The Royal Tenenbaums

The Royal Tenenbaums (2001), US
Laufzeit 109 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 14.03.2002

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6.8 Kritiker
35 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.1 Community
3809 Bewertungen
54 Kommentare
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von Wes Anderson, mit Owen Wilson und Grant Rosenmeyer

Mr. Royal Tenenbaum (Gene Hackman) und seine damalige Frau Etheline (Anjelica Huston) hatten in ihrer kurzen Ehe drei Kinder bevor sie getrennter Wege gingen: Chas (Ben Stiller) erstand schon in früher Jugend seine ersten Immobilien und entwickelte ein ungewöhnlich großes Verständnis von internationalen Finanzgeschäften. Margot (Gwyneth Paltrow) erhielt schon in der neunten Klasse einen mit $50.0000 dotierten Preis für ihre selbstgeschriebenen Theaterstücke, und Richie (Luke Wilson) wurde Jugendmeister bei einem Tennisturnier und gewann dannach die U.S.-Meisterschaften dreimal in Folge. Nachdem es zwei Jahrzehnte voll von Betrug und Versagen für alle nur noch bergab ging, trifft sich die ganze Familie jetzt wieder…

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Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: The Royal Tenenbaums

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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7.0Sehenswert

Würde das eindeutig-uneindeutige Attribut "normal" auf Familien, wie du und ich sie möglicherweise haben, zutreffen, die Tenenbaums wären garantiert nicht normal. Vorgetäuschte Krebserkrankung zur angepeilten Familienvereinigung angesichts zahlreicher Versäumnisse und Erschießung des Sohnes beim Ballerspiel mit echtem Schrot, obgleich im selben Team (begnadet diametral zu seinen diabolischen Schurkenrollen: Gene Hackman), voyeuristisches Stalker-Interesse am neuen Liebhaber (ein schwarzer, alter Sack; Danny Glover) seiner Noch-Ehefrau (Anjelica Huston), zwei literarisch wie sportlich anfangs phänomenal in die Höhe geschossene, später literarisch wie sportlich phänomenal in die Tiefe gefallene Jungs (Luke Wilson, Owen Wilson), ein paranoider zweiter Sohn (Over-Acting-Deluxe: Ben Stiller), der seine Söhne wiederum zu Weltmeisterschaftssprintern züchtigen will, um nach einem Feueralarm inklusive Hund unbeschadet aus dem imaginär brennenden Heim zu stolzieren (sie…

9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

hoffman587

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Kommentar: exzellent:)


Timo K.

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Dankeschön. :)



Kommentare (53) — Film: The Royal Tenenbaums

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Le Samourai

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Bewertung10.0Herausragend

Da das beste ja bekanntlich zum Schluss kommt, habe ich mir den von Fanseite oft als "besten Anderson" betitelten ROYAL TENENBAUMS auch als krönenden Abschluss meiner Werkschau aufgehoben. Und was soll ich dazu noch groß sagen? Dass ich Anderson für den außergewöhnlichsten, eigensinnigsten Filmemacher unserer Zeit halte, dürfte ja schon bekannt sein. Dass seine Filme allesamt zu den feinfühligsten, skurrilsten, einfach schönsten zeitgenössischen Tragikomödien gehören, hat er ja jüngst mit dem fantastischen MOONRISE KINGDOM erneut bewiesen. Doch keines seiner sechs weiteren Werke ist DERART perfekt wie dieses hier. Derart tiefsinnig und voll essentieller Wahrheit, zugleich aber von bewundernswerter Leichtigkeit und Naivität. Derart kreativ, detailreich und perfektionistisch inszeniert und von einem Ensemble auf die Leinwand gebracht, welches man so noch nie gesehen hat und wohl auch nie wieder sehen wird.
Wes Andersons Opus Magnum und einer der fünf besten Filme des neuen Jahrtausends.

bedenklich? 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 17 Antworten

Murray

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Lass dir nichts einreden. ;) 10 Punkte gehen voll in Ordnung. Werdens nach meiner nächsten Sichtung sicherlich auch werden.


