Dark Shadows

Dark Shadows (2012), US Laufzeit 113 Minuten, FSK 12, Fantasyfilm, Horrorfilm, Komödie, Kinostart 10.05.2012

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6.3
Kritiker
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von Tim Burton, mit Johnny Depp und Eva Green

Mit Dark Shadows lässt Tim Burton den Helden einer Kult-Serie auferstehen, denn ein Vampir muss sich nach 200 Jahren unter der Erde in den 1960ern zurechtfinden. Sarg auf für Johnny Depp!

Als der junge Barnabas Collins mit seinen Eltern Mitte des 18. Jahrhunderts vom englischen Liverpool nach Amerika übersetzt, wo sie einen Neuanfang wagen wollen, weiß er noch nicht, dass das Schicksal bereits seine dunklen Schatten, Dark Shadows, vorausgeworfen hat. Denn als der zum vermögenden Playboy herangewachsene Barnabas (Johnny Depp) mit der schönen Angelique Bouchards (Eva Green) anbändelt, um sie wenig später unsanft fallen zu lassen, hat er sein Leben verwirkt.

Angelique ist nämlich eine Hexe und verdammt Barnabas zu einem ewigen Dasein im Schatten. Zum Vampir verwandelt wird er lebendig begraben, um 200 Jahre später nur per Zufall dem Erdreich entrissen zu werden. Sein ehemals herrschaftliches Haus Collinwood Manor findet er verwahrlost wieder, und seine Nachfahren um die Matriarchin Elzabeth Collins Stoddard (Michelle Pfeiffer) haben auch schonmal bessere Zeiten gesehen. Jedes Mitglied des Clans, angefangen von den Kindern Carolyn und David (Chloë Grace Moretz und Gulliver McGrath) bis hin zum Hausverwalter Loomis (Jackie Earle Haley) trägt sein düsteres Geheimnis mit sich herum. Eine Psychiaterin (Helena Bonham Carter) soll seelisch wieder für klar Schiff sorgen und die Dark Shadows vertreiben…

Hintergrund & Infos zu Dark Shadows
Als die Gothic-Soap Dark Shadows am 27. Juni 1966 auf dem Sender ABC startete, waren noch keine übernatürliche Elemente in der Handlung vorgesehen. Erst als die die Serie des Schöpfers Dan Curtis nach einigen Monaten Geister einführte und ein Jahr nach der Erstaustrahlung erstmals den Vampir Barnabas Collins auftreten ließ, entwickelte sich Dark Shadows zum Kulthit, der bis zum April 1971 jeden Werktag im Fernsehen zu sehen war.

Sowohl Regisseur Tim Burton als auch Hauptdarsteller Johnny Depp bekannten sich im Vorfeld der Produktion als große Fans der Serie, auf der Dark Shadows, nun in Spielfilmform gebracht, basiert. Der Ur-Barnabas der alten Fersehserie Jonathan Frid hat auch in Dark Shadows einen kleinen Cameo-Auftritt als Partygast.

Johnny Depp wollte schon als Kind Barnabas Collins sein, womit seine Verpflichtung Ehrensache war. Obwohl die Rechte an Dark Shadows bereits 2007 erworben worden waren, verzögerten sich die Dreharbeiten zunächst durch einen länger währenden Streik der Drehbuchautoren. Später wurde der ursprünglich angeheuerte Autor John August durch Seth Grahame-Smith ersetzt, sodass Drehbeginn letztlich erst Mitte 2011 war. Dark Shadows stellte bis dato die achte Kollaboration von Burton und Depp dar. Angefangen hatte es mit einem ähnlich bleichen Charakter wie in Dark Shadows: Edward mit den Scherenhänden. (EM)

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Cast & Crew


Kritiken (30) — Film: Dark Shadows

Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de

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5.0Geht so

Erstmal vorab: Die 93ste Kollaboration von Tim Burton und Johnny Depp bleibt leider wieder hinter den (mittlerweile ohnehin nicht mehr besonders hohen) Erwartungen zurück. Ließ der flotte und humorvolle Trailer zum auf einer Schauerseifenoper aus den Sechzigern basierenden Film noch Hoffnungen auf eine Verjüngungskur des Teams wach werden, erweist sich das Endprodukt als ein solide inszeniertes, jedoch über weite Strecken hinweg blutleeres postmodernes Etwas, das im besten Falle milde unterhält. Das liegt an einer Reihe von Faktoren, am ehesten aber daran, dass die Sache sich anfühlt wie eine dank Vampir-Hype umgesetzte Luxus-Hommage ohne eigenen inneren Antrieb.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

[...] Der Humor übrigens fällt deutlich subtiler aus, als es der Trailer glaubhaft machte, zum Glück. „Dark Shadows“ ist sehr schräg, aber wohlgemerkt mit Stil. Dadurch zeichnet sich der Film aus, wozu auch ein toller Soundtrack maßgeblich beiträgt. Man möchte meinen, die Handlung plätschert bis zum effektreichen Finale nur vor sich hin. Tatsächlich strahlt sie in ihrer Atmosphäre aber eine gewisse Erhabenheit aus. Darin offenbaren sich die Eleganz und die Seele, die man im Vorgänger „Alice im Wunderland“ vermisst hat. Alte Mankos wie die arg unklare Adressierung des Ganzen treten wieder auf, aber diese vierte Variante der schaurig-schönen Kombination Burton, Depp, Bonham Carter und Elfman ist sicherlich wieder ein Schritt hin zu alter Stärke und bringt der Jugend ganz nebenbei auch näher, was Vampire vor „Twilight“ mal bedeutet haben.

