"Ich wünschte, ich könnte es": Martin Scorsese ist neidisch auf Quentin Tarantino und den Grund erklärt er in 2 Sätzen

27.10.2023 - 12:23 UhrVor 7 Monaten aktualisiert
Quentin TarantinoUniversum
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Martin Scorsese ist für viele der beste lebende Regisseur der Welt. Auf ein großes Talent seines Kollegen Quentin Tarantino ist er dennoch sehr neidisch.

Auf der anderen Seite ist das Gras immer grüner. Selbst, wenn man Martin Scorsese heißt und einer langen Liste von Meisterwerken gerade den gefeierten Killers of the Flower Moon hinzugefügt hat. Eine beeindruckende Eigenschaft von Quentin Tarantino hätte er dennoch gern.

Martin Scorsese erklärt den Unterschied zu Quentin Tarantino in 2 Sätzen

Auf Tarantinos angekündigten Ruhestand angesprochen, sagte Scorsese der Associated Press laut Collider :

[Tarantino] ist eben ein Autor. Das ist anders als bei mir. Ich fühle mich durch andere Menschen zu Storys hingezogen, auf viele unterschiedliche Arten. Vor Autoren habe ich großen Respekt. Ich wünschte, ich könnte einfach in einem Raum sitzen und Romane erschaffen. Nicht Filme, Romane. Lange, lange Geschichten.
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Tarantino gilt in der Tat als begnadeter Autor, nicht nur im Kreise seiner Fans. Bisher verfasste er das Drehbuch zu allen seinen Kinofilmen, und nur bei Jackie Brown gab es eine existierende Romanvorlage. Er selbst hat seinen Schreibprozess in vielen Interviews (via Creative Screenwriting ) mit dem eines Romanautors verglichen.

Aber ob Scorsese wirklich Tarantinos Qualitäten braucht, ist diskutabel. Scorseses Filme wurden seit Beginn seiner Karriere mit 20 Oscars ausgezeichnet und unfassbare 91 Mal (!) nominiert. Sollte seine Methode Mängel aufweisen, dann sind es Mängel, von denen andere träumen.

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