Lost in Translation

Lost in Translation (2003), US
Laufzeit 105 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Kinostart 08.01.2004

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7.7 Kritiker
109 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.9 Community
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von Sofia Coppola, mit Bill Murray und Scarlett Johansson

Sofia Coppola lässt in Lost in Translation zwei einsame Seelen in Tokio aufeinander treffen und begeisterte mit diesem melancholischen Seufzer von einem Film Millionen von Kinozuschauern.
Bob Harris (Bill Murray) ist ein Filmstar im mittleren Alter und gerade in Tokio, um einen Werbespot für eine japanische Whiskeymarke zu drehen. Dabei steckt er bis zum Hals in der Midlife-Crisis. In einem Hotel trifft er auf die junge Charlotte (Scarlett Johansson), die unglücklich verheiratet ebenfalls in einer Lebenskrise steckt. Zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte.

Der in nur 27 Tagen gefilmte Lost in Translation stellt für Regisseurin Sofia Coppola ein ganz persönliches Projekt dar. So soll die Rolle des Ehemannes von Charlotte an Coppolas Ex-Mann, den Regisseur Spike Jonze, angelehnt sein. Auch die Inspiration für die Handlung des Films stammt aus Coppolas engstem Familienkreis: Der Vater der auf wehmutsvolle Dramen spezialisierten Regisseurin, Regielegende Francis Ford Coppola, drehte einst einen Whiskeywerbespot für die Marke Santori in Tokio. Eben diese Marke wird in Lost in Translation von Bill Murray beworben. Diesem schrieb Coppola die Rolle des Bob Harris auf den Leib. Hätte Murray abgelehnt, wäre aus dem Projekt wohl nichts geworden, so zumindest die Regisseurin in einem Interview. Der leicht exzentrische Star erschien allerdings erst am ersten Drehtag auf dem Set und sorgte so für Unsicherheit, ob er überhaupt auftauchen würde. Gerade für Bill Murray sollte sich Lost in Translation aber als eine weise Karriereentscheidung herausstellen: Er gewann für seine traurig-komische Darstellung diverse Preise, darunter den Golden Globe für den besten Hauptdarsteller und wurde für den Oscar nominiert. Letztere Auszeichnung durfte Sofia Coppola für ihren bittersüßen Liebesfilm mit nach Hause nehmen. Sie gewann in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“. In ihrer Dankesrede bezeichnete sie Bill Murray liebevoll als „ihre Muse“. (KJ)

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Cast & Crew


Kritiken (10) — Film: Lost in Translation

Stefan_R.: Mann beisst Film

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10.0Lieblingsfilm

Weder ausschließlich Liebesfilm noch eine durch und durch lustige Komödie, ist „LOST IN TRANSLATION“ von allem etwas. Dem Zuschauer wird eine fremde Metropole in wunderbaren Bildern nähergebracht, man schmunzelt über die amüsanten Situationen, die sich während der nächtlichen Streifzüge ergeben, und - SPOILER - verdrückt eine Träne, wenn sich Bob und Charlotte am Ende ein letztes Mal umarmen, bevor jeder von ihnen seinen Weg geht.

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

arillo

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Solltest du aber trotzdem, wirklich. Der Film bietet viel zu viel um ihn nur deshalb zu ignorieren, weil man das Ende kennt.
Trotzdem ungeschickt vom Verfasser.


mew

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ohne witz! das hätte mein leben versaut, wenn ich den film noch nicht gesehen hätte :D


Fricki76: Asianfilmweb.de

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7.0Sehenswert

Japan. Das Land des Lächelns. Auf heimischem Terrain bringt man damit kleine, wild fotografierende Menschein in Zusammenhang. Kampfsport und Samurai-Ehre. Doch Japan ist weit mehr als das. Und das bedeutet nicht zwangsläufig, dass man diese Menschen oder deren so völlig fremdartiges Verhalten dann in deren Land besser verstehen würde. Und diese Verlorenheit zweier Amerikaner im anonymen Großstadtdschugel Tokios ist dann auch, wie der Titel schon sagt, das Thema dieser etwas anderen Komödie, die dieser Tage von allen Filmkritikern über den Klee gelobt wird.

