Vor Avatar 2, 3, 4 und 5: James Cameron dreht noch schnell eine Unterwasserserie

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Redakteur bei Moviepilot. Glaubt, dass Netflix sich irgendwann noch durchsetzen wird und schreibt deshalb hauptsächlich über VOD und Streaming. Schöner als Sport sind nur Filme darüber.

James Cameron liebt den Ozean. Die Tiefe, das Dunkle, das Unbekannte. Er liebt den Ozean so sehr, dass er eine Dokuserie über seine Erforschung drehen will, obwohl er sowieso gerade mit 4 Avatar-Fortsetzungen jongliert und vor kurzem mit einem Eywa-Iron-Man-Bild Avengers: Endgame zum Kinorekord gratulieren musste.

Avatar 2 spielt, wie schon James Camerons Abyss, größtenteils unter Wasser. Auch für den Titanic-Prolog verwendete Cameron einen Subplot, der sich um Unterwasserforscher dreht. So oder so ähnlich müssen wir uns nun seine neue Dokumentationsreihe vorstellen.

Worum geht es in der Unterwasser-Forscher-Serie von James Cameron?

Die Serie heißt Mission OceanX und folgt der Besatzung der Alucia2 auf ihrer Entdeckungsreise im Indischen Ozean. Aktuell könnt ihr mithelfen, die Alucia2 umzubennenen, wenn euch der aktuelle Name nicht gefällt oder ihr bessere Ideen habt.

Die Crew des hochentwickelten Forschungsschiffes sticht Mitte 2020 in See und wird schwer beladen sein mit Fachwissen, Experten und hochqualizierten Meeresbiologen.

James Cameron revolutioniert die Wissenschaftsdoku

Aber was ist überhaupt James Camerons Aufgabe bei dem Projekt? So richtig spezifiziert wird das in dem exklusiven Bericht von Variety gar nicht. Er ist aber vollständig in seinem Element. Zusammen mit seinem Team entwickelte Cameron unter anderem spezielle Kameras für die Unterwasseraufnahmen. Ob das dieselben sind, die schon bei Avatar 2 zum Einsatz kommen, ist unklar.

Er übernimmt darüber hinaus die Funktionen eines Produzenten und Teilzeitregisseurs. Ständig vor Ort sein kann er nicht, weil, na ja, nebenbei nunmal ein bis zwei Avatar-Filme fertigstellt werden müssen, und sowas frisst Zeit.

James Camerons Serie ist eine Work-Place-Doku für Wissenschaftsnerds

Anwesend vor Ort sein wird Cameron allein bei den Meilensteinen der Mission, soweit sich das voraussehen lässt. Cameron geht es bei der Begleitung der Mission ohnehin nicht unbedingt um die Schönheit der Natur, sondern eher um die Menschen, die sie erforschen, also die Besatzung der Alucia2. Womit wir wieder bei dem Titanic-Prolog um Bill Paxton wären, der auf einem Forscherschiff spielt, das über dem Titanic-Wrack ankert.

Cameron beschreibt einen Ansatz, der weniger dokumentarisch arbeitet, sondern vielmehr Reality-TV unter Wasser erschaffen soll. "Wir wollen, dass die Serie von Charakteren angetrieben wird", sagt er Variety im Interview. "Ich will die Leidenschaft der Forscher verstehen, ihre brennende Neugierde."

In gewisser Weise will Cameron also auch sich selbst und seine Faszination für die Welt unter der Wasseroberfläche ergründen. 2012 tauchte er den Marianengraben hinab. Auch bei dieser Mission will er höchstpersönlich abtauchen, wenn es die Zeit zulässt.

Der Dreh selber wird ein Abenteuer, ein Experiment voller Unvorhersehbarkeiten. "Das ist Teil der Spannung. Wir gehen da raus und wissen nicht, was passiert. Der Ozean liest dein Skript nicht. Du kriegst keine zweite Chance, ein Bild einzufangen."

Wann und wo können wir die Serie sehen?

Das wird sicher noch mindestens 2 Jahre dauern. Die Mission geht ja erst in ca. 9 Monaten los. Wenn nach dem Dreh und der sicher aufwendigen Postproduktion alles fertig ist, können wir die Dokumentation aber höchstwahrscheinlich bei Disney+ sehen. Sofern der Streaming-Dienst zu seinen Start Anfang 2020 in Deutschland auch die Angebote von NatGeo beinhaltet, wie es in den USA geplant ist.

Macht euch die Serie neugierig, oder wollt ihr lieber sofort Avatar 2 sehen?

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