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Ryan Reynolds schießt in Video gegen Marvel-Muskelwahn & macht sich über Chris Hemsworth lustig

05.08.2021 - 08:30 UhrVor 2 Monaten aktualisiert
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Von Müll bis Meisterwerk - Wir ranken alle THOR Filme im MCU
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Ryan Reynolds in Free GuyAbspielen
© 20th Century Fox/Disney
Ryan Reynolds in Free Guy
Thor 4-Star Chris Hemsworth ist das neueste Opfer von Ryan Reynolds, der in einem Clip für Free Guy trainierende Marvel- und DC-Stars aufs Korn nimmt: Ein perfektes Beispiel für Ryan Reynolds' Marketing-Konzept.

Im gefühlt dreiundsiebzigsten Promo-Video für seinen kommenden Film Free Guy hat sich Ryan Reynolds ein denkbar einfaches Ziel ausgesucht: Den Muskelkrieg in Hollywood, vor allem geführt von Darsteller:innen der DC- und Marvel-Franchises.

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Ryan Reynolds' Witz gegen die eskalierten Marvel-Muskeln

Auffällig viele Stars dieser Filme tauchen plötzlich mit einem in die Körpermitte gebrannten Sixpack in der Öffentlichkeit auf: Chris Pratt tat das in der jüngeren Vergangenheit und Kumail Nanjiani aus Eternals ist ein jüngeres Beispiel. Auch Captain Marvel Brie Larson schuftet sich im privaten Fitness-Studio zur Heldinnen-Figur. Und von Dwayne Johnsons Kampf gegen den eigenen Körper fangen wir gar nicht erst an.

Chris Hemsworth betreibt für Thor 4 diese Körperkultur in Reinform. Er verkauft auf seinem Instagram-Kanal Muskelwachstums-Bemühungen als Self-Care-Maßnahme und Selbstoptimierung als Selbstfindung.


Free Guy-Clip: Next Level Reynolds (English) HD
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Reynolds tauscht in dem Clip seinen eigenen Körper – der, nebenbei bemerkt, auch schon das ein oder andere Fitnessstudio von innen gesehen hat – gegen den eines Bodybuilders. Außerdem ließ er sich die Haare blondieren, die Zähne bleachen und er sieht auch gebräunter aus als sonst. Reynolds spielt in Free Guy eine Figur namens Dude, was sich leicht abgrenzt von seinem anderen Charakter, der einfach nur Guy heißt.

Der Free Guy-Clip ist das beste Beispiel für Ryan Reynolds Werbestrategie

Der Muskelwahn in Hollywood spielt in Free Guy wahrscheinlich nur eine minimale Rolle. Mit der satirischen Bearbeitung des Muskelwahns spannt Reynolds den größtmöglichen Bogen und nimmt so ein größtmögliches Publikum mit, das er auf Free Guy lenkt. Der Unternehmer Reynolds betreibt unter anderem eine Firma, die auf diese Art des "viralen Marketings" spezialisiert ist: Maximum Effort.

Die Agentur produzierte die viralen Clips für Deadpool und Co., betreut aber auch andere Projekte, wobei Reynolds und sein Alter Ego Deadpool fast immer irgendwie auftauchen. Maxximum Effort bewirbt in der Regel jedoch Reynolds eigene Unternehmen und Beteiligungen, wozu eine Gin-Marke gehört und seit kurzem auch ein Fußballverein.

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Darum geht es in Ryan Reynolds' neuem Film Free Guy

Guy lebt in Free City und arbeitet dort als Bankangestellter an der Kasse. Alle seine Tage sehen gleich aus, was aber nicht bedeutet, dass sein Leben langweilig wäre, denn Überfälle, Gewalt und Explosionen sind hier an der Tagesordnung. Er hat sich daran gewöhnt. Trotzdem fragt er sich manchmal, ob es da nicht noch mehr gibt.

Erst als er Molotov Girl (Jodie Comer) begegnet, wird sein Wunsch endlich wahr. Vielleicht sogar zu wahr: Denn Guy muss von ihr erfahren, dass er ein NPC ist: ein Non-Player-Charakter (also ein nicht spielbarer Charakter) in einem Videospiel. Denn Free City ist in Wahrheit ein Open-World-Game.

Free Guy startet am 12. August in den deutschen Kinos.

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