Moonrise Kingdom

Moonrise Kingdom (2012), US Laufzeit 98 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 24.05.2012

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7.6
Kritiker
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215 Kommentare
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von Wes Anderson, mit Bruce Willis und Edward Norton

In Wes Andersons Moonrise Kingdom brennt ein frühreifer Pfadfinder mit seiner Brieffreundin durch. Bruce Willis als Insel-Sheriff schlägt sich auf ihre Seite.

Moonrise Kingdom spielt auf Rhode Island in den 60er Jahren und erzählt von der erblühenden Liebe zwischen Sam (Jared Gilman) und Suzy (Kara Hayward). Auf den ersten Blick erkennen die Beiden, dass sie für einander bestimmt sind. Ihre Umgebung sieht dies allerdings anders. Als die Zwei daraufhin von zu Hause weglaufen bzw. die Mitgliedschaft in den Pfadfindern aufkündigen, setzt dies eine irrwitzige Suchaktion des Dorfsheriffs (Bruce Willis), der lokalen Pfadfindergruppe, angeführt vom Pfadfinderleiter (Edward Norton), und der besorgten Eltern Suzys (gespielt von Frances McDormand und Bill Murray) in Gang. Da sich herausstellt, dass Sam eine Waise ist, wird das Sozialamt (verkörpert von Tilda Swinton) tätig. Vor der Kulisse eines hereinbrechenden Unwetters spitzt sich die Lage dramatisch zu…

Hintergrund & Infos zu Moonrise Kingdom
Wes Anderson ist so etwas wie der Ray Kinsella (Kevin Costner) des Filmemachens: Wenn er einen Film dreht, dann kommen sie. Seien es Anjelica Huston und Gene Hackman in Die Royal Tenenbaums,

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Cast & Crew


Kritiken (41) — Film: Moonrise Kingdom

Xander8112: Xanders Blog

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8.0Ausgezeichnet

[...]
Und so hat mich dieser skurille Film doch etwas durch seine verschrobene Art positiv überrascht. Besetzungstechnisch top, lassen auch die beiden “kleinen” Hauptdarsteller keinen Anlass zur Kritik zu, insbesondere Kara Hayward hat mir in ihrer Rolle sehr gefallen. Optisch ist der Film so ausgefallen wie seine Charaktere, die – auf ihre Art – alle nicht ganz dicht sind. Ich sag das jetzt so oberflächlich, wie die Geschichte im Grunde genommen ist, aber das ist gar nicht schlimm. Die “Liebesgeschichte” geht ans Herz, manche Szenen sind – alleine schon aufgrund der Kameraeinstellung – zu komisch und das macht den ganzen Film sehr sehenswert.

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Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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9.0Herausragend

[...] Wes Andersons Moonrise Kingdom versprüht und atmet vom ersten Moment an pure Poesie. In weitschweifigen Kamerafahrten, untermalt von epochaler Orchestermusik wird in einer Analogie zu einem lebensgroßen Puppenhaus ein Teil der handelnden Figuren vorgestellt, während man sich alsbald im Pfadfinderlager wiederfindet, das weniger einem Sommercamp gleicht, als einem Ort, an dem Kinder Erwachsene spielen. In endlos detailverliebten Bildern webt Anderson nach und nach eine aufkeimende, zarte Liebesgeschichte zweier Zwölfjähriger, die sich, vom Leben und ihren Mitmenschen unverstanden, unweigerlich zueinander hingezogen fühlen. Jared Gilman als Sam Shakushky und Kara Hayward als Suzy Bishop laufen dabei den übrigen Schauspielern in punkto Leinwandpräsenz und Charisma spielend den Rang ab, obschon Andersons neuestes Werk einen unglaublich namhaften Cast vereint, der sich in herrlich schrullig angelegten Figuren einmal austoben darf, so dass Overacting hier nicht zum Schimpfwort zu verkommen droht, sondern sogar einer Adelung gleichkommt, denn überbordende Fantasie und übertriebene Gesten sind in der Welt von New Penzance gang und gäbe. [...]

