Lost in Translation
Lost in Translation (2003), US Laufzeit 105 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Kinostart 08.01.2004
109 Bewertungen
Skala 0 bis 10
26481 Bewertungen
182 Kommentare
Keine
von Sofia Coppola, mit Bill Murray und Scarlett Johansson
Sofia Coppola lässt in Lost in Translation zwei einsame Seelen in Tokio aufeinander treffen und begeisterte mit diesem melancholischen Seufzer von einem Film Millionen von Kinozuschauern.
Bob Harris (Bill Murray) ist ein Filmstar im mittleren Alter und gerade in Tokio, um einen Werbespot für eine japanische Whiskeymarke zu drehen. Dabei steckt er bis zum Hals in der Midlife-Crisis. In einem Hotel trifft er auf die junge Charlotte (Scarlett Johansson), die unglücklich verheiratet ebenfalls in einer Lebenskrise steckt. Zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte.
Der in nur 27 Tagen gefilmte Lost in Translation stellt für Regisseurin Sofia Coppola ein ganz persönliches Projekt dar. So soll die Rolle des Ehemannes von Charlotte an Coppolas Ex-Mann, den Regisseur Spike Jonze, angelehnt sein. Auch die Inspiration für die Handlung des Films stammt aus Coppolas engstem Familienkreis: Der Vater der auf wehmutsvolle Dramen spezialisierten Regisseurin, Regielegende Francis Ford Coppola, drehte einst einen Whiskeywerbespot für die Marke Santori in Tokio. Eben diese Marke wird in Lost in Translation von Bill Murray beworben. Diesem schrieb Coppola die Rolle des Bob Harris auf den Leib. Hätte Murray abgelehnt, wäre aus dem Projekt wohl nichts geworden, so zumindest die Regisseurin in einem Interview. Der leicht exzentrische Star erschien allerdings erst am ersten Drehtag auf dem Set und sorgte so für Unsicherheit, ob er überhaupt auftauchen würde. Gerade für Bill Murray sollte sich Lost in Translation aber als eine weise Karriereentscheidung herausstellen: Er gewann für seine traurig-komische Darstellung diverse Preise, darunter den Golden Globe für den besten Hauptdarsteller und wurde für den Oscar nominiert. Letztere Auszeichnung durfte Sofia Coppola für ihren bittersüßen Liebesfilm mit nach Hause nehmen. Sie gewann in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“. In ihrer Dankesrede bezeichnete sie Bill Murray liebevoll als „ihre Muse“. (KJ)
Mehr Bilder (22) und Videos (3) zu Lost in Translation
Cast & Crew
-
Sofia Coppola
-
Scarlett Johansson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Charlotte
-
Bill Murray
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bob Harris
-
Anna Faris
-
Giovanni Ribisi
-
Akiko Takeshita
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ms. Kawasaki
-
Catherine Lambert
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jazz-Sängerin
Regie
Schauspieler
-
Gregory Pekar
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Geschäftsmann
-
Diamond Yukai
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Regisseur
-
Fumihiro Hayashi
-
Akiko Monô
-
Georg O.P. Eschert
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hotel gast
-
Sofia Coppola
- Genre
- Satire, Romanze, Melodram
- Emotion
- Berührend, Eigenwillig, Entspannt, Geistreich, Romantisch, Traurig, Witzig
- Handlung
- Altersunterschied, Annäherung, Beziehungsprobleme, Ehekrise, Einsamkeit, Fernsehen, Fotograf, Fremder, Freundschaft, Heimweh, High Society, Hotel, Hotelzimmer, Ironie, Isolation, Jet Lag, Karaoke, Kulturschock, Mann-Frau-Beziehung, Midlife Crisis, Oscargewinner, Platonische Liebe, Pop Star, Sprache und Kommunikation, Stereotyp, Ungeselligkeit, Unternehmer, Vorurteil, Werbespot, Werbung, Whiskey, Zuneigung, love story
- Ort
- Metropole, Tokio
- Zeit
- Gegenwart
Drehbuch
Filmdetails Lost in Translation
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Trailer zum Film Lost in Translation
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Kritiken (10) — Film: Lost in Translation
Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschenWeder ausschließlich Liebesfilm noch eine durch und durch lustige Komödie, ist „LOST IN TRANSLATION“ von allem etwas. Dem Zuschauer wird eine fremde Metropole in wunderbaren Bildern nähergebracht, man schmunzelt über die amüsanten Situationen, die sich während der nächtlichen Streifzüge ergeben, und - SPOILER - verdrückt eine Träne, wenn sich Bob und Charlotte am Ende ein letztes Mal umarmen, bevor jeder von ihnen seinen Weg geht.
Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
ralphiee 2011/08/12 16:38:17
Antwort löschenspoiler
DerMuri 2011/08/18 15:20:21
Antwort löschenSchöne Scheiße!
Jetzt werde ich mir diesen Film nicht mehr anschauen.
Kann man Spoiler nicht zumindest mal vorher ankündigen?!
Herzlichen Dank dafür!
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arillo 2011/09/05 21:45:23
Antwort löschenSolltest du aber trotzdem, wirklich. Der Film bietet viel zu viel um ihn nur deshalb zu ignorieren, weil man das Ende kennt.
Trotzdem ungeschickt vom Verfasser.
mew 2011/10/12 20:29:58
Antwort löschenohne witz! das hätte mein leben versaut, wenn ich den film noch nicht gesehen hätte :D
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenJapan. Das Land des Lächelns. Auf heimischem Terrain bringt man damit kleine, wild fotografierende Menschein in Zusammenhang. Kampfsport und Samurai-Ehre. Doch Japan ist weit mehr als das. Und das bedeutet nicht zwangsläufig, dass man diese Menschen oder deren so völlig fremdartiges Verhalten dann in deren Land besser verstehen würde. Und diese Verlorenheit zweier Amerikaner im anonymen Großstadtdschugel Tokios ist dann auch, wie der Titel schon sagt, das Thema dieser etwas anderen Komödie, die dieser Tage von allen Filmkritikern über den Klee gelobt wird.
