Vor Picard-Serie: Patrick Stewart zieht über Star Trek: Nemesis her

09.01.2020 - 12:35 UhrVor 2 Jahren aktualisiert
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Star Trek Picard - NFL Teaser (English) HD
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Patrick Stewart in Star Trek: PicardAbspielen
© CBS All Access
Patrick Stewart in Star Trek: Picard
Der Start von Star Trek: Picard rückt immer näher. Aus diesem Anlass blickt Patrick Stewart zurück und erzählt, was er wirklich von Star Trek: Nemesis hält.

Die Star Trek-Kinofilme schwanken in ihrer Qualität durchaus. Auf die Frage, welcher der schlechteste sei, fällt die Antwort meistens aber doch recht einstimmig aus: Star Trek: Nemesis. Nicht zuletzt sorgte der letzte Kinofilme mit Patrick Stewart als Jean-Luc Picard seinerzeit dafür, dass Star Trek für die nächsten sieben Jahre von der großen Leinwand verschwand.

Patrick Stewart findet deutliche Worte zu Star Trek: Nemesis

Anlässlich seiner Star Trek-Rückkehr blickt Patrick Stewart in einem großen Variety -Porträt zurück und lästert ein bisschen über seine Picard-Abschiedsvorstellung im Kino, gerade im Vergleich zum eindrucksvollen Superhelden-Abgesang Logan - The Wolverine. In diesem kehrte er auch in einer seiner großen Rollen zurück, namentlich Professor X aka Charlies Xavier.

Hugh [Jackman] und ich waren so begeistert, als das Letzte, was wir für X-Men gemacht haben, Logan war. Es war die beste X-Men-Erfahrung, die wir beide hatten, weil wir die gleichen Figuren spielten, aber ihre Welt auseinandergebrochen war. Next Generation endete nicht so. Tatsächlich war unser letzter Film, Nemesis, ziemlich schwach.
Star Trek: Nemesis

In Star Trek: Picard nimmt Patrick Stewart nun wieder seine Paraderolle als Jean-Luc Picard auf und entführt in die unendlichen Weiten des Weltraums. Die Serienfortsetzung hat allerdings nichts mehr mit der hoffnungsvollen Welt von Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert zu tun. Stattdessen wurde sie als Antwort auf weltliche Ereignisse der Gegenwart konzipiert.

Star Trek: Picard als Antwort auf Trump und Brexit

Im Variety-Porträt wirft Patrick Stewart Schlagworte wie "Brexit" und "Trump" in den Raum und stellt außerdem eine Sternenflotte in Aussicht, die sich verändert hat und nicht mehr so verlässlich und vertrauensvoll ist wie früher. Das hört sich so an, als wird die Picard-Serie das Star Trek-Universum gehörig auf den Kopf stellen und einige Dinge hinterfragen.

Die 1. Staffel von Star Trek: Picard startet am 23. Januar 2020 in den USA. In Deutschland sind die Episoden einen Tag später, also ab dem 24. Januar 2020, bei Amazon Prime zu sehen.

Findet ihr Star Trek: Nemesis auch so katastrophal wie Patrick Stewart?

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