Upfronts 2018: Diese Serien hätten nicht abgesetzt werden sollen

Wir betrauern unsere Serienlieblinge
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Wir betrauern unsere Serienlieblinge
21.05.2018 - 09:00 UhrVor 2 Jahren aktualisiert
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Auch in diesem Jahr müssen wir uns von einigen liebgewonnenen Serien verabschieden. Welche Absetzungen wir nicht verkraften können, erfahrt ihr hier.

Im Mai haben die fünf großen US-Sender ihr neues Serienprogramm für die Season 2018/2019 vorgestellt. Innerhalb weniger Tage wurden nicht nur vielversprechende Serienneuheiten vorgestellt, sondern auch großzügig alte Serien abgesetzt, was zahlreichen Serienfans die Herzen brach. Ganze 35 Serien hat die Absetzungssense in diesem Jahr erwischt. Im vergangenen Jahr waren es im Vergleich nur 33 Serien. Welchen Serienlieblingen wir am meisten nachtrauern, wollen leeloominaï, Beeblebrox und ich euch an dieser Stelle offenlegen.

Laura wünscht sich die WG von New Girl zurück
Klar, die Absetzung von New Girl nach der 7. Staffel kam keineswegs überraschend. Schon vor einem Jahr gab FOX bekannt, dass Staffel 7 die letzte der Comedy-Serie sein wird. Dennoch wurde mir erst beim Staffelfinale am letzten Dienstag bewusst, wie sehr mir die Serie über Jessica Day (Zooey Deschanel) und ihre Chaos-WG fehlen wird. Denn nicht nur Jess, sondern vor allem ihre drei Mitbewohner Nick (Jake Johnson), Winston (Lamorne Morris) und Schmidt (Max Greenfield) sind so unglaublich schräge und liebenswerte Charaktere. Ich bin gespannt, ob es jemals eine neue Comedy-Serie geben wird, die mich so herzlich zum Lachen bringen wird. (LE)

Matthias hätte gerne noch mehr vom Ende der Welt gesehen
Als sich FOX vor einigen Tagen dazu entschlossen hat, gleich drei der besten Comedy-Serie abzusetzen, war der Schock große. Zwar konnte Brooklyn Nine-Nine von NBC mit einer Staffelverlängerung gerettet werden. The Last Man on Earth war ein solches Schicksal allerdings nicht vergönnt und so müssen wir uns von Will Fortes eigenwilliger Kreation verabschieden, die sich nicht nur in der Disziplin des Cliffhangers verstand, sondern ebenfalls mit absurd komischen Momenten zwischenmenschliche Beziehungen vor allem im Hinblick auf Geschlechterdynamik untersuchte. Wer weiß, welche Verrücktheiten uns noch in der Zukunft vom Ende der Welt erwartet hätten. (MH)

Max bleibt wenigstens ein toller Soundtrack und ein letzter Micdrop
Noch bevor die besondere Musicalserie Rise überhaupt in Deutschland zu sehen ist, wurde sie nach einer kurzen Staffel schon wieder abgesetzt. Mit einer Mischung aus Friday Night Lights, This is Us und einer dezenten Prise Glee wuchsen mir die Schüler und Lehrer mit ihren realen Problemen schnell ans Herz. Dass sich die ganze Staffel zusätzlich noch darum dreht, mein Lieblingsmusical Spring Awakening auf die Bühne zu bringen, ließ Rise in kürzester Zeit zu meiner neuen Guilty-Pleasure-Serie avancieren. So schmerzlich der Abschied auch ist, Rise endet nach 10 Episoden wenigstens mit einem runden Abschluss und einem tosenden Applaus, wenn sich der Cast final vor seinem Publikum verbeugt. (MW)

Lucifer wird zum Teufel gejagt
Die Absetzung von Lucifer kam (zumindest für mich) überraschend und so kann ich die Enttäuschung von Hauptdarsteller Tom Ellis über die gecancellte Serie und die letzten Rettungsversuche der Fans durchaus nachvollziehen, zumal die Bekanntgabe des plötzlichen Endes erst kurz vor dem Staffelfinale von Season 3 erfolgte. Dadurch konnten kein Cliffhanger mehr zurückgenommen und kein Handlungstrang noch schnell kurzfristig umgebogen werden. Da haben wir nun also drei Jahre auf diesen einen enthüllenden Moment hingefiebert und dann kommt er endlich um die Ecke ... und lässt uns danach in der absoluten Leere hängen. Das ist fast teuflisch grausam. Hier hätte Lucifer wirklich einen Schutzengel gebrauchen können. (ES)

Welche Serien-Absetzungen haben euch in diesem Jahr schwer getroffen?

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