The Royal Tenenbaums
The Royal Tenenbaums (2001), US Laufzeit 109 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 14.03.2002
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54 Kommentare
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von Wes Anderson, mit Anjelica Huston und Kumar Pallana
Mr. Royal Tenenbaum (Gene Hackman) und seine damalige Frau Etheline (Anjelica Huston) hatten in ihrer kurzen Ehe drei Kinder bevor sie getrennter Wege gingen: Chas (Ben Stiller) erstand schon in früher Jugend seine ersten Immobilien und entwickelte ein ungewöhnlich großes Verständnis von internationalen Finanzgeschäften. Margot (Gwyneth Paltrow) erhielt schon in der neunten Klasse einen mit $50.0000 dotierten Preis für ihre selbstgeschriebenen Theaterstücke, und Richie (Luke Wilson) wurde Jugendmeister bei einem Tennisturnier und gewann dannach die U.S.-Meisterschaften dreimal in Folge. Nachdem es zwei Jahrzehnte voll von Betrug und Versagen für alle nur noch bergab ging, trifft sich die ganze Familie jetzt wieder…
Cast & Crew
-
Wes Anderson
-
Grant Rosenmeyer
-
Danny Glover
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Henry Sherman
-
Anjelica Huston
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Etheline Tenenbaum
-
Bill Murray
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Raleigh St. Claire
-
Alec Baldwin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Erzähler
-
Luke Wilson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Richie Tenenbaum
Regie
Schauspieler
-
Seymour Cassel
-
Gene Hackman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Royal Tenenbaum
-
Jonah Meyerson
-
Al Thompson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Walter Sherman
-
Owen Wilson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Eli Cash
-
Ben Stiller
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Chas Tenenbaum
-
Kumar Pallana
-
Ebon Moss-Bachrach
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frederick
-
Gwyneth Paltrow
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Margot Tenenbaum
-
Wes Anderson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kommentator
-
Owen Wilson
-
Wes Anderson
- Genre
- Komödie, Familiendrama
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- New York City, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Abhängig, Affäre, Archäologe, Autounfall, Bestattung, Bruder-Bruder-Beziehung, Bruder-Schwester Beziehung, Butler, Diener, Drogensucht, Ehebruch, Familienkonflikte, Finanzen, Freundschaft, Geistlicher, Geldgeschäfte, Genie, Geschiedene Eltern, Großvater-Enkelsohn Beziehung, Heim, Heimliche Liebe, Heiratsantrag, Hochzeit, Hotel, Inder, Inzest, Krankheit, Krebs, Legende, Luxushotel, Nachbar, Nervenzusammenbruch, Nymphomanin, Portier, Rassismus, Rechtsanwalt, Reichtum, Scheidung, Scheitern, Schriftsteller, Selbstmordversuch, Sex, Stadtleben, Stiefvater, Tennis, Unfall, Untreue, Vater, Vater-Sohn-Beziehung, Vater-Tochter-Beziehung, Vogel, Vorgetäuschte Krankheit, Wiedersehen, Wunderkind
- Stimmung
- Berührend, Eigenwillig, Entspannt, Geistreich, Gutgelaunt, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails The Royal Tenenbaums
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Kritiken (1) — Film: The Royal Tenenbaums
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenWürde das eindeutig-uneindeutige Attribut "normal" auf Familien, wie du und ich sie möglicherweise haben, zutreffen, die Tenenbaums wären garantiert nicht normal. Vorgetäuschte Krebserkrankung zur angepeilten Familienvereinigung angesichts zahlreicher Versäumnisse und Erschießung des Sohnes beim Ballerspiel mit echtem Schrot, obgleich im selben Team (begnadet diametral zu seinen diabolischen Schurkenrollen: Gene Hackman), voyeuristisches Stalker-Interesse am neuen Liebhaber (ein schwarzer, alter Sack; Danny Glover) seiner Noch-Ehefrau (Anjelica Huston), zwei literarisch wie sportlich anfangs phänomenal in die Höhe geschossene, später literarisch wie sportlich phänomenal in die Tiefe gefallene Jungs (Luke Wilson, Owen Wilson), ein paranoider zweiter Sohn (Over-Acting-Deluxe: Ben Stiller), der seine Söhne wiederum zu Weltmeisterschaftssprintern züchtigen will, um nach einem Feueralarm inklusive Hund unbeschadet aus dem imaginär brennenden Heim zu stolzieren (sie…
10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
hoffman587 2011/06/11 17:56:09
Antwort löschenKommentar: exzellent:)
Timo K. 2011/06/11 17:59:57
Antwort löschenDankeschön. :)
Kommentare (53) — Film: The Royal Tenenbaums
Kommentar schreibenPercilitor 2012/01/04 14:20:36
Kommentar löschenIrgendwie ist das ganze einfach zu seicht und kommt bemüht skurril und anders daher. Vielleicht entgeht mir die feine Charakterzeichnung, aber ich konnte weder mit der Geschichte noch mit den Charakteren irgendwas anfangen. Es fehlen einfach die witzigen Einfälle und eine Story die dem ganzen einen entsprechenden Rahmen verleiht.