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Martin Beck: Giga Martin Beck: Giga

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7.0Sehenswert

Der erhoffte Knaller entpuppt sich als lediglich sehenswerte Retro-Geisterbahn. Die mit etwas gebremsten Erwartungen aber auf jeden Fall große Freude bereitet.

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Roman Schreiber: ray Roman Schreiber: ray

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7.5Sehenswert

Der Film lebt gerade von seinem comic-haften Drive, von erfrischend seifigem Slapstick, von seinem Bekenntnis zur Flockigkeit.

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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

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6.5Ganz gut

Die Freude an Dark Shadows ist von wechselhaftem Erfolg. Am Ende fällt leider alles in einen spektakulär prachtvollen Haufen zusammen.

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Steve Persall: St. Petersburg Times Steve Persall: St. Petersburg Times

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5.0Geht so

Dark Shadows gelingt es in zwei Stunden das zu tun, wofür die gleichnamige Serie sechs Jahre brauchte: irrelevant zu werden und und nur dafür in Erinnerung zu bleiben, wie schlampig inszeniert sie war.

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Ann Hornaday: The Washington Post

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4.0Uninteressant

Dark Shadows kann sich nicht entscheiden, wo er sich mehr aufhalten will: im gruseligen, subversiven Halbschatten, den sein Titel suggeriert, oder im verspielten, alles auf eine Karte setzenden Camp.

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Ty Burr: The Boston Globe Ty Burr: The Boston Globe

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7.5Sehenswert

Tim Burton hat wieder seinen Groove gefunden.

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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7.0Sehenswert

[...]»Sometimes it lasts in love, but sometimes it hurts instead«, weiß Sängerin Adele in ihrem Grammy-Hit Someone Like You, und tatsächlich steht sie auf dem Prüfstand, die Liebe zwischen und zu Burton und Depp. Die so einzigartige Handschrift des Regisseurs mit ihren Verzierungen und Schnörkeln, ihren kräftigen Schwüngen und bewussten Zacken konnte seit Anbruch der 2000er nicht immer den mittelmäßigen („Alice in Wonderland“) bis schlechten („Planet of the Apes“) Film verbergen, den sie vortrug. Die Masche des Stars, sich hinter Schminke und Klamotte zu verbergen und eine exzentrische Figur zu schaffen ist eben kaum noch mehr als das: eine Masche, langweilig auf die Dauer. Burton und Depp, zwei, die bisweilen nur noch Trugbilder ihres eigenen Erbes zitieren und darstellen. Auf „Dark Shadows“ trifft das derart drastisch formuliert erstmal nicht zu. Der ist zu Anfang schlicht klasse, der ist zu Anfang die pure, der Sargesruhe entstiegene Lust am Burton’schen Kino der schaurig-phantastischen…

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Arthur A.: www.filmfutter.com

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8.0Ausgezeichnet

Dark Shadows ist Tim Burtons Rückkehr zu seiner alten Form. Der Filmemacher bleibt seinem Stil sehr treu und beschreitet hier sicher keine neuen Wege, aber seine achte Zusammenarbeit mi Johnny Depp ist eine herrliche Mischung von Fantasy, Horror und Komödie, die mehr an seine alten Werke, denn an die neuen erinnert.

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HerrLehmann: Das Manifest

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4.0Uninteressant

[…]Sicher, manches an DARK SHADOWS unterhält leidlich: Barnabas zitiert mit Hingabe und Gravitas Steve Millers The Joker. Angelique verführt ihn, was zu einer stellenweise bizarren Sexszene führt. Das Finale, in dem Burton dann noch einmal richtig dick aufträgt. Und Johnny Depp-Fans werden sich - obwohl der zweifelsohne talentierte und, wenn er denn will, auch recht wandlungsfähige Darsteller in Tim Burtons neueren Werken grundsätzlich seine uninteressantesten Leistungen abliefert, indem er wieder und wieder dieselbe Rolle recyclet - wahrscheinlich erneut an dessen Performance erfreuen.
Doch all das sowie der einzigartige Look retten am Ende wenig: Was nützt es, wenn Charaktere weiße Schminke und seltsame Frisuren tragen und in liebevoll designten Sets agieren, wenn man sich als Zuschauer nicht für sie interessiert? Was nützt der hier und da aufblitzende Willen, einen erwachsenen, eigenartigen, campy Film zu drehen, wenn das Ziel letztlich doch ein harmloser, "familienfreundlicher" Kompromissfilm zu sein scheint - und nicht einmal das wirklich zufriedenstellend erreicht wird?[…]

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Batzman

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Du kleiner Grinch :) Er war nicht soooo gut, aber auch nicht soo schlecht. Alleine die Alice Cooper-Szene hat einiges gut gemacht.


HerrLehmann

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Als Chloe Moretz Alice Cooper erwähnt hat hab ich mich gefreut, aber dann machen sie ja nichts mit ihm außer dem einen, leidlich komischen Witz...find den ziemlich verschenkt, genau wie Christopher Lee...


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Nach dem eher enttäuschenden “Alice im Wunderland” ist “Dark Shadows” wieder ein Schritt in die richtige Richtung für Burton. Wobei der episodisch und etwas unfokussiert schlingernde Film es sicher schwerer haben wird sein Publikum zu finden, denn die trashige Billig-Soap auf der das ganze basiert, dürften nichtmal in den USA noch viele der heutigen Kinozuschauer kennen. Live gedreht und mit Schnürsenkel-Budget wurde das ganze nach einem biederen Start erst zum Erfolg, nachdem die Macher begannen übernatürliche Elemente einzuführen, allen voran den Vampir Barnabas. Die Mischung aus Intrigen, großen Gefühlen, Magie, Geistern, Werwölfen und hölzernem Spiel besitzt schon einen sehr eigenen Charme der die Zuschauer damals für über 1000 Folgen an den Bildschirm bannte.

