Oliver Stone
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Oliver Stone, der weltweit bekannte Regisseur von Platoon, The Doors, Natural Born Killers und jüngst Wall Street 2: Geld schläft nicht äußerte in einem Interview einige Kommentare, die anschließend von der Öffentlichkeit als antisemitisch interpretiert wurden. Am Montag sprach er mit der Londoner Sunday Times über seinen neuen Dokumentarfilm South of the Border sowie die bald anstehenden Serie The Secret History of America.
Hier sprach er davon, dass Hitler den Russen weitaus mehr angetan hätte als den Juden und dass er eine jüdische Dominanz in den Medien sehe. Ferner sagte er: „Hitler war ein Monster und ein verrückter Psychopath. Aber so wie Frankenstein ein Monster war, zu dem es einen Dr. Frankenstein gab. Er ist ein Produkt seiner Zeit.“ (latimesblogs.com)
Die Bemerkungen von Oliver Stone blieben nicht lange unbeantwortet. Kurz darauf veröffentlichte das American Jewish Committee einen Artikel, in dem es hieß, dass Oliver Stone sich mit derlei Ansichten als Antisemit geoutet habe. Ebenso verglichen ihn die Autoren an dieser Stelle mit Mel Gibson (Die Passion Christi), der mit seinen judenfeindlichen Äußerungen schon länger in den Medien für Aufsehen gesorgt hatte.
Noch am selben Tag entschuldigte sich Oliver Stone für seine Aussagen gegenüber der Sunday Times: „Ich habe eine ungeschickte Bemerkung über den Holocaust gemacht, was ich bereue und mir sehr Leid tut.“ Er fügte außerdem hinzu, dass wir noch lange dem Holocaust gedenken und die Menschen sich weiterhin an diese Grausamkeit erinnern werden müssen – „und es war [nun mal] eine Grausamkeit.“ (hollywoodreporter.com)
Bereits im Januar hatte Oliver Stone für Aufregung gesorgt, als er behauptete, dass Hitler ein einfacher Sündenbock sei. In seiner zehnteiligen Serie The Secret History of America will er sich nun an einer gründlichen Untersuchung des Stalin- und Hitler-Regimes versuchen. Zuvor läuft jedoch sein neuester Film Wall Street 2: Geld schläft nicht am 24. September in den USA an. Mal sehen, inwieweit sich die Kommentare von Oliver Stone auf die Einspielergebnisse auswirken.
Scout_Finch (Alina Impe) 2010/07/27 09:30:00
Kommentare
über Buh-Rufe für Oliver Stones Äußerungen zu Hitler
Kommentar schreibenFrancois_Jessen 2010/07/27 10:31:55
Kommentar löschenAnscheinend hat Mr. Stone beim Filmemachen ein glückliches Händchen, aber was die Rhetorik angeht, muss er wohl noch etwas üben ;)
Zumindest gesteht er sich und der Öffentlichkeit ein, mit der Wortwahl etwas fehl am Platz gewesen zu sein, daher kann man Oliver Stone wohl auch nicht auf eine Stufe mit Mel Gibson stellen. Zumal er in einigen Punkten sicher auch recht hat, aber solche Meinungen sollte man wohl besser für sich behalten. Hoffen wir mal, dass dies den zukünftigen Projekten keinen Dämpfer verpasst. Ich bin gespannt.....
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BliBble 2010/07/27 10:42:56
Kommentar löschenEs scheint im Grunde völlig egal zu sein, was man zu diesem Thema sagt, am Ende ist man wegen irgendeiner unbedachten Bermerkung sowieso Antisemit.
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doctorgonzo 2010/07/27 10:46:19
Kommentar löschenMal nach den nackten Zahlen gerechnet hat Stone nicht mal Unrecht. Und dass Hitler ein Produkt seiner Zeit war, ist ja auch nicht grundsätzlich falsch. Jede Zeit gebiert solche Wesen, nur nicht in jeder kann sich dieses Wesen dann auch in dem Maß nach oben katapultieren.
Ich finde, wenn die oben wiedergegebenen Passagen tatsächlich seine Worte waren, dann ist das weit weg davon, sich als Antisemit zu präsentieren.
Ich bin nun sicher kein Antisemit und über jüdische Dominanz im Fernsehen habe ich noch nie tiefer nachgedacht, auch wenn mir bewußt ist, dass zahlreiche Film- und Fernsehproduzenten dem jüdischen Glauben anhängen, oder zumindest jüdischen Ursprungs sind, das kann jeder feststellen, der im Abspann mal die Namen liest, statt aufs Klo zu gehen.
Ich bin generell der Meinung, dass Religion zuviel Einfluss auf das öffentliche Leben hat, ganz egal, welche.