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VisitorQ 2011/12/01 18:11:17
Kommentar löschenWes Anderson kann eigentlich machen was er will, mein Herz gewinnt er immer binnen von Sekunden. Und warum sollte er das auch nicht? Seine Filme sind moderne Geniestreiche. Wes, mich darfst du noch oft verzaubern, ich freue mich. So sehr.
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Filmfanatiker 2011/11/27 00:38:13
Kommentar löschenEinzigartige Besetzung in einem Film mit verschrobenen Gestalten quer durch die Gesellschaft. Auch wird eine Ode an die verschiedenen Beziehungsformen sichtbar. Zudem sonderbarer Soundtrack, skurille Dialoge, besonderen Kamerasequenzen, eigenwilliger Outfits und herausstechender Farbgestaltung.
Die stärksten Momente sind überraschenderweise die mit Owen Wilson und die eingeworfenen Rückblicke. Trotzdem bleibt ein ernüchterndes Fazit von diesem Film. Der Funke springt nicht Recht auf mich über. Ein Film, den ich mir nur einmal antun werde.
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cpt. chaos 2011/11/27 10:55:12
Antwort löschenFand den auch mächtig grenzwertig, wenngleich bei mir der entscheidene Funke übergesprungen ist, auch wenn der nicht gerade einen Flächenbrand entfacht hat. ;o)
Filmfanatiker 2011/11/27 20:50:05
Antwort löschendas mit Sicherheit nicht^^
m4tz3m4tz3 2011/10/03 22:38:24
Kommentar löschen7 Punkte aber nur wegen Dudley, dem Pakistaner in den rosa Hosen und dem Soundtrack
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ossgewalt 2011/09/19 10:14:02
Kommentar löschenPotential vergeigt. Prominente Schauspieler, skurrile Einfällen, das könnte ein witziger Streifen sein. Dennoch vermögen die Tenenbaums einem nicht das müdeste Lächeln zu entlocken.
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Kieke 2011/09/16 20:27:11
Kommentar löschengeiler Soundtrack
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Surfer Rosa 2011/09/16 16:16:55
Kommentar löschenEine amerikanische Familie der 90er, ein getrennt lebendes, jedoch nicht geschiedenes Ehepaar, ein realitätsflüchtiger Ehemann, drei begabte Sprösslinge, die selbstgesteckte und geweckte Erwartungen nicht erfüllen können, daran gescheiterte Existenzen, die nach Jahren der Absenz, die Sippe im urbanen Elternhaus wiedervereinen. Das klingt nach Satire, nach dem oft hervorgekramten Querschnitt der westlichen, erfolgsorientierten, von allen traditionellen Werten verlassenen Gesellschaft. Doch statt zu einer Satire, einem böswillig überspitzen Sippenporträt, flossen die gerafften Grundzüge des Plots zusammen zu einer, feinsinnigen Tragikomödie, die ihrem Publikum nie den mahnenden Finger, beziehungsweise die satirische lange Nase zeigt.
Das Werk des, in Universalfunktion fungierenden Regisseurs, Autors und Produzenten Wes Anderson gewinnt vordergründig einen seiner vielen ästhetischen Reize aus dem eleganten Retrostil, in dem sich die dezent, bis aufdringlich skurril gezeichneten Figuren bewegen und auf denen es sich der „The Royal Tenenbaums“ und seine gemächliche Handlung, zeitweise etwas zu gemütlich machen. Wobei ein mancher Rezipient diesen Kritikpunkt als weitere Stärke des Films ausmachen könnte. Verdient und verschafft sich ein in der Breite so hochwertiges Ensemble doch naturgemäß, einnehmende künstlerische Entfaltung und verschmilzt mit seinen Figuren. Forciert wird die touchierende Annährung von Schauspieler und Figur durch anfänglich grobe und dementsprechend markante Benennung von Charaktermerkmalen und der auch im Folgenden sehr engen, den Akteuren zuträglichen Rollenbeschreibung. So selbstgefällig der Film seine Charaktere präsentiert, so intelligent und ausgefallen sind diese, was sich in mal unterhaltsamen, meist aber tief – und trübsinnigen Dialogen ausdrückt, die die Handlung, in einem lockeren, leicht zu folgenden Trab von Szene zu Szene laufen lassen.