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Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de

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7.0Sehenswert

Ist Moonrise Kingdom ein Refugium oder ein Gefängnis? Wes Andersons Welten können im Kern genauso kalt und abweisend sein, wie sie an der Oberfläche warm und einladend wirken. Selten war diese Ambivalenz so ersichtlich wie in seinem neuesten Werk: Ein preziöses Buddelschiff, dessen Passagiere zaghaft und vergeblich gegen das Glas pochen. Der fiktive Schauplatz, die Insel New Penzance, ist ein mit trügerischem Liebreiz überzogenes Twee-Alcatraz für die beiden Protagonisten Sam und Suzy: Verliebte Außenseiter und baldige Ausreißer, die – so wie unlängst der „Held“ in Nicolas Winding Refns Drive – eigentlich nur raus wollen aus diesem Film und hinein in einen anderen, offenen, für sie bestimmten.

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SoulReaver: CinemaForever

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4.0Uninteressant

Es ist ja nicht so, das „Moonrise Kingdom“ rein gar nichts zu erzählen hätte und durchgehend vollkommen aussagelos gegen die Wand dümpelt. Die zarte Jugendliebe, die sich während der Flucht entfalten kann, wird fokussiert und die problematischen Familienverhältnisse unserer jugendlichen Protagonisten sind ebenfalls Teil der Thematik. Die Verknüpfung dieser beiden Bereiche und dem Pfadfinderlager, dass sich auf die Suche nach den beiden Liebenden macht, hätte durchaus seinen Reiz haben können, vor allem wenn man bedenkt, dass Ausnahmeregisseur Wes Anderson es sich auf dem Regiestuhl gemütlich gemacht hat. Das Endergebnis ist jedoch eine herbe Enttäuschung, denn Wes Anderson begeistert in diesem Fall nicht mit seiner unverkennbaren Handschrift, sondern erdrückt seinen Film regelrecht im prätentiösen Stil. Die Charaktere mögen am Anfang noch etwas Interesse geschenkt bekommen, verlieren sich aber spätestens in der zweiten Hälfte in der „skurrilen“ Belanglosigkeit. Ja, alles muss verrückt, absurd und ganz eigen sein, aber der inständige Wunsch unbedingt etwas Besonderes zu sein scheitert kläglich und muss sich dem gähnenden Hall der Langeweile schlussendlich geschlagen geben. „Moonrise Kingdom“ legt zu viel Wert auf Optik und seine Stars und vergisst dabei gänzlich, den Zuschauer haltlos in die Geschichte zu ziehen. Naja, wenigstens kann man Edward Norton nach einer gefühlten Ewigkeit wieder ein verdientes Lächeln schenken.

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SoulReaver

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Anderson ist ein guter Mann. Aber "Moonrise Kingdom" ist...naja, steht ja da.


Prechtl

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Stimmt, sein bester Film. Das wolltest du doch sagen, oder? ;D


TheCorey: MovieMaze

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7.0Sehenswert

Das Kino des Wes Anderson ist bevölkert von skurrilen Figuren, durch und durch eigenen Typen, die meisten von ihnen darüber hinaus mit einem Vater-Komplex ausgestattet. Auch hier erfindet er sich nicht neu, sondern lediglich das Grundgerüst seiner Handlung. Für Fans von Anderson dürfte dies allerdings wenig problematisch ausfallen. Zu amüsant und süß sind die beiden jungen Hauptdarsteller, zu gelungen viele Szenen ihres Regisseurs. All die technische Raffinesse sowie der Charme von Handlung und Figuren kaschieren aber nicht, dass "Moonrise Kingdom" nicht die Klasse von Andersons früherer Werke erreicht. Im Vergleich zu diesen wirkt das Ende hier so planlos zusammengeführt (wenn auch in sich schlüssig), wie der Film zu Beginn von der Leine gelassen wurde. Es zeichnet Anderson jedoch aus, dass selbst ein „lediglich“ solider Film bei ihm noch besser gerät als so manches starke Werk in der Vita eines anderen Regisseurs.

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Corsovilla: SchönerDenken

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9.0Herausragend

Durch den Film führt ein lustiger Mann mit Zipfelmütze, eine skurrile Komödie – der Zuschauer verlässt das Kino noch leicht beseelt von Benjamin Brittens Musik und der beeindruckenden Schauspielerriege um Bruce Willis, Frances McDormand, Bill Murray, Edward Norton, Tilda Swinton und Harvey Keitel.

