Das DC-Leiden hat endlich ein Ende: Marvel-Genie übernimmt das Sagen bei Superman und Co.

26.10.2022 - 09:32 Uhr
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Henry Cavill als SupermanWarner Bros.
DC-Mutterfirma Warner suchte lange nach einem Tausendsassa, der das Superhelden-Universum künftig führt. Marvel-Schöpfer James Gunn soll es jetzt werden.

DC-Fans können endlich aufatmen. Und müssen wohl darauf achten, sich vor Überraschung nicht zu verschlucken. Die Suche nach dem Kevin Feige-Äquivalent des Marvel-Konkurrenten hat endlich ein Ende. Es wird Guardians of the Galaxy-Schöpfer James Gunn. Damit hat das Chaos in Supermans Leinwanduniversum hoffentlich ein Ende.

Superman-Chef: Marvel-Schöpfer James Gunn soll DC in eine neue Ära führen

Das berichtet der Hollywood Reporter . Demzufolge wurden Gunn und Produzent Peter Safran (Shazam!) als Co-Chefs von DC Studios eingesetzt. Die neu geschaffene Überabteilung soll künftig alle Filme und Serien des Superhelden-Universum zentral planen und produzieren.

Damit hat bei DC eine Serie von Katastrophen und Unsicherheiten hoffentlich ein Ende. Nach unsteten kreativen Entscheidungen, Justice League-Skandalen und The Flash-Übergriffen musste nach der kontroversen Batgirl-Absetzung ein 10-Jahres-Plan her. Der sah zuallererst die Suche eines einzigartigen kreativen Kopfes nach Format von Marvel-Guru Feige vor, der alle Stränge der DC-Entwicklung künftig in den Händen halten soll.

Wie geht es mit Black Adam unter James Gunn weiter?

Gunn hat mit dem gefeierten The Suicide Squad bereits bewiesen, wie wertvoll er für das DC-Universum sein kann. Künftig muss er sich mit Safran um die Abwicklung bereits angekündigter Kinofilme wie Shazam 2: Fury of the Gods oder Aquaman: Lost Kingdom kümmern, insbesondere aber auch mit neuen Filmen den weiteren Weg für DC bestimmen.

Er muss also entscheiden, wie es mit Black Adam und Henry Cavill als Superman weitergeht. Und soll nebenher dennoch auch weiter Regie führen. Mann kann ihm nur viel Glück wünschen.

Das Batgirl-Desaster ist das Ende des Goldenen Streaming-Zeitalters

Den 90 Millionen US-Dollar teuren Batgirl-Film mit Leslie Grace, Michael Keaton und Brendan Fraser werden wir vermutlich niemals sehen. Das ist schade für alle DC-Fans. Dahinter steckt aber noch eine deutlich größere Entwicklung.

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Batgirl hätte ein Triumph für den Streaming-Dienst HBO Max werden können. Nun steht der Film jedoch am Ende einer Entwicklung, die sich seit Jahren ankündigt: Das Goldene Streaming-Zeitalter, das wir in der vergangenen Dekade erlebt haben, ist vorbei. Im Podcast sprechen wir über die Auswirkungen und Folgen.

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Haltet ihr James Gunn für eine gute Wahl als DC-Chef?

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