Abwechslung bieten einige überschaubare Wendungen und natürlich die Fülle der menschlichen Hintergründe, aus denen sich beständig neue Anekdoten ergeben. Wobei hier bezeichnend das wiedergekehrte Familienoberhaupt Royal Tenenbaum, authentisch verkörpert von Gene Hackman, die Erzählstränge zusammenhält. Eingeteilt in die Akte eines Theaterstücks, die vornehmlich von der großartigen Stimme des Sprechers (Im Original, einmal mehr Wes Anderson) eröffnet werden, der schon die zehn Kapitel in „Kill Bill“ anschmiegsam sonor betitelte.
Das täuscht und tröstet hinweg über einen kaum vorhandenen Spannungsbogen, der seinen handelnden Figuren dafür umso mehr Raum gibt sich zu entwickeln. So gesteht das Drehbuch fast jedem Familienmitglied seine persönliche Veränderung zu - von der Verarbeitung einer verstorbenen Liebe, bis zum Eingeständnis einer jahrzehntelang verschwiegenen und unterdrückten Zuneigung - endend in einer sehr versöhnlichen Auflösung.
Man kann diese Entwicklung der Charaktere und die regelmäßig auftretende Brillanz in den Dialogen, unter der gemütlichen, Teile der Dramatik unterdrückenden Decke des behäbigen Erzähltempos übersehen. Dann jedoch bleibt die Möglichkeit der Ergötzung an dem ruhigen, melancholischen Soundtrack, der die sentimentale Stimmung unterstreicht, fördert und in dem, sowohl optisch, wie auch atmosphärisch und musikalisch angestaubten Erscheinungsbild der tragischen Komödie aufgeht. Diese stilistische Außergewöhnlichkeit schützt den Unterhaltungswert des Films im Laufe langsamerer Minuten und wirkt darüber hinaus so prägnant vergangenheitsbezogen zeitversetzend, dass die Grabinschrift „…2001“, am Ende durchaus überraschen lässt.
In diesen grauen, schmutzigen aber doch angenehmen und warmen Bildern, genügt der Blick auf eine dunkeläugig geschminkte Gwyneth Paltrow, wie sie vor dem Hintergrund ihres familiären Mikrokosmos, mit bestem Gitarrensound unterlegt, ausdruckslos oder betont trotzig eine Zigarette raucht, während sich die exzentrischen Verwandten in ihren Problemen und Verstrickungen räkeln.
Denn so ist „The Royal Tenenbaums“, wie ein Folk – Album, wunderschön anzuhören, anzusehen, ästhetisch und anspruchsvoll im Gefühl der Rezeption, unkonventionell, ganz im Affront gegen gebräuchliche Strukturen, dabei verpackt in eine Unmenge harmonisch kalkulierten Stils und ausgestattet mit nachdenklichem Charme und Humor, der sich nicht sofort erschließt, aber immer präsent scheint und den Film in seinen ganz eigenen nonchalanten Bahnen fließen lässt. Ein Paradewerk des ironisierten Schwermuts und der schönen Traurigkeit.
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doctorgonzo 2011/09/16 13:49:32
Kommentar löschenVom Ärger mit Wunderkindern, Ehepartnern und anderen Kleinigkeiten, oder kurz:
"The Royal Tenenbaums"
Wes Anderson ist ein echter Kauz, aber seine Werke sind in ihrer abstrakten Verschrobenheit einmalig sympathisch.
Die Rückkehr des Patriarchen in den, recht unwilligen, Kreis der Familie und die durch Zufall und Tücke geschehende Familienzusammenführung sind herrlich gelungener Humor.
Diese Komik lebt nicht zuletzt davon, dass beim Verfassen des Skripts offenbar die jeweiligen Darsteller schon, zumindest im Kopf der Schreiber, feststanden. Eine jede Rolle scheint wie maßgeschneidert und so ist das Ensemble so grandios unharmonisch synchron, dass es tatsächlich wie eine Familie wirkt, inklusive der Figuren, die dem erweiterten Kreis der Sippe angehören, ob durch Heirat, Freundschaft, oder gar Patientenstatus.
Und so ist es eben nicht so sehr die schon gelungene Geschichte, die hier begeistert, sondern vielmehr das Vergnügen, den grandiosen Figuren ausschnittweise auf ihrem Lebens- und mitunter Leidensweg zuzuschauen.
Ob Hackman als charmanter Hochstapler, Stiller als Adidas Model, Paltrow mit fehlendem Finger, Murray als Neurologe mit Ansätzen eines Weihnachtsmannbartes und stets präsentem Patient und so weiter. Der Cast und einmal mehr Andersons Auge für grandiose Hauptschauplätze (hier das Haus der Familie, vgl. das Schiff aus "Die Tiefseetaucher") heben gemeinsam mit einer tollen Geschichte und einem ebenso perfekt ausgesuchten wie getimten Soundtrack den Film auf diese etwas andere Ebene, die die Filme Andersons fast durchgängig charakterisiert.
