Saw VII - Vollendung - Kritik

Saw 3D

US · 2010 · Laufzeit 93 Minuten · FSK 18 · Horrorfilm, Kriminalfilm, Thriller · Kinostart
Du
  • 10

    sehr viel splatter und sehr gruselige Geschichte

    • 2

      Irgendwann ist auch mal gut ^^

      • 7 .5

        Also wie die anderen Saw reihe. Brutal und gute Plotwiste.

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        • 9
          this.is.the.girl 29.05.2018, 04:59 Geändert 01.06.2018, 01:02

          Ich würde sagen, der brutalste Film (Augen-Szene), den ich je gesehen habe, und ich habe so ziemlich jeden kranken Scheiß regelrecht aufgesogen, damals (13-19). Man bekommt das, was man von Saw erwartet, deswegen springe ich jetzt nicht auf diesen Downvote-Train auf.

          Edit: Aufgebaut ist der Teil wie Saw 3.

          • 4
            Sgt. Cortez 20.05.2018, 19:34 Geändert 20.05.2018, 19:35

            Recht schwach. Was Saw von anderen billigen Horrorserien abhebt, ist, dass immer versucht wurde, wenn auch mitunter unübersichtlich und verkorkst, eine Verknüpfung aller Teile herzustellen und in diesem Netzwerk auch sämtliche 08/15 Fallenopfer unterzubringen. Natürlich gab es ab Teil 3 auch immer Ausnahmen davon, weswegen ich lange brauchte, um weiterzuschauen, denn das reine Anschauen von irgendwelchen Foltereien ist nicht das, was ich an Saw 1 und 2 schätze.
            Wie auch immer, jedenfalls fehlt diese Verknüpfung hier fast völlig. Tatsächlich Unschuldige sterben hier so reihenweise vor sich hin, Jigsaw bzw. seine Nachfolger werden schlichtweg psychopathische Serienmörder ohne Sinn und auch ihre Opfer scheinen willkürlich ausgewählt zu sein und tragen zur Haupthandlung nichts bei, stehen zum Großteil auch in keinem Bezug dazu, sodass man sich fragen muss, wann/wie deren Fallen überhaupt aufgebaut wurden und wo dort der logische Zusammenhang ist.
            Die Schauspieler enttäuschen. Hoffmann hat schon seit seinem ersten Auftauchen nur einen Blick drauf und den hält er auch in Teil 7 noch durch. Jigsaws Frau wird auf einmal überraschend wehrlos und hysterisch, wo sie uns vorher ebenfalls als kaltblütige Killerin präsentiert wurde. Agent Gibson gibt ein William Shatner-artiges Overacting, das sich gewaschen hat und entpuppt sich auch als völlig nebensächliche Figur. Und auch der vermeintliche Hauptspieler bleibt im Grunde gesichtslos.
            Die Effekte sind so lala, Computerblut aus der Retorte. Viele eklige Dinge dabei, wer das sehen will, ist hier richtig.
            4 Punkte gibt es für doch recht spannende Szenen, das stellenweise Aufgreifen vorheriger Filme und weil Jigsaw einfach trotzdem irgendwie cool ist.
            Kurzum: Gut, dass die Reihe hiermit zuende gegangen ist.

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            • 4

              Es konnte ja nicht ewig so laufen. Die Einspielergebnisse sanken und die Macher der Filme sahen so langsam ein, dass man etwas verändern muss. Obwohl es ja noch weitere Teile geben sollte, nannte man "Saw 7" nun "Vollendung" und den letzten Teil der Reihe. So eine Taktik hat bei Kinogängern schon oft gut funktioniert und das war auch hier so. Eigentlich hat der Film nur zwei Vorteile. Nr. 1: Er hat sehr viel Splatter und Fallen zu bieten und ist folgedessen reichlich derb geraten. Nr. 2: Deshalb langweilt er selten. Da ist nämlich immer etwas los und es vergehen eigentlich nie mehr als ein paar Minuten, bis es zum nächsten Blutvergießen kommt. Der Rest ist öde und eher schlecht. Sean Patrick Flanery sehe ich eigentlich gerne, hier kann er nicht viel machen. Seine Figur ist total austauschbar. Sein Spiel wirkt wie schlecht kopiert. Sowieso bietet "Saw 7" einfach zu wenig Neues. Das soll nun das große Finale gewesen sein? Einen Twist gibt es am Ende ja noch, doch dieser hat mir nicht gefallen, denn er ist einfach völlig unglaubwürdig. "Saw 7" ist ein schlechter Film und bietet kein echtes Ende, was ja zu erwarten war. Trotzdem war danach erst mal Schluss und selbst wenn ich mich nicht gelangweilt habe, ist das auch verdammt gut so gewesen!

