Platoon

Platoon (1986), US
Laufzeit 114 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Historienfilm, Drama, Kinostart 30.04.1987

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7.9 Kritiker
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von Oliver Stone, mit Tom Berenger und Willem Dafoe

1967 meldet sich der junge Studienabbrecher Chris Taylor (Charlie Sheen) freiwillig zum Militäreinsatz in Vietnam, um heldenhaft für sein Land einzutreten. Taylors Idealismus verliert sich jedoch schnell als er merkt, dass im Krieg ein Menschenleben so gut wie nichts wert ist. Aufgrund einer Unachtsamkeit des Neulings Junior gelingt es den feindlichen Truppen, Taylors Platoon anzugreifen und mehrere Soldaten zu töten. Nachdem Taylor von Sergeant Barnes (Tom Berenger) zum Sündenbock erklärt wurde und trotz der Verteidigung durch Sergeant Elias (Willem Dafoe) nur noch für niederste Arbeiten eingeteilt wird, freundet er sich mit den Potheads an, die die Schrecken des Krieges durch Drogenkonsums zu verdrängen versuchen. Den Potheads um den humanen Elias stehen die brutalen und skrupellosen Anhänger von Barnes gegenüber. Auch in den eigenen Reihen des Platoons kommt es zu erbitterten (Macht-) Kämpfen, die mehr als ein Todesopfer fordern.

Oliver Stone, Drehbuchautor und Regisseur in einem, schaffte mit Platoon und einem Einspielergebnis von 138 Mio. US-Dollar nach Rambo II – Der Auftrag (190 Mio.) den zweiterfolgreichsten (Anti-) Kriegsfilm, der sich mit dem Vietnamkrieg auseinandersetzt. Oliver Stone, der selbst in Vietnam gekämpft hatte, verarbeitet mit Platoon seine eigenen Kriegstraumata. Oliver Stone musste lange für die Verwirklichung von Platoon kämpfen, bis Anfang 1986 die Dreharbeiten auf den Philippinen begannen. Die Darsteller mussten sich zunächst einem zweiwöchigen Intensivtraining unterziehen, in dem das harte Leben in einem Platoon nachgestellt und kriegsähnliche Situationen geprobt wurden. Die Darsteller bekamen allesamt Militärhaarschnitte, durften nicht duschen, mussten im Dschungel schlafen und die Essensvorräte waren rationiert. Die anschließenden Dreharbeiten dauerten 54 Tage und waren mit etwa 6 Mio. Dollar, insbesondere im Vergleich zu den Einnahmen, ausgesprochen günstig. Charlie Sheen schaffte mit der Hauptrolle in Platoon den Durchbruch in Hollywood und auch die bis dato eher unbekannten Schauspieler Johnny Depp und Forest Whitaker sind in kleineren, ersten, Nebenrollen zu sehen. Platoon wurde später für seine ungeschönte Darstellung der Brutalität und Grausamkeit des Krieges sowohl hochgelobt als auch stark kritisiert. 1987 war Platoon für insgesamt 8 Oscars nominiert, von denen der Film vier gewann, darunter in den Königsdisziplinen Bester Film und Beste Regie.
Platoon bildet den ersten Teil von Stones Vietnamkrieg-Trilogie. So erschien 1989 Geboren am 4. Juli, sowie 1993 Zwischen Himmel und Hölle. (JW)

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Kritiken (1) — Film: Platoon

Oceanic6: CinemaForever

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9.0Herausragend

"The first real casualty of war is innocence."
Platoon ist nicht ein Kriegsfilm, sondern DER Kriegsfilm. Warum? Weil es nie zuvor oder danach ein Kriegsfilm geschafft hat mir einen dermaßen nachhaltigen Schlag zu verpassen. Inszenatorisch ist der Film von Anfang bis Ende perfekt umgesetzt, die Darsteller Tom Berenger, Willem Dafoe und Charlie Sheen haben hier wohl alle ihren bedeutendsten Auftritt ihrer Karriere hingelegt. Krieg wurde wohl nie wieder in solch einer Schonunglosigkeit gezeigt, die ihren Höhepunkt in einem Dschungelkampf findet, der das Leben aller Beteiligten aufs Dramatischste verändert. Ebenso war ich begeistert von der Darstellung der psychischen Entwicklung der Hauptakteure. Fazit: Platoon ist Stones Meisterwerk, sein Vermächtnis und seine Erfahrung eines Verbrechens, welches sich Vietnamkrieg nennt. Es ist eine äußerst authentische Geschichtsstunde, ja fast schon ein Lehrbuch. "The first real movie about the war in Vietnam is Platoon."

