Wall Street 2: Geld schläft nicht

Wall Street 2: Money Never Sleeps (2010), US
Laufzeit 133 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 21.10.2010

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5.7 Kritiker
30 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.4 Community
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von Oliver Stone, mit Shia LaBeouf und Michael Douglas

„Gier ist gut.“ Das Lebensmotto des legendären Börsenbetrügers Gordon Gekko (Michael Douglas) aus Oliver Stones modernem Filmklassiker Wall Street von 1987 hallt noch immer in unseren Ohren. Dreiundzwanzig Jahre später sind uns die Finanzwelten und die weitreichenden Konsequenzen einer solchen Lebenseinstellung präsenter denn je, Zeit also für Wall Street 2, die Fortsetzung jener Geschichte um Geld, Macht und Gier, die heute mindestens so aktuell ist, wie in den exzessiven Achtzigern.
Gordon Gekko, der am Ende des ersten Films einer langjährigen Haftstrafe entgegensah, wird zu Beginn von Wall Street 2 aus dem Gefängnis entlassen. Doch an der Wall Street, wo er einst ein großer Player war, will nun niemand mehr auf ihn hören. Er konzentriert sich also zunächst darauf, die Beziehung zu seiner Tochter Winnie (Carey Mulligan), die sich über die Jahre gänzlich von ihm entfremdet hat, wieder aufzunehmen. Unerwartete Unterstützung erhält Gekko in Wall Street 2 schließlich, als Winnies Verlobter Jacob (Shia LaBeouf) auf ihn zukommt und ihm seine Hilfe anbietet. Im Gegenzug will der Investment Banker Jacob Gekkos professionellen Beistand bei einem geplanten Rachefeldzug. Denn Jacob macht den skrupellosen Börsenhai Bretton James (Josh Brolin) für den Selbstmord seines einstigen Mentors Louis Zabel (Frank Langella) verantwortlich.

Oliver Stone hat sich viel Zeit gelassen mit dieser Fortsetzung, doch nach dem großen Finanzcrash 2008 schien die Zeit für Wall Street 2: Geld schläft nicht (OT: Wall Street: Money never sleeps) gekommen zu sein. Neben Michael Douglas, der für seine Rolle des Gordon Gecko bereits einen Oscar erhalten hat, versammelt Stone weitere hochkarätige Darsteller, wie Susan Sarandon, Josh Brolin und Carey Mulligan, die 2009 eine Oscarnominierung für An Education erhielt. Auch Charlie Sheen, der in den letzten Jahren vor allem mit der Fernsehserie Two and a Half Men erfolgreich ist, hat in Wall Street 2 einen kurzen Auftritt als Bud Fox, der Hauptfigur von Wall Street. (TM)

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Cast & Crew


Kritiken (23) — Film: Wall Street 2: Geld schläft nicht

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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4.5Uninteressant

Es ist erschreckend, wie wenig Stone und seinen Drehbuchautoren einfällt zu einem Thema das eine derartige Aktualität hat. Statt bissiger Analyse und ätzendem Subtext ergeht sich der Film in sentimentalem Gequengel.
Natürlich ist Michael Douglas immer noch großartig und auch Nebenrollencameos von Susan Sarandon und Charlie Sheen sorgen für Lichtblicke. Leider tröstet das nicht über den mit der Hauptrolle völlig überforderten Shia Lebeouf hinweg, der noch blasser ist als Sheen im Original. Zwischen ihm und seiner Freundin knistert es gar nicht und auch in den Szenen mit Douglas bleibt er der trotzige Greaser, der anscheinend seine Mittagspause am Indiana Jones-Set nutzte um ohne Kostümwechsel schnell Wall Street runterzukurbeln. Ebenso enttäuschend bleibt Josh Brolin, der seine Schurkenrolle im wesentlichen mit einem, leicht verkniffenen Gesichtsausdruck abspult.

Überhaupt langweilt es, wie sehr sich der Film in persönlichem kleinklein ergeht, wo er die Chance hätte einen Weltwirtschafts-Thriller zu erzählen. Jede Doku wie "The smartest guys in the room" oder "Casino Jack and the United States of Money" ist da spannender anzusehen, als Stones mildes Alterswerk.

Der erste Teil war vorhersehbar und konventionell, überzeugte aber durch witzige Dialoge und die schnörkellose Geschichte, die das Klischee der 80er herausdestilierte. Teil 2 ist sentimental und bisslose Variation die es nicht wirklich gebraucht hätte.

So bleibt das Beste vom Film leider die aus dem Trailer bekannte Gefängnisentlassung von Gekko zu Beginn - und selbst die bedient sich großzügig bei Blues Brothers...

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Corsovilla: SchönerDenken

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5.5Geht so

Der Film hat seine Momente: Zum Beispiel, wenn Gekko aus dem Gefängnis entlassen wird, die Stretch-Limousine aber nicht auf ihn wartet, sondern einen farbigen Gangster abholt. Aber aus dem ungeheuren Potential des Themas macht Oliver Stone sehr wenig, und schließlich verliert er auch in der langatmigen Familiengeschichte den roten Faden. Dafür geizt er nicht mit optischen Spielereien, die einem aber auch auf den Geist gehen können. Über jede Kritik erhaben allerdings die darstellerischen Leistungen von Michael Douglas und Josh Brolin. Das alleine war wiederum die Eintrittskarte wert. (Mehr im Podcast)

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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6.0Ganz gut

[...] Um eine andere missglückte Fortsetzung heranzuziehen: „Wall Street“ ohne Wall Street ist wie „Sex And The City“ ohne City. Fehlte bei dem Frauenfilm der Charme New Yorks, der zugunsten des edel polierten Abu Dhabi aufgegeben wurde, fehlt bei „Wall Street – Geld schläft nie“ die kompromisslose Hingabe zum Thema Aktienhandel. [...]

