere Töne. Vielleicht kein Wunder, dass das MCU seinen Zenit überschritten haben könnte. Einen Höhepunkt an brachialer DC-Action findet ihr jetzt auf Netflix: Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn überzeugt mit virtuos inszenierter John Wick-Action in kunterbunter Bonbon-Optik.

DC-Antiheldin bei Netflix auf den Spuren von John Wick: Darum geht's in Birds of Prey

Diese beiden Bestandteile werden in erster Linie von einer glamourösen DC-Figur perfekt vereint: Der herrlich schrillen DC-Bösewichtin Harley Quinn (Margot Robbie), die mit Birds of Prey so etwas wie den zweiten Teil ihres Antiheld:innen-Epos feiert: Das DC-Spin-off spielt zeitlich nach ihrem ersten Auftritt in Suicide Squad und vor dem aktuellen Kino-Spektakel The Suicide Squad, in denen sie mit anderen DC-Söldnern die Unterwelt aufmischt.

Aber Birds of Prey beginnt erstmal mit einem ziemlichen Tiefschlag: Psycho-Herzbube Joker hat seine Angebetete Quinn sitzenlassen und die lässt im Liebeskummer-Taumel so richtig die Sau raus. Ohne den Joker-Schutz sehen allerdings viele finstere Gestalten aus Gothams Unterwelt wie Roman Sionis (Ewan McGregor), die Zeit gekommen, sich für Quinns viele Eskapaden zu rächen.

Harley Quinn (Margot Robbie) teilt in Birds of Prey ordentlich aus

Rausreden kann sich Harley nur, indem sie für den Oberfiesling einen Edelstein besorgt, der ihm von der frechen Cassandra Cain (Ella Jay Basco) gemopst wurde. Schließlich beschließt sie aber, Cain vor dem gewissenlosen Sionis zu schützen und verbündet sich dazu mit der Sängerin Dinah (Jurnee Smollett), der abgehalfterten Ermittlerin Montoya (Rosie Perez) und der hartgesottenen Armbrust-Killerin Helena (Mary Elizabeth Winstead).

Birds of Prey bringt harte John Wick-Action zu Netflix

Dass die Handlung dabei gelegentlich um drei Ecken herumschlingert, sei geschenkt: Die großartig choreographierten Action-Sequenzen hauen das wortwörtlich sofort wieder raus. Wenn sich Harley, Dinah oder Helena mit Vorschlaghämmern, Nadeln oder DIY-Granatenwerfern durch die Feindesmassen fuhrwerken, wird jedem John Wick-Fan warm ums Herz.

Brutaler Psychopath: Roman Sionis (Ewan McGregor)

Und das ist kein Zufall: Die Abläufe der Action-Szenen wurden nämlich vom John Wick-Studio 87Eleven übernommen, John Wick-Schöpfer Chad Stahelski übernahm sogar für zusätzliche Szenen die Regie.

Und das merkt man einfach: Jeder Handkantenschlag sitzt, der filigrane Tanz der Kamera um die Prügeleien herum folgt einem perfekt abgestimmten Rhythmus. Ähnlich wie bei Keanu Reeves' berüchtigtem Hundeliebhaber macht auch der DC-Kracher dabei keine halben Sachen: Trotz knalliger Comic-Farben wird es in Birds of Prey manchmal mit Gesichts-Schnitzereien und explodierenden Körpern ganz schön brutal.

Wen das nicht stört, der kann sich seit dem 09. August auf Netflix die John Wick-Action des DC-Universums abholen. Wer danach noch nicht genug von Harley hat, sollte einen Kino-Besuch von The Suicide Squad in Erwägung ziehen.

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