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Oceanic6

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"City of Life and Death" hab ich schon lange in meinem Regal stehen, aber bisher hab ich mich noch nie rangetastet. Dann werd ich das dank deiner Empfehlung mal die nächsten Tage vornehmen! :)


Oceanic6

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Ja hab ich, ist für mich nach Platoon der beste Kriegsfilm. ;)



Kommentare (88) — Film: Platoon

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Fineout

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Bewertung7.0Sehenswert

Wer auf Anti/Kriegsfilme steht, der wird "Platoon" sicher besonders mögen, denn es ist ja eine Art Kult in dem "Genre". Ich steh nicht so besonders auf diese Art Filme, doch es ist genau wie bei "Der Soldat James Ryan" eine kleine Ausnahme: dieser Film hat mir gefallen. Alleine das berühmte Bild/Szene in dem Sgt.Elias stirbt ist ziemlich bekannt. Und Charlie Sheen und Johnny Depp waren damals schon brilliante Schauspieler. Der Vietnamkrieg wurde auch gut rübergebracht.

Auch für "nicht-Freunde" des Genres sehr zu empfehlen.

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benutzerbenutzer

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Bewertung7.5Sehenswert

Oliver Stone's "Platoon" ist, wie auch Francis Ford Coppolas "Apocalypse Now" oder Stanley Kubricks "Full Metal Jacket", einer der bekanntesten und zugleich auch einer der besten Filme über den 2. Indochinakrieg, besser bekannt als Vietnamkrieg. Natürlich ist auch bei Stone der Krieg alleine nicht das beherrschende Thema des Films, sondern dient lediglich als Aufhänger für eine Reise in menschliche Abgründe. Wie "Apocalypse Now" und "Full Metal Jacket" wagt er einen Blick tief hinein in die menschliche Psyche, allerdings, und hier liegt der wesentliche Unterschied zu den beiden Erstgenannten, ist es mehr als einmal Stone's penetrant moralischer Zeigefinger, der dem Zuschauer unter die Nase gehalten wird, der verhindert, dass "Platoon" letztlich dieselbe Qualität wie Coppolas und Kubricks Meisterwerke erreicht. Glücklicherweise ist dieser Punkt im Prinzip aber auch schon alles, was es an diesem Film auszusetzen gibt.