Bob Harris (Bill Murray), ein alternder US-TV-Star inmitten der besten Midlife-Crisis, hat das hochbezahlte Werbeangebot einer japanischen Whisky-Marke angenommen und reist für eben diese Werbeaufnahmen nach Tokio. Nach einem Tag Fotoshooting lernt er schlaflos vom Jetlag an der Hotelbar die frischverheiratete Charlotte (Scarlett Johansson) kennen. Diese begleitet ihren Mann, einen erfolgreichen Fotografen auf einer…

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Ziad

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Sehr schöne Kritik, aber wieso nur 7 Punkte?


dominik-narinder

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zusammen mit "nirvana" der schlechteste und langweiligste film, den ich je gesehen habe...


sushi25: movie-fan.de

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8.0Ausgezeichnet

Wunderbarer Film mit einer großartigen Scarlett Johansson und einem ebenso großem Bill Murray.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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10.0Lieblingsfilm

"Lost in Translation" ist einer der Filme die man gesehen haben muss. Eine tolle Geschichte, tolle Bilder und tolle Schauspieler machen den Film zu einem Genuss. Dieser Film hat den Oscar für das beste Drehbuch wahrlich verdient.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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10.0Lieblingsfilm

[...]Sofia Coppola fängt diese Emotionen und Stimmungen ein und kleidet sie in feinsinnige Bilder, die stets den richtigen Ton treffen. Ihr Inszenierungsstil ist behutsam und zurückhaltend. Kein Wort zu viel kommt über die Lippen der Akteure, es sind viel mehr die Bilder die hier sprechen. Der Plot, die zu Grund liegende Story-Line ist simpel, es geschieht Wenig und doch aber so Viel. Das lakonische Spiel Bill Murrays, das nuancierte und bezaubernde Spiel von Johansson tragen diesen Film, lassen ihn ruhig daher gleiten. Jeder Ton des wundervollen Scores, der sich in perfekter Weise an seine jeweilige Umgebung anpasst, ist an der richtigen Stelle. Nichts wirkt aufgesetzt, nichts übertrieben,[...]

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Birgit Heidsiek: dpa Birgit Heidsiek: dpa

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8.5Ausgezeichnet

"Lost in Translation" ist eine zauberhafte Großstadt-Odyssee, die durch das subtile Spiel der beiden Hauptdarsteller überzeugt, was ihnen jeweils eine Golden-Globe-Nominierung einbrachte. Während Murray sein komödiantisches Talent voll entfalten kann, brilliert die 19-jährige Johansson durch ihre vielfältige Ausdruckskraft, wofür sie bereits bei den 60. Filmfestspielen von Venedig mit dem "Premio Controcorrente" ausgezeichnet wurde.

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Brigittes Helm

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Wie kann man nur einen solchen Quatsch schreiben?


HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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9.5Herausragend

Im Grunde sind es vertraute Witze über das Land der aufgehenden Sonne, aber Coppola reißt sie nicht zur Charakterisierung des Einheimischen, sondern des Fremden. Sie beschreiben nicht die Ulkigkeit der Söhne Nippons, sondern die Verlorenheit des Besuchers. [...] "Lost in Translation" ist so frisch und verspielt, wie man es von einer 32-jährigen Filmemacherin erwarten darf. Und zeugt zugleich von so viel Reife und Weisheit, wie sie die meisten 64-Jährigen noch nicht haben.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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9.0Herausragend

LOST IN TRANSLATION ist zart und versponnen, reserviert und scheu, ohne jede Hybris. Komödie und Tragödie treffen sich. Alles ist möglich in der zärtlichen Geschichte dieser beiden Gestrandeten, bis zum Ende. Aber es bleibt unspektakulär.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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8.0Ausgezeichnet

[Die Regisseurin] blickt nicht hinter die Stereotypen, sondern belässt es dabei, sie als Teil eines unlösbaren Rätsels vorzuführen. Was ihren Film gerettet hat, ist ihr Mut zum Innehalten: Beharrliche Einstellungen in stillen Hotelzimmern geben ihren Darstellern die Möglichkeit, ihre Figuren zum Funkeln zu bringen.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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4.0Uninteressant

Aufgeblasene Allgemeinplätze mit wichtiger Mine serviert. Arthaus für Lehrerehepaare die schon American Beauty für gewagt hielten.

