Netflix' Mindhunter Staffel 2: Schockierendster Mord basiert auf wahren Ereignissen

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Achtung, Spoiler für Mindhunter, Staffel 2: Auch in der seit August bei Netflix verfügbaren 2. Staffel von Mindhunter bekommen es die FBI-Agenten Holden Ford (Jonathan Groff) und Bill Tench (Holt McCallany) der Behavioral Science Unit (BSU) wieder mit abgründigen Mordserien zu tun, darunter die sogenannten Atlanta child murders.

Eine Nebengeschichte der Mindhunter-Fortsetzung dreht sich zudem intensiv um die ins Wanken geratene Familie von Bill, der mit einem tragischen und persönlichen Mord konfrontiert wird. Laut einem bereits im vergangenen Monat erschienenen Bericht von Pop Sugar basiert der Fall auf wahren Begebenheiten. Nachfolgend verraten wir euch, worum es dabei geht.

Bills Familie erlebt in Mindhunter einen furchtbaren Schock

In der 2. Mindhunter-Staffel ist Bills Adoptivsohn Brian (Zachary Scott Ross) in einen Mord an einem Kleinkind involviert. Denn wie sich herausstellt, ist er mit älteren Kindern in das Haus gegangen, das Mutter Nancy (Stacey Roca) versucht zu verkaufen. Die Ermittlungen ergeben, dass seine Begleiter hier das kleine Kind erdrosselt und auf Brians Vorschlag an ein Kreuz gebunden haben.

Dei Familie Tench erlebt daraufhin eine schwere Krise, in Folge derer sie sich u. a. mit einer Sozialarbeiterin und einem Kinderpsychologen konfrontiert sieht. Zudem nagt die Angst wegen Brians ungewisser Zukunft schwer an Bill und Nancy.

Auf diesem wahren Fall basiert die tragische Mindhunter-Geschichte

Nach Angaben des Berichts ereignete sich ein ähnlicher Fall wie in Mindhunter 1971 in San Francisco. Während eines Nachmittags im April spielten zwei Brüder im Alter von sieben und zehn im Alta Plaza Park im Norden der Westküstenmetropole. Die von der Presse als Billy und Bobby betitelten Geschwister trafen hier auf den 20 Monate alten Noah Alba, den sie in einen nahegelegenen schäbigen Keller brachten, den Kinder aus der Nachbarschaft als eine Art Clubhaus nutzten.

Als das Baby zu weinen begann, trampelten sie auf dem Säugling herum und schlugen mit einem Ziegelstein zu. Fünf Tage später entdeckten Ermittler den entkleideten toten Noah festgebunden an einem hölzernen Kreuz. Die Jungen dachten, er könne so wiederauferstehen. Die jungen Täter wurden nicht angeklagt. Lediglich der Ältere von ihnen verbrachte zwei Monate im Jugendgefängnis.

Einen ausführlichen Bericht zu dem Fall findet ihr bei Frontline, einem investigativjournalistischen Programm des US-Senders PBS.

Ein schockierender Mindhunter-Fall basiert auf wahren Ereignissen: Was sagt ihr dazu?

Moviepilot Team
NeonFox Alexander Börste
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