Wenden wir uns also den gelungenen Aspekten dieses Werks zu, von denen es glücklicherweise eine ganze Menge gibt. Beginnen wir doch mit den Schauspielern: Selten hat sich wohl eine solch illustre Riege von Stars in einem einzigen Film versammelt; da gibt es einen noch nicht ständig zugedröhnten und alberne Witzchen machenden Charlie Sheen, dem man seine Rolle als moralisches Gewissen seiner Einheit ohne weiteres abnimmt, auch nachdem man neun Staffeln Two-And-A-Half-Men gesehen hat; dann gibt es Tom Berenger und Willem Dafoe, vor allen Dingen letzterer noch heute ein ausgezeichneter Charakterdarsteller, als Sargeants, die sich aufgrund ihrer unterschiedlichen Moralvorstellungen gegenseitig bekämpfen; ferner die heutigen Weltstars Johnny Depp und Forest Whitaker, beide oscarnnominiert beziehungsweise -prämiert; und last, but not least, auch John C. McGinley, besser bekannt als "Dr. Cox", der hier wie auch der gesamte Rest der Schauspielerriege eine eindrucksvolle Vorstellung abliefert.
Bemerkenswert ist, dass Oliver Stone dem Zuschauer weder Prolog noch Epilog zugesteht, der Film beginnt in Vietnam und er wird auch dort enden, dazwischen liegen zwei Stunden atmosphärisch dichter Kriegsbeschreibung, während der uns höchstens dann einmal eine Pause gegönnt wird, wenn Charlie Sheen aus dem Off einen Brief an seine Großmutter vorliest.
Die Themen, die Stone hier immer wieder aufgreift, sind nicht nur typisch für viele seiner Filme, nein, sie sind auch typisch für das Genre des (Anti-)Kriegsfilms im Allgemeinen. So wird die "it's either them or us"- Mentalität der amerikanischen Soldaten besonders bei der Szene in dem vietnamischen Dorf deutlich: Die Soldaten, allen voran der gebildete Taylor, wissen genau um die Menschenrechtsverletzungen, die sie im Begriff sind zu begehen; dass sie trotz Allem nicht zurückweichen, hat für jeden von ihnen individuell verschiedene Gründe. Mag es bei Taylor die zunehmende Paranoia sein, die er in seinen ersten Monologen beschreibt, so ist es bei Sargeant Barnes die pure Lust am Töten, ist es bei anderen schlicht Feigheit, ist es bei manchen Ignoranz, die Weigerung, den Gegner als Mensch anzusehen (genau das spricht einer der Soldaten in besagter Szene an). Schlussendlich ist es auch eine gewisse Form von Selbstjustiz, die Rache für die eigenen Gefallenen, die die Soldaten letztlich zum wütenden Mob werden lässt.
Obwohl Stone hier eindeutig Erklärungsversuche für das Verhalten der Soldaten liefert, sind diese Erklärungen keine Entschuldigungen, er heroisiert nicht die Taten des US- Militärs, obwohl die völlige Anonymität und Austauschbarkeit der Nordvietnamesen sicherlich nicht zu begrüßen ist, sondern Stone versucht vielmehr deutlich zu machen, wie dieser Krieg ausgesehen hat. Dass ihm das gelingt, ist einer der großen Verdienste dieses Films. Was Stone uns eigentlich mit seinem Film sagen will, liegt zwar schon geraume Zeit zuvor in der Luft, wird aber erst mit dem Ende, der Erschießung Barnes' durch Taylor als Rache für Sargeant Elias, zur Gewissheit: Der Krieg verschont keinen, er macht aus uns allen Monster, lässt uns keine Luft zum Atmen, keinen ruhigen Platz zum Sterben, keine Zeit für rationale Entscheidungen und vor allem keinen Platz für Moral. Im Kern ist "Platoon" also ein Drama über den Verlust jeglicher Menschlichkeit und jeden Mitgefühls. Das Platoon ist die Gesellschaft, und sie zerfleischt sich selbst, weil im Krieg alles erlaubt ist, es gibt keine Regeln mehr, die Menschen werden wieder zu Tieren, und nur der ureigenste aller Instinkte kommt zum Tragen: Der Überlebensinstinkt.
"Platoon" hatte also eigentlich Alles zu einem großartigen Meisterwerk in der Tradition von "Full Metal Jacket" oder "Apocalypse Now", doch leider Gottes bediente sich Stone wieder einmal seiner Fähigkeiten als Moralapostel. Am Ende gelingt es ihm nicht, im Vagen zu verweilen und den Zuschauer zur selbstständigen Rezeption zu zwingen. Stattdessen lässt er Taylor ein letztes Mal sprechen, und nun wird ganz deutlich, dass es nicht Chris Taylor ist, der dort spricht, sondern der Regisseur selbst, der einen Appell an den Zuschauer richtet, und ganz deutlich macht, dass die beiden Sargeants lediglich zwei Seiten derselben Medaille repräsentieren, und dass sie beide in einem jeden von uns um die innere Vorherrschaft kämpfen. Dieser Appell wirkt derart lächerlich und aufgesetzt, dass er den Film leider deutlich abwertet. Auch der immer wieder aufkeimende Bezug auf die Rassenkonflikte der US- Amerikaner wirkt bisweilen leider arg konstruiert.

Und dennoch, Oliver Stone's "Platoon" ist ein Film mit vielen Qualitäten, denen nur wenige Mängel gegenüberstehen. Zumindest einmal sollte man ihn als eindrucksvolles Dokument über den Vietnamkrieg gesehen haben.

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Markbln

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Bewertung4.0Uninteressant

Im Kino damals fand ich "Platoon" ok.
Heute nervt der Film und der Narzissmus von Oliver Stone noch mehr. Die klebrige Verhunzung von Barbers Adaggio ist zudem unerträglich.
Das Beste an Stone sind seine Drehbücher für andere, als Regisseur ist er komplett überbewertet.

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JanoX

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Bewertung9.0Herausragend

Einer der besten Antikriegsfilme für mich, spielt in der selben Liga wie Apocalypse Now + Die durch die Hölle gehen.

Das alles fängt schon beim Cast an: Forest Whitaker (Der letzte König von Schottland), John McGinley (Scrubs), Johnny Depp (Fluch der Karibik 1-2930), Kevin Dillon (Entourage), Charly Sheen (Two and a Half Men) und zuguterletzt Willem Dafoe (Spiderman). Unglaublich. Aber es kommt noch besser: Jede dieser Rollen nehme ich ihnen alle ab, meine Herren! Wunderbar authentische, dynamische und faszinierende Charaktere, denen man einfach abkauft, dass sie sich gerade "in der Hölle" befinden.