10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

Ziad

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Du Arsch xD


Le Samourai

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@ Silentist: Aber echt. Lange nicht mehr SO einen Blödsinn gelesen.



Kommentare (172) — Film: Lost in Translation

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Bewertung5.5Geht so

Verlorenheit, Orientierungslosigkeit sowie die Unfähigkeit zur Kommunikation - mit derartigen Themenkomplexen versucht Sofia Coppola sich dem trostlos anonymen Leben in der Großstadt zu nähern. Dabei scheitert sie jedoch am überlebensgroßen, italienischen Vorbild: La dolce vita. Anstatt Fellinis Motive zu aktualisieren bzw. eine neue Sichtweise zu entwickeln, wird trivialisiert, dergestalt lassen leider die ständigen Albernheiten die zum Teil surreal anmutende Bildsprache zur rein artifiziellen Pose gerinnen. Und so bleibt letztendlich die Regisseurin dort, wo sie voraussichtlich immer bleiben wird - im Schatten ihres Vaters.

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Le Samourai

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So ein PERFEKTER Schluss! Top5-Filmküsse ever. :)
Ich mag das Lied sowie den ganzen Soundtrack. Werde mir das Album besorgen, danke!! :)


Anoirja

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Brrrr. Immerhin können wir uns auf TJ&MC einigen - mehr Konsens ist absolut nicht drin. Kannst ja mal Bescheid geben, ob dir das Album gefällt. :)


Brigittes Helm

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Bewertung2.0Ärgerlich

Der Film ist wie die anderen Chjck Flicks von Sofia C. einfach nur Hochglanz-Mist auf Mädels-Niveau. Kann ich gar nichts abgewinnen, trotz Murray und Johansson. Bonbonrosa Tütü-Scheisse, diesmal zur Abwechslung in Tokio. Söfchens Pubi-Träume sind mir sowas von piepegal. Piep piep, jetzt haben mich einige sicher nicht lieb.

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Brigittes Helm

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Müsste es nicht besser heißen Die Samourai;-). Kleiner Scherz. Ich glaube auch, es ist eher ironisch gemeint, was er da schreibt......


Le Samourai

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Jenny: ach Quatsch, die Brigitte meint das auch nicht ernst :)
Mark: Kein Kommentar.
Brigitte: Nö. todernst.


Le Samourai

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Grund, warum ich seit meinem 19. Lebensjahr in Scarlett Johansson verliebt bin, bekommt jetzt endlich mal sein wohlverdientes Herz.
Mir fehlen die Worte, um die Schönheit dieses modernen Meisterwerkes treffend zu beschreiben. I'm sorry.

bedenklich? 28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 58 Antworten

cacavas61

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Eraserhead hat bei mir auch ne 10 gekommen. ;-)


Le Samourai

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Von mir 9. Aber 10 respektiere ich natürlich auch! ;)


KAIZA

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gut der Film is nicht jeder mann sache,weil er ja sooooo langweilig ist.
Ich gibs ja zu er is hart und schwere kost....allerdings fand ich ihm zum
träumen schön....diese sehnsucht,einsamkeit und melancholie hach:)
dazu noch dieser Soundtrack und diese location:)
gute filme machen liegt wohl in der Familie;)

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russell

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Bewertung2.5Ärgerlich

weil weder murray noch johansson mich besonders berühren können und die erzählte geschichte mich auch nicht zu erreichen wußte, sind die 2,5 punkte eine freundliche anerkennung für kamera + musik.

das dabei herauskommende "ärgerlich" trifft allerdings nicht zu; bloß ist mir die für´s "uninteressant" nötige punktzahl zu hoch.