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              • Eins muss ich Hoffman lassen, endlich mal jemand der etwas mit Benzin/Spiritus übergießen und anzünden kann, ohne direkt sein ganzes Zippo wegzuschmeißen.

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                • 2

                  Ausgelutscht, Ausgelutschter am Ausgelutschtesten!

                  • 3 .5

                    SAW halt. In 3D. Ansonsten kaum Neues. Und das einem die Gedärme nun in's Gesicht spritzen, nun auch kein nennenswerter Vorteil gegenüber den anderen Teilen. Immer noch ist Costas Mandylor der Psycho-Fiesling. Die Story ist dementsprechend auch wieder super konstruiert und immer noch langweilig. Leider auch wieder langweiliger als der letzte Teil (zumindest das letzte Drittel davon). Immerhin heißt es am Ende wortwörtlich ''Game Over'' für die meisten Figuren des Franchises, zum Glück.

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                    • 1 .5

                      Ich wollte einfach die Serie zu Ende sehen.(alle sieben Teile) und habe es auch getan.Deshalb bewerte ich auch alle Teile.Es ist schon viele Jahre her,wo ich die gesamte Saw-Reihe gesehen habe.Doch leider sind alle Teile eher schlecht für mich.Auch der siebente Teil ist keine Ausnahme.Einfach grottenschlecht.

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                      • 5 .5

                        Ähnlich wie Teil VI: Für meinen Geschmack zu viele 'simple' Morde, zu wenig 'SAW-Prüfungen'...

                        • 3 .5

                          Ein­di­men­si­o­naler Film, wohl nur etwas für Hardcore-Saw Fans

                          • 6
                            expendable87 21.11.2017, 18:55 Geändert 21.11.2017, 19:00

                            Auf auf zur vorerst letzten Folter-Furore!
                            Jigsawseidank, denn die Reihe hat sich buchstäblich tot gespielt!
                            ...
                            Kaum zu glauben, dass der Saw-Teil mit dem höchsten Budget, der ist, welcher technisch betrachtet am billigsten rüber kommt...schuldtragend ist u.a. die völlig unnütze und schmerzlich mit anzusehende 3D-Aufmachung, welche man sich im wahrsten Sinne des Wortes hätte sparen können!!!
                            ...
                            Wie der Werdegang des psychopathischen Detective Hoffman weiter gesponnen wird, weiß dank der passenden Besetzung durch Costas Mandylor zu gefallen!
                            Unterm Strich aber wirkt der siebte Streich eher verschlissen und uninspiriert...daran ändert auch ein getesteter Sean Patrick Flanery nichts!
                            Glücklicherweise sorgt das gelungene Ende, durch welches sich der Teufels-Kreis schlussendlich schließt, für einen recht erinnerungswürdigen Abgang des Franchise!
                            ...
                            Fazit: Jigsaw will kein Mörder sein und dennoch hängt das Leben vieler Wehrloser, egal ob schuldig oder nicht, von der Prüfung eines Anderen ab...Irrsinniger geht's wohl kaum!
                            Blendet man jedoch diesen Aspekt aus, kann man an den Fortsetzungen, welche sich aus spannendem Krimi und kurzweiligem Horror zusammensetzen, durchaus seine Freude haben!
                            In diesem Sinne, https://www.youtube.com/watch?v=jmr0DEXH0mc
                            GAME OVER
                            ...
                            Lieblings-Prüfung/Teil 7: 'Turbo-Chester'
                            6 / 10 hässlich rosa Blutspritzer

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                            • 0 .5