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projekt2501: www.2501.eu projekt2501: www.2501.eu

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8.5Ausgezeichnet

Es ist der rührende Charme eines Kindertheaters, bei dem sich ein kleiner Protagonist mit fragwürdiger und forcierter Intonierung lauthals ans Publikum wendet, um vollkommen vorbehaltslos und zudem überzeugend zu verkünden: Ich bin ein Baum. Es ist der Mut der Entscheidung für die Fiktion, ohne sie als solche zu erkennen. Unbefangen, mit aufrechtem Herzen und enthusiastischer Disziplin. Und so wird er zum Baum und die Fiktion zur Wirklichkeit. Halleluja!

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Nach zwei eher mittelprächtigen Filmen (Darjeeling Limited & Mr. Fox) findet Anderson hier zu Rushmore-Form zurück. Klar, auch hier droht der Look bisweilen den Inhalt zu überwältigen, aber eben nur fast. Plus: Die kunstvolle 2D-Komposition der Bilder, der Guckkastenlook der konsequent durchgehalten wird, macht in realem Setting wesentlich mehr Spaß als in der schrabbeligen Puppenanimation.

Dazu kommt eine großartige Besetzung. Bill Murray mag etwas verschwendet sein und könnte zwar von jedem alten Kauz gespielt werden, aber Edward Norton und Bruce Willis alleine lohnen das Anschauen. Was besonders im Fall von Norton freut, denn in den vergangenen Jahren war er zu oft in gespreiztem "schaut her ich schauspiele"-Habitus versunken - hier ist er albern, skurril und trotzdem liebenswert.

Die Story ist eine Variation bekannter Anderson-Themen und die Kinder sind natürlich wieder Erwachsene in klein, die reden wie 40jr New Yorker. Doch das macht überhaupt nichts, denn die Mischung aus schräger Warmherzigkeit und Distanziertheit funktioniert diesmal wieder wunderbar. Klar, so richtig ans Herz geht das ganze nicht, die Emotionen bleiben immer auf ironischem Abstand - aber trotz allem steckt hinter den Bildern eine Zuneigung zu den Menschen, die mit der artifiziellen Inszenierung versöhnt.

Musik, Bildkomposition, Timing - hier fügt sich alles zusammen und formt ein oftmals sehr komisches Ganzes. Ein Märchen aus einem Land das so fast existieren könnte, zwischen Dickens, Disney, Woody Allen und Burton.

Und nach Moonrise Kingdom bin ich eindeutig wieder gespannt auf den nächsten Anderson.

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Punsha

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Hui. Wenn man das von dir als alten Anderson-Skeptiker hört, stimmt das einen doch schon optimistisch. :)


Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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8.5Ausgezeichnet

Ja, wir alle wissen, dass die Handlung nicht sehr wahrscheinlich ist und dass die ganze Filmwelt nichts mit der Realität zu tun hat. Aber was in unserer Fantasy vor sich geht berührt und manchmal mehr, als das, was uns im richtigen Leben passiert - und dafür sollten wir sehr dankbar sein.

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Dietmar Kesten: Filmmag.de

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7.5Sehenswert

[...] Über den Bildern liegen die eigenen Erinnerungen an die ersten zarten Liebesbanden, die in diesem Alter geknüpft werden. Das hat etwas; denn die Pubertät nagt an allem. Man beginnt, die Kindheit zu verlassen. Und sich dem anderen Geschlecht zuzuwenden. Das ungemein Positive an „Moonrise Kingdom“ ist, dass nichts überzeichnet wird. Andersons Blicke sind schöne Erinnerungen an die eigene Jugendzeit, denen man sich gerne im Film hingibt.

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Eric Kohn: indieWIRE Eric Kohn: indieWIRE

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8.5Ausgezeichnet

Selbst wenn sich die Geschichte in die länge zieht, könnte man "Moonrise Kingdom" ohne Ton genießen.

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Peter Bradshaw: Guardian Peter Bradshaw: Guardian

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8.0Ausgezeichnet

Seine Ästhetik wird im Dienste des nicht Digitalen, ja fast von Hand gezeichneten Kino gestellt. Anderson hat die außerordentliche Fähigkeit ein vollendetes und markantes Universum zu zaubern, das alleine für sich stehen kann.

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D. Edelstein: USA Today D. Edelstein: USA Today

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7.0Sehenswert

Ich war viel mehr verwirrt als bewegt. Echte "Andersonisten" werden jedoch in in einer höheren Sphäre davongleiten.

