Moonrise Kingdom

Moonrise Kingdom (2012), US Laufzeit 98 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 24.05.2012


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7.6
Kritiker
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von Wes Anderson, mit Bruce Willis und Edward Norton

In Wes Andersons Moonrise Kingdom brennt ein frühreifer Pfadfinder mit seiner Brieffreundin durch. Bruce Willis als Insel-Sheriff schlägt sich auf ihre Seite.

Moonrise Kingdom spielt auf Rhode Island in den 60er Jahren und erzählt von der erblühenden Liebe zwischen Sam (Jared Gilman) und Suzy (Kara Hayward). Auf den ersten Blick erkennen die Beiden, dass sie für einander bestimmt sind. Ihre Umgebung sieht dies allerdings anders. Als die Zwei daraufhin von zu Hause weglaufen bzw. die Mitgliedschaft in den Pfadfindern aufkündigen, setzt dies eine irrwitzige Suchaktion des Dorfsheriffs (Bruce Willis), der lokalen Pfadfindergruppe, angeführt vom Pfadfinderleiter (Edward Norton), und der besorgten Eltern Suzys (gespielt von Frances McDormand und Bill Murray) in Gang. Da sich herausstellt, dass Sam eine Waise ist, wird das Sozialamt (verkörpert von Tilda Swinton) tätig. Vor der Kulisse eines hereinbrechenden Unwetters spitzt sich die Lage dramatisch zu…

Hintergrund & Infos zu Moonrise Kingdom
Wes Anderson ist so etwas wie der Ray Kinsella (Kevin Costner) des Filmemachens: Wenn er einen Film dreht, dann kommen sie. Seien es Anjelica Huston und Gene Hackman in Die Royal Tenenbaums, Willem Dafoe in Die Tiefseetaucher oder George Clooney und Meryl Streep in Der fantastische Mr. Fox. Demgemäß ist auch Moonrise Kingdom wieder gespickt mit einem Who’s Who hochkarätiger Darsteller. Neben den üblichen Verdächtigen Bill Murray und Jason Schwartzman (erstmals zusammen in Wes Andersons Rushmore) sind in Moonrise Kingdom nun Stars wie Harvey Keitel oder Bob Balaban mit von der Partie.

Wes Anderson ist wie auch Noah Baumbach (Drehbuch zu Der fantastische Mr. Fox und Die Tiefseetaucher) ein Familienmensch. Wer einmal dabei ist, bleibt dabei. So stammt das Drehbuch zu Moonrise Kingdom von „Familienmitglied“ Roman Coppola, der auch schon das Skript zu Darjeeling Limited verfasste. Produzenten-Tausendsassa Scott Rudin (Die Truman Show, I Heart Huckabees) gehört seit The Royal Tenenbaums zum Stamm.

Den internationalen Verleih von Moonrise Kingdom übernahm Focus Features, die uns schon solch abseitige Dramödien wie Greenberg, Vergiss mein nicht! oder Lost in Translation gebracht haben. (EM)

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Cast & Crew


Kommentare (202) — Film: Moonrise Kingdom


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Zimtmond

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Bewertung9.0Herausragend

Wie kann es eigentlich sein, dass einem manchmal die Worte fehlen etwas zu beschreiben, was man so gern hat? Vor allem, wenn man anderen sagen möchte, wieso man diesen Film mag. Bei diesem hat das bisher nicht sonderlich gut geklappt. Keiner wollte ihn durch meine Worte sehen. Okay, nein, das ist nicht wahr. Meine Mutter und mein Bruder taten es und sie fragten: Passiert da auch mal was?! Sie waren gelangweillt. GELANGWEILT! Ist das zu glauben?!
Unfd ich? Ich sehe diesen Film und merke wie er mir von Augenblick zu Augenblick mehr gefällt. Wie ich darin eintauchen möchte, nur um mit Schnappatmung wieder aufzutauchen. Ich merke wie ich alles in mir aufnehmen will und nichts mehr davon vergessen will und gar gehen lassen möchte.

Das gesehene wärmt die Seele. Macht mich glücklich. Macht mir unglaublich viel Spaß. Ich fühle mich wohl. Ja sogar geborgen, wenn ich diesen Film sehe. Geborgenheit bei einem Film? Ich denke, das ist eine berechtigte Frage, die ich aber irgendwie nicht beantworten kann. So fühlt es sich nunmal an.