Dieses Problem ist in den USA bekanntermaßen noch schlimmer und man täte gut daran, sich im Umgang mit Religiosität ein wenig Lockerheit und Distanz anzueignen, zumal die großen Buchreligionen ohnehin viel zuviel gemeinsam haben ("es geht doch nicht um die dummen kleinen Unterschiede, es geht um die größeren, dümmeren Gemeinsamkeiten"), als dass sich eine erlauben könnte, über die andere herzuziehen.
Leider nur hat in den USA jede Vereinigung religiöser Spinner (ganz gleich ob anerkannt oder Sekte) einen riesigen Lobbyverband, der nur darauf wartet, dass irgendwer, der einigermaßen bekannt ist, sich über sie äußert, damit man sich darüber aufregen kann und wieder ein wenig Aufmerksamkeit bekommt.
Schöne Welt.
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BigDi 2010/07/27 11:13:51
Antwort löschenDie Juden besitzen seit den Gräueltaten des Zweiten Weltkrieges einen "Opferstatus", aufgrund dessen ihre Gegner sich immer schön als Antisemiten abstempeln lassen können. Da darf man ebensowenig hinterfragen wie beim Islam, nur dass man dann nicht etwa extremistischen Organisationen ausgeliefert ist, sondern von den "politisch korrekten" Medien selbst aufgefressen wird.
Strygwyr 2010/07/27 22:17:14
Antwort löschen@ ortega lorre
was für ein geistiger durchfall - dafür sollte man dich sofort sperren
kann bigdi was für die vergasung von den juden`? ich glaube nicht. können ca. 99% der noch lebenden deutschen was dafür? ich glaube nicht.
wird man sobald man das wort "jude" auch nur in gedanken hat sofort von irgendwelchen möchtegern-korrekten vollidioten vollgelabert? leider schon .
BigDi 2010/07/28 15:18:04
Antwort löschen@Ortega Lorre: Deinen ersten Post verstehe ich aber auch nicht so ganz?
BigDi 2010/07/27 11:08:33
Kommentar löschen"Hitler [habe] den Russen weitaus mehr angetan [...] als den Juden":
Im Laufe des Zweiten Weltkrieges kamen ca. 6.000.000 Juden und 27.000.000 (anderen Schätzungen zufolge gar weit über 30.000.000.) Sowjetbürger um. Um diese Zahlen vergleichen zu können, muss man gewiss kein Mathematikstudium hinter sich haben.
"eine jüdische Dominanz in den Medien":
Über welche Opfer des Zweiten Weltkrieges wird denn am meisten berichtet? Mit welcher von Hitler gehassten und zur Auslöschung verurteilten Gruppe setzen sich denn Filme etc. am häufigsten auseinander? Man sollte nicht vergessen, dass Hitler nicht nur alle Juden auslöschen wollte, sondern nach möglichkeit auch alle slawischen Völker (und später wohl auch alle Afrikaner etc.) - sprich alle, die er als "Untermenschen" ansah. Die Juden sind gewiss nicht die einzigen Opfer des Zweiten Weltkrieges, aber ich glaube, dass dieser Eindruck bei einigen durchaus entstehen könnte.
"[Hitler] ist ein Produkt seiner Zeit.":
Was ist daran denn so falsch? Wäre seine Zeit völlig in Ordnung gewesen, wären ihm sicherlich nicht so viele Menschen gefolgt. Jedes große Verbrechen ist in den gesellschaftlichen und politischen Umständen verankert, die dieses umgeben haben. Ohne den Ersten Weltkrieg hätte es Hitler sicherlich so nicht gegeben. Was ist denn antisemitisch daran, so etwas zu behaupten?
"Hitler [ist] ein einfacher Sündenbock.":
Das ist sicherlich zu weit gegriffen - ein Mensch, der sich eine ganze menschenverachtende Ideologie ausdenkt, ist kein einfacher Sündenbock. Hier sollte Mr. Stone etwas mehr auf seine Wortwahl achten - oder diese Aussage als eine Möglichkeit, nicht als eine Tatsache hinstellen und besser begründen.
Das Problem ist, dass jeder, der auf welche Art und Weise auch immer bestimmte Aspekte des Zweiten Weltkriegs und des Umgangs damit hinterfragt, sofort als ein Antisemit bezeichnet wird. Sobald die Wörter "Juden" oder "Holocaust" in irgendeinem Zusammenhang auftauchen, der nicht darauf begrenzt ist, noch einmal zu betonen, wie grausam Hitler und die Deutschen damals doch gewesen sind, gibt es osfort Anschuldigungen von wegen Antisemitismus und Volksverhetzung. Stelle eine These auf, dass es möglich seie, dass die Siegermächte die Zahlen der Opfer des Holocaust ein wenig "hochgeschraubt" haben (also ich hätte das an Churchilss/Roosevelts/Stalins Stelle garantiert gemacht), um Deutschland damit in einem noch schlechterem Licht darstellen zu können, und schon bist du ein Holocaustleugner, Hitleranhänger und was auch sonst immer.