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Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly

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6.5Ganz gut

Ich würde mir wünschen, dass Anderson aus seine Glasklocke kommt - zumindest aber verändert was er darunter macht.

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Andrew Schenker: Slant Magazine Andrew Schenker: Slant Magazine

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9.0Herausragend

Anderson lässt seinen Charakteren genügend Lebensraum, auch wenn sie sich immer noch mit den unvermeidlichen Problemen und Frustrationen auseinandersetzen müssen, die mit dem Menschsein kommen.

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Joe Morgenstern: Wall Street Journal Joe Morgenstern: Wall Street Journal

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9.0Herausragend

Betörend und liebenswert.

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CINEMAN.ch

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8.0Ausgezeichnet

An der Feststellung, dass Wes Anderson mit seiner sommerlich-nostalgischen Komödie, die abermals nur so strotzt vor verspielten Einfällen und skurrilen Details, allzu bewährte Pfade abschreitet, ist durchaus etwas dran. Als Vorwurf taugt das allerdings in diesem Fall kaum. Denn auch in seinem siebten Spielfilm gelingt es dem Amerikaner, nicht nur ein wunderbares Ensemble vor seiner Kamera zu versammeln, sondern auch auf höchst clevere Weise schrägen Witz und anrührende Nachdenklichkeit zu einer überaus charmanten Mischung zu vereinen.

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Filmering: Filmering.at

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9.0Herausragend

Moonrise Kingdom ist ein grandioser Film. Wes Anderson profiliert sich einmal mehr als großer Bildermagier und Herrscher über seine eigenen schrulligen Welten und lädt uns ein sein kunstvolles und eigenwilliges Puppenhaus, genannt Moonrise Kingdom, zu erkunden. Die Figuren sind großartig gezeichnet, haben ihre Macken und Eigenheiten und wickeln den Zuseher mit ihrem Charme um den Finger. Hinzu kommt eine skurril erzählte Lovestory zwischen zwei Kindern, die dem Film auch auf emotionaler Ebene die nötige Kraft gibt um restlos zu überzeugen. Insgesamt gesehen fügen sich hier einfach alle Einzelteile perfekt zusammen und man kann nur begeistert applaudieren über das, was Wes Anderson hier geleistet hat. Denn wie es ihm immer wieder gelingt Klischees anzudeuten und dann die Erwartungshaltung zu unterwandern ist einfach großartig. Ganz großes Kino und bereits jetzt die schönste Außenseiter-Ballade des Kinojahres.

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S. Staake: Filmszene.de S. Staake: Filmszene.de

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7.0Sehenswert

„Moonrise Kingdom“ mag ein schwächerer Anderson sein, ist damit aber immer noch ein ziemlich starker Film, dessen Charme man sich nur schwer entziehen kann.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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8.0Ausgezeichnet

Ganz nebenbei ist der große Spaß auch ein komplex verflochtenes Gesamtkunstwerk, das Lachmuskeln strapaziert, für Gänsehaut sorgt und richtig glücklich macht.

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Alle Kritiken (41)


Kommentare (174) — Film: Moonrise Kingdom


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roannia

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich bin ein bisschen neidisch aus dem Alter rauszusein, wo man einfach auf Los springt um abzuhauen.
Dieser Film hat mich in die Zeit zurückversetzt, auf Abenteuer gehen zu wollen.

In der Welt, wo Sam auf Suzy trifft, ist so ins Detail verliebt. Mit nostalgischen Flair, wunderbar vertonte Hintergrundmusik gibt es hier eine Welt, wo die Kleinen die Großen sind und deren Weltanschauungen, dass die Großen die Bösen sind.
Sie schlagen sich mit Problemen durch, die daraus entstehen, dass sich hier die Gesellschaften da anecken, wo man sie nicht haben will.
Zum Beispiel die Liebe der beiden Protagonisten. Welche Folgen das hat, mag ich nicht verraten, das sieht man dann im Film.

Zudem wurde wunderbare Arbeit geleistet die Besetzung harmonisch zu gestalten.
Hier haben wir Bruce Willis, den ich sonst gar nicht so mag, hier aber als gutmütiger Captain verkörpert. Sowie Bill Murray, als Vater von Suzy und Edward Norton als Campanführer. Alle drei haben sehr gute Arbeit geleistet.

