Faules Marvel-Team lässt Avengers im Stich: Es gibt gute Gründe, warum die Eternals Thanos nicht gestoppt haben

04.06.2021 - 16:00 Uhr
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Eternals - Teaser Trailer (English) (HD)
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© Disney
Eternals
Nach dem Eternals-Trailer fragen sich viele Fans, warum die Marvel-Halbgötter die Avengers nie gegen Thanos unterstützt haben. Aber dafür gibt es plausible Gründe.

Mit dem ersten Eternals-Trailer hat sich das neue Marvel-Team punktgenau in die Nesseln gesetzt. Unsterbliche Beobachter:innen mit Neutralitätskodex schön und gut, aber zumindest kurz vor Thanos' verheerendem Handschuh-Schnippser hätten die distanzierten Halbgött:innen den Avengers ja mal ihre Hilfe anbieten können. Verständliche Wut. Aber für die Zurückhaltung gibt es wider Erwarten gute Gründe.

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Schaut euch hier den Eternals-Trailer an:

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Grund 1: Die Eternals hatten Angst vor ihren Marvel-Schöpfern

Der erste Grund entfernt sich vom Trailer und stützt sich auf die Comic-Vorlage. Dort entstehen die Eternals nicht aus sich selbst heraus, sondern werden von den sogenannten Celestials erschaffen, einer götterähnlichen und nahezu allmächtigen außerirdischen Rasse.

Ihre Schöpfer verbieten den Eternals aber unter allen Umständen die Einmischung in irdische Angelegenheiten – und zwar unter Androhung drakonischer Strafen. Deren Ausmaß ist zwar nicht bekannt, aber ein Regelbruch hätte womöglich den Zorn der Celestials auf die Eternals oder die gesamte Erde hinabregnen lassen. Eine Entwicklung, die vermutlich weit schlimmer für die Menschheit gewesen wäre als Thanos' Fingerübungen. Vielleicht wollten uns die Marvel-Halbgött:innen mit ihrer Neutralität also nur schützen.

Grund 2: Die Eternals hatten Gedächtnisschwund

Einer der Celestials war bereits in Guardians of the Galaxy zu sehen

Auch Überlegung Nr. 2 basiert auf den Comics. Und zwar einer Storyline, die Kult-Autor Neil Gaiman mit einem ganz besonderen Twist versehen hat: Eternals-Mitglied Sprite (im Film: Lia McHugh) ist dort mächtig frustriert von der Tatsache, dass sie als einzige des Halbgött:innen-Squads im Körper eines Kindes leben muss.

Sie schmiedet einen perfiden Plan, wie sie sich in einen erwachsenen Menschen verwandeln kann und löscht dabei gleich noch das Gedächtnis ihrer Eternals-Kolleg:innen, um eventuelle Einmischung in ihr 18+-Dasein zu vermeiden. Demnach hätten die Eternals den Avengers gar nicht gegen Thanos helfen können, da sich außer Sprite niemand an die Zeit als Unsterbliche:r erinnert hätte.

Grund 3: Die Eternals haben sich hinter den Avengers-Kulissen eingemischt

Die dritte Theorie kehrt zum Trailer und der Frage von Eternals-Interventionen in die Menschheitsgeschichte zurück. Was die Marvel-Unsterblichen nun für Einmischung halten und was nicht, wird leider auch aus dem Trailer nicht klarer. Sich mit vollem Körpereinsatz in die Schlacht zu stürzen ist offenbar keine Option, aber ein kleiner technologischer Schubs vom Fischerdorf zum mesopotamischen Imperium, das ist wohl drin. Und genau hier liegt das Argument.

Einziges Eternals-Mitglied mit kindlichem Äußeren: Sprite

Wie etwa Comic Book  mutmaßt, könnten die Eternals nämlich Captain America zu seinem Vibranium-Schild verholfen haben. Die Grundlage dafür ist wiederum der Trailer, in dem an mehreren Stellen Abwandlungen von Steve Rogers' Schutzinstrument Nr.1 zu sehen sind.

Daraus ließe sich ableiten, dass die Marvel-Halbgött:innen bei dessen Entwicklung ihre Hände im Spiel hatten. Gerade das fingerfertige Eternals-Mitglied Phastos (Brian Tyree Henry) hätte sprichwörtlich im Handumdrehen den Prototyp eines solchen Schildes erschaffen können. Von dort hätte die Vibraniumplatte dann ihren Weg durch die Hände von Howard Stark und Steve Rogers angetreten.

Andere technologische Einflussnahmen sind da nur einen argumentativen Katzensprung entfernt. So könnten die Eternals etwa bei der Entdeckung des Superheldenserums ihre Finger im Spiel gehabt haben, das Rogers erst zu Captain America machte. Demnach hätten sie den Kampf gegen Thanos durchaus beeinflusst, nur eben als graue Marvel-Eminenzen.

Steve Rogers' Schild und das Äquivalent im Eternals-Trailer

Ob es sich dabei um den richtigen Ansatz handelt, sei dahingestellt. Bisher bietet der Trailer dazu nur Andeutungen und genau wie die anderen Theorien hat auch diese ihr Für und Wider. Ein bombastischer Trailer erklärt eben nicht alles.

Marvel-Fans auf der Suche nach definitiven Antworten müssen also wohl oder übel noch etwas Geduld haben. Absolute Gewissheit über die Gründe hinter der fehlenden Intervention wird womöglich erst der Eternals-Kinostart am 4. November 2021 bringen.

Warum haben die Eternals eurer Meinung nach den Avengers nicht geholfen?

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