Der fantastische Mr. Fox
Fantastic Mr. Fox, US 2009 — Kinostart 13.05.2010
- Genre
- Objektanimation, Komödie, Abenteuerfilm
- Zielgruppen
- Familienfilm
- Inhalt
Das Kinderbuch "Der fantastische Mister Fox" von Roald Dahl ("'Charlie und die Schokoladenfabrik") handelt von einem Fuchs, der von den Farmern Boggis, Bunce und Bean gejagt wird. Doch er ist nicht auf dem Kopf gefallen und weiß sich gegen die Angriffe der Menschen zu wehren.
- Cast
- Meryl Streep, George Clooney, Willem Dafoe, Bill Murray, Owen Wilson, Jason Schwartzman, Michael Gambon — Mehr
- Regisseure
- Wes Anderson
- Autoren
- Wes Anderson, Noah Baumbach
- Laufzeit
- 87 Minuten
- Ort
- Lagerhalle
- Handlung
- Apfel, Bauer, Bauernhof, Betäubungsmittel, Beute, Bruder-Bruder-Beziehung, Dachs, Ehefrau-Ehemann-Beziehung, Eltern-Kinder-Beziehung, Ente, Falle, Familie, Farm, Festmahl, Flucht, Freundschaft, Fuchs, Geheimnis, Gemüse, Gewehr, Gift, Hase, Huhn, Hunger, Keller, List, Mann-Frau-Beziehung, Notwehr, Patrouille, Plan, Regen, Schwanz, Stall, Truthahn, Wachhund
- Stimmung
- Berührend, Gutgelaunt, Spannend, Witzig
Über diesen Film
Handlung
Familie Fox lebt unter einem Hügel in unterirdischen Höhlen – zusammen mit einem Dachs, einem Hasen, einem Wiesel und all deren Verwandschaft. In der Umgebung leben drei missmutige Farmer, bei denen Mr. Fox regelmäßi… — Mehr
Handlung
Familie Fox lebt unter einem Hügel in unterirdischen Höhlen – zusammen mit einem Dachs, einem Hasen, einem Wiesel und all deren Verwandschaft. In der Umgebung leben drei missmutige Farmer, bei denen Mr. Fox regelmäßig Nahrung stiehlt – aber was soll er auch sonst tun, schließlich besitzen die drei regelrecht das Monopol auf Nachrung in der Region. Mr. Fox hat dank seines Geruchssinns eigentich keine Probleme, den habgierigen Farmern aus dem Weg zu gehen.
Eines Tages schließen sich die Landwirte Boggis, Bunce und Bean zusammen, um Mr. Fox das Lebenslicht auszuhauchen. Sie locken den diebischen Fuchs in einen Hinterhalt – zwar kann Mr. Fox in letzter Sekunde entkommen, verliert jedoch bei der Flucht seinen Schwanz. Es läßt sich also auch für den cleveren Fuchs verneinen, daß etwas getan werden muß…
Die Farmer werden in ihrem Hass auf Mr. Fox nur noch weiter angespornt, nachdem sie einmal so kurz davor waren, ihn zu stellen. Es stellt sich heraus, daß das Graben, um an Familie Fuchs zu gelangen höchst unpraktikabel ist – die Familie gräbt sich einfach immer tiefer. Sie beginnen also mit der Belagerung des Hügels, unter dem die Tiere leben, und wollen die ungebetenen Gäste aushungern. Doch Mr. Fox und seine Weggefährten ersinnen einen Plan: Warum nicht die Häuser der Farmer untertunneln? Der Plan ist nicht ohne seine Risiken – aber sollte er gelingen, lockt ununterbrochener Nachrungsmittelnachschub.
Hintergrundinformationen
Ursprünglich war Cate Blanchett für die Rolle der Mrs.Fox vorgesehen, zog sich aber aus nicht näher bekannten Gründen vor Beginn der Dreharbeiten von dem Projekt zurück.