Stone's Meisterwerk liegt auch in der Wirkung seines Films. Er schlägt einen schier jede Szene lang ins Gesicht, schonungslos und anklagend. Der Dschungelkrieg in seiner Härte trifft einen mit jeder Patrone, die in diesem Film abgefeuert wird und nimmt man die actionreichen und gut inszenierten (vor allem für 1986) Gefechtszenen zusammen, sind das einige!

Auch die Moralkeule, die am Ende geschwungen wird, ist weitaus tiefer und durchdachter als bei so einigen (Anti-)Kriegsfilmen. ["We were at war with ourselves, the enemy was in us"]. Ein gut zusammenfassendes wie auch sehr philosophisches Zitat von Sheen, dass einem wirklich zu denken gibt.

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Karmovie

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Bewertung10.0Herausragend

Der beste Vietnamkriegsfilm.

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BattlemasterIZ

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Bewertung9.0Herausragend

Oliver Stone´s Platoon ist packend in Szene gesetzt, ein verdammt guter Kriegs-Film.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Platoon ist wohl nach Apocalypse Now der bekannteste Anti-Kriegsfilm!
Oliver Stone hat schon wie bei seinen Filmen davor Drehbuch und Regie übernommen, und ist danach richtig durchgestartet!
Stone verarbeitet hier eigene Erlebnisse des Vietnam Krieges, wie weit das wahr ist muß wohl jeder für sich selbst entscheiden.
Charlie Sheen hat nach einigen Nebenrollen seine erste bedeutende Rolle und kann auf ganzer Linie überzeugen.
Leider erreichte seine Leistung nie wieder diesen Stand!
Aber auch alle anderen Schauspieler spielen ihre großen und kleinen Rollen sehr gut.!
Also vom Drehbuch, über Regie und Schauspieler bis zum Soundtrack stimmt hier einfach alles

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Noodles-Inu

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Bewertung9.0Herausragend

Für mich der beste Anti Kriegsfilm aller Zeiten,mit einer klaren Botschaft No War!

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Jeff Lebowski

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Bewertung9.0Herausragend

Ein erschütternder Anti-Kriegsfilm wie ich ihn noch nicht erlebt habe. Charly Sheen macht seinen Job einfach toll, und auch die anderen Schauspieler (u.a. Johnny Depp) wirken mehr als nur überzeugend. Platoon verherrlicht keineswegs Gewalt, der Film zeigt nur die Brutalität des Krieges und stellt auch die mentale Belastung der Männer unglaublich gut da.
'der Konflikt mit sich selbst' wird sehr gut dargestellt, und auch der erbitterte Kampf in den eigenen Reihen um Macht und Befehle, Gesetze und Notwendigkeit macht Platoon sehr interessant. Um es auf den Punkt zu bringen: Ein Muss!

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Moe

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Bewertung9.0Herausragend

Wenn man Film und Vietnam im gleichen Satz sagt, dann fallen eigentlich immer die gleichen Namen: Apocalypse Now, Full Metal Jacket und Platoon (ok, es gibt noch einige mehr: Rambo, Forrest Gump...).
Jeder einzelne Film ist ein bedeutendes Stück Filmgeschichte.
Über die Klasse jedes einzelnen muss man nichts sagen. Und ich finde, man kann sie nur sehr schwer vergleichen, da sie trotz des gleichen Settings unterschiedliche Betrachtungen haben.
Platton ist für mich so der intime Film. Es geht um die Gruppendynamik, um Meinungsverschiedenheiten und um die Angst. Und das wird auch auf das Publikum übertragen: wird ein Soldat im Film nicht gemocht, dann wird er auch nicht vom Publikum gemocht. So etwas schaffen nicht viele Filme. Darth Vader ist mit die beliebteste Figur aus Star Wars - so als Gegenbeispiel.
Doch irgendwas störte mich an dem Film. Es war wie so ein ständiger hochfrequenter Ton. Das liegt aber daran, dass ich einfach nicht so ganz klar komme mit dem Stil von Oliver Stone. Da ist irgendeine undefinierbare Blockade.

Wer Vietnamkriegsfilme interessant findet, der kommt um diesen gewaltigen Film nicht rum. Der ist einfach Pflicht.

