Auschwitz

Auschwitz (2011), CA/DE Laufzeit 70 Minuten, Drama

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2.2
Kritiker
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
2.3
Community
174 Bewertungen
49 Kommentare
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von Uwe Boll, mit Arved Birnbaum und Uwe Boll

Uwe Boll weiß zu polarisieren. Auf der einen Seite gilt er vielen cineastischen Conoisseuren als Dorn im Auge, was fast jährlich mit Nominierungen für die Goldene Himbeere für den “Schlechtesten Regisseur” quittiert wird. Zuletzt gab es die Auszeichnung gar für das “Schlechteste bisherige Lebenswerk”. Auf der anderen Seite vereint er die zahlenden Fans hinter sich, die es ihm ermöglichen, Affront um Affront zu produzieren. Und der Provokateur Uwe Boll hat es auch mit diesem Projekt, Auschwitz, geschafft, bereits im Vorfeld für genügend (negative) Publicity zu sorgen. Theodor W. Adorno sagte über den Umgang mit Literatur nach dem Holocaust: “Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch.” Doch sein Werk soll laut Uwe Boll gar keinen poetischen Zugang zu den Geschehnissen im Vernichtungslager schaffen. Im Mittelpunkt stehe die schonunglose Darstellung des Alltäglichen. In Anlehnung an Hannah Arendt solle die Banalität des Bösen erfahrbar gemacht werden: “Er wird das darstellen, was der Holocaust war: das planmäßige, massenhafte Töten von Menschen. Es wird keine Helden geben. Der Film wird im Eichmann-Sinne das alltägliche Vernichten zeigen. Es sind genug sensible Filme gedreht worden, die das Außergewöhnliche zeigen oder Helden. Ich zeige das Gewöhnliche.”

Bisher gibt nur ein Teaser Auskunft über Uwe Bolls Ansatz, der auf der Berlinale 2011 als Beitrag zu sehen sein soll. Uwe Boll spielt darin einen Wehrmachtsoldaten, der vor einer Gaskammer die Zeit totschlägt, während im Hintergrund Juden vergast werden. (EM)


Cast & Crew


Kritiken (4) — Film: Auschwitz

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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0.0Hassfilm

"Nie wieder!"

23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 15 Antworten

Jenny von T

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Film illegal erwerben und dann drüber herziehen. Macht mehr Spaß als Boykottieren.


stalker

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Bestmöglicher, treffendster Kommentar zu diesem Machwerk!


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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0.0Hassfilm

Von der Konzeption ("zeigen, wie es wirklich war") bis zur Ausführung eine bodenlose Unverschämtheit, die ihre geradezu prätentiöse Schwachsinnigkeit auch noch erzieherisch verstanden wissen will. Ungeniert und gedankenlos gebärdet sich der Film zwischen allerschlimmster Exploitation – Kindererschießungen im Close-Up mit CGI-Blut, Selbstinszenierung Uwe Bolls als SS-Mann vor Gaskammertüren, das alles bei gleichzeitiger "Akkuratesse" in der Darstellung des Alltags systematischer Tötung – und schamloser Pseudo-Dokumentation, bei der zum Thema befragte Schüler gnadenlos dem tendenziös-idiotischen Geplapper des Regisseurs ausgesetzt und damit aufs Schlimmste düpiert werden. Als Sättigung des schon barbarisch gehaltlosen Abfalls scheut Boll in einer wohl als Conclusio gedachten Geste totaler Geistesabwesenheit schlussendlich auch nicht davor zurück, den Holocaust als quasi "gängiges" Beispiel eines Massenmords in die Geschichte einzugliedern, so wie etwa der Genozid in Darfur oder die Unterjochung der Indianer durch die "Amerikaner" (sic), und diese "Erkenntnis" fortlaufend zu kolportieren ("also gab’s das schon öfter"). Solchem Irrsinn kann man nur noch ohnmächtig ein Zitat gegenüber stellen: "Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun." (Orson Welles).

28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 27 Antworten

Le Samourai

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...und wegsperren, exakt. Dann macht er wenigstens nicht mehr so ärgerlichen Volldreck.


Hisayasu S

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Find ich reaktionär bis zum Anschlag. Erinnert mich an jemanden auf einem von mir einst besuchten Forum, der ernsthaft forderte, man soll den MARTYRS-Regisseur in die Psychatrie einweisen und das Werk verbrennen.


Hard Harry: critic.de, Deadline, Movieb...

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1.0Ärgerlich

Uwe Boll erklärt uns Auschwitz ganz so, als gäbe es nicht diese üppige Kinematografie des Holocaust.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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7.0Sehenswert

Trotz fehlendem fine-tuning ist Boll mit AUSCHWITZ erneut ein guter, diskussionswürdiger und wichtiger Film gelungen und man kann ihm nur wünschen, dass Boll künftig auch mal fernab jeglicher Stammtisch-Polemik diskutiert wird. Mittlerweile hat er das mehr als verdient.

