Der fantastische Mr. Fox

Fantastic Mr. Fox (2009), GB/US Laufzeit 87 Minuten, FSK 6, Abenteuerfilm, Komödie, Animationsfilm, Kinostart 13.05.2010

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7.2
Kritiker
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7.3
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107 Kommentare
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von Wes Anderson, mit Meryl Streep und George Clooney

Der fantastische Mr. Fox ist Wes Andersons erster Film in Stop Motion. Die Geschichte von Roald Dahl erzählt von einem Fuchs, der seine Familie vor drei Bauern beschützen muss.

Mr. und Mrs. Fox führen mit ihrem Sohn Ash und ihrem Neffen Kristofferson ein idyllisches Familienleben. Doch Mr. Fox bringt durch seine alte Leidenschaft der Hühnerjagd nicht nur seine geliebte Familie, sondern die gesamte Tiergemeinschaft in Gefahr. Die drei bösen Bauern Boggis, Bunce und Bean jagen den gewieften Fuchs und wollen ihn, koste es was es wolle, aus dem Weg räumen. Doch Mr. Fox heckt mal wieder einen genialen, einen fantastischen Plan aus, die tölpelhaften Bauern zu überlisten.

Hintergrund & Infos zu Der fantastische Mr. Fox
Die Sprachaufnahmen für den Film wurden nicht, wie sonst üblich im Tonstudio vorgenommen. Stattdessen setzte Regisseur Wes Anderson (Darjeeling Limited, Die Royal Tenenbaums) darauf, die Schauspieler an Orten aufzunehmen, die denen der jeweiligen Szene ähnelten. Auch in der Anweisung seiner Stop Motion-Künstler verließ sich Wes Anderson auf klassisches Schauspiel: Per Webcam zugeschaltet spielte er seinen Animations-Technikern höchstpersönlich die Szenen vor.

Für die Sprachaufnahmen der Figuren konnte er im Original einen All-Star-Hollywood Cast gewinnen, die zum Teil schon in einer Vielzahl seiner früheren Filme aufgetreten waren inkl. George Clooney, Meryl Streep, Bill Murray, Adrien Brody und Jason Schwartzman.

Ursprünglich war Cate Blanchett für die Rolle der Mrs.Fox vorgesehen, zog sich aber aus nicht näher bekannten Gründen vor Beginn der Dreharbeiten von dem Projekt zurück.

Vollständige Handlung von Der fantastische Mr. Fox
Familie Fox lebt unter einem Hügel in unterirdischen Höhlen – zusammen mit einem Dachs, einem Hasen, einem Wiesel und all deren Verwandschaft. In der Umgebung leben drei missmutige Farmer, bei denen Mr. Fox regelmäßig Nahrung stiehlt, aber was soll er auch sonst tun, schließlich besitzen die drei regelrecht das Monopol auf Nachrung in der Region. Mr. Fox hat dank seines Geruchssinns eigentich keine Probleme, den habgierigen Farmern aus dem Weg zu gehen.

Eines Tages schließen sich die Landwirte Boggis, Bunce und Bean zusammen, um Mr. Fox das Lebenslicht auszuhauchen. Sie locken den diebischen Fuchs in einen Hinterhalt. Zwar kann Mr. Fox in letzter Sekunde entkommen, verliert jedoch bei der Flucht seinen Schwanz. Es läßt sich also auch für den cleveren Fuchs verneinen, daß etwas getan werden muß.

Die Farmer werden in ihrem Hass auf Mr. Fox nur noch weiter angespornt, nachdem sie einmal so kurz davor waren, ihn zu stellen. Es stellt sich heraus, daß das Graben, um an Familie Fuchs zu gelangen höchst unpraktikabel ist: die Familie gräbt sich einfach immer tiefer. Sie beginnen also mit der Belagerung des Hügels, unter dem die Tiere leben, und wollen die ungebetenen Gäste aushungern. Doch Mr. Fox und seine Weggefährten ersinnen einen Plan: Warum nicht die Häuser der Farmer untertunneln? Der Plan ist nicht ohne seine Risiken, aber sollte er gelingen, lockt ununterbrochener Nachrungsmittelnachschub.

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Cast & Crew


Kritiken (18) — Film: Der fantastische Mr. Fox

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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10.0Lieblingsfilm

Kurios, grandios oder einfach… fantastisch.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

[...] „Der fantastische Mr. Fox“ bietet rein optisch – auch durch viele kleine Details – eine wirklich nette Abwechslung im Vergleich zu den sonstigen zeitgenössischen Animationsfilmen, und die prominenten Stimmen sorgen für flotte, freche Dialoge mit einer guten Portion trockenen Humors. Dennoch ist es kein Wunder, dass der Film nahezu sämtliche Preise, für die er nominiert war, an Pixars „Oben“ abgeben musste. Wo Optik und Sound punkten, bleibt die Story relativ flach und tut sich schwer damit, ein prägnantes Ende zu finden. Eine tolle Verpackung für etwas im Kern gar nicht mal so Sehenswertes.

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Flibbo

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Warum?
Verurteilt mich, ich achte bei Filmen auf die Handlung.


hnnng

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Nunja, ich auch meistens. Aber in diesem Film ist sie imho wirkich kein Kriterium.