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guggenheim 2010/07/27 11:26:51
Antwort löschenDie Zahlen der Holocaust-Opfer kann man sehr genau nachvollziehen, da deutsche Gründlichkeit zu einer Vielzahl an Aufzeichnungen führte. Da muss man nichts "hochschrauben", keine These zu aufstellen oder Verschwörungstheorien bemühen.
Dass die Judenvernichtung stärker im Fokus steht als die anderer "Unterrassen", liegt in der historischen Verfolgung des jüdischen Volkes begründet. Slawische Opfer o.ä. werden damit nicht als weniger tragisch eingeschätzt, aber "Slawe" ist keine Religion und hat keine ständig auftauchende historische Dimension.
Die Judenvernichtung ist der Gipfel eines ewig dauernden Hasses und nimmt von daher einen anderen Platz ein.
Bonsta 2010/10/10 12:02:00
Antwort löschenAls ob das irgendeinen Sinn machen würde Opferzahlen zu vergleichen. Wer sich wie Stone auf solch einen holprigen Pfad begibt, muss sich nicht wundern dafür angegriffen zu werden.
guggenheim 2010/07/27 11:14:40
Kommentar löschen"Hier sprach er davon, dass Hitler den Russen weitaus mehr angetan hätte als den Juden..." Entschuldigung, aber diese Aussage ist schlicht und einfach nur dumm. Es ist wohl richtig, dass während der deutsch-sowjetischen Kriegshandlung ca. 25 Millionen Sowjets zu Tode kamen und dagegen nehmen sich ca. 6 Millionen "gering" aus. Aber ein Rechenexempel zu starten, ist daneben.
1. befanden sich Juden nicht im Krieg, sie wurden zusammengetrieben, deportiert und vernichtet, nicht in einer kriegerischen Auseinandersetzung getötet, sondern bürokratisch vernichtet!
2. Sowjetunion gegen Nazi-Deutschland war auch ein ideologischer Kampf (ausdrücklich ohne Wertung, dass die eine oder andere besser gewesen wäre!). Das Judentum ist hingegen keine Ideologie, sondern eine Religion. Verfolgung (eine wichtige Vokabel!) aufgrund des Glaubens hat eine andere Dimension als ein Krieg.
3. Hitler hat der Sowjetunion nicht nachträglich geschadet, hat nicht dazu beigetragen, dass Jahrhunderte alte Ressentiment eine Renaissance erlebten und das Feindbild des brunnenvergiftenden Juden wieder aufkam. Die Sowjetunion respektive Russland hat internationales Standing, der jüdische Staat Israel (ohne mich in eine Debatte über die israelische Politik stürzen zu wollen) ist bis heute ständig in Gefahr, wird bedroht und angefeindet.
Dass die Sowjetunion durch den Russlandfeldzug große Verluste hatte, ist unbestritten und auch unverzeihlich. Aber aufzurechenen, auf welcher Seite die größeren Verluste waren und daraus abzuleiten, wem Hitler mehr geschadet hat, ist lächerlich.
Und es gilt eine einfach Regel: wenn man es nicht richtig erklären kann (weil man es nicht besser weiß, weil man nicht ausreichend Zeit für seine Ausführungen hat etc.), dann sollte man die Schnauze halten.
Stone ist sicherlich kein Antisemit, er ist höchstens ein Grasdackel...
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johnboy1979 2010/07/27 11:50:55
Antwort löschenGanz so schlüssig, wie du das hier darzustellen versuchst, ist es nicht. Denn natürlich musste Hitler einen Krieg gegen Russland führen, weil sie nun mal eine Armee besaßen im Gegensatz zur jüdischen Bevölkerung. Auch die Russen befanden sich nicht im Krieg, sondern wurden überfallen von einer einer bürokratischen Armee, die vor allem Lebensraum schaffen wollte auf Kosten der slawischen Bevölkerung: Die normale Bevölkerung war genauso wehrlos wie die jüdische. Klar hatte die geplante Auslöschung der Juden einen ideologischen Hintergrund und ist deshalb zu von der Intention her zu unterscheiden. Aber das ist den Toten relativ egal, warum sie getötet wurden. Der Antisemitismus ist heute immer noch ein Problem- keine Frage. Doch fällt mir auf, dass heute fast schon reflexartig der Verdacht des Antisemitismus geäußert wird. Wer einmal als Antisemit bezeichnet wurde von jüdischer Seite, wird diesen Stempel sein Lebtag nicht mehr los.