Bob Harris (Bill Murray), ein alternder US-TV-Star inmitten der besten Midlife-Crisis, hat das hochbezahlte Werbeangebot einer japanischen Whisky-Marke angenommen und reist für eben diese Werbeaufnahmen nach Tokio. Nach einem Tag Fotoshooting lernt er schlaflos vom Jetlag an der Hotelbar die frischverheiratete Charlotte (Scarlett Johansson) kennen. Diese begleitet ihren Mann, einen erfolgreichen Fotografen auf einer…
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Ziad 2010/11/11 19:57:06
Antwort löschenSehr schöne Kritik, aber wieso nur 7 Punkte?
dominik-narinder 2010/11/13 23:05:21
Antwort löschenzusammen mit "nirvana" der schlechteste und langweiligste film, den ich je gesehen habe...
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenWunderbarer Film mit einer großartigen Scarlett Johansson und einem ebenso großem Bill Murray.
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Lost in Translation" ist einer der Filme die man gesehen haben muss. Eine tolle Geschichte, tolle Bilder und tolle Schauspieler machen den Film zu einem Genuss. Dieser Film hat den Oscar für das beste Drehbuch wahrlich verdient.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]Sofia Coppola fängt diese Emotionen und Stimmungen ein und kleidet sie in feinsinnige Bilder, die stets den richtigen Ton treffen. Ihr Inszenierungsstil ist behutsam und zurückhaltend. Kein Wort zu viel kommt über die Lippen der Akteure, es sind viel mehr die Bilder die hier sprechen. Der Plot, die zu Grund liegende Story-Line ist simpel, es geschieht Wenig und doch aber so Viel. Das lakonische Spiel Bill Murrays, das nuancierte und bezaubernde Spiel von Johansson tragen diesen Film, lassen ihn ruhig daher gleiten. Jeder Ton des wundervollen Scores, der sich in perfekter Weise an seine jeweilige Umgebung anpasst, ist an der richtigen Stelle. Nichts wirkt aufgesetzt, nichts übertrieben,[...]
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Birgit Heidsiek: dpa Birgit Heidsiek: dpa
Kommentar löschen"Lost in Translation" ist eine zauberhafte Großstadt-Odyssee, die durch das subtile Spiel der beiden Hauptdarsteller überzeugt, was ihnen jeweils eine Golden-Globe-Nominierung einbrachte. Während Murray sein komödiantisches Talent voll entfalten kann, brilliert die 19-jährige Johansson durch ihre vielfältige Ausdruckskraft, wofür sie bereits bei den 60. Filmfestspielen von Venedig mit dem "Premio Controcorrente" ausgezeichnet wurde.
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Brigittes Helm 2012/05/29 12:44:49
Antwort löschenWie kann man nur einen solchen Quatsch schreiben?
HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenIm Grunde sind es vertraute Witze über das Land der aufgehenden Sonne, aber Coppola reißt sie nicht zur Charakterisierung des Einheimischen, sondern des Fremden. Sie beschreiben nicht die Ulkigkeit der Söhne Nippons, sondern die Verlorenheit des Besuchers. [...] "Lost in Translation" ist so frisch und verspielt, wie man es von einer 32-jährigen Filmemacherin erwarten darf. Und zeugt zugleich von so viel Reife und Weisheit, wie sie die meisten 64-Jährigen noch nicht haben.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenLOST IN TRANSLATION ist zart und versponnen, reserviert und scheu, ohne jede Hybris. Komödie und Tragödie treffen sich. Alles ist möglich in der zärtlichen Geschichte dieser beiden Gestrandeten, bis zum Ende. Aber es bleibt unspektakulär.
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschen[Die Regisseurin] blickt nicht hinter die Stereotypen, sondern belässt es dabei, sie als Teil eines unlösbaren Rätsels vorzuführen. Was ihren Film gerettet hat, ist ihr Mut zum Innehalten: Beharrliche Einstellungen in stillen Hotelzimmern geben ihren Darstellern die Möglichkeit, ihre Figuren zum Funkeln zu bringen.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenAufgeblasene Allgemeinplätze mit wichtiger Mine serviert. Arthaus für Lehrerehepaare die schon American Beauty für gewagt hielten.
10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
pellekraut007 2009/10/08 16:33:10
Antwort löschenWas ist ein Allgemeinplatz?
jardem 2010/02/24 20:58:13
Antwort löschenIch bekomme diese Kritik einfach nicht mehr aus dem Kopf. Auch wenn ich American Beauty mag. Zu dem Film "Lost in Translation" fällt mir nur ein "Arthaus für Lehrerehepaare, die schon American Beauty für gewagt hielten." Danke dafür! :-)
Silentist 2010/08/01 18:27:34
Antwort löschenWenn man ein klein wenig nachdenkt während dem Film würde man erkennen dass er sogar um 2 Stufen höher auf der Niveautreppe liegt als American Beauty.
Also bitte nicht solche subtil erscheinend abfällige Kritiken mehr, danke.
