Die Kunst zu gewinnen - Moneyball
Moneyball (2011), US Laufzeit 133 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 02.02.2012
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von Bennett Miller, mit Brad Pitt und Philip Seymour Hoffman
Baseball ist in der amerikanischen Kultur verwurzelt wie kaum ein anderer Sport und immer wieder Garant für neue Mythen. Einer dieser Mythen wird in Die Kunst zu gewinnen – Moneyball offenbar: Nach seiner aktiven Spielerlaufbahn – die aber seinem eigenen Ehrgeiz nicht gerecht wurde – wurde Billy Beane (Brad Pitt) der General Manager des Baseballteams Oakland A’s. Leider ist er damit der Chef eines völlig unterfinanzierten Teams, dem die besten Spieler bei der ersten Gelegenheit zu finanziell besser aufgestellten Vereinen abwandern. Überzeugt von der Idee das Geldsystem mit konventionellen Methoden nicht schlagen zu können, beginnt Beane die traditionellen Strukturen des Sports in Frage zu stellen. Statt neuer Spieler wirbt Bean den noch völlig unerfahrenen Spieleranalysten und Yale-Absolventen Peter Brand (Jonah Hill) ab, bei dessen Theorien sogar sein alter Verein nur den Kopf schüttelte. Abseits bekannter Bewertungsschemata nutz der junge Wirtschaftswissenschaftler computergenerierte Statistiken, um ein vollkommen neuartiges Konzept für die Aufstellung eines konkurrenzfähigen Teams zu erstellen. Gegen den Widerstand der traditionellen Talentscouts und des Trainers Art Howe (Philip Seymour Hoffman) und unter dem Hohn von Fans und Fachpresse setzen Beane und Brand ihr Moneyball genanntes System durch. Doch kann ein Ökonom Baseball neu erfinden?
Hintergrund & Infos zu Die Kunst zu gewinnen – Moneyball
Moneyball basiert auf der wahren Geschichte des Baseballcoaches Billy Beane. Als Vorlage für die Verfilmung diente Regisseur Bennett Miller, der schon Phillip…
Baseball ist in der amerikanischen Kultur verwurzelt wie kaum ein anderer Sport und immer wieder Garant für neue Mythen. Einer dieser Mythen wird in Die Kunst zu gewinnen – Moneyball offenbar: Nach seiner aktiven Spielerlaufbahn – die aber seinem eigenen Ehrgeiz nicht gerecht wurde – wurde Billy Beane (Brad Pitt) der General Manager des Baseballteams Oakland A’s. Leider ist er damit der Chef eines völlig unterfinanzierten Teams, dem die besten Spieler bei der ersten Gelegenheit zu finanziell besser aufgestellten Vereinen abwandern. Überzeugt von der Idee das Geldsystem mit konventionellen Methoden nicht schlagen zu können, beginnt Beane die traditionellen Strukturen des Sports in Frage zu stellen. Statt neuer Spieler wirbt Bean den noch völlig unerfahrenen Spieleranalysten und Yale-Absolventen Peter Brand (Jonah Hill) ab, bei dessen Theorien sogar sein alter Verein nur den Kopf schüttelte. Abseits bekannter Bewertungsschemata nutz der junge Wirtschaftswissenschaftler computergenerierte Statistiken, um ein vollkommen neuartiges Konzept für die Aufstellung eines konkurrenzfähigen Teams zu erstellen. Gegen den Widerstand der traditionellen Talentscouts und des Trainers Art Howe (Philip Seymour Hoffman) und unter dem Hohn von Fans und Fachpresse setzen Beane und Brand ihr Moneyball genanntes System durch. Doch kann ein Ökonom Baseball neu erfinden?
Hintergrund & Infos zu Die Kunst zu gewinnen – Moneyball
Moneyball basiert auf der wahren Geschichte des Baseballcoaches Billy Beane. Als Vorlage für die Verfilmung diente Regisseur Bennett Miller, der schon Phillip Seymour Hoffman in Capote eindrucksvoll zu inszenieren wusste, der Roman Moneyball: The Art of Winning an Unfair Game von Michael Lewis. Noch heute organisieren Major Leage Baseballteams ihre Mannschaften nach der ebenfalls Moneyball genannten Philosophie, mit der Billy Beane die Baseballwelt revolutionierte. Diese Philosophie basiert auf den sogenannten Sabermetrics, einem speziell für Baseball entwickelten Analyseverfahren. Demnach wird der Spieler nicht mehr als Charakter und Gesamttalent betrachtet, sondern nur seine isolierte statistische Leistung in einer spezifischen Spielfunktion.
Da bei einem solchen Thema die Gefahr offenkundig war, dass Statistik schnell in Langeweile mündet, wurde als Co-Autor niemand anderes als Aaron Sorkin verpflichtet. Diesem derzeit wohl bekanntesten Drehbuchtautor gelang es bereits, aus Innenpolitik (The West Wing) und Firmengründungen (The Social Network) packende Dramen zu schmieden, wofür er 2011 auch den Oscar für das Bestes adaptierte Drehbuch bekam.