Sein stiller, tragikomischer Humor tut ebenso körperlich wie geistig gut, obwohl er eben nicht jeden Geschmack trifft und selbst ich mich manchmal frage, was ihn da wohl geritten hat.
"You are invited to a remarkable family gathering."
So was I. And I loved being there.
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guggenheim 2011/09/12 12:07:33
Kommentar löschenInsgesamt war mir das doch etwas zuviel - und auch zuwenig. Alles ist schon beinahe penetrant auf besonders getrimmt, jede Figur schreit einen förmlich an: "Seht her, ich bin anders, irgendwie krank, aber ich habe Gefühl! Jetzt bewundert mich!". Ein riesiger Rucksack mit dramatischen Ereignissen und sich ereignenden Dramen wird durch den ganzen Film geschleppt, nur um in einem semi-originellen Finale zu münden. Das bringt mich zum Magel: Witz. Der soll bittersüß sein, zwinkernd hintersinnig, gemein bis zart - aber das ist alles so dünn gesponnen wie das Netz eines Arachniden. Da bleibt einem nicht einmal das Lachen im Hals stecken, weil es bis dahin erst gar nicht gelangt.
Von Zeit zu Zeit war ich jedoch ein wenig berührt, weshalb ich "The Royal Tenenbaums" nicht total in den Boden stampfe. Aber das steht fest, meine Art Film ist das nun nicht unbedingt.
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lioznnep 2011/09/16 10:19:18
Antwort löschenich wurde durch diesen kommentar von guggenheim mehr unterhalten als von dem film
guggenheim 2011/09/16 10:52:55
Antwort löschenImmerhin! :D
Benni-THE-KING 2011/08/19 19:03:23
Kommentar löschenes hätte soviel besser sein können.
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J!GS4W 2011/08/15 16:14:13
Kommentar löschen"Eli: I always wanted to be a Tenenbaum!
Royal (in the background): Me too .. me too .."
Was versteckt sich unter der Fassade dieser albernen Figuren mit ihren ulkigen Klamotten und ihrer steifen Art? Ist es bloße Unterhaltung? Die Zusammenführung von Skurilität um den Kult-Faktor zu erreichen? Ganz und gar nicht!
Denn "The Royal Tenenbaums" beginnt vielleicht gewöhnungsbedürftig mit seiner Masse an Informationen die einem narrativ sofort um die Ohren geklatscht werden, doch sobald die eigentliche Handlung beginnt, stellt man erschreckend das Leid der Familie fest, jeder der Figuren mit ihren eigenen Problemen, und sieht wie menschlich diese Geschichte unter dieser bunten Fassade ist.
Der Film zieht hierbei seine Art aber konsequent durch, seien es Kleinigkeiten wie die Mäuse, die Kapitel oder das Gipsy Cab, oder eben die großen wichtigen Elemente wie die Thematik der traurigen Gestalten, die erst durch den Rabenvater wieder vereint zusammen ihre Konflikte lösen können.
Die Lösung scheint hierbei der entscheidene Punkt zu sein, der den Zuschauer etwas darüber hinwegtröstet wie traurig das Alles hier doch ist und ich selbst war erstaunt, wie sehr mich der Film trotz seiner reduzierten Dialoge und fantastischen Figuren berührt hat.
Wes Anderson schafft es nämlich aus allen Schauspielern viel herauszukitzeln. Leute wie Hackman, Houston oder Murray schaffen dass zwar schon von alleine ganz gut, doch ist es wirklich klasse zu sehen, dass sogar Stiller, die Wilsons und die Paltrow hier wirkliche Glanzlichter sein können. Noch erstaunlicher ist es da, wenn man liest, dass Owen Wilson selbst am Drehbuch beteiligt war, da gibt es von mir wirkliche Pluspunkte, weil ich den Typen bisher recht ätzend fand, doch beleuchtet der Film wohl auch einige Gründe für seinen eigenen Selbstmordversuch.
Also, "The Royal Tenenbaums" ist anders, schafft es aber aufgrund seiner Charakterzeichnung die Skurilität seiner Figuren nicht als Selbstzweck aussehen zu lassen und berührt auf allen Ebenen seiner Thematik.
"Royal (about Pagoda): He saved my life, you know. 30 years ago, I was knifed in a bazaar in Calcutta. He carried me to the hospital on his back.
Ari & Uzi: Who stabbed you?
Royal: He did. Yeah, there was a price on my head and he was a hired assassin. Stuck me right in the gut with that. Shoot."
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CapitanKnaecke 2011/07/28 14:51:28
Kommentar löschenGleich am Anfang des Erlebnisses THE ROYAL TENNEBAUMS, als Film kann man dieses Meisterwerk schon nicht mehr bezeichnen, wird gleich klargstellt: Das, was wir im Begriff sind zu sehen, wird anders sein. Das, was gleich kommen wird, ist eng verknüpft mit einem Filmemacher, der anders denkt, anders sein möchte und abseits des längst gezeigten seinen eigenen Stil konsequent durchzieht.