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Louis Cyphre

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Atmosphärisch ein wunderbares, dichtes Erlebnis mit tollen Darstellern und einem wunderbaren Soundtrack. Frances McDormand in schrulligen Charakteren gewinnt bei mir immer und wie toll waren denn bitte diese Kniesocken von Edward Norton, Murrays Wampe und Keitels Ohnmacht!
Kara Hayward würde ich sofort adoptieren. Wird bestimmt mal eine Große, auch wenn ihre Brüste nicht mehr wachsen sollten! *g* Und die Tanzszene war super, besonders Jared Gilmans Performance.
Wunderschöne Bilder und ein märchenhaftes Setting, ganz toll-super.

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BattlemasterIZ

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine anrührende Komödie die mir besonders süß und offenherzig daher kommt. Die Austattung überzeugt und die Schönen Bilder werden vielen sicherlich gut in Erinnerung bleiben. Die tolle Geschichte ist wundervoll inszeniert, sie wirkt komisch, witzig und ist dabei rührend zugleich. Getragen wird der Film von überzeugenden Darstellern, Bruce Willis oder auch Edward Norton zeigen wie stark flexible Schauspieler sein können, besonders toll sind hier die zwei jungen Hauptdarsteller, die ein großes Lob verdient haben. Ausgezeichnetes KINO :)

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Martin Oberndorf

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Norton.
Willis.
MacDormand.
Murray.
Anderson.
Moonrise Kingdom.

"Moonrise Kingdom" war nach dem Meisterwerk "Der fantastische Mr. Fox" mein zweiter Film von Wes Anderson (Hierbei nochmal Danke an Hfonda15, der mir diesen Regisseur empfohlen hat).
Und ich muss sagen: erneut ein Geniestreich!

Aber zunächst... Worum geht es?:
Ein junger Pfadfinder und eine Anwaltstochter brennen zusammen durch.
Sie lösen eine riesige Suchaktion von Leuten mit unterschiedlichen Absichten aus.

Nach "Der fantastische Mr. Fox" , der glatte 10 Punkte von mir gekriegt hat, waren meine Erwartungen an den Streifen natürlich relativ hoch.
Und sie wurden erfüllt.

In "Moonrise Kingdom" gibt es zunächst, und das ist der Punkt mit dem der Film am Meisten punkten kann, wahnsinnig tolle Schauspieler.
Da haben wir eine brillante Frances MacDormand als Anwältin, die nicht den Zugang zu ihrer Tochter findet, oder Bruce Willis, der nach "Pulp Fiction", "The Sixth Sense" und "Unbreakable" einmal mehr beweist, dass er nicht nur im Actiongenre punkten kann.
Aber das Highlight der Erwachsenenbesetzung ist aber (wie von mir erwartet) Edward Norton als gewissenhafter Aufseher des Pfadfindercamps. Ich finde ihn sowieso immer wieder toll. Weil er einfach immer wieder genial ist und sehr abwechslungsreich (der Mann kann einerseits die größten Arschlöcher spielen, oder abgrundtief böse Figuren, und dann wieder sensibel, oder gar lieb wirken).

Dann ist der Inhalt auch super.
Ich bin ja sowieso ein Fan davon, wenn die Liebe genau dorthin fällt,.wo die Gesellschaft sie nicht haben will. Hier spielt noch das junge Alter unserer Protagonisten eine Rolle.
Denn keiner der Außenstehenden glaubt so wirklich an die Liebe der Beiden.
Aber in dem Fall stimmt das nicht.
Zwei Außenseiter der Gesellschaft. Zwei, die sich gefunden haben. Zwei, die einander gut tun.

Kurzum: ein wahnsinnig toller Film. Vielleicht nicht ganz das Level von "Der fantastische Mr. Fox", aber wirklich sehr nahe dran. Und für einen fuchsfreien Film ist das auch schwer. ;)
Den Film werde ich definitiv noch öfter sehen, und kann ihm jeden nur wärmstens empfehlen.
Und sei es nur Edward Norton wegen.

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Martin Oberndorf

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Naja hat wie gesagt einen Durchschnitt von 5.0 bei meinen Freunden.
...
Schlimmervals dieser Schund namens "Stealth - Unter dem Radar" kann's auch nicht sein.
Ich schätze mal der Daniel ist so schlecht, dass es wieder amüsant ist.