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Carsten Happe: Schnitt Carsten Happe: Schnitt

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7.5Sehenswert

Auch wenn nicht jede Wendung restlos überzeugt oder die schiere Informationsflut an manchen Stellen den Film bisweilen überfrachtet, merkt man Oliver Stone und seinen Mitstreitern in jeder Einstellung die diebische Freude an, einen bissigen Kommentar zur Lage der Nation abzuliefern und ihn in ein subversives Hochglanzgewand zu kleiden.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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3.0Schwach

Starker Kandidat für einen Treppchenplatz bei der Wahl zum langweiligsten und banalsten Schlonz des Jahres. In jeder Hinsicht minderwertig und uninteressant, allein Douglas weiß zu gefallen. Stones Altersmilde läßt einen peinlichst berührt im Sitz rumrutschen, während die unglaublich grottigen Songs von David Byrne & Brian Eno schon vom Fleck weg für Kotzkrämpfe sorgen. Herbe, krasse, blamable Enttäuschung.

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der cineast

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Michael ist einfach zuu gut.


Dietmar Kesten: Filmmag.de

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3.0Schwach

[...] Der Film erweist sich als eine reine Blamage. Die Metaphorik seines Regisseurs, der „Monster“ und „Heuschrecken“ im Bild festhalten will, ist (s-)ein Erklärungsnotstand, der alles herunterspielt, was von Bedeutung wäre. Dieser Krisenpopulismus erklärt nichts und bewältigt nichts. [...]

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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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7.0Sehenswert

Dieser Film bringt die kapitalistischen Grundübel unserer globalisierten Gesellschaft, den ganzen Finanzmarkts-Irrsinn von gierigen Spekulanten, treffsicher wenn auch etwas plakativ auf den Punkt.

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Thomas Winker: fluter Thomas Winker: fluter

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5.5Geht so

Statt knallhart mit den Bankern und einem von ihnen errichteten System abzurechnen, das die Welt an den Rand des Abgrunds geführt hat, beschränkt sich der früher so wütende Stone auf eine rührselige Familienzusammenführung bis zum bitteren Happy-End, während die Kamera fast verliebt an den Wolkenkratzern New Yorks, an den glitzernden Tempeln des Finanzkapitals entlangfährt. Nein, Oliver Stone ist [...] nicht mehr das, was er einmal war.

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Chr. Buß: Spiegel Online Chr. Buß: Spiegel Online

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3.5Schwach

Bei Oliver Stones Finanzthriller-Neuauflage scheint alles möglich, richtig spannend aber wird es trotzdem nicht. Unterkomplex ist vielleicht noch das höflichste Wort, um die Langeweile der 133 Filmminuten zu beschreiben: Zwar lärmen ständig auf Computer-Wänden irgendwelche Zahlenkolonnen runter, aber eigentlich interessiert sich Stone nur dafür, wie es zwischen den unterschiedlichen Familienmitgliedern lärmt.

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Zoran Gojic : br-online Zoran Gojic : br-online

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5.5Geht so

Stone verheddert sich im Versuch eine aktualisierte Geschichte von Wall Street zu erzählen und gleichzeitig die Finanzkrise zu erklären. Ruhender Pol in diesem zunehmend wirren Knäuel loser Handlungsstränge ist natürlich der alte Fuchs Gordon Gekko. Der mitnichten zu einem besseren Menschen geworden ist, sondern immer noch mitmischen will an der Börse. "Es ist nicht so sehr das Geld, das Spiel fehlt mir" erklärt er und Stone gibt sich doch noch als Fan seiner eigenen Kunstfigur zu erkennen. Als Investor hätte er Stone vielleicht von diesem Film abgeraten – zu viel Aufwand, zu wenig Ertrag.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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5.5Geht so

Dass Oliver Stone die Kunst des ebenso geschmeidigen wie distinguierten Erzählens beherrscht, merkt man, sobald die ersten Bilder über die Leinwand flimmern. Man wird sofort hineingezogen in die Geschichte und zeigt Interesse an den Figuren, die zudem äußerst liebevoll und passend bis in die kleinste Nebenrolle besetzt sind. Dies geht auch eine ganze Weile gut und Stone schafft es sogar, einem die komplexen Zusammenhänge des Finanzmarktes und wie dieser in die Krise schlitterte zu erklären (wenngleich dies auch immer etwas Bemühtes hat).
Doch irgendwann entwickelt sich das Ganze dann doch zu einer reichlich zähen und lauen Angelegenheit. Stone will nämlich neben dem Finanz- auch noch ein Familiendrama erzählen, an dem man als Zuschauer jedoch sehr bald das Interesse verliert und das seinem Film zudem ein völlig unpassendes und wenig glaubwürdiges, da süßlich-kitschiges Ende verpasst. Zugleich gelangt man als Zuschauer an einen Punkt, an dem man einfach nichts mehr sehen und hören möchte von diesem Bankergeschwätz und –gehabe. Vielleicht liegt dies aber auch daran, dass man in der letzten Zeit einfach sehr viel über die verschiedenen so hochkomplexen Derivate und die Probleme, die sie verursachen, gelesen und gehört hat und Oliver Stone mit seinem etwas zu ambitionierten Werk einfach ein paar Monate zu spät dran ist.

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Dirk Lüneberg

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Als Filmkritiker sehe ich Filme immer schon, bevor sie offiziell in den Kinos starten.


stuforcedyou

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*Neid*


Filmering: Filmering.at

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6.0Ganz gut

Wall Street: Geld schläft nicht ist leider wieder einmal nicht das erhoffte Comeback für Oliver Stone geworden. Zu oberflächlich ist der Kommentar der Finanzkrise, zu zerstückelt der Handlungsverlauf und zu blass bleiben die Figuren. Lediglich Michael Douglas lässt seine Qualität aufblitzen und Oliver Stone zeigt, dass er handwerklich immer noch einiges drauf hat, aber als Fortsetzung für einen Klassiker wie Wall Street ist das leider dennoch zu wenig.