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 6 Antworten

Mr Vincent Vega

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Hihi, gut gesagt, Schlegel.


Le Samourai

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"ein guter, diskussionswürdiger und wichtiger Film gelungen" - Die absurdesten sieben Wörter, die ich jemals in meinem Leben gehört habe.



Kommentare (45) — Film: Auschwitz


Sortierung

BOW666

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Mal ganz ehrlich was ist das denn für ein Mist...

Erst schleift Boll unerfahrene Kinder vor die Kamera die was über den zweiten Weltkrieg sagen sollen, dann spricht er zwei Sprach und nervt damit die Zuschauer und der Film der Folgt ist einfach storzens Doof.
Boll beweist mal wieder das er kein Händchen für Filme hat und zeigt auch gleich das er in Sachen WWII zwei in der Schule gepennt hatte.
Nee Boll das war nicht Toll und damit erzöhnst du massig Groll.

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laura.karoline.58

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Bewertung0.0Hassfilm

Holocaust- Filme dürfen durch manche Szenen schockieren, sie spiegeln ja die schrecklichen Ereignisse.
Aber was war das denn bitte?
Zeigen wie einem Kind in den Kopf geschossen wird und das ganze in Slow-Motion drölf mal wiederholen?
Das war der geschmackloseste Film den ich je gesehen habe. Habe auch nicht länger als vielleicht 30 min geschafft und musste danach einen Kinderfilm anmachen um quasi "runter zukommen".
Wenn euch das Thema reizt dann lieber die Kinder von Paris nochmals gucken, bevor ihr euch diesen anschaut.

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Henchman #2

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Bewertung9.0Herausragend

Aaaaach ich weiß nicht... hier die Kamera. ... und die Darstellung. Die Musik.. [Oberauskennerisches Kunstgebrabbel] vielleicht auch total daneben. Pietätlos und überhaupt. Das eigene Fazit hätte er sich aus [besonders gute Gründe] auch sparen können.
Ich hab da eine leise Vermutung, dass Uwe Boll schon ein bisschen was über's Filmhandwerk weiß. (nicht soviel wie ich natürlich. Und schon garnicht kann er Dir was erzählen!)
Wenn man sich mal vor Augen hält, das Nazideutschland heute geradenoch dazu reicht, Capt. America zu kontrastieren, dann war dieser Film bitter nötig. Und wär's nicht der doofe Uwe gewesen...

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TheBruceWayne

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LoL


Henchman #2

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Ohja, Danke für den dezenten Hinweis. Habe glatt vergessen hinzuzufügen: Abweichende Meinungen sind unhaltbar und lächerlich.


TheBruceWayne

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Wenn Boll nur diesen einen Film gedreht hätte, wäre er wirklich ein würdiger Kandidat für den Titel des schlechtesten Regisseurs der Welt. Auschwitz ist eine widerwärtige Ansammlung von Scheiße, ein Schlag ins Gesicht für alle Opfer der Nazis. Boll drehte "Ausschwitz" auf dem Set von "Blood Rayne:The Third Reich" was allein schon sehr unverschämt ist. Trotz provokanter Thematik sollte man diesen Film und Boll aber nicht all zu ernst nehmen. Denn der Film ist technisch gesehen miserabel, erbärmlich gespielt und lächerlich inszeniert. Das alles stört mich bei einem dummen Trashfilm nicht. Aber hier hat Boll die Demarkationslinie überschritten...

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demien.bartok

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Wer bei diesem Film keine Erektion bekommt, hat Bolls Intention einfach nicht verstanden.


TheBruceWayne

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@demieb.bartok Ich stehe eher auf Frauen.


TinaCocaine

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Bewertung0.0Hassfilm

"Auschwitz" von Uwe Boll ist so informativ wie ein Nutella-Brot, wenn überhaupt... Das Einzige, was ich von den Förderschulen-Kids gelernt habe ist, dass Hitler im 16. Jahrhundert ca. 1000 Juden vergast hat, weil er halt seine eigene Gang machen wollte^^ Derbe, was für dämliche Menschen in Deutschland rumlaufen! Von den perversen, primitiven Kommentaren (die hoffentlich nicht ernst gemeint sind) hier mal ganz zu schweigen! Ich frage mich ernsthaft wo das alles hinführen soll und vor allem, warum Moviepilot solche Schwachmaten nicht löscht! Es kann ja jeder seine Meinung haben, aber wenn, dann sollte er sie auch vernünftig erklären können! "Auschwitz" jedenfalls ist weder spannungsgeladen, noch gut geschauspielert noch sonst irgendetwas. Ich sehe nur eine gewisse Perversion in Uwe Bolls Film und so wie es dargestellt wird, ist Auschwitz mit Sicherheit nicht gewesen! Krank!