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Hanno Jones

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

jaja ... damals als charlie sheens leben noch in ordnung war ^^

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Hanno Jones

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ich hab ja nicht gesagt, dass er damals nicht so drauf war ... nur sah es eben für ihn wesentlich rosiger aus :D
dann eben:
"jaja ... damals als charlie sheen noch saufen, drogen nehmen, nutten prellen und prügeln konnte wie er wollte, ohne dass es jemanden geschert hat^^"
;)


TheJoker

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xD


madmax1500

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Bewertung9.5Herausragend

Alt aber immer noch sehr gut.

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StephenCaruso

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wie Krank und Zerstörerisch ein Krieg sein kann zeigt Platoon.

Menschliche Abgründe, Wahnvorstellungen, Drogenmissbrauch, Angst, Tod, Überleben usw. Heutige Krieger haben keine Ehre mehr oder Ehrfurcht vor dem Leben. Ein wahrer Krieger nimmt sein Handwerk nur auf wenn seine eigene Heimat bedroht wird, das ist heute nicht mehr der Fall, heute ist es ein krankes Spiel, das mit dem Leben unschuldiger Menschen spielt. All dies zeigt Platoon auf eine kunstvolle Art.

Charlie Sheen in seiner besten Rolle und zeigt das er eigentlich ein sehr guter Darsteller ist, sein Monolog im Film ist schwer von einer Melanchonie geprägt die zu den Bildern im Film passt wie die Faust auf das Auge.

Solche Filme fehlen meiner meinung nach heute, die den menschlichen Abgrund in einem unnötigen Krieg zeigen.

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Benchyl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was die Offenbarung des eigentlichen Feindes in Vietnam angeht, ist "Platoon" sehr viel direkter als es "Apocalypse Now" noch war. Deshalb geht es hier auch im Wesentlichen um Meinungsverschiedenheiten oder Ansichtsdifferenzen innerhalb des Platoons, die innere Kämpfe und Gruppierungen in den eigenen Reihen nach sich ziehen. So geht es in "Platoon" weniger um Kriegssinn oder Überlebenskampf, sondern eher um die Konsequenzen des eigenen Stolzes, die letztendlich dumme Selbstverstümmelung nach sich ziehen. Zwischen schwarz und weiß, Gras und Brutalität, Mut und Respekt sind es die Kontrahenten Willem Dafoe und Tom Berenger, die Charlie Sheens Charakter uninteressant machen. Überhaupt dient die Rolle des Chris Taylor lediglich als Auge, das dem Zuschauer den Einblick ins Geschehen ermöglicht. Daneben kann vor allem ein John C. McGinley überzeugen. Am Ende ist der Krieg und sein Übel nicht vorüber, man verlässt lediglich mit Chris Taylor das Schlachtfeld.

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FilmFreeza

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich mein wenn ein Film so hochgelobt und gefeiert wird wie Platoon, dann kommt man einfach nicht drum rum diesen zu schauen. So auch ich nicht und schwupps die wupps saß ich vor meinem Fernseher und legte die DVD ein. Es war ein mehr als nur ergreifender Film. Ich hatte noch nie durch Mitleid, Tränen ergossen, noch nie so das Gefühl einfach in diese Welt reinzuspringen um diese Deppen (Amis) selbst zu töten, wobei das wahrscheinlich die völlig falsche Lehre ist die man aus diesem Film ziehen soll , da hier Gewalt absolut nicht verherrlicht wird, sondern im Gegenteil eher verdeutlicht dass durch jeden Tot ganze Familien und Exisztenzen zu bruch gehen! Zu langer Satz :D .. seht über die grammatikalischen Fehler bitte hinweg. Hinzu kommt die überaus ergreifende Musik, also hier muss man wirklich ein ganz ganz großes Lob aussprechen. Charlie Sheen macht seine Sache sehr stark. Ich habe ihm wirklich gerne zugeschaut. Ich hätte diesem Streifen gerne , wirklich sehr gerne mehr Punkte gegeben. Aber von der Handlung her war es mir einfach zu flach. Und trotzdem hat er mir sehr gut gefallen :D. Klingt paradox , ist es wahrscheinlich auch. Hinzu kommt einfach die sehr alt klingenden Snynchronstimmen an die ich mich einfach nicht gewöhnen will, aber das kann man dem Film wohl kaum zum Vorwurf machen. Ansonsten bleibt nur zu sagen .. GUCKT IHN EUCH AN !!!

