Die Royal Tenenbaums
The Royal Tenenbaums (2001), US Laufzeit 109 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 14.03.2002
40 Bewertungen
Skala 0 bis 10
4783 Bewertungen
74 Kommentare
Keine
von Wes Anderson, mit Danny Glover und Alec Baldwin
Willkommen bei der skurrilen Filmfamilie von Wes Anderson, bestehend aus Gene Hackman, Anjelica Huston, Ben Stiller, Gwyneth Paltrow und Luke Wilson! Doch macht der Erfolg Die Royal Tenenbaums auch glücklich?
Mr. Royal Tenenbaum (Gene Hackman) und seine damalige Frau Etheline (Anjelica Huston) hatten in ihrer kurzen Ehe drei Kinder, bevor sie getrennter Wege gingen: Chas (Ben Stiller) erstand schon in früher Jugend seine ersten Immobilien und entwickelte ein ungewöhnlich großes Verständnis im Bereich der internationalen Finanzgeschäften. Margot (Gwyneth Paltrow) erhielt schon in der neunten Klasse einen mit 50 000 Dollar dotierten Preis für ihre selbstgeschriebenen Theaterstücke und Richie (Luke Wilson) wurde Jugendmeister bei einem Tennisturnier und gewann dannach die US-Meisterschaften dreimal in Folge. Nachdem es zwei Jahrzehnte voller Betrug und Versagen für alle nur noch bergab ging, trifft sich die ganze Familie jetzt wieder…
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Cast & Crew
- Genre
- Familiendrama, Komödie
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- New York City, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Abhängig, Affäre, Archäologe, Autounfall, Bestattung, Bruder-Bruder-Beziehung, Bruder-Schwester Beziehung, Butler, Diener, Drogensucht, Ehebruch, Familienkonflikte, Finanzen, Freundschaft, Geistlicher, Geldgeschäfte, Genie, Geschiedene Eltern, Großvater-Enkelsohn Beziehung, Heim, Heimliche Liebe, Heiratsantrag, Hochzeit, Hotel, Inder, Inzest, Krankheit, Krebs, Legende, Luxushotel, Nachbar, Nervenzusammenbruch, Nymphomanin, Portier, Rassismus, Rechtsanwalt, Reichtum, Scheidung, Scheitern, Schriftsteller, Selbstmordversuch, Sex, Stadtleben, Stiefvater, Tennis, Unfall, Untreue, Vater, Vater-Sohn-Beziehung, Vater-Tochter-Beziehung, Vogel, Vorgetäuschte Krankheit, Wiedersehen, Wunderkind
- Stimmung
- Berührend, Eigenwillig, Entspannt, Geistreich, Gutgelaunt, Witzig
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Kritiken (1) — Film: Die Royal Tenenbaums
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenWürde das eindeutig-uneindeutige Attribut "normal" auf Familien, wie du und ich sie möglicherweise haben, zutreffen, die Tenenbaums wären garantiert nicht normal. Vorgetäuschte Krebserkrankung zur angepeilten Familienvereinigung angesichts zahlreicher Versäumnisse und Erschießung des Sohnes beim Ballerspiel mit echtem Schrot, obgleich im selben Team (begnadet diametral zu seinen diabolischen Schurkenrollen: Gene Hackman), voyeuristisches Stalker-Interesse am neuen Liebhaber (ein schwarzer, alter Sack; Danny Glover) seiner Noch-Ehefrau (Anjelica Huston), zwei literarisch wie sportlich anfangs phänomenal in die Höhe geschossene, später literarisch wie sportlich phänomenal in die Tiefe gefallene Jungs (Luke Wilson, Owen Wilson), ein paranoider zweiter Sohn (Over-Acting-Deluxe: Ben Stiller), der seine Söhne wiederum zu Weltmeisterschaftssprintern züchtigen will, um nach einem Feueralarm inklusive Hund unbeschadet aus dem imaginär brennenden Heim zu stolzieren (sie müssen dafür…
12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
hoffman587 Sat, 11 Jun 2011 15:56:09 -0000
Antwort löschenKommentar: exzellent:)
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Timo K. Sat, 11 Jun 2011 15:59:57 -0000
Antwort löschenDankeschön. :)
Punsha Tue, 19 Jun 2012 00:27:43 -0000
Antwort löschenGerade gesehen. Jetzt erst gelesen. Passt wie der Arsch auf den Abortdeckel ... würde mein Opa jetzt sagen. ;)
Kommentare (73) — Film: Die Royal Tenenbaums
NWO@Movie Tue, 09 Apr 2013 08:04:19 -0000
Kommentar löschenEin kleines Meisterwerk mit grandiosen Darstellern tiefgehender Komik und einem beklemmend tragischen Unterton.
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paulchen66 Sun, 14 Apr 2013 14:12:53 -0000
Antwort löschenWarum dann nur 6 Pkt.?
NWO@Movie Sun, 14 Apr 2013 22:11:52 -0000
Antwort löschenWeile manche Stellen einfach lahm waren.
TonyStark Mon, 04 Mar 2013 11:02:16 -0000
Kommentar löschenIch weiß gar nicht warum der Film von allen so gelobt wird. Klar, die Darstellerriege ist klasse und die vielen kuriosen Einfälle die den Film zieren sind für ein paar Lacher gut. Dies reicht jedoch nicht aus den Film über seine Mittelmäßigkeit zu heben. Stellenweise zieht er sich doch sehr, Spannung ist quasi überhaupt nicht vorhanden und da ich das meißte von dem Film bereits jetzt schon wieder vergessen habe kann ich diesen Film nur bedingt empfehlen. Es gibt weitaus bessere und wichtigere Filme die man sehen muss.
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ElMagico Sat, 02 Mar 2013 08:31:18 -0000
Kommentar löschenIm Grunde wird in "The Royal Tenenbaums" nur die Herangehensweise verfeinert, die Wes Anderson schon bei "Rushmore" eingeführt hat. Aber wo man bei anderen schon leicht die Nase rümpfen würde, ist Andersons Universum einfach zu liebevoll und extravagant, als das man ein böses Wort gegen den Film richten wollte.
