Dark Shadows

Dark Shadows (2012), US Laufzeit 113 Minuten, FSK 12, Fantasyfilm, Horrorfilm, Komödie, Kinostart 10.05.2012


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6.3
Kritiker
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6.4
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273 Kommentare
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von Tim Burton, mit Johnny Depp und Eva Green

Mit Dark Shadows lässt Tim Burton den Helden einer Kult-Serie auferstehen, denn ein Vampir muss sich nach 200 Jahren unter der Erde in den 1960ern zurechtfinden. Sarg auf für Johnny Depp!

Als der junge Barnabas Collins mit seinen Eltern Mitte des 18. Jahrhunderts vom englischen Liverpool nach Amerika übersetzt, wo sie einen Neuanfang wagen wollen, weiß er noch nicht, dass das Schicksal bereits seine dunklen Schatten, Dark Shadows, vorausgeworfen hat. Denn als der zum vermögenden Playboy herangewachsene Barnabas (Johnny Depp) mit der schönen Angelique Bouchards (Eva Green) anbändelt, um sie wenig später unsanft fallen zu lassen, hat er sein Leben verwirkt.

Angelique ist nämlich eine Hexe und verdammt Barnabas zu einem ewigen Dasein im Schatten. Zum Vampir verwandelt wird er lebendig begraben, um 200 Jahre später nur per Zufall dem Erdreich entrissen zu werden. Sein ehemals herrschaftliches Haus Collinwood Manor findet er verwahrlost wieder, und seine Nachfahren um die Matriarchin Elzabeth Collins Stoddard (Michelle Pfeiffer) haben auch schonmal bessere Zeiten gesehen. Jedes Mitglied des Clans, angefangen von den Kindern Carolyn und David (Chloë Grace Moretz und Gulliver McGrath) bis hin zum Hausverwalter Loomis (Jackie Earle Haley) trägt sein düsteres Geheimnis mit sich herum. Eine Psychiaterin (Helena Bonham Carter) soll seelisch wieder für klar Schiff sorgen und die Dark Shadows vertreiben…

Hintergrund & Infos zu Dark Shadows
Als die Gothic-Soap Dark Shadows am 27. Juni 1966 auf dem Sender ABC startete, waren noch keine übernatürliche Elemente in der Handlung vorgesehen. Erst als die die Serie des Schöpfers Dan Curtis nach einigen Monaten Geister einführte und ein Jahr nach der Erstaustrahlung erstmals den Vampir Barnabas Collins auftreten ließ, entwickelte sich Dark Shadows zum Kulthit, der bis zum April 1971 jeden Werktag im Fernsehen zu sehen war.

Sowohl Regisseur Tim Burton als auch Hauptdarsteller Johnny Depp bekannten sich im Vorfeld der Produktion als große Fans der Serie, auf der Dark Shadows, nun in Spielfilmform gebracht, basiert. Der Ur-Barnabas der alten Fersehserie Jonathan Frid hat auch in Dark Shadows einen kleinen Cameo-Auftritt als Partygast.

Johnny Depp wollte schon als Kind Barnabas Collins sein, womit seine Verpflichtung Ehrensache war. Obwohl die Rechte an Dark Shadows bereits 2007 erworben worden waren, verzögerten sich die Dreharbeiten zunächst durch einen länger währenden Streik der Drehbuchautoren. Später wurde der ursprünglich angeheuerte Autor John August durch Seth Grahame-Smith ersetzt, sodass Drehbeginn letztlich erst Mitte 2011 war. Dark Shadows stellte bis dato die achte Kollaboration von Burton und Depp dar. Angefangen hatte es mit einem ähnlich bleichen Charakter wie in Dark Shadows: Edward mit den Scherenhänden. (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Dark Shadows
Genre
Fantasyfilm, Horrorfilm, Komödie
Zeit
1770s, 18. Jahrhundert, 1970er Jahre
Ort
Liverpool, Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Anwesen, Ausgrabung, Auswanderer, Befreiung, Dysfunktionale Familie, Eifersucht, Eifersuchtsdrama, Emigration, Familie, Familienclan, Familiengeheimnis, Fluch, Hexe, Kindermädchen, Lebendig Begraben, Personal, Psychiater, Sarg, Therapeut, Therapie, Vampir
Stimmung
Aufregend, Gruselig, Spannend, Witzig
Zielgruppe
Frauenfilm, Männerfilm
Verleiher
Warner Bros. Pictures Germany
Produktionsfirma
Dan Curtis Productions Inc., GK Films, Infinitum Nihil Production, Tim Burton Productions, Warner Bros. Pictures

Kommentare (243) — Film: Dark Shadows


Sortierung

PuertoRican

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Bewertung6.0Ganz gut

Es gab Stellen an denen ich echt lachen musste, aber ansonsten finde ich es ein nicht wirklich gelungenes Werk. Es gibt zu oft Stellen an denen mir die Logik des ganzen zu stark fehlt. Klar ist es eine Fantasy Geschichte, nur ich finde die sollte auch einen gewissen Anspruch an Authentizität haben

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Fleischfresserin95

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Bewertung3.5Schwach

Obwohl ich ein Fan von Burton & co bin. War dieser Film wirklich eine schlechte Leistung.