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José Garcia: Textezumfilm

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6.5Ganz gut

Das komplexe Drehbuch verknüpft die teilweise kaum durchschaubare Handlung um Geld, Macht und Betrug mit einem Familienkonflikt, der insbesondere in seiner Auflösung arg konstruiert wirkt. Obwohl die Zuschaustellung des Geldes bereits zum Konzept des ersten „Wall Street“ gehörte, nimmt sie hier vor allem in der Galadiner-Sequenz derart überhand, dass sie genauso aufgesetzt wirkt wie der selbstbewusste Gastauftritt von Bud Fox (Charlie Sheen), der sich im ersten „Wall Street“-Film vom Gekkos Bewunderer zu dessen Widersacher mauserte. Zwar gelingt es der Kamera von Rodrigo Prieto schöne Parallelen zwischen der Wolkenkratzer-Silhouette von Manhattan und den Aktienkurs-Kurven, aber die wiederholten Kamerafahrten an den Häuserfassaden entlang und die immer wieder eingesetzten Vogelperspektiven auf Manhattans Skyline ermüden auf Dauer.

Die Frische des Originals erreicht „Wall Street: Geld schläft nicht“ zwar selten. Wenn er dennoch den Zuschauer immer wieder fesselt, dann nicht nur wegen der interessanten, darin aufgeworfenen Fragen, sondern insbesondere auch wegen der Charakterentwicklung von Gekkos Tochter Winnie, die von einer Carey Mulligan in Höchstform äußerst glaubwürdig dargestellt wird.

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Christiane Peitz: Der Tagesspiegel Christiane Peitz: Der Tagesspiegel

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7.0Sehenswert

Als „Wall Street 2“ in Cannes uraufgeführt wurde, war die Enttäuschung groß, zumal der Thriller über weite Strecken weniger Gekko ins Zentrum rückt als seine Tochter und ihren Freund. Auch fallen die Sprüche beim Sequel weniger sarkastisch aus. [...] Oliver Stone ist viel zu clever, viel zu vietnamkriegs- und politprotesterfahren, um im Ernst daran zu glauben, dass eine Gesellschaft, zumal die amerikanische, aus ihren Fehlern lernen könnte. Familie? Ist für Gekko vor allem eine sichere Bank.

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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de

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5.5Geht so

Es hat fast ein wenig den Anschein, als würde sich der Film gar nicht wirklich dafür interessieren, was im Hier und Jetzt an der Wall Street vor sich geht. Genau genommen ist das hier nicht mal ein "richtiger" Oliver Stone-Film, denn das Drehbuch stammt nicht aus seiner Hand. Tatsächlich ist es wohl so, dass die Autoren Loeb und Schiff die Idee hatten, ein Sequel zu "Wall Street" zu verfassen [...], auf Basis dieser Idee eine reichlich konventionelle Geschichte entwickelten [...] und Stone schließlich einwilligte, die Regie zu übernehmen. Irgendwann im Produktionsprozess grätschte dann die Wirtschaftskrise dazwischen und wurde entsprechend pflichtschuldig ins Skript eingearbeitet. Mehr aber auch nicht.

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alviesinger: bummelkino

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5.0Geht so

Wie viele New-York-Skyline-Shots kann man in einen Film packen? Wenn es nach Oliver Stones Empfinden für Hochglanzästhetik geht: wahrscheinlich nie genug. Nach 23 Jahren kehrt der gefeierte Filmemacher an die Börse zurück und verzettelt sich in „Wall Street – Geld schläft nicht“ in dem Anspruch eine kritische Abbildung über die immer noch skrupellose Finanzwelt zu schaffen und dabei die Grundzüge der Geschichte des 1980er Jahre Hits „Wall Street“ im Hier und Jetzt fortzusetzen. Sein Sequel leidet unter dem blassen Shia LaBeouf – hier eine klassische Fehlbesetzung. Im Vergleich zu Charlie Sheen, der im Vorgänger die Hauptrolle neben Michael Douglas spielen durfte, geht das „Transfomers“-Milchgesicht im Haifischbecken zwischen den Schwergewichten Douglas, Josh Brolin und Eli Wallach komplett unter. Zudem setzt Stone noch den Weichspüler in Gang und verärgert die Zuschauer und höchstwahrscheinlich auch seine leidensstarken Fans mit einer zähen Vater-Tochter-Verzeihballade. So verkommt die charismatische Figur des fiesen Gordon Gekko anfangs zum schmucken Beiwerk. Viel lieber suhlt sich der politische Filmemacher in platter Symbolik, die andere Kollegen nicht einmal mit der Kneifzange anfassen würden – wie etwa einer geplatzten Seifenblase. So mag für so manchen Stones Sequel ein spannender Wirtschaftskrimi sein, der ethische Grundsätze streifen darf. Für mich ist dieser zahme Balanceakt ein zwei Stunden langer prätentiöser Schwanzvergleich unter Investment-Bankern - und in Betracht auf die Existenz von „Wall Street“ überflüssig.

