Buh-Rufe für Oliver Stones Äußerungen zu HitlerBearbeiten

Veröffentlicht am 27.07.2010, 09:30

Nachdem bereits Mel Gibson für seine antisemitischen Ansichten von Medien und Öffentlichkeit auf Schärfste kritisiert wurde, wird nun auch Oliver Stone diesbezüglich unangenehme Aufmerksamkeit zuteil. In einem Interview mit der Sunday Times machte er mehrere Bemerkungen, die als antisemitisch gewertet wurden.

Oliver Stone Oliver Stone © quealucine.com

Oliver Stone, der weltweit bekannte Regisseur von Platoon, The Doors, Natural Born Killers und jüngst Wall Street 2: Geld schläft nicht äußerte in einem Interview einige Kommentare, die anschließend von der Öffentlichkeit als antisemitisch interpretiert wurden. Am Montag sprach er mit der Londoner Sunday Times über seinen neuen Dokumentarfilm South of the Border sowie die bald anstehenden Serie The Secret History of America.

Hier sprach er davon, dass Hitler den Russen weitaus mehr angetan hätte als den Juden und dass er eine jüdische Dominanz in den Medien sehe. Ferner sagte er: „Hitler war ein Monster und ein verrückter Psychopath. Aber so wie Frankenstein ein Monster war, zu dem es einen Dr. Frankenstein gab. Er ist ein Produkt seiner Zeit.“ (latimesblogs.com)

Die Bemerkungen von Oliver Stone blieben nicht lange unbeantwortet. Kurz darauf veröffentlichte das American Jewish Committee einen Artikel, in dem es hieß, dass Oliver Stone sich mit derlei Ansichten als Antisemit geoutet habe. Ebenso verglichen ihn die Autoren an dieser Stelle mit Mel Gibson (Die Passion Christi), der mit seinen judenfeindlichen Äußerungen schon länger in den Medien für Aufsehen gesorgt hatte.

Noch am selben Tag entschuldigte sich Oliver Stone für seine Aussagen gegenüber der Sunday Times: „Ich habe eine ungeschickte Bemerkung über den Holocaust gemacht, was ich bereue und mir sehr Leid tut.“ Er fügte außerdem hinzu, dass wir noch lange dem Holocaust gedenken und die Menschen sich weiterhin an diese Grausamkeit erinnern werden müssen – „und es war [nun mal] eine Grausamkeit.“ (hollywoodreporter.com)

Bereits im Januar hatte Oliver Stone für Aufregung gesorgt, als er behauptete, dass Hitler ein einfacher Sündenbock sei. In seiner zehnteiligen Serie The Secret History of America will er sich nun an einer gründlichen Untersuchung des Stalin- und Hitler-Regimes versuchen. Zuvor läuft jedoch sein neuester Film Wall Street 2: Geld schläft nicht am 24. September in den USA an. Mal sehen, inwieweit sich die Kommentare von Oliver Stone auf die Einspielergebnisse auswirken.


Scout_Finch (Alina Impe)

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über Buh-Rufe für Oliver Stones Äußerungen zu Hitler
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dAShEIKO

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Nun...
...was war jetzt so falsch? Hm. vermutlich ist man schon antisemitisch, wenn man hierzu einen Kommentar schreibt. Aber vieleicht sollte man eine FSK für Nichtauszusprechende Worte machen: Juden, Kinder, Managergehälter, Bundesbahn. Man sollte solche Worte grundsätzlich vermeiden, weil offensichtlich der Inhalt, den sie transportieren sollten mit der Benutztung der Worte nicht mehr von belang zu sein scheint.

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King_Alpa

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Sie dürfen nich Bombe in einenm Flugzeug sagen


Francois_Jessen

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Anscheinend hat Mr. Stone beim Filmemachen ein glückliches Händchen, aber was die Rhetorik angeht, muss er wohl noch etwas üben ;)
Zumindest gesteht er sich und der Öffentlichkeit ein, mit der Wortwahl etwas fehl am Platz gewesen zu sein, daher kann man Oliver Stone wohl auch nicht auf eine Stufe mit Mel Gibson stellen. Zumal er in einigen Punkten sicher auch recht hat, aber solche Meinungen sollte man wohl besser für sich behalten. Hoffen wir mal, dass dies den zukünftigen Projekten keinen Dämpfer verpasst. Ich bin gespannt.....

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BliBble

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Es scheint im Grunde völlig egal zu sein, was man zu diesem Thema sagt, am Ende ist man wegen irgendeiner unbedachten Bermerkung sowieso Antisemit.

