One Piece darf eine Sache niemals zeigen: Manga-Schöpfer sprach persönlich das Netflix-Verbot aus

16.09.2023 - 13:00 UhrVor 5 Monaten aktualisiert
One PieceNetflix
0
0
Eine Sache, werden wir in der Netflix-Serie One Piece niemals sehen. Manga-Schöpfer Eiichiro Oda persönlich sprach das Verbot aus, um der Vorlage treu zu bleiben.

In kürzester Zeit entwickelt sich One Piece zu einem der größten Netflix-Hits des Jahres. Kurz nach dem Start wurde die Serie schon um Staffel 2 verlängert. Die Realverfilmung des bereits über 1000 Kapitel umspannenden Manga-Erfolgs von Eiichiro Oda begeistert mit abgedrehten Ideen und einem epischen Abenteuer. Eines werden wir in den nächsten 10 Staffeln allerdings nicht zu sehen bekommen: Piraten-Liebe.

One Piece-Schöpfer verbietet Piraten-Romanzen in der Netflix-Serie

Die Live-Action-Adaption entstand in Zusammenarbeit mit dem One Piece-Schöpfer Eiichiro Oda. Er achtete streng darauf, dass seine Vision authentisch umgesetzt wird. So stellte er einige Regeln auf, die die Showrunner Matt Owens und Steven Maeda beachten mussten:

"Eine der Auflagen von Eiichiro Oda war gegen Romanzen in der Crew. Das ist ein klares Nein, was den Manga und die Live-Action-Serie angeht", erzählt Co-Shorunner Maeda im Interview mit TVLine .

Das ist erstmal ein harter Schlag für sogenannte Shipper. Also Fans, die die Chemie zwischen Charakteren als romantisch oder sexuell lesen und sich mögliche Beziehungskonstellationen wünschen. Die Netflix-Serie bleibt aber somit dem Geist der Manga-Vorlage treu.

Warum die One Piece-Adaption so gelungen ist, erklärt, euch Yves im Video:

BESSER ALS GEDACHT! ONE PIECE AUF NETFLIX Review
Abspielen

Denn im Zentrum der Piraten-Geschichte steht das Freundschaftsband und die Gemeinschaft der Strohhut-Piraten Ruffy (Iñaki Godoy), Zorro (Mackenyu), Nami (Emily Rudd), Lysop (Jacob Gibson) und Sanji (Taz Skylar). Wenn ihr also im Verlauf der ersten Staffel ein Knistern zwischen den Hauptfiguren vernommen habt, war das so nicht von den Machern gewollt.

Komplett auf Liebe verzichtet One Piece natürlich nicht. Einige Mitglieder der Flying Lamb-Besatzung werden im Verlauf des Abenteuers in Techtelmechtel verwickelt. In Staffel 1 der Live-Action-Serie werden zum Beispiel die Gefühle zwischen Lysop und seiner Kindheitsfreundin Kaya (Celeste Loots) kurz mit einem Kuss besiegelt.

Ineinander werden sich die Strohhut-Piraten hingegen niemals verlieben. Ihre Beziehungen zueinander bleiben auch in Zukunft strikt platonisch. Für den liebestollen Sanji, der seine Gefühle für "Namilein" gerne zum Ausdruck bringt, ist das besonders schade.

Ob das Verbot auch für Marine-Soldaten gilt?

Korby und Helmeppo: Mehr als nur Freunde?

Mehr zu One Piece und Netflix:

Podcast für One Piece-Fans: Die deutsche Ruffy-Stimme im Interview zur Netflix-Serie

Die One Piece-Serie von Netflix bricht den Fluch der schlechten Anime-Verfilmungen. Ein Highlight des schrillen Piraten-Abenteuers ist die Rückkehr der bekannten deutschen Anime-Stimmen. Warum das die einzig richtige Entscheidung war, erklärt uns Monkey D. Ruffy im Podcast-Gespräch persönlich.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt. Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Externe Inhalte zulassenMehr dazu in unserer Datenschutzerklärung

Seit über 20 Jahren leiht Sychronsprecher Daniel Schlauch dem Strohhut-Piraten Ruffy seine Stimme. Im Podcast spricht er mit uns über seine Arbeit an der Netflix-Adaption und verrät, warum er den Job beinahe abgesagt hätte. Zudem diskutieren wir über unsere Highlights aus Netflix’ One Piece.

Das könnte dich auch interessieren

Schaue jetzt One Piece

Kommentare

Aktuelle News