Le Samourai

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Yeah, vollkommen zu Recht! :)


MartinNolan

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Bewertung6.5Ganz gut

Familie Tenenbaum ist eine große und außergewöhnliche Familie. Die Kinder weisen alle eine bestimmte Begabung auf, wie zum Beispiel Tennis spielen, ein Unternehmen führen, oder Theaterstücke schreiben. Die Zukunft der Kinder scheint erfolgreich zu werden. Royal Tenenbaum, Vater der Kinder, verlässt die Familie allerdings. Erst nach einigen Jahren kehrt er zurück. Er sieht ein, dass er falsch gehandelt hat und möchte sich nun wieder der Familie annähern. Doch dies erweist sich schwieriger als gedacht. Aus den begabten Kindern von damals sind, verstörte Erwachsene geworden, die mit zahlreichen Problemen zu kämpfen haben.
Der Film wartet mit "großen" Namen von Schauspielern auf, wie zum Beispiel Ben Stiller, Gene Hackman, Owen Wilson, Gwyneth Paltrow und Bill Murray. Doch dies allein, ist nun mal kein Garant für einen guten Film. Versucht wird, mit Hilfe von unterschiedlichen Charakteren, die Institution Familie und ebenso auch die Gesellschaft als eine Fassade zu entlarven hinter der unbewältigte Ängste, Wut, Trauer und auch Liebe stecken. An einigen Stellen ist der Film einigermaßen lustig und dann wieder ein wenig traurig, mehr noch dramatisch. Aber leider bleibt der Film zu sehr auf einer oberflächlichen Ebene, weswegen der Zuschauer diesen Film schnell wieder vergessen haben wird.
"Die Royal Tenenbaums" balanciert zwischen Komödie und Tragödie. Allerdings in einem solchen Rahmen, dass mehr Distanz zwischen dem Zuschauer und den Charakteren entsteht als zwischen den Familienmitgliedern der Tenenbaums untereinander. Ein kurzweiliger Film, der mehr sein will, als er ist.

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caietan

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"My goodness ... how interesting, how bizarre!"
Dieses Zitat des Psychologen Raleigh St. Claire (what a name!) beschreibt den Film ganz gut.
Ein bisschen wie Loriot auf Drogen, vielleicht einen kleinen Tick *zu* bizarr, *zu* skurril. Sonst wäre es ne 10 geworden.

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Percilitor

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Bewertung4.0Uninteressant

Irgendwie ist das ganze einfach zu seicht und kommt bemüht skurril und anders daher. Vielleicht entgeht mir die feine Charakterzeichnung, aber ich konnte weder mit der Geschichte noch mit den Charakteren irgendwas anfangen. Es fehlen einfach die witzigen Einfälle und eine Story die dem ganzen einen entsprechenden Rahmen verleiht.

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VisitorQ

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wes Anderson kann eigentlich machen was er will, mein Herz gewinnt er immer binnen von Sekunden. Und warum sollte er das auch nicht? Seine Filme sind moderne Geniestreiche. Wes, mich darfst du noch oft verzaubern, ich freue mich. So sehr.

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Filmfanatiker

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Bewertung5.5Geht so

Einzigartige Besetzung in einem Film mit verschrobenen Gestalten quer durch die Gesellschaft. Auch wird eine Ode an die verschiedenen Beziehungsformen sichtbar. Zudem sonderbarer Soundtrack, skurille Dialoge, besonderen Kamerasequenzen, eigenwilliger Outfits und herausstechender Farbgestaltung.

Die stärksten Momente sind überraschenderweise die mit Owen Wilson und die eingeworfenen Rückblicke. Trotzdem bleibt ein ernüchterndes Fazit von diesem Film. Der Funke springt nicht Recht auf mich über. Ein Film, den ich mir nur einmal antun werde.

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cpt. chaos

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Fand den auch mächtig grenzwertig, wenngleich bei mir der entscheidene Funke übergesprungen ist, auch wenn der nicht gerade einen Flächenbrand entfacht hat. ;o)


Filmfanatiker

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das mit Sicherheit nicht^^


m4tz3m4tz3

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Bewertung7.0Sehenswert

7 Punkte aber nur wegen Dudley, dem Pakistaner in den rosa Hosen und dem Soundtrack

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ossgewalt

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Bewertung4.0Uninteressant

Potential vergeigt. Prominente Schauspieler, skurrile Einfällen, das könnte ein witziger Streifen sein. Dennoch vermögen die Tenenbaums einem nicht das müdeste Lächeln zu entlocken.

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Kieke

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Bewertung7.0Sehenswert

geiler Soundtrack

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Surfer Rosa

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine amerikanische Familie der 90er, ein getrennt lebendes, jedoch nicht geschiedenes Ehepaar, ein realitätsflüchtiger Ehemann, drei begabte Sprösslinge, die selbstgesteckte und geweckte Erwartungen nicht erfüllen können, daran gescheiterte Existenzen, die nach Jahren der Absenz, die Sippe im urbanen Elternhaus wiedervereinen. Das klingt nach Satire, nach dem oft hervorgekramten Querschnitt der westlichen, erfolgsorientierten, von allen traditionellen Werten verlassenen Gesellschaft. Doch statt zu einer Satire, einem böswillig überspitzen Sippenporträt, flossen die gerafften Grundzüge des Plots zusammen zu einer, feinsinnigen Tragikomödie, die ihrem Publikum nie den mahnenden Finger, beziehungsweise die satirische lange Nase zeigt.