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alviesinger

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@pat: Natürlich ist es schlimm, dass Michael Douglas an diesem furchtbaren Zungenkrebs erkrankt ist. Mir tut es für ihn und seine Familie sehr leid. Aber seine Krankheit hat nichts mit der Qualität von „Wall Street – Geld schläft nicht“ zu tun. Und Shia LaBeouf ist nun mal der Hauptdarsteller in Stones Sequel und die von Douglas verkörperte Figur des Gordon Gekko verkommt in der Fortsetzung leider zu einer Nebenrolle, die Douglas (ja, das wird in der Kritik nicht erwähnt) gewohnt souverän spielt. Trotzdem ist das Skript des Films unausgegoren und das filmische Endergebnis leider nur mäßig. Persönliche Anfeindungen deinerseits ändern daran leider auch nichts.


patcharisma

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Ich hab's jetzt geschaut und gebe Dir an allen Punkten recht. You win and I lose in bitter shame! Der Film ist eine Sonderkatastrophe, ich schütte Asche über mein Haupt, wegen der bösen Worte! ;-(


Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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7.5Sehenswert

Wall Street 2: Geld schläft nicht ist eine unterhaltsame Geschichte über Ehrgeiz, eine Romanze und rücksichtslose Handelspraktiken, aber er scheint weitaus faszinierter als ärgerlich zu sein. […] Es ist ein intelligenter, glänzender und wunderschön fotografierter Film, der sich in dem Milieu auskennt (Stones Vater war Börsenmakler). Aber ich wünschte, er wäre zorniger. Ich wünschte er wäre aufgebrachter.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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6.5Ganz gut

Der Film selbst ist nur ok. Aber Wall Street 2: Geld schläft nicht, der Nachfolger zu Oliver Stones Melodram von 1987, besitzt seine Stärken, vor allem dank der Darsteller.

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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

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5.0Geht so

Gordon Gekko ist zurück und Michael Douglas holt alles aus ihm heraus. Das ist die gute Nachricht. Alles andere in Oliver Stones Nachfolger zu seinem Original Wall Street, der Douglas einen Oscar bescherte und ins kulturelle Gedächtnis einging, riecht nach moralischer Rechtschaffenheit. Wo bleibt dabei der Spaß? […] Stone wusste früher instinktiv, dass eine Moralpredigt auf die Kanzel und nicht ins Multiplex gehört. Das war einmal.

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Ann Hornaday: The Washington Post

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7.5Sehenswert

Stone hat ein Gespür für Timing, Details und Atmosphäre, das sich zur gleichen Zeit authentisch und fantasievoll allegorisch anfühlt.

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Alle Kritiken (23)


Kommentare (81) — Film: Wall Street 2: Geld schläft nicht

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Patrick Hauser

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Bewertung3.5Schwach

Die Rückkehr von Gordon Gekko ... mehr oder weniger ... irgendwie ... aber nicht wirklich. Michael Douglas hat gerade mal ein Drittel der Screen Time, die er hätte haben sollen. Man hat bei Wall Street 2 ein-, höchstens zweimal das Gefühl, dass Gordon Gekko wieder da ist, aber das ausgehustete Ende versaut einem den onehin schon schwachen Film.
Oliver Stone hat versucht, alle vier Hauptcharaktere ausgeglichen auftreten zu lassen, um sie alle relevant zu machen, was zur Folge hatte, dass es niemand war. Und obwohl der Film im Jahr 2008, am Anfang der Subprimekrise, spielt und damit den idealen Hintergrund für eine Wall-Street-Fortsetzung hätte, geht es hauptsächlich um Gordon Gekkos Bestreben, sich mit seiner Tochter wieder zu versöhnen. Was an sich nicht verkehrt, aber einfach nicht das ist, was man von einem Film mit dem Titel "Wall Street 2: Geld schläft nicht" erwartet.

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cced

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Film hat an vielen Stellen überzeugt und konnte durch leichte Satzspiele überzeugen. Die Story ist ziemlich gradlinig und leicht zu verstehen, wobei ab und zu vielleicht der gewisse "Wow-Effekt" fehlt.

Gekko kommt zurück aus dem Gefängnis und schreibt erst einmal ein überzeugendes Buch über die aktuelle Finanzkrise. Der schönste Satz aus diesem Anfangsszenario ist wohl die Aufzählung der Fachbegriffe und der einfache Beisatz: "Das wissen vielleicht nur 5 Menschen auf der Welt". Ehrlich gesagt gibt es so einige Zitate, die den Film zu einem Highlight machen. Dies lehnt ziemlich an den ersten Teil an.

Im weiteren Schritt versucht Gekko über den Freund seiner Tochter Jake, an das beiseite geschaffte Vermögen zu kommen. Hier fallen Sätze wie: "Geld ist wie eine Hure, die niemals schläft." Das Film lebt an diesen Stellen von der Problematik auf dem Finanzmarkt und den sehr gelungenen Zusammenhängen mit der aktuellen Situation.

Zu viel zu veraten macht keinen Sinn, aber die negativen Bewertungen und Meldungen können sind nicht ganz nachvollziehbar. Der Film gibt Gekko eine neue Seite, behält sich aber seinen typischen Charakter vor. Gepaart mit der wirklich guten und realitätsnahen Verknüpfung unserer aktuellen Situation ist der Film ein Hightlight.

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cruzha

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Bewertung4.5Uninteressant

Geld schläft nicht, aber dafür der Zuschauer. Dieses langweilige Filmchen wird seinem grandiosen Vorgänger in keiner Sekunde gerecht und hat auch thematisch gar nichts mit der Finanzwelt zu schaffen. Shia LaBeouf beweist mal wieder, dass er ein völlig überschätzter, schlechter und sinnlos gehypter Schauspieler ist. Was wir hier geboten kriegen, ist ein seichtes Beziehungsfilmchen mit oberflächlich eingewobener Vater-Tochter-Geschichte und sinnlosen Nebenfiguren (etwa Jacobs Mutter. die die Immobilienkrise personalisieren soll), das mehr als flüssig ist: Überflüssig.