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FrankB2B

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Bewertung4.0Uninteressant

Was ich von diesem Film (sofern man das überhaupt als Film bezeichnen kann) halten soll weiß ich ehrlich gesagt nicht so recht.
Der Film ist mit einer Laufzeit von knapp 75 Minuten schon sehr dürftig....leider verplempert Regisseur 'Uwe Boll' davon schon mehr als die Hälfte für historisches Bildmaterial über Hitler & Interviews mit unwissenden Jugendlichen bei denen man bei jedem einzelnen Wort das sie von sich geben merkt wie wahr doch die PISA - Studie im grunde ist !!!

Nur ca.32 Minuten des Films befassen sich mit dem eigentlichen Thema das Boll ja dem Zuschauer nahebringen wollte.....dieses ist leider (zwar an einigen Stellen grausam dargestellt) diletantisch verfilmt & historisch ungenau.

Was hier einen glaubhaften Einblick in die Todesmaschenerie Auschwitz darstellen soll ist nicht einmal ansatzweise mit der Realität in Verbindung zu bringen....vielmehr beschleicht einen das Gefühl das 'Uwe Boll' zum einen Spaß daran hatte nicht sonderlich gebildete junge Leute vor laufender Kamera lächerlich zu machen und zum zweiten das wohl übriggebliebene Budget von 'Bloodrayne 3 - The Third Reich" noch gewinnbringend zu verschleudern ; )

Und darüber hinaus scheint er sich selber mit geschichlichen Fakten auch nicht sonderlich gut auszukennen......er äußert während eines Interviews das die SS der deutsche Geheimdienst war ???

Scheinbar habe ich & Millionen andere Geschichtsinteressierte in all den vielen Jahren irgendetwas in bezug auf die SS falsch verstanden.

Aber wenn Herr Boll das sagt müssen wir wohl alle nochmal unsere Geschichtskenntnisse auffrischen ; )

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Mel1

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Bewertung0.0Hassfilm

Also so aggressiv hat mich ja schon lange kein "Film" mehr gemacht.Das wirkt alles so,als würde ich n paar Kumpels zusammen trommeln,denen Kostüme überziehen und ihnen grob sagen,was sie wohl vor der Kamera machen sollen.
Aber das sämtliche Leute im Film so wirken,als wenn sie gar nicht recht wissen,was sie machen sollen oder wie sie tuen sollen und nicht mal ihren Text überzeugend rüber bringen,habe ich so noch nie gesehen.
Selbst die ss-Fritzen wirken so neben der Spur,völlig planlos und bescheuert.Das können doch keine Schauspieler sein,niemand kommt aus sich herraus.Wer hat die gecastet?Wo ist die Regie?Warum ist der Kameramann schlechter,als ich wenn ich ein Gartenpartyvideo drehe?
Und warum spielen da nur leicht übertrieben gesagt 5 Leute mit?
Als ich Schindlers Liste gesehen habe oder "Der Pianist" oder eben original Aufnahmen zu diesem Thema,war ich immer traurig,mitgerissen,wie gelähmt und fassungslos.Bei diesem Film ist nur die Wut über den Film present und sonst gar nichts.

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Mel1

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Jeden Tag stiegen um die 8000 Menschen in Ausschwitz aus dem Zug....der Film zeigte mir etwas anderes.


sebastian.gonera.5

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Uwe boll sollte man das ,,Film" machen gerichtlich verbieten


his_poisongirl

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kein Interesse

Ich habe wirklich lange gezögert bis dieser Film in meinen Player gewandert ist ... diese Interviews mit diesen völlig hirnlosen Schülern war sowas von bescheuert, absolut zum fremdschämen (am Ende wurden dann anscheinend Gymnasiasten befragt ... der eine Junge hat mich mit seinem Wissen echt beeindruckt, allerdings kam es bei ihm eben als Wissen rüber, so quasi "Seht her wie schlau ich bin" ... Empfindungen habe ich bei ihm keine bemerkt. Der Film ... ich weiß gar nicht was ich schreiben soll ... ich bin einfach nur schockiert, angeekelt und erschrocken ... ich denke, dass der Ansatz ok ist und mit Sicherheit auch gut gemeint ... aber ich muss den Film wohl noch nachwirken lassen ... ich fand ihn einfach unfassbar grauenvoll ... Sicherlich soll der Streifen zum Nachdenken und Umdenken bewegen, aber ich weiß wirklich nicht, was ich hier für einen Wertung abgeben soll ... Meinen tiefsten Respekt zolle ich allerdings den Darstellern die sich so haben filmen lassen ...