Gemessen daran ist die Verfilmung mit all ihren Schwächen durchaus unterhaltsam geraten. Das überspitzte Spiel aller Beteiligten (großartig wie immer: Chloe Moretz) macht viel Spaß, das 70er Jahre Setting verstärkt die…

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Elke Vogel: Echo Online Elke Vogel: Echo Online

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8.5Ausgezeichnet

Burtons „Dark Shadows“ könnte den ironischen Höhepunkt des Vampirfilm-Booms markieren.

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CINEMAN.ch

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6.0Ganz gut

Tim Burtons neuer Film basiert auf einer populären amerikanischen TV-Serie, die den deutschsprachigen Raum allerdings erreicht hat. Dark Shadows ist die bereits achte Zusammenarbeit zwischen Burton und seiner Muse Johnny Depp, die Juwelen wie Edward Scissorhands und Ed Wood hervorbrachte. Burton scheint es regelrecht zu geniessen, aus dem «Pretty Boy» Depp eine groteske Figur zu machen, Dark Shadows macht da keine Ausnahme.

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Richard Lammel: DVD-Forum.at Richard Lammel: DVD-Forum.at

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8.0Ausgezeichnet

Wenngleich mit Dark Shadows unter Garantie nicht der beste Burton Film aller Zeiten gelungen ist, so kann man ohne zu zögern von einem typischen Burton Film sprechen. Wenn das nicht genug ist…

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Katja Nicodemus: NDR Katja Nicodemus: NDR

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6.0Ganz gut

"Dark Shadows" ist nicht mehr und nicht weniger als ein angenehm unterhaltsam dahinplätschernder Tim-Burton-Film.

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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8.0Ausgezeichnet

Ein buntes Burton-Schauermärchen, trotz blutsaugendem Helden eher klamaukig als wirklich gruslig.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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6.0Ganz gut

Dark Shadows bietet [...] zu viel an Themen und Figuren, um die Geschichte richtig dicht und gut zu meistern.

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Ba. Schweizerhof: EPD-Film Ba. Schweizerhof: EPD-Film

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5.0Geht so

Da war ja noch der Grusel-Plot aus dem Vorspann, der im Hauptfilm wiederholt wird. Nach einem besonders abgegriffenen Rezept: nicht mehr als Tragödie, sondern als Farce.

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Sebastian Handke: Der Tagesspiegel Sebastian Handke: Der Tagesspiegel

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3.0Schwach

Wenn wenigstens die Ideen gut wären. Doch das Drehbuch ist lieblos, teils anfängerhaft zusammengewerkelt. Zu viel halbherzig motivierte Wendungen, zu viel Deus-ex-Machina, zu viel Naheliegendes.

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Alle Kritiken (30)


Kommentare (217) — Film: Dark Shadows


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SOKO

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Bewertung5.0Geht so

Ich liebe den Regisseur, ich liebe die Schauspieler, aber der Film ist wirklich bloss mittelmässig.
Er war weder packend, noch so lustig dass ich wirklich Lachen musste. Man versuchte viel Witz reinzubringen, leider aber etwas zu gewollt.

Es kam mir auch so vor, als würde sehr viel Hintergrundinformation/ Vorgeschichte, oder einfach bloss ZEIT fehlen:
Und tatsächlich, beim recherchieren fand ich heraus, dass der Film auf einer Serie basiert- was ich mir auch viel besser vorstellen kann, da man einfach versucht hat ZU VIEL in den Film zu packen, was leider eher zu unlustigem nonsense geführt hat.

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DrMcKay

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein witziger und an manchen Stellen auch spannender Film. Sehr amüsant und wirklich gut anzuschauen. Kann ich nur weiterempfehlen.

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JackBauer II

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich habe mich erst ziemlich gesträubt, diesen Film zu schauen. Aber ich muss sagen, dass ich ziemlich oft lachen musste und das Chloe Grace Moretz richtig geil war und Eva Green, na ja die ist einfach nur zum ... na ja dazu ein andern mal mehr;)
Alles in allem, eine tolle Komödie.

