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Pakt der Wölfe

La Pacte des loups (2001), FR Laufzeit 142 Minuten, FSK 16, Fantasyfilm, Thriller, Horrorfilm, Kinostart 14.02.2002


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6.4
Kritiker
45 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.9
Community
7070 Bewertungen
78 Kommentare
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von Christophe Gans, mit Samuel Le Bihan und Bernard Farcy

1765-1768, zwanzig Jahre vor der franz. Revolution, wütet eine blutrünstige Bestie in der Provinz von Gévaudan. Über 100 Opfer, meist Frauen und Kinder, sind zu beklagen, die Leichen sind gräßlich verstümmelt. So erzählt es zumindest die Legende. Der Naturkundler und Charismat Greagoire de Fransac und sein Getreuer Mani werden vom König entsandt, um die Geschehnisse zu untersuchen. Bei seinen Ermittlungen stößt das Duo bald auf einen dekadenten Edelmann, einen fanatischen Priester, eine geheimnisvolle Kurtisane und eine wunderschöne Adelstochter. Und beide beginnen zu ahnen, welches schreckliche Geheimnis hinter dem Monster und einer mystischen Geheimgesellschaft lauert.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Pakt der Wölfe
Genre
Historical Fantasy, Mysterythriller, Tierhorrorfilm, Fantasyfilm, Thriller
Zeit
1766
Ort
Frankreich, Schlucht, Südfrankreich
Handlung
Abendessen, Adel, Bestie, Bordell, Duell, Epilepsie, Experiment, Fehlgeschlagenes Experiment, Gebirge, Gebirgspass, Geheimhalten, Geheimnis, Hausmädchen, Indianer, Intrige, Kampfkunst, Kampfsport, Krönung, Kultfilm, König, Königreich, Ludwig XV., Mord, Mordserie, Opfer, Prostituierte, Rassismus, Ritualmord, Verschwörung, Versteckspiel, Wald, Wissenschaftler, Wolf
Stimmung
Aufregend, Eigenwillig, Gruselig, Hart, Sexy
Tag
Kultfilm
Verleiher
Helkon National Distribution GmbH
Produktionsfirma
David Films, Davis Films, Eskwad, Le Studio Canal+, Natexis Banques Populaires Images, Studio Image Soficas, TF1 Films Productions

Kritiken (1) — Film: Pakt der Wölfe

ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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9.5Herausragend

[...]Von einer düster-poetischen Schönheit ist die Welt, in die Gans den Zuschauer entführt und sein Film ist alles andere, als ein staubtrockenes Historienspektakel von der Unflexibilität eines Korsetts. Keine festgezurrten Schnüre hindern ihn am Verströmen seines durchdringenden kalten Atems, der einem bereits nach wenigen Minuten den eigenen raubt, als inmitten einer hügeligen Weidelandschaft eine flüchtende Frau der Bestie unterliegt, von der scheinbar unbändigen Kraft des Tieres oder Wesens wieder und wieder gegen einen Felsen gedroschen wird. Bis nur noch ihr schreckensstarres Gesicht bleibt, den Blick gen Tod gerichtet. Vom satten Grün und Grauen wechselt das Geschehen mit dem Auftauchen der Helden zu Matsch und Regen. Ein alter Mann und seine Tochter werden von einer Gruppe Jäger massakriert, die glauben, es mit Hexern zu tun zu haben. Wasser und Schlamm spritzen auf, in jedem der in Zeitlupe eingefangenen Tropfen spiegelt sich die Unwirtlichkeit der einsamen Lande. Zwei Reiter kommen näher, einer von ihnen Kampfkünsten mächtig, gegen die die Jäger chancenlos sind.[...]In der finalen Phase wirbelt Christophe Gans seine Mixtur aus Fakten und Fiction, aus verschiedensten und unvereinbar scheinenden Genreelementen mitunter ein wenig zu wild durcheinander, dennoch ist „Pakt der Wölfe“ ein schnaubender Koloss, der einen wahren Sturm von Bildern entfesselt. Ausstattung und Kostüme ermöglichen ein tiefes Eindringen ins Frankreich des 18. Jahrhunderts, die Darsteller, neben Le Bihan, Dacascos und Bellucci vor allem der zwielichtige Vincent Cassel, die reizende Émilie Dequenne und Jérémie Renier als junger Thomas d'Apcher, bringen die bei der Vielzahl an Charakteren und Konstellationen nötige Unverwechselbarkeit ein. Le Bihan erweist sich zudem auch für einen Film dieser Größenordnung als vorzügliches Triebwerk und er sorgt dafür, dass Fronsac in jedem Moment funktioniert, auch wenn die Entwicklung, die die Figur vom philosophierend-nachdenklichen Forscher zum resoluten Schlächter durchmacht, noch so radikal verläuft. Kompromisse eingehen muss man hingegen bei der Umsetzung der Bestie, die in Sachen creature design zwar überzeugt, wenn sie als CGI-Erzeugnis auftritt ihren Ursprung aber nicht leugnen kann. Der überragend dichten Atmosphäre, die zu einem Großteil von Joseph LoDucas so opulenten wie morbiden und düsteren Klängen getragen wird, kann dieser verzeihliche Schönheitsfehler ohnehin nichts anhaben. Insgesamt ist „Pakt der Wölfe“ nicht weniger, als ein Messlattenleger für den europäischen Film.[...]