Ziad 2010/08/15 23:36:56
Antwort löschenAmerican Beauty war in jedem fall gewagter als Lost in Translation. (und schlechter , und außerdem überhaupt nicht mit LiT zu vergleichen)
Du hast den Film wohl etwas missverstanden oder garnicht verstanden, was dir eigendlich nicht übel zu nehmen ist denn jeder hat ein anderes Auffassungsvermögen. Aber ich musste dir jetzt einfach mal kontern weil du alle meine Lieblingsfilme verspottest :D
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Ziad 2010/08/15 23:37:40
Antwort löschenDu Arsch xD
Le Samourai 2011/02/02 12:16:02
Antwort löschen@ Silentist: Aber echt. Lange nicht mehr SO einen Blödsinn gelesen.
Kommentare (172) — Film: Lost in Translation
Kommentar schreibenmovie pilot 2012/05/31 19:36:34
Kommentar löschenVerlorenheit, Orientierungslosigkeit sowie die Unfähigkeit zur Kommunikation - mit derartigen Themenkomplexen versucht Sofia Coppola sich dem trostlos anonymen Leben in der Großstadt zu nähern. Dabei scheitert sie jedoch am überlebensgroßen, italienischen Vorbild: La dolce vita. Anstatt Fellinis Motive zu aktualisieren bzw. eine neue Sichtweise zu entwickeln, wird trivialisiert, dergestalt lassen leider die ständigen Albernheiten die zum Teil surreal anmutende Bildsprache zur rein artifiziellen Pose gerinnen. Und so bleibt letztendlich die Regisseurin dort, wo sie voraussichtlich immer bleiben wird - im Schatten ihres Vaters.
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Le Samourai 2012/05/31 19:47:34
Antwort löschen:(
Anoirja 2012/05/31 19:48:59
Antwort löschen:)
Anoirja 2012/05/31 20:22:39
Antwort löschenJetzt weiß ich übrigens wieder, wie die übertriebenen 6 Punkte zustande gekommen waren: dank der wunderbaren Musik (Schlussszene) von "The Jesus & Mary Chain", die ich seit den 80ern sehr schätze. Mittlerweile habe ich das nach unten korrigiert: 4 Punkte für den Film + 1 Bonuspunkt für "The Jesus & Mary Chain"!
Le Samourai 2012/05/31 20:29:37
Antwort löschenTzzzz.. Lieber nochmal schauen und 4 Punkte nach oben korrigieren. Einfach so nach etlichen Jahren Filme abwerten ist doch laaaaaame!!! ;)
Anoirja 2012/05/31 20:43:04
Antwort löschenNö, das war vor einigen Jahren einer der ersten Filme, als ich mit den Punktebewertungen und meinem Filmtagebuch angefangen habe. Das System musste sich eben im Laufe der ersten Wochen/Monate noch einspielen. Da sind anfangs noch etliche Filme darunter, wo ich heute locker einen Punkt weniger oder auch mal mehr geben würde - habe ich schon hin und wieder festgestellt und korrigiert, wenn ich mich noch relativ gut an den betreffenden Film erinnern kann. Das passt definitiv! Sei froh, dass ich es nur bei einem Punkt weniger belasse, aber für zwei Punkte weniger müsste ich mir den wirklich noch einmal ansehen - und das möchte ich mir dann doch nicht antun.
PS: Habe mir aber eben noch mal die Schlussszene angesehen. "The Jesus & Mary Chain", hach - jetzt muss ich doch glatt mal wieder die "Psychocandy" auflegen. ♥
Le Samourai 2012/05/31 21:33:24
Antwort löschenNa, wenigstens für EINE Sache war er ja dann gut. :)
GRANDIOSES Lied, GRANDIOSER Schluß. Tränen.
Anoirja 2012/05/31 21:43:38
Antwort löschenGrandioses Lied, aber trotzdem kein grandioser Schluss - und nur Tränen der Erleichterung, dass es endlich vorbei war. :P
Du magst "The Jesus & Mary Chain"? Na, so was! :D Kennst du deren Album "Psychocandy"? Da sind sogar noch bessere Stücke als "Just Like Honey" drauf. ;)
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Le Samourai 2012/05/31 22:36:18
Antwort löschenSo ein PERFEKTER Schluss! Top5-Filmküsse ever. :)
Ich mag das Lied sowie den ganzen Soundtrack. Werde mir das Album besorgen, danke!! :)
Anoirja 2012/05/31 23:07:08
Antwort löschenBrrrr. Immerhin können wir uns auf TJ&MC einigen - mehr Konsens ist absolut nicht drin. Kannst ja mal Bescheid geben, ob dir das Album gefällt. :)
Brigittes Helm 2012/05/29 12:42:38
Kommentar löschenDer Film ist wie die anderen Chjck Flicks von Sofia C. einfach nur Hochglanz-Mist auf Mädels-Niveau. Kann ich gar nichts abgewinnen, trotz Murray und Johansson. Bonbonrosa Tütü-Scheisse, diesmal zur Abwechslung in Tokio. Söfchens Pubi-Träume sind mir sowas von piepegal. Piep piep, jetzt haben mich einige sicher nicht lieb.
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Le Samourai 2012/05/29 12:53:06
Antwort löschenWas für ne bescheuerte Antihaltung. Wie hässlich das jetzt über meinem tollen Kommentar aussieht. :/
Le Samourai 2012/05/29 12:56:58
Antwort löschenNaja, zum Glück kein Film für Jedermann, das macht ihn NOCH viel besser. Nur für Leute mit sensibler, poetischer Ader und dem Blick für Schönheit im Detail.
Jenny von T 2012/05/29 13:01:34
Antwort löschenLass' dich doch nicht so provozieren, Samourai. Klasse Film und basta. :-)
Markbln 2012/05/29 13:07:09
Antwort löschenahahahahaha, der Samourai wieder.