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mikkean

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Bewertung6.0Ganz gut

Tim Burton, wie sehr habe ich diesen Mann immer bewundert. Als Filme-Macher und Kreativ-Kopf hatte er schon früh verstanden, das Gewühl im eigenen Kopf in ausdrucksstarke Bilder-Welten zu packen. Eine herrlich düstere Corporate Identity zum Marken-Zeichen zu machen. Immer wieder mit dem Hang zum grenzwertigen, subversiven Späßchen und kauzigen, abnormen Figuren den steril gelackten Status Quo zu unterwandern. Egal wie abstrus so mancher Einfall auch rüberkam, Tim Burton hat uns doch immer wieder bewiesen, was er alles hinzaubern kann: Schreckliche schöne Weihnachtsfilme, blutige Horror-Musicals, Invasions-Streifen, Geschichten über Rächer im Fledermaus-Kostüm oder Traumwandler, die mit ihrer Liebe zur Vorstellungskraft die Welt erst so richtig bereichern.
Fantasie ist es auch, die aus einer kultigen, aber ziemlich angestaubten Gothic-Soap-Opera der 1960er Burton's letzten Film "Dark Shadows" werden ließ. Ein abenteuerliches Unterfangen, denn an während wohl jede kommende Generation für immer "Raumschiff Enterprise" kennen wird, hat das Phänomen "Dark Shadows" seine besten Tage schon hinter sich. Und auch Tim Burton - als eingeschworener Langzeit-Fan - wird daran nicht viel ändern können. Es zeigt sich einfach, dass der Mann trotz phänomenaler Langzeit-Wirkung einiger seiner Werke, eben doch nicht übers Wasser laufen und alles obskure in Kassen-Gold verwandeln kann. Nein, Burton ist kein Gott, künstlerisches Genie vielleicht. Aber auch er verstand es von Anfang an, Kompromisse einzugehen. Sonst wären seine besten Werke nicht nur mit Herz, sondern auch mit ordentlich Studio-Taschengeld im Rücken entstanden.
Wozu dieses Vor-Geplänkel? Sich als Zuschauer nochmals klarzumachen, wie toll doch einige von Burton's Filmen waren, ist vielleicht ganz hilfreich. Immerhin hat der Mann nicht nur Bewunderer - die ihn öfters als einen der "Most Overrated Directors" verschrien - er hat grenzwertiges gemacht. "Sweeney Todd" zum Beispiel. Dolle Atmo, ein starker Johnny Depp, aber das Gesinge auf Dauer - na ja. War für mich trotzdem kein totaler Fehlschlag. Auch "Dark Shadows" ist alles andere als das, kommt dennoch meiner Vorstellung einer Burton-Verfehlung am nächsten ... Warum?
Weil der Film vieles bietet und doch wieder zu wenig. Gemäß seines Ursprungs, besagter TV-Mischung aus Gothic Horror und Familien-Dynastien-Soap, ist "Dark Shadows" höchstens ein amüsantes Durcheinander geworden. Bei der durchgeknallten Grund-Idee eines, aus England übersiedelten, Reichen-Familien-Sprösslings, der per Fluch zum Vampir, dann vergraben wird und 200 Jahre später erwacht und auf seine Nachfahren trifft - wer hätte hier schon einen rein ernsthaften Grusel-Stoff erwartet. Burton gewinnt der abstrusen Idee des Siebenschläfer-Vampirs Barnabas vor allem die witzigen Seiten ab. Kultur-Clash, Unverständnis für die modernen Sitten und Gebräuche, eigentlich für alles - die Erfindung des Autos, der Fernseher, Alice Cooper - bester Leinwand-Auftritt sein "Wayne's World" übrigens!!! Aber in "Dark Shadows" geht es nicht allein um einen Blutsauger, der deppert durch die Neuzeit torkelt. Da gibt es noch seine wenig rühmlichen Nahfahren, die dem Familien-Namen wenig bereiten. Weil Vampir Barnabas aber im Grunde auch so etwas wie ein Herz besitzt, will das zügig ändern. Und hier kommt seine nachtragende Ex-Affäre Angelique ins Spiel. Die hat die Jahrhunderte nämlich ebenso überdauert und will Barnabas, na was jetzt - zu Tode vögeln, lebendig verspeisen, das Ansehen seiner Familie endgültig auslöschen -
Es wirkt alles ein wenig unentschlossen in "Dark Shadows", dabei sieht der Film wie immer natürlich wahnsinnig stark aus. Das Anwesen der Familie Collins ist der feuchte Traum jedes Gothic-Liebhabers, der Schauplatz - das Fischer-Örtchen Collinsport - strahlt wie ein schwarzer Regenbogen. Insgesamt alles schön Burton-mäßig. Düster, etwas skurril, spooky und zur Abwechslung: Burton's laszivster Film. Johnny Depp und Eva Green liefern sich eine stürmische Hass-Liebe-Orgie, die in ihren eruptivsten Momenten "Basic Instinct" in den Schatten stellt. Es gibt auch ärztliche Zuwendungen, die zeigen, was der Mund so alles anstellen kann. Nie vulgär - wie könnte Tim Burton auch anders - aber auch mit viel Humor versehen. Fast scheint es, Burton volle das olle Spinnen-Netz-Gestrüpp der Vorlage mit all seiner Keuschheit und Alterserscheinungen aufrütteln.
Das funktioniert, wenn der Film einfach so einige sehr gute Gags bietet. Nur insgesamt ist der Fortgang der merkwürdigen Handlung weniger inspiriert als diese feinen Anspielungen, Momente der Situations-Komik und schön schaurige Augenblicke des Aderlasses. Gerade als Film über den Zusammenhalt der Familie, finden die Elemente zu wenig und sehr spät zueinander. Die Collins sollen Unikate darstellen, aber letztlich bleiben Michelle Pfeiffer, Helena Bonham-Carter und auch Chloe Grace Moritz, allesamt hinter Johnny Depp zurück. Er dominiert schon allein story-technisch das Geschehen und bleibt einem von allen Mitgliedern des Clans, am meisten in Erinnerung. Schade, denn sehr spät zieht Burton hier doch noch die ein oder andere Überraschung aus dem Hut. Verwandelt die Charaktere von komischen Gestalten in phantastische Erscheinungen - wenn er das nur eher hinkriegen würde. Dann würde es wohl um mehr als übernatürliches Beziehungs-Getue, blutige Geschäfts-Rivalitäten oder das Martyrium des ewigen Nachtwandlers gehen. Dann wäre "Dark Shadows" mehr wie ein wahrhaftes "Dallas" in der Schattenwelt und nicht wie "Mein Ururur-Onkel, der Vampir, meine neurotische Mutter und ich".
"Dark Shadows" ist alles andere als eine Enttäuschung. Der Film ist definitiv ein waschechter Burton - ob nun rein optisch, oder auch wegen seinem Talent, "bissigen" Fangzahn-Horror in seichten Handlungs-Strängen verbeißen zu lassen. Aber die zwei Stunden sind wirklich ein wenig mühsam ausgefallen, auch, weil es einfach an einer fesselnden Langzeit-Geschichte fehlt. Einem Ziel, das sich irgendwann klar oder noch unklar, formuliert. Allein von lustigen Szenen oder ein paar genialen Cameos und Nebenfiguren wie Jackie Earle Haley, kann dieses Unterfangen allein nicht fesseln. Dafür ist "Dark Shadows" einfach zu sehr der langgehegte, wahr gewordene Traum eines kleinen Jungen. Einer, der einfach ein wenig zu verschroben und eigenartig ist, damit wir alle daran teilhaben können. Kein Überhammer, kein Downer - wahrscheinlich am ehesten einfach nur Tim Burton. Aber wenigstens nicht so unbedeutend wie sein "Planet Der Affen".

