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Nackte, blutige Tatsachen

Top 7 der Blut- und Tittenserien

17.06.2012 - 07:00 UhrVor 9 Jahren aktualisiert
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Welche Serie hat den größten Blut- und Brüstefaktor?
© HBO/Starz
Welche Serie hat den größten Blut- und Brüstefaktor?
Dass die moviepilot-Redaktion ein bisschen versaut ist, dürfte kein Geheimnis mehr sein. Und wenn ihr ehrlich seid, konntet ihr diese Top 7 doch kaum erwarten. Wir präsentieren euch die besten Blut- und Tittenserien.

Ja, ihr habt richtig gelesen. Wer bislang angenommen hat, moviepilot habe sich schon in seinen Nachrichten auf dem Niveau deutscher Boulevard-Blätter bewegt, der hat nicht mit unser heutigen Top 7 gerechnet. Mit der Liste der besten Blut- und Tittenserien befriedigen wir die animalische Triebe und Gelüste der Redaktion und der Community. Ihr braucht es gar nicht zu leugnen, denn wir wissen genau, was ihr im Grunde von einer Serie erwartet. Eine ausgefeilte Story und talentierte Darsteller sind zwar ein essentieller Teil einer guten Serie, jedoch können viele blutige Kampfszenen und noch mehr nackte Haut der Geschichte einen enormen Unterhaltungsfaktor verleihen oder sogar die Handlung zur Bedeutungslosigkeit degradieren.

Angefangen hat das inzwischen weit verbreitete Blut- und Titten-Phänomen mit der Einführung der privaten Sender in den USA. Denn im Free TV wäre eine solche körperliche Entblößung oder Gewalttaten diesen Ausmaßen nie möglich gewesen. Die Privatsender wie HBO oder Showtime waren nun also freier in ihrer Ausdrucksform und nutzten dies sogleich aus, konkurrieren sogar in diesem Bereich miteinander. Und siehe da: Die blutigen und zumeist textilarmen Serien erfreuten sich großer Beliebtheit. Zur Verstärkung ihrer Intentionen setzen die Sender nun zumeist derbe optische Mittel ein. Immer mehr Serien schossen aus dem Boden, die für das minderjährige Auge vielleicht nicht so geeignet sind. Doch welche Sendung hat die meisten Nacktszenen und Blutbäder zu bieten? Gebt euch euren fleischlichen Gelüsten hin und genießt unsere sündige Top 7 der besten Blut- und Tittenserien.

7. Californication – Sex, Drugs and Rock ‘n’ Roll
Die Serie verfolgt den Schriftsteller Hank Moody (David Duchovny), der – seit dem ihn seine Frau verlassen hat – keinen vernünftigen Satz mehr zu Papier bringen konnte. Stattdessen verdrängt er seinen Kummer mit Alkohol, Drogen und jeder Menge Bettgeschichten. Hank ist kein Kind von Traurigkeit: Was ihm vor die Lenden kommt, das wird auch bearbeitet. Stets werden seine, nun, nennen wir es mal Liebesszenen offen und in voller Pracht gezeigt. Am laufenden Band sehen wir wohlgeformte Brüste und knackige Hintern. Doch aufgrund des akuten Blutmangels gibt’s für Californication nur den siebten Platz.

6. Dexter – Hobby zum Beruf gemacht
Dexter ist großartig. Dass die Serie in unserer Top 7 ein bisschen weiter hinten platziert ist, liegt daran, dass der Brüstefaktor relativ gering ist. Dafür kann Dexter mit ordentlich Blut begeistern. Der gleichnamige Protagonist der Serie führt ein Doppelleben. Tagsüber arbeitet er als Forensiker beim Police Department von Miami, nachts bringt der passionierte Serienmörder böse Jungs um die Ecke. Die einzige Konstante: Ob privat oder im Beruf, seiner Leidenschaft für Blut kann Dexter immer frönen. Kein Serienheld hatte jemals intensiveres Interesse für den dickflüssigen, roten Lebenssaft. Dexter hebt sogar Blutproben all seiner Opfer auf.

5. Nip/Tuck – Arztserie mal anders
Ironisch, sexy, pervers, unterhaltsam, blutig, skrupellos – Nip/Tuck – Schönheit hat ihren Preis ist der erfrischend sarkastische Blick auf das Leben zweier plastischer Chirurgen in Miami, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während der eine ein behutsames Leben in Familie führt, legt der andere Hand an jede, die nicht bei drei vom OP-Tisch ist. Während bei den Operationen ordentlich das Blut fließt, wird nach (oder manchmal auch während) der Arbeit die verbliebene Energie dafür benutzt, Freundin oder Patientin ausgiebig zu beglücken. Und das bekommt der Zuschauer genauestens zu Gesicht. Eine Arztserie ohne den üblichen Blümchensex? Die hat doch eindeutig einen Platz auf unserer Liste verdient.