Dietmar Kesten: Filmmag.de

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9.0Herausragend

[...] Das Märchen mit besten Dialogen ist witzig, oftmals sarkastisch und bietet Spannung am laufenden Band. Es ist ein fantastisches Stück. [...]

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Xander8112: Xanders Blog

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8.0Ausgezeichnet

Bei all dem ganzen 3D-Gedöns und computeranimierten Kinderfilmchen, mit CGI vollgepackten Popcornfilmen und Remakes und RomComs, ist es geradezu eine Wohltat, mal wieder etwas „Handgemachtes“ zusehen. Stop-Motion, bei der man eben dieses auch sieht, ohne Brillenzwang, ohne HD-Wahn. Der fantastische Mr. Fox und seine Kumpels sind Puppen, und das sieht man. Sie bewegen sich nicht flüssig, haben ein „X“ in den Augen, wenn sie k.o. sind und sehen in manchen Szenen nicht mal ansatzweise realistisch aus. Aber das ist alles vollkommen ok. Das ist gewollt und funktioniert, und all die Leute, die die ganzen Animes so toll finden, tuen das ja sicherlich nicht aufgrund der realistischen Darstellungsweise oder den schönen Zeichnungen. Es kommt schließlich immer darauf an, was man daraus macht. Und Wes Anderson machte daraus einen sehr witzigen, vor allem aber unterhaltsamen Film. Und nicht nur weil Mr. Fox von George Clooney gesprochen wird: Auch vom Inhalte her könnte der Film genausogut „Fox’ Eleven“ heißen, hat er doch auch ein wenig eines Heist Movies. [...]

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Filmering: Filmering.at

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8.0Ausgezeichnet

Wes Anderson ist mit Der fantastische Mr. Fox ein kleiner Glücksgriff gelungen. Er schafft es seinen Stil mühelos ins Stop-Motion-Animationsfach zu transformieren und sein Oeuvre gleichzeitig geschickt zu erweitern. Ein Highlight dabei natürlich die großartigen Synchronsprecher und die bewusst simple aber verspielte Retrooptik. Auch die Story gibt sich wunderbar kreativ und versteht es symbolische Aspekte genau wie schrägen Humor zu integrieren. Der fantastische Mr. Fox ist somit für alle Freunde von kreativen und intelligenten Animationsfilmen eine klare Empfehlung.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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8.0Ausgezeichnet

DER FANTASTISCHE MR. FOX, der erste Animationsfilm des visionären Regisseurs Wes Anderson ("Darjeeling Limited", "Die Tiefseetaucher", "Die Royal Tenenbaums"), beruht auf dem beliebten Weltbestseller von Roald Dahl ("Charlie und die Schokoladenfabrik"), wurde jedoch von Anderson und seinem Drehbuch-Co-Autor Noah Baumbach ("Die Tiefseetaucher") für die Kinoadaption mit zusätzlichen Szenen und Charakteren...

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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

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7.0Sehenswert

Der mit stimmungsvollem 60er-Jahre Soundtrack-Hits begleitete kleine feine Streifen ist voller Witz, Anspielungen und gesellschaftspolitischer Pointen. Motto: Wir haben zwar keine Chance, aber wir sind viele und nutzen die, also die Nicht-Chance, voll aus.

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Jan Distelmeyer: epd Film Jan Distelmeyer: epd Film

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7.5Sehenswert

Hier, wo für den Trickfilm alles erfunden, gebaut, angemalt und bewegt werden muss, beweist die Detailliebe der Anderson-Familie noch einmal ihre Idee: das haargenaue Auskleiden noch der kleinsten Winkel für eine Welt, die so in sich geschlossen ist wie auch gerade deswegen offen für Projektionen meiner eigenen Geschichte. Dass die­se Offenheit selbst dort Platz hat, wo Gags um preisreduzierte Banditenhüte, Schmetter-Krachen-Spielregeln, vergiftete Blaubeeren und Wach-Beagles (»Denk daran, sie sind überhaupt nicht schlau, aber dafür unglaublich paranoid!«) den in sich schon beglückenden Rhythmus einer aberwitzigen Familien-Capermovie-Komödie bilden, ist das Geheimnis. So kommt auch eine Kinderbuchwelt wie diese zu einer Vertracktheit, die dem Erwachsenwerden die irren Züge, das Schöne und auch das Ungerechte lässt. (...)

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HerrLehmann: Das Manifest

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Wes Anderson hat sich hier zwar eine bekannte Geschichte zur Vorlage genommen, eine werkgetreue Verfilmung wollte er allerdings nicht abliefern. Stattdessen erzählt er erneut eine dysfunctional family-Geschichte, dreht einen klassischen Wes Anderson-Film – und was für einen. Tatsächlich war der Filmemacher seit seinem Meisterwerk Rushmore nicht mehr so gut. Das Selbstmitleid aus Darjeeling Limited, seinem bis dato vielleicht schwächsten Film, ist einer großen Portion Selbstironie gewichen, der Humor ist zwar noch immer sehr skurril und sehr eigen, aber er wirkt lockerer, natürlicher, weniger verkrampft als noch in Darjeeling. Zum ersten Mal scheint sich Wes Anderson hier bewusst, dass er keine neue Geschichte erzählt und mal wieder denselben Film dreht wie viele Male zuvor und nimmt sich daher ein kleines Bisschen selbst aufs Korn. Auf diese Weise macht Fantastic Mr. Fox nicht nur mehr Spaß, sondern kommt auch überzeugender, da weniger krampfhaft, weniger mit der Brechstange konzipiert rüber, sodass die Familien-Konflikte auch mal wieder ein Bisschen berühren können.

