Patty Jenkins unterschreibt für Wonder Woman 2 und wird bestbezahlte Regisseurin

Gal Gadot als Wonder Woman
© Warner Bros.
Gal Gadot als Wonder Woman

Wonder Woman ist einer der größten Erfolge des Kinojahres 2017. Das will zunächst nichts heißen, wurde doch erst letzte Woche bekanntgegeben, dass der Sommer 2017 die Kinokassen so leise klingeln ließ wie schon seit 10 Jahren nicht mehr. Wonder Woman sticht deshalb umso mehr wie eine paradiesische Insel inmitten einer Kriegslandschaft hervor. Der erste Kinofilm mit einer weiblichen Superheldin im Zentrum, seit Elektra im Jahr 2005, brach zahlreiche Rekorde. Wonder Woman ist der erfolgreichste Realfilm einer Regisseurin, die erfolgreichste Helden-Origin-Story im US-Kino und eben dort auch der profitabelste DCEU-Film. Ein Sequel stand schon vor Monaten fest und nun gab der Hollywood Reporter bekannt, dass Patty Jenkins als Regisseurin für Wonder Woman 2 zurückkehrt und eine Rekordgage erhält.

Der Hollywood Reporter berichtet, dass Jenkins für ihre Arbeit an dem Superheldinnen-Film eine Gage von einer Millionen Dollar erhielt. Nach Verhandlungen, die schier endlos schienen, konnte Jenkins für Wonder Woman 2 eine Rekordgage von 7 bis 9 Millionen Dollar einheimsen. Die bisherige Topverdienerin war Nancy Meyers (Was Frauen wollen) mit einem Gehalt von 5 Millionen Dollar. Zusätzlich soll Jenkins einen lukrativen Back-End-Deal ausgehandelt haben. Dabei wird sie zu ihrer Gage prozentual an den Einnahmen von Wonder Woman 2 beteiligt sein. Wonder Woman spielte mittlerweile weltweit mehr als 800 Millionen Dollar ein.

Bevor Patty Jenkins der ersten weiblichen Superheldin seit der Blockbuster-Übernahme durch MCU und DCEU einen Kinofilm widmete, drehte sie nur einen weiteren Film für die große Leinwand. Für das Drama Monster aus dem Jahr 2003 wurde Charlize Theron mit dem Oscar ausgezeichnet. In der folgenden Dekade stand Jenkins bei diversen Serien und TV-Produktionen hinter der Kamera. Der große Durchbruch kam für sie mit Wonder Woman, bei dessen Produktion sie einsprang, nachdem Michelle MacLaren (drehte unter anderem 11 Episoden von Breaking Bad) das Projekt verließ.

Durch Back-End-Deals haben sich schon so manche Stars eine goldene Nase verdient. Sandra Bullock erhielt für ihre Darbietung in Gravity ihre übliche 20 Millionen Dollar-Gage und zusätzlich eine 15-prozentige Gewinnbeteiligung. Letzten Endes konnte die Schauspielerin eine Summe von mehr als 70 Millionen Dollar kassieren. Johnny Depp soll für seine Leistung als Jack Sparrow in den Fluch der Karibik-Filmen aufgrund von clever ausgehandelten Back-End-Deals bereits rund 300 Millionen Dollar verdient haben.

Es bleibt zu hoffen, dass der Erfolg von Wonder Woman als Eintrittskarte für weitere weibliche Regisseurinnen in Hollywood und im Blockbuster-Kino fungiert. Patty Jenkins hat die Tür auf jeden Fall einen Spalt weiter geöffnet. Derzeit ist der Starttermin für Wonder Woman 2 in Deutschland für den 13.12.2019 geplant.

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