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mister_oizo

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Der Film ist so schlecht, das selbst Witze über den Holocaust besseres Leisteen, um sich mit den Leiden der KZ-Opfer zu beschäftigen.
Jahre lang dachte ich eigentlich das man schlimmer als Guido Knopp deutsche Geschichte garnicht dartstellen kann. Dann kam ein Freiwilliger namens Uwe und bewies das gegenteil.
Nebenbi eine Anekdote wie er zu der Idee kam: " Wir hatten Blood Rayne gerade fertig gedreht. Kostüme waren also noch da, Statisten konnten noch billig gemietet werden und fasziniert von diesem Projekt war ich schon immer." -> das war ein freies Zitat
Wenn es nicht beleidigend für die Angehörigen der Opfer wäre sollte, man Uwe Boll auch einmal eine Gaskammer von innen in Funktion zeigen.

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A-Wax

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ich bin wirklich sprachlos (und das kommt selten vor). Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, mich über diesen Film aufzuregen. Die Grundidee ist ja nicht so schlecht. Ein schonungsloses Bild von der systematischen Vernichtung von Menschen in einem KZ zu zeichnen um gegen das Vergessen anzuwirken, damit könnte ich durchaus leben und ein Film der das erfüllt, hätte durchaus seine Berechtigung.

Leider tut "Auschwitz" das in keinster Weise. Den Anfang bilden Szenen mit Schülern die ganz offensichtlich später nicht Atomphysik studieren werden und das mit ihrem Unwissen über Auschwitz und die Geschichte des Dritten Reiches auch deutlich machen. Hiermit will Uwe Boll wohl zeigen wie "wichtig" sein Film doch ist. Ach ja, seine sowohl auf deutsch als auch auf englisch erzählte Einleitung hätte ich beinahe unterschlagen, aber das ist auch nicht weiter schlimm, denn die wirkt einfach nur bemüht und gekünstelt.

Dann startet der eigentliche Film. Es werden Szenen der Deportation und der Vergasung gezeigt. Diese Szenen empfand ich als abstoßend und widerlich. Nicht gegen einen aufklärerischen Anspruch und für diesen darf man auch an die Grenzen gehen, aber das was hier betrieben wurde ist einfach nur Effekthascherei. Zwischendurch wird dann mehr oder weniger fröhlich Schnaps getrunken und Urlaubszettel ausgefüllt. Dies soll wohl den perfiden Alltag zeigen, der auch in so einem KZ herrschte. Ich empfand das trotzdem als überflüssig.

Nachdem dann nochmal (genauso reißerisch) Menschen vergast werden, wendet sich Boll dann wieder seinen Schülern zu. Nun hat er scheinbar auch ein paar intelligente gefunden, denn die wissen nun zumindest im Ansatz Bescheid. Was das nun wieder soll, dass wird der "Meister" wohl nur selber wissen. Den Schlussapell von Uwe Boll gegen das Vergessen erspare ich mir wieder, denn der wirkt genauso aufgesetzt und deplatziert wie dieses Schundwerk an Film.

Ganz ganz schlimmer Film, den wirklich keiner braucht und der auch nicht im Ansatz das erfüllt was sich der Regisseur von ihm erhofft oder erwartet hat.

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jimbeam_099

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Sehr Sehr realitätsnahe und gelungene Darstellung des Konzentrationslagers Auschwitz. Uwe Boll setzt hier meiner Meinung nach ein Mahnmal in punkto Darstellung der grauenhaften Verhältnisse im KZ Auschwitz. Durch Einsatz verschiedener Interviews hebt er den Film in seiner Glaubwürdigkeit auf eine neue Stufe. Kein anderer Film, welcher die Problematik der Konzentrationslager im Dritten Reich behandelt, schafft so eine bedrückende Atomsphäre wie Uwe Boll in seinen Film erreicht.

Deshalb stellt "Auschwitz" ein weiteres Meisterwerk eines brillanten Regisseurs dar, was Interessierte dieser Thematik unbedingt sehen sollten!

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darthmonkey91

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ich bin fast fassungslos, dass irgendein Mensch sowas loben kann...