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vanilla

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du schreibst mir aus der Seele amigo, das mit dem Film und vor allem mit Shia:-)


I_have_seen

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Bewertung6.5Ganz gut

Mein erster Gedanke zu dem Film war: 1. THIS IS AMERICAN STYLE! 2. Es ist eine (kritische) Auseinadnersetzung mit dem sogenannten "AMERICAN (USA) WAY OF LIFE" TODAY... Die (engargierten) amerikanischen Filmproduzenten befassen sich immer häufiger und immer kritischer mit ihrem großen Mythen z.B. "Pursiut of happiness" dessen Mythos seit den 20igern hierzulande mit dem Bild "Vom Tellerwäscher zum Millionär" verbunden ist. WALL STREET 2 steht wie ich finde sehr viel eher in dieser Tradion als in der einer "FORTSETZUNG" des damals visionären kritschen Auseinandersetzung mit der "Glücksritter"-Mentalität an den US-Börsen. Das Thema "Gier" findet man in US-Filmen recht häufig ich glaube, wenn man als Regiesseur auch ein gewisses alter und standing hat produziert man filme die an Klassikern anknüpfen wie: "Die Giganten" (1956, am Bsp. ÖL) ODER "Haie der Großstadt“ (1961, Org. „The Hustler", mit P.Newman, am Bsp. Billiard-SPIELHALLEN) zuletzt ist dieses Hervorragend in "There will be blood" gelungen. ICH VERMUTE AUCH, dass der Durchschnitts-Kinobesucher eine PROTEST- ODER ABRECHNUNGS-BOTSCHAFT mit den US-Fianzkapitalismus sehen wollte und die nicht bekommen hat. Der Film hat dafür EINE ANDERE BOTSCHAFT ... nämlich eher eine Optimistische Botschaft nehmt euch "ZEIT" für das (Familien-)leben. In diesem Sinn ist der Film was die Botschaft angeht eher interessant für "Momo"-Fans und nicht so interessant für "Occupy Wallstreet"-Sympathisanten.

Zum Film:
Der Film ist ohne Frage "sehr vielschichtig" und wie ich finde die Sichtweise der Personen und ihre Rollen werden "glaubwürdig, wie authentisch" erzählt. Allein dafür könnte man heute schon eine durchschnittliche Filmbewertung vergeben. Ein Schwachpunkt ist das der Film und vor allem die Rolle von "Geko" Stringenz und Stursinn Prophezeit aber alle dieser Prophezeiung spätestens am Ende des Film aufgeben ... der Geko-Aspirant sowieso aber auch Geko-Tochter und Geko-Vater machen am Ende eine wirklich seltsame "KEHRTWENDUNG" aus Gründen die man auch nur schwer nachvollziehen kann ...war für die Tochter am Ende doch scharf auf die 100 Mill. Dollar und hat deswegen ihrem Vater verziehen...keine Ahnung ...und hier hab' ich den Film auch nicht verstanden und "schlecht" in Erinnerung ...aber bis dahin war der Film zudem schauspielerisch auch überdurchschnittlich. Die Dialoge waren außer die von Gordon Geko recht belanglos aber das war auch beim Vorgänger nicht anders.

Fazit:
Der Film ist erzählerisch Anspruchsvoll (aufgrund der problematischen und gefühlsmäßigen Missverhältnis als Ausgangspunkt was die familiären Sehnsüchte betrifft: Papa kommt aus dem Gefängnis, die Tochter ist noch voller Hass und Traurigkeit, der zukünftige Schwiegersohn will helfen und seine Freundin glücklich machen und Geko ist hin und her gerissen zwischen seinem "Wunsch" nach Rache [die männlich starke Pose] und dem Wunsch die Beziehung zu seiner Tochter zu verbessern [Geko: Was immer passiert ..Du bist meine Tochter und ich bin dein Vater]). Das ist der STOFF EINER HERVORRAGENDEN TRAGÖDIE die die Gefühle eines so eingestellten Filmliebhabers ansprechen kann (und bestimm wird).

Der Fim ist schauspielerisch nicht schlechter als andere Filme die durchweg und über den Klee gelobt werden (um es konkret zu machen: Mark Hamill alias "Luke Skywalker" ist vom schauspielerischen Talent keine große Leuchte und trotzdem ist die Filmreihe auch einer meiner Liebsten überhaupt!). Die (Haupt-)Darsteller vermitteln ihren Zwiespalt wie ich finde ziemlich gut.

Der Film ist akustisch (Hintergrundmusik) und szenisch (Auswahl und Authentizität des Sets) sehr gelungen ... und zwar deutlich überdurchschnittlich

Die Auflösung der Tragödie ist allerdings voll misslungen. Und nur deswegen vergebe ich eine durchschnittliche Bewertung anstelle einer "guten Bewertung". Sehenswert ist der Film mit ein wenig Distanz zu "Occupy [the world]"-Ansichten allemal.

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mj1978

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Bewertung4.0Uninteressant

viel schlechter als der 1.teil... insbesondere die story... der film macht nicht wirklich spass

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J23

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Bewertung3.5Schwach

Wall Street 2 = Inside Job für Sonderschüler. Der nette Herr Stone versucht uns in mehr als 2 Stunden Film die Finanzkriste zu erklären. Damit uns Voldeppen nicht langweilig wird, packt er noch eine Liebesromance hinzu und fertig ist der 2te Teil.

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J23

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:-)))) Das ist mir auch schon aufgefallen, aber ich dachte beim ersten mal hättest Du dich verschrieben gehabt.


