Harte Action bei Netflix: Bad Boys und 13 Hours lassen es krachen

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13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi
02.02.2020 - 08:00 UhrVor 9 Monaten aktualisiert
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Seit heute ist der brutale Kriegs-Actioner 13 Hours auf Netflix zu sehen. Damit kann der Streamingdienst nun mit mehr als einem halben Dutzend Michael Bay-Filmen aufwarten.

Im Dezember des letzten Jahres ist mit 6 Underground die erste Kooperation zwischen Regisseur Michael Bay und Netflix erschienen. Das Action-Spektakel mit Deadpool-Star Ryan Reynolds in der Hauptrolle avancierte zum weltweiten Hit. Kein Wunder, dass die Streamingplattform weiter auf "Bayhem" in seinem VOD-Portfolio setzt.

Wer mal wieder das Interesse nach einem zünftigen Michael Bay-Marathon verspürt, darf sich glücklich schätzen, wenn er sich den Netflix-Katalog zu Gemüte führt. Neben 6 Underground nämlich erwartet die Abonnenten hier nicht nur die Krawall-Satire Pain & Gain mit Dwayne Johnson und Mark Wahlberg. Auch Bad Boys - Harte Jungs, Bad Boys II, Transformers 3 und Transformers 4: Ära des Untergangs stehen zur Verfügung. Neu hinzugekommen ist nun 13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi.

Spektakel auf wahren Begebenheiten: Darum geht es in 13 Hours

Elf Jahre nach dem 11. September 2001 wird das US-Konsulat im libyschen Bengasi mit schwerem Geschütz angegriffen. Nachdem ein eindeutiger militärischer Rettungsbefehl aus Washington ausgeblieben ist, entscheidet sich ein Trupp privater Sicherheitskräfte, der in einem geheimen CIA Stützpunkt in der Nähe stationiert ist, für den Alleingang. Ihre Mission: Sie wollen den Aggressoren die Botschaft nicht kampflos überlassen. Ein 13-stündiger Kampf ums Überleben beginnt.

13 Hours

Überraschenderweise setzt Michael Bay bei der Rekonstruktion der kriegerischen Vorfälle größtenteils auf historische Genauigkeit, obgleich 13 Hours eine etwaige zeitgeschichtliche Akkuratesse natürlich niemals allen anderen Dingen voranstellt. Das wird sowohl dadurch klar, dass ganz eindeutig das Abbilden brachialer Action-Sequenzen selbst im Vordergrund steht. Lässt sich aber auch daran festmachen, dass Bay zu Spekulationen gezwungen war, da einige Dokumente über die Mission in Bengasi immer noch geheim gehalten werden.

Besser als Bad Boys, Transformers und Co.

Auch wenn 13 Hours sicherlich ideologisch zweifelhaft darin bleibt, Kollektivängste zu schüren und fragwürdige Symbolbilder zu bemühen (Gebetsteppich und Kalaschnikow gehören zwangsläufig zusammen), beweist Michael Bay einmal mehr, dass er ein faszinierender Filmemacher ist. Der von glühenden Mündungsfeuern und rauchenden Mörsern angetriebene Kriegs-Horror erweist sich über 145 Minuten als unfassbar intensive Seherfahrung.

13 Hours ist ein im Kugelgewitter und Garantenregen pulsierender Befindlichkeitsfilm, der das Selbstverständnis der Spezialeinheit brach legt. Immerhin weiß Michael Bay, dass es auch in diesem verqualmten Moloch nicht nur menschliche Zielscheiben gibt, wenngleich Grauzonen auf der Strecke bleiben. Eindrucksvoll ist dieser ungemütliche Film dennoch.

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