SleepingWithSirens

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Ich stimme diesem Review größtenteils zu. Die Atmosphäre in diesem Film ist unvergleichbar gut in Gegensatz zu dem, was man teilweise von Stanley Kubrick zu sehen bekam. In Sachen Storyline hapert Auschwitz zwar teilweise und weicht drastisch von der Realität ab (unglaubwürdige Intentionen der Charaktere), aber im Großen und Ganzen ein Streifen, der auch im Jahre 2030 noch nicht in Vergessenheit geraten sein sollte. Auf jeden Fall empfehlenswertes Material für den Geschichtsunterricht.


demien.bartok

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich als herzlicher Misanthrop habe mich an einigen Szenen gut aufgeilen können. Dieser Film ist kalt und böse, und auch wenn der Regisseur nervige Interviews mit langweiligen Kindern mit dazupackt, um sich einen aufklärerischen Touch zu geben, kann ich mir sehr sehr gut vorstellen, dass er doch nur plump schockieren will - oder sich gar aufgeilen will an seinen eigenen Vernichtungsphantasien (immerhin spielt er auch einen Wärter, der sehr grausam ist) - und das finde ich an sich auch gar nicht schlimm. - Es ist jedenfalls kein antisemitischer Film, das machen die Interviews mit den Kinnern klar: also doch gut, dass er sie reingenommen hat.

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Ripley1

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Das ist total fruchtbar, genau wie diese Diskussion hier.


demien.bartok

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Fruchtbar. :) Danke Herr Admiral. - Ich wollte wirklich nicht provozieren nur um zu provozieren. Ich finde den Film wirklich erregend. Genau wie True Romance.


stuforcedyou

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Bewertung0.0Hassfilm

Ich mag Uwe Boll. Nicht unbedingt seine Filme, aber bis jetzt konnte ich jedem Film etwas abgewinnen, wenn auch meist nur auf einer Ebene der unfreiwilligen Komik. "Auschwitz" aber ist für mich der definitive Tiefpunkt des Bollwerks. Uwe Boll will mal zeigen wie es damals war in „Auschwitz“. Aha. Dabei rausgekommen ist schlecht produziertes Fingerzeigen. „Schaut her, wie grausam“, „Seht mal, wie unmenschlich“, „Krass oder, wie brutal – nicht wahr?“. Aber was Boll zeigt besitzt zum einen, ein Qualitätsstand einer schlechten Seifenoper und zum anderen besitzt Bolls Film so viel Authentizität wie Josephine Baker auf dem Obersalzberg. Die Darsteller sind dazu miserabel, die voll auf „Boah, wie schockierend“ aufgebauten Todesszenen können den Schrecken des KZs Auschwitz nicht im Geringsten transportieren und wirken in ihrem braungrauen Dilettantismus fast schon verherrlichend. Dazu kommt, dass Boll statt wirklich aufzuklären lieber Jugendliche vorführt, die in unnötigen Interview-Segmenten preisgeben, dass sie nicht wirklich wissen, was Auschwitz war. Boll verhöhnt also die Leute, die er aufklären möchte. Tolle Taktik, nicht wahr?

Kein Film konnte und kann den wahren Schrecken eines KZ wiedergeben. „Auschwitz“ ist dafür ein erneuter und überaus ärgerlicher Beweis.

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stuforcedyou

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Ich hatte mal einen Kopf, aber das Killerkaninchen hat ihn mir abgerissen.


SoulReaver

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Das ist doch ne Ausrede, darthmonkey!


HopeWithinChaos

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Bewertung5.5Geht so

Man kann "Auschwitz" sicher nicht mit "Der Pianist" oder "Schindlers Liste" vergleichen, aber so schlecht wie die meisten ihn hier bewerten find ich ihn nun auch nicht.
Zum Beispiel die Szene, in der sich die beiden Offiziere über privates unterhalten, während im Hintergrund Schüsse zu hören sind, fand ich sehr effektiv.
Das Boll der alte Voyeur natürlich bei allem die Kamera voll draufhalten muss, kennt man von ihm ja nicht anders.

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Dead_Eye_Dodo

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich finde dem alten Boll wird hier in den ganzen 0-Punkte-Kommentaren Unrecht getan. Klar ist Uwis selbstauferlegter Bildungskreuzzug gegen die Hilfsschüler, die nur kurz mal gehört haben, dass da jemand namens Adolf gemein zu Juden war, lächerlich und gestellt, aber der "Report" über Auschwitz selbst war meines Erachtens nach nicht nur filmisch gut gemacht, sondern auch Boll-untypischerweise ohne mit dem Holzhammer meinungsformende Szenen für ein vollends verblödetes Publikum abgedreht (Kindererschießung ausgeschlossen, einmal konnte er es eben doch nicht lassen). So hassenswert wie seine Videospielverfilmungen finde ich den Auschwitzstreifen nun wirklich nicht. Wie er schon sagt: Kein Hollywood á la Schindlers Liste oder der Pianist.

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nerdkiller

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Bewertung0.0Hassfilm

Also dieser Film ist wirklich eine bodenlose Frechheit!

Erst interviewt Meister Uwe irgendwelche, mutmaßliche, Gehirnamputierte, die noch nie etwas von dem kleinen bärtigen Mann aus Österreich und dem Holocaust gehört haben und will dem Zuschauer damit irgendwie ins Gewissen reden, dass man dieses Jahrtausendverbrechen in Deutschland offensichtlich schon vergessen habe.