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Kill_Diether

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Bewertung7.5Sehenswert

Gute Schauspieler in einer tollen 60er-Jahre-Adaption. Dramaturgie, Dialoge, gezielt eingesetzte Spezialeffekte und das gewisse Etwas von Tim Burton ergeben hier eine bunte, stilvolle Unterhaltung.

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BuendelKap

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Bewertung7.5Sehenswert

Hatte mir den Film gekauft, allerdings nur wenig erhofft und wurde dann positiv überrascht.
Anfangs dachte ich, dass dieser Film ein Comedy Film ist, doch ich wurde sehr schnell eines besseren belehrt.
Der Film hat mehr Tiefe als der Trailer erblicken lässt und kann den Film nur weiterempfehlen. :)

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SamRamJam

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Bewertung6.0Ganz gut

Dark Shadows over Burton
von SamRamJam

1. Aufzug, 1. Akt

Tim Burton sitzt am Frühstückstisch als Helena Bonham Carter und Johnny Depp aufgeregt hereinkommen und ihn belagern.

Johnny Depp: Hey Tim, ich möchte einen Vampir spielen, besorg mir die Rolle eines Vampirs.

Helena Bonham Carter: Hey Tim, ich möchte einen Psychiater spielen, besorg mir die Rolle eines Psychiaters.

Tim: Was?

Helena Bonham Carter: Ja genau, und in den 70ern muss es spielen!

Tim: Aber ihr wart doch gerade erst Königin und tanzender Hutmacher, ich wollte nämlich einen anderen Film drehen, ich hatte mal diesen Studentenfilm mit einem Hund der...

Johnny Depp: Nix da Hund, du Hund, Vampir!

Tim: Jetzt beruhige dich, müsstest du nicht gerade irgendwo einen Piraten spielen?

Johnny Depp: Hör auf dich darüber lustig zu machen, diese Rolle ist sehr erfolgreich. Und jetzt mach dein TESTAMENT!!!

Helena Bonham Carter und Johnny Depp stürzen sich auf Tim und verprügeln ihn, bis er ganz verdroschen und zähneknirschend meint:

Tim: Na gut, ich gebe mal wieder auf. Also was war das? Ein Vampir und eine Psychiaterin? Und in den 70ern? Oje, wo soll ich nur so ein Drehbuch finden?!

Woran denken eingentlich Regisseure wenn sie zum ersten Mal ein Drehbuch lesen? Lesen sie es zuersteinmal wie ein Buch um überhaupt zu entscheiden ob sie es drehen wollen oder nicht? Stellen sie sich beim erstlesen bereits vor welche schauspielerischen Charakteristika Figur A oder B bereits mitbringen sollen? Im Falle Tim Burton kommt es mir so vor als wenn er verzweifelt jedes Drehbuch zuersteinmal danach durchsucht, wo denn womöglich Depp und Carter reinpassen könnten. Und so langsam nervt dieses ewige Dreiergespann schon. Ich mag alle drei für sich ganz gerne, aber dass die immer diese überbunten Filmchen runterkurbeln müssen, die ja so verrückt sind und so voller Gesellschaftskritik. Aber zu alten Höchstleistungen wie Beetlejuice (Verrückt) oder Edward Scherenhand (Gesellschaftskritik) wird Burton wohl nicht mehr hochfahren. Schade.
Und so ist auch Dark Shadows ein ganz gut gemachter Film, der mich aber nie wirklich mitreißen will, und das obwohl da sogar meine Lieblingsschauspielerin Eva Green mitspielt (der einzige Grund weswegen ich den Film als Kaufversion habe und nicht nur in der Videothek geliehen). Trotzdem finde ich alles irgendwie banal durchgezwirbelt, Jackie Earl Haley ist ganz lustig, genauso wie ein paar Sprüche von Depp selber (die Szene mit den Hippies). Viele Sachen sind Strange, viele Schauspieler kennt man aus anderen Burton-filmen (was ich grundsätzlich symphatisch finde, wenn er nciht durchweg mit den selben zwei zusammenarbeiten müsste). Die Serie selber kenne ich nicht, außer dass sie beim King of Queens die Lieblingsserie von Spence ist. Daher hier kein Vergleich.
Der Film selber hinterlässt aber ein seltsames Gefühl bei mir. Zu gut und unterhaltsam um wirklich schlecht zu sein, aber irgendwie doch zu inhaltsleer und bedeutungslos um gut zu sein. Aber immerhin gibt es Alice Cooper, dieses hässliche Frauenzimmer :D