Die Welt, in der die Tennebaums spielen, ist zwar diese unsere Welt, jedoch so skuril aber auch so kohärent dargestellt, dass wir, wenn wir uns nur darauf einlassen, nachdem wir ins kalte Wassser geschmissen worden sind, auch direkt eintauchen und gleich unten bleiben.
Wes Anderson erzählt uns eine Geschichte über einen Familienvater, der aufhörte Familienvater zu sein und, nachdem er erfährt, dass ein anderer seiner getrennt lebenden Frau den Hof macht, wieder Familienvater sein möchte. Er erzählt die Geschichte von Menschen, die es zu etwas gebracht haben, aber im Inneren fragil sind und auch wegen Ihres frühen Erfolges nie gelernt haben, was es heißt, etwas mal nicht zu bekommen. Dabei überspitzt er die Biographien der Protagonisten maßlos, lässt sie im Kindesalter große Erfolge feiern, nur damit sie als Erwachsene scheitern, mitten in diesem Biotop, dass sich einer genauen Spielzeit oder -Ort entmächtigt.
Darüberhinaus versinken die Tennebaums nie im Kitsch oder in Lächerlichkeiten, sondern bleiben auf den von Anderson geknüpften Teppich ihrer Realität. Und das ist erfrischend anders.
Die Namen, die die Tennebaums präsentieren, sind ebenfalls wunderbar zu lesen: Gene Hackman als Royal Tennebaum, eine perfekte Besetzung, denn obwohl er einen Unsympathen spielt, holt er dennoch eine gewisse Liebenswürdigkeit aus seiner Figur heraus. Luke Wilson, Gwyneth Paltrow und Ben Stiller als die Sprösslinge der Tennebaums, jeder mit seiner eigenen Motivation, jeder mit seinem eigenem kleinen Drama und alle für sich wiederum eine eigene kleine Welt in der Welt des Wes Anderson. Und Bill Murray und Owen Wilson in den Nebenrollen, die schon beinahe zum hauseigenen Inventar Andersons gehören, die es als seine "Familie" praktisch zu schätzen wissen, was sie an Wes haben und es durch Spielfreude immer wieder aufs Neue zeigen. Man kann praktisch von einem eingespielten Ensemble sprechen, dass sich zu den Tennebaums versammelt hat.
Wieder verzeichnet Anderson dabei eine breite Palette an großen und kleinen Gefühlen, die zwischen Witz und Drama, zwischen Skurilitäten und Alltagsgeschichte wechseln und dabei doch Töne trifft, die wir in uns allen wiederfinden. Und dieses sich selber identifizieren können ist eine GROßE Stärke des Films.
Außerdem habe ich mich zum zweiten mal nach Iron Man in Gwyneth Paltrow verliebt....
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KlapTrap 2011/07/28 10:13:23
Kommentar löschenMitternacht ist lange vorbei hier im KlapTrap-Dom zu Niebüll. Keiner wankt. Der Alkohol prasselt unaufhörlich hernieder. Es ist schwer wachzubleiben, aber die Zuschauer, sie harren aus ! Eine Hochzeit nunmal nicht alle vier Jahre, und wann sieht man mal ein solches Brautpaar, so ausgeglichen, so hackedicht –aber jetzt, am linken Flügel eine Jacke, des NAchbarns Anspielung zu seiner Freundin wird von ihr abgewehrt, und Gähnen, immer wieder Gähnen, der Autoschlüssel der Familie, im Spiel. Der Schwiegervater hat ihn – verloren diesmal, gegen seine Frau, den Met noch mal nach innen geflankt – Prost – Nachbarin hat abgelehnt – aus dem Hintergrund müsste jetzt ihr Freund quengeln – Und er quengelt !! – Und sie gehen.....sie gehen----sie GEHHHEN !
Aus, Aus AUUS......das Spiel ist AUUUS.....KlapTrap ist Weltmeiter....nein, quatsch – verheiratet........
Und inzwischen sogar wieder einigermaßen ausgeschlafen und geradegebogen, und heute ist wieder Woche und Normalzustand und „war da was ?“.
Erstaunlich wie schnell Dinge zurückliegen, sich im Oberstübchen einsortieren und eben so im Vorbeigehen zu „Gestern“ werden.
Und jetzt, im Nachhinein, lässt sich auch feststellen, das wir alles richtig gemacht haben.
Das Essen, das natürlich gedanklich niemals reicht, hat uns noch zwei Tage länger beschäftigt, und die handverlesene Auswahl an Gästen war goldrichtig.
Kein riesiges Bankett, keine Busladung voller angesäuselter Stiefgroßtantenopas – Bänke, Gartengrill und fertig ist das neudeutsche Selfmade-Wedding-Spektakel.