Wes Anderson verzaubert mich immer wieder. Auch wenn ich natürlich noch einiges, um genauer zu sein vieles, von ihm schauen muss, habe ich das Gefühl, als wären die Filme wie für mich gemacht. Als wüsste er, was ich mag und verpackt es alles in seinen Filmen. Klingt natürlich etwas anmaßend, aber ich denke man versteht schon, wie ich das meine.

Dieser Film ist magisch auf seine eigene kleine Art und Weise. Diese süße kleine Liebesgeschichte ist so niedlich, so aufrichtig, so emotional und so ehrlich.
Sie macht Hoffnung. Ja, das macht sie, Hoffnung – und das ist so wunderbar!

"We're in love. We just want to be together. What's wrong with that?"

Ich war verzaubert von dem Moment an, wo das ganze beginnt.
Ich liebe diese kindlich wirkende und bunte Bilder mit der untermalten Musik.
Ich liebe diesen einzigartigen Charme, der diesen Film umgibt.
Ich möchte diesen Film nochmal ein erstes Mal sehen. Und das obwohl der Film mit jeder Sichtung wunderbarer wird. Aber genau diese Steigerung möchte ich noch einmal erleben!

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Ben Kenobi

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Wenn ich Schnappatmung höre, fällt mir ja eigentlich nur einer ein: http://www.youtube.com/watch?v=-U0019Nt83k :)


jacker

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Und wieder traumhaftes Geschwärme von dir Zimty!
Das macht einfach Spaß, was du hier so schreibst ;)


Niotq

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Bewertung5.5Geht so

Ich sage es gleich einmal frei heraus, statt mich in ellenlangen Absätzen drumherum zu manövrieren: Meines Erachtens ist "Moonrise Kingdom" für Wes Anderson das, was "The Descendants" für Alexander Payne war.

Dabei klang alles so vielversprechend. Anderson schätze ich ja wirklich sehr, auch wenn "Moonrise Kingdom" erst mein dritter Film ist, bei dem er hinter der Kamera fungierte. Neben den Schauspielern, die mir allein schon bei der Vorstellung der ihnen zugedachten Rollen ein Grinsen entlockten, machte mich der Plot hellhörig: Ein unbeliebtes Außenseiterkind bricht in den Sechzigerjahren auf irgendwelchen abgeschiedenen Inseln aus einem Pfadfinderlager aus, um mit seiner großen Liebe durchzubrennen, mit einem großen Rattenschwanz Pfadfinderkollegen und verzweifelter bis hysterischer Erwachsener hintendran, die sie wieder einfangen möchten. Ein Elfmeter ohne Tormann für diesen Regisseur, so dachte ich.

Nur ist es letzten Endes leider so, dass "Moonrise Kingdom" wenig von der brüllenden Komik von "Grand Budapest Hotel" hat, und nicht recht viel mehr vom überbordenden Charme und der Aura eines verfilmten Kindheitstraums, die "The Life Aquatic" anhaftet und ihn für mich so bewegend gemacht hat. "Moonrise Kingdom" ist eben einfach... da, Anderson spult - um den einleitenden Vergleich zu erklären - all seine Charakteristika ab, skurrile Geschichten formal streng mit - liest man die Namen - beeindruckenden Ensembles gedreht, aber letzten Endes bleibt es in jeder Beziehung beim Kratzen an der schönen Oberfläche, denn weder ist der Film übermäßig komisch, noch wusste er mich mit einer sonderlich mitreißenden Geschichte zu vereinnahmen. Ich bin der Allerletzte, der dem abgedroschenen Argument nachhängt, dass Figuren dem Zuseher sakrosankt sympathisch zu sein hätten, damit dieser Interesse zeigen kann, aber "Moonrise Kingdom" war mir leider während des Großteils der Laufzeit herzlich egal.

Ich würde gerne weiter in die Tiefe gehen, wie ich es in meinen Kommentaren gelegentlich versuche, weiß aber gar nicht großartig, wo ich anfangen soll. Daher belasse ich es dabei, meine Bewertung zu erklären: Die Position zwei Punkte unter "Grand Budapest Hotel" fühlt sich noch immer eher großzügig an, doch im Gegensatz zum himmelschreiend enttäuschenden 08/15 Tragikomödienvehikel "The Descendants", dem ich eine glatte Fünf gegeben habe, sieht man dem Film zumindest noch die unverwechselbare Handschrift des Regisseurs an, der mich nur diesmal leider überhaupt nicht packen konnte, obwohl ich frohen Mutes war. Die 5,5 ist dann wohl die einzig logische Konsequenz.

