DC-Kontroverse: Jetzt spricht der fallengelassene Justice League-Star Klartext

14.01.2021 - 17:00 UhrVor 11 Monaten aktualisiert
15
1
Ray Fisher als Cyborg in Justice League
© Warner Bros.
Ray Fisher als Cyborg in Justice League
Nach der Kontroverse um die Justice League-Reshoots ist jetzt klar, dass Ray Fisher nicht mehr als Cyborg ins DC-Universum zurückkehren wird. Der Schauspieler richtet sich mit einem Statement and die Fans.

Es ist offiziell: Ray Fisher wird nicht als Cyborg im geplanten The Flash-Film zurückkehren. In einem kürzlich veröffentlichten Statement erklärt der Schauspieler, dass sich Warner dazu entschieden hat, seine Rolle komplett aus dem Film zu entfernen. Offenbar handelte es sich um weit mehr als einen Cameo-Auftritt.

Keine Zukunft bei DC: Ray Fisher erklärt die Hintergründe

Diese Entwicklung hat sich angedeutet, als The Wrap vor einer Woche berichtete, dass Cyborg aus The Flash herausgeschrieben wird. Auf Twitter erklärt Ray Fisher nun die Hintergründe dazu. Zuvor hatte er öffentlich bekannt gegeben, dass er bei keinem DC-Projekt beteiligt sein will, solange Walter Hamada als DC-Präsident tätig ist.

Hier findet ihr Ray Fishers ausführliches Statement:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt. Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Twitter Inhalte zulassenMehr dazu in unserer Datenschutzerklärung

Letztes Jahr im Juli erhob Fisher schwere Vorwürfe gegen Regisseur Joss Whedon, der nach Zack Snyders Ausstieg die nachträglichen Dreharbeiten zum Superhelden-Blockbuster Justice League * übernahm. Whedon soll sich am Set "widerlich, beleidigend, unprofessionell und völlig inakzeptabel" verhalten haben.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt. Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Twitter Inhalte zulassenMehr dazu in unserer Datenschutzerklärung

Fisher beschuldigte zudem Geoff Johns (damals DC-Präsident) und Jon Berg (damals Production-Präsident), das diskriminierende Verhalten ermöglicht zu haben. Daraufhin wurde von Warner eine unabhängige Untersuchung in die Wege geleitet, die anfangs von Fisher begrüßt, später jedoch als unzureichend kritisiert wurde.

Ray Fishers Kritik an DC-Präsident Walter Hamada

In seinem neuen Statement wirft Fisher dem seit 2018 tätigen DC-Präsidenten Walter Hamada Hamada konkret zwei Dinge vor:

  • Hamada habe gezielt versucht, die Justice League-Untersuchung zu untergraben, um Geoff Johns zu schützen.
  • Hamada habe versucht, sich selbst zu schützen, in dem er öffentlich Lügen und Fehlinformationen über Fisher und die Untersuchung verbreitet hat.

Fisher betont, dass Hamadas Einmischung in die Untersuchung ein völlig anderes Problem darstellen als die Untersuchung selbst. Mit seinen Aussagen gegen Hamada hofft er, dass sich die Erfahrungen, die er bei den Justice League-Reshoots erfahren musste, nicht wiederholen.

Warner stellt sich auf die Seite von Hamada, wie der Hollywood Reporter  berichtet.

Justice League

Im Snyder-Cut von Justice League, der dieses Jahr auf HBO Max erscheint, wird Cyborg ein letztes Mal in Erscheinung treten. Danach ist Fishers DC-Kapitel endgültig abgeschlossen. Es bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen die jüngsten Ereignisse auf seine Karriere haben. Sein nächstes Engagement ist auf alle Fälle sicher: Er gehört zum Cast der von Will Smith produzierten Miniserie Women of the Movement.

*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.

Hättet ihr gerne mehr von Ray Fishers Cyborg im DC-Universum gesehen?

Das könnte dich auch interessieren

Angebote zum Thema

Kommentare

Aktuelle News