Nicht das wir nicht gekonnt hätten (immerhin ist ja bekanntlich jede Citi-Bank so vollgepumpt mit Nächstenliebe, das sie jedem Penner der zur Tür rein kommt gleich ein 20.000 Euro-Kredit verpasst) wir wollten nur einfach nicht.
Und das wohl auch zu Recht.
Wenn ich zurückblicke, dann hege ich gegen große, familiäre Zeremonien schon seit Kindheit ein stärker werdenden Groll.
Was natürlich gerade im Kindesalter, in dem sich solche Veranstaltungen endlos ziehen, und nur den eigentlichen Lebensaufgaben (Knetgummi fressen/ Hühnerkacke ergründen) im Wege stehen, allzu natürlich ist.
Das Gefühl der Zeitverschwendung blieb dann auch später, aber eher aus anderen Gründen, vor allem wohl aus der Erkentnis, daß das ganze Pack einzeln und isoliert wohl noch am Besten zu ertragen ist.
Einzig auf einen Onkel habe ich mich immer schon gefreut, egal ob in Einzahl oder mit der ganzen Bande anwesend.
Auch wenn mein Bild von ihm einen herben Schlag bekommen hatte, nachdem mir mein Vater einmal erzählte, das er sich früher Schafspisse über den Kopf massiert hat , weil das angeblich ein super Wundermittel und geheimes Elexier gegen Haarausfall sein sollte.
Hat aber augenscheinlich nichts genützt, und seitdem bekomme ich das Bild, wie er da über die Koppeln rennt, um das Zeug am besten gleich taufrisch aus dem Spender zu ergattern, nicht mehr aus dem Kopf.
Und vor seiner Frau hatte ich schon in frühen Jahren Angst.
Die wirkte nicht nur wie frisch aus den Gräben des ersten Weltkriegs gehüpft, die hatte auch noch einen Stumpf, wo andere Menschen ihren rechten Arm durch die Welt tragen, und zudem eine ganze Busladung an Kindern, über die sie komischerweise nie etwas gutes zu erzählen hatte.
Außer natürlich auf Familienfeiern, wo dann alle zusammenkommen und man natürlich „family pur“ und alles gut und jeder ganz doll „gut drauf“ ist.
Familienfeiern sind wie Wahlkampf und Bewerbungsgespräch gleichzeitig, das habe ich instinktiv schon sehr früh begriffen : Alle am Rummachen, und sich von der Besten Seite zeigen und lügen und Phrasen dreschen und Schönreden und Gute Laune generieren.
Ich erinnere mich an einen weiteren Liebling, einen Halb-Irgendwas, mit Irgendwem füchtig Verwandt und auf jeder Feier, und manchmal sogar zu Weihnachten anwesend.
Das „schwarze Schaf“ der ganzen Bande, der sich immer und überall gleich am Vormittag hat zuschütten lassen und fortan mit lustigen Grimassen oder seelischer Abwesenheit glänzte.
Den hab ich geliebt.
Auch wenn seine Scheißegalhaltung später dazu führte, auf Glatteis auszurutschen und angesoffen in einem Straßengraben zu verenden.
A fitting Climax : Allein, besoffen und abseits vom Trubel – so kannte man ihn halt.
Mein Neffe „Bubi“ war übrigens ein weiterer, begnadeter Säufer.
Der hieß eigentlich Andreas, aber da er mit angehenden Vierzig Jahren noch „bei Mama“ wohnte, und sich von ihr auch noch die Nägel schneiden lies, nannten ihn alle nur „Bubi“.
Und dem gefiel das, und er war auch viel zu besoffen, um zu kapieren, das die „liebe“ Familie sich damit nur über ihn lustig machte.
Oh Mann, dieses ganze Pack, diese Ansammlung aus Bigotterie und guten Ratschlägen – Tante Irgendwas, die stets wusste wie man eine Party organisiert, aber dessen erster Sohn sich schon mit Mitte Zwanzig im Holzschuppen heimlich erhängt hat – GroßIrgendwas Heiner, der seine lustige Fassade stets nach drei Litern Bier verlor und darüber sinierte, wie schmerzhaft und verlogen die Welt ist – der zudem auf einem Berg von grünen Scheinchen saß, und mir großmütig zur Konfirmation gerade mal ein Zwanziger schenkte (never forget !).
Und das geistige Daumenkino rast weiter und weiter und muss hier limitiert und beschnitten werden; ich könnte ewig so weitermachen.
Aus der Distanz ist sowas natürlich urkomisch, und –wie gesagt- in Einzelhaft kann man jeden der ganzen Bande fast schon liebgewinnen, weil sie dann menscheln und verletzlicher sind und auch mal Themen aufkommen, die auf Feiern nichts verloren haben.
Aber zusammen ist das alles nur Reichsparteitag und gescheiterte Gruppentherapie mit unfähigem Moderator.