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

popei

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bitte :D


MarkWinter

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*lol* Gottseidank ist dies keine Messlatte für irgendeinen Film. Hast wohl ganz schon gesoffen oder gekifft. Dein Text widerspiegelt den Film grandios viel schwülstiges Bla Bla aber sonst nicht dahinter.



Kommentare (77) — Film: Pakt der Wölfe


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StrawStar

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Pakt der Wölfe ist endlich mal europäisches Kino, das auch tatsächlich nach Kino aussieht. Coole Action mit einem verspielten Einsatz von Zeitlupe, hochwertige Bilder, die es schaffen ihren eigenen atmosphärischen Stil zu erzeugen und eine Geschichte, die mit Monstern, Intrigen, zwischenmenschlichen Beziehungen und Spannung aufwartet. Nun gut, in der zweiten Hälfte gibt es ein paar Durchhänger, die dem Film unnötige Längen verleihen, aber das lässt sich verschmerzen, denn im Großen und Ganzen ist Pakt der Wölfe ein Stück packendes Kino - auch Zuhause vom Sofa aus.

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Kaisu

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Bewertung5.0Geht so

Eigentlich ein netter Film mit gelungener Kulisse zur abendlichen Unterhaltung. Aber die Klischees.. da werden mir hier einfach zu viele bedient. Gegen Ende ist man mehr die Stirn am runzeln, als den Inhalt zu verfolgen. Sehr schade ...

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MarkWinter

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Bewertung1.0Ärgerlich

Was für ein überlanger sinnloser Film. Kung-Fu Fighting im Mittelalter? Äh wie peinlich ist das denn? Der letzte Mohikaner, ein Monster welches so schlecht animiert wurde, dass es einem die Schamesröte ins Gesicht getrieben wurde. Ein Handlung die keine ist, oberflächliche Story und bis zum Schluss unglaubwürdig auch wegen den schlechten Schauspielern und Dialoge, wobei ich glaube, dass es nicht an den Schauspielern lag sondern am Regisseur der alles reingepackt hat was ihm so grad in den Sinn kam. Sehr peinlich waren die Slow-Motions; Jede erdenkliche Actionszene wurde damit zerstört, vor allem weil die Stunts so grottenschlecht waren und man dabei nochmal in Zeitlupe den Müll nochmals erleben durfte. Kann nicht verstehen wie hier ein Filmliebhaber auch nur einen Punkt vergeben konnte, weil es ein Franz. Film war? Daran muss es wohl gelegen sein, ansonsten kann ich nur einen Punkt für die Kostüme vergeben, der Rest war ein Möchtegern Asia Fantasy Film für Arme.

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Moviegod

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einer der wenigen französischen Filme, die auch in den USA erfolgreich gewesen sind. Und das zu Recht! Ein packender und spannender Film über einen bis heute ungelösten Mythos. Die Story bringt hier eine einigermaßen schlüssige Aufklärung mit sich, die in sauber choreographierten Actionszenen eingearbeitet ist. Die Charaktere sind interessant und überzeugend. Und dass das Biest auch erst zum Ende hin gezeigt wird, erhöht wie schon beim Weißen Hai das Sehvergnügen ungemein. Immer wieder ein Genuss.

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Grambambuli

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr gelungener und atmosphärischer Fantasyfilm um die Legende der Bestie von Gévaudan.

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Schwabilicious

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Bewertung7.5Sehenswert

Mit der Spannung, die "Pakt der Wölfe" am Anfang noch erzeugt, hätte er sich fast mit "Sleepy Hollow" messen können.
Was aber dann doch stört ist die zu lange Laufzeit, das obskurre Wirrwarr allzu vieler verschiedener Genreelemente und vor allen Dingen die seltsame Fragmentierung des Films, der anfangs als angenehmer Gruselklassiker daherkommt und sich dann gegen Ende hin zu einem strangen Mix aus Rachefeldzug und Schnulze entwickelt.