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SamRamJam

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Das kann natürlich sein, ich selber konnte keinen richtigen Zugang zu den Figuren finden. Aber es gibt ja so einige Filme von Serien, die als Film nicht so richtig funktionieren weil sie dann so wirken als hätte man auf Biegen und Brechen versucht 7 Folgen in einen Film zu pressen.


mikkean

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Meine Rede, die Gags waren ja da. Aber über weite Strecken können wir mit den Collins nicht viel anfangen. Und wenn sie dann am Ende plötzlich alle bei der Freakshow ihre Talente vorführen ... Wahrlich ein echter Insider-Film, leider. Denn die Ur-Serie ist außerhalb der USA arg in Vergessenheit geraten. Ich hab auch nur mal einige ausgewählte Folgen sehen dürfen. Hier wäre etwas mehr Freiheit angemessen gewesen. Oder eine spannendere Geschichte mit mehr Charakter-Zeichnung. Beim nächsten Burton wird ja alles anders :)


123Filmfreak

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Bewertung7.0Sehenswert

Das hätte mal wieder ein Meisterwerk von Tim Burton werden können. Schon vor Filmstart wirkte es wie ein hervorragender Film: Brilliante Darsteller, detailreiche Ausstattung, witzige Situationen, gute Grundlage, Aufleben der 70er (obwohl ich nichts darüber sagen kann, da ich die Zeit nicht miterlebt habe) und VIEL Ironie. Bis circa 20-30 min vor Ende fand ich den Film auch hervorragend, auch wenn ich eine wirkliche Geschichte nicht herauslesen konnte. Aber ab dem Zeitpunkt, wo ich gedacht habe, dass die Geschichte erst richtig in Schwung kommt, wird diese grob abgeschnitten, mit einer (wortwörtlich) an den Haaren herbeigezogenen Wendung.

Fazit: Alle Beteiligten machen sehr gute Arbeit, nur der Autor zerstört die ganze Suppe.
Der Film ist dennoch Sehenswert (deshalb auch die vergleichsweise hohe Bewertung), nicht der Geschichte wegen, sondern viel mehr der Nostalgie und der Darsteller wegen.

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metal1bob

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Bewertung3.0Schwach

Extrem bemüht und leidlich witzig, an einen richtigen Lacher kann ich mich nicht erinnern. Ein ganz schön fader Strauß aufgewärmter Witzchen, ein Johnny Depp im ausgefallenen Kostüm hilft da auch schon lange nix mehr.

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NiceFlavour

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Bewertung6.0Ganz gut

Dark Shadows war ganz ein netter Film.
Besonders hängen geblieben ist Johnny Depp in seiner Rolle als Jack Sparrow.. aah nee, sorry, falscher Film, ich meinte als Lone Ranger, quatsch, natürlich als der verrückte Hutmacher ... ach mann.
Ich versuch's nochmal: Johnny Depp spielte auf verblüffend skurril-überzogene Weise seine Rolle als Willi Wonk.. ääh Sweeney Todd. Baah, schon wieder falsch, ja irgendwie schein ich mich hier verrannt zu haben.
Tatsache ist aber, dass Johnny Depp eine einzigartige Rolle gespielt hat, wie sie noch nie zuvor jemand gespielt hat! Seine Art diesen Vampir zu verkörpern war phänomenal! Dieses Make-up war ganz große Klasse! Sowas habe ich noch NIE gesehen! Ich freue mich auf seine nächste Rolle, die bestimmt auch wieder total anders wird. Genau wie sein Make-Up! Vielleicht wär zwar etwas Abwechslung ganz nett, ich denke da an einen etwas auffälligeren, bizarren Charakter, am Besten mit extrem auffälligem Make-Up (am besten mit ganz stark schwarzbetonten Augen! Das kommt gut!) und übertriebener Gestik und Mimik, aber man kann ja nicht alles haben.

Okay und jetzt wieder ernst:
Überraschend anders war Eva Green. Sie hat mir sehr gut gefallen, v.a. da ich nicht erwartet habe von ihr solch eine Performance zu sehen. Ich habe sie einfach nicht in einer so anderen, komischen Rolle erwartet.
Ihr Ende war dann doch sehr "Der Tod steht ihr gut" - abgekupfert, aber daran ist das Drehbuch schuld, nicht sie. Ihr zuzusehen hat mir am meisten Spaß gemacht und sie ist der Hauptgrund für meine

6 Points to Gryffindor :)

netter Film, netter Zeitvertreib, mehr aber auch nicht.

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udo.schmitt.77

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Bewertung4.0Uninteressant

Leider nur 4 Punkte von mir... Bei den Schauspielern hatte ich mir mehr erwartet. Die Story war meiner Meinung nach unübersichtlich und nicht nachvollziehbar. Ok, Fantasy! Aber trotzdem sollte sowas doch irgenwie spannend und nicht zu arg zick-zack sein. Man setzte nur auf ein paar Effekte und etwas Grusel - und das war es schon. Schade.

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jacker

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Bewertung5.0Geht so

Die Zutaten stimmen: Detailreiche, üppig ausgestattete Kulissen und Kostüme, leicht schräge Charaktere, ein wenig übersinnliche Komponente. Und doch: DARK SHADOWS schmeckt einfach nicht so recht, denn es fehlt die Würze und (ich mag es nicht das so zu sagen, doch empfand es genau so) einfach ein wenig das Herz.