I_have_seen

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Tja um nicht den im missglückten Eindruck zurechtzurücken und um noch was entgegensetzliches anzubieten ..hab' ich mal über ein paar Filmtipps nachgedacht die zur "Wall Street"-Thematik ansatzweise passen ... ich zähl auch mal ein paar "alte Schinken" (Klassiker) auf ...deinem Profilbild nach scheinst du dafür zumindes aufgeschlossen zu sein (so jetzt): DR. MABUSE; DER SPIELER (1922, Info: Mabuse(-Filme) als personifiziertes -schlechtes- Gewissen nach dem "Schwarzen Sonntag"/1929; "Vermögen vernichten" -> Chaos stiften; Info: Das ist der Ur-typ, heute wohl nicht mehr ganz so interessant), THE MILLION POUND NOTE (dt:"Sein größter Bluff", 1954), THE HUSTLER (dt: Haie der Großstadt, 1961, zur US-Zocker und Glücksritter-Mentalität), The color of money ( dt: Die Farbe des Geldes, 1986, Remake "The Hustler"), DIE GLÜCKSRITTER (1983, über: "börsenmakler"-typische Leichtfertigkeit zu zocken und spielermentalität -ist aber in erster Linie eine Komödie-), THE BANK (2001, Info: nichts besonderes, muss man nicht unbedingt gesehen haben aber wen das genre interessiert...dann vielleicht...ein-zwei Aspekte sind Ok), THERE WILL BE BLOOD (2007, Info: Beginnt mit dem anfängen der (industriellen Öl-)Zeit und endet mit dem Börsenkräsch 1929), INSIDE JOB (2010, Info: Definitiv das Beste material zur "US-Finanzkrise" aber bedenkt man die "vielen Fachausdrücke" die untertitelung und die gesamte Länge so ist der Stoff bestimmt auch nur für "spezialiesierte Gruppen" ein heißer Sehtipp.)... Kommt mir das nur so vor oder klafft zw. "Wall Street" 1987 und "There will be blood" (2007) wirklich eine 20 Jahre andauernde Lücke? Dann hätte "Hollywood"/die Filmwelt zum Thema wirklich lange geschwiegen.


Vanilla Thunder!

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Bewertung5.0Geht so

Die hohen Erwartungen die man durch den Vorgänger stellt wurden ja schon durch die ganzen Kritiken im Vorraus gedämpft, trotzde war ich nach dem Schauen des Films enttäuscht.
Er geht gefühlte 3 Stunden, die Story ist total abstruß und irgendwie nicht wirklich fesselnd und die Charaktere wie Gecko und Winnie oder wie sie heißt haben emotonial überhaupt keine klare Linie oder Entwicklung, man kann sie teilweise überhaupt nicht nachvollziehen. Vor allem die einzig wichtige weibliche Protagonistin im Film finde ich schrecklich.
Dass der Eindruck von Gecko nicht so stark ist wie im ersten Teil liegt weniger an Douglas als am Drehbuch.
Shia Labeouf ist auch keiner meiner Lieblingsschauspieler, macht seine Sache aber solide, nicht mehr und nicht weniger. Wenigstens kann man das Handeln und Denken von Jakob im Film nachvollziehen.

Trotz der Schwächen haben mich Teile im Film gefesselt, und Michael Douglas ist halt einer meiner Lieblingsschauspieler. Die Aktualität der Finanzkrise wird ohne zu deutlich zu einer Seite Stellung zu nehmen sinnvoll dargestellt. Und Charlie Sheens Auftritt ist der Hammer :D.

Insgesamt aber kein Vergleich zum ersten Teil

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lhiannan

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Bewertung4.5Uninteressant

Der Film leidet erkennbar daran, dass die Storywriter wohl nicht so ganz wussten, was sie mit der berüchtigten Ikone Gordon Gekko ("Greed is good") anfangen wollen. Wird er nun von Saulus zum Paulus oder ist er das aalglatte narzistische Ekelpaket aus dem ersten Teil? Lange drückt sich der Film vor einer Antwort, die ganz am Ende fällt und die aufgrund fehlender innerer Logik auch nicht so recht zu überzeugen weiß.
Der Film hätte sich viel stärker auf Gekko konzentrieren sollen, M. Douglas hätte hier wirklich glänzen können - - aber leider hat man sich für eine blasse und zahnlose Variante mit uninteressanter Tochter bzw. Schwiegersohn entschieden. Bad move.

Einzig über den Kurzauftritt von Bud Fox mit seinen Bunnies musste ich schmunzeln, da schillerte der wahre Sheen nur allzu deutlich durch. ;-)

Schade, hätte nach der Finanzkrise DIE Abrechnung mit der vollkommen aus dem Ruder gelaufenen Finanzelite werden können. Kaum etwas hat über die Degeneriertheit dieser Gestalten mehr aussagen zu können, als Gordon Gekko zu unfreiwilligen aber hochverehrten Ikone zu erheben.

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helmut-halm

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Bewertung5.0Geht so

ziemlich fad und dank carrey mulligans hilfe stellenweise unerträglich. die story hätte sich wohl besser auf die einzig interessante figur konzentriert: gekko.

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painy

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich fand den Film ehrlich gesagt bis drei Minuten vor Schluss besser als seinen Vorgänger. Dabei habe ich mir den Vorgänger erst einen Tag zuvor angeschaut.
Der zweite Teil macht den Gefühlspart besser, Gecko ist glatt wie eh und je und der Plot des ersten Teils schimmert dabei gerne durch. Klingt also wie ein Remake des ersten Teils mit einer weiterführenden Geschichte, der die Schwächen des ersten Teils aubügelt.
Doch wo stolpert der Film? In den genannten drei Minuten vor Schluss. Das Ende führt den Plot ad absurdum und macht diesen schwachsinnig, überflüssig, bedeutungslos. Wer also einen gute Fortsetzung haben möchte, sollte an der Treppe ausschalten.
Hätte der Regisseur nur vorher mal seine eigenen Film gechaut: "Wenn du einen Freund brauchst, schaff dir einen Hund an."

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atilla

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Bewertung3.5Schwach

Der Film ist schwer zu bewerten. Ich hab mich mal für 7.0 entschieden weil er jedenfalls sehenswert ist. Ich schließe mich der Kritik (z.b von Redapple) an, dass Oliver Stone sich ruhig mehr trauen könnte, und nicht "zahnlos" die amtierende Meinung -um es mal in Angela Merkels Worten zu beschreiben- "alternativlos" darstellen sollte.