                              Hier gilt das Gleiche, wie für Teil 6. Eingangs wird wieder verdeutlicht, wie weit sich Saw doch von seinen ursprünglichen Ideen entfernt hat. „Einer muss sterben!“ heißt es dort. Tja, das war anfangs doch irgendwie noch anders.
                              Die Geschichte wird versucht, einigermaßen zu Ende zu führen. Dabei dürfte sich eigentlich nichts mehr um Fallen und Jigsaws Spiel drehen, weil alle andere und größere Probleme haben, aber hey: täglich grüßt das Sägentier, also muss auch in den letzten Teil genau so etwas eingebaut werden, egal ob das jetzt völlig an den Haaren herbeigezogen ist oder nicht. Dabei lässt sich feststellen, dass bei der einen Falle mit den Nazis die Grenze des Erträglichen gänzlich überschritten wurde. Wer hier nicht den Blick abwendet: 1. Hut ab und 2. hatte derjenige wohl auch Spaß an allen Filmen ab Teil 4.
                              Tobin Bell hatte wohl auch nur noch bedingt Lust, hat seine Rolle hier lediglich noch Cameo-Charakter.
                              Ein gutes hat "Vollendung" aber doch: Der Kinobesuch zu "Jigsaw" ist abgesagt. „Das kann ja nichts werden“ hieß es auf einmal zu Hause.

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                              • 3