Auch in "The Royal Tenenbaums" schafftt es dieser Mann einen völlig abwegigen Blickwinkel auf ein real existierende Phänomene zu entwickeln. Es ist ja bei weitem nicht alles Nonsens was Anderson hier entwirft, er gibt sich nicht zufrieden damit ein möglichst skurriles Familienpotrait zu entwerfen. In allem wohnt auch immer ein Kern des wahren Leben, gibt es Problematiken und Konstellationen, die so echt sind, das man trotz all der Absurditäten eigene Erfahrungen wiederfinden kann. "The Royal Tenenbaums" ist keine Freakshow in der irgendwelche Nerds ihre cineastische Selbstbestätigung finden..."The Royal Tenenbaums" ist ein völlig ernstzunehmender Film, der ohne seine kritischen Aspekte gar nicht funktionieren würde.
Ansonsten wäre die Ansammlung verrückter Charaktere wirklich nur eine Luftblase. Das sind sie aber nicht. Trotz iher komplett abstrusen Darstellung wächst einem ein jeder irgendwo ans Herz. Die kleinen Macken, die man an liebgewonnenen Menschen schätzt, werden hier einfach nur zigfach multipliziert und zu einem prägenden Charakterzug gemacht. Und so unrealistisch ist das vielleicht auch gar nicht...vielleicht Leben die Figuren Andersons einfach ihre Regungen konsequenter aus, sortieren im Kopf nicht so sehr aus, was gesellschaftlich als unangepasst gilt.
Andererseits will ich diesen Film auch gar nicht zu sehr theorisieren. Er ist wunderbar schräg, witzig, anrührend und voller Momente, für deren Beurteilung erst einmal ein paar Momente braucht. Obendrein gibt es einen Haufen (pop-)kultureller Anspielungen und Querverweisen, die selten so viel Spaß machten und so ungezwungen erscheinen, wie in Andersons Filmen. Das fühlt so locker und leicht an, ist eigentlich leicht konsumierbar und trotzdem erfüllt es auch die Erwartungen eines anspruchsvollen Publikums. Ich selbst sehe Anderson dadurch auch gar nicht so sehr in einem Kontext mit all den anderen modernen Indie-Filmmachern, sondern sehe in eher in einer Reihe mit Leuten wie Chaplin oder Tati.
Was mir gestern bei "The Royal Tenenbaums" besonders positiv auffiel und sicher nicht so geplant ist, aber dennoch fast schon genial: Durch Andersons Art mit Charakteren umzugehen und seine Weise wie er Geschichten erzählt, hält er sich durchgehend alle Türen offen. Ihm könnte mitten bei den Dreharbeiten der Hauptdarsteller wegsterben und in diesem absurden Universum könnte man sein Verschwinden mit nur 2 Sätzen erklären ohne das es die Harmonie des Films irgendwie stört. Hier scheint einfach alles möglich und alles erscheint normal.
Ein tiefsinniges Drama, gespickt von seltsamen Charakteren, denen die Oberfläche dieser Welt zu Eintönig ist und die deshalb lieber eine Komödie spielen. Klingt vielleicht banal: Ein anspruchsvoller Spass!
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Baumkopf Holzfaust Sat, 02 Mar 2013 10:15:10 -0000
Antwort löschenich bestreite nach wie vor nicht, dass TRT echte Filmkunst mit einer kreativen Weiterentwicklung darstellt. Der biedere, miefige, skurrile, leicht veraltete Stil ist vom Setting über die Ausstattung bis zum Acting echt konsequent durchgezogen worden und das meine ich ohne hämischen Unterton. Aber ich hab bei dem Ding den Rappel bekommen, sorry
und btw: Ich habe ihn auch jetzt tatsächlich mal zu Ende gesehen.
ElMagico Sat, 02 Mar 2013 15:02:43 -0000
Antwort löschenVerstehe ich sogar. Ein Film den man nicht mögen muss, man sollte ihn nur nicht einfach abtun...aber das tust du ja nicht!
Andy Dufresne Sun, 03 Mar 2013 03:09:06 -0000
Antwort löschenToller Film, toll gespielt, aber Vorgestern (da schaute ich ihn nach Jahren zum zweiten mal) hab ich ihn von 8,5 auf 7 zurückgesetzt...Irgendwie packt er mich emotional nicht (mehr?), würde er dies, er wäre ne klare 9...
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ElMagico Sun, 03 Mar 2013 13:52:24 -0000
Antwort löschenHmmm...ich weiß aber auch nicht ob er dafür überhaupt gemacht ist. Emotional packen tut er mich nämlich auch nicht (auch "Rushmore" tat dies nicht)...dazu ist er für mich wirklich zu sehr Kunstwerk, zu Abseits von bekannten Erlebnissen. War auch meine zweite Sichtung...ich blieb bei der 8 :)
Andy Dufresne Sun, 03 Mar 2013 23:53:03 -0000
Antwort löschenVielleicht bringt (mir) die dritte Beschauung mehr Klarheit, bis dahin bleib ich bei meiner 7 :)
8martin Fri, 01 Mar 2013 09:58:21 -0000
Kommentar löschenDie Darstellerriege ist erste Sahne und wird ihrem Ruf durchaus gerecht, die Handlung sprüht nur so vor geistreichen Einfällen, es geht mitunter recht turbulent zu, ein skurriler Einfall jagt den nächsten, im Soundtrack erkennen wir die Stones und Simon & Garfunkel, Rückblenden verstärken den Comedy-Effekt, der bis zum Slapstick reicht und am Ende bleibt doch ein fader Geschmack bei dieser Familiendramödie, in der Gene Hackman als Titelheld im Mittelpunkt steht.