Die Sprachaufnahmen für den Film wurden nicht, wie sonst üblich im Tonstudio vorgenommen. Stattdessen setzte Wes Anderson darauf, die Schauspieler an Orten aufzunehmen, die denen der jeweiligen Szene ähnelten.
Weiterführende Informationen
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Geht so 5.8
Der Film Der fantastische Mr. Fox wurde von 10 Kritikern bewertet.
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Wes Anderson liefert einen bewusst hässlich-animierten Film ab, bei dem sich gut nachvollziehen lässt, warum ihn seine Animatoren die er per E-Mail aus Paris dirigierte gehasst haben. Im Stil alter TV-Kinder-Stop-Motion-Serien, deren Charme schon damals überschätzt wurde, erzählt er eine extrem amerikanisierte Version von Roald Dahls klassischer Kindergeschichte, die von einer prominenten Voice-Cast relativ lustlos eingesprochen wurde und durch den trockenen, ebenfalls TV-mässig schlechten Tonmix und Schnitt nochmal ordentlich Drive verliert.
Natürlich wäre das kein Anderson-Film, wenn er nicht seinen typischen Dysfunctional Family-Krempel auch in diese Geschichte tragen würde, doch im Gegensatz zu Spike Jonze, der es in Wo die wilden Kerle wohnen geschafft hat Herz und Hirn zu vereinen und einen echten, erwachsenen Blick in kindliche Sichtweisen zu erschaffen, ergeht sich Anderson in seinen immer wiederkehrenden Skizzen pubertärer Problemchen, die doch immer das… — Mehr
Wes Anderson liefert einen bewusst hässlich-animierten Film ab, bei dem sich gut nachvollziehen lässt, warum ihn seine Animatoren die er per E-Mail aus Paris dirigierte gehasst haben. Im Stil alter TV-Kinder-Stop-Motion-Serien, deren Charme schon damals überschätzt wurde, erzählt er eine extrem amerikanisierte Version von Roald Dahls klassischer Kindergeschichte, die von einer prominenten Voice-Cast relativ lustlos eingesprochen wurde und durch den trockenen, ebenfalls TV-mässig schlechten Tonmix und Schnitt nochmal ordentlich Drive verliert.
Natürlich wäre das kein Anderson-Film, wenn er nicht seinen typischen Dysfunctional Family-Krempel auch in diese Geschichte tragen würde, doch im Gegensatz zu Spike Jonze, der es in Wo die wilden Kerle wohnen geschafft hat Herz und Hirn zu vereinen und einen echten, erwachsenen Blick in kindliche Sichtweisen zu erschaffen, ergeht sich Anderson in seinen immer wiederkehrenden Skizzen pubertärer Problemchen, die doch immer das eigentliche Herz vermissen lassen.
So bleibt Mr. Fox und seine Familie -mit all den starren Gesichtszügen und gebleckten Reißzähnen und Krallen - eine sehr uninvolvierende, unsympathische Truppe die man sich - wie auch in Darjeeling Limited - eher distanziert, denn mit echter Anteilnahme ansieht. Dazu kommt die konzeptionelle Unstimmigkeit, die die Figuren einerseits bis zur Schmerzgrenze als typische Amerikaner darstellt (nur die bösen Farmer sprechen mit englischem Akzent), andererseits versucht als normale Füchse zu zeigen. In Dahls Story können die Tiere sprechen, sind aber immer noch Tiere, so wie die Hühner in Chicken Run trotz allem immer noch Hühner sind (oder die Viecher aus Over-the-hedge immer noch Wildtiere, Die Ameisen im ANTZ immer noch Ameisen). Indem Anderson die Tiere aber als Wesen mit menschengleicher Lebensweise darstellt und gleichzeitig versucht sie als Wildtiere gegen die Farmer zu stellen, entsteht ein Konstrukt das vorne und hinten nicht passt. Tiere