                                Ungeschriebene Regel:
                                Alle Horrorfranchises enden schlecht. Egal ob in der Ghost Dimension, im Weltraum, oder auf einem Besenstiel. Die Denkweise ist folgende: Horrorfilme lassen sich meist billig produzieren und werfen deshalb einen relativ hohen Gewinn ab. Und irgendwann merken die Zuschauer dann, dass sie verarscht werden, gehen nicht mehr ins Kino und die Reihe kommt zu einem Ende. …und wird dann Jahre später wieder ausgegraben. Meist produziert von Michael Bay.
                                Ähnlich war es auch mit der Saw-Reihe, die sich von einer perfiden, aber klugen Idee zu einer Splatterkarussellfahrt wurde, in die man halt einmal im Jahr eingestiegen ist. Der sechste Teil blieb dann unter den finanziellen Erwartungen und so beendete man die Splattersaga 2010 mit SAW 7, oder SAW 3D, oder SAW VOLLENDUNG. …und setzte leider die ganze Reihe in den Sand.
                                I dont like Sand
                                Zugegeben, es gab auch schon vorher schwache Saw-Filme. Doch warum ist es grade der letzte Teil, der den absoluten Tiefpunkt der Reihe bildet? Ich könnte den Film Szene für Szene durchgehen und quasi alles bemängeln, vom übergreifenden Plot, den unspannenden bis zu völlig übertriebenen Fallen (Jesus Christ, wer hat diesen Scheiß Ofen gebaut… egal), bis hin zu den Dialogen und dem wirklich nicht gutem Schauspiel. Doch der Grund für das Versagen des Films als SAW-Film lässt sich auf drei wichtige Bereiche runterbrechen:
                                1. Splatter mit Style.
                                Man mag über die Reihe denken, was man will, doch man muss gestehen, SAW war schon immer verdammt gut produziert. Die Sets waren düster und dreckig, die Schnitte und Kamerabewegungen in den richtigen Momenten schnell, sodass sie ein Gefühl von absoluter Panik suggerierten. Und mit der Lichtsetzung wurde sehr gut das Budget kaschiert und die Atmosphäre aufrechtherhalten.
                                Saw 7 hat das Problem des 3D Effekts, was zwar profitabel für die Kinokassen ist, aber absolut schädlich für den Look des Films. Nicht nur bekommen wir absolut überflüssige 3D-Effekte vorgesetzt…. Wie dramatisch, sondern der 3D-Effekt, macht durch die Brille, den Film dunkler, also musste man grade bei den Bluteffekten auf helleres Blut zurückgreifen. Schade nur, dass ich zuhause keine Sonnenbrille beim Filmegucken trage, denn so bleibt nur ein Gedanke bei jeder Splatterszene: Warum haben die Leute Marmelade im Gesicht???
                                Zudem ist der Director of Photography der ersten sechs Filme, Brian Gedge, nicht an dem finalen Film beteiligt gewesen. Und man merkts. Graderaus, der Film sieht furchtbar billig aus. Die spärlichen Sets sind vollbeleuchtet, es fehlt an Kontrast und Bildtiefe. Der Style war immer sehr unverkennbar, wenn es an die Saw Filme ging, hier bekommen wir Saw im Direct-to-DVD-Look.
                                2. Genug gespielt
                                Serienkillerpapst und Ikone der Reihe John Kramer suchte sich seine Opfer immer nach dem Prinzip „Schätze dein Leben“ aus. Doch meist verbirgte sich dahinter sogar noch etwas mehr. Viele von Jigsaws Opfern hatten direkten Bezug zu seiner Geschichte und machten ihn erst zu dem Menschen, der er geworden ist. Sei es sein Arzt Dr. Gordon, der Junkie, der das ungeborene Kind seiner Frau tötete oder der Chef der Krankenversicherung, die ihm die Heilung versagten. Über die Teile hinweg wurde das Puzzle um John Kramer immer weiter geschlossen. Und was hat der Protagonist aus dem siebten Teil John Kramer böses angetan? Er hat ein Buch geschrieben. Ein scheiß Buch.
                                Schlimmer als das, fehlt es an Konfrontation. John Kramer ist schon lange tot, und seine Frau Jill und Schüler Hoffman haben praktisch null Berührungspunkte mit dem eigentlichen Spiel. Somit verfolgen wir ein zwar gewohnt blutiges Spiel, dieses ist jedoch angereichert mit Figuren, die uninteressanter nicht sein könnten, und beeinflusst, obwohl es gut 40 min der Filmlaufzeit einnimmt, nicht einmal die Handlung.
                                Somit verkommt das, was SAW einst ausgezeichnet hat, die Fallen und der Nervenkitzel, nicht nur zum absoluten Fanservice, sondern auch zu langweiligem Filler.
                                3. Lets do the Twist
                                Die Saw-Filme warten seit dem ersten Teil immer mit bitterbösen Überraschungen auf, mit denen die Filme eine 180 Grad Wendung nehmen. Nun hat Teil sieben die Verantwortung all die Handlungsstränge zu einem kohärenten Ende zu bringen. Dass dabei Dr. Gordon zurückkehrt und als langer Partner von Jigsaw entlarvt wird, dürfte für die wenigsten eine wirkliche Überraschung gewesen sein. Doch so verdient dieses Ende auch ist, ist es die Art, wie es präsentiert wird, was es umso verschenkter aussehen lässt. Während wir und 70 min mit einem langweiligen Spiel und wirklich dummen Cops rumschlagen mussten, werden die verbleibenden Handlungsstränge in einer 5 Minuten Montage lieblos abgehakt. Das Ende wirkt lieblos runtergekurbelt und lässt durch fehlendes Build Up jede Spannung vermissen.
                                Umso trauriger, wenn man bedenkt, dass der eigentliche Plan war, das Finale in zwei Filmen zu erzählen. Am Ende des ersten Films sollte Dr Gordon zurückkehren und der zweite Teil dann alle Handlungsstränge abschließen. Aber nein, man zog die Notbremse und ließ sechs Filme in einem enttäuschenden Finale Enden.
                                Saw 7 ist das Paradebeispiel dafür, wie man ein Franchise ordentlich an die Wand fährt. Anstatt Mühe in das zu stecken, was die Reihe groß gemacht hat, springt man lieber auf den Hypetrain auf und hofft unter all dem Kunstblut, dass es keiner merkt, wie lieblos doch alles zu Ende geführt wurde.
                                Test nicht bestanden. Game Over.

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                                • 6 .5

                                  Lange gefreut und noch in einem TS Qualität im Kino aufgenommen Video angeschaut.. grauenerregend ich weiß, besonders wegen andauernd laufenden Schatten der Leute die durch das Bild streifen..
                                  War halt damals noch zu jung um rein zu gehen ;)

                                  Ganz guter Film, aber schon mit dem fünften leider der schlechteste ...
                                  Hier haste echt kaum Spannung und es ist wieder so eine Art Hetzjagd die einfach nicht in diese Streifen passen wenn die so dargestellt werden und sich über die gesamte Laufzeit erschrecken. Mark Hoffman Abgang war jetzt auch nicht so das was ich mir erhofft habe, da er doch eigentlich einer der krassesten Auflösungen in der Reihe war und dann so einen belustigenden Abgang zu bekommen um dann nur wieder zu sehen, dass doch Achtung SPOILER: Gordon immer schon unter einer Decke mit Jigsaw war... Man hätte Gordon viel besser einsetzten können als so.. SPOILER ENDE..