Der Film strotz nur so vor Stereotypen und Manierismen. Mit 17 hätte ich das aber auch hübsch gefunden.
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Brigittes Helm 2012/05/29 13:18:00
Antwort löschenMüsste es nicht besser heißen Die Samourai;-). Kleiner Scherz. Ich glaube auch, es ist eher ironisch gemeint, was er da schreibt......
Le Samourai 2012/05/29 13:35:51
Antwort löschenJenny: ach Quatsch, die Brigitte meint das auch nicht ernst :)
Mark: Kein Kommentar.
Brigitte: Nö. todernst.
Le Samourai 2012/05/29 03:07:37
Kommentar löschenDer Grund, warum ich seit meinem 19. Lebensjahr in Scarlett Johansson verliebt bin, bekommt jetzt endlich mal sein wohlverdientes Herz.
Mir fehlen die Worte, um die Schönheit dieses modernen Meisterwerkes treffend zu beschreiben. I'm sorry.
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Mr Vincent Vega 2012/05/29 03:10:19
Antwort löschenSofia Schnotteras bester Film, ja. Heißt aber nicht viel. (4-5/10)
Le Samourai 2012/05/29 03:15:23
Antwort löschenMehr als 10/10 geht nicht. Jeder Frame ist zum heulen schön. Scarlett und Bill spielen sich in den Schauspiel-Olymp. Das Drehbuch zählt zu den besten der letzten 50 Jahre.
Mr Vincent Vega 2012/05/29 03:15:48
Antwort löschenWobei: Wenn ich es mir recht überlege, würde ich ihm eher 'ne 3 geben. Diese trivialen Mädchenweisheiten der Coppola-Göre sind eigentlich nicht zu ertragen.
Le Samourai 2012/05/29 03:16:44
Antwort löschenDarauf kann ich nichts antworten, so blöd ist das. :)
Mr Vincent Vega 2012/05/29 03:18:34
Antwort löschenSicher nicht blöder als das Parfüm der Frau in schwarz. :-)
Le Samourai 2012/05/29 03:21:59
Antwort löschenManchmal weiß ich bei dir wirklich nicht, ob ich lachen oder heulen soll. Aber eigentlich überwiegt das Mitleid mit deiner doch häufig auftretenden Geschmacksverwirrtheit. :)
Was gibt's beim Perfume zu meckern? Wenn du weniger als 7 Punkte gibst, rede ich nie wieder mit dir. :)
Mr Vincent Vega 2012/05/29 03:27:07
Antwort löschenDie Verlagerung der Fetischmotive in die Schrecken des Unterbewusstseins ist als Prämisse ja noch von einem gewissen Reiz, aber statt daraus abgeleiteter Giallo-Emanation mit neuen Sichtweisen aufs Genre perpetuiert der Film nur die sexualpsychologischen Horrorbilder eines Polanski - und das weder sonderlich effektiv noch mitreißend. Teils auch erstaunlich asketisch in der Wahl der Mittel. Sehr schwach. (4/10)
Briseis 2012/05/29 03:28:14
Antwort löschengibts gleich 'nen Kampf?? :D
PS: Ich mag "Lost in Translation" ♥
Le Samourai 2012/05/29 03:34:51
Antwort löschen"weder sonderlich effektiv noch mitreißend"? Für mich formvollendeter Italo-Horror. Jedes Bild ein Gemälde. Gemeinsam mit der Tonspur eine selten erreichte Qualität. Braucht sich vor keinem Polanski zu verstecken. 9/10.
@ Briseis: Ach Quatsch, in Wahrheit mag Vince beide Filme. :)
Yeahyeah, aber wie kann man LiT auch NICHT mögen?? ;)
Mr Vincent Vega 2012/05/29 03:40:32
Antwort löschenDas ist nun wirklich nicht schwer. Sofia Kotzolla = Brechmittel.
Le Samourai 2012/05/29 03:42:28
Antwort löschenMr Vincent Vega = Brechmittel.
Mr Vincent Vega 2012/05/29 03:42:50
Antwort löschenAber sexy wie nix.
Le Samourai 2012/05/29 03:47:11
Antwort löschenDas auf jeden. Wobei. Bill is more sexy.
Mr Vincent Vega 2012/05/29 03:48:54
Antwort löschenGute Nacht. :/
DerDude_ 2012/05/29 05:56:24
Antwort löschenIst es möglich Scarlett nicht zu lieben ?
Toller Film. Tolle Darsteller. Tolles Drehbuch. Keine Ahnung warum Herr Vega da mekert. Selbst wenn der Film nicht perfekt ist kann ich mir nicht vorstellen wie man einen so netten Film nicht wenigstens mögen kann :)
FlintPaper 2012/05/29 06:13:40
Antwort löschenIch mag Scarlett auch nicht. Aber Lost in Translation find ich ganz niedlich XD.
Hitmanski 2012/05/29 08:41:57
Antwort löschenMARIE ANTOINETTE ist besser :P
BigDi 2012/05/29 09:08:09
Antwort löschen@ Dude: Das extremisiert sich, wenn viele andere den Film so abartig gut finden, wie man es sich gar nicht vorstellen kann. Geht mir auch so, finde ihn an sich gut (7), aber wenn ich all die Lobeshymnen höre, denke ich mir auch etwas mehr "meh" als ich sollte. ^^
jeffcostello 2012/05/29 12:03:15
Antwort löschenein mehr als fantastisches meisterwerk, tolle kritik, und scarlett johannson gehört wirklich zu den 10 besten, und zu den 10 hübschesten schauspielerinnen!!