Sowohl Brad Pitt als auch Jonah Hill betreten mit ihrer Mitwirkung am Sportlerdrama Moneyball darstellerisches Neuland. Aber während Brad Pitt in der Vergangenheit immer wieder an Dramen Anteil hatte (z.B. Legenden der Leidenschaft, Babel oder The Tree of Life), ist Moneyball nach Cyrus (mit John C. Reilly und Marisa Tomei) erst sein zweiter Schritt, abseits von Komödien wie Superbad oder Männertrip anspruchsvoll Fuß zu fassen. (EM)
Cast & Crew
-
Bennett Miller
-
Brad Pitt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Billy Beane
-
Jonah Hill
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Peter Brand
-
Philip Seymour Hoffman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Art Howe
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Robin Wright
-
Chris Pratt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Scott Hatteberg
-
Kathryn Morris
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tara Beane
Regie
Schauspieler
-
Glenn Morshower
-
Tammy Blanchard
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Elizabeth Hatteberg
-
Adrian Bellani
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Carlos Peña
-
Kerris Dorsey
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Casey Beane
-
Stephen Bishop
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) David Justice
-
Sergio Garcia
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jorge Posada
-
Erin Pickett
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bar Mitzvah Guest
-
Keith Middlebrook
-
Royce Clayton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Miguel Tejada
-
Olivia Dudley
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sharon (jung)
-
Takayo Fischer
-
James Shanklin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Billys Vater
-
Chris McGarry
-
Art Ortiz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Eric Chavez
-
Erich Hover
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Larry Sutton
-
Diane Behrens
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Beane
-
Eric West
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ron Perez
-
David Hutchison
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John Mabry
-
Deanna Marks
-
Stephen J. Rivele
-
Stan Chervin
-
Christopher Wilkinson
-
Steven Zaillian
-
Aaron Sorkin
- Genre
- Drama
- Zeit
- 1970er Jahre, 1980er Jahre, 2000er Jahre
- Ort
- Oakland
- Handlung
- Aberglaube, Ablehnung, Absolvent, Aufstieg, Baseball, Baseballschläger, Baseballspieler, Dollar, Ehe, Ehefrau-Ehemann-Beziehung, Enttäuschung, Erfolg, Familie, Geld, Investition, Manager, Mannschaft, Meisterschaft, Misserfolg, Misstrauen, Niederlage, Pitcher, Plan, Rückblick, Spiel, Spieler, Sportler, Statistik, Streit, Training, Unfall, Unkonventionalität, Vater-Tochter-Beziehung, Verlierer, Wettkampf, Widerstand, Wirtschaft, Yale University, Zweite Chance
- Stimmung
- Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Die Kunst zu gewinnen - Moneyball
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Kritiken (13) — Film: Die Kunst zu gewinnen - Moneyball
Ephigenia: Nightmare-Horrormovies.de
Kommentar löschenNein das ist hier mal wieder rein gar nichts, Emotionen können bestenfalls in den ersten Minuten noch angesprochen werden, weil die Besetzung zu Beginn anspricht, anschließend vertrocknet alles in Sportstatistiken und kollektives anschweigen und das sich selbst feiern.
Wer sich für Baseball interessiert, insbesondere die Amerikaner sind damit gemeint, für die dieser sehr oberflächliche Film, wo es nur um Zahlen statt Menschen geht, wenn überhaupt nur was sein kann. Die sportbegeisterten Amerikaner werden hier also noch bedient, wenn gleich die meisten Baseballspiele weit aus emotionaler sind als der Film Moneyball. Also lieber zu Eastwood’s ordentlichen Invictus greifen, der weitaus mehr Tiefe, Abwechslung und Emotionen parat hat.
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Thomas Winkler: fluter Thomas Winkler: fluter
Kommentar löschenMan sollte ein gewisses Interesse am US-amerikanischen Nationalsport mitbringen [...]. Denn sonst wird Moneyball eine ziemliche Prüfung.
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Lars Tuncay
Kommentar löschenBrad Pitt verkörpert den Helden der Oakland A’s mit eindrucksvoller Präsenz.
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Hannelore Heider: Deutschland Radio Hannelore Heider: Deutschland Radio
Kommentar löschenMoneyball ist ein bemerkenswerter Nicht-nur-Sportfilm, der das Ansehen lohnt.
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Walli Müller: br-online Walli Müller: br-online
Kommentar löschenBrad Pitt als Held macht sogar Baseball interessant!
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenBasierend auf dem vom ehemaligen Aktienhändler Michael Lewis im Jahre 2003 veröffentlichten Sachbuch „Moneyball“ konzentrieren sich die renommierten Drehbuchautoren Steven Zaillian und Aaron Sorkin darauf, wie die unterfinanzierten und unterschätzten „Oakland A’s“ ein unfaires System, in dem das große Geld und entsprechend zusammengestellte Mannschaften das Sagen haben, herausfordern. In seiner Inszenierung greift Regisseur Bennett Miller dafür bemerkenswert wenig auf Szenen aus den Baseballspielen zurück – wofür ihm der europäische, mit den Baseball-Regeln wenig vertraute Zuschauer gewiss dankbar ist. „Die Kunst zu gewinnen – Moneyball“ spielt sich vielmehr in den Meetingräumen und den Managerbüros ab, wo Billy Beane die Verein-Scouts, den Trainer oder auch den Vorsitzenden der „Oakland A’s“ von der Richtigkeit seines Konzeptes zu überzeugen sucht. Weil Billy Beane im Mittelpunkt des Filmes steht, folgt ihm Wally Pfisters Kamera auch etwa in den Fitnessraum…
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Wolfgang M. Schmitt jun.
Kommentar löschenAlle Jahre wieder kommt ein Baseball-Film. Meistens wird darin dann der Mann zu einem richtigen Mann, oder es wird für Toleranz und Weltfrieden gespielt – wie in Clint Eastwoods „Invictus“. Am Ende dieses Film-Genres steht für gewöhnlich das finale Spiel, der letzte Punkt, der alles entscheidet. Ohne zu viel zu verraten, auch in „Moneyball“ von Regisseur Bennett Miller soll es noch einmal ganz spannend werden, weshalb wir das Baseball-Spiel größtenteils in der für dieses Genre typischen Zeitlupe sehen – und das zirka eine halbe Stunde lang.
Aber „Moneyball“, nach einer wahren Begebenheit, weicht auch von den Genre-Regeln ab, da eigentlich etwas ganz anderes erzählt werden soll.
Die oberflächliche Botschaft des Films kommt gutgemeint daher. Der Profi-Sport mit seinen astronomischen Summen für junge Spieler ist vollkommen pervers. Newcomer werden von reichen Vereinen gepuscht, Siege erkauft und eine Moral im Sport gibt`s schon lange nicht mehr. Ist…
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Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de
Kommentar löschenEs sind letztlich insbesondere die menschelnden Momente, die spürbar fehlen, und die Moneyball mehr Substanz hätten verleihen können.
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BuzzG: mannbeisstfilm.de BuzzG: mannbeisstfilm.de
Kommentar löschenIch mag die ruhige, sorgfältige Art, mit der Regisseur Miller seine Geschichte ausbreitet.
Ich mag Brad Pitt in seiner Rolle als willensstarker Manager und geschiedener Vater, der keine Angst davor hat, auch harte Entscheidungen gerade heraus zu treffen, und ich mag Jonah Hill als hochintelligenten aber schüchternen Newcomer, der in der stillen Ecke seine große Stunde fast verpasst hätte.
Ich mag, dass „Moneyball“ ein einfacher, positiver Film über greifbare Personen mit dem richtigen Riecher zur richtigen Zeit ist.
Und mir gefällt der epische Soundtrack von Mychael Danna („Little Miss Sunshine“), der mich dazu animiert, unverzüglich mein Trikot überzustreifen und euphorisch aufs Spielfeld zu stürmen.