Martin Oberndorf

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Gut. Hab den Trailer gesehen.
Dass der Kameramann und der Tontechniker nicht oscarnominiert waren, ist echt ein Wunder. So handwerklich perfekt hab ich das noch nie gesehen.


headmusic

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Bewertung7.0Sehenswert

Was soll man sagen? Es ist ein echter Wes Anderson! Mit der typischen Liebe zum Detail und der standesgemäßen Besetzung der Schauspieler. Die zwei Jungdarsteller der Hauptrollen spielen schön natürlich und sind einfach goldig.

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Daymare

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Bewertung9.0Herausragend

"Moonrise Kingdom" deckt eine ganze Palette an wunderbaren Eigenschaften ab: Er ist verspielt, kreativ, witzig und auf eine äußerst angenehme Art und Weise anders und einzigartig, um nicht zusagen herrlich skurril! Die Bilderbuch-Optik mit einem besonderen Hang zu Symmetrien sticht dabei besonders ins Auge, ebenso wie der atmosphärische Soundtrack! Alles in allem ein echter Film zum einfach nur Lieb haben!

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DrPhil

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Bewertung4.0Uninteressant

Seltsam, seltsam.
Man sollte meinen, dass bekannte und geschätzte Schauspieler, außer Jared Gilman, interessante Charaktere, außer Sam Shakausky (gespielt von Jared Gilman), schöne Kameraführungen und nette Filmstilmitteln eine gute Bewertung nach sich ziehen, aber diesmal ist dem nicht so.
Vielleicht ist Jared Gilman der Grund oder die Atmosphäre die Wes Anderson in vielen seiner Filme erzeugt, genau kann ich es aber nicht sagen.
Was aber am Ende steht ist, dass ich keinen Spaß bei diesem Film hatte.

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DTokarsky

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Unglaublich liebevoll gestalteter Film mit vielen großen Schauspielern und einer wie von Anderson gewohnt skurilen Geschichte. Mir hat das ganze sehr gut gefallen.

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DieFilmguckerin

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was für ein schöner Film! Wes Anderson schaffte es ja schon des öfteren, den Zuschauer mit seinen tollen Bildern und ausgprägten Charakteren in den Bann zu ziehen, aber dieses Mal ist wirklich alles perfekt. Nach dem wirklich hervorragenden Einstieg in den Film, der mit wunderschönen Kamerafahrten und herrlich komponierten Bildern überzeugt und dazu führt, dass man die Augen nicht abwenden kann, ist man sofort eingetaucht in die Geschichte einer ersten (ganz) großen Liebe und den dazugehörigen Abenteuern. Ganz behutsam lernt man die Charaktere zunächst in ihrem gewohnten Umfeld kennen, unter anderem die schüchterne Suzy, die die Welt nur durch ihr Fernglas betrachtet oder auch den schrägen Pfadfinderanführer Scout Master Ward, der sein Leben den Pfadfindern widmet (wunderbar gespielt übrigens von Edward Norton in Kniestrümpfen!), dann kann man sich entspannt zurücklehnen und zuschauen, wie ihr aller Leben aus den Fugen gerät und wie sich die Charaktere entwickeln. Die Geschichte ist sehr schön erzählt und entwickelt ab der Hälfte des Filmes mit einem herannahendem Jahrhundertsturm eine ungeahnte Spannung, die einen die Finger in die Kinositze krallen lässt – bis zum Ende fragt man sich, was wohl gleich passieren mag und worauf um Himmels willen das alles hinauslaufen soll. Der Film überzeugt von Anfang bis Ende mit einer wunderschönen, fesselnden Geschichte und ganz und gar herrlichen Bildern, nicht zuletzt aber auch mit einer großartigen Besetzung (u.a. Bruce Willis, Bill Murray, Tilda Swinton (sehr cool), Frances McDormand, Harvey Keitel (mein persönliches Highlight!)), die sich aber nicht in den Vordergrund spielen, sondern den wirklich brillianten jungen Hauptdarstellern genug Platz lassen, um ihre Geschichte zu entfalten. Ein wirklich schöner Film, an den man noch oft denkt.