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SienanntenihnMücke

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Bewertung10.0Herausragend

Ich kann nicht anders als 10.0 zu vergeben. Einfach eine wundervolle, bildgewaltige, lustige, traurige, rundum tolle Reise!

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Markbln

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Bewertung4.0Uninteressant

Ein typisches Fanmovie und ein Hype bis zum gehtnichtmehr.
Wenn am Ende des Films am meisten darüber gesprochen wird, was wer wem ins Ohr geflüstert hat, ist das ein netter Gimmick, aber mehr nicht. Klisscheegetränkte Bilder, die sich an sich selbst besaufen reichen mir nicht.
Was bleibt ist die schöne Mucke und ein dünnes Script.

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Le Samourai

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DÜNNES Script? :D


Markbln

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naja, für dich wirds reichen. ":D"


napathy

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Bewertung9.5Herausragend

"Lass uns nie wieder hierherkommen. Es würde nie wieder so lustig werden."
Die Einsicht Charlottes, erwidert von Bob, die zum zentralen Element der Tragikomödie Coppolas wird, dass alles im Leben nie mehr so sein wird, wie es einmal war. Vergänglichkeit.
Eine wahnwitzige Idee, ein Ausbruch aus den Fängen des Alltagtrotts, ein Ausbruch aus der bei weitem nicht zufriedenstellenden Beziehung, als Gefängnisausbruch getarnt.
Ein Ausbruch, zu dem es nie kommen wird, der aber trotzdem auf eine gewisse Art und Weise stattgefunden hat, zumindest in den Köpfen der beiden Hauptdarsteller, bedingt durch die Einsamkeit, die beide verbindet.
Es spielt keine Rolle, ob der Partner, wie bei Charlotte, direkt in der Nähe ist oder wie bei Bob, räumlich distanziert, wenn nicht mehr ausreichend Liebe vorhanden ist, wird ein kommendes „Unglück“ beider unausweichlich. Das Miteinander der Protagonisten wirkt so vertraut und spielerisch, obwohl sie die erste halbe Stunde des Films nicht aufeinandertreffen. Das Beisammensein der beiden lässt sie und den Zuschauer alles um sich herum vergessen, sie verlieren sich in dem Moment. Der anfängliche Wunsch nach der Anreise, so schnell wie möglich wieder weg zu sein, löst sich nach dem Aufeinandertreffen der Hauptrollen in Rauch auf und einer Verlängerung der gemeinsamen Zeit wird entgegen gesehnt. Das Ausleben von (Kindheits-)Träumen scheint möglich und greifbar, eine Woche lang wird alles Andere vergessen. Wahre Nähe, wahrhaftige Liebe, Das Gefühl jemand zu sein und gebraucht zu werden, intensiver Kontakt und gemeinsame Erlebnisse erschaffen eine Liebesgeschichte, die eigentlich keine ist. Die Beziehung der Protagonisten ist zum Scheitern verurteilt. Dennoch versuchen sie es, die Ironie des Schicksals. Das Wissen, dass eine Rückkehr zum vorherigen Leben unmöglich ist, hindert Bob und Charlotte nicht daran ihrem Herzen zu folgen.
Für mich hatte das Zusammenspiel der Beiden auch nie den Anschein einer freundschaftlichen Beziehung, denn Liebe kennt kein Alter.
Es ist ein fließender Übergang vom „Sie“ zum „Du“, der auch nicht sprachlich vollzogen wird. Actions speak louder than words do als Leitmotiv.
Weg von Langeweile, dem tristen Sitzen am Fenster, der trüben, nachdenklichen und melancholischen Stimmung, hin zu Spaß und Freude. Das (erneute) Durchleben einer Beziehung, wenn sie noch gerade am Anfang steht, ein Zustand wonach sich Beide sehnen.
Der Film kommt völlig ohne Sex-Szenen aus und zeigt damit sehr deutlich, die mögliche, weitaus bedeutsamere Verbindung zweier Menschen.
Wer sich hier nicht in Scarlett verliebt (in deren Rolle ich mich übrigens selbst wiederfinde) ist für mich ein Unmensch.
Und wenn der Film mittendrin aufgehört hätte, hätte ich heute Nacht womöglich kein Auge zudrücken können und wäre vermutlich an einer Hotelbar gelandet auf der Suche nach einer Seelenverwandten.
Diese starken Emotionen sollte ein Film in einem auslösen können und er schafft das bei mir mühelos.
Mich hat er immerhin dazu veranlasst meine erste Kritik zu schreiben ;)
Die Geschichte fühlt sich so unfassbar echt an, der Film regt mich zum Nachdenken an. Dank ihm will ich weg von irgendwelchen gesellschaftlichen Zwängen, Vorstellungen von Ehe, die dazu verurteilt sind im Laufe der Zeit Leid zu verursachen. Fliehen vor der Vergänglichkeit, zu der wir alle verdammt sind. Schmunzeln lassen mich gesetzliche Verbote der Bigamie.
Nur 9,5 Punkte, weil ich nie erfahren werde, was er ihr am Ende ins Ohr geflüstert hat.
Abschließend lässt sich nur noch sagen/singen: what's so funny about peace, love & understanding?