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Simon Eberhard: Outnow.ch Simon Eberhard: Outnow.ch
Kommentar löschenIn der Art der Inszenierung und mit den starken Charakteren erinnert Moneyball zuweilen etwas an The Damned United - freilich mit Baseball anstatt Fussball. Für Europäer, die mit diesem Sport generell weniger am Hut haben, dürfte dies etwas gewöhnungsbedürftig sein. Zahlreich und verwirrend sind die baseballtechnischen Fachbegriffe, mit denen die Figuren um sich werfen. Dass es der Film dennoch schafft, den baseballunkundigen Zuschauer bei Stange zu halten, ist der beste Beweis für die Qualität des Drehbuchs. Da kann man gerne auch ein Auge zudrücken, wenn zwischendurch ein wenig genretypisches Pathos durchblitzt.
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Eric Kohn: indieWIRE Eric Kohn: indieWIRE
Kommentar löschenDie rasante Erzählweise ist das herausstechenste Merkmal von Moneyball. Ursprüngliche von Steven Soderbergh als eine Mischung aus fiktionalen Szenen und dokumentarischen Interviews angelegt, ist Moneyball letztlich ein sehr konventioneller Film geworden. Aber Miller gelingt es, ein gutes Tempo vorzulegen und betont die äußerst wirklichkeitsnahen Momente.
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Peter Debruge: Variety Peter Debruge: Variety
Kommentar löschenMoneyball ist mehr als bloß der Kampf Alt gegen Jung, sondern zeigt den Moment, in dem die Streber das Feld der Sportskanonen übernehmen -- was dadurch noch faszinierender wird, dass Entscheidungsmacher Beane, der ein Stanford-Stipendium ausschlug, um direkt nach der High School bei den New York Mets anzufangen, einmal selbst ein talentierter Athlet war.
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Kirk Honeycutt: Hollywood Reporter
Kommentar löschenMoneyball zeigt den Planer, der hinter den Kulissen wirkt wie ein Stratege in der Politik oder ein Trainer beim Boxen, nicht das Baseball-Spiel selbst. Es ist eine Freude, mitanzusehen wie Pitt und Hill sich bemühen, eine gemeinsame Sprache und anschließend einen Weg zu finden, ihren neuen Ansatz im traditionsreichen Baseball-Sport umzusetzen.
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Kommentare (40) — Film: Die Kunst zu gewinnen - Moneyball
Kommentar schreibenmetal1bob 2012/02/10 07:47:41
Kommentar löschenBobs Oscar-Tour 2012, Teil 3.
Starker Sportfilm um das Thema, dass den Profisport aktuell leider dominiert: Geld. Brad Pitt spielt den Manager gewohnt großartig, als seine rechte Wirtschaftshand weiß sogar Jonah Hill in einer ernsten Rolle zu überzeugen. Der Balanceakt zwischen Finanzen und Menschlichkeit wird gekonnt gemeistert. Oft erinnerte mich der unterkühlte Billy Beane mit seiner Spielertauschwut an Felix Magath, das Thema ist ja schließlich nicht nur auf Baseball anwendbar. Wenn man Baseball/Sport mag, ist der Film stets spannend und mitreißend, aber auch als Nicht-Sport-Fan kann man an den sehr guten schauspielerischen Leistungen, dem wundervollen Schnitt und den teilweise grandiosen Kameraeinstellungen Freude haben. Ob man in diesem Fall mit den ganzen Fachbegriffen, Statistiken und Zahlen überfordert sein könnte? Kann schon sein. Lohnt sich aber trotzdem.
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Daymare 2012/02/09 11:14:19
Kommentar löschenFür Baseball-Fans sicherlich um ein vielfaches verständlicher und interessanter, dennoch habe ich mich gut unterhalten gefühlt und das will schon etwas heißen bei einem Film mit gut 133 Minuten Spielzeit!
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Halver Hahn 2012/02/08 20:26:23
Kommentar löschen[...]Pitt ist also nicht etwa der Held, sondern vielmehr ein gescheiterter Sportenthusiast, der am Ende des Tages auch nur ein Schwein unter vielen sein kann – nicht etwa der Idealist, der er so gerne wäre. Billy Beane hat nicht etwa den Sport verbessert, sondern lediglich seine eigene Arbeitsweise optimiert.
Nun kann man sicher trefflich darüber streiten, ob „Moneyball“ ein verlogener, gar demagogischer Film ist, der den (finanz-)krisengebeutelten Zuschauer mit Werten ködert, die er selbst gar nicht vertritt. Ich meine, wer das denkt, denkt zu kurz.[…]
Weiteres würde den Rahmen sprengen, daher verweise ich mal auf mein Blog, aus dem auch der zitierte Textauszug stammt:
http://haihappening.de/homerun-ins-abseits/
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ChriS* 2012/02/08 02:51:38
Kommentar löschenSo machen Baseball Filme doch Spaß.
Vor betreten des Kinos war mir noch nicht so ganz klar was mich gleich erwarten wird, ich mein, Brad Pitt, Jonah Hill, Oscar Nominierunggen und Sportfilm aus Hollywood reichen aus um mich ins Kino zu locken.
Was ich dann zu sehen bekam fesselte mich sofort und auch für nicht Baseball Fans ist der Film unterhaltsam. Durchraus faszinierend was Billy Beane aus seiner Situation macht und glaubhaft dargestellt von Pitt.
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Benjamin Barker 2012/02/08 00:34:14
Kommentar löschenDie Oscar-Saison 2012 und Ich - bislang alles andere als eine glorreiche Beziehung. Denn neben dem "Descendants"-Desaster sind es vorallem die von mir bislang ungesehenen Filme, die mir einen kalten Schauer über den Rücken jagen. "Hugo Cabret" halte ich nach wie vor für einen Kinderfilm; "Tree of Life" für einen Esoterik-Gottesdienst und die Inhaltsbeschreibung von "Gefährten" ist wohl so ziemlich die Grausamste in den letzten ~5 Jahren.
Da sticht "Moneyball" (für mich persönlich bislang nur neben "Midnight in Paris") erfreulich aus dem Kandidatenkreis heraus - und zwar allein durch die Tatsache, dass der Film nicht enttäuscht bzw keine Enttäuschung erwarten lässt.
"Moneyball" ist eine sichere Kiste. Gefühlvolle Story, tolle Darsteller, alles in allem eine souveräne Vorstellung. Doch auch hier konnte man nicht unerheblich viel falsch machen.
Der ein oder andere mag sich nun fragen, ob für einen Film, der "nur" solide & unterhaltsame Arbeit abliefert, 6 Oscar-Nominierungen gerechtfertigt sein mögen. Doch man muss nur mal genauer hinsehen: US-Vorzeige-Sport Baseball, eine herzergreifende Underdog-Story, eine wahre Begebenheit und zwischendurch wiederholt Anklänge an Familie und die wahren Werte im Leben. Fuck, natürlich stehen die Amis und die Academy darauf.