Die Kategorisierung Antisemit beruht auf reiner SCHWARZ-WEISS-MALEREI: Entweder bist du für mich oder gegen mich. Wie dumm ist denn sowas? Als ob ich die Welt nur in Freunde und Gegner einteilen kann. Ich verstehe die Sensibilität der Juden bei solchen Themen. Und natürlich gibt es viele richtige Antisemiten!!! Aber wir sollten mal anfangen etwas reflektierter mit solchen Diskussionen umzugehen.
BigDi 2010/07/27 11:52:03
Antwort löschen"befanden sich Juden nicht im Krieg, sie wurden zusammengetrieben, deportiert und vernichtet, nicht in einer kriegerischen Auseinandersetzung getötet, sondern bürokratisch vernichtet!"
-->der Großteil der russischen Opfer entstammt auch der Zivielbevölkerung, die wurden auch zusamengetrieben, deportiert und vernichtet. Das waren ebenso alte Menschen, Frauen und Kinder, keineswegs nur Soldaten.
"Verfolgung (eine wichtige Vokabel!) aufgrund des Glaubens hat eine andere Dimension als ein Krieg."
-->willst du damit sagen, es ist schlimmer, einen Menschen zu verfolgen, weil er einem bestimmten Glauben angehört, als einen Menschen zu verfolgen, weil er einer bestimmten Rasse angehört? Wieso ist das denn schlimmer? Das hätte ich gerne genauer erklärt.
Dass der jüdische Staat Israel ständig in Gefahr ist, will ich nicht leugnen, doch hat Hitler damit genau etwas zu tun?
"Hitler hat der Sowjetunion nicht nachträglich geschadet"
-->hat er den Juden nachträglich geschadet? Seit dem Holocaust werden sie doch weitaus besser behandelt als zuvor, oder? Und über 12 Mio. Opfer und zerstörte Städte und Dörfer sind also kein nachträglicher Schaden - von den Ausgaben in Sachen Militärtechnik abgesehen?
guggenheim 2010/07/27 13:06:32
Antwort löschen@johnboy1979 & BigDi: Ich beantworte mal BigDi's Fragen bzw. Aussagen, womit sich vermutlich auch einiges aus johnboy1979's Text klären wird:
zu 1.: dass die sowjetische Zivilbevölkerung einen Großteil der Opfer ausmachte, ist klar, tragisch und nicht weniger schlimm. Im Zuge einer kriegerischen Auseinandersetzung, und mir ist bewusst, dass dies sich jetzt vielleicht seltsam anhört, sind solche Verluste aber eine logische Konsequenz. Ein Vernichtungskrieg, wie er damals geführt wurde, bedeutet eben genau dieses: vernichten - alles und jeden. Juden befanden sich jedoch nicht im Krieg, ihnen wurde, wenn man so will, die geringste Möglichkeit genommen, sich in irgendeiner Art zu verteidigen.
zu 2.: entscheidend ist hier "Verfolgung", nicht Glauben. Glaube, Rasse, Herkunft etc. stehen da auf einer Stufe. Ich wollte damit sagen, dass ein Disput, der sich kriegerisch entwickelt, eine Vorgeschichte und klar unterscheidbare Parteien besitzt. In einem Krieg gibt es Angriff und Verteidigung, eine Vefolgung (wer auch immer verfolgt wird) ist ein ungleicher Kampf, da er einem die Möglichkeiten eines Kampfes nimmt. Auch Verfolgung wegen einer Ideologie, wie es in der McCarthy-Ära geschah, zählt dazu, weil es wie eine Hatz ist, in der die Jagdgesellschaft den wehrlosen Fuchs treibt. Zusammengefasst: Verfolgung (im Falle der Juden aufgrund des Glaubens) ist, einfach ausgedrückt, feige und unfair. Armee gegen Armee hat zumindest eine Grundlage im Kriegsrecht (obwohl ich ausdrücklich betonen will, dass Kriege per se schlecht, dumm und unnötig sind!)
zu 3.: indirekt hat Hitler schon etwas mit der Gefährdung des Staates Israel zu tun. Dadurch, dass unter seiner Führung Juden als Sinnbild für den Untermenschen galten und er sie zu großen Teilen ausrotten ließ, waren die Überlebenden gezwungen, sich eine Heimat zu suchen. In der Folge dieser Entwurzelung durch das Naziregime entstand Israel in Grenzen, die nicht jeder anliegende Staat akzeptieren wollte. Die Gefährdung Israels hängt also sehr wohl mit Hitler zusammen, und wenn nur dadurch, dass gesagt werden kann, das Land, auf dem Israel entstand, ist nur eine Art Wiedergutmachung, hat kein Existenzrecht und gehört aufgelöst und verteilt.