Le Samourai 2012/05/29 12:32:34
Antwort löschendanke jeff, aber das ist doch eigentlich keine kritik! mir fehlen doch die worte! :/
Brigittes Helm 2012/05/29 12:38:53
Antwort löschenJeff, welche sind die anderen 9:-). Du hast aber recht, auch wenn ich den Film, wie alles von Miss Coppola, absolut nicht mag, da zu kunstgewerblich und gewollt. Alberne Mädchenfilme auf Freundin-Niveau dreht sie.
Le Samourai 2012/05/29 12:41:23
Antwort löschenSo ein Quatsch. Ganz subtiles, feinfühliges, menschliches Drehbuch. Riesengroße Ultrakunst.
Markbln 2012/05/29 13:11:20
Antwort löschen"Das Drehbuch zählt zu den besten der letzten 50 Jahre."
Du redest dich nochmal um den Filmverstand
Punsha 2012/05/29 13:35:01
Antwort löschen"Triviale Mädchenweisheiten" triffts eigentlich ganz gut. ;)
Le Samourai 2012/05/29 13:37:04
Antwort löschenMark: Tja, nicht jeder hat so einen erlesenen Geschmack wie ich. :)
jeffcostello 2012/05/29 13:41:02
Antwort löschen@le Samurai dann sagen wir mal schöne Huldigung !
@ Brigitte die besten 10 sind: Melanie laurent, Natalie portman, Marion cotillard, Scarlett johansson, Meryl streep, Nicole kidman, naomi Watts, emanuelle devos, Juliane moore, jodie Foster.
Für die 10 hübschesten müsst ich Jetzt länger überlegen, da gibt's wesentlich mehr potentielle Kandidatinnen.
Brigittes Helm 2012/05/29 13:48:14
Antwort löschenRachel Weisz gefällt mir auch gut und Sandrine Bonnaire, Penelope Cruz sowieso, die Deneuve. Melanie Laurent kenne ich nicht, leider, auch nicht Emanuelle Devos.
jeffcostello 2012/05/29 13:54:59
Antwort löschenMelanie Laurents bekannteste Rolle war die der shoshanna in inglorious basterds, die die du nennst sind auch alle fantastisch!
Brigittes Helm 2012/05/29 13:57:10
Antwort löschenMir fällt noch ein: Wieso können Frauen eigentlich keine guten Filme machen? Als Drehbuchautorinnen und im Schneideraum leisten sie Beachtliches, als Regisseurinnen bringen sie es unterm Strich nicht. Jedenfalls kenne ich keine, die mich so richtig übereugt. Und jetzt kommt mir nicht mit Hermine Hundgeburth!
Mr Vincent Vega 2012/05/29 13:57:38
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hollygolightly1 2012/05/29 14:07:40
Antwort löschenGanz ganz toller und spezieller Film, den man sich gar nicht oft genug ansehen kann :)
Le Samourai 2012/05/29 15:11:20
Antwort löschen<3 !!!
SpiceWeasel 2012/05/29 17:06:14
Antwort löschenFür mich der beste "Liebesfilm" EVER! =)
Le Samourai 2012/05/29 17:39:04
Antwort löschenTop 3 auf jeden Fall. Ich füge noch "L'eclisse" und "In The Mood For Love" hinzu :)
FlintPaper 2012/05/29 18:51:54
Antwort löschenIhr wisst schon, dass diese auswahllose Zu-Füße-kriechen gewisser Pseudo-Filmchen und Darstellerinnen an eurem objektiven Filmgeschmack zweifeln lässt XD *provokation* lol.
Anoirja 2012/05/29 20:09:26
Antwort löschenIch bin tatsächlich erschrocken, dass ich damals sage und schreibe 6 Punkte vergeben habe. Wenn ich es mir recht überlege, würde ich ihm eher 'ne 4 geben. :P
"In The Mood For Love" = bester Liebesfilm ever - und natürlich "Love Exposure"! :)
Le Samourai 2012/05/29 21:06:17
Antwort löschen1. L'eclisse
2. Lost in Translation
3. In the Mood for Love
So sieht's aus. :)
4 dann evtl. Love Exposure.
cacavas61 2012/05/29 21:17:49
Antwort löschenGanz wundervoller Film ! Sehr cool auch die Whiskey Werbung von Bill Murray und sein Karaoke Auftritt mit "More Than This" von Roxy Music.
Le Samourai 2012/05/29 21:24:04
Antwort löschenAbsolut. JEDE Szene ist ein kleines Kunstwerk. "More than this" sicherlich großartig, Suntory Time zum schreien komisch, genau wie die vielen kleinen Szenen mit Bill und diversen Japanern, wo er immer nur Bahnhof versteht. Göttlich.
--> http://www.youtube.com/watch?v=G0zV_aL8aYc <--
FlintPaper 2012/05/29 21:24:39
Antwort löschenWer in seiner "Bester Liebesfilm ever" Liste nicht Failan drin hat, hat irgendwas falsch gemacht - egal wie gut die anderen Titel sind :P
SpiceWeasel 2012/05/31 09:25:30
Antwort löschen1. Lost in Translation
2. Love Exposure
3. Yeopgijeogin geunyeo (my sassy girl)
=)
BigDi 2012/05/31 12:25:33
Antwort löschen"In The Mood For Love" ist ganz-ganz furchtbar. :P
Und "My Sassy Girl" ist der wahrhaftigste Liebesfilm überhaupt.
