Transformers 5: The Last Knight - Michael Bay wollte sogar Stonehenge wegpusten

Transformers: The Last Knight
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Transformers: The Last Knight
27.01.2020 - 12:30 UhrVor 6 Monaten aktualisiert
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Transfomers: The Last Knight ist der wohl verrückteste Film der Reihe. Nicht nur die Handlung, auch die Technik und die Drehorte bergen einige Kuriositäten.

Die Zukunft der Transformers-Reihe ist ungewiss. Seit The Last Knight, dem fünften Teil der Action-Reihe, läuft es einfach nicht mehr so richtig bei Optimus Prime und Co.

War der Mix aus Mittelalter-Fantasy mit König Artus und dem gewohnten Roboter-Sci-Fi-Spaß zu viel des Guten? Mit nur etwas mehr als 600 Millionen Dollar Umsatz an den weltweiten Kinokassen enttäuschte Transformers 5.

Dabei steckten im 2017 erschienenen Blockbuster jede Menge gute Ideen - und so einige spannende Fakten. Wir verraten euch fünf verblüffende Details, die Aufschluss geben, warum der Actioner mit Mark Wahlberg eigentlich so herrlich abgedreht ist.

Transformers 5: Wirrer Bilder-Salat

Man muss kein Administrator in einem Technik-Forum sein, um zu bemerken, dass in Transformers 5 ständig das Seitenverhältnis wechselt. Mal ist es superbreit, mal füllt es den ganzen Bildschirm, mal wieder ganz anders. Kennt man schon von Filmen wie Dunkirk – bei The Last Knight wechselt das Format jedoch fast im Sekundentakt.

In The Last Knight gibt's natürlich wieder reichlich was aufs Blech

Für viele Zuschauer ein Nervenakt. Auf Reddit monierten etwa nach Filmstart zahlreiche Fans den chaotischen Schnitt. Tatsächlich werden in The Last Knight vier (!) verschiedene Seitenverhältnisse angewandt, die zum Teil zwischen einzelnen Einstellungen hin und her springen.

Grund ist die Spielfreude von Regisseur Michael Bay. Der griff nämlich auf ein ganzes Sammelsurium an Kameras zurück. Von gigantischem IMAX-3D-Format über 16mm-Analogfilm bis zur GoPro war alles dabei. Sogar eine eigens konfigurierte 8K-Kamera mit dem Namen The Bayhem kam zum Einsatz.

Transformers 5: Ein Lambo mit französischen Wurzeln

Einer der neuen synthetischen Charaktere im letzten Transformers war der Autobot Hot Rod. Der kämpfte schon im Zweiten Weltkrieg mit Bumblebee gegen die Nazis und besticht durch einen seltsamen französischen Akzent – einfach nur, weil er ihm angeblich gefällt.

Hot Rod sorgt für einige Lacher im Film

In der Originalfassung leiht der französische Ziemlich beste Freunde-Star Omar Sy dem mächtigen Transformer seine Stimme, der für kurze Momente die Zeit anhalten kann.

Etwas unpassend ist aber das Auto, in dem Hot Rod unterwegs ist. Der Lamborghini Cenetario stammt nämlich aus Italien. Mit fast 2 Millionen Euro Wert ist der Supersportwagen übrigens teurer als so manch gesamte Filmproduktion.

Berühmt und berüchtigt: Der Writers Room von The Last Knight

Noch nie war ein Transformers-Plot so absurd wie in The Last Knight. Hier treffen Roboter auf Ritter, Merlin und sogar Nazis. Kein Mensch kann sich so etwas doch ausdenken!

Stimmt auch: Denn die kuriose Geschichte stammt aus der Feder von ursprünglich gleich 12 Autoren. Bay ließ den sogenannten Writers Room errichten, wo alle Beteiligten ihre eigenen Ideen für den neuen Film mit einfließen lassen durften.

Bumblebee als Nazi-Killer

Wie im Making-Of-Material der Blu-ray zu sehen ist, dachte sich jeder sein persönliches Konzept aus. Am Ende wurden quasi alle zusammengeworfen, woraus die überfrachtete, aber dafür wohl alles andere als langweilige Story von The Last Knight resultierte. Obwohl dieses Konzept auch für weitere Sequels geplant war, wurde der Writers Room anschließend aufgelöst.

Transformers 5: Michael Bay wollte Stonehenge zerstören

Auch Stonehenge, das mysteriöse uralte Bauwerk in Großbritannien, hat einen wichtigen Auftritt im Film. Im Finale wird der berühmte Steinkreis sogar von Decepticons angegriffen und das mit reichlich Feuerkraft.

Da Regisseur Michael Bay seine Explosionen stets an realen Sets dreht, wollte er tatsächlich auch das echte Stonehenge in die Luft jagen. Doch zum Glück erhielt er keine Genehmigung dafür, so dass uns das englische Weltkulturerbe noch eine Weile erhalten bleibt.

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Bay ließ stattdessen einen überzeugenden Nachbau von Stonehenge errichten und dieses dann standesgemäß mit Pyrotechnik befeuern – gerade mal wenige Meilen vom Original entfernt.

Transformers 5: Der erste Film in einer Londoner Festung

Wie ernst es Bay um authentische Kulissen ist, bewies er mit einer weiteren Szene. Anthony Hopkins begibt sich im Film nämlich zur Residenz des britischen Premierministers, der 10 Downing Street in London.

Von außen ist es ein unscheinbares Reihenhaus wie jedes andere in der Stadt, doch in Wirklichkeit wird es schwer bewacht, die Tür soll nicht einmal ein Schlüsselloch haben. Dort ein Filmdreh? Undenkbar.

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Doch Bay und seine Crew schafften es tatsächlich und durften an der realen 10 Downing Street drehen. Wenn Hopkins' Figur Burton also dreist in das Haus des Lord of the Treasury einbricht, sehen wir das echte Gebäude und keinen Studio-Nachbau. Laut Bay soll das kein Filmteam zuvor geschafft haben. Der Regisseur verriet gegenüber Empire , dass die frühere Premierministerin Theresa May persönlich die Erlaubnis gab.

Viel Zeit zum Drehen gab es aber nicht. „Wir waren innerhalb von 45 Minuten wieder weg“, so Bay.

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