Das Werk des, in Universalfunktion fungierenden Regisseurs, Autors und Produzenten Wes Anderson gewinnt vordergründig einen seiner vielen ästhetischen Reize aus dem eleganten Retrostil, in dem sich die dezent, bis aufdringlich skurril gezeichneten Figuren bewegen und auf denen es sich der „The Royal Tenenbaums“ und seine gemächliche Handlung, zeitweise etwas zu gemütlich machen. Wobei ein mancher Rezipient diesen Kritikpunkt als weitere Stärke des Films ausmachen könnte. Verdient und verschafft sich ein in der Breite so hochwertiges Ensemble doch naturgemäß, einnehmende künstlerische Entfaltung und verschmilzt mit seinen Figuren. Forciert wird die touchierende Annährung von Schauspieler und Figur durch anfänglich grobe und dementsprechend markante Benennung von Charaktermerkmalen und der auch im Folgenden sehr engen, den Akteuren zuträglichen Rollenbeschreibung. So selbstgefällig der Film seine Charaktere präsentiert, so intelligent und ausgefallen sind diese, was sich in mal unterhaltsamen, meist aber tief – und trübsinnigen Dialogen ausdrückt, die die Handlung, in einem lockeren, leicht zu folgenden Trab von Szene zu Szene laufen lassen.

Abwechslung bieten einige überschaubare Wendungen und natürlich die Fülle der menschlichen Hintergründe, aus denen sich beständig neue Anekdoten ergeben. Wobei hier bezeichnend das wiedergekehrte Familienoberhaupt Royal Tenenbaum, authentisch verkörpert von Gene Hackman, die Erzählstränge zusammenhält. Eingeteilt in die Akte eines Theaterstücks, die vornehmlich von der großartigen Stimme des Sprechers (Im Original, einmal mehr Wes Anderson) eröffnet werden, der schon die zehn Kapitel in „Kill Bill“ anschmiegsam sonor betitelte.
Das täuscht und tröstet hinweg über einen kaum vorhandenen Spannungsbogen, der seinen handelnden Figuren dafür umso mehr Raum gibt sich zu entwickeln. So gesteht das Drehbuch fast jedem Familienmitglied seine persönliche Veränderung zu - von der Verarbeitung einer verstorbenen Liebe, bis zum Eingeständnis einer jahrzehntelang verschwiegenen und unterdrückten Zuneigung - endend in einer sehr versöhnlichen Auflösung.

Man kann diese Entwicklung der Charaktere und die regelmäßig auftretende Brillanz in den Dialogen, unter der gemütlichen, Teile der Dramatik unterdrückenden Decke des behäbigen Erzähltempos übersehen. Dann jedoch bleibt die Möglichkeit der Ergötzung an dem ruhigen, melancholischen Soundtrack, der die sentimentale Stimmung unterstreicht, fördert und in dem, sowohl optisch, wie auch atmosphärisch und musikalisch angestaubten Erscheinungsbild der tragischen Komödie aufgeht. Diese stilistische Außergewöhnlichkeit schützt den Unterhaltungswert des Films im Laufe langsamerer Minuten und wirkt darüber hinaus so prägnant vergangenheitsbezogen zeitversetzend, dass die Grabinschrift „…2001“, am Ende durchaus überraschen lässt.

In diesen grauen, schmutzigen aber doch angenehmen und warmen Bildern, genügt der Blick auf eine dunkeläugig geschminkte Gwyneth Paltrow, wie sie vor dem Hintergrund ihres familiären Mikrokosmos, mit bestem Gitarrensound unterlegt, ausdruckslos oder betont trotzig eine Zigarette raucht, während sich die exzentrischen Verwandten in ihren Problemen und Verstrickungen räkeln.

Denn so ist „The Royal Tenenbaums“, wie ein Folk – Album, wunderschön anzuhören, anzusehen, ästhetisch und anspruchsvoll im Gefühl der Rezeption, unkonventionell, ganz im Affront gegen gebräuchliche Strukturen, dabei verpackt in eine Unmenge harmonisch kalkulierten Stils und ausgestattet mit nachdenklichem Charme und Humor, der sich nicht sofort erschließt, aber immer präsent scheint und den Film in seinen ganz eigenen nonchalanten Bahnen fließen lässt. Ein Paradewerk des ironisierten Schwermuts und der schönen Traurigkeit.