                                  An sich ist es hier halt der Fall, dass viel zu viele Dinge wieder dazu kommen und ineinander laufen und es einfach zwar nicht anstrengend, aber wieder zu viel ist und das ganze ein wenig blöd dastehen lässt..

                                  Einzig und allein diese geilen und originellen Fallen sowie einem brillanten und unterhaltsamen opening gepaart mit dieser Kult Puppe macht das ganze doch dann wieder viel weg und veranlasst mich für eine

                                  6,5/10 Punkten

                                  Wie immer nur Unrated über den Bildschirm laufen lassen ;)

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                                  • 7

                                    Das ist es also, das vermeintliche Megafinsih der finanziell erfolgreichsen Horrorserie … heiß erwartet? Keine Ahnung. Die Serie hat nach dem originellen Eröffnungsfilm stetig an Reiz verloren, faszinierte aber zugleich durch die endlos perverse Phantasie der Drehbuchautoren und an der kontinuierlich weiter ausgebauten Geschichte – leider verlor man da recht schnell den Überblick. Die finale Runde soll nun alles klarstellen, auflösen und enthüllen – aber mal ehrlich, gibt’s da noch was zu enthüllen? An sich nicht. Es werden nur noch die letzten Fallen aufgefahren die man in den anderen Filmen nicht mehr unter bekam (und wie eh und je ist der Gewaltfaktor sagenhaft und die unglaubliche Phantasie wenn es darum geht die Figuren zu Tode zu bringen kann man nicht in Worte fassen), dazu gibt’s als fetten Schlußtwist nur eine Enthüllung über eine Figur, Weniger unglaublich, höchstens unglaublich schlecht ist die 3D Technik: der Film hat kaum einen wirklich guten dreidimensionalen Effekt parat, selbst nicht in der Szene in der eine Frau auf mehrere Stahlstangen gespießt wird und diese bedrohlich aus der Leinwand ragen sollen. Aber was solls: es ist ein Abschluß, zumindest wird recht konsequent alles zum Ende gebracht (da hatte man Jigsaw noch nicht im VIsier). Wenn auch unfassbar brutal (der finale Amoklauf hätte nicht so heftig ausfallen müssen) und ohne nennenswerte Auftritte von Tobin Bell. Dafür wird diesmal mit den krassen Videoclipeffekten gespart. Und ein Geheimnis enthüllt: der Killer ist ein Clon von Wolverine: jemand der eine halb abgerissene Wange mit ein paar Nadelstichen flickt oder eine ihm in den Hals gerammte Klinge mit einem Fluch abtut hält definitiv ein wenig zu viel aus.

                                    Fazit: Unfassbares Blutbad mit einigen krassen und spannenden Fallen – aber es wäre besser wirklich die letzten Runde der Sägensaga gewesen ...

                                    • 7

                                      Saw 7 wird oft als schwarzes Schaf bzw schlechtester Teil der Reihe bezeichnet, da muss ich wiedersprechen. Der schwächste Teil war auch meiner Sicht Saw 5, der aber trotzdem ein guter Film bzw für Fans absolut genießbar war. Saw 7 besitzt ein hohes Tempo, viel Spannung, eine super Handlung und wieder extrem gut gelungene Twists. Ich habe den Film nur in 2D gesehen, aber da wirkte er von der Art den anderen Filmen sehr ähnlich. Nur ist die Handlung diesmal vielleicht sogar etwas düsterer und die Fallen/Herausforderungen noch spektakulärer und brutaler. Diesmal geht es ums Ganze. Nach Teil 7 endete die Reihe eigentlich, obwohl sie jetzt offenbar nächstes Jahr mit einem achten Film fortgesetzt wird. Einerseits war das Ende von Saw 7 spektakulär und befriedigend, anderseits würde ich gerne im achten Film (SPOILER: einen Showdown zwischen Gordon und Hoffman sehen).