Die oftmals stilisierte Komik verhindert, dass der Funke überspringt. Ein Drama wird z.B. haarscharf daneben aufgebaut, aber nur kurz. So entsteht ein seltsamer sentimentaler Mix, der die Emotionen erstickt. Echte Eheprobleme wechseln im Dialog mit flapsigen Erklärungen, das Unerwartete hat Konjunktur. Die Vielzahl der Personen wirkt etwas störend auf das Gesamtbild, wobei die erwachsenen Kinder Paltrow, Stiller und Wilson in der Fülle von Kleinigkeiten untergehen und ihr Anhang Glover und Murray gleich mit. Da zerfranst Einiges an den Rändern. Im Prinzip ist das doch aber gute Unterhaltung. Doch ein Gähnen macht sich breit, der berühmte Gummibandeffekt. Die Gags verflachen und werden weniger. Hinzu kommt, dass die lose Bildfolge die Realität relativiert und die Distanz zum Zuschauer vergrößert.
Kann man, muss man aber nicht sehen.
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mariega Fri, 01 Mar 2013 08:25:42 -0000
Kommentar löschenTut mir leid, aber ich war auf einer anderen Wellenlänge: ich weine und lache über andere Sachen. Diese "Melodramödie" hat mich nicht erreicht, ich bin die ganze Zeit "daneben" gewesen! Ich bin aber davon überzeugt: hätte ich andere kulturelle Referenzen, würde ich diesem Film eine 10 geben!
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Le Samourai Fri, 01 Mar 2013 08:29:31 -0000
Antwort löschen:(
Dann habe ich wohl andere kulturelle Referenzen! :)
mariega Fri, 01 Mar 2013 08:50:30 -0000
Antwort löschenIch weiß, dass du ihm eine 10 gegeben hast und kann es sehr gut nachvollziehen! Aber, was mich betrifft habe ich beim Anschauen die ganze Zeit im Hinterkopf gehabt, wie wohl ein französischer Regisseur diese Themen behandelt hätte: deshalb dieses Gefühl des Danebenseins! Und gerade das sollte nicht sein, oder ;)? Also, muss ich leider damit leben, dass man von den Richtwerten einer Kultur sehr geprägt wird.
Bob Loblaw Fri, 01 Mar 2013 09:07:48 -0000
Antwort löschen@mariega:
Interessant (und schön) ist ja, dass Du von deiner eigenen Kultur geprägt bist, während wir ja (vor allem bei der "Populär"-Kultur) von einer fremden (der amerikanischen) Kultur geprägt sind.
Ich glaube, in Deutschland überlegt niemand, wie wohl ein deutscher Regisseur das Thema bearbeitet hätte :D
Ich muss aber gerade bei Wes Anderson und der Art, wie er Filme macht, an Franzosen wie Jeunet und (vielleicht) auch Michel Gondry denken. Anderson ist für mich so etwas wie das (sehr) amerikanische Spiegelbild dieser beiden.
N. Hornblower Fri, 01 Mar 2013 09:37:24 -0000
Antwort löschenBei mir ist Anderson echte Glückssache: Mal klappt's ("Tiefseetaucher", ".... Mr. Fox" und vor allem "Moorise Kingdom") mal nicht so (der hier und "Darjeeling Ltd."). Vielleicht bin ich ja ein klitzekleines Bisschen Franzose?!
@Bob: Mich erinnert der bzw. seine Filme auch ein wenig an Jeunet.
jacker Fri, 01 Mar 2013 09:48:07 -0000
Antwort löschenMich auch!
Das mit der kulturellen Prägung hat Bob schön getroffen. Ist interessant sich mal Filme von Fassbinder aus den frühen 70ern anzusehen: Da wurde noch ganz klar zum Aussehen, der Kultur und der Wirkung des Heimatlandes im Film gestanden, bzw. nicht versucht 'amerikanisch' zu wirken. Und wir sind mittlerweile so extrem davon geprägt, dass es beim Schauen solcher Filme direkt erstmal befremdlich wirkt, wenn der Protagonist beispielsweise eine Single auf den Plattenspieler legt und voll auf einen deutschen Schlager (oder sogar Marsch?) abfährt (zu sehen zB in HÄNDLER DER VIER JAHRESZEITEN). Wohingegen in französischen Filmen (die ich kenne) irgendwie auch immer französische Musik läuft (wenn die Protagonisten im Film Musik konsumieren).
Naja.. Zu Anderson: Schade, ich finde nämlich er ist einer der eigenständigsten und im Resultat 'schönsten' Filmemacher von da ;)
Schon andere Filme von ihm probiert?
MOONRISE KINGDOM musst du unbedingt ;) So wundervoll verspielt *schwärm*!
mariega Fri, 01 Mar 2013 10:42:30 -0000
Antwort löschenOh, ihr solltet mich aber nicht falsch verstehen, ich möchte wirklich nicht die französische Filmkunst oder irgendeine nationalgeprägte Kunst hochjubeln. Ich wollte nur feststellen und auch bedauern, dass ich oft gegen meinen Willen den Schlüssel zu einer Interpretation nicht besitze. Meine Erwartungen sind anders. Mir ist es besonders in diesem Film aufgefallen, wie z.B. Andersons (für mich) unsubtile Art der Tiersymbolik (Die Maus für die Erzählkunst, der Wildschweinskopf als starres Familienbild, der Falke als Symbol des Lebens im Anflug...). Alles kam mir wie ein gut vorbereiteter Philosophieunterricht vor ;)!
mariega Fri, 01 Mar 2013 10:56:43 -0000
Antwort löschen@Bob: Jeunet würde ich auch sehr passend finden! Merci für deine liebe Unterstützung :)!
Stallforce Fri, 01 Mar 2013 10:57:52 -0000
Antwort löschenAnderson ist nunmal die personifizierte Hornbrille mit Flanellhemd und Mate! ;) (Zitat von unbekannt und abgeaendert!)
