Das Ende von Netflix' One Piece erklärt: Wie Staffel 2 und die nächsten Bösewichte schon vorbereitet werden

06.09.2023 - 16:25 UhrVor 7 Monaten aktualisiert
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Die erste Staffel von Netflix' One Piece ist erst der Beginn einer epischen Piraten-Saga. Das Ende der acht Folgen bereitet schon das Setting und einen beliebten Bösewicht für Staffel 2 vor.

Netflix hat sich den meistverkauften Manga aller Zeiten geschnappt und daraus eine gefeierte Live-Action-Serie gemacht. One Piece verfilmt allerdings nur einen Bruchteil der epischen Piraten-Saga rund um Monkey D. Ruffy und seine Strohhut-Crew. Nach Staffel 1 gibt es noch weitaus mehr Stoff für viele weitere Staffeln.

Die One Piece-Serie geht offiziell mit Staffel 2 bei Netflix weiter. Das Ende der ersten acht Folgen stellt jedoch die Weichen für eine zukünftige Staffel 2. Wie Folge 8 das nächste Abenteuer der Strohhut-Bande vorbereitet, wer der mysteriöse Bösewicht am Ende ist und was Manga und Anime schon über Staffel 2 verraten, haben wir euch hier zusammengefasst.

Das Ende von One Piece erklärt: Die Grandline und der Rivers Mountain sind nah

Die gesamte erste Staffel von One Piece ist im Prinzip ein langer Prolog für das eigentliche Abenteuer der Strohhut-Piraten. Im Verlauf der acht Episoden trommelt sich Monkey D. Ruffy (Iñaki Godoy) eine Crew im Eastblue zusammen, die nach dem Sieg über Arlong (McKinley Belcher III) nun endlich gemeinsam in Richtung der Grandline segelt.

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Auf dem gefährlichen Seeabschnitt tümmeln sich nicht nur gefährliche Piraten. Hier soll sich auch das legendäre One Piece befinden. Aber der Weg auf die Grandline ist nicht so einfach wie gedacht. Navigatorin Nami (Emily Rudd) verweist am Ende der Staffel auf eine schmale und seltsame Meerenge, durch die die Flying Lamb zuerst segeln muss.

Fans des Anime und des Manga wissen natürlich, worauf diese Erkenntnis anspielt. Die Meerenge, die auf der Karte scheinbar einen Berg hinaufführt, ist genau das. Der sogennante Rivers Mountain ist ein Berg, auf dem die vier Weltmeere (bergauf) zusammenlaufen. Er ist einer von zwei bekannten Zugängen zur Grandline.

Wer ist der Zigarren-Raucher am Ende von Netflix' One Piece?

Smoker

Nach dem Ende der ersten Staffel folgt noch eine kurze Bonusszene, die eine mysteriöse Person zeigt, die zwei Zigarren in der Hand hält und den frisch ausgestellten Steckbrief von Ruffy anbrennt. Hierbei handelt es sich um den aus Manga und Anime bekannten Bösewicht Smoker.

Smoker ist ein gefährlicher Marineoffizier. In Staffel 2 könnte er nun die Rolle einnehmen, die Ruffys Großvater in Staffel 1 spielte. Er wird den Strohhut-Piraten auf ihrem neuen Abenteuer bis in den Wüstenstaat Alabasta hinterherjagen. Im Gegensatz zu Garp (Vincent Regan) verfügt Smoker aber über die Kräfte der Teufelsfrucht Moku Moku no Mi, der Rauch-Frucht. Dadurch kann er Rauch kontrollieren und sich selbst in Rauch verwandeln.

Kehren Buggy und Alvida in Staffel 2 zurück?

Alvida und Buggy in One Piece

Darüber hinaus bringen sich noch zwei weitere mögliche Gegenspieler für Staffel 2 am Ende der acht Episoden in Stellung. Die totgeglaubte Piratin Alvida (Ilia Isorelýs Paulino) hat überlebt und scheint sich nun mit dem mörderischen Clown-Piraten Buggy (Jeff Ward) zu verbünden. Ihr nächstes Ziel könnte ebenfalls die Grandline sein, wo sie erneut mit der Strohhut-Crew aneinander geraten werden.

Mit Blick auf die Vorlage übersprang Staffel 1 von One Piece einen Teil ihrer Geschichte. Noch vor Ruffys Aufbruch zur Grandline versuchen sich die verbündeten Piraten, an ihm in der Eastblue-Stadt Loguetown zu rächen. Die Netflix-Serie könnte den gemeinsamen Rachepfad von Alvida und Buggy für Staffel 2 aufgespart haben und in abgewandelter Form einbringen. Denn im Manga spielen sie während der nächsten Saga keine Rolle.

Wie geht es im Anime weiter? One Piece Staffel 2 könnte die Alabasta Saga adaptieren

Die erste Staffel von One Piece adaptierte die sogenannte Eastblue-Saga und damit die ersten 53 Anime-Episoden bzw. die ersten 100 Manga-Kapitel. Die epische Piraten-Geschichte von Ruffy und Co. teilt in der Vorlage größere Handlungsbögen in Sagen auf, die jeweils aus kleineren Story-Arcs bestehen. Als nächstes wäre nun die Alabasta Saga dran, die im Manga 117 Kapitel umspannt.

Für die Strohhut-Piraten geht es darin erstmals auf die Grandline, wo sie direkt in Machenschaften der bereits in Staffel 1 mehrfach erwähnten Baroque-Firma und Verschwörungen im Wüstenstaat Alabasta geraten. Dabei trifft die Crew auf neue Feinde und neue Verbündete, von denen sich zwei sogar zukünftig der Piratenbande anschließen: das Rentier Chopper und die Archäologin Nico Robin.

Podcast für One Piece-Fans: Die deutsche Ruffy-Stimme im Interview zur Netflix-Serie

Die One Piece-Serie von Netflix bricht den Fluch der schlechten Anime-Verfilmungen. Ein Highlight des schrillen Piraten-Abenteuers ist die Rückkehr der bekannten deutschen Anime-Stimmen. Warum das die einzig richtige Entscheidung war, erklärt uns Monkey D. Ruffy im Podcast-Gespräch persönlich.

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Seit über 20 Jahren leiht Sychronsprecher Daniel Schlauch dem Strohhut-Piraten Ruffy seine Stimme. Im Podcast spricht er mit uns über seine Arbeit an der Netflix-Adaption und verrät, warum er den Job beinahe abgesagt hätte. Zudem diskutieren wir über unsere Highlights aus Netflix’ One Piece.

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