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Sommergirl

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich mag den Film, einer meiner Lieblinge, einerseits beängstigende Stimmung, andererseits sehenswerte Martial-Art-Einlagen von Marc Dacascos der sich als Indianer richtig gut macht. Auch sonst interessante Darsteller. Einige blutige Szenen wenn die Bestie zuschlägt. Das Ende ist eher unerwartet.

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DeutschePraezision

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Bewertung7.0Sehenswert

Richtig gute Idee, gut umgesetzt.
Interessanter Film,
LEIDER SPOILER:
fand ich dieses Monster zu animiert.
Viel zu unecht.
das hat viel kaüutt gemacht!

Ansonsten klasse!

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Jek-Hyde

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich finde eigentlich, so schlecht wie er gemacht wird ist Pakt der Wölfe nicht. Die Kostüme sind stimmig, die Atmosphäre gefällt mir sehr und die Geschichte um die Bestie hatte mich schon immer fasziniert. Die Aufmachung und teilweise leicht Boschsche Übertreibung der Kulissen gefällt mir auch. Ich muss auch gestehen, dass die Schauspielerische Leistung zwar schwächelt, aber nicht so über ist, am positivsten fiel mir diesbezüglich der "einarmige" Schurke auf, den ich für sehr gut gespielt halte.
Nun mehrere Spoiler:
Sicher hat der Film Schwächen, die, wären sie vermieden wurden ihn auf eine 9 katapultiert hatten. Die größte Schwäche, finde ich besteht in den Actions Sequenzen. Pakt der Wölfe sollte kein Actionfilm sein. Es wirkt aufgesetzt und künstlich cool. Auch wenn mich das normalerweis nicht stört, ist es hier einfach fehl am Platz, so wie die ab und an auftretenden Slow-mo-tions. Weiterhin ist das Peitschenschwert eine gute Idee, aber das Design sieht einfach zu Billig aus, fast wie als gehört es einen der Bösen in Powerrangers oder aus irgendeinen Trashfilm. Kurz gesagt: es ist einfach zu klobig und sieht scheiße aus.
Die Bestie fand ich sehr Gelünge und klar, die Story ist im großen und ganzen an den Haaren herbeigezogen, so wie in dem Film From Hell, aber er ist sehr unterhaltsam und macht spaß zu scheuen. außerdem wird die Intelligenz des Films stark unterschätzt.
Übrigens, kann es sein, dass als unser blonder Held seinen gefallenen Indianerkumpel recht (mit Gesichtsbemahlung), glaube ich eine Anspielung an das Ende von Apocalypse Now zu erkennen.

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natedb

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Bewertung4.0Uninteressant

"Pakt der Wölfe" hat mich ein wenig negativ überrascht: mittelmäßige Darsteller, schwächelnder Spannungsaufbau und die ein oder andere Länge zwischendrin, eine relativ vorhersehbare Handlung mit einem etwas herbeigezogenem Twist am Ende und merkwürdigen Zusammenhängen (ist bei Filmen dieser Art häufig der Fall, doch man hätte dennoch einiges mehr rausholen können, wie ich finde).
Die Kameraarbeit ist streckenweise gut gelungen, die Kostüme lassen sich ebenfalls sehen. Aber als der Indianer plötzlich anfing zu kämpfen wie Jet Li war mir das alles nicht mehr ganz so koscher. Für meinen Geschmack ist mir "Pakt der Wölfe" ein wenig zu dumpf und unausgegoren, stellenweise würde ich fast sagen: trashig.
Schade.

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StevenStone

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Bewertung5.5Geht so

Als der letzte Mohikaner starb nahm der Film immer mehr ab und bestand nur noch aus Längen und verstanden habe ich den Film am Ende auch nich ....

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MarkWinter

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Ein König, 2 Männer aus Amerika, Old Schätterhänd und Winnetou, böse Menschen die den König stürzen wollen, ein komisches Viech aus Afrika eingepackt in Holz *gr* - Eine Frau wird vergewaltigt "hurra" Winnetou macht einen auf Jet-li, stirbt, Schätterhänd nimmt Rache und Killt alle, am Ende Weinen alle weil man das CGI Monster mit Kopfschuss beiseite schafft. Ende.

Boah! Schrott von A - Z


xtom1973

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Bewertung7.0Sehenswert

Hui, der wird ja saukontrovers bewertet hier!

Fantastische Kameraarbeit, tolle Bilder, fantastische Locations!
Handlung: 7 von 10
Schauspiel: 8 von 10
Trick-Monster: 2 von 10 (ohje, das ist ja sau-mäßig! Bewegungsabläufe teilweise wie bei Knetfiguren-Trickfilmen oder viel zu hektisch, die Grafik an sich ist ganz passabel).

