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Suicide Squad - Erste Kritiken zur Comic-Verfilmung sind da

03.08.2016 - 10:00 UhrVor 4 Jahren aktualisiert
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Suicide Squad - Comic-Con Trailer (English) HD
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© Warner Bros.
Suicide Squad
Es dauert nicht mehr lange, bis die DC-Verfilmung Suicide Squad in unseren Kinos startet. In den USA wurde der Film bereits den Kritikern gezeigt, die jedoch nicht gerade begeistert waren. Wir haben für euch einige der Stimmen zusammengefasst.

Die Vorfreude auf Suicide Squad, dem kommenden Film des DC-Kino-Universums, dürfte bei vielen Fans fast schon unerträglich sein, nachdem dafür in den letzten Monaten fleißig PR gemacht wurde. Regisseur David Ayer versammelte dafür Stars wie Will Smith, Margot Robbie und Joel Kinnaman vor der Kamera, die Mitglieder einer Gruppe von Superbösewichten verkörpern, die sich im Auftrag der US-Regierung auf eine gefährliche Mission begeben. Natürlich werden sich viele fragen, wie sich Oscarpreisträger Jared Leto als Joker macht und ob der Film hält, was er verspricht. Hier erfahrt ihr es:

Jen Yamato von The Daily Beast  hatte vor allem ein Problem mit der Inszenierung von Regisseur David Ayer:

Mögt ihr Montagen und Flashbacks? Ayer liebt sie. Er kann davon nicht genug bekommen. Er verlässt sich zu stark und zu lang auf beides in einem Film, der so vollgestopft mit schillernden Charakteren ist, dass es kaum noch Raum für eine brauchbare Handlung gibt.

Auch Angie Han von Slash Film  kritisiert die Erzählweise des Films:

Bedauerlicherweise leidet Suicide Squad an vielen der gleichen Probleme [...] wie andere ähnlich große Blockbuster dieses Jahres. Das Tempo ist uneinheitlich, da der Film sich von einem relativ schwungvollen ersten Akt zu einem nahezu nicht-existenten zweiten Akt und einem endlosen dritten Akt bewegt. Action wird oft auf Kosten von [...] Charaktermomenten bevorzugt [...] und die Handlung selbst macht überhaupt keinen Sinn.

Mike Ryan von Uproxx  fasst seine Enttäuschung folgendermaßen zusammen:

Suicide Squad ist der frustrierendste Film, den ich 2016 gesehen habe.

David Ehrlich von Indiewire  war mit Jared Letos Joker-Darbietung zufrieden, jedoch nicht mit der Länge seines Auftritts:

Jared Leto erschafft einen überraschenderweise sinnlichen Joker, einen Joker, der es mag, die Gesichter der Leute in seinen Händen zu halten, während er zu ihnen spricht. Wie Tony Montana, wenn Jim Carrey die Hauptrolle in Scarface gespielt hätte, ist Leto teils Gangster und teils Clown, aber er ist nicht wirklich Teil dieses Films. Ayer findet niemals für den Charakter irgendwas zu tun und so ist Letos Rolle auf einen verherrlichten Cameo reduziert [...]

Erik Davis von Movies  sah immerhin Potenzial in dem Comic-Actionfilm:

Suicide Squad ist weit von einem perfekten Film entfernt, [...] aber du wirst mit dem Verlangen nach mehr von diesem Ensemble zurückgelassen, weil die Chemie auf den Punkt gebracht wurde. Und wenn sie jemals Deadshot als Bösewicht in einen Batman-Film stecken, wird es eine faszinierende Dynamik erschaffen, die wir niemals zuvor in einem Superhelden-Film gesehen haben [...]. Das ist die Art von Zeug, die mich an Suicide Squad begeistert.

Die anfängliche Euphorie über Suicide Squad dürfte nach diesen ersten Kritiken zunächst erstmal verpufft sein. Besonders die Handlung des Films wird stark kritisiert, die zu sehr auf Action und kaum auf erzählerische Raffinesse setzt. Die Joker-Darstellung von Jared Leto soll zwar hervorragend sein, allerdings bemängeln viele die zu kurze Präsenz der Figur im Film. Wer sich von diesen Kritiken nicht abschrecken lassen möchte, kann sich ab dem 18.08.2016 seine eigene Meinung über die Comic-Verfilmung bilden.

Werdet ihr euch Suicide Squad im Kino anschauen?

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