Robin Hood heute im TV

10 Filme, deren beste Version ihr nicht im Kino sehen konntet

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"I read about this guy, gets on the MTA here, dies. Six hours he's riding the subway before anybody notices his corpse doing laps around L.A., people on and off sitting next to him. Nobody notices."

Um 20:15 Uhr strahlt Vox heute Abend den historischen Abenteuerfilm Robin Hood von Ridley Scott aus. In dem Streifen spielt Russell Crowe die Hauptrolle des Robin Longstride, der sich im 12. Jahrhundert mit einer Gruppe Kämpfer gegen den korrupten englischen König stellt. Dabei erzählt der Regisseur die Vorgeschichte des legendären Mythos von Robin Hood, bevor dieser zum Gesetzlosen erklärt wurde und schließlich zum König der Diebe aufstieg.

Robin Hood & 10 weitere Filme, die vom Director's Cut oder Final Cut profitieren

Neben der 140-minütigen Kinofassung existiert von Robin Hood außerdem noch ein Director's Cut, der 15 Minuten länger dauert. Diese erweiterte Fassung verändert den Film in einigen Szenen ganz entscheidend, wobei einzelne Charaktere und Handlungsstränge wesentlich vertieft werden und dem Zuschauer einen besseren Überblick über die Motivation der jeweiligen Figur bietet. Anlässlich der heutigen TV-Ausstrahlung von Robin Hood präsentieren wir euch nachfolgen 10 Filme, die von einem Director's Cut oder Final Cut profitieren (via Screen Rant).

1. Almost Famous - Fast berühmt

In Almost Famous - Fast berühmt verarbeitet Regisseur Cameron Crowe seine jüngeren Jahre als Rockmusik-Journalist in einer fiktiven Geschichte, in der der jugendliche Protagonist William eine Band auf Tour begleitet und dabei viel über das Leben, die Liebe und Musik lernt. Die 30 Minuten längere Fassung des Films räumt den verschiedenen Figuren noch mehr Raum zur Entfaltung ein.

2. Waterworld

In der auf etwas über 2 Stunden gekürzten Kinofassung ist das dystopische Epos Waterworld ein von Studio-Eingriffen geplagter Streifen, dem die umfassenden Produktionsschwierigkeiten deutlich anzusehen sind. Abhilfe brachte hierbei erst ein später veröffentlichter Director's Cut, in den Regisseur Kevin Reynolds die zuvor entfernte Stunde an zusätzlichem Material wieder einfügte und somit einen ganz anderen Eindruck hinterlässt.

3. Sucker Punch

In dem fast 20 Minuten längeren Director's Cut von Sucker Punch wird aus Zack Snyders opulent inszeniertem Rausch aus Bildern und Tönen ein noch aufregenderer Film, der die Handlung unter anderem um eine ausschweifende Musical-Sequenz erweitert. Der geplante Verkauf von Protagonistin Baby Dolls Jungfräulichkeit ist außerdem wieder im Film enthalten.

4. Daredevil

Nach ihrer Veröffentlichung ist die Comic-Verfilmung Daredevil mit Ben Affleck als Hauptdarsteller überwiegend negativ aufgenommen worden. Ein Blick auf den gut 30 Minuten längeren Director's Cut von Regisseur Mark Steven Johnson lohnt sich allerdings, da der Streifen in dieser Fassung wesentlich runder wirkt.

5. Watchmen - Die Wächter

Im Director's Cut wird die ursprüngliche Fassung von Zack Snyders Comicfilm-Epos um einige verlängerte Passagen erweitert. Die zusätzlichen 24 Minuten verändern den Film zwar nicht grundlegend in seinem Charakter, lassen Watchmen - Die Wächter aber noch stimmiger wirken.

6. Troja

Durch den Director's Cut wird das in der Kinofassung bereits fast 165-minütige Historien-Epos Troja von Wolfgang Petersen noch einmal um gut 35 Minuten verlängert. Die zusätzliche Laufzeit erweitert den Streifen dabei vor allem in die Breite und bietet neben den Action-Szenen einen größeren Fokus auf die einzelnen Figuren.

7. Blade Runner

Bei Ridley Scotts visionärem Science-Fiction-Meilenstein Blade Runner von einer definitiven Schnittfassung sprechen zu können, ist alles andere als einfach. Diverse Versionen existieren von dem Film mittlerweile, wobei der 2007 vom Regisseur persönlich angefertigte Final Cut aufgrund des bedeutend anderen Endes die zu bevorzugende Schnittfassung darstellen sollte.

8. Königreich der Himmel - Kingdom of Heaven

Genauso wie bei Blade Runner wurde Regisseur Ridley Scott auch bei Königreich der Himmel - Kingdom of Heaven vom Studio die Macht über eine finale Schnittfassung entzogen. Für die Kinoauswertung wurde der Blockbuster deutlich gestrafft, weshalb nur ein später erschienener, 45 Minuten längerer Director's Cut deutlich mehr Überblick über die Motivationen und Beziehungen der einzelnen Figuren verleiht.

9. Alexander

Auch wenn vermutlich keine Schnittfassung der Wunschvorstellung von Oliver Stones Historien-Epos Alexander entspricht, kommt der 3,5-stündige Final Cut diesen wohl so nahe wie keine andere Version des Films. Im Gegensatz zur Kinofassung und dem Director's Cut fügte der Regisseur nochmals neue Szenen ein und veränderte die Erzählstruktur, um seiner Vision einer filmischen Interpretation des Lebens von Alexander dem Großen so gerecht zu werden wie möglich.

10. Im Zeichen des Bösen

Im Gegensatz zu Citizen Kane hatte Orson Welles für seinen finsteren Noir-Thriller Im Zeichen des Bösen nicht mehr die Kontrolle über die finale Schnittfassung. In die Kinos kam zunächst nur eine 93-minütige Rumpffassung, die kaum noch den Vorstellungen des Regisseurs entsprach. Erst auf Basis eines fast 60-seitigen Memos an das Studio konnte Jahrzehnte später ein neuer Director's Cut erstellt werden, der knapp 30 Minuten länger läuft und der persönlichen Vision von Welles aufgrund deutlicher Veränderungen wohl am nähesten kommt.

Welche Filme bevorzugt ihr im Director's Cut?

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