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José Garcia: Textezumfilm

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8.0Ausgezeichnet

Der besondere Charme von „Der fantastische Mr. Fox“ besteht nicht so sehr in der ohnehin vorhersehbaren Handlung als vielmehr in den vielen kleinen Episoden am Rande, etwa mit einer Ratte als Lagerhauswächterin oder auch im sogenannten „Whackbat“-Spiel, einer Mischung aus Baseball und Cricket, in dem Mr. Fox ein großer Meister war und nun von Sohn Ash und Neffen Kristofferson nachgeahmt wird. Darüber hinaus überzeugen insbesondere die mit viel Empathie gezeichneten Figuren und das bis in die Details liebevoll gestaltete Produktionsdesign. Beste Beispiele dafür liefern die eleganten Kostüme, etwa der Cordanzug Mr. Fox’, oder auch die detailreiche und stilvolle Ausstattung der Anwaltskanzlei „Dachs, Bieber und Bieber“. Dazu kommt die inszenatorische Pfiffigkeit, die sich in den bereits angesprochenen eigentümlichen Bewegungen, aber etwa auch im „Markenzeichen“ des Mr. Fox – „Pfiff Pfiff, Zungenschnalz!“ ausdrückt. Das eigentliche Sujet des Filmes ist jedoch die Familie. Denn der eigentliche Konflikt, der die Handlung vorantreibt, liegt im Zwiespalt zwischen dem abenteuerlustigen, ungebunden-wilden Leben, zu dem sich Mr. Fox zurücksehnt, und der gesetzten und geborgenen Existenz in der Familie.

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Maurice Lahde: critic.de

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Mit dem kaum subtilen „klassenkämpferischen“ Subtext des Plots öffnet sich Anderson auch Themen, die in seinem Kosmos bislang eher unbekannt waren. Am Ende ist es der materielle Überlebenskampf, der die Foxens und die anderen Tiere, bei allen gegenseitigen Animositäten, zur Solidargemeinschaft zusammenschweißt, ein wortwörtlich in den Untergrund verbannter Guerillatrupp, der bei Nacht seine Schläge gegen die Supermärkte der reichen Unterdrücker ausführt. Vielleicht kann man sagen, dass Wes Anderson in Der fantastische Mr. Fox den familiären Kampfschauplatz erstmals auf den sozialen Raum ausdehnt. Sein technisch betrachtet bislang artifiziellster Film wäre dann zugleich sein am wenigsten innerlicher.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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4.0Uninteressant

Wes Anderson liefert einen bewusst hässlich-animierten Film ab, bei dem sich gut nachvollziehen lässt, warum ihn seine Animatoren die er per E-Mail aus Paris dirigierte gehasst haben. Im Stil alter TV-Kinder-Stop-Motion-Serien, deren Charme schon damals überschätzt wurde, erzählt er eine extrem amerikanisierte Version von Roald Dahls klassischer Kindergeschichte, die von einer prominenten Voice-Cast relativ lustlos eingesprochen wurde und durch den trockenen, ebenfalls TV-mässig schlechten Tonmix und Schnitt nochmal ordentlich Drive verliert.

Natürlich wäre das kein Anderson-Film, wenn er nicht seinen typischen Dysfunctional Family-Krempel auch in diese Geschichte tragen würde, doch im Gegensatz zu Spike Jonze, der es in Wo die wilden Kerle wohnen geschafft hat Herz und Hirn zu vereinen und einen echten, erwachsenen Blick in kindliche Sichtweisen zu erschaffen, ergeht sich Anderson in seinen immer wiederkehrenden Skizzen pubertärer Problemchen, die doch immer das eigentliche…

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Edward Douglas: ComingSoon.net Edward Douglas: ComingSoon.net

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4.0Uninteressant

Der Film ist wenigstens etwas kohärenter als Andersons letzte Werke, und vermutlich gibt es genug Bewegung um kleine Zuschauer bei der Stange zu halten. Dennoch erreicht Anderson nie ganz das, was er wollte... was auch immer das sein mag. Am Ende ist es so wie mit Spike Jonzes „Wo die Wilden Kerle wohnen“: hier versucht ein Filmemacher, den Geist seiner eigenen Kindheit wiederzubeleben, ohne die leiseste Ahnung zu haben, was jüngere Zuschauer für ihre Unterhaltung brauchen.

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Oskarius

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Ist es etwa der primäre Sinn und Zweck eines Films, die Zuschauer zu unterhalten? Also wirklich! Durch derartiges Gedankengut entsteht platter, zurechtgeschnittener, am Fließband produzierter, nichtsaussagender Unterhaltungsbrei a la Hollywood!


David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror

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7.5Sehenswert

Roald Dahls viel geliebte Kinder-Geschichte über einen Fuchs, der nicht von den Hühnern lassen kann, wird beeindruckend zum Leben erweckt in diesem Stop-Motion-Meisterwerk, welches Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistern wird. Ja, Wes Anderson liefert endlich mal einen massentauglichen Film ab. Und die Fans können beruhigt sein, er kommt mit all den Tics, die sein Markenzeichen sind. Dahl selbst wäre vermutlich zufrieden gewesen.