Während Burton's frühere Werke allesamt ebenfalls vor obigen Zutaten strotzten, trugen sie aber zumeist noch das gewisse, unerklärbare etwas in sich. Eine Art Magie, die den schönen Bildern den notwendigen und unheimlich mitreißenden i-Punkt aufsetzten. Diese Magie fehlt hier. DARK SHADOWS (über dessen Ursprung in einer älteren Serie ich gar nichts wusste) wirkt beinahe wie eine runtergedrehte Auftragsarbeit - wie das Abarbeiten einer Burton-Checklist um zum gewünschten Ergebnis zu kommen

Johnny Depp [x]
Helena Bonham Carter [x]
ein wenig Gruft und Schaurigkeit [x]
ein wenig Schrägheit und überdrehtes Overacting [x]

Und so weiter.

Zusätzlich zur (für mich!) fehlenden Magie ist DARK SHADOWS (ganz untypisch für einen Regisseur von Burton's Erfahrung und Klasse) zudem ziemlich holperig, zeitweise sogar recht plump inszeniert. Das beginnt bereits mit der unbeholfenen Einführung, in der uns Vampir Barnabas erst einmal minutenlang aus dem Off erzählen muss worum es eigentlich geht. Wenig subtil! Bereits in diesen ersten Minuten kommt die - durch theatralische Streicher recht aufdringlich vorgetragene - erwünschte Dramatik nicht recht auf. So geht es dann auch weiter. Ohne Frage beinhaltet der Film großartige Szenen, starke Dialoge und einige Momente von überraschender Situationskomik, auch das anfängliche Spiel mit Barnabas' Verblüfftheit über die seltsame neue Welt sorgt für einige gute Lacher. Doch zwischen diesen starken Momenten klebt viel zähe Füllmasse. Selbst die Dialoge sind nicht durchweg gut, sondern wirken häufig nicht wie aus einem Guss. Und von einem Tim Burton erwarte ich einfach mehr als eine Ansammlung guter Szenen mit viel Leerlauf.

Schauspielerisch liefern die Beteiligten sogar durchweg starke Leistungen ab (Eva Green tritt ihre Acting-Karre mal locker auf 8000 Umdrehungen und erfreut sich mit einem wahnsinnigen Lachen am schwarzen Qualm aus dem Motorraum - das macht Spaß, Cage lässt grüßen!). Leider geht das ein wenig unter, denn in keiner Sekunde kommt die Stimmung auf Burton wäre interessiert daran sich und seine Figuren mal neu zu erfinden, zu überraschen, ganz plötzlich wieder voll da zu sein. Um wieder auf obige Zutaten zu kommen: Das alles haben wir (von Burton) irgendwie schon mal gesehen, hier werden Konserven aufgekocht und es fehlt einfach die Frische!

Bei ALICE IN WONDERLAND konnte ich die katastrophale Rezeption nicht so recht verstehen, DARK SHADOWS hingegen kommt meiner Meinung nach sogar noch zu gut weg. Aber vielleicht biegt er das ja mit FRANKENWEENIE wieder gerade..

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Thomas Hetzel

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Bewertung7.0Sehenswert

Zugegeben von einem tollen Regiesseur wie Tim Burton hätte ich mir ehrlich gesagt mehr erhofft, aber in letzter Zeit lassen seinen Filme sowieso etwas nach. Die Story lahmt etwas und wirklich Spannung und Spaß will erst so gegen Ende aufkommen. Zudem mag ich weder Eva Green noch Chloe Grace Moretz, aber ein gewisser Burton-Charme hat auch dieses Werk. Einige Szenen sind wirklich zum schießen z.B. wenn sich Johnny Depp als Vampir die Zähne putzt. Zudem punktet der Film wieder mal mit Burtons typischer schräger Optik und den skurillen Charakteren. "Dark Shadows" ist sicherlich nicht Burtons bester Film, aber er zeigt schon das Burton seinen Hang zur verrückten Fantasie nicht verlernt hat.

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TheAvenger68

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Gerade Eva Green ist das Beste an dem Film ! Nicht wegen ihres Aussehens, sondern wie sie ihre Rolle spielt !


Thomas Hetzel

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Ich fand Eva Green eher nervig, wie in jeden ihrer Filme.


filmschauer

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Bewertung5.5Geht so

Auf den ersten Blick scheint es eigentlich eine sichere Nummer zu sein, wenn die vorher schon die Welt von "Dark Shadows", einer ehemaligen ABC-Serie, mit der eines Tim Burton zusammenschmilzt. Das Wort 'sicher' kann allerdings einerseits bedeuten, dass Burton damit nicht unbedingt sein künstlerisches Repertoire in ganz neue Gefilde ausbreitet, andererseits sollte daraus ja wohl kaum ein schlechter Film herausspringen, oder? Immerhin sind mit Johnny Depp oder Helena Bonham Carter die üblichen Verdächtigen am Start, ebenso gibt es mit Chloe Moretz, Eva Green oder diversen anderen Schauspielerkollegen eine sehr attraktive Figurenkonstellation. Auch das charmante Retro-Setting der 70er hat, anders wie Burtons Vorgängerwerk "Alice im Wunderland", grundlegend genügend atmosphärisches Schauer-Potential. Doch irgendwie will der Film nicht so recht für Begeisterung sorgen. Der Grund ist schnell gefunden: die von einer Serienidee in einen Spielfilm adaptierte Drehbuchversion ist weitaus weniger originell wie vielleicht vermutet, nimmt mit einer überflüssig genauen Einleitung, bevor die eigentliche Handlung beginnt, einige Überraschungen vorweg und lässt gegen Ende arg konventionell und mau diese Geschichte enden. Was schade ist, da es durchaus schöne (Familien-)Szenen zwischen der Depp-Figur Barnabas Collins und den Menschen zu sehen gibt, obwohl mancher Charakter sicherlich noch mehr in die Geschichte einbezogen werden hätte können (wo wir wieder beim Serienursprung wären). Viele Genrebereiche werden versucht anzureißen, ohne wirklich dabei Nachdruck zu verleihen, womit der mögliche Tragik des Hauptdarstellers weitestgehend flöten geht. Es ist mal etwas witzig, mal etwas gruselig, mal etwas spannend, mal etwas nachdenklich. Im Großen und Ganzen mag das ganz nett sein, im Angesicht des prominenten Regiepostens muss "Dark Shadows" aber mindestens als leichte Enttäuschung eingestuft werden. Bitte Tim, mach doch mal was richtig Neues!