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Reli

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Nach Sichtung dieses Streifens, der einfach nur die Seele wärmt (anschauen! anschauen! anschauen!), habe ich beschlossen Wes Anderson Filme künftig als Lackmustest bei der Partnerwahl einzusetzen.

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deevaudee

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Auha..... dem seine Filme sind nicht doof, aber ne komplette Liebe wäre das nie!! Wäre man dann Partnerungeeignet?? ;)


Reli

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Das zeigt dann der Lackmus :-))


JokerReviews

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich häufig kleine Problemchen mit Wes Anderson habe. Er ist ein einzigartiger Regisseur, keine Frage, aber richtig umgehauen hat mich bisher nur der Stop Motion Film "Der fantastische Mr. Fox". Jetzt stand also Moonrise Kingdom auf dem Plan, hochgradig besetzt und mit einer ungewöhnlichen Story. Allerdings hatte ich auch hier wieder die typischen Wes Anderson Probleme. Zum einen ist der Film herrlich skurril und sympathisch, auf der anderen Seite aber teilweise ZU abgefahren, sodass ich mich zeitweise wirklich am Kopf kratzen musste.

In Moonrise Kingdom geht es um die beiden, anfänglich pubertierenden, Kinder Sam und Suzy, die sich als knallharte Ausreißer entpuppen. Sam reißt aus einem Art Pfadfinder-Zeltlager aus, während Suzy aus einer eher durchgeknallten Familie flieht. Suzy und Sam, die Beide auch nicht ganz dicht im Kopf sind, haben sich unsterblich ineinander verliebt und wollen ihren aktuellem Leben Lebewohl sagen und gemeinsam ein Neues beginnen. Doch die "bösen" Erwachsenen und die restliche Pfadfinder Truppe sind ihnen dicht auf den Fersen.

Ich liebe solche Kinder - und Jugendgeschichten eigentlich immer total. "Stand by me" ist sogar einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Doch mit Moonrise Kingdom tat ich mich zeitweise echt schwer, wie eigentlich bei fast jedem Anderson Film. Ich glaube einfach, dass es reine Geschmackssache ist ob einem der Stil von Wes Anderson gefällt oder nicht. Hier sind einfach Szenen dabei, die ich völlig überzogen finde und für mich keinerlei Sinn ergeben ja teilweise sogar gänzlich deplatziert wirken. Dafür gefällt mir die Art wie der Film aufgebaut ist. Das Ganze hat einen sehr angenehmen, gelblichen Herbstlook.

Ebenfalls hervorragend fand ich die emotionale Bindung zwischen den beiden Hauptfiguren. Manche Szenen fand ich auch sehr gewagt, sie mit Kindern zu drehen, allerdings ist das für mich keine Diskussion wert. Der Film hat einen unglaublichen Cast. Edward Norton, Bruce Willis, Harvey Keitel, Tilda Swinton und Bill Murray. Und alle spielen sehr ungewöhnlich. Bruce Willis als trockener Polizist, Edward Norton als Pfadfinder-Leader oder Bill Murray in seiner (nach City of Ember) zweiten eher unsympathischen Rolle. Aber Alle überzeugen total, schauspielerisch ist das Ganze hier auf einem hohen Level.

Fazit : Bild, Ton, Ausstattung, Score und Stil sind hervorragend. Aber mit der Story hatte ich oft ein bisschen Probleme und konnte manchen Szenen nicht wirklich einordnen. Trotzdem fand ich den Film, trotz einiger Längen und dem anfänglichen Kuddelmuddel, sehr unterhaltsam und einzigartig. Ich werde vielleicht doch noch warm mit Wes Anderson. Grand Budapest Hotel werde ich mir auch auf jeden Fall ansehen!

7/10

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dbeutner

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Bewertung5.0Geht so

Wes Anderson ist immer wieder gut dafür zu zeigen, dass man große Namen heranziehen kann, aber diese dann einfach etwas verblassen - vor dem bunten Inszenierungshintergrund schöner gelb-gefärbter Spielstätten, die aber keineswegs mehr hergeben als Klasse-1-DarstellerInnen, wenn man ihnen mehr Raum geben würde.