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Peter Bradshaw: Guardian Peter Bradshaw: Guardian

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7.0Sehenswert

Andersons Manierismen waren früher manchmalr echt nervig, aber ein Arbeiten für Kinder als Zielgruppe hat dem Film einen gewissen gutgelaunten Charme gegeben. Dies ist hip, aber mit Herz.

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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail

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2.5Ärgerlich

Während Dahl seine Füchse relativ nah an ihren wilden Originalen hält, vermenschlicht und amerikanisiert Anderson die Tiere, ohne ein durchgehendes Regelwerk für sein viel zu irrwitziges Universum zu schaffen.

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D. Edelstein: USA Today D. Edelstein: USA Today

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8.5Ausgezeichnet

Wes Anderson benutzt Stop Motion in seiner endlos magischen Roald Dahl Adaption, und die menschlichen und tierischen Charaktere haben eine leichte Ruckeligkeit; Statt also übermäßig glatte und unpersönliche Computeranimation zu sehen, können die Zuschauer die Präsenz des Künstlers hinter den Bilder spüren.

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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

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7.0Sehenswert

Dieser film über einen sprechenden Fuchs kann sich mit der schönsten herbstlichen Farbpalette außerhalb von Mutter Natur rühmen, mit echtem Pelz bedeckten Tier-Puppen und einer Empfindsamkeit, die mehr Indie ist als Mainstream. Der Stil des Films, paradoxerweise gleichzeitig kunstvoll und rauh, positioniert diesen Streifen als den Anti-Computeranimations-Film dieser Saison. Sein Retro-Charme wird vermutlich eher Erwachsene ansprechen.

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Kommentare (89) — Film: Der fantastische Mr. Fox


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Secunda

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der fantastische Mr. Fox? Auf jeden Fall!
Ein kleiner Fuchs in großer Szene gesetzt, vermittelt dieser Stop-Motion-Film deffenitiv den Eindruck mitten in der Welt von Roald Dahl zu stecken.
Eine liebevolle Umsetzung mittels atmosphärisch dichten Bildern und die Liebe noch zum aller kleinsten Detail machen diesen Film zu einem kleinen Meisterwerk. Jedes Szenenbild lädt zur genaueren Betrachtung ein, auch die Dialoge sind intelligent und zugleich auf eine humorvolle Weise sehr tiefgründig.

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Hagen Hagen

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einfach wunderbar. Hab ich schon mal einen Film gesehen, der mit so viel Liebe und Hingabe gemacht wurde? Ich weiß es nicht. Und die Besetzung bis in die kleinste Nebenrolle. Wahnsinn.

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Martin Oberndorf

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Bewertung10.0Herausragend

Hin und wieder gibt es die Filme, die uns überraschen.
Die nach wenig aussehen und inhaltlich doch so viel zu bieten haben.
Und das vielleicht auch noch auf eine Weise, die wir so noch nie gesehen haben.
Bei mir was das "Der fantastische Mr. Fox".

Dies war mein erster Kontakt mit Wes Anderson.
Der zweite war dann "Moonrise Kingdom".
Einen dritten gab es zum Zeitpunkt dieses Kommentares noch nicht, aber ich kann versichern, es wird einen geben (eventuell ist er ja schon eingetreten, wenn du das liest).
Auf jeden Fall muss ich sagen, dass es für mich selten eine positivere Überraschung gegeben hat, als bei diesem Film.
Moviepilot hat ihn mir in meine Top100 gesetzt, die Kritiken waren alle gut, auf iMDb hat er 7.8 und der Regisseur Wes Anderson wurde mir wärmstens empfohlen.
Dennoch waren meine Erwartungen jetzt nicht unbedingt so groß. Denn irgendwie konnten mich weder Handlung noch Trailer beeindrucken.
Das liegt weder daran, dass ich etwas gegen Animationsfilme habe, noch etwas gegen den Stil. Aber... naja.
"Hörst halt auf die guten Stimmen. Jeder liebt den Streifen." sagte ich mir.

Ich bin froh, dass ich auf die guten Stimmen gehört hab.
Der Film ist sowas von grandios, ich... wow.
Als der Abspann lief musste ich mich erst einmal sammeln.
Aber ich war mir sicher, dass ich den Streifen mit meiner Höchstnote auszeichnen würde. Ich musste es. Ich hätte nicht mehr in den Spiegel blicken können, wenn nicht.
Doch was macht den Film zu einem 10.0-Punkte-Film?
1. Der Film ist viel tiefgründiger als der normale Animationsfilm.
2. Der Film ist derart "ausgefuchst" und originell, dass ich schon etwas enttäuscht bin, dass der Film bei den Oscars "nur" für Animation und Musik nominiert war, und nicht auch für den Drehbuchoscar (adaptiert).
Die Dialoge muss man sich mal ausdenken.

Vorsichtig würde ich den Film als animierten "Little Miss Sunshine" mit anthropomorphen Tieren bezeichnen.
Ja. Das trifft's denk ich. Das sind bereits drei positive Faktoren.