Doch auch in dieser vermeintlich sicheren Nummer von Geschichte stecken Gefahren. Filme über Außenseiter, die sich nur durch Herz & Verstand mit den Großen messen können sind seit jeher ein schwieriges Territorium - gerade in Hollywood-Produktionen. Allzu schnell verkommt man zu einer schwülstigen Kitsch-Vorstellung, versinkt in Pathos & Patriotismus oder liefert eine vorhersehbar-langweilige 08/15-Arbeit ab.
All' diesen Horrorvisionen weicht das Team um "Moneyball" jedoch gekonnt aus. Regisseur Bennett Miller erweist zartes Fingerspitzengefühl, indem er sich zwischen Aufstieg und Euphorie ganz seinen Charakteren widmet und ihnen gebührenden Freiraum schafft. Er trifft über die gesamte Zeit den richtigen Ton, geht den großen Amerika-typischen Gesten aus dem Weg und schildert unaufgeregt, aber trotzdem mitreißend die Geschichte der Oakland A's. Auch inszenatorisch bleibt er nüchtern und konzentriert sich, abgesehen von vereinzelten Schattenspielchen, auf den Verlauf seiner Geschichte.
Der andere starke Mann im Team ist Oscar-Preisträger Aaron Sorkin. Auf den ersten Blick beschäftigt sich "Moneyball" mit nüchternen Dingen wie Baseball oder Wirtschaft. Doch Sorkin verarbeitete bereits das trockene Facebook-Thema zu einem Highlight und auch hier sorgt er durch das geschickte Umschiffen der Klischee-Klippen für fließende Unterhaltung. Auf einen erzwungenen Rückschlag im 3. Akt wurde verzichtet, stattdessen wurde auf gradlinige Authentizität gesetzt. Angereichert durch pointierte Dialoge sorgt Sorkin so für knisterne Spannung. Sein Cast dankt es ihm. Besonders das Zusammenspiel zwischen Pitt und Hill ist faszinierend und stellte in dieser Form eine erfreuliche Überraschung dar. Philip Seymour Hoffman wird leider etwas in den Hintergrund gedrängt.
Man muss sich nicht mit Baseball aufkennen, um sich vom Film mitreißen zu können, ich selbst bin auf dem Gebiet wenig bewandert. Doch sofern man ein gewisses Interesse an Sport im Allgemeinen mitbringt, wird einem die Faszination, die so ein Event auslösen kann, nochmal in einem besonderen Maße bewusst.
Darüberhinaus kann ich nicht sagen, dass ich den Film als besonders lang empfunden habe. Klar, Sideplots wie die Vater-Tochter-Beziehung sind ebenso stereotyp wie überflüssig. Doch man muss neben den Männern mit ihren Zahlen und Diskussionen über Spieler halt auch die Familien ansprechen. Ein bischen was fürs Herz für die Mutti. Schwamm drüber, da gibts weitaus schlimmeres.
Rundum gelungener Film, der spannende Unterhaltung bietet ohne den ganz großen Wurf zu landen. Doch selbst das ist in dieser Oscar-Saison schon als Erfolg zu werten.
"Just enjoy the show."
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sweetForgiveness 2012/02/08 01:00:36
Antwort löschen"Hugo" ist KEIN Kinderfilm! Aber guter Kommentar
FilmFreeza 2012/02/08 06:59:10
Antwort löschenSehe nahezu immer die gleichen Bewertungen, keinen Ausreiser nach oben oder unten, denke also auch, dass der mir gefallen wird und the Tree of Life solltest du trotzdem mal anschauen, zu Beginn sehr gewöhnungsbedürftig, entschädigt er einen aber gegen Schluss zunhemend. Midnight in Paris is eh genial
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Benjamin Barker 2012/02/08 20:27:09
Antwort löschen"Tree of Life" liegt schon hier, Sichtung erfolgt möglicherweise morgen. Bei "Midnight in Paris" kann ich dir zustimmen - Woody wie gewohnt in Hochform.
FilmFreeza 2012/02/09 07:04:13
Antwort löschenBei The Tree of Life ist es wirklich gut möglich, das du zeitweise am verzweifeln bist, da musste wirklich dran bleiben. Ab der 40. Minute wird es bombastisch, wobei wirklich Mallick hier wahre Wunder bewirkt hat.
VSCL 2012/02/07 23:19:34
Kommentar löschenAlso nicht nur für Baseball/Sport-Fans würde ich so nicht unterschreiben. Man sollte sich mMn schon ein wenig für das ganze interessieren, um über die volle Länge aufmerksam zu zu sehen... ist bei mir leider nicht ganz der Fall, auch wenn das ganze schauspielerisch und filmisch gesehen natürlich top ist, was man auch durchaus als Baseball-Uninteressierter beurteilen kann, fehlte mir z.T. die Motivation dem Film über die ganze Länge 100% Aufmerksamkeit zu schenken. Da hat´s mir dann einfach gefehlt.
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sikkmeidack 2012/02/07 22:54:29
Kommentar löschenEinfach beim changeup im flyout die obstructions mit top&bottom in den half innings squeezen, wenn slowpitch in der strikezone einen curveball im suicide sueeze taggen will. Du machst die erst base… - ich kann die erste base nicht - Er bringt es dir bei.
Das bringt ihm 3 10tel 16er Positionen bei 35,621 % und 232.000 $ income. Ruf Larry an, ruf Richard an, Marty ist in der Leitung, was ist mit Hanson? Todd Coffey bei 260. Was ist mit Guthrie? ist Larry noch in der Leitung? Sag ihm, Morales tauschen wir gegen Fielder bei nem 300er exchange von Verlander. Was ist mit Pleskoff?
MIGRÄN. Ich hab echt Kopfschmerzen gekriegt. Der Film ist unerträglich nervtötend, zum Kotzen amerikanisch und so langweilig, dass es an Körperverletzung grenzt. Ich bin stinksauer.
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 19 Antworten
onyxxx11 2012/02/07 23:10:52
Antwort löschensikkmeidack hast du wieder deine Pillen vergessen?
sikkmeidack 2012/02/07 23:16:04
Antwort löschenBin bei vollen Sinnen.