Also ich kenne viele dumme Menschen und zähle mich selbst auch zu der Sorte, doch noch nie etwas von Hitler und seinen Verbrechen gehört zu haben ist einfach so was unglaubwürdig. Diese Deppen am Anfang wurden sicher dafür bezahlt... Danach folgt ein komisches halbdokumentarisches KZ Drama, dass immer wieder zwischen dem Klassenraum, in dem die Volldeppen und der Oberdepp, Uwe Boll, sitzen, und dem KZ Auschwitz hin und her wechselt. Noch sinnloser als diese Interviews fand ich dann die Hinrichtungsszenen, die mit unangebrachter Slow Motion untermalt wurden. Soll das dadurch cool wirken?.... Auf mich hat das fast schon wie eine Verhöhnung der Opfer gewirkt!

Uwe Boll sollte man für diesen "Film" dermaßen in den Arsch treten, dass ihm Hören und Sehen vergeht. Eine unglaubliche Unverschämtheit, dieser Film. Und dabei hatte ich den Doktor nach Rampage sogar auf dem Weg der Besserung gesehen....

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Joeyjoejoe17

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Kennst du Postal? Der ist lustig :D


nerdkiller

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Nö, aber Uwe Boll ist ja allgemein recht witzig. :D


Vic Mackey

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Bewertung1.5Ärgerlich

Nachdem Uwe Boll mich mit "Rampage" und "Darfur" wirklich positiv überrascht hatte, ist "Auschwitz" nun leider wieder ein großer Rückschritt in seiner Filmographie. Über die Intention des Films, nämlich die systematische Ermordung der Juden im 2. Weltkrieg ungeschminkt und direkt zu zeigen, kann man sicherlich streiten. Trotzdem war ich sehr gespannt auf den Film, da es Uwe Boll's Absicht war, einen Film ohne einen Heldencharakter wie z.B. Oskar Schindler zu machen und sich einer üblichen Filmdramaturgie zu verweigern. Damit gehen die Probleme allerdings auch schon los.
Der Film beginnt mit Uwe Boll höchstpersönlich, der sich direkt an sein Publikum wendet und erklärt, warum es seiner Meinung nach wichtig war, solch einen Film zu drehen. Leider tut er dies abwechselnd auf deutsch und auf englisch. Bei seinen englischen Ausführungen kommt man aufgrund seiner Aussprache nicht aus dem schmunzeln raus... kein angemessener Start für so eine Art von Film.
Nach einigen Minuten sieht man Interviews mit Teenagern, die Uwe Boll in deutschen Schulen geführt hat. Die Ahnungslosigkeit der meisten Schüler ist in der Tat alarmierend, allerdings mit Sicherheit nicht repräsentativ, wie Uwe Boll es uns glauben lassen will.
Nach den Interviews beginnt der "Spielfilm"-Teil. Juden werden nach Auschwitz gebracht, von einem brotmampfenden Uwe Boll in SS-Uniform gezwungen, sich auszuziehen und anschließend vergast. Zwischendurch werden Urlaubspläne von SS-Männern geändert und Babys erschossen.
Boll will das Grauen wahrheitsgetreu und ungeschönt darstellen, ohne Effekthascherei... warum zeigt er dann dreimal hintereinander eine Babyexekution in Zeitlupe, warum sieht man ein Nummernschild "SS-666"... jetzt alles aufzuzählen, würde zu lange dauern, dabei geht der Spielfilmteil nur ca. eine halbe Stunde.
Nach diesem Teil gibt es wieder Interviews (diesmal mit offenbar etwas intelligenteren Schülern).

Eigentlich schaue ich mir sehr gerne Uwe Boll Filme an. Er hat mit Sicherheit viele schlechte Filme gemacht, aber in den letzten Jahren konnte er mit einigen guten bis wenigstens mittelmäßigen Werken überraschen. Aber mit "Auschwitz" hat er sich leider kräftig verhoben. Man merkt einfach in jeder Szene, dass nicht genügend Geld vorhanden war, um das Thema angemessen umsetzen zu können.

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A-Wax

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Neben mehr Geld, wäre vor allem Dingen mehr Hirn und vor allem Fein- bzw. Taktgefühl erforderlich gewesen.


Vic Mackey

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Stimmt, dem Film fehlts einfach an allem!


Keky

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich gebe diesem DOKU(Film) nochmall eine Chance. Wenn ich schonmall in der Bibliothek war, und im Zweiten Weltkrieg Gang rumgelaufen bin und geguckt habe. Habe ich wieder diesen DOKU(Film) endeckt und muste in mir wieder ausleihen.