mit eigener Tageszeitung und Maklerbüro, Stromversorgung und Mildlife-Crisis-Issues sind als Gegenspieler menschlicher Bauern als Hühnerdiebe nicht wirklich glaubhaft. Anderson beraubt die Story ihres kindlichen Appeals, ohne ihnen wirklich erwachsene Emotionen oder Erkenntnisse mitzugeben. Aus einer simplen, mit Witz und Dahls üblichem Schuss Ironie gewürzten Story, wird ein in jeder Szene schrabbelig aussehende Farce, die beständig ein "schau wie smart und brainy und retro-cool ich bin" vor sich herträgt, ohne wirklich das entspannte Level an Souveränität zu erreichen, die all diese Äußerlichkeiten vergessen ließe und sie rückhaltlos in den Dienst der Geschichte stellt. Das alle Sprecher monoton auf einem Level vor sich hinbruddeln scheint Anderson für "coolness" zu halten, führt aber nur dazu die Figuren noch weiter von ihren Sprechern zu distanzieren. Die Fox-Puppe und Clooneys Stimme verschmelzen nie zu einem neuen Wesen, wie dies bei guten Animationsfilmen der Fall ist. Hier sitzen die Sprecher wie Aufkleber auf den Puppen und vermitteln bisweilen den Eindruck kurz vorm Eindösen gewesen zu sein, als sie ihre Rollen aufnahmen. Das Jason Schwarzman, der in seinem Leben bislang auch nur eine Rolle gespielt hat, den mauligen Sohn spricht, erhöht den Spaßfaktor jetzt auch nicht unbedingt.
Bisher war Hollywood gut zu Dahl. Ob Matilda oder Hexen hexen und selbst Tim Burtons "Charlie und die Schokoladenfabrik" bewahrte sich eine gewisse "britishness" und ließen sowohl den bösartigen Witz, als auch das warme Herz des genialen Schreibers erkennen. Anderson ist zu zerebral um Emotionen wirklich außerhalb der Psychiatercouch zu thematisieren und liefert einen gnadenlos, selbstgenügsamen, ziemlich kalten Film ab, der selbst die neurotischsten Momente von Woody Allen noch als gefühlsduseligen Fluff erscheinen lässt.
Und wirklich witzig ist er auch nicht.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Edward Douglas: ComingSoon.net
Der Film ist wenigstens etwas kohärenter als Andersons letzte Werke, und vermutlich gibt es genug Bewegung um kleine Zuschauer bei der Stange zu halten. Dennoch erreicht Anderson nie ganz das, was er wollte... was auch immer das sein mag. Am Ende ist es so wie mit Spike Jonzes „Wo die Wilden Kerle wohnen“: hier versucht ein Filmemacher, den Geist seiner eigenen Kindheit wiederzubeleben, ohne die leiseste Ahnung zu haben, was jüngere Zuschauer für ihre Unterhaltung brauchen.
Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare — Ganz gut 6.8
Der Film Der fantastische Mr. Fox wurde von 70 Mitgliedern bewertet.
mucstevve 2010/03/05 15:29:28
Wirklich gut gemachter Stop-Motion-Film mit den deutschen Synchrosprechern Christian Berkel und Andrea Sawatzki - die Geschichte basiert auf dem alten Märchen von Roald Dahl. Ob Kinder an diesem Film gefallen finden bzw. der Film die Kinder überhaupt ins Kino lockt ist aus meiner Sicht leider mehr als fraglich ...
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
le.gonzo 2010/03/04 19:17:48
Mit der Verfilmung des Roald Dahl-Klassikers gibt Wes Anderson nun seinen Animationsfilmeinstand - Und obwohl Fantastic Mr. Fox nicht mal ansatzweiße so melancholisch und ... wie Die Royal Tenenbaums, Die Tiefseetaucher oder Darjeeling Limited ist, ist das ganze eigentlich nur eins: Ein absoluter Kracher und so besonders wie ein Film von Wes Anderson sein muss.