zu 4.: die Ausgaben an Militärtechnik sind und waren für ein Land der Größe Russlands schon immer hoch. An der Anzahl der Opfer gibt es nichts schönzureden, die steht und ist tragisch. Aber man darf auch eines nicht vergessen: dadurch, dass die Sowjets zu den Alliierten gehörten, hatten sie im Anschluss an den Krieg eine unglaubliche Machtfülle und Reparationsleistungen bekamen sie auch nicht zu knapp. In der Folge war und ist Russland eine geachtete Weltmacht, heute vielleicht nicht mehr so stark wie früher, aber immer noch geachtet. Juden werden höchstens bedauert, einen Staat hatten sie lange nicht, eine Minderheit bleiben sie. Die massiven Todesfälle führten zu keinem Zeitpunkt zu einem Vorteil, die Opfer waren buchstäblich umsonst. Und dass es ihnen besser als jemals sonst geht, ist nun wirklich keine große Kunst. Ganz ehrlich: wenn Menschen eine intelligente Spezies darstellen sollen, dann darf es nicht sein, dass ein Glaube, eine Rasse etc. dafür steht, wie gut es jemandem geht. Und eine kleinwenig bessere Behandlung nach einem beispiellosen Massenmord finde ich nur einen Tropfen auf dem heißen Stein...
Aber um das nochmal klarzustellen:
Es gibt keine Aufrechnung bei Toten, da ist einer nicht schlimmer als der andere. Es gibt auch keine Unterscheidung, weswegen sie starben. Wie Johnboy sagte: den Toten ist es relativ egal, warum sie getötet wurden. Und es ist genausowenig richtig, immer die Antisemitismus (obwohl ich eher Antijudaismus sagen würde)- Keule zu schwingen - ein übermäßiger Gebrauch wetzt die Bedeutung ab.
Aber, und das sage ich mit voller Überzeugung: übertriebene Sensibilität ist mir immer noch lieber als gar keine! Lieber ein Aufschrei (den ich hier übrigens auch für völlig übertieben ansehe!) zuviel, als gar kein Interesse mehr am Thema. Dass es hier non-populistische Diskussionen gibt, erleichtert mich, denn es zeigt dieses Interesse. Und damit schließe ich diese Ausführungen: solange wir uns kontrovers aber sachlich über dieses Thema unterhalten können, steht das Kind noch vor dem Brunnen und ist nicht reingefallen...
King_Alpa 2010/07/27 11:40:30
Kommentar löschenIch weiß nich ob mein Englisch so schlecht ist, aber der liebe Herr Stone hat nur gesagt, dass Hitler den Russen mehr angetan hat, und in den Medien die Juden aber immernoch als das Hauptopfer Hitlers dargestellt werden. Dies zu bemängen ist doch nicht antisemitisch.
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J0J0 2010/07/31 17:16:09
Antwort löschenhttp://newsgroups.derkeiler.com/Archive/Alt/alt.politics.bush/2010-07/msg00094.html
"The Jewish domination of the media," he says. "There's a major lobby in the United States. They are hard workers. They stay on top of every comment, the most powerful lobby in Washington. Israel has f***** up United States foreign policy for years."
=> Er redet offensichtlich nicht nur vom medialen Fokus auf die Judenverfolgung, sondern von einer jüdischen Dominanz in Medien und US-Außenpolitik. Das ist zumindest sehr nah an antisemitischen Wahnvorstellungen, dem Glauben an eine jüdischen (Welt-)Verschwörung usw.
Mozzerino 2010/07/27 12:24:50
Kommentar löschenWie sagte einmal Roger Ebert so schön:
"Political Correctness is the facism of our times."
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Sheeeeep 2010/07/27 12:31:26
Kommentar löschenBei solchen Themen sollte alle die darüber in der Öffentlichkeit reden (hier:Stone) am besten gar nichts sagen, es wird am Ende eh nur negativ ausgelegt.
Dieser Kommentar enthält keine Wertung seiner Aussagen (ganz heißes Eisen wieder hier).