Bob Loblaw Fri, 01 Mar 2013 10:58:17 -0000
Antwort löschenDann besitzt Du vielleicht zu viele Schlüssel zur Interpretation... ich bin mir z.B. nicht sicher, ob jetzt alle Fans des Filmes so genau auf die Tiersymbolik achten. ;D
mariega Fri, 01 Mar 2013 11:00:03 -0000
Antwort löschen@N.Hornblower: nooooon! Du bist ganz groß Franzose :D!!!!!
mariega Fri, 01 Mar 2013 11:01:24 -0000
Antwort löschen@jacker: werde ich unbedingt anschauen! Merci :)!
jp@movies Fri, 01 Mar 2013 11:02:04 -0000
Antwort löschenMit Grüßen von Opa Hoppenstedt: http://www.youtube.com/watch?v=65f264bTMis
Bei mir zündet übrigens auch nicht jeder Anderson, dafür RUSHMORE jedes mal wieder ;)
mariega Fri, 01 Mar 2013 11:05:19 -0000
Antwort löschen@Stallforce: In der Tat, sehr verdächtig :D!!!!!
mariega Fri, 01 Mar 2013 11:15:33 -0000
Antwort löschen@jp@movies: sehr gutes Beispiel von kulturellem Hintergrund :D! Obwohl ich es langsam schaffe die Tür zu diesem Humor zu öffnen ;)!
N. Hornblower Fri, 01 Mar 2013 11:17:09 -0000
Antwort löschen@Stallforce: Ein "Hipster" also?
@marie: Nur leider Eurer(unser? :D ) schönen Sprach äußerst rudimentär mächtig. :(
@jp: Wie ich sehe, hab ich "Rushmore" schon vorgemerkt - bin gespannt!
jacker Fri, 01 Mar 2013 11:18:20 -0000
Antwort löschenWenn du sie erstmal komplett aufgestoßen hast, wirst du merken, dass LORIOT einfach das beste war, was dieses Land aus humoristischer Sicht jemals hervorgebracht hat ;)
mariega Fri, 01 Mar 2013 11:22:26 -0000
Antwort löschen@N.Hornblower: und ich kämpfe immer noch jeden Tag mit deiner (unserer :)) Sprache :D!
mariega Fri, 01 Mar 2013 11:26:15 -0000
Antwort löschen@jacker: ich weiß! Ich stoße sie fleißig weiter auf :D!
N. Hornblower Fri, 01 Mar 2013 11:33:14 -0000
Antwort löschen@marie: Du schlägst Dich extrem gut!
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jp@movies Fri, 01 Mar 2013 11:34:12 -0000
Antwort löschenLoriot hat sich selbstverständlich dem korrekten Umgang mit unserer Sprache längst gewidmet: http://www.youtube.com/watch?v=hRhf98aKsto
SKURRIL Tue, 05 Mar 2013 02:55:54 -0000
Antwort löschenFinde auch, dass RUSHMORE der beste von Anderson ist.
Hfonda15 Sun, 17 Feb 2013 19:37:45 -0000
Kommentar löschenWes Andernson ist einer meiner Lieblingsregisseure, da dieser Mann wirklich ,,speziell" ist und seine Filme alles andere als Durchschnittskost sind, die sicherlich nicht jedem bekommt.
Die Royal Tennenbaums ist eine Familientragikkomödie, die vor allem durch das bewährte Schauspielerensemble von Wilson, Murray und co. unterhält mit denen Anderson inzwischen fast immer zusammen arbeitet. Die Handlung an sich ist nicht äußerst mitreißend und plätschert eher vor sich hin auch wenn sie einige sehr schöne Szenen hat(wie die wenn Royal und seine Enkel das erste Mal etwas miteinander unternehmen). Vor allem zum Ende hin fand ich das der Film ein paar Längen bekommt wenn man Royal noch in jedem versuchten Versöhnungsgespräch mit seinen Kindern sieht.
Was den Film aber wirklich ganz besonders auszeichnet ist die spezielle Machart, diese Detailverliebtheit von Wes Andernson, schon allein wie der Film durch die Kapiteleinteilung aufgeteilt ist und die passend ausgesuchte Musikuntermalung die mich schon beim Intro mit Hey Jude für sich gewonnen hatte.
Der Film ist auf jeden Fall Klasse gemacht und hat Dank der perfekt gezeichneten Charaktere, mit genialen Dialogszenen mehr als nur einen guten Lacher zu bieten weshalb man über den ein oder anderen Hänger gerne hinwegsieht.
Für mich nicht der Beste Anderson Film(an Tiefseetaucher kommt keiner ran) aber wer mit dieser Art von Kunstfilm etwas anfangen kann wird The Royal Tennebaums sicher mögen!
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Baumkopf Holzfaust Sun, 17 Feb 2013 19:42:22 -0000
Antwort löschenMeine Frau sagt, man muss die erste halbe Stunde überstehen. Vielleicht gebe ich mir den doch nochmal. Beim ersten Mal habe ichs nicht gepackt.
Hfonda15 Sun, 17 Feb 2013 20:23:57 -0000
Antwort löschenWundert mich eigentlich, dass der dir nicht zugesagt hat wo du die Tiefseetaucher und auch täglich grüßt das murmeltier so gut bewertet hast, finde die vom Humor her recht ähnlich aber manchmal springt der Funke halt nicht über. Gib den Film auf jeden Fall noch ne Chance (verdient hat er es)auch wenn ich fand, dass die erste halbe Stunde den schon sehr gut eingeleitet hat!
jollyroger Mon, 18 Feb 2013 09:18:09 -0000
Antwort löschen@Baumkopf und wie Recht deine Frau doch hat, geht mir ganz genau so..;)
Baumkopf Holzfaust Mon, 18 Feb 2013 10:46:31 -0000
Antwort löschenDas murmeltier ist auch von ihm? Der ist aber lange nicht so schnarchig wie die Tenenbaums und die Tiefseetaucher. Obwohl letzerer ja echt witzige Momente hat.
Hfonda15 Mon, 18 Feb 2013 15:44:54 -0000
Antwort löschenNe ist nicht von Anderson aber ich selbst muss sagen, dass ich den Humor gar nicht sooo unterschiedlich fand auch wenn mir da wohl sehr viele wiedersprechen würden!
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Mac_C_Tiro Tue, 19 Feb 2013 13:22:22 -0000
Antwort löschenWenn dir "Royal Tenenbaums" schon so gut gefallen hat, schau dir "Darjeeling Limited"! Ich bin in Sachen Komödie sehr sehr kritisch, aber Anderson hat was drauf ;)
Hfonda15 Tue, 19 Feb 2013 15:55:31 -0000
Antwort löschenDarjeeling Limited hatte ich vor längerer Zeit schon einmal gesehen und der wird noch mal geguckt bevor ich den hier mit ner Bewertung würdige ;)
Was ich die nächsten Woche aber noch sehen wollte ist Rushmore, hast du den schon gesehen?
