Die Franchises von Morgen

Was kommt nach Twilight auf uns zu?

Wer wird das Erbe von Twilight antreten können?
© Concorde
Wer wird das Erbe von Twilight antreten können?

Die ersten vier Teile der Twilight-Franchise haben weltweit in etwa 2,5 Milliarden Dollar in die Kinokassen eingespült, wenn wir Twilight 4: Breaking Dawn – Biss zum Ende der Nacht – Teil 2 noch mit einbeziehen, befindet sich die Summe jenseits der drei Milliarden, dazu kommen noch astronomische DVD- und Blu-ray-Verkaufszahlen. Da bedarf es keiner Lehre bei Nostradamus, um voraussehen zu können, dass Hollywoods Produzenten sich auch in Zukunft in dem Bereich bedienen werden. Es werden also Vorlagen gesucht, die auf Teenager ausgelegt sind, ihre Gefühle und Ängste ansprechen und natürlich vor allem eins sind: beliebt und erfolgreich. Ein bekanntes Buch, das etliche pubertäre Herzen höher schlagen lässt, zieht selbstverständlich ähnliche große Scharen an die Kinokassen. Damit ihr aber im kommenden Jahr nicht von der Vielzahl an geplanten Projekten vor den Kopf gestoßen werdet, wollen wir euch verraten, worauf ihr euch vorbereiten solltet.

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Den Anfang macht am 21. Februar Warm Bodies, der ganz gerne als Twilight… bloß mit Zombies beschrieben wird und die Beschreibung trifft es ganz gut. Die Handlung spielt in einer postapokalyptischen Welt, in der sowohl Menschen, als auch ihr untotes Pendant, die Zombies, leben. Im Mittelpunkt steht der Zombie R (Nicholas Hoult), der sich zwar ganz klassisch von Gehirnen ernährt, aber gleichzeitig eine nachdenkliche Ader hat, die ihn von seinen Artgenossen unterscheidet. Er verliebt sich in die Freundin eines Selbstmörders, die er dadurch kennt, dass er das Gehirn des Toten gegessen hat und somit an seinen Erinnerungen teilhaben konnte. Eines Tages trifft er seine angebetete Julie (Teresa Palmer) tatsächlich und hat dabei nicht einmal das Bedürfniss, ihren Schädelinhalt auszuschlürfen. Julie hat anfänglich natürlich Angst um ihr Leben, allerdings entwickelt sich nach und nach eine liebevolle Freundschaft zwischen dem ungleichen Paar.

Mehr: Zombie-Herzen schlagen im Warm Bodies-Trailer

Warm Bodies basiert auf dem gleichnamigen Roman von Isaac Marion, der mit der Zombiegeschichte sein Debüt als Romanautor gab. Die Kritiken zu der Vorlage fielen überwiegend positiv aus, die Geschichte habe eine humoristische Prämisse und die scheinbar absurde Ausgangslage mache die Story auf mehreren Ebenen wertvoll, sogar Twilight-Autorin Stephenie Meyer ist von dem Werk überaus begeistert. Jonathan Levine, der sich bisher mit Filmen wie All the Boys Love Mandy Lane und 50/50 – Freunde fürs ÜberLeben einen Namen machen konnte, schrieb die Drehbuchadaption und nimmt auch auf dem Regiestuhl Platz.

Gut drei Jahre ist es her, da haben Kami Garcia und Margaret Stohl ihren Roman Beautiful Creatures – Eine unsterbliche Liebe veröffentlicht und fanden damit schnell einen Platz im Herzen der jugendlichen Leser. Aktuell ist die Verfilmung des Stoffes im vollen Gange und soll hierzulande am 4. April den Weg in die heimischen Kinos finden. Wir verfolgen die Geschichte des 16-jährigen Ethan (Alden Ehrenreich), der ein gewöhnliches Leben in den Südstaaten der USA führt. Doch alles soll sich ändern, als die mysteriöse Lena Duchannes (Alice Englert) an seine Schule kommt und fortan seine Mitschülerin ist. Ethan verliebt sich in sie, merkt jedoch früh, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Er findet heraus, dass ein uralter Fluch auf ihrer Familie lastet, doch es schreckt ihn in keiner Weise ab, eine Beziehung zu ihr aufzubauen. Regisseur und Drehbuchautor Richard LaGravenese ist kein unbeschriebenes Blatt im Bereich des Liebesfilms, hat er doch zuvor schon beispielsweise P.S. Ich liebe Dich inszeniert.

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