Der Film ist so viel, da er sehr viele wunderbare Charaktere hat.
Als Erstes ist eine wunderschöne Geschichte über das Anderssein.
Durch Ash (der auch mein Lieblingscharakter ist) sehen wir, dass es sehr schwer ist, nicht der Norm zu entsprechen. Dass es nicht leicht ist, sich einzufinden, sich zu wehren, und dass es eben so schwer sein kann, sein näheres Umfeld zu beeindrucken. Dabei übersieht er voll und ganz, dass sein eigentlich bester Freund der ist, den er am Meisten hasst.
Dann aber ist der Film eine Geschichte um Verpflichtungen, und dem Drang, trotzdem frei sein zu wollen.
Mr. "Foxy" Fox ist ein wildes Tier, er ist ein Hühnerdieb. Und wegen seiner Familie ist er ein ruhigeres Leben eingegangen. Und dieser Konflikt, auf einer Seite die Liebe zu seiner Familie, auf der anderen Seite seiner innersten Bedürfnisse, steht im zentralen Mittelpunkt.
Und als Drittes, vielleicht am Wenigsten offensíchtlich, ist dieser Film auch eine Abrechnung mit den sozialen Ständen.
Die Tiere leben unter der Erde, und müssen von den Reichen, den Bauern auf der Oberseite stehlen, um überleben zu können.

Aber auch humor- und einfallstechnisch hat der Film äußerst viel zu bieten.
Seien es das Markenzeichen von Mr. Fox (pfeif pfeif klick klack), die Liebe der Hunde zu Blaubeeren, oder allgemein, dass sich unter der Erde ein richtiges soziales Gefüge befindet. Mit Tieren. I like it. No, I love it!

Und dann diese Charaktere.
Mr. Fox. Mrs. Fox. Ash. Kristofferson. Dachs. Kylie.
Genial!
Und ich bleibe dabei, dass das Highlight hierbei immer noch Ash und Kristofferson.
Letzterer hat übrigens im Deutschen die Synchronstimme von Michael Cera, weswegen ich oft an denselben denken musste, was für mich als leidenschaftlicher "Juno"-Fan ja ein Pluspunkt ist.

Nur bei den Angaben in Fuchsjahren hat ich einen Wermutstropfen. Die Zeit vergeht für unsere Protagonisten zu schnell. Und dabei mag ich sie doch so.

Aber dennoch: "Der fantastische Mr. Fox" macht seinem Titel alle Ehre.
"Wir sind einfach anders. Wir alle. [...] Aber irgendwie ist das auch fantastisch, nicht wahr?"
Allerdings. Also ich für meinen Teil bin anders.
Der Film auch. Und ich würd mal sagen, das ist fantastisch!
*pfeif pfeif klick klack*

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Hfonda15

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Tiefseetaucher von dem ist noch ziemlich genial(da hab ich sogar unglaubliche9,5 Punkte vergeben und du weißt wie ich streng ich ja teilweise bin) der ist wirklich ein Meisterwerk des skurilen Humors, bin gespannt wie deine Kritiken von Anderson Filmen in der Zukunft ausfallen :)


Martin Oberndorf

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Hoffentlich gut.
...
Ein Moonrise Kingdom-Kommentar von mir wird definitiv kommen.
Muss mich nur noch sammeln.


ElMagico

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Er macht es schon wieder, nur macht er es diesmal mit Puppen! Viel verrückter als dieser Ansatz ist aber, das Wes Andersons ganz eigene Welt auch auf diese Weise hervorragend funktioniert. Mehr als das: Ich für meinen Teil empfinde "Fantastic Mr. Fox" tatsäch als sein bis dahin ausgereiftestes Werk. Denn neben all den Wirren des Lebens, den Neurosen und Zweifeln am Dasein, welche auch die menschlichen Pendants schon hatten, schafft es diese Getier bei mir richtige Empathie zu wecken, vermitteln sie eine Herzlichkeite, die Andersons Filmen vorher etwas abging.
Zugute kommt dem Film dabei aber auch, dass Anderson hier reichlich neue Einflüsse inhaltlicher Art in sein Werk einfliessen lässt. Die Familie, es ist halt diesmal eine Fuchsfamilie, stellt zwar wieder einmal den Ausgangspunkt des Films dar, aber "Fantastic Mr. Fox" konzentriert sich nicht so sehr allein auf diese. "Fantastic Mr. Fox" ist genauso putziger Heist-Movie, eine süße gesellschaftliche Parabel, knuffige Komödie und vorallem ein fulminantes Schelmenstück. Erstaunlicherweise nimmt man diese liebenswerten Bewohner des Waldes aber immer völlig Ernst. Zumindest so Ernst, wie man Figuren in einem Wes Anderson Film eben nehmen kann.
Für mich wurden hier wirklich alle Qualitäten dieses Filmemachers in ein völlig anderes Erscheinungsbild übertragen und hinzu wurden die dadurch entstandenen neuen Möglichkeiten hervorragend genutzt. Der Humor von "Fantastic Mr. Fox" greift um einiges besser als bei seinen Vorgängern und er schafft es sogar seine leise Gesellschaftskritik zielgerichteter als diese abzufeuern. Sogar ein klein bißchen Philosophie finden den Weg in diesen Film.
Kurzum: Intelligente Unterhaltung die tatsächlich genauso Spaß macht, wie sich auch zum Nachdenken anregt. Toll!