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TheAvenger68

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Eva Green spielt aber fantastisch !!!
Ansonsten war ich auch enttäuscht !


filmschauer

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@Arntor: Thx!
@TheAvenger68: Joa, auf jeden Fall ein Hingucker.


pellekraut007

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Bewertung0.5Schmerzhaft

So ein CGI-Gruseltrip! Tim Burton war vielleicht mal gut, aber seitdem er seine immer wiederkehrenden Hauptakteure, mit immer gleicher Mimik nur noch vor grünen Leinwänden agieren läßt, wackeln diese hochdotierten Dekoleiber durch eine leblose Kulisse wie Pappfiguren im Svarovski-Look. Die dunklen Schatten wußten nicht ansatzweise, ob sie lustig oder listig sein sollten und schon nach ein paar Minuten hab ich angefangen, an der Fernbedienung herum zu nesteln und nach geschälten Knoblauchzehen zu suchen. Gähn, grunz, nein! Eine überfrachtete Giga-Ausstattung und ein wirrer, überladener Erzählstrang machen diesen Film zum überflüssigen Kasperletheater. Selten hab ich Akteure so eindimensional spielen sehen und war so genervt von all den überflüssigen Effekten. Warum ein Teenwerwolf so wirkte, als ob er schon mit 15 dauernd unter Drogen steht und eine Michele Pfeiffer höchsten einer gebotoxten Barbie aus den 70ern Konkurrenz machen konnte, weiß ich nicht, aber dass ein glubschiges Girlie am Ende irgendeine Kindheits-Psychostory ins Rampenlicht zog, um dann als spitzzahnige Geliebte abzuspacken, hat mir den letzen Blutstropfen aus dem Gehirn gezogen und ich viel in hypnotischen Dämmerschlaf! Grunz, quieck, wo ist mein "Tanz der Vampire", ich brauch schnell eine Überdosis... Frischblut! Raaaaaah!

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Harvey Specter

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Bewertung5.5Geht so

Egal wie schlecht ein Film, mit Johnny Depp gibts immer wieder einen Bonus. Was aber nicht heißen soll, das "Dark Shadows" schlecht ist. Nur hat er mich nicht so umgehauen. Das der Film auch noch von Tim Burton ist, fand ich sehr enttäuschend. Da müsste ich eigentlich nochmal Punkte abziehen. Das geht doch viel besser!

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pischti

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Bewertung5.0Geht so

Die Handschrift Burtons wird mich wahrscheinlich nie so richtig erreichen. Die Figuren sind mir teilweise schon etwas zu skurril oder abgefahren, obwohl Depp wiedermal solide spielt. Obwohl, ein mal war es so, bei "Sleepy Hollow", denn der gefiel mir ganz gut. "The Big Fish" steht noch aus, der Rest war bisher definitiv nicht mein Fall wobei "Charlie und die Schokoladenfabrik" einige große Momente hat. Hmmm......muss noch ein bisschen drüber nachdenken. Traut er sich an "Big Fish" oder nicht? Er weiß es noch nicht. ^^
"Dark Shadows" reiht sich in die Riege der "Geht so" Filme ein, schade.

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vanilla

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geht so, teilweise berauschende Bilder. Gibt traurigere;-)


cpt. chaos

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Er sollte sich "Big Fish" geben, ist wirklich gut gemacht!


Blindguardian94

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Bewertung6.5Ganz gut

Vorhersage 6,5 Punkte: trifft zu! Tim Burton entäuscht hier leider sehr! Zwar ist die erst Hälfte gar nicht mal schlecht un dteilweise auch witzig, doch die zweite Hälfte,bis auf das Burton-gerechte Finale, Staubtrocken und langweilig. Da bin ich von Burton aber wesentlich besseres und detaillverliebteres gewohnt. Johny Depp, der hier gut den Vampir gibt spielt zwar gut, kann aber die zweite Hälfte nicht wettmachen. Ich hoffe mal das Burton sowas nicht wiederholt und lieber wieder auf Stop-Motion zurückgreift, oder etwas wie Beetlejuice oder Big Fish macht.

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Martin Jurgeluks

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Bewertung7.0Sehenswert

Gar nicht mal so schlecht wie ich dachte.

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CocktailKirsche

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Bewertung9.0Herausragend

Jonny Depp in Dark Shadows, einfach grandios und der Film an sich super lustig, ganz wenig grußelig obwohl man das schon eher als humor vollen grußel nenne kann.

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