Egal. "Moonrise Kingdom" hat für mich in erster Linie daran gekrankt, dass ich den Jungen einfach nur von der Klippe werfen und dem Mädchen gerne die Schminke aus dem Gesicht und das Lächeln ins Gesicht geprügelt hätte ;-)

Nee, im Ernst, ich will es gar nicht in erster Linie auf die JungdarstellerInnen selbst schieben, auch wenn der Junge natürlich viel zu jung oder das Mädchen zu alt oder was auch immer war, um zu passen. Vor allem ist auch hier der Inszenierungswille des Regisseurs bemerkbar, scheinbar schräge, in meinen Augen nur eher lächerliche Darstellungen depressiver Kinder abzuliefern.

Nee, nicht meine Welt, nicht mein Regisseur.

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dbeutner

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Nachdem ich schon gelesen habe, dass die Kurzfilmversion sozusagen "das beste am Langfilm" sein würde (plus Leere), bin ich mir auch gar nicht so sicher, ob ich das noch tun soll... Immerhin hat Anderson mit der Kurzfilmversion ein imaginäres gutmeinendes auf-die-Schulter-Klopfen von mir einheimsen können; vllt. sollte man es dann dabei besser belassen ;-)


dannydiaz

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ich habe nach ca einer Woche die Nachwirkung vom Film gespürt.
Das hier musst du gucken, Pfadfinderehrenwort!
http://vimeo.com/77749860


littledrummerboy01

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die größte Errungenschaft von Wes Anderson in diesem kleinen Meisterwerk ist, dass er bei all seiner Stilisierung, all der oberflächlichen Distanz zwischen den Figuren und aller Verschrobenheit eine tiefe, tiefe Bindung zwischen dem Zuschauer und den Charakteren schafft, vor allem zwischen den beiden Kindern, die letzten Endes zeigen, dass wie sehr auch die Erwachsenenwelt, die Altersgenossen oder selbst die Natur dagegen sind, echte Liebe hält niemand auf. Nicht zu ernst nehmen und einfach genießen. :)

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Black_Sheep_Kills

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Bewertung5.5Geht so

Sehr skurril und interessant. Habe den Streifen mit voller Aufmerksamkeit und Interesse verfolgt. Schmunzeln war dann dauerpflicht! Leider gibt es minimale Abzüge, denn der "Wieder-Schauen-Wert" geht bei mir gegen Null. Ich habs jetzt einmal gesehen und dabei belasse ich es auch...

"Einmal g´schaut, für immer immer verstaut!"

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Robbejr

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein skurril witziger und zugleich wunderschöner Film über die Liebe und das Leben. Toll gezeichnete Charaktere, schrullig und verrückt, wie die Szenarien, in denen sie sich befinden und die Bilder die alles einfangen. Wes Anderson, ein Regisseur, kreativ und überdreht, dauerhaft auf Heroin, zumindest scheint es so in seinen Filmen. Sein Stil, so unverwechselbar, so unvergleichlich, die Musik, die Schauspieler, die Story. Alles in Symbiose, in Einklang und versetzt mit so viel Herz und Freude am Detail. Klasse!
"Menschenkinder, er hat sich verdünnisiert!" 8,5/10

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung9.5Herausragend

999ter Kommentar...

Danke Wes Anderson,
dass du durch deinen Stammcast jedes Mal das Gefühl einer Familie hochkommen lässt, dass du zeigst wie Menschen damit umgehen "anders zu sein", dass du keine seelenlosen Effekte für deine Welten benutzt, sondern mit deiner Detailverliebtheit jeden Film in einem wunderschönen, einzigartigem Licht erscheinen lässt!
Danke für deine Running Gags, in denen es die Haustiere deiner Figuren nie leicht haben und für deinen wunderbaren Musikgeschmack, der deine Werke untermalt und ihnen den letzten Schliff gibt!
Wes Anderson ist mein Lieblingsregisseur, er hat mich dieses Jahr mit "Grand Budapest Hotel" beschenkt und zeigt mir, dass es auch heute noch Regisseure gibt, die Filme über alles Lieben.
Manche mögen seinen Stil natürlich nicht und können seinen "kindischen, bunten" Bildern nichts abgewinnen, aber ich hoffe dass er nie erwachsen wird und noch ewig weiter macht!
Hoffentlich behält er diesen einzigartigen Charme, die Mischung aus tief berührender Melancholie und skurrilster Komik, die mich jedes Mal auf unbeschreibliche Weise bewegt!
Aber nun zu meinem Lieblingswerk von ihm,