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Memduman

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Kylie war glaub ich ein Opossum, oder? Auf jeden fall: Find ich gut! Er war auch der coolste ;) VIP Mitglieder erhalten eine Titatium Card, hehe!


ElMagico

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Stimmt...da hab ich mich verwirren lassen!
Bekommen sie aber nur, wenn sie ihre Rechnungen auch immer verlässlich zahlen ;)


jacker

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Bewertung9.0Herausragend

Kurz und knapp: Was für ein genialer Film?!

Wes Anderson, der Meister des Schrägen begibt sich hier, skurril und liebenswert wie immer, auf (fast) völliges Neuland und schießt bereits im ersten Stop-Motion-Schuss den Vogel ab!
Oder dem Fuchs den Schwanz?
Alles im kleinen Kosmos des 'fantastischen Mr. Fox' trägt so klar Anderson's sofort erkennbare, liebenswerte Handschrift, dass es einen förmlich anspringt:
Die Charakterzeichnung der Figuren, die 'Kulisse', die humorvollen Dialoge, das Regelwerk des leicht verständlichen Ballspiels, die verspielte und detailverliebte Optik..
Alles halt.
Von der ersten Sekunde an wird man in eine gemütliche, orangefarbene Welt gesogen die man nicht mehr verlassen möchte. Zum einen weil sie einfach unfassbar schön aussieht, was hier als Stop-Motion-/Animationshybrid geschaffen wird ist absolut einzigartig, zum anderen weil ihre (tierischen) Bewohner allesamt so putzig und charmant daher kommen, dass man am liebsten direkt mit will auf die Diebestouren durch Hühnerställe. Bis auf ein paar kleine, alkoholisierte Ausnahmen..

Das schöne bei diesem Film, wie eigentlich bei allen neueren Anderson-Filmen, ist außerdem der verborgene Kern. Auf Anhieb ist zwar alles erst mal ein großer und sehr, sehr lustiger Spaß, aber wenn man etwas unter die Schale schaut steckt so viel wahres über das menschliche Miteinander darin, dass man sich vor Denkanstößen kaum retten kann.

Ein absolutes Meisterwerk, das ich mir noch sehr oft ansehen werde!

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Prechtl

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Ein Film, den man sich auch öfter ansehen kann, was nicht jeder Film von sich behaupten kann :D


jacker

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Das stimmt, der Film kommt auf jeden Fall in die Sammlung, ist ja einer der (leider) wenigen Andersons die es schon auf blauer Scheibe gibt!


Joone44

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

„Boggis, Bunce, and Bean
One Short, one fat, one lean
Those horrible crooks
So different in looks
Are nonetheless equally mean“

Ständig ist da dieses stockende Bild. Das Fell von den Tieren hat dann auch noch so ein seltsames Eigenleben. Und was soll dieser aggressiv orange Farbschleier? Eins ist sicher: Besonders leidenschaftliche Pixar-Anhänger werden bei „Fantastic Mr. Fox“ schnell unter Augenschmerzen leiden. Stop-Motion-Freaks wie ich fallen dagegen in Ohnmacht. So viel Nostalgie auf einmal habe ich schon lange nicht mehr in einem Film erlebt. Hier passt einfach alles. Der charmante Humor, die knuffigen und eleganten Charaktere, der Country-Soundtrack, die Trickanimationen. Dieser Film ist halt…nun ja…fantastisch!

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ProsperDune

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Miau ist der erste Schritt. Guter Anfang, kann nur besser werden. :)


Joone44

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;-)


Drumhead92

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser Film hat einfach alles! Eine abgedrehte Story, lustige und charmante Charaktere, liebevoll gestaltete Kulissen.... Witzig und spannend.
Und auf englisch, auf Grund der prominenten Syncronsprechern, noch um einiges besser!
Meiner Meinung nach Wes Andersons bester Film!

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ThomasBenle

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Bewertung5.0Geht so

Völlig unerwartet leider der schwächste Anderson, der mir bislang untergekommen ist. Obwohl aufwändigst proudziert und sehr detailverliebt in Szene gesetzt, hat mich der Film einfach nicht so recht gepackt. Die Stop-Motion-Technik wirkt – obwohl technisch sicherlich auf der Höhe der Zeit und gegenüber dem gängigen Animationsfilm-Einerlei erfrischend anders - viel zu steif, um ernsthaft Emotionen zu transportieren. Der Humor kommt – und da ist man von Anderson durchaus anderes gewohnt! – eher platt und ohne großen Charme daher. Und die Handlung verabschiedet sich nach einem eigentlich viel versprechenden Auftakt rasch in ein wirr-abgedrehtes Hin und Her, das insbesondere am Ende des Films die Spannung nicht mehr aufrecht erhalten kann. Wer darüber hinwegsehen und dem Stop-Motion-Stil etwas abgewinnen kann, findet in The Incredible Mr. Fox einen sicherlich zufriedenstellenden Film – für mich allerdings war er etwas enttäuschend. Bleibt bloß noch zu erwähnen, dass die englische Sprachausgabe natürlich um Welten besser ist.