4. Rom – Stadt der Sünde
Mit der Historienserie Rom von 2005 erwachte das Zeitalter der schonungslosen und offenherzigen Fernsehserien zum Leben. Das Gemeinschaftsprojekt von HBO und BBC erzählt die Geschichte der Hauptstadt des römischen Imperiums vor Christi Geburt, in der Intrigen und der Kampf um Macht an der Tagesordnung standen. Zu der Zeit gaben sich die Menschen ihren Trieben noch mehr hin, als vielleicht heute. Die Sexualität war freier und die Bereitschaft der Menschen zur Brutalität noch größer. Wer Sex hatte, hatte Macht. Wer Macht besaß, setzte diese oft mit Gewalt durch. Mit dieser schonungslosen Präsentation von niedergemetzelten Personen und unzähligen barbusigen Frauen schaffen es die triebgesteuerten Römer auf unseren vierten Platz.

3. True Blood – Sex im Blutrausch
Blutige Kampfszenen und erotische Sexszenen finden immer mehr den Einzug in die Serien der Privatsender. Aber blutige Sexszenen? Das gibt es nun wahrlich nicht oft. Bei True Blood ist ein solche Kombination aus Blutrausch und Liebesakt an der Tagesordnung. Da Protagonistin Sookie (Anna Paquin) eine Schwäche für attraktive Vampire hat, muss sie im Bett, auf dem Waldboden oder wo auch immer, stets auch ein bisschen Blut lassen. Im Rausch und von oben bis unten mit dem Lebenssaft beschmiert, lässt sie es sich nicht nehmen, auch selber genüsslich aus der Vene ihres Liebhabers zu trinken. Die Brüste von Sookie und die Hintern der männlichen Protagonisten kenne ich inzwischen so gut wie meine eigenen. Nach dieser Erkenntnis hat True Blood einen Platz auf dem Siegertreppchen mehr als verdient.

2. Game of Thrones – Sex, Lies and Imps
Faszinierende Charaktere, komplexe Intrigen, eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit Geschlechterbildern und feudalen Herrschaftsstrukturen. All das ist ja schön und intelligent, aber in Wirklichkeit ist Game of Thrones nur ein Hit, weil bei jedem Shakespeare’schen Monolog Brüste durch den Bildhintergrund wackeln und nach jedem dramatischen Gespräch diverse Gliedmaßen ihres körperlichen Ballasts entledigt werden. Kein Wunder, dass die Serie das Konzept der Sexposition (Wie Exposition, nur mit… ihr wisst schon) zum großen Ruhm geführt hat. Das Schöne an Game of Thrones ist ja, dass die Serie die Liebhaber des zumindest teilweise bekleideten Schauspiels ebenso befriedigt wie all jene, die mal wieder gepflegt in Gore und nackter Haut baden wollen.

1. Spartacus – Blood and Sand and Nudes
Lucy Lawless hat mal wieder in Neuseeland gedreht und dafür durfte sie auch noch ein paar Hüllen mehr fallen lassen als damals bei Xena. In Spartacus geht es um die fiktive Lebensgeschichte des Gladiators Spartacus (Andy Whitfield), die ehemalige Kriegerprinzessin spielt Lucretia, die Frau des Batiatus’ (John Hannah). Worum’s in der Serie des Kabelsenders Starz geht, ist ja aber eigentlich gar nicht so wichtig. Hauptsache es fließt in bestialischen Gladiatorenkämpfen so viel (fast schon comicartiges) Blut, dass die Arena in Zeitlupe überläuft. Ein paar Szenen mögen wir schon in dem ein oder anderen Sandalen-Filmchen gesehen haben, doch so viele schlagende Argumente hatten die Darstellerinnen dort bestimmt nicht zu bieten. Und auch die verschwitzten Gladiatoren haben in all den Gemetzelszenen pralle Brustmuskeln zu bieten. Eigentlich macht sich hier jeder nackig und jeder macht’s mit jedem, aber genau das wollen wir doch alle sehen. Für so viel Blut und Sand und Brüste gibt’s den verdienten ersten Platz. Mehr geht nicht.

Welche Serie hättet ihr noch gerne in unserer sündigen Liste der Top 7 der Blut- und Tittenserien gesehen?

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