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                                      • 3
                                        Metatroncode 10.11.2016, 13:52 Geändert 10.11.2016, 13:54

                                        Der Todesstoß einer Filmreihe die mit jedem mal schwächer wurde.
                                        Ach war das ein Vergnügen den 1. SAW zu schauen und mit den beiden Hauptcharakteren mitzufiebern, Angst zu haben und zu hoffen dass wenigstens einer frei kommt. Doch wohin hat uns das geführt? Zu diesem meisterhaft an die Wand gefahrenen letzten Teil. Seit spätestens dem 3. SAW sind die Protagonisten so farblos und unsympathisch geworden, dass es einem egal ist ob sie sterben oder überleben. Es wird nicht mehr getestet, sondern nur noch gemordet. Und dieser Film bietet in der Hinsicht die Krönung. Die Akteure sind so unsympathisch geworden, dass man sprichwörtlich auf deren Tod wartet. "Richtige" Opfer gab es wohl keine mehr, also wurde man schon gekidnappt und in eine Falle gesteckt nur weil man ein Verhältnis hatte. Oder sogar total Unschuldig ist. Die Frau die am Ende starb war absolut unschuldig, und musste sterben weil ihr Freund die Öffentlichkeit belogen hatte. DAS IST NICHT JIGSAW! Er würde nie unschuldige töten. Und wenn Hoffman jetzt nur noch wahllos Leute tötet, dann hat das mit der Filmreihe nichts mehr zu tun.
                                        Die Fallen sind wie immer Blutrünstig aber den "Befreiungseffekt" wie bisher lies man diesmal vollkommen weg. Und erneut wird alles Aufgelöst mit der selben Lösung die wir schon 2 Mal Präsentiert bekamen: Tada! Es gibt einen weiteren bisher unbekannten Komplizen den wir alle kennen. Haben die Autoren gar keine Ideen mehr dass sie uns 3x die selbe Offenbarung vorlegen mussten? Dieser Abschluss der Serie ist nur noch ein Billig-Splatter ohne Inhalt und Logik. Wer ein Fan von SAW I ist wird ihn hassen. Wer gehirnloses, schlecht gespieltes und unlogisches Trash-splatter liebt, wird ihn mögen. Ich hoffe, dass der im Februar 2016 angekündigte 8. Teil wieder einiges wettmacht. Filmstart ist noch nicht bekannt, aber es sind die selben Regisseure die Teil 6+7 gemacht haben. Also keine grossen Hoffnungen.. RIP John. Auch wenn keiner, wirklich gar keiner aus deinen Tests gelernt hat. Nicht mal die Produzenten.

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                                        • 6 .5

                                          Kann man im großen und ganzen..als vernünfitgen Abschluss werten. Ziemlich brutal!

                                          • 7

                                            meiner meinung nach der krasseste

                                            • 5 .5

                                              Ich werfe hier einen Blick zurück auf das gesamte Franchise, nicht bloß auf diesen Teil - der jedoch mit Abstand der Schwächste der Reihe ist.

