Dial: Help

Minaccia d'amore (1988),
Laufzeit 93 Minuten, Thriller

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2 Bewertungen
2 Kommentare
Dial: Help - Bild 6167463
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von Ruggero Deodato, mit Charlotte Lewis und Mattia Sbragia

Als das attraktive Fotomodell Jenny ihren Freund anrufen möchte, verwählt sie sich. Unglücklicherweise aktiviert sie mit dieser Nummer eine fremde Kraft – eine todbringende Energie, die ihr Leben fortan zur Hölle macht. Das Böse scheint in jedem Kabel oder Telefonapparat zu stecken. Einer nach dem anderen sterben ihre Freunde einen qualvollen Tod.


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lieber_tee

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Bewertung5.0Geht so

“Ich weiß, das mein Telefon mich umbringen will!”
Kannibalen-King Deodato fabrizierte 1988 mit „Dial:Help“ einen unglaublichen Unfug-Film, irgendwo zwischen Spät-Giallo und Poltergeist für Geistlose. Die unsinnige Partnervermittlungs-Spuk-Geschichte ist offensichtlich im Zustand geistiger Umnachtung entstanden (mordende Münzapparate, Telefonhörer als Föhn, Bonding mit Tonbändern...), wird aber ernsthaft-ordentlich in Szene gesetzt. Eine Vorbau-begabte Hauptdarstellerin läuft in Strapse durch ein campy Mystery-Filmchen, begleitet von 80er Jahre Schweinerock, der Zuschauer wartet (vergeblich) darauf, dass der Telefonhörer (endlich) als Vibrator benutzt wird. Schade.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

lieber_tee

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Das ist schon fast eine neue Filmidee...


crab1973

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Ihhhhhhh! Das steht dann ein Monster vor Deiner Tür und will....
Eine kurze Umfrage machen, dauert nur ein paar Minuten.
DAS ist Horror!


crab1973

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Bewertung5.0Geht so

Jenny, unsere gutaussehende Heldin hat ein Problem. Das Telefone ganz schön nerven können ist, nicht erst seit Erfindung des Handys bekannt. Aber können sie auch töten?
Aber ja! Zumindest in der Phantasie eines italienischen Schund- und Exploitationfilmers namens Ruggero Deodato. Aber bevor die Italo Splatter Fans feuchte Augen bekommen, der „Nackt und Zerfleischt“ Regisseur lässt es hier ganz gemächlich angehen.
Splatter gibt es nur ganz wenig und Deodato setzt hier komplett auf Spannung. Oder wie heissen die beiden Dinger vorne an einer Frau auch noch?
Aber beginnen wir doch am Anfang:
Jenny, ein attraktives Fotomodell (gespielt von Charlotte „Auf der Suche nach dem goldenen Kind“ Lewis. Und ja, die ist sehr attraktiv) verwählt sich als sie ihren Freund anrufen möchte. Kein Ding. Passiert jedem mal.
Blöderweise aktiviert sie mit diesem Anruf eine Macht(?), die sie fortan verfolgt, alle elektrischen Geräte böse werden lässt und ihre Freunde nach und nach tötet.
So weit, so dämlich.
Als aber dann ein böses Telefon sie telekinetisch scharf macht (ähm...), sie daraufhin in schwarzer Reizwäsche in die Wanne hüpft, sich ein wenig rumräkelt und fast von dem hinterhüpfenden Telefon erdrosselt wird, da wird ihr das alles dann doch zu bunt und sie versucht den ganzen Spuk aufzuklären.
Und spätestens bei dieser Aufklärung bricht dann jeder in schallendes Gelächter aus. Das ist eine so unglaublich hirnrissige Idee, die muss man einfach gernhaben.
Schräg. Schräger. Deodato.
Was einem hier so alles aufgetischt wird, sprengt wirklich jeden Rahmen. Als Mainstream Produktion getarnt, ist das alles nur ein billiger Vorwand um die körperlichen Vorzüge von Frau Lewis ins rechte Licht zu rücken.
Das Drehbuch scheint als Partyspiel entstanden zu sein (Jeder schreibt einen Absatz und gibt dann weiter) und mordene Küchengeräte hat man anderswo auch schon besser gesehen.
Leider fehlt zu einem richtigen Trash Masterpiece dann aber doch die entscheidene Kurzweiligkeit die so ein Film mitbringen muss, denn die meiste Zeit ist „Dial: Help“ einfach nur erschreckend langweilig.
Da reicht es nur zur Mittelmäßigkeit und das heißt für so einen Streifen, dass er einfach vergessen wird.
Nicht vergessen wird man aber die Auflösung und die Badewannenszene. Gerade die nicht.

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

lieber_tee

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... setzt hier komplett auf Spannung. Oder wie heissen die beiden Dinger vorne an einer Frau auch noch?
Interesse geweckt...:)


crab1973

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Das Cover hat damals meine Kaufentscheidung schon irgendwie beeinflußt. :)


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