Unter Ökonomen ist diese Rettungsschirmpolitik umstritten, auch wenn es die Politik und die Medien die meiste Zeit zumindest das Gegenteil sugerrieren. In der FAZ wurde trotzdem schonmal von der Massenpetition deutscher Ökonomen gegen den Rettungsschirm berichtet (Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/massenpetition-deutscher-vwl-professoren-oekonomen-gegen-groesseren-euro-rettungsschirm-1596745.html ).

Auch auf der Straße ist diese Bailout Politik die gegen geltendes EU Recht (um genau zu sein gegen die 'No-Bailout.Klausel' im Maastrichter vertrag) verstößt sehr umstritten.
Der Film handelt zwar von der Wall Street also nicht der EU aber die Politik und die Argumentation ist eben die Gleiche.

In diesem ideologischen Rahmen hat Oliver Stone das Beste daraus gemacht, um besser zu sein, müsste er gegen die Rettungsschirmpolitik sein und so ziemlich vielen mächtigen Leuten auf den Schlips treten. Kann man sich angucken ist sehenswert, wenn man aber aus Protest den Film boykottiert und ihn nicht guckt/kauft/unterstützt habe ich vollstes Verständnis dafür.

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atilla

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naja wenn ich so recht überlege ist er doch keine 7 Punkte wert


atilla

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Der Film muss einfach separat bewertet werden. Man braucht nen Durschnitt, also neue Wertung : 7.5 für den Film an sich und 0.0 (also eine Hassfilm-wertung) für die Zahnlosigkeit von stone macht zusammen etwa 3.5


strangelet

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Bewertung7.5Sehenswert

Wenn man den ersten Teil kennt und bedenkt, dass Oliver Stone den zweiten Teil eigens anläßlich der Finanzkrise gemacht hat, dann wird man wohl eine gesalzene Philippika gegen den Kapitalismus erwarten, aber das ist Wall Street 2 ganz deutlich nicht. Ich nehme an, daher kommen auch die vielen schlechten Kritiken, die sich der Film zugezogen hat - da geht man ins Kino, um seine Vorurteile bestätigt zu kriegen, und soll stattdessen plötzlich in Betracht ziehen, dass diese Broker womöglich ganz normale Menschen mit Hoffnungen, Träumen und Familien sind. Geht natürlich gar nicht.

Tatsächlich haben wir hier einen der seltenen Fälle, in denen Teil 2 wesentlich besser ist als Teil 1. Schade nur, dass es kaum einer merkt. Der ältere Gecko ist eine wesentlich vielschichtigere Figur als die 1987er Version, und seine Versuche, die Beziehung zu seiner Tochter wiederherzustellen, bilden eine gelungene Human-Interest-Plotline, die dem ersten Teil völlig gefehlt hat.

Nicht einmal die unsägliche Stonesche Schwarzweißmalerei ist in dieser Fortsetzung allzu penetrant; es gibt eigentlich keine Bösewichter mehr, sondern nur arme Verblendete, die den Heilsversprechen des Marktes solange glauben, bis endlich alles unvermeidlich den Bach runtergeht. Vielleicht hat man ja mit 65 seinen Bedarf an wütender Empörung irgendwann auch mal gedeckt.

Blöd ist halt dann nur, wenn das Publikum noch nicht so weit ist.

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pickpark

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Dein soziale Arbeit Studiengang scheint deine Sicht stark geprägt zu haben. Wenn du einen schönen Vater-Tochter-Film sehen willst schau dir doch "Nicht ohne meine Tochter an". Der wird deinen Geschmack treffen.

Besser als der Erste. So ein Bullshit.


MrModicum

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Verschiedene Meinungen haben. So ein Bullshit.


Delonghi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Klasse Fortsetzung über die gieriegen Haie an den weltweiten Spekulantenbörsen. Absolut ermahnenswert, abscheulich und immer noch brandaktuell. Liebe Politiker: Schafft endlich Regeln, damit einige Wenige nicht das ganze System zum kollabieren bringen!!

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A-Wax

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Bewertung6.5Ganz gut

Ok, aber kein Vergleich zum ersten Teil.

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U-Turn

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Bewertung5.0Geht so

Langweilig.

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Redapple

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Bewertung5.5Geht so

"Somewhere along the line, Oliver Stone got castrated" ‒John Schwartz

Ich hatte mich ja auf hochgradig cooles Wirtschaftsgefasel eingestellt aber "Wall Street - Geld schläft nicht" war leider noch viel weniger erträglich als erwartet.
Anstatt auch nur eine der unzähligen zeitgeschichtlichen Steilvorlagen zu nutzen und eine fundierte Kritik an Börsenspekulanten bzw. dem Aktienmarkt abzuliefern beschränkt sich Stone auf haufenweise Skyline-Shots und Hochglanz Appartements sowie eine zum gähnen langweilige Love-Story. Außerdem wird ständig über die Unwichtigkeit von Geld bzw. die Wichtigkeit von Zeit geschwafelt was, besonders im Vergleich mit dem Potential dieses Films, ein sehr bequemlicher, weil platter Allgemeinplatz ist.
Weiterhin werden Leidtragende der Finanzkrise lediglich in Nebensätzen abgehandelt, während die Motive der Verantwortlichen letztendlich nicht wirklich hinterfragt werden.
Positiv hervorheben würde ich neben dem natürlich großartigen Michael Douglas, die wirklich hübsche Carey Mulligan, die ihre (zugegeben sehr dankbare) Rolle als einzig positive Figur des ganzen Films solide spielt. Ganz anders als Shia LaBeouf, der mit seiner unglaublichen Farblosigkeit das Klischee des neureichen Anzugmannes doch sehr gut bedient.
Anstatt mit einem kritischen Statement wird der Film dann nach 130 zähen Minuten mit einem klassischen Hollywood Ende abgehandelt.
Jeder der mit ernsthaftem Interesse an einer Charakterstudie oder gar einer Sozialkritik in diesen Film geht sei Gewarnt, “Wall Street - Geld Schläft Nicht” bedient sich lediglich am Szenario des Financial Districts bzw. am Börsen-Milieu um auf dieser Grundlage den uralten Hollywood-Käse abzufeuern.
Wenn Stone sonst auch dermaßen zahnlos ist, dann weiß ich welche Filme ich mir in Zukunft sparen kann.