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fkfilmkritik

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Bewertung4.0Uninteressant

Ganz und gar nicht reizend. Ein kratziges Plüschtier, was mit all seinen Pfadfindern, den so vielen bekannten Darstellern und der süßen Kinderliebesgeschichte in den Arm genommen werden möchte. Nach ein paar hübschen Kameraschwenkern/zooms verliert sich der Film in diesem Stil und verfolgt unglaublich desinteressiert diese Geschichte zweier Kids, die in alldem Getümmel aus Skurrilem keinen Platz mehr haben sich liebhalten zu können und sich mit diesem einen Wunsch befreien wollen. Ich habe dabei keinen Platz gehabt, diesen Film in irgendeiner Weise zu geniessen. Auch wenn man teils das Auge zu verwöhnen weiß, bleibt "Moonrise Kingdom" für mich irgendwie einfach ein uninteressantes, weil die meiste einfach unkomisches Stück, was immer versucht seinen Charakteren eine ganz eigene Note an Einfall zu verleihen. Das ist sicher von guter Absicht geprägt, läuft mir aber kalt den Rücken runter.

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Micky91

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Bewertung3.5Schwach

Super Kamera trifft auf Schrott-Inhalt!

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ElMagico

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Bilderbuch für Erwachsene welches von der Liebe erzählt. Das es sich hier um Kinder handelt, um Pfadfinder, emotionell gestörte Waisen und ein sehr eigensinniges Mädchen, dass muss man wohl dem verqueren Weltbild des Wes Anderson zuschreiben. Aber deutlich wie nie zuvor gibt er "Moonrise Kingdom" eine Mitte, einen Kern und eine Aussage. Liebe. Ja und immer. Wann, wo und wie sie auch passiert. Ein Ja zur Liebe.
Und ein großes Ja zum Menschen. Zu seinen Eigenheiten, seinen Marotten und vorallem zu seinen Fehlern, denn die haben sie hier alle auf die eine oder andere Art. Diesmal sind die Menschen im Andersons Universum manchmal wirklich traurig, ab und an zeigt sich sogar die pure Realität...und sie steht dem Film gut zu Gesicht. Sie verleiht ihm Tiefe und so etwas wie Wert und macht "Moonrise Kingdom" zu weit mehr als nur einem weiteren Wes Anderson Film mit seltsamen Menschen.
Wer aber gerade wegen dieser absurden Kante die Filme dieses Mannes so liebt, der wird auch hier nicht enttäuscht. Ich empfand einfach alles etwas sanfter und weiser. Und tatsächlich hatte viel der Bildgestaltung etwas von einem Bilderbuch für mich: Träumerisch, besonnen, manchmal aber auch heroisch und stark. Denn so sehr "Moonrise Kingdom" Liebesfilm ist, so sehr ist er auch Kinder-Abenteuer-Action-irgendwas. In ganz liebevoll. Und ganz schön.

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Timo K.

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Na, welche Filmemacher-Werkschau nimmst du dir als nächstes vor? ;)


ElMagico

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Erstmal ist wildes Durcheinander angesagt ;) Sowas ist oft etwas anstrengend und auch nicht gut fürs Auge :D


movie.max

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Bewertung9.0Herausragend

Oh Gott was habe ich mich hier verliebt...
Visueller Einfallsreichtum trifft auf Symbolik, Skurriles und Tragisches.

Symbolhafte Entfremdung von Kindlichem und Erwachsenem.
Skurrile Skizzierung einer amerikanischen Kultur-Urinstanz.
Tragische Figuren in eben dieser entfremdeten und skurrilen Welt.

Gerade Andersons Überzeichnungen und sein Auge für Details vermögen die Tragik und Ernsthaftigkeit seiner Geschichte zu verbergen. Auch hier gilt: Sowas würde ich nie wieder sehen und sowas würde ich vermissen, wenn ich es mir nicht immer wieder anschauen könnte.

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pischti

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Skurril trifft es wohl genau, ich habe "Moonrise Kingdom" zwar noch nicht gesehen, aber allein schon der Trailer sah sehr schräg aus. Ich weiß ehrlich gesagt garnicht was mich erwartet, aber Deine verwendeten Begrifflichkeiten wie z.B. skurrile Skizzierung, symbolhafte Entfremdung oder Überzeichnung machen mich letztendlich absolut neugierig. :) Hast Du schon "Darjeeling Limited" von Anderson gesehen?


movie.max

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Nein ich bin in Sachen Anderson noch ziemlich Jungfrau. 'Tennenbaums' und 'Tiefseetaucher' habe ich gesehen. Aber 'Moonrise Kingdom' übertrifft die beiden bei weitem.