MartinAusBerlin Sat, 02 Feb 2013 21:43:55 -0000
Kommentar löschenIch kann die überschwengliche Kritik hier leider nicht teilen. Aber der Soundtrack war sehr passend.
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Baumkopf Holzfaust Wed, 09 Jan 2013 17:59:04 -0000
Kommentar löschenIch bitte vielmals um verzeihung aber ich habe nach zehn Minuten ausgemacht, da ich befürchtet habe, mich zu Tode zu langweilen. Ich bin hier einfach nciht reingekommen. Der Regiestil an sich ist zumindest seine dreieinhalb Innovationspunkte wert aber naja, vergebts mir, es ist mit Sicherheit auch große Filmkust nur mich erreicht sie eben nicht.
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Le Samourai Fri, 11 Jan 2013 19:08:57 -0000
Antwort löschenZehn Minuten gesehen = nicht qualifiziert einen Film zu bewerten.
Baumkopf Holzfaust Fri, 11 Jan 2013 19:20:11 -0000
Antwort löschenWenn du nach 1665 FIlmen nicht nach 10 Minuten schon sagen kannst, wohin die Reise geht, dann hab ich erhebliche Zweifel an deiner Medienkompetenz.
Du bist jetzt schon der zweite u30er der mich diese Woche blöd anmacht. Langsam nervt mich dieses angepisse.
Le Samourai Fri, 11 Jan 2013 20:33:59 -0000
Antwort löschen(Vorher) zu sagen "wohin die Reise geht" und auf einer Filmbewertungsseite einen Film ins Blaue hinein zu bewerten, sind zwei paar verschiedene Schuhe. Sorry, sollte kein "Angepisse" sein. Was mich jedoch hier nervt, sind Bewertungen von ungesehenen Filmen.
Diggler27 Thu, 24 Jan 2013 23:07:26 -0000
Antwort löschenDer Herr Holzfaust glaubt ja auch Filme bewerten zu können, ohne sie überhaupt gesehen zu haben. Und ja, ich bin der andere User, der das befremdlich fand und daraufhin von ihm zurecht gewiesen wurde.
Baumkopf Holzfaust Fri, 25 Jan 2013 16:32:58 -0000
Antwort löschenVerrat mir lieber mal, warum ich mich vor jemandem wie dir rechtzufertigen habe. Meine Güte, manche haben echt keine anderen Hobbys als rumzutrollen.
Diggler27 Fri, 25 Jan 2013 19:14:45 -0000
Antwort löschenWas hat das mit trollen zu tun? Verstehst du es wirklich nicht? Was du hier treibst ist, als hätte sich dein Prof die ersten zwei Seiten deiner Diplomarbeit durchgelesen, sie beiseite gelegt und gesagt: "Ich habe in meiner Laufbahn genug Diplomarbeiten gelesen, um mir schon jetzt einer Bewertung sicher zu sein."
Deine Art, Filme zu bewerten ist mehr als fragwürdig; deine Art auf dahingehende Kritik zu reagieren aber regelrecht unwürdig.
Baumkopf Holzfaust Fri, 25 Jan 2013 23:34:09 -0000
Antwort löschenDaran sieht man, dass du keine Ahnung hast. Wenn ein Professor nach zehn seiten sieht, dass keine wissenschaftlichen Standards eingehalten wurden, die Rechtschreibung unter aller Sau ist, der Satzbau jenseits von gut und Böse ist und die Fragetellung nicht definiert ist, dann haut er sehr wohl dem Student das Ding um die Ohren, ohne es zu Ende zu lesen.
Jetzt komm mal wieder runter. Ich schreibe schließlich in meiner Kritik, dass dieser Film sicherlich große Filmkunst ist, mich nur eben nicht erreicht. Das muss doch erlaubt sein, herrgottnochmal. Mal ne Gegenfrage: Wie lange musst du schauen, um zu wissen dass "two-headed shark Attack" nichts als Schund ist? Musst du dafür wirklich den ganzen Film schauen?
Diggler27 Sun, 27 Jan 2013 12:59:36 -0000
Antwort löschenWenn du dich schon auf mein Beispiel beziehst, dann übernimm es bitte auch richtig: Du vergleichst einen Totalausfall einer Diplomarbeit, der offensichtlich in einem Moment absoluter geistiger Umnachtung entstanden ist, mit einem Film, der einfach nicht deinem Geschmack entspricht. Das ist ja schon ein Unterschied.
Da ich schon eine ganze Menge Filme in meinem Leben gesehen habe (und du ja auch), weiß ich, daß es auch eine ganze Menge an Filmen gibt, die ihre Qualität im Laufe der Spielzeit steigern, oder ihre Machart in eine andere Richtung lenken. Brichst du einen Film nach zehn Minuten ab, hast du lediglich die Einleitung gesehen (also nicht mehr als einen etwas längeren Trailer) und bist dementsprechend nicht in der Lage, dir ein Bild über die Gesamtqualität zu machen. So einfach ist das.
Und zu deinem "Two-headed Shark Attack"-Beispiel: Angesichts des Titels würde ich selbstverständlich vermuten, daß das nichts als Schund ist. Ob es aber selbstironischer, unterhaltsamer Schund oder dreckiger, billiger Schund ist, weiß ich erst, wenn ich ihn komplett (oder doch zumindest zum großen Teil) gesehen habe. Das solltest du wissen; zählst du doch "Bait 3D - Haie im Supermarkt" zu deinen Lieblingsfilmen.
Ich glaube, du willst es gar nicht verstehen. Aber für jemanden der behauptet, Filmanalyse sei ein Handwerk, daß gelernt werden will, ist diese Art Kritiken zu verfassen ein Armutszeugnis.
Und nochmal: Ich will nicht trollen, dir nicht ans Bein pinkeln oder dich blöd von der Seite anmachen. Aber du kannst nicht bewerten, was du nicht gesehen hast. Oder du kannst, musst dann aber auch mit entsprechenden Reaktionen leben.