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atilla

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Oh nein dieser Zitatbug schon wieder. Jedenfalls hast du sehr gut auf den Punkt gebracht was John Schwartz auf den Punkt gebracht hat.
Was war das eigentlich für ne peinliche Aktion diesen Film hätte er sich ruhig sparen können, egal was dafür verdient hat es war bestimmt nicht wertvoller (für ihn) als sein Ruf. Der Stone muss stoned gewesen sein diesen Film zu drehen, hat Zähne und Eier vor Drehbeginn abgegeben.


Redapple

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/sign ;) bin ganz deiner Meinung.


Kill_Diether

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Bewertung2.5Ärgerlich

Es liegt nicht an Michael Douglas, dass der Film so schlecht ist. Auch nicht an Josh Brolin. Es liegt an Shia LaBeouf und ganz übel hier, an Carey Mulligan. Seltenst hat eine Gutmenschen-Heulsuse so genervt, mit ihrer völlig überflüssigen Rolle.
Dazu passt der Soundtrack von David Byrne & Brian Eno, mit Tracks von ihrem langweiligen 2010er Altherren-Album. Ein Abklatsch, ein Schuss in den Ofen, so wie die Musik von den einstigen Avantgardisten des Pop, ist auch Wall Street 2. Extra Punkteabzug gibt's nochmal für das Mega-Schrott-Ende.

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Kill_Diether

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@Nahtigall
Menno, was würde ich nur machen, ohne deine Tipps, die vor Lebensweisheit nur so strotzen.


Nahtigall

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Jepp, ham ma wieder wat gelernt. Kein gelben Schnee essen. Bis zur nächsten Kritik.


Eisteelord

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Bewertung0.0Hassfilm

Verzeiht mir meine Aussprache aber Wall Street 2 ist einfach der größten Haufen Scheiße den ich je gesehen habe.

Was soll den bitte dieses vollkommen dumme Ende?

Der extrem korrupte und durch und durch berechnende Gordon Gekko wird auf einmal ganz ein Lieber nur weil seine Tochter (die im vorher 30 Jahre lang vollkommen egal war) plötzlich Schwanger ist von irgendeinem Deppen den er nur ausgenuzt hat um noch mehr Geld zu verdienen?

Also bitte, jeder halbwegs intelligente Mensch über 18 hätte eine bessere Story schreiben können.

Das wirklich einzig lustige und sehenswerte im Film ist der eine Satz von Charlie Sheen der in einer Szene ca 10 Sekunden lang vor kommt und Gekko fragt:

Und, ... liebt blaues Hufeisen immer noch Anacott Steel?

Von 133 Minuten waren also nur 132 Minuten und 50 Sekunden reine Zeitverschwendung.
Das war auch schon das einzig positive dass ich an dem Film finde.
Reicht nur leider nicht für nen halben Punkt.

Mein Tipp: Schaut euch den Schrott einfach nicht an, behaltet lieber den ersten Teil in guter Erinnerung anstatt euch alles so wie ich durch diese Pseudo-Fortsetzung zu zerstörren.

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Hooded Justice

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Bewertung4.0Uninteressant

Der Film ist vor allem eins: Langweilig und völlig unnötig. Was man mit dieser Fortsetzung erreichen wollte, weiß wohl keiner, aber das Ganze so uninteressant zu gestalten - wobei der Film sowieso ein eher trockenes Thema behandelt - und ganz nebenbei in eine ziemliche Romanze umzuwandeln war doch nicht wirklich der Sinn dabei, oder? Ab und zu passiert mal was, dafür gibt es vier Punkte. Uninteressant beschreibt es wohl nicht besser.

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Shaitan

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Bewertung2.5Ärgerlich

Man kann bei diesem Film getrost danach gehen, dass alle Fortsetzungen (ob nun Sequels oder Prequels) schlechter sind als das Original. Allerdings gilt diese Regel für Wall Street 2 mehr als bei anderen Filmen (wenn man miteinbezieht, dass das Original von 1987 schon recht schwach war).
Hier hat man einfach mal fast die gleiche Geschichte genommen und sie mit der Finanzkrise aus 2008 verbunden. Dabei lassen die Macher Ursachenanalyse und Kritik weg um mehr Zeit für eine klischeelastige Hollywood-Liebesgeschichte zu haben. Der neue Broker ist mit der Tochter des aus dem Gefängnis entlassenen, jedoch keinesfalls geleuterten, Gorden Gekko liiert und taumelt, wie einst Charlie Sheen, blind in sein Verderben. Der große Clue des Films ist das herbeigezwungene Happy End mit extra Zuckerguss.
Neben der schwachen Story stört vor allem eines Ungemein: die völlige Fehlbesetzung des Casts. Man hat die ganze Zeit das Gefühl, als ob die New York Stock Exchange nun vom Kindergarten kontrolliert wird, da die meisten Schauspieler, allen vorran Shia LeBeouf, so aussehen, als ob sie noch nicht ihren High-School Abschluss in der Tasche hätten.
Das einzig gute Haar an diesem Film ist der Cameoauftritt von Charlie Sheen in seiner Paraderolle als alkohlischer Frauenheld.

Fazit: Falls Geld ein Schlafproblem hat, sollte es diesen Film schauen.

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