Es tut sich was

Peter Jackson casted für den Hobbit

Auf Casting-Tour: Peter Jackson
© Warner Bros. Pictures
Auf Casting-Tour: Peter Jackson

Es war die Hiobsbotschaft schlechthin für Der Herr der Ringe-Freunde, als Ende Mai Guillermo del Toro als Regisseur bei The Hobbit absprang. Das lange Warten auf Beginn der Dreharbeiten aufgrund der schlechten Finanzlage von MGM hatte den Regisseur von Pans Labyrinth und Hellboy mürbe gemacht. Das Sequel zur Fantasy-Trilogie war gefährdet.

Doch wie der Hollywood Reporter jetzt berichtet, verdichten sich die Anzeichen, dass Peter Jackson nun doch das Projektes übernehmen wird. Grünes Licht von Warner Brothers gebe es zwar noch keines, aber seit vergangenem Samstag sei der Neuseeländer in Los Angeles, um potentielle Schauspieler zu treffen. Im Rahmen der Casting-Tour wird Peter Jackson in den kommenden Tagen auch noch New York und Großbritannien besuchen.

Quellen des Hollywood Reporters zu Folge, ist der Deal mit Peter Jackson kurz vor dem Abschluss. Der einzige Knackpunkt ist weiterhin die schlechte finanzielle Lage von MGM, das die Hälfte der Rechte am Herrn der Ringe besitzt. Warner Brothers steht aber in intensiven Verhandlungen mit der Produktionsgesellschaft.

Schon jetzt hat der als Zweiteiler geplante The Hobbit einen steinigen Weg hinter sich. Nach der Absage von Guillermo del Toro war lange unklar, ob die Vorgeschichte zum Der Herr der Ringe: Die Gefährten überhaupt auf die Leinwand gebracht werden kann. Neben den finanziellen Bedenken hatte es in den vergangenen Wochen zudem wilde Spekulationen um den möglichen Nachfolger von Guillermo del Toro gegeben. Dabei gab es wohl kaum einen Regisseur, dessen Name nicht fiel. Wunschkandidat der meisten Tolkien-Anhänger war aber stets Peter Jackson, der schon die Herr der Ringe Trilogie verfilmt hatte. Peter Jackson selber wollte aber aufgrund anderer Verpflichtungen nur als Produzent an The Hobbit mitwirken.

Trotz der guten Neuigkeiten sollten wir uns nicht zu früh freuen. Peter Jackson sagte, dass er die beiden Filme nur machen will, wenn sie bis 2012 und 2013 auf die Leinwand kommen. Angesichts der Schwierigkeiten, die noch aus dem Weg zu räumen sind, könnte das knapp werden. Sogar Gandalf-Darsteller Ian McKellen wird das Warten schon zu viel. Im neuseeländischen TV sagte er, dass er auch andere Projekte habe und seine Zeit knapp sei. Eine Sache ist sicher: Ohne den Original-Gandalf könnte der kleine Hobbit gleich einpacken.

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