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sachsenkrieger

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Film wie ein guter Whiskey (wenn man Whiskey mag) mit einem glänzenden Bill Murray in einer seiner wirklich guten Rollen (weiß nicht, warum Sean Penn immer die Oscars abräumt). Schöne Geschichte..........psssst........auch für Männer!

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schlix

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Ich glaube, der Film wird jetzt nochmal mit einem lecken Laphroaig genossen.


Mr.English

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Zur Primetime nur Santory Time


msd3003

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Bewertung9.5Herausragend

Ein wunderbarer Film, der mit wenig Dialogen auskommt und unfassbar viele Aspekte einer Begegnung zweier Menschen im Chaos der (Großstadt)-Welt auffängt.

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jack&daniels

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Bewertung7.0Sehenswert

Zweifelsohne ist es schön anzusehen, wie die vermutlich einzigen beiden traurigen, von Schwermut und Jetlag geplagten Menschen in einer vor völlig überdrehten und rastlosen Menschen beinahe berstenden Stadt nur in Anwesenheit des jeweils anderen zu einem Lächeln finden. Zudem verkaufen sowohl Bill Murray als ausrangierter Schauspieler, der seiner Umwelt nur mittels Ironie etwas abgewinnen kann, als auch Scarlett Johansson als vernachlässigte Ehefrau mit süßem Schmollmund und melancholischem Blick ihre Rollen auf äußerst authentische Art. Die Idee der Geschichte, welche von zwei Menschen erzählt, die sich ungeachtet jedweder persönlicher Hintergründe, ganz gleich ob Alter, oder Ehepartner, aufeinander einlassen, obwohl sie sich nicht kennen, und sich das Leben im anstrengenden Tokyo erträglich gestalten, ist in der Tat sehr gelungen.
Bedauernswert ist lediglich, dass die Art und Weise in der die Geschichte von "Lost in Translation" erzählt wird, zusehends einer recht nüchternen Berichterstattung gleicht, welche hinsichtlich einer vermeintlichen Spannungskurve eher zu wünschen übrig lässt. Die dennoch von Schauspielern, sowie der Geschichte als solchen transportierten Emotionen sind es letzten Endes aber wert, sich ein Bild von der reizenden Begegnung zweier vollkommen unterschiedlicher, kummervoller Menschen zu machen.

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Prechtl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

„Lost in Translation“ ist Sofia Coppolas zu Film gewordene Liebeserklärung an Tokio, den Menschen und deren widersprüchliche Kultur. Einerseits findet man an jeder Straßenecke etwas, das blinkt und leuchtet und man denke nur an die Toiletten, die von selber spülen, wenn man aufsteht. Andererseits sind die Japaner sehr traditionell und auf ihre Kultur bedacht und in dieser Hinsicht scheinen sie den Europäern gegenüber oft als altmodisch. Ich fand es sehr schön, einen kleinen Teil von alldem in diesem Film wiederzufinden.