"Moonrise Kingdom"

HARVEY KEITEL
BRCUE WILLIS
FRANCES MC DORMAND
EDWARD NORTON
JASON SCHWARTZMANN
TILDA SWINTON

und dazu DER Bill Murray, der hier in gefühlt 5 Szenen vorkommt aber mit jedem Auftritt den Film noch ein wenig mehr aufwertet.

,,Interessiert es dich überhaupt, dass deine Tochter grade von zu Hause weggelaufen ist?"
Bill: ,,Das ist doch ne Fangfrage"

Wunderschöne Bilder, perfekte Musikuntermalung, wenn man sich auf die Stimmung dieses Streifens einlässt, wird man von einem ganz besonderem Meisterwerk ergriffen, denn Anderson zieht hier einfach ALLE Register, das Essenz Werk des Mannes, der magischte Film unter seinen ganzen skurrilen Arbeiten.

Es ist die Unschuld der beiden Hauptfiguren die die Magie dieses Werkes ausmacht.
Zwei Kinder, viel erwachsener als die überforderten Großen.
Zwei Verliebte, die "anders sind" als die Kinder in ihrem Alter, die aus der Normalität ausbrechen, nur einander haben und in die unbewohnten Ecken der Insel New Penzance fliehen.
Die beiden Kinder die ungefiltert, ehrlich und wahr ihre Emotionen rüber bringen und dadurch eine der wahrhaftigsten, emotionalsten Liebesgeschichten vermitteln, die ich je auf der Leinwand sehen durfte!

Sie werden verfolgt von Bruce Willis, der als alternder Cop eine der schönsten und melancholischten Rollen seiner Karriere spielen darf, von Frances McDormand die als übertriebene Überwachungsmutter perfekt in die Andersonwelt passt und von einer Truppe Pfadfinder die vom HERRLICH spielenden, überforderten Edward Norton angeführt werden, um dieses Paar zu trennen.

Vielleicht hat der Streifen mich auch so persönlich angesprochen, weil ich dieses Verhalten so nachvollziehen kann, nicht verstanden zu werden von den anderen, auf der Suche zu sein nach DIESEM EINEN Menschen, der einen dann doch versteht, auf die Art wie es hier so ehrlich rüberkommt.
Auch die Familienprobleme die Anderson wie so oft beschreibt, sind für mich ein Paradebeispiel für eine gelungene Tragikkomödie, lacht man in einem Moment noch über den verpeilten Murray, denkt man im nächsten Moment darüber nach wie so eine Situation sein mag, zusammen in einem Haus voller Menschen die einem ihre Liebe nicht nahe bringen können und einem in sämtlichen Belangen fremd sind, bis man sich depressiv zurück zieht und so als "Gestörter Mensch" noch mehr von allen ausgeschlossen wird.

Das alles macht den Streifen so großartig:

Ehrlichkeit und die Suche nach dem besonderen Menschen, der einen am Ende versteht und einen so liebt wie man ist, die Suche nach der wahren Liebe, bei der uns Anderson zeigt, dass man diese auch mit 14 Jahren finden kann und sie ehrlicher auslebt, als so mancher Erwachsener, der meint, schon alles zu wissen.

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Andy Dufresne

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Klingt so, als ob Erstsichtung bald für mich Pflicht ist ^^


The Freewheelin Fonda

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Danke euch allen für die lieben Worte
Der 1000ste steht inzwischen auch schon :)
@Martin Ist aber auch schon mehrere Monate her oder?
@Chris Wirst du sicher nicht bereuen!
@Zimtmond Hab den Streifen jetzt dreimal gesehen ist nach den anfänglichen 8,5 immer gestiegen :)
@Codebreaker Vielen Dank und Anderson ist immer mal einen Blick wert!
@Mac Gerne doch, eindeutig einer der besten Filme der letzten jahre!
@Ben Hoffe sehr dass der dir gefällt ;)
@pischti und Andy
Pischti hat meine Empfehlungen ja schon vorweg gegeben, bin mir sehr sicher dass du den lieben wirst :)


RoosterCogburn

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Bewertung9.0Herausragend

Anno Domini 2012 war der Eröffnungsfilm des 65. Filmfestival von Cannes „Moonrise Kingdom“ und Kritiker wie Publikum waren gleichermaßen begeistert. Zwei Jahre später sehe ich bereits den Trailer zum neuen Wes Anderson Streich im Kino, ohne den eben genannten zu kennen. Da wird es höchste Zeit dies endlich nachzuholen und ihn von meiner Merkliste zu streichen, die ich sowieso mal wieder bearbeiten sollte.