Roald Dahl-Puristen könnte es vielleicht sauer aufstoßen, das die Story des Films bis auf Charaktere und grundlegende Elemente kaum noch was mit der des Buches zu tun hat, doch das stört eigentlich rein gar nicht, denn Anderson und Co-Autor Noah Baumbach schaffen es, die Grundpfeiler des Buches zu erweitern, gleichzeitig aber treu und stilistisch ähnlich zu bleiben, so wie es das schon Spike Jonzes Interpretation von Wo die wilden Kerle wohnen geschafft hat, auch wenn beide Filme so rein gar nicht zu vergleichen sind. Zusätzlich baut Anderson dann noch eigene, storytechnische Stilmittel ein und fokussiert den Film nicht nur auf den titelgebenden Mr. Fox sondern auf dessen ganze Familie, die nicht ganz so fantastisch läuft, wie Mr. Fox es ist. So ist die Wendung der Vater-Sohn-Beziehung zwar etwas klischeehaft, aber passt perfekt zum restlichen Teil der Story und drückt der Dahlschen Story noch einen weiteren "Wes Anderson"-Stempel auf. Insgesamt mag die Story dann auch recht einfach gehalten sein und bietet auch keine größeren Wendungen oder stilistischen Twists, wie bei Die Tiefseetaucher - Aber das stört auch nicht, denn die Geschichte macht spaß, ist ideenreich und wird grandios erzählt.
Was den Film aber zu etwas richtig besonderem macht, das sind Stil und Optik. Letztere dürfte für einige zwar sehr gewöhnungsbedürftig sein, doch wer Andersons Inszenierungen sowieso mag, der wird mit diesem Film seine Freude haben: So hat man nämlich Andersons Stilmittel perfekt auf das Animationsmedium übertragen und es mangelt weder an den typischen Kameratricks- und Fahrten und den wunderbaren Momentaufnahmen sowie der ein oder anderen Kapiteleinblendung (Wobei hier aber zum ersten Mal nicht Andersons Lieblingsschriftart Futura verwendet wurde). Doch das ist nicht alles, denn einen kreativer gemachten Film kann man lange suchen. Hier werden so viele tolle Tricks und Kamerakniffe angewendet, die die letzten Animationsfilme alt aussehen lassen. So zeigt sich der Film absolut kunstvoll inszeniert und unglaublich kreativ und inspirierend, dass es kaum zu glauben ist. Mal ganz zu schweigen vom genialen Produktionsdesign, das den ganzen Film in einem (manchmal vielleicht etwas zu starken) Orangeton erstrahlen lässt und in jeder Szene die Detailverliebtheit und Handarbeit ausstrahlt, die auch dahintersteckt. Die Animation mag dann nicht ganz so sauber sein, wie bei den letzten größeren Stop-Motion-Projekten wie Coraline oder Corpse Bride - Doch das muss es auch gar nicht, denn durch die (eindeutig absichtliche), ich nenn es jetzt einfach mal so, "krude" Animation strahlt der Film etwas ganz besonderes aus. Von schlechter Animation kann da keiner reden, denn man merkt in jeder Sekunde Film, dass da Leute dahinter waren, die wirklich viel Ahnung von der Materie haben, sich nur hier etwas weniger perfektionistisch zeigten, was auf jeden Fall schöner ist als die absolute Perfektion, die schon bei Coraline zu bewundern war, mir aber durch fehlende sichtbare Handarbeit weniger zusagte als hier.
Abgerundet wird dieses (wortwörtlich) bunte Treiben noch von dem, zu recht Oscar-nominierten, tollen Score, von Alexandre Desplat, der wild zwischen Country-Klängen und Ennio Morricone-Italowestern hüpft und die umwerfende Optik ebenbürtig untermalt, sowie den exzellenten Sprechern wie George Clooney, Meryl Streep oder Jason Schwartzman.