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J0J0

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Muss ja echt schlimm sein.


doctorgonzo

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Mal nach den nackten Zahlen gerechnet hat Stone nicht mal Unrecht. Und dass Hitler ein Produkt seiner Zeit war, ist ja auch nicht grundsätzlich falsch. Jede Zeit gebiert solche Wesen, nur nicht in jeder kann sich dieses Wesen dann auch in dem Maß nach oben katapultieren.
Ich finde, wenn die oben wiedergegebenen Passagen tatsächlich seine Worte waren, dann ist das weit weg davon, sich als Antisemit zu präsentieren.
Ich bin nun sicher kein Antisemit und über jüdische Dominanz im Fernsehen habe ich noch nie tiefer nachgedacht, auch wenn mir bewußt ist, dass zahlreiche Film- und Fernsehproduzenten dem jüdischen Glauben anhängen, oder zumindest jüdischen Ursprungs sind, das kann jeder feststellen, der im Abspann mal die Namen liest, statt aufs Klo zu gehen.
Ich bin generell der Meinung, dass Religion zuviel Einfluss auf das öffentliche Leben hat, ganz egal, welche.
Dieses Problem ist in den USA bekanntermaßen noch schlimmer und man täte gut daran, sich im Umgang mit Religiosität ein wenig Lockerheit und Distanz anzueignen, zumal die großen Buchreligionen ohnehin viel zuviel gemeinsam haben ("es geht doch nicht um die dummen kleinen Unterschiede, es geht um die größeren, dümmeren Gemeinsamkeiten"), als dass sich eine erlauben könnte, über die andere herzuziehen.
Leider nur hat in den USA jede Vereinigung religiöser Spinner (ganz gleich ob anerkannt oder Sekte) einen riesigen Lobbyverband, der nur darauf wartet, dass irgendwer, der einigermaßen bekannt ist, sich über sie äußert, damit man sich darüber aufregen kann und wieder ein wenig Aufmerksamkeit bekommt.
Schöne Welt.

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Strygwyr

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@ ortega lorre
was für ein geistiger durchfall - dafür sollte man dich sofort sperren
kann bigdi was für die vergasung von den juden`? ich glaube nicht. können ca. 99% der noch lebenden deutschen was dafür? ich glaube nicht.
wird man sobald man das wort "jude" auch nur in gedanken hat sofort von irgendwelchen möchtegern-korrekten vollidioten vollgelabert? leider schon .


BigDi

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@Ortega Lorre: Deinen ersten Post verstehe ich aber auch nicht so ganz?


BigDi

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"Hitler [habe] den Russen weitaus mehr angetan [...] als den Juden":

Im Laufe des Zweiten Weltkrieges kamen ca. 6.000.000 Juden und 27.000.000 (anderen Schätzungen zufolge gar weit über 30.000.000.) Sowjetbürger um. Um diese Zahlen vergleichen zu können, muss man gewiss kein Mathematikstudium hinter sich haben.

"eine jüdische Dominanz in den Medien":

Über welche Opfer des Zweiten Weltkrieges wird denn am meisten berichtet? Mit welcher von Hitler gehassten und zur Auslöschung verurteilten Gruppe setzen sich denn Filme etc. am häufigsten auseinander? Man sollte nicht vergessen, dass Hitler nicht nur alle Juden auslöschen wollte, sondern nach möglichkeit auch alle slawischen Völker (und später wohl auch alle Afrikaner etc.) - sprich alle, die er als "Untermenschen" ansah. Die Juden sind gewiss nicht die einzigen Opfer des Zweiten Weltkrieges, aber ich glaube, dass dieser Eindruck bei einigen durchaus entstehen könnte.

"[Hitler] ist ein Produkt seiner Zeit.":

Was ist daran denn so falsch? Wäre seine Zeit völlig in Ordnung gewesen, wären ihm sicherlich nicht so viele Menschen gefolgt. Jedes große Verbrechen ist in den gesellschaftlichen und politischen Umständen verankert, die dieses umgeben haben. Ohne den Ersten Weltkrieg hätte es Hitler sicherlich so nicht gegeben. Was ist denn antisemitisch daran, so etwas zu behaupten?

"Hitler [ist] ein einfacher Sündenbock.":

Das ist sicherlich zu weit gegriffen - ein Mensch, der sich eine ganze menschenverachtende Ideologie ausdenkt, ist kein einfacher Sündenbock. Hier sollte Mr. Stone etwas mehr auf seine Wortwahl achten - oder diese Aussage als eine Möglichkeit, nicht als eine Tatsache hinstellen und besser begründen.