Mitte der 60er Jahre auf einer unwirklich wirkenden Insel spielt der siebte Spielfilm des Texaners Anderson. Der Filmemacher schafft dort eine Wunschvorstellung von dem was man sich an diese Zeit aus Klischees erträumen mag. Mit viel Romantik baut er in einem exotisches Setting eine kindliche Romanze, die somit die große Sehnsucht so hoffnungsvoll thematisiert. Mit den bekannt verschrobenen Personal taucht er voll und ganz in die Künstlichkeit seines eigenen Universums ein und vermittelt, so paradox es bei dieser Inszeniere erscheint, authentische Emotionen.
Trotzdem ist es ein Wes Anderson Film, wenn auch kein üblicher. Vor allem auch eine Komödie. Und wenn sich innerhalb der Erzählung die Figuren alle all zu ernst nehmen, empfinde ich genau diese Tatsache witzig. Allein die Einstellungen – da schlag ich lang hin. Die Eröffnungsszene zum Beispiel, ein Kind in einem roten Bademantel betätigt einen tragbaren Plattenspieler. Diese Musik. Alles in Pastelltönen. Jedes Kind liest ein Abenteuerbuch – ein fiktives, wohlgemerkt. Was will man mir hier als erstes nahelegen? Das auf mich in einem fiktiven märchenhaften Universum ein Abenteuer wartet. Das war dann auch sehr schön zu erleben, Mr. Anderson.

Ein Wes Anderson Märchen voller Analogien, Lektionen und Humor. Das wurde mit schöner Optik und Musik garniert, gewürzt mit der Sehnsucht nach dem Vergänglichen.

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euronix

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Bewertung9.5Herausragend

Ich widerspreche Bill Murray nur ungern, aber für mich ist Moonrise Kingdom der beste Film des Wes Anderson!

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>MARVEL<

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Wieso? Was hat Bill gesagt??


euronix

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http://www.spiegel.de/kultur/kino/grand-budapest-hotel-von-wes-anderson-kommt-ins-kino-a-956024.html
Da steht irgendwo, dass Bill Grand Budapest Hotel für den besten Anderson-Film hält. (genaue Quelle finde ich nicht)


tziiib

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Bewertung1.0Ärgerlich

ein film für pseudo hipster girlies

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VincentLebowski

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein wirklich schöner Film mit einer Story über Liebe zwischen Außenseitern, der aber viel zu kurz geraten ist und einfach nicht alles aus dem unglaublichen Cast heraus holt. Wer aber schon immer einmal Harvey Keitel sehen wollte, der von Edward Norton Huckepack getragen wird, wird dennoch seinen Spaß bei dem Film haben!

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Soulja

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Bewertung7.5Sehenswert

Kinder mit frühpubertären Gedanken und Erwachsene, die sich wie Kinder benehmen. Das alles verpackt in eine "märcheneske" Umgebung mit zum Teil surrealen Settings und Bildern. Sehr unkonventionell, daher scheiden sich auch hier die Geister. Simple Geschichte schön erzählt mit guten Jung-Schauspielern, die den Film zu dem machen, was er ist. Ein Film aus der Kategorie moderne Märchen, wo er sich gesellt zu Big Fish oder Mr. Nobody. Mir gefällt's, kann aber auch jeden verstehen, der die Nase rümpft.