                                              Teil 1 hat damals gewaltige Wogen geschlagen. Auch ich war sehr begeistert, da er wirklich alles hatte, was ein spannender Horrorthriller braucht. Auch Teil 2 und 3 sind noch realtiv gute Fortsetzungen, während es ab Teil 4 dann bergab ging.
                                              Je länger man die Serie schaute, desto mehr Fragen tauchten auf und desto mehr unrealistischer fand ich das Ganze.
                                              Das liegt vor allem an der Charakterzeichnung des John Kramer. Mit jedem neuen Film wird versucht, John als eigentliches Opfer dar zu stellen, der ja nur helfen möchte und der eigentliche "Gute" der Filmreihe ist. Das hat mich so sehr genervt da alles, was er tat, psychisch krank und vor allem Sadistisch ist. Statt dessen lernen wir nach und nach einen Mann kennen, der einfach nur total Pseudo-intelligent ist, natürlich jedem seiner Mitmenschen geistig total überlegen und er kann auch jeden problemlos an die Wand reden. Und als er in Teil 5 Hoffman erklärt, dass Töten eine böse Sache ist und man das nicht tun darf, dachte ich wirklich ich bin im falschen Film.
                                              Abgesehen davon muss er reicher als Gott gewesen sein, um die ganzen Apparatschaften, Geräte, Kameras, Monitore...ja einfach die ganzen Fallen zu finanzieren. Und auch muss er Zeit ohne Ende gehabt haben, um sie zu bauen, da er ja hauptsächlich allein - später mit Hoffman - agiert hat. Angesichts seines immer wieder betonten "Ich hab nicht mehr lange zu leben, ich sterbe sowieso bald" wirkt das Gesamtbild leider etwas lächerlich.
                                              Auch der Verlauf der Serie glorifiziert immer mehr Jigsaw, indem die betroffenen Protagonisten sich eingestehen dürfen "Wir sind zurecht hier" oder "Jigsaw hatte Recht, uns in diese Falle zu stecken". Dabei ging es in den fortlaufenden Filmen kaum noch um die Protagonisten selbst, sondern nur noch darum so viel und so brutalen Splatter wie möglich zu zeigen. Die Charaktere bleiben total blass, farblos, uninteressant. Es lässt einen komplett kalt, ob die draufgehen oder nicht.
                                              Und genau hier liegt die Stärke von Teil 1: man hat mit Dr. Gordon und Adam mitgefiebert, ihnen die Daumen gedrückt, da man sie sympathisch fand. Auch Det. Matthews schreibe ich einen gewissen Sympathiewert zu. Ab Teil 4 ist das alles nur mehr Makulatur.
                                              Die Serie nimmt sich selbst nicht mehr so genau, z.b. werden Jigsaws Videobotschaften oder Tonbandaufnahmen nicht mehr mit verzerrter Stimme gebracht sondern mit der Original Stimme von John Kramer. Leute werden nicht "getestet" weil sie immer was schlimmes verbrochen haben - oft reicht es einfach, ein Raucher zu sein, was dazu rechtfertigt, ihn in eine Todesmaschine zu stecken (Teil 6). Andere male reicht einfach schon die Tatsache, dass jemand seinen Job ausübt.
                                              Die Hauptakteure sind neben John Kramer Mark Hoffman und Agent Strahm, welche aber total uninteressant sind und sie gleiches Schicksal erleiden, wie ich es oben schon beschrieben habe: es lässt einem Kalt, ob die draufgehen oder nicht. Beide sind ja nicht mal gute Schauspieler.
                                              "Vollendung" wirkt wie viele Piloten schon beschrieben haben, total billig von den Effekten her. Jene sehen dank 3D, welches keines ist, total lächerlich aus. Und die Auflösung, wer den nun der neue Jigsaw ist, ist die mieseste Entscheidung, die man treffen konnte und die lässt die gesamte Serie mit einem Schlag ins Reich des "Was soll der Scheiß?" abgleiten.
                                              Teil 1: sehr gut
                                              Teile 2 und 3: gut
                                              Teile 4-6: besserer Durchschnitt
                                              Teil 7: Durchschnitt

                                              2
                                              • 7 .5
                                                DerBauerluemmel 20.12.2015, 16:28 Geändert 20.12.2015, 16:28

                                                Der letzte (?) Teil der viel gehassten Reihe. Was kann man am Ende sagen?

                                                Die meisten werden wohl froh sein dass die Folterei ein Ende hat, selbst ich als absoluter Fan des Franchise muss sagen dass ein Schlussstrich nötig war. Dennoch hat mich der Film unterhalten und "Vollendung" stellt einen recht würdigen Abschluss dar. Die Effekte leider nicht mehr so gut wie zuvor, was natürlich auch an 3D-Aufmache liegt.

                                                Hoffen wir mal dass nicht tatsächlich noch ein achter Teil veröffentlicht wird.

                                                5
                                                • 6 .5

                                                  Sichtung: 23.11.2015
                                                  Vorhersage 5 -> Bewertung 6,5

                                                  Ich hätte nicht gedacht, das es möglich ist nach 6 Filmen storytechnisch einen sinnvollen logischen Bogen bis zum allerersten Teil zu spannen. Doch es hat tatsächlich geklappt. Das bekannte Muster wird weiter konsequent umgesetzt. Dadurch kommt es zwar nicht zu riesigen Neuerrungen, die erwartet man aber auch irgendwie nicht. Denn wer einen SAW Film einlegt will auch einen SAW Film sehen.

                                                  FAZIT: SAW bleibt sich bis zum ultimativen Abschluss selbst treu.

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                                                  • 0 .5

                                                    Qual und Folter, davon soviel wie möglich in einen (angeblich) letzten Film gepackt. Die Erfinder der Reihe bleiben sich treu und bedienen einfach nur die Sawfans.