Ephigenia 2012/02/07 23:24:44
Antwort löschenDie Kurzkritik wird nach dem ersten wirren Satz für mich sinnvoll. Gut richtig genervt war ich jetzt nicht, weil Pitt sympathisch wirkt, aber den Film fehlt es komplett daran, auch die Menschen hinter den Namen vorzustellen. :)
sikkmeidack 2012/02/07 23:36:08
Antwort löschenGenau das! Zunächst dachte ich, es sei nur kurzfristig was aus der Ballance geraten, aber der Film zieht das ja gnadenlos bis zum Schluss durch.
Anoirja 2012/02/08 00:09:16
Antwort löschenWar heute die Stopp-Taste der FB defekt?
sikkmeidack 2012/02/08 00:49:19
Antwort löschenWar im UCI. Selber schuld.
Anoirja 2012/02/08 01:01:31
Antwort löschenAch so, haha - na dann bravo, dass du weder die Vorstellung verlassen noch dich in einen anderen Saal geschlichen hast. ;)
sikkmeidack 2012/02/08 01:10:24
Antwort löschenpscht! ;)
sikkmeidack 2012/02/08 01:11:53
Antwort löschensowas würde ich nie tun,... hehe, die Anoirja macht wieder Späße, hüstel, hö-ähm. ;)
Anoirja 2012/02/08 01:21:14
Antwort löschenAnarchy in the UCI.
PS: Nur der Wein ist wieder schuld. In vino veritas.
duffy 2012/02/08 18:20:19
Antwort löschenOha! Das dämpft meine Vorfreude aber enorm.
sikkmeidack 2012/02/08 20:17:49
Antwort löschenDie Vorfreude ist hierbei aber bestimmt noch das Schönste. Ich hoffe, du hast da eine ganz andere Wahrnehmung als ich. Alles viel zu flach und spannungslos angelegt. Das sagen zwar Viele, aber keiner bewertet das. Uns Bad Pritt macht ja auch wieder einen tollen job. Ich finde, er spielt einfach einen telefonierenden Menschen, der sich um Statistiken kümmert. Ein Baseballmanager-StrategiePCSpiel.
PS. Bin immer noch nicht drüber weg.
Ephigenia 2012/02/08 23:50:50
Antwort löschenJa viele sagen ein Film hat keine Spannung und trotzdem bewerten sie ihn ordentlich. Ich kann sowas auch nicht nachvollziehen. Hab manchmal sogar das Gefühl überhaupt einer der wenigen zu sein, die einen Film sehr schlecht bewerten, wenn er mich nicht unterhält.
duffy 2012/02/08 23:55:43
Antwort löschenDeine Bewertungen sind ne Katastrophe.
sikkmeidack 2012/02/09 16:36:19
Antwort löschenWas ist denn das das Ephigenia das? Schaut mich komisch an.
Ephigenia 2012/02/09 17:15:40
Antwort löschensikkmeidack
????
sikkmeidack 2012/02/09 17:30:50
Antwort löschendein nick ist mir doch so peng wie bums,- verstehe diesen account bei horrorblog nicht und das meine ich rhetorisch, denn das ist mir letztlich auch gleichgültig. Ich bin hier nicht mit einem CapriSonne-Blog oder einem gayroyal-account on.
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Ephigenia 2012/02/09 18:40:42
Antwort löschenIch besitzew mehrere Seiten. Nick kann man nicht mehr ändern. Das Logo aber schon glaub ich.
sikkmeidack 2012/02/09 19:40:01
Antwort löschenDer Rest ist Schweigen. Du weißt ja was man sprichwörtlich über Gold sagt?
sachsenkrieger 2012/02/07 16:41:17
Kommentar löschenIn irgendeiner Kritik habe ich gelesen, das Brad Pitt mit Manager Billy Beane einen Mann spielt, der mit "kalter Entschlossenheit und untergründiger Leidenschaft seine Ziele verfolgt." Das halte ich für gut ausgedrückt. Gleichzeitig handelt es sich aber auch um eine Kritik an der Kommerzialisierung nicht nur des Baseballs und auch nicht nur des Sports, sondern um eine Kritik an der Kommerzialisierung der gesamten Welt. Ich kann nur sagen, die Story ist gut, die Schauspieler sind gut und Brad Pitt bekommt dieses Jahr seinen Oscar!
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swissroland 2012/02/06 23:55:48
Kommentar löschenGanz einfach:
Hollywood + Sportfilm + B.Pitt = 10 Pkt
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siXer 2012/02/06 16:43:17
Kommentar löschenEigentlich kann ich mit Baseball nichts anfangen. Ich finde den sport einfach langweilig, doch hat Moneyball es geschaft mir den Sport näher zubringen.
Vielleicht liegt es auch daran dass man die Situation in der sich Billy Beane (Brad Pittt) befindet auch auf andere Sportarten übertragen lässt. Oder es liegt einfach an den hervorragenden Leistung der beiden Hauptdarsteller Brad Pitt und Jonah Hill(den ich eigentlich nur aus Komödien kenne).
Also man kann diesen Film auch als Baseballanalphabet sehr gut finden und auch nachvollziehen. Man fühlt und fiebert einfach mit jeder einzelen Person mit, auch wenn es nur ein Spieler ist der gefeuert wird oder ein gestandender Mitarbeiter der sich übergangen fühlt.
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SoulReaver 2012/02/06 12:17:50
Kommentar löschen„Es gibt reiche Teams und es gibt arme Teams, dann kommt 'ne ganze Weile Schrott und dann kommen wir.“
Das Filmjahr 2012 steht zwar noch in den Startlöchern, trotzdem hat es schon den einen oder anderen Knaller abgeliefert. Die Oscars stehen ebenfalls vor der Tür und einer der großen Favoriten ist Bennett Millers Baseball-Drama 'Moneyball'. Der für 6 Trophäen nominierte Film, gibt uns einen guten und auch rührenden Blick in das Baseball-Marketing, mehr allerdings nicht wirklich.
Billy Beane, Manager der Oakland A's, muss sein Team neu aufstellen - wieder mal hat die reichere Konkurrenz alle Top-Talente weggelockt. In seiner Not greift er zu einer radikalen Maßnahme: Er engagiert einen jungen Wirtschaftsprofi und macht sich mithilfe von Computerstatistiken auf die Suche nach Spielern, die vom Rest der Liga übersehen wurden.
Die Optik von 'Moneyball' ist über jeden Zweifel erhaben. Kräftige, satte Farben verbunden mit sauberen Hochglanzbildern. Eine der ganz klaren Stärken des Films. Allgemein die Kameraführung von Wally Pfister kann mit einigen tollen Einstellungen auffahren. Vor allem bei den Außenaufnahmen des Oakland-Stadions. Mychael Dannas Musik hält sich angenehm im Hintergrund und streichelt die Szenen fast nur, kann aber durch diese Unaufdringlichkeit viel Gefühl erzeugen.