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NewZooYorker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich weiß wirklich nicht warum ich "Moonrise Kingdom" so spät sehe, wo ich doch ein Fan von Anderson bin. Vielleicht lags an der kindlichen Aufmachung, auf die ich irgendwie keine Lust hatte. Naja, besser spät als nie. Der Film fängt in gewohnter Wes Anderson-Manier an, Erläuterung von Zeit, Ort und Geschichte. Diesmal alles in der Kinderversion... doch Andersons Charme war vielleicht nie ausgeprägter. Norton, Murray, Willis, Schwartzman, Swinton. Was für ein herausragender Cast der Erwachsenen. Hier kommt ein genialer Charakter nach dem anderen, schwer zu sagen wer der persönliche Liebling ist. MK ist liebenswert, von kindlichen Ereignissen geprägt und handelt von Liebe, Willen und Bestimmung. Handwerklich Andersons vielleicht bester Film, obwohl er bekannte Merkmale seiner vorherigen Filme beibehält. Wunderschöne Bilder und wie immer herausragende Kameraarbeit. Die Handlung ist ziemlich einfach gehalten, Anderson kreiert wieder seine ganz eigene Welt voller skurriler Köpfe und Ereignisse. Es ist nicht Andersons bester Film, dafür ist er teilweise zu überspannt und überdreht. Trotzdem ein Regisseur, der seiner Linie treu bleibt und dessen weiteres filmisches Schaffen ich nicht abwarten kann. "Moonrise Kingdom" ist schön, liebenswert und erstaunlicher Weise sehr witzig. Und nichts erwärmt mein Herz mehr als ein Edward Norton als Pfadfinder.

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jedi37

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Bewertung7.0Sehenswert

Moonrise Kingdom vereint eine Menge schrulliger Charaktere, von Topdarstellern wie Ed Norton, Willis, Murray und Tilda Swinton
hervorragend umgesetzt, mit einer Teenager-Liebesgeschichte der etwas anderen Art.
Wer O Brother... oder die Royal Tenenbaums mochte ist hier gut aufgehoben.

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dbeutner

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Von O Brother... so weit entfernt wie Spanien vom Gewinn der FB-WM ;-) Die Coens und der Anderson pflegen doch ARG unterschiedliche Inszenierungsstile...


jedi37

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Findest Du? Klar, die Coens sind etwas anarchistischer, Anderson eher schrullig Nachdenklich...ABER ich gehe davon aus, das der Grundtenor, nämlich die klasse Mischung aus Komödie und Skurrilität schon dem Zuschauer gefällt!


joricio

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

mein langgehegtes vorhaben, über die exeptionelle rolle der musik (vor allem von britten) in diesem großartige film zu schreiben ist durch diesen lesenswerten artikel hinfällig: http://www.newyorker.com/online/blogs/culture/2012/08/wes-anderson-and-benjamin-britten.html