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J0J0 2010/07/31 17:36:31
Antwort löschenJa, ich wünsche mir auch, dass die meisten Leute da einfach mal die Fresse halten würden.
jozze_w 2010/07/27 12:38:30
Kommentar löschenIch verstehe nicht, was alle haben... er hat mit seiner Aussage doch nicht unrecht(zumindest, was ich hier davon lesen kann). Das Einzige, das man ihm negativ anrechnen könnte, wäre die Aussage zur jüdischen Dominanz in den Medien. Das hört sich so negativ gewertet an... Ansonsten finde ich hat er Recht: Hitler, wie jeder andere Mensch auch, ist ein Ergebnis seiner Zeit, er hat den Russen weitaus mehr angetan, da hier auf Zivilisten hingerichtet wurden, vergewaltigt wurden usw. Hier wurde ihnen somit das gleiche angetan, nur bei quantitativ viel mehr Menschen. Ich hasse dieses Hochputschen der Medien einer relativ gemäßigten Aussage einer Person, die etwas mehr im öffentlichen Interesse steht.... einfach nur lächerlich!
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Eneb 2010/07/27 13:05:07
Kommentar löschenIch verstehe leider auch zu wenig vom Thema, bekomme aber den Eindruck, dass man die jüdische Gesellschaft, im Gegensatz zu anderen nicht kritisieren darf. Gibt es Beispiele für Kritik die nicht als Antisemitismus ausgelegt wurde?
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duffy 2010/07/27 16:13:33
Antwort löschenSo isses. Und als Deutscher darfste schon gar nichts sagen, egal was für Schwachsinnige im ZdJ sitzen und saßen. Ich bin da kein Fan von.
duffy 2010/07/28 16:57:52
Antwort löschenGut erkannt. Es langt langsam mit der Scham für irgendwelche Sachen, die wir nicht zu verantworten haben.
J0J0 2010/07/31 17:19:49
Antwort löschenSagt mal Leute, alles okay bei euch? Schaut mal in die Zeitungen. Lest euch die Kommentare hier durch. Oder in diversen Foren. WO bitte gibt's denn irgend eine Art von Kritik-Verbot? Hier tummeln sich doch die lebenden Gegenbeweise...
Eneb 2010/07/31 18:35:00
Antwort löschenSind das nicht zwei Themen? Es ist ja auch ein Unterschied ob ich zB unter Freunden sage: Der und der Politiker ist ein Lügner; oder ob das ein anderer Politiker öffentlich sagt.
duffy 2010/08/01 17:24:21
Antwort löschen@JoJo:
Jaja, man "darf" zwar seine Meinung äussern, aber der Naziblick von der Seite bleibt. Ums auch mal klar zu sagen: mir ist es komplett Latte was meine Großväter im WW2 gemacht haben (und die haben was gemacht). Deren Leben, nicht meins.
J0J0 2010/08/01 17:46:41
Antwort löschenDer Antisemitismus hat sich leider nicht pünktlich zur Stunde Null in Luft aufgelöst. Studien zeigen, dass entsprechende Vorstellungen hierzulande immer noch weit verbreitet sind. Schlimmer sieht es anderswo aus, etwa in Osteuropa. Vom antisemitischen Islamismus ganz zu schweigen.
Ich glaube, ähnlich wie du, nicht an eine besondere (deutsche) Verpflichtung. Ich denke eher, dass wir als vernünftige Menschen (ungeachtet der Abstammung) verpflichtet sind, solche Ideologien zu ächten.
Und diese Opferpose ist doch nichts als ein rhetorischer Kniff. Keiner verbietet irgendwem das Maul und schiefe Blicke muss man schon aushalten können, wenn man in der Öffentlichkeit so einen Blödsinn erzählt.
duffy 2010/08/01 17:49:48
Antwort löschenDas unterschreibe ich umgehend. Trotzdem kann man nicht leugnen, daß man Kritik an allem, was irgendwas mit dem Wort "Juden" zu tun hat, nur unter vorgehaltener Hand zu äussern hat.
Dabei hab ich da gar nix gegen. Könnten auch Holländer sein. Mir isses Wurscht.
J0J0 2010/08/01 17:56:25
Antwort löschenSorry, hab ich bisher völlig anders erlebt. Das werd ich also wohl "leugnen" müssen.
J0J0 2010/08/02 13:22:26
Antwort löschenDazu folgende Mini-Anekdote:
Letzte Woche besuchte in eine Veranstaltung mit dem Titel "Free Gaza". Es referierte eine der Linkspartei-Abgeordneten, die sich während des Vorfalls zwischen der "Free Gaza Flotte" und der israelischen Marine auf der Mavi Marmara befunden hatte. Sie fand es offenbar wichtig, sich ganz zu Beginn präventiv gegen den Antisemitismus-Vorwurf zu wehren, worin sie von Leuten im Publikum später mehrmals bestätigt wurde. Bezeichnenderweise warf ihr während der ganzen Veranstaltung niemand der (zahlreich erschienenen) kritischen Menschen dergleichen vor. Niemand.