Das Problem ist, dass jeder, der auf welche Art und Weise auch immer bestimmte Aspekte des Zweiten Weltkriegs und des Umgangs damit hinterfragt, sofort als ein Antisemit bezeichnet wird. Sobald die Wörter "Juden" oder "Holocaust" in irgendeinem Zusammenhang auftauchen, der nicht darauf begrenzt ist, noch einmal zu betonen, wie grausam Hitler und die Deutschen damals doch gewesen sind, gibt es osfort Anschuldigungen von wegen Antisemitismus und Volksverhetzung. Stelle eine These auf, dass es möglich seie, dass die Siegermächte die Zahlen der Opfer des Holocaust ein wenig "hochgeschraubt" haben (also ich hätte das an Churchilss/Roosevelts/Stalins Stelle garantiert gemacht), um Deutschland damit in einem noch schlechterem Licht darstellen zu können, und schon bist du ein Holocaustleugner, Hitleranhänger und was auch sonst immer.

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BigDi

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@Movie Shackster: Stimmt, das hatte ich nicht bedacht.


Bonsta

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Als ob das irgendeinen Sinn machen würde Opferzahlen zu vergleichen. Wer sich wie Stone auf solch einen holprigen Pfad begibt, muss sich nicht wundern dafür angegriffen zu werden.


guggenheim

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"Hier sprach er davon, dass Hitler den Russen weitaus mehr angetan hätte als den Juden..." Entschuldigung, aber diese Aussage ist schlicht und einfach nur dumm. Es ist wohl richtig, dass während der deutsch-sowjetischen Kriegshandlung ca. 25 Millionen Sowjets zu Tode kamen und dagegen nehmen sich ca. 6 Millionen "gering" aus. Aber ein Rechenexempel zu starten, ist daneben.
1. befanden sich Juden nicht im Krieg, sie wurden zusammengetrieben, deportiert und vernichtet, nicht in einer kriegerischen Auseinandersetzung getötet, sondern bürokratisch vernichtet!
2. Sowjetunion gegen Nazi-Deutschland war auch ein ideologischer Kampf (ausdrücklich ohne Wertung, dass die eine oder andere besser gewesen wäre!). Das Judentum ist hingegen keine Ideologie, sondern eine Religion. Verfolgung (eine wichtige Vokabel!) aufgrund des Glaubens hat eine andere Dimension als ein Krieg.
3. Hitler hat der Sowjetunion nicht nachträglich geschadet, hat nicht dazu beigetragen, dass Jahrhunderte alte Ressentiment eine Renaissance erlebten und das Feindbild des brunnenvergiftenden Juden wieder aufkam. Die Sowjetunion respektive Russland hat internationales Standing, der jüdische Staat Israel (ohne mich in eine Debatte über die israelische Politik stürzen zu wollen) ist bis heute ständig in Gefahr, wird bedroht und angefeindet.

Dass die Sowjetunion durch den Russlandfeldzug große Verluste hatte, ist unbestritten und auch unverzeihlich. Aber aufzurechenen, auf welcher Seite die größeren Verluste waren und daraus abzuleiten, wem Hitler mehr geschadet hat, ist lächerlich.
Und es gilt eine einfach Regel: wenn man es nicht richtig erklären kann (weil man es nicht besser weiß, weil man nicht ausreichend Zeit für seine Ausführungen hat etc.), dann sollte man die Schnauze halten.
Stone ist sicherlich kein Antisemit, er ist höchstens ein Grasdackel...

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BigDi

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Gut, das kann ich schon besser nachvollziehen.


johnboy1979

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ok


King_Alpa

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Ich weiß nich ob mein Englisch so schlecht ist, aber der liebe Herr Stone hat nur gesagt, dass Hitler den Russen mehr angetan hat, und in den Medien die Juden aber immernoch als das Hauptopfer Hitlers dargestellt werden. Dies zu bemängen ist doch nicht antisemitisch.

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J0J0

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http://newsgroups.derkeiler.com/Archive/Alt/alt.politics.bush/2010-07/msg00094.html
"The Jewish domination of the media," he says. "There's a major lobby in the United States. They are hard workers. They stay on top of every comment, the most powerful lobby in Washington. Israel has f***** up United States foreign policy for years."

=> Er redet offensichtlich nicht nur vom medialen Fokus auf die Judenverfolgung, sondern von einer jüdischen Dominanz in Medien und US-Außenpolitik. Das ist zumindest sehr nah an antisemitischen Wahnvorstellungen, dem Glauben an eine jüdischen (Welt-)Verschwörung usw.


Mozzerino

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Wie sagte einmal Roger Ebert so schön:
"Political Correctness is the facism of our times."

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__Andie

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leider wahr ._.


Miike

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Unterschrieben!