P.S. JERRY <3

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filmfreak23

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Bewertung10.0Herausragend

Ein Anti-Kriegsfilm, der wirklich an die Nieren geht.
Die damals jungen Darsteller wie Charlie Sheen, Willem Dafoe und Johnny Depp brillierten schon damals.
Der Film bietet einen sehr tiefen Einblick in die Situation, welche im Vietnam herrschte und ich kann nur allzu gut verstehen, dass die meisten Soldaten das nicht gerne machten.
Es wird eindringlich gezeigt, dass der Krieg die Menschen verändert, sie gar zu Bestien macht, sodass sie nicht nur gegen den Feind kämpfen, sondern am Ende auch Unschuldige oder Verbündete auf dem Gewissen haben.
Wenn mann im Krieg nicht zusammenhält, hat man eigentlich schon verloren und dies wird hier glaubwürdig gezeigt

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Tobe Berg

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Bewertung9.5Herausragend

Ohne Worte! In meinen Augen, der beste Antikriegsfilm der jemals auf Zelluloid gebannt wurde. Dazu gibt es hier ein Staraufgebot der Extraklasse. Unbedingt anschauen!

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KonTaicho

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein zutiefst berührender Film über das Grauen, den KRieg, der in jedem von uns wohnt.
"Es wohnen ach, zwei Seelen in meiner Brust." So sagt es Faust, und so sagt es auch Chris alias Charly Sheen über sich selbst, als ihm die Sinnlosigkeit seines Daseins in diesem Jungel und in diesem Krieg mit sich selbst bewusst wird. Wo die einen den Hang zur Realität und zu jeder Ethik in diesem großen, brutalen Durcheinander längst verloren haben, gibt es einige wenige, die noch an etwas glauben.
So auch Elias alias Willem Dafoe, dessen schmerzverzerrtes und verzweifeltes Gesicht ich wohl nie vergessen werde, wenn er die Arme gen Himmel streckt und seine Gedanken auch meine werden: Wofür? Warum? Das kann wohl niemand begreifen, was anscheinend genug Anlass dazu ist, den gleichen Fehler ein ums andere Mal wieder zu machen. Es ist der Krieg in uns selbst, die gleichen Fehler erneut zu machen oder sie zu besiegen und daraus zu lernen.

Ein Meisterwerk, so eindrücklich und dicht, dass man es erst einmal eine Zeit auf sich wirken lassen muss und über Chris' Worte zu Ende im Helikopter nachdenkt: Er wird von da an jeden Tag in seinem Leben zu schätzen wissen, das ist er seinen gefallenen Kameraden und sich selbst schuldig. Eigentlich traurig, dass es für viele erst etwas so Schreckliches bedarf, um zu sehen, wie wertvoll das Privileg zu leben, denn eigentlich ist.

Zuletzt will ich noch eine Laudatio an die Tonmacher richten, die mit dieser eindringlichen Geigenmelodie, die immer wieder ins Geschehen einbricht ( und von der es auch einen Remix von Dj Tiesto gibt, nur so am Rande, falls es jemanden interessieren sollte), die wohl beklemmendste und tragischste Melodie egschaffen haben, die ich je in einem Film gehört habe.
Vielen Dank für dieses wichtige Stück Filmegschichte.

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Kreaexo

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Bewertung9.5Herausragend

Ganz wenig zu diesem Werk:
> Einer der besten (Anti-)Kriegsfilme überhaupt.
> Einer der bestem Filme über den Vietnamkrieg.
> Grandiose Besetzung.
> Fesselnd und verstörend.
> Spannend und actionreich.
> Bildgewaltig und mitreißend. [...]
Einfach ein durch die Bank weg genialer Streifen.

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Challenger

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ja ich gebe es zu: Ich stehe auf (Anti)Kriegsfilme. Das macht mich weder zu einem primitiv-denkenden Neanderthaler noch zu einen Republikaner. Ich kann aber einfach dem Charme der Filme aus dieser Zeit, die dieses zugegebenerweise heikle Thema behandeln, nur schwer widerstehen. Wenn ich den Film mit den ganzen anderen Klassikern aus der Zeit wie Apocalypse Now, Deer Hunter, Hamburger Hill und Full Metal Jacket vergleiche, bleibt Platoon knapp vor den anderen Kandidaten. Oliver Stone hat das Gefühl sich plötzlich als Soldat im Krieg zu befinden einfach am besten eingefangen.

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