Diesem DOKU(Film) hat eine Daseinsberechtigung!
Ein Film, für den man sich etwas Zeit nehmen sollte. Er hat hat eine Message. Er bringt sie nicht so rüber, wie spektakuläre z.B. Hollywoodproduktionen. Er verdient sicher auch keinen Preis, dennoch war ich erschüttert. Es gibt sicher 'bessere' Umsetzungen dieses Themas, aber dennoch sind sowohl Film, als auch Regisseur engagiert.
Das kann doch nicht falsch sein. Ich bin der Meinung, dass dieser Film durchaus seine Daseinsberechtigung hat und ruhig in Schulen zum Pflichtprogramm gehören sollte!

Eine Gute DOKU(Film)!
Wer hier ein typischen Uwe Boll Film erwartet hat leider pech!
Aber wer sich vorher informiert hat, hätte gewusst das es sich um eine "DOKU(Film)" handelt die meiner Meinung nach gut ist!
Weil hier auch mal beleuchtet wird wie das Thema in unserer heutigen Jugend
ankommte und echt erschreckend gezeigt wird wie unterschiedlich das Thema behandelt wird!

Das mit der Szene der erschiesung der kleinen Kinder in den Hinterkopf hätte man nicht reinmachen sollen, das hat mich echt schockiert. O.ó Das sollte man nicht in einen Film oder DOKU reinstellen!
Also das mit den Schülerinterinterview war nervig außer mit den beiden Langhaarigen. :)

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Bartel aka Faniel Dranz

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Was für ein "sanfter" quasi doku-realitöser Einlauf:
Boll streichelt die Zuschauer zu Beginn "voll"züglich ins Geschehen. Praktizierter Softsadimus mit einem Hauch Bloßstellung schmeichelt den Seher eine Etage höher. Als Projektionsfläche dienen verschieden aus- bis ungebildete Schüler von Oberst Uwe, in das Konzentrationszimmer einer namenlosen Penne an die karierte Karrieretafel gestellt um dann nach Bollscher Art gerichtet zu werden!

BOLL: "Wie war das damals mit Hitler und den Juden ihr degenerierten Schablonenspasten?"
Opfer I (männlich): "Ähhh....der Hitler der hatte da so einen Plan der wollte blauhaarige und blondäugigen Jungs, wahrscheinlich um so eine Art Gang zu gründen.
So verkehrt war der gar nicht sagt mein osmanischer Opa!"
BOLL: "Sag du mal...ja dich meine ich (jetzt SS-Tonfall)...wer war dieser Hitler eigentlich?"
Opfer II (männlich): "Der hatte doch nen Scheitel und der Kommissar Rex war sein Berater (...und natürlich auch der Erfinder der berühmt belegten Kaisersemmel)!"
BOLL: "Kannst du mir vielleicht sagen was in diesen KZ´s vor sich ging?"
Opfer III (weiblich): "Null Plan! Aber auf jeden Fall gab´s da ...Tote...so Opfer, halt!"
BOLL (streng aber geil):"Wieviele du dumme Sau?"
Opfer III (immer noch weiblich): "Über Daumen verpeilt...würd ich sagen...so 1000-5000 Stück."
BOLL(scheinbar gelassen):"Zu wenige! Also, jetzt streng dich an und mach mir keine Schande."
Opfer III (draufgängerisch): "Ich erhöhe auf DAS MILLIONEN STÜCK!!!"
BOLL (sadistisch stimuliert): " Du bist mir eine, du streberhaftes Luder! Das ist mir ein Sternchen wert! Du bleibst am Leben!"