Du wirkst doch intelligent und reflektiert, daher kann ich nicht nachvollziehen, warum du dich so stark gegen eine absolute Selbstverständlichkeit wehrst.
Baumkopf Holzfaust Sun, 27 Jan 2013 16:55:16 -0000
Antwort löschenOh mann, du kapierst echt garnichts. Lern mal interpretieren, dann schauen wir weiter. Wenn du willst, schicke ich dir ein Buch dazu. Ende und aus.
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Diggler27 Sun, 27 Jan 2013 21:27:45 -0000
Antwort löschenZusammenhang?
Warum kannst du dich nicht einfach mal auf das beziehen, was ich schreibe? Warum fällt dir das so schwer?
Oder muss ich mich etwa dafür entschuldigen, dir vorgeworfen zu haben intelligent und reflektiert zu wirken?
fuerchtegott Wed, 06 Feb 2013 12:18:34 -0000
Antwort löschen@Baumkopf Holzfaust: Ach hätte ich doch auch wie der hölzerne Fäustling einfach den Stecker gezogen! Deine Befürchtung, aufgrund der Langeweile dem Sensemann über den Weg laufen zu können, war aus meiner Sicht durchaus berechtigt.
TinaCocaine Sun, 30 Dec 2012 15:51:20 -0000
Kommentar löschen"Everyone, everyone, everyone, everyone...Na na na na na...." Genialer Soundtrack! Schon allein die Musik lässt mich ein Loblied singen: Bob Dylan, The clash, Ramones, Velvet Underground.... Dazu kommen eine nahezu perfekte Besetzung, eine ansprechende Story, tolle Dialoge und ein endlich mal halbwegs ernst zu nehmender Ben Stiller. "The royal Tenenbaums" schafft es Komödie und Drama total interessant zu verknüpfen und wird dadurch ansprechend. Um "herausragend" oder mehr zu sein, fehlte mir allerdings die Tiefe - ich konnte weder richtig lachen, noch ein Tränchen rausdrücken und gewisse Längen sind auch vorhanden. Alles in einem aber ein spitzenmäßiger Film!
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Aronofsky Mon, 10 Dec 2012 22:37:28 -0000
Kommentar löschenIn THE ROYAL TENENBAUMS spielt Wes Anderson seine Stärken perfekt aus. Schöner Soundtrack, Settings die vor netten Details nur so strotzen und eine hervorragende Charakterzeichnung.
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Memduman Mon, 26 Nov 2012 17:43:03 -0000
Kommentar löschenEndlich! Nach meinem ersten Anderson ("Fantastic Mr. Fox"), welchen ich absolut genial finde, habe ich es immer wieder mit Ihm probiert und das Genie wieder gesucht, als welches er ja im Allgemeinen gilt. Erwartet haben mich 3 Filme, mit denen ich wirklich kaum etwas anfangen konnte. "Darjeeling Limited" wirkte holprig, planlos (wie die Figuren) und über weite strecken ziemlich trocken. "Moonrise Kingdom" wirkte gezwungen-liebenswert und bot mir keine einzige Figur, die auch nur annäherend mein Interesse weckte; die lustigen Sprüchchen, die Familienprobleme und die Liebe der zwei Jungdarsteller zogen bei mir nicht. Und "Rushmore", auf den ich mich wahnsinnig gefreut hatte, gilt immerhin als sein geheimes Meisterwerk, bot mir einen scheinbar liebenswerten Anus als Hauptdarsteller, welchen ich über weite Strecken leider nur als Anus empfand.
Und dann noch die typischen Anderson-Zutaten: Knuddel-Optik, Skurrillitäten, kultige Figürchen, der gezielt-verspielte Musikeinsatz und der Anderson-Humor. Bloß wirkten diese Zutaten irgendwie nicht gut dosiert, nicht fein ausgearbeitet und "lieblos". Es klingt vielleicht komisch, aber auf mich wirkten diese 3 Filme als "Anderson-Kopien", die letztlich das nachahmten, was den Herrn Anderson eigentlich auszeichnen. Halbherzig wirkte dies runtergeleiert, ohne großes Interesse an seine Figuren und stets darauf bedacht, irgendwie skurril zu sein. Ich weiß, das ist alles höchstsubjektiv. Und ich bin der letzte, der andere Meinungen nicht respektieren würde. Dementsprechend glaub ich der Anderson-Gemeinde auch ihre Liebe zu seinen Filmen und finde es eher schade, dass ich es anders emfinde.
Sein wohl berühmtestes Werk stand noch an, und endlich fand ich das, wonach ich doch so lange vergebens suchte: einen wunderbaren Wes Anderson Film!
Hier vereint er all das, was ich bei seinen Filmen suchte: LIEBENSWERTE Knuddel-Optik, LIEBENSWERTE Skurrillitäten, LIEBENSWERT-kultige Figürchen, LIEBENSWERT-verspielter Musikeinsatz und LIEBENSWERTEN Anderson-Humor. Hier legt er sogar noch einen drauf und brachte mich im 5-minuten-Taktwechsel zum herzhaften Lachen, nur um beim nächsten Takt zu berühren und mir den Kampf mit den Tränen ansagte.
Es ist einfach so wunderbar, wie gut ausgearbeitet sein Figurenkabinett ist. Dazu lauter Verknüpfungen dieser Figuren, sodass nahezu jede Figur eine (fantastische) Szene mit jeder anderen Figur hat. Alle beteiligten haben Spaß am Schauspiel, feiern Ihre Figuren und arbeiten karrikierend. Doch trotzdem legen sie die Grenzen des Spaßes fest und legen einem Nahe, dass ihre Figuren eben keine Karikaturschablonen sind, sondern doch Wesen mit Herz.