Besetzt ist 'Moneyball' mit zwei der besten Darsteller unserer Zeit. An erster Stelle Brad Pitt als Oakland Athletics (kurz A's) Manager Billy Beane. Pitt überzeugt wieder einmal durch sein wirklich feines und gefühlvolles Spiel und punktet durch seine charismatische Ausstrahlung. Den Oscar für seine Darsteller würde ich ihm zwar wirklich gönnen, allerdings hat man ihn schon besser gesehen. An nächster Stelle Philip Seymour Hoffman, ebenfalls einer der stärksten Charakterdarsteller unserer Zeit. Als grimmiger Couch Art Howe, kriegt er zwar eine kleine Rolle zugesprochen, überzeugt aber absolut, gerade mit seiner fantastischen Mimik. Für eine kleine Überraschung darf dann noch Jonah Hill als Yale-Absolvent Peter Brand sorgen. Hill, der sonst eher im Komödienbereich tätig war, zeigt hier, das man von ihm in Zukunft auch in einer ernsten Rolle einiges erwarten darf. Seine Oscar Nominierung ist dennoch nicht gerechtfertigt und zu viel des Guten.
In 'Moneyball' geht es um Baseball. Ich weiß, Baseball und Deutschland, das passt kein Stück und interessiert dazu nicht die Bohne. Allerdings sollte man wissen, dass der Sport an und für sich, erst gegen Ende des Films gezeigt wird. Vielmehr geht es um die Arbeit des Managers Billy Beane, der mit einem völlig unterfinanzierten Verein arbeiten muss und ein Team erstellen muss. Er engagiert den jungen Peter Brand, Yale-Absolvent und Wirtschaftsfachmann. Brand selbst hat nicht wirklich Ahnung von Bseball, aber von Statistiken. Zusammen bauen sie mithilfe dieser Computerstatistiken ein Team im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten auf. Spieler, die sich immer mit Verletzungen rumplagen mussten, zu alt sind, oder keinen guten Ruf in der Branche haben und aus den Teams sortiert wurden, werden eingekauft. Durch die erwähnten Statistiken lassen sich die besonderen Fähigkeiten dieser Spieler rausfiltern und können so ganz besonders trainiert und eingesetzt werde. Coach Howe hält von diesem neuen System allerdings so gar nichts und will die Talentchoaches zurück. Trotz der neuen Methode scheint der Erfolg trotzdem auszubleiben. Der Rest ist Baseballgeschichte.
Wie gesagt, in 'Moneyball' geht es um Baseball, allerdings nie um den Sport auf Platz. Hier geht es um die Büroarbeit die Arbeit, von dem das Publikum auf den Rängen rein gar nichts mitbekommt. Es muss in ausgewählte Spieler investiert werden, diese müssen finanziert werden, Spieler müssen verglichen werden, es muss kalkuliert und tabelliert werden. Vorgänge werden ganz klar durchdacht und den nächsten Schritt muss man immer vorausplanen. Dazu der Erwartungsdruck, sowohl vom Team, als auch von den Zuschauern, die den zusammengewürfelten Haufen nicht gerade für Erfolgsversprechend halten.
Das klingt jetzt alles furchtbar trocken und öde, ist es aber kein Stück. Das liegt zum Großteil an den tollen Darstellern, die sich schnell interessant machen können und die Sympathien auf ihrer Seite locken. Auf der anderen Seite an Millers Inszenierung, die hier kaum Längen zulässt. 'Moneyball' ist über seine Laufzeit wirklich durchgehend unterhaltsam, zwar eher Höhepunktarm, dafür verfügt er konstant über die nötige Spannung, um den Zuschauer bei Laune zu halten.
Wenn man jetzt absolut keine Ahnung von Baseball hat, braucht man trotzdem keine Angst haben, dass man hier mit Fachbegriffen bombardiert wird und so schnell den Faden verlieren könnte. Mein Wissen über Baseball beschränkte sich auch nur darauf, dass ich wusste, es gibt einen Schläger, einen Ball und irgendetwas, dass sich "Home Run" schimpft. Das war’s. Dementsprechend gesträubt habe ich mich auch gegen den Film, als ich dann noch hörte es geht hier wirklich nur um die Statistiken, wurde mir angst und bange. Mehr als glücklich war ich dann aber auch, als mir das Thema umgänglich und verständlich serviert wurde, dabei gänzlich auf unnötige und überzogene Hollywood-Dramatik verzichtet wurde und ich sogar noch meinen Spaß an dem Ganzen hatte. Was will man mehr? Den Oscar für den besten Film hat der dennoch nicht verdient. 'Moneyball' ist gut, streckenweise sogar verdammt gut, ab und an auch berührend. Mehr ist es aber am Ende wirklich nicht.
Fazit: 'Moneyball' liefert schöne Abendunterhaltung, rund um das Thema Baseball und die damit zusammenhängende Arbeit hinter den Kulissen. Vor allem durch die tollen Darsteller und Millers starker Inszenierung verkommt 'Moneyball' nicht zur langweilen Theoriestunde, sondern ist immer unterhaltsam und spannend und das auch für die Sportmuffel unter uns.
„Wenn wir damit Erfolg haben, haben wir das Spiel für immer verändert.“
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seven 2012/02/06 14:32:24
Antwort löschenWie versprochen, danke Souli! <3
FilmFreeza 2012/02/06 15:23:05
Antwort löschenEs geht also um Baseball ?!!! :) <3
SoulReaver 2012/02/06 15:38:09
Antwort löschen@seven Bitte :) <3
@FilmFreeza Nein, um Ballett :) Jonah Hill im Ballett-Tütü ist ein Traum.
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FilmFreeza 2012/02/07 06:59:20
Antwort löschenDann hab ich das falsch interpretiert ^^ ich bitte um Entschuldigung :)
SoulReaver 2012/02/07 08:45:37
Antwort löschenDas macht nichts, sexy bleibt sexy :)
Frank Landgraf 2012/02/05 18:46:37
Kommentar löschenBrad Pitt entwickelt sich immer mehr zu einem richtig guten Schauspieler. Wirklich sehr gut in der Rolle. Ob es für einen Oscar reicht...? Der Film ist nicht nur für Sportfans geeignet. 8/10
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Solid84 2012/02/05 13:51:59
Kommentar löschen„Die Kunst zu gewinnen – Moneyball“
Nachdem Billy Beane als Baseballspieler nicht mithalten konnte, ist er nun Manager bei den Oakland A’s. Mit wenig Budget soll er nun das Team umstrukturieren damit sie sich mit den größeren Mannschaften messen können. Als er Peter Brand trifft probieren sie sich zusammen an einem völlig neuem System in welchem die Spieler nur anhand von Statistiken am Computer ausgewählt werden.