Auffallend ist, daß all die gelehrten, streberhaften und mit frühreifer Altersweisheit gesegneten Schüler nach einer Umblende vor der unkarierten Tafel stehen...edle Wesen von freischreibenden Geradeheraus-Gemüt!, Also wird jetzt Geschichte zelebriert, und zwar so heftig, daß sogar euer sonst so lernresistente Geschichtsverweigerer Gynalist einiges abbekommen hat:
Jahrzehntelange Mühen und ein Wall von selbstaufgewillten Mentalblockaden, innerhalb weniger (5) Minuten vernichtet, niedergewalzt und runtergerissen, und das auch noch von ehrenamtlich nachsitzenden Lernmaschinen, die ohne ein Gefühl für ihre Mitmenschen, rücksichtslos und eiskalt erzählen wie es wirklich war:
Bitte alle aussteigen! Jetzt aber los!
Eine Karawane von Juden auf ihren Weg Richtung Endstation, wie eine Pilgergemeinschaft trotten und schlurfen sie dahin und sind doch ganz froh über soviel Natur und die mannigfaltigen Ablenkungen die eine solche bietet. Oben am Hügel angekommen und durch´s Tor getrottet, warten auch schon die Zöllner und sortieren konfus aber konkret die Gruppe in zweckmäßige Gruppen: Schnitt in die Umkleidekabine!
Menschen aller Altersklassen und mit den verschiedenartigsten Verfallsdaten entkleiden sich (auffallend dabei ist die Tatsache das die nackten Kinder ausschließlich Jungs sind...), und dann gehts in den Duschraum. Gas strömt ein und sie beginnen zu röcheln,...die Todesbolka zu zucken, zu verenden.
Entsorgungstrupp seine Schicht beginnt um die Rest(e)verwertung und -beseitigung zu übernehmen nur damit es gleich wieder heißt:
"Jetzt aber erst mal Mittagspause!" und damit auch der Höhepunkt eines jeden Arbeitstages.
Oberst KleinerMann und Adjutant Baldrian tafeln an einem Tisch und gießen ihre Stimmung mittels Wacholdergeist in die höchstmögliche Entspannungverfassung derer sie noch fähig sind.
Logistikprobleme werden schnell erkannt und einfach vergessen, familiäre Widrigkeiten ausgekostet denn die Beiden haben´s nicht einfach und einen Job der alles verlangt was keiner braucht. In der Hofpause wird Baby´s mit scheinbar gewollt gewachsenen Hitlertoupet, durch das Hinterköpfchen (gestrig-deutsch: Hinterstübchen) geschossen.
Leider ist das unfreiwillige Brainstorming nur "von hinterrücks" zu sehen, dabei wäre es doch viel drolliger gewesen, die, auf diesen Gesichtsverlust folgenden, erstaunten Blicke völlig frontal mit der Kamera einzufangen.
Eine Prise Zeitlupe hätte dem pädophoben Szenario den nötigen "Realtouch" verschafft, doch wie ich bereits berichtete, wird hier die Sicht des Zuschauers derartig eingeschränkt nur um ihn danach mit Misstrauen weiterschuften zu lassen... denn Auschwitz ist für den Kinobesucher reinster Bodyhorror: Jede Körperzelle kriegt eins mit der Kelle und am meisten muß das Köpfchen leiden!
Irreparabler Dachschaden den keiner repariert. Der nächste Morgen "graut" und in der Bäckerei wird bereits nach überlieferten "Hänsel&Gretel-Rezept" gebacken:
Ein kleiner Junge wird flugs in den Ofen geschoben und geht schneller in Rente als er Backfisch sagen kann. Die Dusche geht wieder an , das gleiche Geschehen, nur mit neuen Nackten und anderen Kameraperspektiven, sprich das ganze wurde in einem (Aus-)Waschgang (Blood Rayne III, Bluberella und Auschwitz - der alte Sparfuchs) gefilmt und nach Bollscher Art gespart. Der Boll selbst steht vor der Tür und genießt die Kaisersemmel, die er nach einem Schäferstündchen mit seinem treuen vierbeinigen Gefährten aus dessen Napf stiebitzte: Er ist halt a Lausbub dem man einfach nicht böse sein kann (der jedoch das Böse sein kann).
Ach ja, ein Zahnmetzger spielt übrigens auch mit und er selbst das "Die müssen wir wohl doch alle ziehen!"-Spiel. Es folgt ein Mouth(h)a(c)ktionfeuerwerk der alle Privatversicherten blass werden läßt.

DIAGNOSE:
Jetzt werde ich sentimental... ich muß an Ren & Stimpy und die Zahnfee denken und wie schön es doch wäre wenn sie jetzt hier wären, um mir beizustehen bis(s) dieser Alptraum vorbei ist und der Abspann endlich Erlösung bringt! Buße habe ich genug getan.
Zum Schluß werden wieder ein paar Schüler an die Tafel gestellt doch ich habe keine Ahnung mehr was die da noch laberten, völlig egal, ich muß endlich "abspannen".
Ich muß schon sagen Major Boll, das hier war übelste Sorte, ganz unterste Kanone!
Als Fortbildungsmaßnahme ist ein Wochenendlehrgang im 731 Bacterial Corps Camp (denn hier wurde wenigstens nicht mit der offensichtlichen Exploitation hinterm Berg gehalten!) unumgänglich,
also quasi Pflicht, schon allein um AUSCHWITZ II zu verhindern!
Hochachtungsvoll,
euer Bartel in cooperation mit dem Gynalisten...

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Isostar2k

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Bewertung5.0Geht so

Die Interviews am Anfang und Ende fand ich ein wenig nervig. Der Rest ist ganz in Ordnung, Zwar nichts besonderes aber so in der Luft zerreisen wie manche das tun würd ich den Film auch nicht. Da gabs schon wesentlich schlechtere Umsetzungen.

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Le Samourai

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"Umsetzungen"? Umsetzungen von was? Gaskammermorden? Na jetzt bin ich mal auf Beispiele gespannt.



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