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doctorgonzo

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Bewertung9.0Herausragend

Vom Ärger mit Wunderkindern, Ehepartnern und anderen Kleinigkeiten, oder kurz:
"The Royal Tenenbaums"

Wes Anderson ist ein echter Kauz, aber seine Werke sind in ihrer abstrakten Verschrobenheit einmalig sympathisch.
Die Rückkehr des Patriarchen in den, recht unwilligen, Kreis der Familie und die durch Zufall und Tücke geschehende Familienzusammenführung sind herrlich gelungener Humor.
Diese Komik lebt nicht zuletzt davon, dass beim Verfassen des Skripts offenbar die jeweiligen Darsteller schon, zumindest im Kopf der Schreiber, feststanden. Eine jede Rolle scheint wie maßgeschneidert und so ist das Ensemble so grandios unharmonisch synchron, dass es tatsächlich wie eine Familie wirkt, inklusive der Figuren, die dem erweiterten Kreis der Sippe angehören, ob durch Heirat, Freundschaft, oder gar Patientenstatus.

Und so ist es eben nicht so sehr die schon gelungene Geschichte, die hier begeistert, sondern vielmehr das Vergnügen, den grandiosen Figuren ausschnittweise auf ihrem Lebens- und mitunter Leidensweg zuzuschauen.
Ob Hackman als charmanter Hochstapler, Stiller als Adidas Model, Paltrow mit fehlendem Finger, Murray als Neurologe mit Ansätzen eines Weihnachtsmannbartes und stets präsentem Patient und so weiter. Der Cast und einmal mehr Andersons Auge für grandiose Hauptschauplätze (hier das Haus der Familie, vgl. das Schiff aus "Die Tiefseetaucher") heben gemeinsam mit einer tollen Geschichte und einem ebenso perfekt ausgesuchten wie getimten Soundtrack den Film auf diese etwas andere Ebene, die die Filme Andersons fast durchgängig charakterisiert.
Sein stiller, tragikomischer Humor tut ebenso körperlich wie geistig gut, obwohl er eben nicht jeden Geschmack trifft und selbst ich mich manchmal frage, was ihn da wohl geritten hat.

"You are invited to a remarkable family gathering."

So was I. And I loved being there.

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guggenheim

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Bewertung5.5Geht so

Insgesamt war mir das doch etwas zuviel - und auch zuwenig. Alles ist schon beinahe penetrant auf besonders getrimmt, jede Figur schreit einen förmlich an: "Seht her, ich bin anders, irgendwie krank, aber ich habe Gefühl! Jetzt bewundert mich!". Ein riesiger Rucksack mit dramatischen Ereignissen und sich ereignenden Dramen wird durch den ganzen Film geschleppt, nur um in einem semi-originellen Finale zu münden. Das bringt mich zum Magel: Witz. Der soll bittersüß sein, zwinkernd hintersinnig, gemein bis zart - aber das ist alles so dünn gesponnen wie das Netz eines Arachniden. Da bleibt einem nicht einmal das Lachen im Hals stecken, weil es bis dahin erst gar nicht gelangt.

Von Zeit zu Zeit war ich jedoch ein wenig berührt, weshalb ich "The Royal Tenenbaums" nicht total in den Boden stampfe. Aber das steht fest, meine Art Film ist das nun nicht unbedingt.

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lioznnep

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ich wurde durch diesen kommentar von guggenheim mehr unterhalten als von dem film


guggenheim

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Immerhin! :D


Benni-THE-KING

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Bewertung7.5Sehenswert

es hätte soviel besser sein können.

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J!GS4W

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Bewertung9.0Herausragend

"Eli: I always wanted to be a Tenenbaum!
Royal (in the background): Me too .. me too .."