Sportfilme sind immer was feines. Vorallem wenn es um den eigenen Lieblingssport geht. Leider hatte ich vorher noch nie etwas mit Baseball am Hut und so entsteht dann auch das größte Problem des Filmes.
Pitcher, Linedecker, First Base?! Manchmal wusste ich nicht wirklich worum es ging weil ich so überhaupt keine Ahnung von Baseball habe. Als Ami ist man hier klar im Vorteil den der Film ist auch ganz klar für das Amerikanische Publikum gemacht.
Bitte erwartet hier keinen Film a la „Spiel ohne Regeln“. In Moneyball geht es um das schätzen, Kalkulieren und investieren. Der Sport selbst kommt erst im letzten Viertel richtig zum Zug und das ist auch Gut so, denn sonst wäre Moneyball nur ein Abklatsch von etwas geworden was es schon wie Heu in der Scheune gibt.
Brad Pitt ist Super, keine Frage. Aber der Oscar wird am Ende nicht in seinen Händen landen obwohl er für ihn schon länger aussteht. Warum Jonah Hill nominiert wurde verstehe ich wirklich nicht. Seine Leistung steht sicherlich nicht über der von Albert Brooks in „Drive“ aber ich will mich nicht unnötig über die Academy aufregen.
Wie bereits gesagt werden Freunde des Sports sich hier wie Zuhause fühlen. Aber auch Noobs wie ich, werden mit Moneyball einen guten Film sichten.
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Keky 2012/02/05 00:04:52
Kommentar löschenDer Film hat mich unterhalten, and Brad Pitt at his best!
"Die Kunst zu gewinnen - Moneyball" mag aufgrund der Story und des Themas "Baseball" auf den ersten blick abschreckend und langweilig wirken, dahinter versteckt sich jedoch ein wie so oft genial spielender Brad Pitt, ein tatsächlich sehr zugänglicher plot der auch ohne große Baseball-kenntnisse/ interessen recht spannend zu verfolgen ist, dazu kommen sehr nette Dialoge und eine ruhige, vor allem gekonnte inszenierung, die sich sehen lassen kann. ;)
Jonah Hill hat auch mich positiv überrascht, aber für den "Besten Nabendarsteller" fehlt da noch ein Tick, genauso wie für den "Besten Film". Da gibt es andere, die eine Auszeichnung mehr verdient hätten. ;)
Ein runder Film, der mir sehr gut gefallen hat, was ich bei dem Thema, das hier bei uns eigentlich nur mit jeder menge übertriebener Emotionen und einfacher Moral und Humorkeulen funktionert "Mr. Baseball", "Die Indianer von Cleveland" uvm, nicht gedacht hätte und der sich auch für Zuschauer eignet, die nicht so bock auf Baseball haben! ;)
Eine wahre Story über Selbstbestimmung, Zivilcourage, Lebenswerte. Jeder kann ein Sieger sein, wenn er an sich glaubt. ;)
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Punsha 2012/02/04 23:43:43
Kommentar löschenWie jedem wohl mittlerweile klar sein wird, erfindet Miller mit MONEYBALL das Rad nicht neu. Eine Erfolgsstory, die von ganz unten nach ganz oben führt. Déjà-vu? Na klar! Aber warum störte das mich überhaupt nicht? Zu meiner Verblüffung wurde hier mit Ausnahme vom Hauptdarsteller sehr wenig Wert auf Einzelschicksale gelegt. Große Gefühle, Patriotismus oder riesige Wunder hatten hier keinen Platz. Stattdessen wurde der Fokus auf das Management und eine neue Strategie gelegt, die da lautet: Kühle, rationale Mathematik. Wer auch nur ein wenig Geschäftssinn hat, wird die ständigen Kaufs- und Verkaufsgespräche lieben und davon fasziniert sein, wie man aus wenig Geld viel herausholen kann. Andernfalls weiß wenigstens Brad Pitts ungeheure Leinwandpräsenz zu unterhalten, denn irgendwie ist MONEYBALL nie langweilig. Obwohl das Duo Pitt und Hill überraschenderweise so gut wie keine Witze liefern und auch sonst kaum etwas Außergewöhnliches passiert, wirkt der Film überraschend erfrischend und kurzweilig. Ich kann es mir nicht erklären. Ich weiß nur, dass ich jetzt Manager werden will. ;)
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Hptm. Juan 2012/02/04 10:35:34
Kommentar löschenIch mag gute Sportfilme, ich mag Brad Pitt und ich mag auch die anderen Schauspieler in dem Film. Deswegen mag ich den Film. Er macht Laune, ist authentisch und bringt einen zum Lachen. Nominierungen für Brad Pitt und Jonah Hill sind nachvollziehbar, ich glaube allerdings nicht, dass einer von den beiden ihn auch gewinnt. Klar spielen sie gut und realistisch, aber anspruchsvoll ist keine der beiden Rollen wirklich, was Kandidaten wie Gary Oldman, George Clooney & Co. in Sachen Oscar besser aussehen lässt.
Alles in allem entstand da kein filmisches Schwergewicht aber doch eine gelungene Portion Kinounterhaltung auf intelligenterem Niveau und deswegen eine 8.5 - wie gesagt: ich mag den Film.
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Azazil 2012/01/30 01:09:10
Kommentar löschenMoneyball fehlt es zwei Dingen - Leidenschaft und Menschlichkeit. Die Intention des Films mag es vielleicht gewesen sein den reichen, priviligierten Vereinen den Kampf anzusagen, aber letztlich feiert dieser Film den Siegeszug des zweckrationalen Handelns. Über das Feld laufen keine Spieler sondern Variablen, während Brad Pitt und Jonah Hill als "Schreibtischtäter" ihre Mannschaft zum Sieg führen. Nicht Sportgeist und Zusammenhalt sind hier gefragt, sondern kalte Berechnung. Darüber hinaus sollte man sich vermutlich für Baseball interessieren, um wirklich Freude an diesem Film zu haben.
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sweetForgiveness 2012/01/25 13:39:22
Kommentar löschenGesneaked! [in OF.]
"There are rich teams and there are poor teams, then theres 50 feet of crap and then there is us."
Wirklich eine positive Überraschung!