Spielberg_Fan

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Bewertung7.5Sehenswert

Mit „Moonrise Kingdom“ legt uns Regisseur Wes Anderson ein ganz typisches Werk seines Schaffens vor.

Ausgestattet mit einer wahnwitzigen Story, skurrilen Figuren und einem Stil, der sowohl optisch als auch ehrzählerischen in Richtung Märchen tendiert, verzaubert Anderson den Zuschauer mit alter Stärke. Auch wenn einem diese gezeigte Welt etwas seltsam vorkommen mag, so schafft es doch Anderson erneut mit seiner ganz sympathischen Art eine Geschichte zu erzählen, nach der man sich nach der Sichtung merklich besser fühlt.

Der Film lebt unter anderem von seinem sehenswerten Cast, der mit Edward Norton, Bruce Willis und Bill Murray richtig gute Namen zu verzeichnen hat. Ob Norton, Willis oder Murray, alle spiele herrlich schräg ihre Rollen, sodass man sie einfach nur mögen muss. Überzeugen können außerdem der wunderbare Humor, die schöne Filmmusik von Alexandre Desplat und die Kameraarbeit.

„Moonrise Kingdom“ ist eine Sache für sich, halt eben ein Wes Anderson Film. Nicht jeder wird mit seinem Stil zurecht kommen. Alle die aber seinen schrulligen Stil lieben und gut finden, können ohne Bedenken ein vergnügliches Filmerlebnis genießen.

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Janoeliop

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich muss als erstes sagen, dass ich ihn wohl nicht verstanden habe.
Dennoch gefielen mir der Witz und vorallem das Aussehen - die Kamera und die Kostüme.

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knautschhaut

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wenn man sich auf diesen Film wirklich einlässt, gibt man beim Eintritt in den Kinosaal (oder das eigene Wohnzimmer) seinen gesunden Menschenverstand und den Zugang zur Realität ab und wird ihn auch die nächsten 90 Minuten nicht wieder zu Gesicht bekommen. "Moonrise Kingdom" macht seinem Namen alle Ehre - man fühlt sich wirklich wie in einem eigenen kleinen Königreich, fern von aller Logik oder Bezug zur Außenwelt auf der kleinen abgeschiedenen Insel auf der der Film spielt. Diese überdrehten Figuren muss man einfach lieben, jeden für sich und mit seiner ganz eigenen abstrusen Art. Edward Norton, der wie ein großer, hilfloser Junge wirkt, wünscht man einfach nur Ordnung in den Film zu bringen und endlich seine Anerkennung zu bekommen, den beiden Ausreissern nimmt man zu jeder Sekunde ab, dass sie mit anderen Kindern ihres Alters so rein gar nichts anfangen können und die Familie ist ein Sinnbild einer gestörten, gut bürgerlichen Familie, in der nach aussen alles zu stimmen scheint. Einfach wundervoll.
Gut, wenn man dann an der Kinokasse nach dem Film seine Vernunft wieder abholen möchte, immer noch ganz eingelullt von diesem wohlig warmen Gefühl, den dieser Film in einem hinterlassen hat, trifft es einen vielleicht, dass die Story an manchen Stellen sehr seicht war und eventuell die Überzeichnung der Figuren einen Tick ins Lächerliche abdriftete... aber da war ich noch zu sehr in meiner herrlichen Wolke im "Moonrise Kingdom", die so schön oldschool daher kam und mir mit ihrem subtilen Witz ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat, als dass mich das hätte stören können.

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lilablau

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Bewertung9.0Herausragend

ein wunderbarer Film der einfach anderst ist, zauberhaft anderst.

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lilablau

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ja?! Hallo? wann sieht man schon mal Edward Norton in einem Pfadfinderoutfit? xDDD


HulktopF

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das klingt irwie merkwürdig O_o XDDD


Chriz85

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Bewertung2.0Ärgerlich

Murray, Willis und Norton am Start dann noch gute dazu gute Kritiken, habe gedacht da wird was geboten aber weit gefehlt. Der Film ist totaler Müll. In jeder Hinsicht...

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schickse77

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Hoch auf das "Anders sein" Schrullig, liebevoll erzählte Gechichte mit wahrlich besonderem Humor. Großartig.

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psuch

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Bewertung6.0Ganz gut

Skurril.

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