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Nichts als Gespenster auf Arte

02.07.2009 - 14:00 Uhr
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© Senator Film
In seinem Roadmovie Nichts als Gespenster mit August Diehl zeichnet Martin Gypkens fünf Reisen nach. Unterschiedliche Ziele und Personen. Aber eines haben sie alle gemein: die Suche nach Liebe…

In fünf Episoden erzählt Nichts als Gespenster von einer Handvoll Thirtysomethings und deren Reisen auf dem Weg zu sich selbst und der Liebe. Während sich Ellen (Maria Simon) und Felix August Diehl allmählich dem Ende ihrer eintönigen Reise über die Highways der USA nähern, scheint klar zu werden, dass auch ihre Beziehung sich dem Ende zuneigt. Erst als sie auf eine mysteriöse Geisterjägerin treffen, wird die Monotonie durchbrochen und vielleicht doch noch eine gemeinsame Zukunft aufgetan.

Ruth (Chiara Schoras) muß erkennen, dass sich ihr frisches Verliebtsein daheim in Berlin als erstaunlich unbeständig entpuppt, während sie ihre beste Freundin Caro (Karina Plachetka) in der Provinz besucht. Denn als sie deren neuen Freund kennenlernt, kann sie einfach nicht anders, als ihn ihr auszuspannen.

Christine (Brigitte Hobmeier) und Nora (Jessica Schwarz) besuchen Noras Exfreund Kaspar (Janek Rieke) auf Jamaika – und langweilen sich zu Tode. So sehr, dass sie einen sich nähernden Hurrikan herbeisehnen. Zumindest, solange die Liebe nicht schneller ist.

Jonas (Wotan Wilke Möhring) und Irene (Ina Weisse) sind nur Freunde. Gemeinsam besuchen sie einen Jugendfreund (Valur Freyr Einarsson) auf Island. Gleich als dessen temperantvolle Freundin Jonina (Sólveig Arnarsdóttir) Jonas erblickt, ist ihr Interesse geweckt. Aber manchmal erkennt man erst, was man hat, wenn man kurz davor ist, es zu verlieren. Und Irene würde mehr als Freundschaft verlieren.

Zu guter Letzt reist Marion (Fritzi Haberlandt) ihrer Familie nach Venedig hinterher. Warum eigentlich? Marion weiß es auch nicht genau. Sie sehnt sich nach der Anerkennung ihrer Eltern, die aber schon längst ihr eigenes Leben leben und sich nicht mehr um sie kümmern. Bis in den Menschenmengen von Venedig sich auf einmal jemand für sie interessiert…

Für einen kleinen Vorgeschmack, seht Euch doch mal den Trailer an:

Martin Gypkens hat für seine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Judith Herrmann fünf der Kurzgeschichten ausgesucht und miteinander verknüpft. Keine der Geschichten, die Nichts als Gespenster erzählt, hat mit einer anderen zu tun, noch überschneiden sie sich oder begegnen sich die Charaktere. Allen Figuren ist nur die Reise gemein. Und die Tatsache, dass sie auf ihrer Suche nach der Liebe ganz unerwartet sich selbst finden.

Nichts als Gespenster läuft heute Abend, Donnerstag, dem 2. Juli 2009, um 21:00 auf Arte. Wenn Ihr wissen wollt, was sonst noch so im TV läuft, schaut doch mal in unser Fernsehprogramm!

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