Und natürlich Seelen. Alles verletzte Seelen. Probleme, indivuelle Selbstverwirklichung und eine große Palette an Konflikten stehen hier auf der Speisekarte. Und natürlich entstehen weitere Konflikte. Und man versteht sich falsch. Annäherungen werden nicht akzeptiert, sondern gemein weggewiesen, und schon stets der nächste Konflikt auf dem Tisch. Den Spagat zwischen naiver Komik und fast schon zynischer Tragik, dass scheint der Herr Anderson gewaltig-gut zu beherrschen. So blieb mir nicht selten nach einem Lachanfall das Lachen im Halse stecken, weil die präsentierten Informationen und einige Reaktionen so schockierend und bitter waren. Hier nur ein Paar Schlagworte: Cheeseburger, Tic-Tacs, Rasur, Feueralarm. Die, die den Film geguckt haben, wissen was ich meine.
Drei bestimmte, eher kleinere Szenen sind mir dabei besonders hängen geblieben. SPOILERGEFAHR!!!!
Nr. 1: Royal Tenenbaum sieht Ari und Uzi beim Spielen auf dem Gerüst zu. Während er (bzw die Kamera, Ego-Shot) sich auf den einen jungen fixiert, ahnt man schon dass er aus der Vergangenheit nichts gelernt hat und wieder einen der 2 Jungen bevorzugend behandelt. Was danach kommt, ist so subtil wie süß: die Kamera wandert abwechselnd zwischen den beiden Jungs hin und her. Und als sie, nachdem sie zu Ihm rannten, vor ihm stehen, guckt er beide jungen abwechselnd und fast-gleich lang an.
Nr. 2: Die Szene in der rauskommt, dass Royal Tenenbaum doch nur simuliert hat. Ben Stillers steht dabei weiter hinten in der Ecke und sein Schauspiel spielt sich eben da ab, nicht im Fokus des Zuschauers. Die ganze Zeit zu beobachten, wie er mit seinen Zweifeln kämpft, nur um am Ende doch seiner Wut freien Lauf zu lassen und seinen vielleicht doch nicht ganz so schlimmen gemiedenen Vater doch wieder fallen zu lassen, wie das Brot in seiner Hand, welches er in eben dieser zerquetscht und seinem Kind in die Hand wirft. Als wolle angedeutet werden, dass diese weitere Narbe, dieser Schaden auf eines seiner Kinder, womöglich auch auf beide, abgewälzt wird, weil die Augen ab jetzt eben nun stärker verschlossen sein werden. Man ahnt hier, in der Mitte des Films, schlimmes für die Zukunft der Familie Chas Tenenbaums.
Nr. 3: Royal und Etheline gehen im Park spazieren und schwatzen miteinander. "Warum hast du dich einen Dreck um uns gekümmert, Royal? Wieso waren wir dir egal?" fragt sie irgendwann Royal, neugierig, ernst und etwas traurig. "Ich weiß es nicht. Ich schäme mich ja auch dafür." antwortet dieser zwar etwas betroffen, aber auch etwas (zu) locker. Eine kurze Gesprächspause tritt ein. In einem Drama mit durch und durch ernstem Tenor hätte ich diese Szene verteufelt, wäre dies als Antwort für 22 Jahre nie und nimmer genug gewesen: Royal hätte ich zum größten aller großen A****löcher erklärt. Hier, und da bin ich etwas über mich selbst schockiert, funktioniert diese Antwort für mich wunderbar. Sie reiht sich nahtlos und perfekt ein in den Filmtenor, der Tragik, Naivität & Liebenswürdigkeit unvergleichlich verbindet.
Endlich mal wieder ein Film, der ein breiteres Spektrun an Gefühlen in einem aktiviert. Ganz ganz große klasse!
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Roco De Long Mon, 26 Nov 2012 17:54:23 -0000
Antwort löschenSchöner Kommentar. Ich sehe das alles ähnlich. Ich sehe mir alle Wes Anderson-Filme gerne an und er hat eine absolut eigene Handschrift entwickelt. Aber der einzige von seinen Realfilmen, der mich ansatzweise berührt hat, war "The Royal Tenenbaums".
Memduman Mon, 26 Nov 2012 18:02:17 -0000
Antwort löschenYeah, das freut! Das mit der eigenen Handschrift ist unbestreitbar & dass man sowas noch im 21. Jahrhundert hinkriegt eine mehr als bemerkenswerte Leistung, die ich, auch wenn mir nicht all seine Filme gefallen, sehr zu schätzen weiß. Einer der Gründe, warum ich ihn nicht aufgegeben hatte :)
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Le Samourai Mon, 26 Nov 2012 21:59:45 -0000
Antwort löschenAlles Meisterwerke, aber dieses hier ist sein absolutes Opus Magnum. 10 Punkte. :)
Memduman Tue, 27 Nov 2012 09:54:29 -0000
Antwort löschenDa hatte mir der wirklich fantastische, fantastische Mr. Fox eher zugesagt. Aber das hier hat definitiv mehr Anderson, von daher: kann man so sehen! Ich bezieh mich eher auf das Wort "Ausgezeichnet" als auf die vergebenen Punkte :P
boxcarsboxcars Thu, 01 Nov 2012 09:21:31 -0000
Kommentar löschen‘Anybody interested in grabbing a couple of burgers and hittin' the cemetery? ’
Allein der Prolog zeigt, dass Anderson jedem vergleichbaren Filmemacher in Sachen Kreativität um Längen voraus ist.
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Kasparle Mon, 24 Sep 2012 13:09:59 -0000
Kommentar löschenDafür das dieser Film mir öfter als bester Wes Anderson angepriesen wurde war er relativ entäuschend. Ich glaub ich werd mit dem Herren einfach nicht warm. Die Filme sind mir zu nichtssagend und verschleiern ihre nicht vorhandene Substanz mit ganz vielen tollen Bildern und wirren Charackteren. The Royal Tennenbaums war wirklich nicht schlecht, also teilweise auch charmant und unterhaltend, aber eben im Endeffekt eine riesige Effekthascherei.
Ne, Wes Anderson und ich, wir werden nicht miteinander warm...