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N. Hornblower

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Da hier schon alles geschrieben steht kurz und knapp:
A cussing good movie!
(Und wer hätte gedacht, dass Wes Anderson auf Ego-Shooter und Jump'n'Runs steht?)

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Pia Ledwig

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Fantastic Mr. Fox macht vor allem Spaß. Dazu trägt einen großen Teil der wunderbare Soundtrack bei. Die Geschichte ist zwar nicht neu, aber aktuell. Die Figuren sind liebevoll gestaltet, zumindest im O-Ton auch gut synchronisiert. Durch die Stop-Motion Technik wirkt es auch nicht zu glatt, erinnert mich also auch optisch an meine Kindheitstage.
Alles in allem ein schöner Film, ich hab ihn gerne auch ein zweites Mal gesehen. Wer für einen guten Film immer eine 100%ig tiefgehende und neuartige Story braucht ist hier vielleicht nicht so gut aufgehoben, allen andern kann ich diesen Film bedenkenlos empfehlen.

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Moe

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Bewertung9.5Herausragend

Klar, ich kann jetzt einfach sagen, dass der Film fantastisch ist, aber das ist zu einfach.
Ob jetzt Stop-Motion oder am Computer erstellt - so eine Diskussion möchte ich nicht führen. Denn wir haben alle mit beiden Animationsvarianten gute Erfahrungen gemacht, einige auch noch mit dem klassischen Zeichentrick.
Als das 20th Century Fox-Logo erscheint, dachte ich mir schon, dass kein anderes Studio diesen Film hätte produzieren können. Fox gehört zu Fox quasi.
George Clooney verliert kein bisschen an seiner Aura und seinem Können, obwohl man "nur" eine Puppe sieht. Man fühlt einfach dieses Gefühl, wieso George Clooney uns allen so sympathisch ist.
Selbstverständlich habe ich den Film im Originalton gesehen, der Aufdruck, dass Andrea Sawatzki synchronisiert, brachte mich schon kurz vor einem Albtraum.
Vor allem auch der restliche Cast lässt nicht in der Qualität nach: Meryl Streep, Willem Defoe, Bill Murray und auch Owen Wilson (der aus Midnight in Paris) sind mit von der Partie.
Optisch macht der Film als Blu-Ray einen fantastischen Eindruck: ich meine nicht die Stop Motion sondern die Bildkompositionen im Film. Es ist minimalistisch und prägnant. Auf das Wesentliche reduziert, wie man so schön sagt.
Dies war mein erster Film von Wes Anderson, aber ich werde definitiv seine anderen Werke noch sichten und bewerten.
Insgesamt ist Der fantastische Mr. Fox ein sehr netter und liebenswerter Film.

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MrTrombone

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Furchtbar süßer Animationsfilm mit angenehm-gewohnt wahnwitzigen Figuren.

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DerDude_

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Bewertung9.0Herausragend

"Fantastic Mr Fox" ist defenitiv einer der besten Animationsfilm der letzten Jahre. Das liegt vorallem daran das hier auf seelenlose Computer Animation verzichtet wird. Stadtessen laufen die Figuren aufwendig im Stop Motion Style durchs Bild und wirken wie aus einem Bilderbuch. Das ist zum einen eine herrliche Abwechslung von der Animations Stangenware und zum anderen die ideale Spielwiese für den herrlich schrägen Wes Anderson.
Zu dem typischen Anderson Cast rund um Jason Schwartzmann, Bill Murray und Owen Wilson gesellen sich George Clooney, Meryl Streep und Willem Dafoe, welche den Figuren im englischen Orginal die Stimmen leihen. Besonders Clooney erweist sich it seinem Charme als Idealbesetzung für Mr Fox und macht den Film allein schon sehenswert.
Obwohl Anderson seinen irren Ideen freie Bahn lässt verachtet er nie die Aussage von Roald Dahl : Der Kampf zwischen Mr Fox und den Bauern als Methapher für den Kampf zwischen Großkapitalisten und Systemunabhängigen.
Darüber hinaus macht Mr Fox in seiner temporeichen Inszenierung einfach Spaß. Unter den drei Andersons gefällt er mir bis jetzt defenitiv am besten. Unter anderm weil hier endlich wieder präsentiert wird Stop Motion > Computeranimation.
Fazit : Der Titel lügt nicht. Er ist fantastisch !