Ich war sehr skeptisch als ich erfahren hab das "Moneyball" in der Sneak laufen wird. Für "Moneyball" braucht man allerdings, trotz dieser Befürchtung, kein großes Wissen über Baseball. Man muss nicht wissen wie viele Innings es gibt, was ein Pitcher und was ein Batter ist oder spezielle Taktiken des Spieles können. Das muss man alles vorher nicht wissen! Man weiß es danach. Regisseur Bennett Miller schafft es auch Zuschauern ohne jegliches Wisses über Baseball, den Sport und den Film nahe zu bringen.
"They call it Moneyball"
Brad spielt, in best Form, den verzweifelten General Manager (von Slevin berichtigt) der "Oakland A's", eines der schlechtesten Teams der Baseball-Liga, der bei der Neugestalltung und Taktikplanung endlich aufgeht und seinem Team näher kommt als er den Zahlenjongleur Peter Brand mit in sein Strategenteam holt, der nicht so aussieht als ob er etwas von Sport verstehen würde. Tut er aber doch!
Die Kammerafahrten über die Baseballfelder und der Wechsel zwischen Film und Fernsehaufnahmen, machen "Moneyball" auch optisch sehenswert. Allerdings sind die Pfeiler des Films seine Schauspieler. Die doch nicht sehr tempo- und spannungsreiche Story bietet viel Platz für Schauspielerische Leistungen. Somit zeigt Brad Pitt, wie schon erwähnt, sich von eine seiner besten Seiten und auch die Nebendarsteller können glänzen. Jung Baseballspieler ,Scott Hattenberg, dargestellt von Chris Pratt, hat es mir dabei besonders angetan. Allerdings wirft hier der Film auch eine seine größten Fragen auf, die ich noch nicht beantworten kann: Wieso verdient Jonah Hill eine Oscar-Nominierung?
Klar hat es der Jonah, eigentlich bekannt aus Komödie, jetzt endlich mal in ein Drama geschafft und schlägt sich dort auch ganz passabel. Nur eine herausragende Leistung kann ich nicht erkennen oder eine Leistung die, diese Nominierung rechtfertigen würde. Für mich spielt er nicht besser als sonst auch. Für mich spielt er nicht gut genug. Als Funktion des "Supporting" Actors ist er allerdings gut, denn er zeigt sich zurückgenommen und lässt Pitt den Vordergrund.
"Moneyball" ist interessant, "Moneyball" ist trotz seines taktischen Geredes fesselnd und "Moneyball" löst eine gewisse Lust am Baseballspiel aus.
Wirklich besser als erwartet!
"Nobody reinvents this game."
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Bandrix 2012/01/25 14:52:05
Antwort löschenTja, so gut fand ich ihn nicht. Das einzig halbwegs mitreißende Element war, wie du schon gesagt hast, dieser Wechsel zwischen Film- und Fernsehaufnahme. Dazwischen war jedoch für mich nur gähnende Leere...
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sweetForgiveness 2012/01/25 15:00:04
Antwort löschen@Bandrix: hat mich auch ehrlich gesagt selbst sehr gewundert, dass ich ihn doch so unterhaltsam fand...manchmal kommt halt alles anders.
Slevin Kalebra 2012/01/25 15:02:53
Antwort löschenSchöner Kommentar. Schade, das bei dem europäischen Publikum oft dicht gemacht wird, sobald es um eine amerikanische Sportart geht. Denn es geht ja nicht um das Spiel an sich sondern um das Geschäft dahinter. In dieser Beziehung möchte ich dir mal "An jedem verdammten Sonntag" empfehlen. Kleine Korrektur: Brad spielt nicht den Coach sondern den GM was für General Manager steht. Phillip Seymour Hoffmann spielt den Coach.
Thurgood 2012/01/24 14:24:19
Kommentar löschenBaseball trifft auf öde Statistiken. Die Vorsätze klingen alles andere als vielversprechend, dennoch ist Moneyball einer der Filme die man in diesem Jahr auf keinen Fall verpassen sollte.
Brad Pitt spielt den Manager eines ärmlichen Baseballteams und zeigt mit einer Oscarreifen Performance, warum er zu den Besten im Geschäft gehört. Ihm zur Seite stehen Jonah Hill (Superbad) und Philipp Seymour Hoffman, die ebenfalls auf ganzer Linie überzeugen können.
Zweifel über die Sportart beiseite legen und den Schritt ins Kino wagen. Der Film sollte auch jeden nicht Sportfan begeistern, da er sich in erster Linie mit dem harten Geschäft hinter den Kulissen beschäftigt.
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Blonder 2012/01/24 12:40:19
Kommentar löschenEs gibt doch nichts schöneres für einen großen Baseball Fan, wie ich einer bin, einen Baseballfilm in der Sneak präsentiert zu bekommen. Aber auch die jenigen die keine Fans dieser wunderbaren Sportart sind, die eh in Deuschland in der Überzahl sein dürften, werden ihre Freude an diesem Film haben. Denn es wird die Geschichte eines Underdogs erzählt, der gegen alle Widerstände sein Ding durchzieht.
Als nach Saisonende die guten Spieler der Oakland As den Verein verlassen, weil sie in New York oder Boston mehr verdienen und der Club das Geld nicht hat neue teure Spieler zu verpflichten, hängt der Haussegen etwas schief. Darauf hin versucht der Manager Billy Beane neue Wege zu gehen, der übrigens sehr stark und überzeugend von Brad Pitt gespielt wird. Beane stellt mit dem Analyst Peter nur mit Hilfe von Statistiken und Zahlenspielen ein günstiges Team zusammen. Natürlich zieht er sich damit den ganzen Groll der Talentscouts und des Trainers auf sich.
Wenn man es genau nimmt ist der Film kein reiner Sportfilm, denn die Geschichte könnte auch in jeder normalen Firma spielen. Aber da sie übrigens auf wahren Ereignissen beruht tut sie das nicht, zum Dank aller Baseballfans.
Sehr gute Schauspieler, eine interessante wie unterhaltsame Geschichte, pointierte Dialoge und eingeflochtene Original Baseballszenen machen diesen Film zu einem reinen Vergnügen. Wer sich zudem auch noch mit dieser Sportart auskennt, der wird gleich nochmal doppelt so viel Spaß haben. Nur eines ist schade, dass es der Film gerade wegen Baseball in Deutschland schwer haben wird.
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SalocinRocknRolla 2012/01/30 13:10:06
Antwort löschenIch selbst bin kein Baseball-Fan, was mich aber nicht daran gehindert hat diesen film wirklich gut zu finden.