Was versteckt sich unter der Fassade dieser albernen Figuren mit ihren ulkigen Klamotten und ihrer steifen Art? Ist es bloße Unterhaltung? Die Zusammenführung von Skurilität um den Kult-Faktor zu erreichen? Ganz und gar nicht!
Denn "The Royal Tenenbaums" beginnt vielleicht gewöhnungsbedürftig mit seiner Masse an Informationen die einem narrativ sofort um die Ohren geklatscht werden, doch sobald die eigentliche Handlung beginnt, stellt man erschreckend das Leid der Familie fest, jeder der Figuren mit ihren eigenen Problemen, und sieht wie menschlich diese Geschichte unter dieser bunten Fassade ist.
Der Film zieht hierbei seine Art aber konsequent durch, seien es Kleinigkeiten wie die Mäuse, die Kapitel oder das Gipsy Cab, oder eben die großen wichtigen Elemente wie die Thematik der traurigen Gestalten, die erst durch den Rabenvater wieder vereint zusammen ihre Konflikte lösen können.
Die Lösung scheint hierbei der entscheidene Punkt zu sein, der den Zuschauer etwas darüber hinwegtröstet wie traurig das Alles hier doch ist und ich selbst war erstaunt, wie sehr mich der Film trotz seiner reduzierten Dialoge und fantastischen Figuren berührt hat.
Wes Anderson schafft es nämlich aus allen Schauspielern viel herauszukitzeln. Leute wie Hackman, Houston oder Murray schaffen dass zwar schon von alleine ganz gut, doch ist es wirklich klasse zu sehen, dass sogar Stiller, die Wilsons und die Paltrow hier wirkliche Glanzlichter sein können. Noch erstaunlicher ist es da, wenn man liest, dass Owen Wilson selbst am Drehbuch beteiligt war, da gibt es von mir wirkliche Pluspunkte, weil ich den Typen bisher recht ätzend fand, doch beleuchtet der Film wohl auch einige Gründe für seinen eigenen Selbstmordversuch.

Also, "The Royal Tenenbaums" ist anders, schafft es aber aufgrund seiner Charakterzeichnung die Skurilität seiner Figuren nicht als Selbstzweck aussehen zu lassen und berührt auf allen Ebenen seiner Thematik.

"Royal (about Pagoda): He saved my life, you know. 30 years ago, I was knifed in a bazaar in Calcutta. He carried me to the hospital on his back.
Ari & Uzi: Who stabbed you?
Royal: He did. Yeah, there was a price on my head and he was a hired assassin. Stuck me right in the gut with that. Shoot."

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Falkenfluegel

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Bewertung7.0Sehenswert

Seltsam, merkwürdig, anders ... sehenswert. Viel gelacht hab ich allerdings nicht.

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Yvonne_Kol

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Bewertung7.5Sehenswert

Man nehme eine Handvoll Verschrobenheit, dazu abwechslungsreiche, charmante Charaktere, einen Portion schwarzen Humors und runde das ganze mit einer Rahmenhandlung ab - et voilà, fertig ist eine skrille Komödie, die sogar Gwyneth Paltrow mal richtig sympahtisch macht!

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FilmVlin

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Bewertung9.0Herausragend

Trockener Humor vom Feinsten! iLike

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Hellbilly

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wundert mich eigentlich, dass der Film relativ unbekannt zu sein scheint. Da geben sich ja nicht nur reihenweise bekannte Namen die Klinke in die Hand. Nein, aus dieser Ansammlung von Stars wurde auch noch ein richtig guter Film rausgeholt.
Natürlich ist "The Royal Tenenbaums" speziell und skurril, aber dennoch deutlich besser als all das, was Hollywood im Monatsrhythmus als neuen Topfilm ausspuckt.
Alles etwas gediegener, alles etwas stiller, dafür aber in den Facetten doch sehr verrückt und exzentrisch, aber gleichzeitig auch feinfühlig und nachdenklich.
Familiensaga der etwas anderen Sorte. Eine Ansammlung aus herausstechenden Charakteren, die man so nicht in einer Familie vermuten würde, wurden wunderbar in Beziehung gesetzt und geben ein sehr außergewöhnliches Gesamtbild ab.
Die Mischung aus Satire/Komödie und Drama macht einfach Spass und unterhält auf hohem Niveau.
Aber wahrscheinlich einfach zu speziell für den Mainstream.

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mikkean

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Treffend beschrieben, Wes Anderson hat halt ein Händchen für die etwas andere Familien-Saga. Wahrscheinlich machen mir "The Fantastic Mr. Fox" oder "Die Tiefseetaucher" deshalb so viel Spass - und weil seine Stars jedes Mal so toll aufgelegt sind.


Tyler Durden 22

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein sehr gelungener Film mit einer sehr schönen wenn auch ein wenig traurigen Story. Jeder der einzelnen Charaktere sind sehr speziell und von den Darstellern überzeugen in Szene gesetzt. Die lustigen Momente konnte ich zwar an einer Hand abzählen aber die waren dafür zum brüllen. The Royal Tenenbaums ist ein Film der anderen Art den man sich aber ohne bedenken anschauen kann!!

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Toll besetzt und witzig erzählt, aber eben auch höchst merkwürdig und dann wiederum urkomisch. Hier wird dem Zuschauer so ziemlich alles abverlangt.

Wer mal einen wirklich skurrilen Film sehen will, ist hier an der richtigen Adresse!

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