Le Samourai 2012/05/31 12:34:53
Antwort löschenFurchtbar???? :(
BigDi 2012/05/31 12:56:38
Antwort löschenSo mit allen Kräften auf Arthouse aus-furchtbar. Habe die letzte halbe Stunde nur noch auf das Ende gewartet, was einfach nicht eintreffen wollte. Brrr. Rest von Wong Kar-Wai ist aber okay bis toll. ;)
Le Samourai 2012/05/31 13:36:14
Antwort löschenQuark. :)
Von WKW ist ALLES toll! <3
cacavas61 2012/05/31 14:07:54
Antwort löschenJa...toll bis supertoll ! :-)
Anoirja 2012/05/31 14:13:49
Antwort löschen"In The Mood For Love" ist nicht nur der wunderbarste Liebesfilm überhaupt, sondern auch Kar-wais Meisterstück! :P
Ansonsten dürfen Liebesfilme nur à la "Love Exposure" erzählt werden, damit ich nicht das große Kotzen bekomme - und ganz, ganz furchtbar ist natürlich der "Lost in Tralala"-Quark! :)
Le Samourai 2012/05/31 14:25:37
Antwort löschenGewohnt viel Licht und auch viel Schatten bei Anoirja. :)
Anoirja 2012/05/31 14:32:17
Antwort löschenMuahaha! Wie ich die Tage bereits gesagt habe: Du schockierst mich mehr und mehr mit deinem bisweilen fürchterlichen Filmgeschmack. ;)
Le Samourai 2012/05/31 15:28:31
Antwort löschenAlso die Genialität des Ultrameisterwerkes Lost in Translation nicht zu erkennen und all denen, die es tun, einen "fürchterlichen Geschmack" zu testieren, grenzt schon wirklich an absoluter Lächerlichkeit. :)
Anoirja 2012/05/31 15:42:50
Antwort löschenDa ist er wieder, der Hirsch. :P Ich habe hier niemandem einen fürchterlichen Filmgeschmack außer dir attestiert - Vorsicht also mit den Unterstellungen! Tut mir leid, dass ich das nun mal in den letzten Wochen so empfinde - gerade weil wir früher so oft auf gleicher Wellenlänge lagen. :/
Le Samourai 2012/05/31 15:47:18
Antwort löschen:D Tun wir doch auch immer noch! Ich fand aber LiT schon IMMER toll. Wenn ich jetzt gerade Eraserhead, Salo und Co gucken und kommentieren würde, sähe es ja auch ganz anders aus.. ;)
Anoirja 2012/05/31 16:21:24
Antwort löschenDann solltest du einfach mal wieder mehr wirklich gute Filme gucken. :P ;)
Le Samourai 2012/05/31 16:27:52
Antwort löschenMach ich doch! :)
Le Samourai 2012/05/31 16:28:30
Antwort löschen..arbeite gerade alle 9er ab, die ich lange nicht gesehn hab. LiT, Fargo, GoodFellas, Se7en. Haben alle 10 bekommen. :)
cacavas61 2012/05/31 16:29:38
Antwort löschenDAS IST ein wirklich guter Film ! :-)
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cacavas61 2012/05/31 16:32:55
Antwort löschenEraserhead hat bei mir auch ne 10 gekommen. ;-)
Le Samourai 2012/05/31 16:34:03
Antwort löschenVon mir 9. Aber 10 respektiere ich natürlich auch! ;)
KAIZA 2012/05/24 21:11:33
Kommentar löschenGut der Film is nicht jeder mann sache,weil er ja sooooo langweilig ist.
Ich gibs ja zu er is hart und schwere kost....allerdings fand ich ihm zum
träumen schön....diese sehnsucht,einsamkeit und melancholie hach:)
dazu noch dieser Soundtrack und diese location:)
gute filme machen liegt wohl in der Familie;)
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russell 2012/05/07 20:10:42
Kommentar löschenweil weder murray noch johansson mich besonders berühren können und die erzählte geschichte mich auch nicht zu erreichen wußte, sind die 2,5 punkte eine freundliche anerkennung für kamera + musik.
das dabei herauskommende "ärgerlich" trifft allerdings nicht zu; bloß ist mir die für´s "uninteressant" nötige punktzahl zu hoch.
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SienanntenihnMücke 2012/05/06 22:36:20
Kommentar löschenIch kann nicht anders als 10.0 zu vergeben. Einfach eine wundervolle, bildgewaltige, lustige, traurige, rundum tolle Reise!
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Markbln 2012/04/05 08:17:30
Kommentar löschenEin typisches Fanmovie und ein Hype bis zum gehtnichtmehr.
Wenn am Ende des Films am meisten darüber gesprochen wird, was wer wem ins Ohr geflüstert hat, ist das ein netter Gimmick, aber mehr nicht. Klisscheegetränkte Bilder, die sich an sich selbst besaufen reichen mir nicht.
Was bleibt ist die schöne Mucke und ein dünnes Script.
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Le Samourai 2012/05/29 03:18:54
Antwort löschenDÜNNES Script? :D
Markbln 2012/05/29 09:19:34
Antwort löschennaja, für dich wirds reichen. ":D"
napathy 2012/03/13 03:30:36
Kommentar löschen"Lass uns nie wieder hierherkommen. Es würde nie wieder so lustig werden."
Die Einsicht Charlottes, erwidert von Bob, die zum zentralen Element der Tragikomödie Coppolas wird, dass alles im Leben nie mehr so sein wird, wie es einmal war. Vergänglichkeit.
Eine wahnwitzige Idee, ein Ausbruch aus den Fängen des Alltagtrotts, ein Ausbruch aus der bei weitem nicht zufriedenstellenden Beziehung, als Gefängnisausbruch getarnt.
Ein Ausbruch, zu dem es nie kommen wird, der aber trotzdem auf eine gewisse Art und Weise stattgefunden hat, zumindest in den Köpfen der beiden Hauptdarsteller, bedingt durch die Einsamkeit, die beide verbindet.