Das deckt sich mit meinen sonstigen Erfahrungen. "Man wird doch noch sagen dürfen..." ist ein beliebter Einstiegssatz solcher Leute. Dass niemand sie daran hindert, irgendwas zu sagen, fällt denen schon gar nicht mehr auf. Die "Antisemitismus-Keule" scheint mir vor allem ein Topos in den Köpfen von "Juden- und Israel-Kritikern" zu sein... das hat vielleicht mit der Selbststilisierung solcher "Kritiker" zum Tabubrecher und Opfer zu tun, also mit Wichtigtuerei. Und mit Paranoia.
duffy 2010/08/02 13:27:18
Antwort löschenUnsinn.
Ich kenne genug Spinner die gerne mal schräg gucken sobald sich kritisch gegen Ausländer und Co. geäussert wird. Vornehmlich aus der linken Szene.
J0J0 2010/08/02 17:02:43
Antwort löschenIch bin ab und an in der lokalen linken Szene unterwegs und habe den Eindruck, das nirgends vehementer Antisemitismus geleugnet und verharmlost wird. Kann natürlich auch am der Gegend hier liegen.
J0J0 2010/08/02 17:06:58
Antwort löschenOh hoppla, völlig überlesen: "Ausländer und Co."? Ich dachte wir reden über Antisemitismus und vermeintliche -keulen.
duffy 2010/08/02 17:20:06
Antwort löschenAll das wofür man von den hunderten Gutmenschen schräge Blicke bekommt wenn die eigene Meinung nicht von grundauf edel ist.
J0J0 2010/08/02 17:29:27
Antwort löschen@ Duffy:
Wie sind denn diese Zusammenhänge? Nach meinem Verständnis sind Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit zwei Ideologeme, die unterschiedlich funktionieren und verschiedene Feindbilder konstruieren. Ihre Gemeinsamkeit ist vielleicht, dass es sie beide in einer biologisierten/rassistischen Variante gibt.
Der andere Zusammenhang, den du nennst, ist, dass viele Leute in Problem mit beiden haben... aber das sagt ja nicht wirklich was über die Sache aus.
duffy 2010/07/27 16:10:38
Kommentar löschenHalb so wild das Ganze. Das die Juden wieder auf die Barrikaden gehen ist klar, das tun die immer und überall. Find ich schlimmer als irgendwelche Bemerkungen seitens irgendwelcher Filmemacher.
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mogo 2010/07/28 15:58:19
Antwort löschenEinfach nur typisch. Eine juedische Zeitung hat Kritik veroeffentlicht, aber du siehst die Juden wohl gerne als einheitliche Gruppe, wo jeder das gleiche denkt und das gleiche tut.
J0J0 2010/07/31 17:29:56
Kommentar löschenBUUUUUH!
Das Aufrechnen von Opfern ist eine dumme Geschmacklosigkeit und ein fragwürdiges Argument, dass immer wieder aufgeführt wird, um der Shoa die Besonderheit abzusprechen, die übrigens NICHT in der Quantität bestand.
Und wem das Geschwätz von der jüdischen Dominanz in Medien und Außenpolitik nicht unangenehm auffällt, dem ist wohl nicht zu helfen.
Ob Stone Antisemit ist, weiß ich nicht, aber seine dummen Äußerungen gehen in die Richtung beliebter antisemitischer "Argumente" und hätten daher besser unterbleiben sollen. Einem intelligenten, zumal berühmten Menschen sollte man zutrauen, über seine Aussagen zu reflektieren.
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duffy 2010/08/01 17:26:27
Antwort löschenWenn er aber Recht hat soll ihm seine Meinung zugesprochen werden. Und mal im Ernst, wer kann die jüdische Dominanz bei TV- und Filmproduktionen leugnen?
Mir isses egal wer da seine Finger wo hat, aber Fakt ist es nunmal.
J0J0 2010/08/01 17:38:48
Antwort löschenEin paar mehr Leute "jüdischer Abstammung" o.Ä. in Medien machen noch keine "jüdische Dominanz". Diese Behauptung unterstellt doch sowas wie einen einheitlichen gemeinsame Willen, ein gemeinsames Ziel oder, konsequent weitergedacht, eine "jüdische Verschwörung".
Komischerweise traut man den Juden sowas zu, während man von einer schwäbischen, dänischen oder slawischen Beherrschung der Medien/Finanzen selten was hört.
duffy 2010/08/01 17:46:29
Antwort löschenDas die Ferengi, ähm Juden nunmal ein Gespür für Finanzen haben ist doch eigentlich klar. Klischee, aber wahr.
Deshalb ist es auch kein Wunder das man in dem Geschäft öfter mal Namen wie Weinstein, etc. liest.