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Dachsman Mon, 17 Sep 2012 18:44:35 -0000
Kommentar löschen„The Royal Tenenbaums“ ist etwa so tiefgründig wie ein Teller Suppe. Wes Andersons Blick auf eine dysfunktionale Familie ist beinahe der eines Karikaturisten. Hier kommt alles zusammen, was zusammen kommen kann. Geschwisterliebe, Krebs, Selbstmord, Emanzipation, Selbstfindung, Versöhnung – mit dem anderen, mit sich selbst, mit der Welt. Aber, „The Royal Tenenbaums“ schaut sich auch ebenso flüssig, wie ein Teller Suppe (womit wir auch ein schönes Beispiel hätten, wie man Metaphern zu Tode reiten kann). Sowohl das stetige Wechseln zwischen den unterschiedlichen Handlungssträngen und die damit einhergehenden verschobenen Erzählperspektiven, funktioniert tadellos, was natürlich auch an einem hochkarätigen Cast liegt.
Die schönste Erkenntnis, die einem „The Royal Tenenbaums“ aber mit auf den Weg gibt, ist wohl die, dass Wes Anderson ein wirklich fähiger Filmemacher war und irgendwie ja auch immer noch ist. Hinter all den, mittlerweile, nicht nur durch seine zahlreichen Nachahmer, zur Masche verkommenen, Manierismen, den hippen Indiesongs (ja, ich weiß, kein Genre...), den warmen und weichen Pastelfarben und den teilweise gewollten Skurrilitäten, schimmert hier noch deutlich durch, dass Anderson sein Handwerk versteht und jederzeit souverän Herr der Lage ist.
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aimée Mon, 13 Aug 2012 10:21:44 -0000
Kommentar löschen"I always wanted to be a Royal Tenenbaum."
Wie könnte eine Liebeserklärung an diesen Film anders aussehen?
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Oldboy91 Sat, 28 Jul 2012 19:41:40 -0000
Kommentar löschenNach dem sehr überzeugenden "Rushmore" mein erst zweiter Streifen von Wes Anderson. "The Royal Tenenbaums" ist detailverliebt inszeniert, wundervoll warmherzig erzählt und hält eine ausgewogene Balance zwischen tiefschwarzer Komödie und Drama. Verkörpert werden die tiefgezeichneten, sympathischen Charaktere von namhaften Schauspielern denen ich teilweise skeptisch gegenüber stand, allerdings besetzen sie in diesem Fall jede Rolle ideal und zeigen ihr Können. Virtuoser Geniestreich - mehr davon.
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Drumhead92 Fri, 27 Jul 2012 23:21:42 -0000
Kommentar löschenEine wunderbar skurrile Familie! :D
Einzig und allein Ben Stiller kommt mir etwas fehlplatziert in diesem Film vor. Mag aber auch daran liegen, dass man filmisch normalerweise anderes von ihm gewöhnt ist. :/
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DerDude_ Wed, 04 Jul 2012 10:54:46 -0000
Kommentar löschenNach meiner Auffassung hat jeder Filmemacher seinen "extremsten" Film. Ein Film der alle Eigenschaften seiner bisherigen Filme auf die Spitze treibt. Paul Thomas Anderson hatte "Magnolia", David Lynch hatte "Inland Empire, Charlie Kaufman hatte "Synecdoche, New York" und Wes Anderson hatte "Die "Royal Tennenbaums". Hier gibt es noch mehr schräge Figuren, noch mehr zwischemenschliche Konflikte, noch mehr absurder Humor. Dadurch wird der Film zum nervösen Seiltänzerakt den nicht jeder Zuschauer meistern wird. Auch ich hatte hier meine Schwierigkeiten aber am Ende war ich dann doch wieder begeistert.
Zu Beginn nimmt sich der Film viel Zeit um seine Figuren dem Zuschauer bis ins kleinste Detail näher zu bringen. Die Atmosphäre ist, wie immer, märchenhaft, verträumt und ein Erzähler (in diesem Falle Alec Baldwin) darf auch nicht fehlen. Anderson verleiht der schrägen Sippe sehr schöne, einzigartige ud doch menschliche Eigenschaften wie nur er es kann. Obwohl die Figuren für sich wunderbar funktionieren so schwächelt das Zusammenspiel. Die Geschichten innerhab der Familie berühren sich zwar nicht selten aber sie veschmelzen nie zu einem, wie etwa in "Magnolia". Neben der Figurenzeichnung wurde auch viel Wert auf die Ausstattung und Kostüme gelegt die genauso schräg und einzigartig sind wie eben die Figuren.
Auf der positiven Seite kann man die unglaubliche Besetzung verbuchen. Besonders Gene Hackman ist als Arschloch von einem Vater einfach Genial und das Highlight des Filmes. Als ruhiger Kern erweisen sich Anjelica Houston und Danny Glover. Ansonsten dürfen Ben Stiller und Luke Wilson als Gebrüderpaar glänzen und, besonders Stiller, den Zuschauer zum herzhaften Lachen bringen. Gwyneth Paltrow bringt es als deren depressive Adoptivschwester fertig die volle Laufzeit einen Gesichtsausdruck zu behalten und Owen Wilson sicht in seinen Auftritten aus der Menge raus. Abgerundet wird das durch einen verwirrten Bill Murray.
Fazit : "Die Royal Tennenbaums" ist wohl einer der schwersten Andersons. Oft übertreibt er es mit seinen skurillen Einfällen sodass einen die melancholischen Momente dann kaum berühren. Dennoch ein genialer Film da Andersons herzhafte Art immer noch schreiend komisch ist.
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spacyfreak Sat, 23 Jun 2012 21:55:05 -0000
Kommentar löschenDiesen Humor mag man, oder man mag ihn nicht.
Ich kann ihn nicht ausstehen. Scheußlich langweilig und total unwitzig...
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InfiniteJest Wed, 20 Jun 2012 18:48:07 -0000
Kommentar löschenDie Tiefseetaucher sind ähnlich, aber doch so viel besser. Trauriger und gleichzeitig mit mehr Humor. Dieser Film enthält viel zu viele stehengelassene Dialoge, eine nicht ganz nachzuvollziehende Bekehrung, die dann auch für einen leicht unbefriedigenden Schluss sorgt. Klar, nicht jede Geschichte braucht ein HappyEnd, aber ein End brauchen alle. Bei Wes bekommen sie leider keines.
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