Der Film verwirklicht auch einige eigenartige Idees, wie den Kampfkunst-Indianer. Aber watt solls. Fand ich jetzt nicht so schlimm, ist halt "Fantasy".

Wenn der Film etwas "flotter" gestaltet wär, käm er fast an "Grimms Märchen" ran, einer meiner Lieblingsfilme aus dem Fantasy-Bereich.

Bleibt unterm Strich ein Top-Film mit einigen Längen, der aber jedem Deutschen Machwerk mal wieder um ganze Äonen voraus ist, denn die Franzmänner können großes Unterhaltungs-Kino.

Die deutschen nicht. Ob sich das jemals ändern wird?

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BrittaLeuchner

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Bewertung5.5Geht so

Ich kann durchaus nachvollziehen was viele hier an diesem Film begeisterte, und ja, es gab auch eine Menge einzigartiger Ideen und Atmosphären zu sehen, aber ich konnte es trotzdem nicht: mich 100%-tig auf ihn einlassen. Dafür tropfte es mir manchmal einfach zu dick von der Leinwand.

Es war mir schlichtweg oft einfach zu "seifig" und übertrieben. Im Schauspiel, im Kampf, in der Musik. Überall wurde oft sehr dick aufgetragen. Und ein gutes Gericht besteht nun mal nicht daraus, dass man einfach alle Gewürze maßlos hineinschüttet. Gepaart mit der Zeit, in der der Film spielt und den permanenten Fackeln im Bild hatte es durch den Kitsch immer etwas von diesen nachgestellten Szenen aus den billigen Geschichts-Doku's. Und immer noch eins drauf: "Marianne so wach doch auf!" --- und eine hohe Frauenstimme jault auf im Chor der Filmmusik, die Geigen jaulen, ein trauriger Blick zum Schatten an der Wand, der an ihr Sterben im Bett erinnert. Schlussszene ... Seine Faust hält er übers Meer, der Sand rieselt heraus, seine Stirn wirft sich in Falten und die Pauken schlagen zum Schlussakkord. Und so geht es die ganze Zeit.

Ich kann es auch nicht genau erklären, es gibt ja Filme denen der dicke Brotaufstrich gut steht, aber die Kampfszenen standen mir hier vielleicht zu sehr im Widerspruch zu dem Ethnoliebes-Trief. Alles wirkte sehr bemüht, man hatte nicht das Gefühl die Emotionen überwältigen einen, sondern sie werden einem herausgepresst. Eine Art Kampf & Kitsch Opera. Das war mir einfach zu viel.

Für Liebhaber der Drei Musketiere sicherlich ein sehenswerter Film, wenn man von dem mangelnden Eigenhumor absieht, der hier gänzlich fehlt. Wäre der Film von 1989 gewesen, hätte ich ihm wegen vereinzelten Ideenreichtums 6 Punkte gegeben, aber für einen Film aus dem neuen Jahrtausend waren selbst mir, der sonst wenig darauf wert legt, die Spezialeffekte etwas zu angestaubt. Und die Charaktere einfach zu eindimensional. So reicht es mir grad mal bis zur 5.0 ...

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RedHood

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Düstere Atmosphäre, unheilvolle Ereignisse und eine unbekannte Gefahr...der perfekte Mix für Spannung wovon dieser Streifen eine menge bereit hält. Darüber hinaus auch spektakuläre Action die aufgrund guter Inszenierung zu überzeugen weiss. War sehr unterhaltend!

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knusperzwieback

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Bewertung3.5Schwach

Teils gut, teils schlecht. So komme ich am Ende leider nur auf 3,5 Punkte. Schade, schade... bei dem Setting und der Story hätte man IMHO sehr viel mehr draus machen können.
Irgendwie wirkte einfach nichts echt und überzeugend. Dazu noch schlechte Computer-Effekte, viel zu lange Laufzeit und nicht überzeugenden eingestreuten "künstlerischen" Effekten.