J0J0 2010/08/01 17:52:25
Antwort löschenDass viele Juden in der Geschichte Europas in den Finanzsektor gedrängt wurden und daher nach wie vor häufiger dort zu finden sind, bedeutet immer noch nicht, dass es a) "die Juden" als einheitliche Masse mit einer Agenda gäbe und b) diese irgendein Komplott gegen die "Anderen" schmieden würden.
duffy 2010/08/01 17:56:02
Antwort löschenWas auch Unsinn wäre. Zumindest bei Punkt b).
So weltfremd bin ich ja nu auch nicht. :)
Das aber bestimmte Geschäftsarten in jüdischer Hand sind -weil da das Kapital liegt- ist unwiderlegbar.
J0J0 2010/08/01 17:58:54
Antwort löschenEine "jüdische Hand" gibt es nicht.
So wenig wie es "die Deutschen" gibt, um mal diesen (eigentlich nicht besonders angebrachten) Vergleich zu bemühen.
duffy 2010/08/01 18:01:02
Antwort löschenNicht? Kann man nicht sagen das der Bau von Luxuskarossen in deutscher Hand liegt? Mercedes, BMW und co.?
Find ich jetzt ne ganz unverfängliche Behauptung.
J0J0 2010/08/01 18:05:58
Antwort löschenIn meiner Hand liegt zB gar nichts davon. Nur weil diese Autofirmen aus Deutschland kommen, heißt das noch lange nicht, dass alle Deutschen damit irgendwas zu tun hätten. Patrioten würden da jetzt vielleicht widersprechen und einen Teil der Leistung für sich reklamieren, aber ich halte das für einen Irrtum bzw pure Ideologie.
Solche "summarischen Bezeichnungen" (Joe Gillis) sagen rein gar nichts aus, aber sie eignen sich immer prima, um damit Stimmung zu machen.
duffy 2010/08/01 18:15:26
Antwort löschenOder um Leuten vorzuwerfen "Stimmung" machen zu wollen.
Nicht falsch verstehen. Von mir aus könnte das Produktionsgeschäft auch von den Belgiern abhängen. Solange das funktioniert isses mir egal.
Ich finds nur immer doof den Leuten gleich Antisemitismus vorzuwerfen nur weil man mal etwas unbedachtes sagt. Passiert mir öfter.^^
J0J0 2010/08/01 18:20:24
Antwort löschenVersteh ich. Mein Anliegen war es, darauf hinzuweisen, dass solche Vorwürfe nicht von Ungefähr kommen.
Wenn man, wie Stone, glaubt, eine brisante "Wahrheit" mitteilen zu müssen, könnte man wenigstens seine Formulierung so weit überdenken, dass sie sich nicht derart - ähm - missverständlich liest. Andernfalls muss man mit solchen Vorwürfen eben umgehen können.
duffy 2010/08/01 18:26:32
Antwort löschenStimmt ja auch. Nur ist auch ein Oliver Stone nur ein Mensch und als solcher kloppt der auch mal unbedachte Sachen raus. Ist ja nun nicht so das er die Gibson Schiene fährt. :)
Ich finds entschuldbar. Kein Grund ihn zu verteufeln. Über die Brisanz der Worte bin ich mir schon bewußt, eigentlich ist es auch genau das was ich anprangere.
Anastasius 2010/07/31 23:02:31
Kommentar löschenEllenlange Kommentare...
...beweisen, wie zerbrechlich und komplex die genannten Zusammenhänge sind. Und wie angreifbar man wird, wenn man diese Themen (in welcher Weise auch immer) anschneidet.
Ich kann nur bedauern, dass - obwohl die Welt nachweislich immer aufgeklärter, friedlicher und toleranter wird - immernoch um jeden Fliegenschiss, der irgendeiner Minderheit ins Auge geht, so ein leeres Durcheinander gemacht wird.
Es gibt durchaus wichtigere und vor allem zeitgemäßere Probleme im Religions- und Kulturaustausch (vielleicht sogar hinsichtlich von Filmpädagogik), die diskussionsbedürftig sind.
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Nun...
...was war jetzt so falsch? Hm. vermutlich ist man schon antisemitisch, wenn man hierzu einen Kommentar schreibt. Aber vieleicht sollte man eine FSK für Nichtauszusprechende Worte machen: Juden, Kinder, Managergehälter, Bundesbahn. Man sollte solche Worte grundsätzlich vermeiden, weil offensichtlich der Inhalt, den sie transportieren sollten mit der Benutztung der Worte nicht mehr von belang zu sein scheint.
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King_Alpa 2010/07/27 11:35:09
Antwort löschenSie dürfen nich Bombe in einenm Flugzeug sagen