Arrowverse-Überraschung: Crossover begeistert mit teuflischem Cameo

Arrow, Flash, Supergirl, Legends of Tomorrow, Black Lightning
© The CW
Arrow, Flash, Supergirl, Legends of Tomorrow, Black Lightning

Achtung, massive Spoiler für Crisis on Infinite Earths! Das Mega-Crossover von DCs Arrowverse ist ebenso groß wie ambitioniert. In Crisis on Infinite Earths wird eine der bekanntesten Comic-Storylines von DC aufgegriffen. Dementsprechend tummeln sich dort zahllose Helden, aus The Flash und Arrow, Legends of Tomorrow und Batwoman, um nur ein paar zu nennen.

Doch mit einem DC-Antihelden hatte kaum einer gerechnet: Umso größer war die Überraschung, als plötzlich Tom Ellis alias Lucifer auf den Plan trat.

Lucifer-Cameo in Crisis on Infinite Earths: Ein wohlgehütetes Geheimnis

Am Dienstag Abend ließ die neue Folge von The Flash die schwarze Katze aus dem Sack: Da Oliver Queen (Stephen Amell) nach seiner Auferstehung seine Seele vermisste, mussten John Constantine, John Diggle und Mia einen Experten um Hilfe bitten. Dazu ging die Reise zur Erde 666, um Lucifer Morningstar zu finden.

Dass Tom Ellis' Version des Teufels im großen Crossover dabei sein könnte, hatte ein eifriger Fotograf, der die Dreharbeiten in Vancouver bespitzelt hatte, bereits verkündet. Ellis stritt diese Behauptung allerdings vehement ab, er habe lediglich einen Schauspielkollegen besucht, hieß es. Jetzt gab Ellis auf Twitter zu, dass das nicht ganz der Wahrheit entsprach. Er habe den Fans nur die Überraschung nicht verderben wollen:

Ok, tut mir leid, dass ich über meinen Auftritt in Crisis on Infinite Earths geflunkert habe. ABER wir haben verzweifelt versucht, es für uns zu behalten, und leider hat ein Paparazzi die Überraschung verdorben...also habe ich irgendwie versucht, die Katze wieder in den Sack zu stecken. Aber der gute Lucifer kann nicht lügen.

So bekamen Fans endlich ein Aufeinandertreffen der zwei wohl höllischsten DC-Helden, John Constantine (Matt Ryan) und Lucifer Morningstar. Dieses ist entsprechend bissig und trotzig ausgefallen.

Der Lucifer-Auftritt ist der Auftakt zur eigentlichen Serie

Einer der Showrunner von Lucifer, Joe Henderson, erklärte daraufhin auf Twitter, warum der gezeigte Lucifer vielleicht nicht ganz dem entsprach, den Fans inzwischen aus seiner eigenen Serie kennen. Denn der Auftritt im Crossover fand vor der Soloserie statt:

Für alle Lucifans, die es interessiert: Der Crisis-Auftritt ist ein Prequel zu unserer Serie - im Drehbuch sagt Lucifer, dass er in der Gasse auf Delilah wartet. Der Satz hat es aus Zeitgründen nicht in den finalen Schnitt geschafft, aber ich fand, dass es eine clevere Idee war, um dem Ganzen einen zeitlichen Kontext zu geben.

In einem exklusiven Interview mit Entertainment Weekly bestätigte Tom Ellis die Aussagen Hendersons:

Wir haben so getan, als wäre es fünf Jahre vor der Lucifer-Serie, also [vor der Zeit], als Lucifer den Detective traf und sich all das entwickelte. Das ist Lucifer in seiner absoluten Playboy-mir-ist-alles-egal-Phase. Er ist absolut respektlos, als die anderen auftauchen und hat offensichtlich eine gemeinsame Geschichte mit Constantine.

Jetzt wünschen wir uns nur noch einen Constantine-Cameo in Lucifer. Nun werden wir erst einmal sehen, wie es mit der Crisis on Infinite Earth-Storyline weitergeht.

Wart ihr überrascht vom Lucifer-Cameo in Crisis on Infinite Earths?

Moviepilot Team
pleasant28 Sophia Rosenberger
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"I'd be lost without my blogger." Ich blogge zwar nicht für Sherlock, aber immer gerne für euch ;)
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