Und deswegen kann ich auch bis heute nicht ganz nachvollziehen, wenn man THE ROYAL TENENBAUMS seine Schrägheit vorwirft und das sie nur um ihrer Selbst Willen Platz in Wes Andersons Film gefunden hätte.
Insgeheim beneide ich sogar die Menschen, die so argumentieren, denn sie scheinen ein Verwandtschaftsverständnis zu haben, das frisch aus der Bill-Cosby-Show entsprungen ist.
Für mich hat sich „Verwandschaft“ aber immer schon anders dargestellt, hat sich in Sphären erhoben in denen THE ROYAL TENENBAUMS wie Amateute, schlicht wie ganz „normale“ Menschen wirken.
Falls es die wirklich geben sollte.
In ihrer filmischen Realität aber, sind die TENENBAUMS ein wunderbares Kleinod, und eine präzisere Beobachtung, als der vermeindliche Humor es zu kaschieren versucht.
Familien sind oftmals dysfunktional, weil Menschen numal dysfunktional sind.
Weil Niemand durch diesen Staffellauf des Lebens kommt, ohne sich kleinere und größere Blessuren und Hirnschäden zuzufügen.
Weil es im Grunde eine Zumutung ist, nicht genau zu wissen wo, warum und wodurch man lebt.
Und anstatt sich das Scheitern des eigenen Verstandes und dessen Mißerfolge einzugestehen, wird dann halt geschminkt und rumgelogen und aufgemacht – gerade bei den Menschen, die einem am „nächsten“ sein sollten.
Denn die größter aller Ängste ist nicht einmal die Angst vor dem Tod – es ist die Angst unmaskiert erwischt und dadurch „entliebt“ zu werden.
Wenn wir schon soviel Angst vor unseren eigenen Schäfchen haben, was machen wir da eigentlich wenn der Wolf kommt ?
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Xebeche 2011/07/28 10:24:26
Antwort löschenMeine herzlichen Glückwünsche... :)
KlapTrap 2011/07/28 10:26:10
Antwort löschenDankedanke....für alle weiten Glückwunsche gebe ich dann gleich mal meine Kontodaten durch....
BigDi 2011/07/28 11:21:33
Antwort löschenDann lasse ich das mal mit den Glückwünschen lieber und bedanke mich nur für den herrlichen Text, der mich daran erinnert, wie froh ich bin, solche "Familienfeste" so gut wie nie zu Gesicht zu bekommen. ;)
KlapTrap 2011/07/28 11:23:54
Antwort löschen....alter Knauser !
Alle 6 Antworten zeigen
Sigmund 2011/07/28 12:53:54
Antwort löschenSehr schönes Panoptikum!
Ich warte noch auf die Kontodaten. :P
Hetarene 2011/08/09 10:14:23
Antwort löschenWow! Fazit und Schlusspointierung sehr poetisch und vor allem treffend (!!), darüber die passende Beweisführung in umschriebenen Bild. Mir gefällt's.
Falkenfluegel 2011/07/03 23:47:01
Kommentar löschenSeltsam, merkwürdig, anders ... sehenswert. Viel gelacht hab ich allerdings nicht.
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Yvonne_Kol 2011/06/19 18:52:52
Kommentar löschenMan nehme eine Handvoll Verschrobenheit, dazu abwechslungsreiche, charmante Charaktere, einen Portion schwarzen Humors und runde das ganze mit einer Rahmenhandlung ab - et voilà, fertig ist eine skrille Komödie, die sogar Gwyneth Paltrow mal richtig sympahtisch macht!
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FilmVlin 2011/06/19 04:23:17
Kommentar löschenTrockener Humor vom Feinsten! iLike
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Hellbilly 2011/06/13 22:09:01
Kommentar löschenWundert mich eigentlich, dass der Film relativ unbekannt zu sein scheint. Da geben sich ja nicht nur reihenweise bekannte Namen die Klinke in die Hand. Nein, aus dieser Ansammlung von Stars wurde auch noch ein richtig guter Film rausgeholt.
Natürlich ist "The Royal Tenenbaums" speziell und skurril, aber dennoch deutlich besser als all das, was Hollywood im Monatsrhythmus als neuen Topfilm ausspuckt.
Alles etwas gediegener, alles etwas stiller, dafür aber in den Facetten doch sehr verrückt und exzentrisch, aber gleichzeitig auch feinfühlig und nachdenklich.
Familiensaga der etwas anderen Sorte. Eine Ansammlung aus herausstechenden Charakteren, die man so nicht in einer Familie vermuten würde, wurden wunderbar in Beziehung gesetzt und geben ein sehr außergewöhnliches Gesamtbild ab.
Die Mischung aus Satire/Komödie und Drama macht einfach Spass und unterhält auf hohem Niveau.
Aber wahrscheinlich einfach zu speziell für den Mainstream.