Es spielt keine Rolle, ob der Partner, wie bei Charlotte, direkt in der Nähe ist oder wie bei Bob, räumlich distanziert, wenn nicht mehr ausreichend Liebe vorhanden ist, wird ein kommendes „Unglück“ beider unausweichlich. Das Miteinander der Protagonisten wirkt so vertraut und spielerisch, obwohl sie die erste halbe Stunde des Films nicht aufeinandertreffen. Das Beisammensein der beiden lässt sie und den Zuschauer alles um sich herum vergessen, sie verlieren sich in dem Moment. Der anfängliche Wunsch nach der Anreise, so schnell wie möglich wieder weg zu sein, löst sich nach dem Aufeinandertreffen der Hauptrollen in Rauch auf und einer Verlängerung der gemeinsamen Zeit wird entgegen gesehnt. Das Ausleben von (Kindheits-)Träumen scheint möglich und greifbar, eine Woche lang wird alles Andere vergessen. Wahre Nähe, wahrhaftige Liebe, Das Gefühl jemand zu sein und gebraucht zu werden, intensiver Kontakt und gemeinsame Erlebnisse erschaffen eine Liebesgeschichte, die eigentlich keine ist. Die Beziehung der Protagonisten ist zum Scheitern verurteilt. Dennoch versuchen sie es, die Ironie des Schicksals. Das Wissen, dass eine Rückkehr zum vorherigen Leben unmöglich ist, hindert Bob und Charlotte nicht daran ihrem Herzen zu folgen.
Für mich hatte das Zusammenspiel der Beiden auch nie den Anschein einer freundschaftlichen Beziehung, denn Liebe kennt kein Alter.
Es ist ein fließender Übergang vom „Sie“ zum „Du“, der auch nicht sprachlich vollzogen wird. Actions speak louder than words do als Leitmotiv.
Weg von Langeweile, dem tristen Sitzen am Fenster, der trüben, nachdenklichen und melancholischen Stimmung, hin zu Spaß und Freude. Das (erneute) Durchleben einer Beziehung, wenn sie noch gerade am Anfang steht, ein Zustand wonach sich Beide sehnen.
Der Film kommt völlig ohne Sex-Szenen aus und zeigt damit sehr deutlich, die mögliche, weitaus bedeutsamere Verbindung zweier Menschen.
Wer sich hier nicht in Scarlett verliebt (in deren Rolle ich mich übrigens selbst wiederfinde) ist für mich ein Unmensch.
Und wenn der Film mittendrin aufgehört hätte, hätte ich heute Nacht womöglich kein Auge zudrücken können und wäre vermutlich an einer Hotelbar gelandet auf der Suche nach einer Seelenverwandten.
Diese starken Emotionen sollte ein Film in einem auslösen können und er schafft das bei mir mühelos.
Mich hat er immerhin dazu veranlasst meine erste Kritik zu schreiben ;)
Die Geschichte fühlt sich so unfassbar echt an, der Film regt mich zum Nachdenken an. Dank ihm will ich weg von irgendwelchen gesellschaftlichen Zwängen, Vorstellungen von Ehe, die dazu verurteilt sind im Laufe der Zeit Leid zu verursachen. Fliehen vor der Vergänglichkeit, zu der wir alle verdammt sind. Schmunzeln lassen mich gesetzliche Verbote der Bigamie.
Nur 9,5 Punkte, weil ich nie erfahren werde, was er ihr am Ende ins Ohr geflüstert hat.
Abschließend lässt sich nur noch sagen/singen: what's so funny about peace, love & understanding?
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sachsenkrieger 2012/03/10 01:04:02
Kommentar löschenEin Film wie ein guter Whiskey (wenn man Whiskey mag) mit einem glänzenden Bill Murray in einer seiner wirklich guten Rollen (weiß nicht, warum Sean Penn immer die Oscars abräumt). Schöne Geschichte..........psssst........auch für Männer!
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freakualizer 2012/03/10 16:27:05
Antwort löschenIch mag Whisky lieber als Whiskey, mein Favorit der Bezahlbaren ist der 12jährige GlenLivet. Der zum Film, ein Gedicht- :)
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schlix 2012/03/20 19:05:45
Antwort löschenIch glaube, der Film wird jetzt nochmal mit einem lecken Laphroaig genossen.
Mr.English 2012/04/05 13:26:34
Antwort löschenZur Primetime nur Santory Time
msd3003 2012/03/01 21:17:12
Kommentar löschenEin wunderbarer Film, der mit wenig Dialogen auskommt und unfassbar viele Aspekte einer Begegnung zweier Menschen im Chaos der (Großstadt)-Welt auffängt.
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jack&daniels 2012/02/25 16:58:01
Kommentar löschenZweifelsohne ist es schön anzusehen, wie die vermutlich einzigen beiden traurigen, von Schwermut und Jetlag geplagten Menschen in einer vor völlig überdrehten und rastlosen Menschen beinahe berstenden Stadt nur in Anwesenheit des jeweils anderen zu einem Lächeln finden. Zudem verkaufen sowohl Bill Murray als ausrangierter Schauspieler, der seiner Umwelt nur mittels Ironie etwas abgewinnen kann, als auch Scarlett Johansson als vernachlässigte Ehefrau mit süßem Schmollmund und melancholischem Blick ihre Rollen auf äußerst authentische Art. Die Idee der Geschichte, welche von zwei Menschen erzählt, die sich ungeachtet jedweder persönlicher Hintergründe, ganz gleich ob Alter, oder Ehepartner, aufeinander einlassen, obwohl sie sich nicht kennen, und sich das Leben im anstrengenden Tokyo erträglich gestalten, ist in der Tat sehr gelungen.