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Codebreaker

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wow!
Ich wusste schon, dass mir der Film gefallen würde, das war mir vornherein klar, aber dass er mir dann SO sehr gefällt, das hätte ich nicht gedacht!
Ich habe bisher noch nicht viel von Wes Anderson gesehen, bisher lediglich "Die Royal Tenenbaums" und der Film hat mir damals verdammt gut gefallen, aber es ist schon ne Weile her, muss ich mir nochmal ansehen. Auf jeden Fall wusste ich auch so, dass Anderson eine ganz eigene Art hat und sowas finde ich immer richtig schön und bewundernswert, wenn ein Regisseur eben seine ganz eigene Handschrift hat.
Demzufolge habe ich mich auf "Moonrise Kingdom" doch ziemlich gefreut, nachdem ich den Trailer dazu gesehen hatte und nun, nun war es endlich soweit.
Und ich bin beeindruckt!
Ich weiß gar nicht womit ich anfangen soll das zu begründen.
Wahrscheinlich damit, dass dieser Film einfach so wunderbar aussieht und ebenso wunderbar musikalisch unterlegt ist. Die Settings sind klasse, die gesamte Szenerie, so bunt, so "real", so einfach und doch wirkt alles hier so besonders. Wenn man mal nicht über die Story nachdenkt, die Schauspieler ausblendet und sich einfach nur auf das was man sieht konzentriert, das ist einfach so beeindruckend wie ich finde, dass das allein schon Grund genug dafür ist, dass dieser Film hier gefällt. Irgendwie wirkt das alles so poetisch, so, dass es einen als Zuschauer einfach ansprechen MUSS!
ABER, der Film bietet dazu eben noch mehr.
Beginnen wir mal schlicht und einfach bei der Story. Eigentlich haben wir hier "nur" eine Liebesgeschichte, doch auch diese wirkt sehr besonders. Zwei Kinder, die noch so jung sind und trotzdem schon so eine starke Liebe zueinander empfinden, die sich eigentlich gar nicht lieben dürfen, die, wie es im Film so schön gesagt wird, füreinander sterben würden. Zwei Kinder, die ganz allein im Wald überleben, die alles auf sich nehmen, nur um zusammen zu sein. Zwei Kinder! Das ist einfach wunderbar umgesetzt und dazu kommt dann einfach noch diese schöne skurrile Art und Weise mit all diesen bunten und schillernden Charakteren. Womit wir bei den Schauspielern wären.
Was für ein Cast!
Bill Murray, der jetzt sicherlich nicht die größte Aufgabe hat, aber dennoch hervorsticht. Frances McDormand, für die selbiges gilt. Harvey Keitel, der auch nur eine eher kleinere Rolle hat und auch Jason Schwartzman, der mir seit "Bored to Death" eigentlich wirklich gut gefällt. Aber dann haben wir noch Edward Norton, der Mann gehört einfach zu meinen favorisierten Schauspielern. Mit seinen Darbietungen in "Zwielicht" und "American History X" hat er sich einen Platz bei meinen "Lieblingsschauspielern" definitiv verdient. Bruce Willis, der wiedermal beweist, dass er auch in Filmen abseits des Action Genres überzeugen kann. Schauspielerisch überzeugt dieser Film einfach auf ganzer Linie, am meisten Spaß macht es mir persönlich wie gesagt speziell Edward Norton und auch Bruce Willis zu sehen, aber eigentlich überzeugen hier doch alle!
Und wie gesagt, mir gefällt einfach die Art und Weise dieses Filmes, die Art und Weise von Wes Anderson. Dieses Skurrile, dieses teils Absurde, dieses ganz Besondere. Diese doch recht "einfache" Story ist wunderbar umgesetzt worden. Der Film macht Spaß, war teilweise echt lustig, hat den Zuschauer angesprochen und war alles in allem einfach verdammt gut und außerdem kurzweilig, war wesentlich schneller wieder vorbei, als mir vielleicht lieb gewesen wäre. Ich gehe aber auch mit, wenn Leute sagen, ihnen würde er nicht gefallen, wer nichts mit dieser besonderen, speziellen Art anfangen kann, dem wird der Film auch nicht gefallen, aber das ist ja gerade das Tolle, die unterschiedlichen Geschmäcker!
Man sieht vielleicht, dieser Film hat es mir angetan. Bisher ist da sicherlich noch etwas Luft nach oben, aber ich werde mir "Moonrise Kingdom" definitiv nochmal anschauen. Die Charaktere und die Schauspieler, diese schöne und wunderbar eigen umgesetzte Story, diese komplett besondere Handschrift Andersons, all das war einfach klasse!

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Boogers666

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine Welt ohne Spaß, ohne Liebe und ohne wirkliche Freundschaft.
Doch ein kleiner Stein bringt eine Lawine ins Rollen, die alles verändert
Wes Andersons "Moonrise Kingdom" lebt von seiner Poesie und seinen Charakteren. Herrlich skurril und verrückt präsentiert er uns hier ein liebenswertes oftmals herzlich komisches Märchen über Liebe und Freundschaft. Es ist eine Geschichte über ein Leben auf einer fiktiven Insel, in der die Erwachsenen alle Probleme haben und die Kinder unbeschwert durch Wiesen hüpfen. Über einen kleinen Jungen und ein Mädchen die sich verlieben und die deswegen all den Problemen den Rücken kehren wollen und ausbüxen und die damit all das geregelte Leben auf der Insel zum kollabieren bringen.
Es gibt Momente im Film da geht einem das Herz auf, die Komposition aus Musik, Bildsprache und den poetischen Kamerafahrten ergibt oft ein wunderbar stimmiges und liebenswertes Bild. Auch wenn der Film gegen Ende, etwas in seiner Bildlichkeit übertreibt, überwiegen die liebevollen Momente die den Film zu etwas ganz besonderem machen. Und außerdem zeigt uns Anderson nebenbei vielleicht einer der schönsten Liebesgeschichten die ich seit langer Zeit sehen durfte.

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Lexcode

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Film wie ein gutes Musikvideo: eigenwillig, unterhaltsam, liebervoll und optisch mehr als gelungen!

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