James Cagney

✶ 17.07.1899 | ✝︎ 30.03.1986 | männlich | 60 Fans
Beteiligt an 57 Filmen (als Schauspieler/in und Regisseur/in)

Komplette Biographie zu James Cagney

James Cagney war einer der größten Stars der Goldenen Ära Hollywoods, obwohl er nicht dem Leading Man-Typus entsprach. Auch wenn er vor allem für seine Gangster-Rollen bekannt ist, machten diese doch nur einen Bruchteil seiner Leinwandauftritte aus.

Von der Theaterbühne zum Kino-Durchbruch

Seine Laufbahn im Showgeschäft startete Cagney 1919 an Vaudeville-Theatern als Tänzer, Pantomime und Komiker. Ab Mitte der 1920er-Jahre war er auch als Schauspieler auf der Theaterbühne tätig

1930 begann James Cagney seine Filmkarriere mit Nebenrollen, schon 1931 hatte er seinen Durchbruch als Gangster Tom Powers in Der öffentliche Feind. Es folgte mit Leichtes Geld ein weiterer Gangsterfilm, in dem er neben Edward G. Robinson zu sehen war, dem anderen großen Verbrecher-Darsteller der Zeit.

Gangster auf der Leinwand, Kämpfer im Studio

Zwar elektrisierte James Cagney die Leinwand erst Ende der 30er-Jahre wieder als Verbrecher, in Chicago – Engel mit schmutzigen Gesichtern und Die wilden Zwanziger, sein Gangster-Image war durch die ersten beiden Rollen aber auf alle Zeit zementiert.

Wegen seines steten Eintretens für mehr Rechte als Vertragsschauspieler bei Warner Bros. verlieh ihm Studio-Chef Jack L. Warner den Spitznamen The Professional Againster, der berufsmäßiger Degegener. Anfang der 40er-Jahre fungierte Cagney auch als Präsident der Screen Actors Guild

Vielfältige Rollen und Oscargewinn

In den 30er-Jahren spielte Cagney unter anderem einen Boxer in Winner Take All, einen Lastwagenfahrer in Ein schwerer Junge, Zettel in der Shakespeare-Verfilmung Ein Sommernachtstraum, einen Musicalproduzenten in Parade im Rampenlicht und einen FBI-Agenten in Der FBI-Agent.

Für seine Rolle des Entertainers und Komponisten George M. Cohan im Musical-Biopic Yankee Doodle Dandy erhielt James Cagney 1943 den Oscar als Bester Hauptdarsteller.

In der Komödie Die Braut kam per Nachnahme war Cagney 1941 neben Bette Davis zu sehen, im Gangsterfilm Sprung in den Tod hatte er 1949 einen legendären Gefühlsausbruch, in Der Mann mit den 1000 Gesichtern verkörperte er 1957 den Stummfilmstar Lon Chaney.

Ruhestand, Comeback und Tod

Seine vorletzte Kinorolle spielte James Cagney 1961 in Billy Wilders Eins, zwei, drei als West-Berliner Coca-Cola-Geschäftsführer C. R. MacNamara. Die anstrengenden Dreharbeiten führten bei Cagney zu dem Entschluss, sich zur Ruhe zu setzen.

1981 kehrte er für eine Rolle als Police Commissioner in Miloš Formans Ragtime noch einmal auf die Leinwand zurück. Im Fernsehfilm Nick sitzt in der Klemme spielte er als ehemaliger Boxer im Rollstuhl seine letzte Rolle.

1986 starb James Cagney im Bundestaat New York an einem Herzinfarkt. Insgesamt war er in fast 70 Filmen zu sehen, beim Film Noir Mit dem Satan auf Du führte er 1957 zum einzigen Mal in seiner Karriere Regie. (CD)

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