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mikkean 2011/06/14 00:50:23
Antwort löschenTreffend beschrieben, Wes Anderson hat halt ein Händchen für die etwas andere Familien-Saga. Wahrscheinlich machen mir "The Fantastic Mr. Fox" oder "Die Tiefseetaucher" deshalb so viel Spass - und weil seine Stars jedes Mal so toll aufgelegt sind.
Tyler Durden 22 2011/06/11 17:23:08
Kommentar löschenEin sehr gelungener Film mit einer sehr schönen wenn auch ein wenig traurigen Story. Jeder der einzelnen Charaktere sind sehr speziell und von den Darstellern überzeugen in Szene gesetzt. Die lustigen Momente konnte ich zwar an einer Hand abzählen aber die waren dafür zum brüllen. The Royal Tenenbaums ist ein Film der anderen Art den man sich aber ohne bedenken anschauen kann!!
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cpt. chaos 2011/06/11 01:09:34
Kommentar löschenToll besetzt und witzig erzählt, aber eben auch höchst merkwürdig und dann wiederum urkomisch. Hier wird dem Zuschauer so ziemlich alles abverlangt.
Wer mal einen wirklich skurrilen Film sehen will, ist hier an der richtigen Adresse!
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hoffman587 2011/06/11 00:21:03
Kommentar löschenThe Royal Tenebaums
"The Royal Tenebaums" ist eine intelligente und einfühlsame Tragikkomödie von Wes Anderson aus dem Jahre 2001, die gekonnt zwischen herzerwärmend, skurril, witzig und traurig wechselt, sodass eine amüsante Mischung aus einem Drama und einer subtilen Komödie entsteht.
Die Story: Reumütig kehrt der alte und bankrotte Anwalt Royal Tenebaum zu seiner Familie, die voller Genies und Neurotiker ist, zurück. Anfangs sind diese nicht sehr begeistert.
So entsteht eine bizarre Vergangenheitsbewältigung aller Mitglieder.
Zuerst besitzt der Film eine brillante Schauspielerriege, die unglaubliche Masse annimmt, angefangen bei Gene Hackman als Royal Tenebaum, Gwyneth Paltrow, Ben Stiller, Luke Wilson, die dann weiter zu Anjelica Huston, Owen Wilson und Danny Glover geht und zum Schluss bei Bill Murray endet. Sie alle wirken in ihren Rollen perfekt besetzt und überzeugen auf ganzer Linie.
Dazu kommen noch eine erstklassige Regie und eine hervorragende Kamera, die in fast jeder Hinsicht das Werk perfekt inszenieren können.
Die Charaktere empfand ich als liebevoll, skurril und einfach herrlich schräg, aber auch die Dialoge sind exzellent.
Zuletzt sollte man noch die großartige Filmmusik und den gelungen ausgewählten Soundtrack loben, die beide passend zu den jeweiligen Szenen sind.
Also bildet das Werk den perfekten Spagat zwischen Tragik und Humor.
Unterm Strich kann man also sagen, dass "The Royal Tenebaums" eine Tragikkomödie der Extraklasse ist, die uns mit großen Stars einen Familienzoff vom Feinsten bietet.
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hoffman587 2011/06/11 10:18:52
Antwort löschenNaja der Film ist aber auch sehr speziell:)
Ich finde das Stiller gerade hier eine seiner besten Leistungen abliefert, aber das mit den Overacting ist ja dein persönliches Empfinden.
hoffman587 2011/06/11 11:02:51
Antwort löschenIch weiß, ich wollte es nur noch mal "unterstreichen".
Timo K. 2011/06/11 12:35:33
Antwort löschenHab' ihn auch gestern im 3sat gesehen und war begeistert! So ähnlich wie du.
hoffman587 2011/06/11 12:50:45
Antwort löschenJep, freut mich zu hören, 3sat sendet aber auch öfters solche exzellenten Filme:)
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sokro 2011/06/11 13:56:32
Antwort löschenEbenfalls gestern auf 3Sat gesehen und mochte den Film sehr (der einzige Störfaktor war für mich Owen Wilson, den ich aber generell in jedem Film als Störfaktor empfinde). Was mich allerdings wundert ist deine Bewertung. 8,5 - und das, obwohl rein gar nichts kritisiert wurde - was braucht ein Film dann um die 10 zu erreichen?
hoffman587 2011/06/11 14:02:55
Antwort löschenUm eine 10 zu erreichen muss der genial sein, ich muss ihn lieben oder muss gewisse Faktoren erfüllen, natürlich zählt auch noch die persönliche Meinung und die sagte zu mir: 8.5 passt.
Außerdem bei einer 8.5 muss man nichts kritisieren, ausgezeichnet ist der passende Begriff für mich.
Meiner Meinung nach Wilsons beste Rolle, er passt perfekt...