Bedauernswert ist lediglich, dass die Art und Weise in der die Geschichte von "Lost in Translation" erzählt wird, zusehends einer recht nüchternen Berichterstattung gleicht, welche hinsichtlich einer vermeintlichen Spannungskurve eher zu wünschen übrig lässt. Die dennoch von Schauspielern, sowie der Geschichte als solchen transportierten Emotionen sind es letzten Endes aber wert, sich ein Bild von der reizenden Begegnung zweier vollkommen unterschiedlicher, kummervoller Menschen zu machen.
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Prechtl 2012/02/21 17:00:55
Kommentar löschen„Lost in Translation“ ist Sofia Coppolas zu Film gewordene Liebeserklärung an Tokio, den Menschen und deren widersprüchliche Kultur. Einerseits findet man an jeder Straßenecke etwas, das blinkt und leuchtet und man denke nur an die Toiletten, die von selber spülen, wenn man aufsteht. Andererseits sind die Japaner sehr traditionell und auf ihre Kultur bedacht und in dieser Hinsicht scheinen sie den Europäern gegenüber oft als altmodisch. Ich fand es sehr schön, einen kleinen Teil von alldem in diesem Film wiederzufinden.
Im Film treffen sich zwei sehr unterschiedliche Menschen verschiedenen Alters aufeinander, die eine Sache miteinander teilen: Aufgrund des Jetlags können sie nachts nicht schlafen. Sie treffen sich nachts in der Hotelbar und beschließen, gemeinsam Dinge zu unternehmen. Zwischen ihnen entsteht eine Freundschaft, wohl wissend, dass sie nicht länger als bis zum Ende ihrer Abreise halten wird. Gemeinsam erleben sie allerlei kuriose und lustige Dinge und lassen dem Zuschauer dabei teilhaben.
Ich hätte mir nie vorstellen können, dass Bill Murray und Scarlett Johansson miteinander so gut funktionieren. Bill Murray gibt seine übliche Rolle, vielleicht etwas ruhiger als sonst, dafür besser. Er bleibt stets sarkastisch und seine Witze beinhalten diesen trockenen Unterton. Seine Figur ist äußerlich zufrieden, doch lassen seine neutralen und in Routine übergegangenen Telefonate mit seiner Frau auf etwas anderes schließen. Scarlett Johansson mimt eine junge Frau, die erst am Beginn ihres Lebens steht und noch nicht weiß, was sie mit ihrem restlichen Leben anfangen soll.
Als ich erfuhr, dass große Teile improvisiert waren, ist mein Respekt für diesen Film noch gestiegen. Außerdem ist er einer der schönsten Arthousefilme der letzten Jahre.
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aberaber 2012/02/18 13:02:39
Kommentar löschenRuhiger, fast kontemplativer Film.
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M4x1k1ng 2012/01/22 20:45:34
Kommentar löschen"Lost In Translation" ist wahrhaftig -wie auch andere Mitglieder bemerkt haben- keineswegs in ein bestimmtes Genre zuzuordnen. Er hat von allem etwas und das macht ihn zu einem besonderem Film.
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DerDude_ 2012/01/18 20:36:32
Kommentar löschenÜber "Lost in Translation" wurde schon viel geschrieben und daher mach ich es kurz :
Ein wirklich schöner Film der von einer wirklich melancholisch ,verträumten Art geprägt ist ,aber dennoch einen wirklich erheiternde Stimmung rüberbringt .
Mithilfe von einem authentischen Drehbuch und nicht weniger authentischen Darstellern ,liegt seine größte Stärke darin liegt , die Emotionen der beiden Prontagonisten wunderbar auf den Zuschauer zu übertragen.
Vielleicht etwas zu kurz aber dennoch ein wirklich netter und wahrmherziger Film zum immer wieder schauen.
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Glücksritter 2012/01/09 02:18:32
Kommentar löschenStill und doch gigantisch. Kein Film der vielen Wörter. Es zählt einzig und allein das Zwischenmenschliche, so wunderbar dargestellt wie nirgendwo anders. Ein Kunstwerk. Unantastbar.
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Rukus 2012/01/08 03:23:25
Kommentar löschenEigentlich eine tolle Geschichte und ein guter Film, aber hier und da verliert er mich. Am Ende stellt sich für mich irgendwie die Frage, ob Männer schizophrene Spinner sein sollen!? Der verquere Suff-ONS und dann das Fax? Ersteres war für mich ein Bruch im Film, der sich einfach falsch anfühlte - und ich meine hier nicht nur moralisch oder "romantisch". Es geht mir um die Geschichte. Schade.
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freshtrader 2012/01/06 16:31:45
Kommentar löschenFor relaxing time.... make it a Santory time...
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freakualizer 2012/01/05 20:17:15
Kommentar löschenGestern noch einmal in der richtigen Stimmung geguckt und schon seit einigen Tagen darauf gefreut. Gibt direkt einen Punkt mehr und nun ist er mein Lieblingsfilm! :)
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sachsenkrieger 2012/01/06 01:43:09
Antwort löschenJa, das ist ne gute Idee. Den gebe ich mir die Tage auch mal wieder.
freakualizer 2012/01/06 17:35:15
Antwort löschenDann viel Spaß! Passt stimmungsmäßig hervorragend zu unserem derzeitigen Wetter. ^^
Gerry1974 2012/01/02 19:33:55
Kommentar löschen"Lost in Translation" zeigt uns die wahre Liebe zweier Menschen,die zum Teil hielflos und verloren erscheinen und doch so nahe sind.Einer meiner ganz persönlichen Lieblingsfilme,weil er ehrlich und wunderschön zugleich erscheint.
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