Fazit: Fantastic Mr. Fox ist ein vor Ideen überquellender und optisch und stilistisch beeindruckender Film, der aufs Neue zeigt was für ein cleverer und kreativer Filmemacher Wes Anderson ist. Die Story ist nett, wenn auch nicht umwerfend, verbindet aber Roald Dahls Liebe zum abwegigen und schwarzen Humor und Wes Andersons ganz spezieller Art. Auch wenn die Massentauglichkeit gegen 0 geht und der Film weder für Kinder, noch für Ältere, die Ice Age und Madagascar für das Magnum Opus der Animationsfilmwelt halten wirklich geeignet ist. Wer aber auf besondere Sachen und vor allem auch auf Wes Anderson steht, der kann mit Fantastic Mr. Fox nichts falsch machen - Denn was man hier vor sich hat ist eine exquisite Animationsfilmperle durch und durch.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
nerdilicious 2010/02/12 00:23:37
Regisseur Anderson und seine hochkarätigen Schauspieler-Schergen bescheren uns eine liebevoll aufgekratzte, doch nie überdrehte Adaption der Buchvorlage von Roald Dahl. Charmant altmodische Stop-Motion-Animation mit Herz, Humor und existenzialistischem Tiefgang!
Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentieren | Alle Kommentare (9)
Deine Meinung zum Film Der fantastische Mr. Fox
Bitte logge dich ein oder registriere dich um einen Kommentar zu schreiben.
Fans dieses Films gefiel auch
Darjeeling Limited
US 2007
The Royal Tenenbaums
US 2001
Maria, ihm schmeckt's nicht!
DE 2009
Virgin Suicides
US 1999
Die Tiefseetaucher
US 2004
Trailer suchen | Alle Trailer (3)
Kick-Ass Preview Karten für echte Fans! — Mehr
Photos: Der fantastische Mr. Fox
Photos hinzufügen | Alle Bilder (19)
Lieblingsfilm von:
News zu diesem Film Der fantastische Mr. Fox
Tim Burton will Addams Family in Stop-Motion
2010/03/19 10:00:00
In seinem nächsten Film will Tim Burton erneut einen bekannten Stoff fürs Kino inszenieren: Er plant eine Neuverfilmung der Addams Family. Diese soll in Stop-Motion realisiert werden.
2010/02/09 08:50:00
Der beste Animationsfilm des Jahres steht schon jetzt fest. Am Sonntag wurden die Annie Awards bekannt gegeben. Ein Omen? In 75% der Fälle war der Gewinner der Annie Awards auch der spätere Oscargewinner.
2009/12/15 16:02:00
Vorhang auf für die größte Vorschau auf den Oscar 2010! Die ersten Golden Globe-Nominierungen sind da – und moviepilot stellt sie Euch vor!
Vergesst Pixar! Coraline wird die Königin der Animation
2009/12/03 14:20:00
Da dachten wir, das Rennen würde zwischen Disney und Pixar ausgetragen. Aber auch wenn Coraline bei uns kaum jemand sehen wollte – bei Annie Awards kann ihr keiner das Wasser reichen. Die Favoriten stehen fest – wir zeigen sie Euch!
New Moon beherrscht die Konkurrenz
2009/11/30 08:50:00
Die Teenie-Vampir-Romanze New Moon hat am zweiten Wochenende zwar stark abgebaut, aber trotzdem die Chart-Spitze erobert. Sandra Bullock hat sogar noch eins draufgesetzt.
Links zum Film
- Der Fantastische Mr. Fox auf film-zeit.de
Mit dem kaum subtilen „klassenkämpferischen“ Subtext des Plots öffnet sich Anderson auch Themen, die in seinem Kosmos bislang eher unbekannt waren. Am Ende ist es der materielle Überlebenskampf, der die Foxens und die anderen Tiere, bei allen gegenseitigen Animositäten, zur Solidargemeinschaft zusammenschweißt, ein wortwörtlich in den Untergrund verbannter Guerillatrupp, der bei Nacht seine Schläge gegen die Supermärkte der reichen Unterdrücker ausführt. Vielleicht kann man sagen, dass Wes Anderson in Der fantastische Mr. Fox den familiären Kampfschauplatz erstmals auf den sozialen Raum ausdehnt. Sein technisch betrachtet bislang artifiziellster Film wäre dann zugleich sein am wenigsten innerlicher.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
Kommentar gefällt mir Antworten