Neu bei Netflix: Dieser Spider-Man-Film bringt das MCU zum Durchdrehen

Darum ist Tom Hollands Spider-Man einfach nicht gut!
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© Disney / Marvel
Spider-Man 3
11.11.2020 - 17:00 UhrVor 2 Monaten aktualisiert
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Bei Netflix könnt ihr seit heute Spider-Man: A New Universe streamen. Der Marvel-Film verfolgt ein revolutionären Multiverse-Ansatz - und inspirierte damit Spider-Man 3.

Es gibt keine logische Erklärung dafür, dass in Spider-Man 3 Jamie Foxx als Schurke Electro zurückkehrt. Genau das ist der Punkt: In dem nächsten Tom Holland-Abenteuer reißen physikalische Gesetze wie zu straff gespannte Spinnennetze.

Von sich aus wäre die Teenie-Reihe zu zahm gewesen, den gewagten Schritt ins Multiversum zu gehen. Es brauchte einen Schubser, und der kam vom Spider-Man: A New Universe. Der verrückteste Marvel-Film des vergangenen Jahrzehnts ist seit heute bei Netflix verfügbar. Ich erkläre euch, wie Spider-Man: A New Universe zum Vorbild für den großen MCU-Bruder wurde. Im Guten, wie im Schlechten.

Spider-Schwein, Spider-Man Noir: Der Multiverse-Ansatz inspiriert das MCU

Unter dem Spider-Man-Kostüm in A New Universe steckt nicht der bekannte Peter Parker. Erstmals darf Miles Morales in einem Kinofilm durch New York schwingen. In den Comic wurde vor Jahren eingeführt. Peter Parker spielt dennoch eine wichtige Rolle in dem Abenteuer. Nein, eigentlich sogar zwei Rollen.

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Denn ein Teilchenbeschleuniger stößt Löcher zu verschiedenen Paralleluniversen auf. Aus denen dringen verschiedene Versionen von Spider-Man (und Peter Parker) in die Welt der Hauptfigur Miles.

Die wichtigsten Spider-Man-Versionen in A New Universe

  • Spider-Ham (ein Schwein gemalt im Looney Tunes-Stil)
  • Spider-Man Noir (ein Spider-Man als Noir-Detektiv)
  • Miles Morales
  • Peter Parker 1
  • Peter Parker 2
  • Und Gwen Stacey als Spider-Gwen

Was bedeutet das alles jetzt für den MCU-Film Spider-Man 3?

In Tom Hollands nächstem Abenteuer nach Homecoming und Far from Home werden wir kein Spider-Schwein sehen und auch keinen Spider-Man-Noir, der spricht wie Humphrey Bogart. Es schwirren aber sehr plausible Gerüchte um den nächsten Spider-Man-Film. Demnach steht im Raum, die Ex-Peter Parkers zurückzuholen. Tobey Maguire spielten den Marvelhelden von 2002 bis 2007, Andrew Garfield von 2012 bis 2014.

Diese alten Spider-Man-Filme sind in einem Multiversum nicht länger einfach nur alte Spider-Man-Filme. Sie wären Spider-Man-Geschichten aus einer anderen Dimension, Ausschnitte aus Parallelwelten, die neben der von Tom Holland existiert. Genauso verkauft es uns A New Universe.

MCU-Film mit Tobey Maguires Spider-Man: Darum wird das immer wahrscheinlicher

Sony würde mit diesem kecken Move zwei Spinnen auf einmal schlagen.

  • 1. Die chaotischen Peter Parker-Wechselspiele würden endlich (wenn auch nachträglich) Sinn ergeben.
  • 2. Tobey Maguire und auch Andrew Garfield sind bei Spider-Mans immer noch beliebt. Ihr Casting würde einen Knalleffekt mitbringen, der sogar die bereits feststehenden, ebenfalls spektakulären Besetzungen übertrifft.

Denn Benedict Cumberbatch steht Peter Parker als Doctor Strange zur Seite. Er ist wohl eine Art Mentor und Tony Stark-Ersatz, was nicht jedem Fan gefällt. Viel wichtiger aber: Er bringt die Infrastruktur, die Technik mit, die die Türen zu den verrückten Multiversen öffnet. Der nächste Doctor Strange heißt nicht zufällig In the Multiverse of Madness.

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Electro ist der erste Spider-Man-Gast aus einer anderen Dimension

Damit sind wir wieder bei Jamie Foxx. Denn mit Electro steht der erste "Gast" aus der Garfield-Dimension bereits fest. Aus dem Tobey-Verse hat der cholerische J. Jonah Jameson ebenfalls einen Auftritt absolviert. Wie gesagt, es gibt keine logische Erklärung, warum der, zumal tote, Electro plötzlich wieder in einem Spider-Man-Film auftauchen sollte. Es sei denn, irgendjemand hätte das Tor zu seiner Dimension geöffnet.

Das klingt alles wirklich cool. Die Autor/innen beweisen einen großen Sinn für Nostalgie. Und ein MCU-Spider-Man-Film in der Tradition von A New Universe böte die Möglichkeit für einen unerwarteten Abschluss.

Der Multiversum-Ansatz birgt Chancen und Risiken

Sowohl bei Tobey Maguire als auch bei Andrew Garfield gab es Pläne für weitere Fortsetzungen, Garfield sollte uns noch Jahre erhalten bleiben. Dieses Treffen der alten und neuen Spider-Man, womöglich sogar mit einem Auftritt von Miles Morales, es hätte unendlichen Charme. (Hier: Alle Infos zu Spider-Man 3)

Doch auch Vorsicht ist geboten: Ein Film voller Cameos verkommt schnell zum reinen Schaulaufen und zur tumben Referenzenschleuder. A New Universe ist der Spagat gelungen, Spider-Man 3 hat diese Herausforderung noch vor sich.

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Wir stellen fest, dass The Boys genau zur richtigen Zeit kommt und sowohl Superhelden-Fans als auch -Gegner abholt, wir besprechen die besten Figuren und geben einen Ausblick auf Staffel 2.

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Würdet ihr in Spider-Man 3 gerne Tobey Maguire wiedersehen?

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