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Lili 9ochefort

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Bewertung9.0Herausragend

Ein weiterer sehr gut gelungener Fantasy-Abenteuerfilm ist Pakt der Wölfe von Christophe Gans (Crying Freeman). Die Story beruht angeblich auf wahren Begebneheiten im Kern denke ich das das stimmen kann, aber für einen Film muss amn einige Dinge und Kleinigkeiten abändern den man will ja den Zuschauer unterhalten und ansonsten könnte man ja auch ein Doku von diesem Stoff dehen.
Pakt der Wölfe glänzt mit einer intrigenreichen Story die sich anfühlt wie ein spätmittelaltelicher Kriminalfilm zumindest zu Beginn ist der Film eher weniger ctionorientiert, das ändert sich aber mit zunehmender Laufzeit, und Mark Dacascos der schon in zahlreichen Filmen mit excellenter Körperbeherschung glänzte tut das hier auch wieder mit Bravour, und er ist nicht der einzige der seine Rolle passend spielt u. a. Monica Bellucci und der Rest des Casts insbesondere der Bösewicht sind auch ausgezeichnet.
Die Atmosphäre ist düster, unheimlich und dreckig und passt somit sehr gut in die Zeit, über die Sets und die Ausstattung kann man auch nur ein Lob aussprechen.
Fabelhaft fand ich noch die Waffe beim finalen Endkampf, die erinnerte mich an den Charakter Ivy einer weiblichen Spielfigur aus der Soul Calibur Serie den die benutzt ebenfalls ein Schlangenschwert, gutes Allzweckmittel mal Peitsche dann wieder normales Schwert.
Ich war mir nicht so recht sicher ob ich diesem (fast) perfekten Genremix nicht 8,5 Punkte gebe aber wegen der extravaganten Waffe gibt ein halbes Pünktchen extra. :D

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chmul_cr0n

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Bewertung2.0Ärgerlich

Bellucci, Cassel und Farcy spielen erwartungsgemäß gut und sind auch die einzigen, denen ich überhaupt irgendwas abgekauft habe. Darüber hinaus war für mich Monica Bellucci das einzig genießbare an dem Film. Was auch dann der Fall gewesen wäre, wäre sie keine talentierte Schauspielerin. :)
Ansonsten war der Film einfach nur schlecht. Oberflächlich, viiiiieeeeeeeel zu lang, ohne Zusammenhang, dumm und bietet den wirkungslosesten Einsatz von Zeitlupe, der mir je untergekommen ist.
Besonders schlau ist das, wenn die wirklich billigsten Stellen der Stunts dadurch noch hervorgehoben und durchleuchtet werden. Ansonsten kommt die Zeitlupe immer nur dann zum Einsatz, wenn gerade ne halbe Sekunde gar nichts passiert. Oder jemand sich umdreht, oder gerade gelandet ist. Statt mal den Sprung zu zeigen ODER WENIGSTENS DIE LANDUNG. :D
Beknackt.

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Nach dem gelungenen Auftakt hat der Filmkonsument zunächst einiges an Leerlauf zu verkraften – einige zusätzlich eingestreute Spannungsmomente in der ersten Hälfte des Films, hätten dem Storyverlauf sicherlich nicht geschadet. Die stylischen Kampfsporteinlagen, die immer wieder das Geschehen mitbestimmen, sehen natürlich hübsch aus, wirken jedoch fürs 18. Jahrhundert ein wenig deplatziert. Zu den Special-Effects will ich mich nicht übermäßig auslassen, ist halt nicht mehr sonderlich taufrisch, das Ganze.
Ansonsten Trotz alledem ein durchaus sehenswerter Film, der in der leicht erweiterten DC-Fassung zudem noch ein wenig runder wirkt.

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Tachitalili

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Na da war ich mal richtig überrascht. Tierhorror aus Frankreich- und mir hats gut gefallen.

Optik: 8/10
Ich weiß nicht, warum hier alle darüber meckern. War doch gut.
Gute Actionszenen, auch wenn ich mich gefragt habe, warum ein Indianer um 1700 die moderne Kampfkunst ... egal, sieht doch gut aus.

Story: 9/10
Viele Verwicklungen, Komplexität, mal gehts um Geheimbünde, mal um Indianerbräuche (sehr sexy Indianer :-)), ein bisschen Lovestory war auch dabei, scheinbar übernatürliche Kräfte, grauenvolle Gestalten, Verschwörungen gegen den König... Mehr hätte man in einen Tierhorror nicht packen können.

Fazit: Wenn auch der Film mir keine Grusel- Gänsehaut bescheren konnte, hat er mich mit seinen Details, Kostümen, Bildern, Atmosphäre, Geschichte usw doch recht beeindruckt. Auf alle Fälle sehenswert.

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hallidalli

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Bewertung3.0Schwach

ich wollte eigentlich einen Tierhorror sehen und wollte keine politische Verschwörungsgeschichte aufgedrückt bekommen. Viel gerede bla bla, das Monster wirkt einfach zu künstlich eingefügt und der Schluss passt ja mal absolut gar nicht zum Film. Hat sich da etwa unser Arnie aus dem Film platoon eingeschlichen? "Augen verdreh und in die Luft guck"

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