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MrDepad

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Bewertung9.5Herausragend

Der fantastische Mr. Fox ist der erste Film, den ich von Wes Anderson gesehen habe und er konnte mich direkt komplett begeistern. Der Film ist vordergründig ein liebevoll gemachter Stop-Motion-Animationsfilm, doch in ihm steckt noch einiges mehr. Die Figuren, sehr schön anzusehende Puppen, bekommen sehr viele Charakterzüge verliehen und wirken dadurch extrem lebendig. Die Handlung unterhält den kompletten Film über ohne Längen, Anderson erzählt eine flotte Abenteuergeschichte und bindet sehr stimmig einen typischen Familienkonflikt mit ein. Als reinen Kinderfilm kann man ihn sicherlich nicht beschreiben, zwar werden schöne Werte vermittelt, aber die Sprache und die verwendeten Begriffe sind sehr intelligent und anspruchsvoll und die Witze sind total skurill und schräg, für die kleinen Zuschauer eher schwer zu fassen. Eine klasse Musikuntermalung unterstützt das Ganze und es macht einfach einen riesigen Spaß, sich diesen Film anzuschauen, der eine ganz eigene, besondere Atmosphäre kreiert und sich dadurch von normalen massenkompatiblen Filmen äußerst positiv abhebt. Wes Anderson hat hier ein kleines Meisterwerk geschaffen.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wenn Wes Anderson einen neuen Film in der Pipeline hat bin ich natürlich eigendlich immer sofort zur Stelle!
Bei "Der fantastische Mr.Fox" hat es ein wenig länger gedauert.
Zu befremdlich wirkten die Trailer auf mich und ich war nicht sonderlich scharf auf den Film.
Jetzt habe ich es doch endlich geschafft ihn mir anzusehen.
Und ich muß zugeben dass mir der Film in den ersten Minuten nicht sonderlich zugesagt hat.
Zu emotionslos wirkten die Figuren auf mich und ihre bewegungen haben nicht so richtig mit der synchronisation harmoniert.
Alles bewegt sich hier sehr zügig und ruckartig.
Aber mit jeder weiteren Minute und Einstellung habe ich die Figuren und ihre wirklich schöne Geschichte tiefer ins Herz geschlossen.
Das ist natürlich in erster Linie Wes Andersons verdienst.
Er erzählt die Geschichte mit soviel liebe zum Detail dass man richtig sehen kann wieviel Spaß es ihm gemacht haben muß diesen Film auszustatten und ihm seinen Stempel aufzudrücken.
Dann ist da natürlich der Anderson typische Soundtrack, der sich glänzend in die verspielte und verrückte Welt einfügt.
Und natürlich darf man die wirklich sehr guten Sprecher (auch in Deutsch) nicht vergessen die den Figuren das nötige Leben einhauchen und das wieder wett machen was bei der Animation leider etwas auf der Strecke geblieben ist.
Anderson ist hier ein (fast) perfekter Animationsfilm gelungen der alles wiederspiegelt was ihn ausmacht.
Ein glückliches Händchen für die richtigen Schauspieler, einen hang zu verrückten Geschichten und skurrilen Figuren, eine unglaubliche liebe zum Detail und ein gutes Ohr um das alles mit guter Musik zu untermalen!
Moonrise Kingdom kann kommen!

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kawummbaby

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Du solltest diesen Film schauen!"

"Warum?"

"Weil er gut ist."

"Und weil Christopherson mitspielt und Christopherson kann alles."

"Wie sollen wir das aber anstellen?"

"Ich habe einen Plan."

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*frenzy_punk<3

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Bewertung4.0Uninteressant

"Fantastic Mr. Fox", monotoner Stop-Motion-Film, dem die Tiefe und der Charakter fehlt.

Wes Andersons Stop-Motion-Versuch geht nicht baden wegen schlechter Effekte, sondern eher wegen der fehlenden Intensität. "Fantastic Mr. Fox" ist fast so inhaltsleer, wie eine Puppe, deren Schmetterling längst davon geflogen ist. Die Charektere hetzen hin und her, sprechen monoton und geben ihre Gefühle so preis, wie ein Kaugummiautomat das gewünschte Kaustück. Der Tiefgang fehlt hier, Hingabe oder Liebe zum Detail versinken vollkommen in einem Strudel der Dunkelheit. Emotionslos hetzt Anderson uns seine Protagonisten auf den Hals und keiner von ihnen kann man wirklich ins Herz schließen.

Technisch gesehen ist "Fantastic Mr. Fox" wahrlich gelungen, die Figuren haben schöne Züge, die Bewegungen sind nicht zu perfekt und das lässt das Ganze wieder etwas nett wirken.

"Fantastic Mr. Fox", stürzt praktisch Storytechnisch komplett ein, indem er in Eintönigkeit verfällt. Fehlender Tiefgang und charakterlose Figuren nehmen einem die Freude an dem Werk.

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ToTac

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein ganz hervorragender Trickfilm, bei dem ich nur an ein paar wenigen Stellen ein etwas mulmiges Gefühl bekam. Der Rest war wirklich, wie hier schon beschrieben wurde, witzig, liebevoll und charmant.
Ich war wirklich überrascht und das zeigt mir auch mal wieder, dass mein Interesse an Filmen nicht immer vom Film-Cover abhängig machen sollte, denn beim Cover von "Der fantastische Mr. Fox" hat mich vor allem der merkwürdige, man könnte sagen, "Puppen-Stil" der Figuren abgeschreckt.
Aber gerade das ist wohl auch ein ganz besonderes Markenzeichen des Films und gemixt mit dem Humor und den liebevollen Details der Hintergründe und Figuren finde ich das einfach nur wunderbar.

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Nayuma

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Bewertung9.0Herausragend

Grossartige Aufmachung und dazu noch sehr witzig, also ein lohnenswerter Film!

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Sheeeeep

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sei anders. Sei hungrig. Sei dreist. Sei sportlich. Sei Athlet. Sei entspannt. Sei gewitzt. Sei reuevoll. Sei fantastisch!

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Sheeeeep

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Hab die Minuten gezählt bis der Witz kommt :D


stuforcedyou

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Und vor allem: Lass deinn Fah... Verdammt duffy!!! ;)



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