Im Film treffen sich zwei sehr unterschiedliche Menschen verschiedenen Alters aufeinander, die eine Sache miteinander teilen: Aufgrund des Jetlags können sie nachts nicht schlafen. Sie treffen sich nachts in der Hotelbar und beschließen, gemeinsam Dinge zu unternehmen. Zwischen ihnen entsteht eine Freundschaft, wohl wissend, dass sie nicht länger als bis zum Ende ihrer Abreise halten wird. Gemeinsam erleben sie allerlei kuriose und lustige Dinge und lassen dem Zuschauer dabei teilhaben.

Ich hätte mir nie vorstellen können, dass Bill Murray und Scarlett Johansson miteinander so gut funktionieren. Bill Murray gibt seine übliche Rolle, vielleicht etwas ruhiger als sonst, dafür besser. Er bleibt stets sarkastisch und seine Witze beinhalten diesen trockenen Unterton. Seine Figur ist äußerlich zufrieden, doch lassen seine neutralen und in Routine übergegangenen Telefonate mit seiner Frau auf etwas anderes schließen. Scarlett Johansson mimt eine junge Frau, die erst am Beginn ihres Lebens steht und noch nicht weiß, was sie mit ihrem restlichen Leben anfangen soll.

Als ich erfuhr, dass große Teile improvisiert waren, ist mein Respekt für diesen Film noch gestiegen. Außerdem ist er einer der schönsten Arthousefilme der letzten Jahre.

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aberaber

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ruhiger, fast kontemplativer Film.

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M4x1k1ng

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Bewertung7.5Sehenswert

"Lost In Translation" ist wahrhaftig -wie auch andere Mitglieder bemerkt haben- keineswegs in ein bestimmtes Genre zuzuordnen. Er hat von allem etwas und das macht ihn zu einem besonderem Film.

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DerDude_

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Über "Lost in Translation" wurde schon viel geschrieben und daher mach ich es kurz :
Ein wirklich schöner Film der von einer wirklich melancholisch ,verträumten Art geprägt ist ,aber dennoch einen wirklich erheiternde Stimmung rüberbringt .
Mithilfe von einem authentischen Drehbuch und nicht weniger authentischen Darstellern ,liegt seine größte Stärke darin liegt , die Emotionen der beiden Prontagonisten wunderbar auf den Zuschauer zu übertragen.
Vielleicht etwas zu kurz aber dennoch ein wirklich netter und wahrmherziger Film zum immer wieder schauen.

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Glücksritter

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Still und doch gigantisch. Kein Film der vielen Wörter. Es zählt einzig und allein das Zwischenmenschliche, so wunderbar dargestellt wie nirgendwo anders. Ein Kunstwerk. Unantastbar.

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Rukus

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Bewertung6.5Ganz gut

Eigentlich eine tolle Geschichte und ein guter Film, aber hier und da verliert er mich. Am Ende stellt sich für mich irgendwie die Frage, ob Männer schizophrene Spinner sein sollen!? Der verquere Suff-ONS und dann das Fax? Ersteres war für mich ein Bruch im Film, der sich einfach falsch anfühlte - und ich meine hier nicht nur moralisch oder "romantisch". Es geht mir um die Geschichte. Schade.

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freshtrader

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Bewertung7.5Sehenswert

For relaxing time.... make it a Santory time...

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freakualizer

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Gestern noch einmal in der richtigen Stimmung geguckt und schon seit einigen Tagen darauf gefreut. Gibt direkt einen Punkt mehr und nun ist er mein Lieblingsfilm! :)

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sachsenkrieger

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Ja, das ist ne gute Idee. Den gebe ich mir die Tage auch mal wieder.


freakualizer

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Dann viel Spaß! Passt stimmungsmäßig hervorragend zu unserem derzeitigen Wetter. ^^


Gerry1974

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Lost in Translation" zeigt uns die wahre Liebe zweier Menschen,die zum Teil hielflos und verloren erscheinen und doch so nahe sind.Einer meiner ganz persönlichen Lieblingsfilme,weil er ehrlich und wunderschön zugleich erscheint.

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