Sheeeeep

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Bei solchen Themen sollte alle die darüber in der Öffentlichkeit reden (hier:Stone) am besten gar nichts sagen, es wird am Ende eh nur negativ ausgelegt.

Dieser Kommentar enthält keine Wertung seiner Aussagen (ganz heißes Eisen wieder hier).

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J0J0

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Ja, ich wünsche mir auch, dass die meisten Leute da einfach mal die Fresse halten würden.


jozze_w

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Ich verstehe nicht, was alle haben... er hat mit seiner Aussage doch nicht unrecht(zumindest, was ich hier davon lesen kann). Das Einzige, das man ihm negativ anrechnen könnte, wäre die Aussage zur jüdischen Dominanz in den Medien. Das hört sich so negativ gewertet an... Ansonsten finde ich hat er Recht: Hitler, wie jeder andere Mensch auch, ist ein Ergebnis seiner Zeit, er hat den Russen weitaus mehr angetan, da hier auf Zivilisten hingerichtet wurden, vergewaltigt wurden usw. Hier wurde ihnen somit das gleiche angetan, nur bei quantitativ viel mehr Menschen. Ich hasse dieses Hochputschen der Medien einer relativ gemäßigten Aussage einer Person, die etwas mehr im öffentlichen Interesse steht.... einfach nur lächerlich!

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Eneb

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Ich verstehe leider auch zu wenig vom Thema, bekomme aber den Eindruck, dass man die jüdische Gesellschaft, im Gegensatz zu anderen nicht kritisieren darf. Gibt es Beispiele für Kritik die nicht als Antisemitismus ausgelegt wurde?

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J0J0

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@ Duffy:
Wie sind denn diese Zusammenhänge? Nach meinem Verständnis sind Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit zwei Ideologeme, die unterschiedlich funktionieren und verschiedene Feindbilder konstruieren. Ihre Gemeinsamkeit ist vielleicht, dass es sie beide in einer biologisierten/rassistischen Variante gibt.
Der andere Zusammenhang, den du nennst, ist, dass viele Leute in Problem mit beiden haben... aber das sagt ja nicht wirklich was über die Sache aus.


duffy

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Ich glaub ich lasse das lieber. Ihr habt gewonnen. ;)


duffy

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Halb so wild das Ganze. Das die Juden wieder auf die Barrikaden gehen ist klar, das tun die immer und überall. Find ich schlimmer als irgendwelche Bemerkungen seitens irgendwelcher Filmemacher.

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mogo

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Einfach nur typisch. Eine juedische Zeitung hat Kritik veroeffentlicht, aber du siehst die Juden wohl gerne als einheitliche Gruppe, wo jeder das gleiche denkt und das gleiche tut.


duffy

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Jopp.


J0J0

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BUUUUUH!

Das Aufrechnen von Opfern ist eine dumme Geschmacklosigkeit und ein fragwürdiges Argument, dass immer wieder aufgeführt wird, um der Shoa die Besonderheit abzusprechen, die übrigens NICHT in der Quantität bestand.
Und wem das Geschwätz von der jüdischen Dominanz in Medien und Außenpolitik nicht unangenehm auffällt, dem ist wohl nicht zu helfen.

Ob Stone Antisemit ist, weiß ich nicht, aber seine dummen Äußerungen gehen in die Richtung beliebter antisemitischer "Argumente" und hätten daher besser unterbleiben sollen. Einem intelligenten, zumal berühmten Menschen sollte man zutrauen, über seine Aussagen zu reflektieren.

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duffy

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Stimmt ja auch. Nur ist auch ein Oliver Stone nur ein Mensch und als solcher kloppt der auch mal unbedachte Sachen raus. Ist ja nun nicht so das er die Gibson Schiene fährt. :)
Ich finds entschuldbar. Kein Grund ihn zu verteufeln. Über die Brisanz der Worte bin ich mir schon bewußt, eigentlich ist es auch genau das was ich anprangere.


J0J0

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Sanfte Zustimmung. ;-)


Anastasius

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Ellenlange Kommentare...

...beweisen, wie zerbrechlich und komplex die genannten Zusammenhänge sind. Und wie angreifbar man wird, wenn man diese Themen (in welcher Weise auch immer) anschneidet.

Ich kann nur bedauern, dass - obwohl die Welt nachweislich immer aufgeklärter, friedlicher und toleranter wird - immernoch um jeden Fliegenschiss, der irgendeiner Minderheit ins Auge geht, so ein leeres Durcheinander gemacht wird.

Es gibt durchaus wichtigere und vor allem zeitgemäßere Probleme im Religions- und Kulturaustausch (vielleicht sogar hinsichtlich von Filmpädagogik), die diskussionsbedürftig sind.

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