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Black_Sheep_Kills

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Bewertung6.0Ganz gut

Witziger Film und Johnny Depp (fast) in Höchstform.

Auch Chloe Moretz liefert (mal wieder) eine saubere Arbeit ab.

Im Ganzen gibt es dennoch einige Längen, was die Wertung etwas drückt. Ansonsten für Depp-Fans auf jeden Fall sehenswert und für welche, die sich von der Story nicht abgeschreckt fühlen.

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MisterSklave777

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film überzeugt nicht richtig, für einen Burton viel zu schwach.

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.aurora

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Bewertung3.0Schwach

3 Punkte nur für Eva Green :( Leider eher schlechter Film.. Burton verhunzt es aber auch in letzter Zeit nur noch..

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borcomatic

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Bewertung6.5Ganz gut

Schade, die typische stilistische Handschrift Burtons wie sie in Sweeny Todd noch zu erkennen war, fehlt hier leider völlig. Gerade das Anwesen der Collins bietet doch ein Setting, in dem Burton sich hätte austoben können. Die Kombination aus Zuckerstange und Toten hatte immer ihren Charme.

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Mirabilis

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Bewertung6.5Ganz gut

Durchgängig nicht so überzeugend wie andere Burton-Filme, war mir der Film dennoch sehr sympathisch. Das Ende ist allerdings wirklich eine Katastrophe. Schade!

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abendrot

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Bewertung4.5Uninteressant

Die "Johnny Depp Show". Es vergeht eigentlich kaum eine Szene, in der Besagter sein immer noch perfektes Gesicht nicht in Großaufnahme in die Kamera hält. Die anderen Figuren sind verhältnismäßig schwach bis uninteressant oder nicht relevant. Die Gags zünden nicht so sehr, wie sie es normalerweise tun. Schade für Leute wie H.Bonham Carter, dass ihnen so blasse Rollen zugeschrieben wurden. Insgesamt eine von Burtons schwächsten Umsetzungen.

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sachsenkrieger

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Bewertung7.5Sehenswert

Nach meiner Rückkehr in die Fangemeinde des Johnny Depp darf ich meine Meinung über den Film nachträglich revidieren. Das hätte ein Meisterwerk werden können, wenn dem Meister zum Ende hin nicht die Luft ausgegangen wäre.

In der ersten Hälfte des Films dominiert Johnny Depp das Geschehen mit der Situationskomik, die durch den zweihundert Jahre "deaktivierten" Vampir entsteht. Im zweiten Teil dominiert Eva Green als fiese Hexe, die ihren Besitzanspruch verteidigt wie eine Katze ihre Jungen. Hinter dem Zusammenspiel der beiden verblasst der Rest der Schauspielerriege, einem Christopher Lee wurde hier leider nur eine Statistenrolle gewährt.

Aber alles hätte, wäre, könnte hilft nichts, der Film ist einer der schwächeren Burtons, was aber durchaus immer noch sehr sehenswert ist.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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HulktopF

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Bewertung6.5Ganz gut

burton macht sein ding ,depp ist wiedermal routiniert und die story ist leider zu gehastet.
besonders zum ende hin sind die (SPOILER, Duh) speziellen fähigkeiten der kinder bzw deren "besuch" zu überhastet und schlecht eingebunden in die story. schade, (SPOILER ENDE , Duh)aber der film ist unterhaltsam, jedoch kein meilenstein in burtons filmreihe jedoch auch kein totalausfall. kann man sich ansehen muss man aber nicht.

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Ravenkingi

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Bewertung6.0Ganz gut

Die erste Stunde ist wirklich super. Die 70er sind spürbar und von einem tollen Soundtrack untermalt. Die Schauspieler machen ihre Sache alle ganz gut, es sind mehrere Lacher eingebaut und der Horror dieser "Horrorkomödie" ist ansatzweide zu erkennen. Die Basis für einen sehenswerten Film ist also gelegt. Doch das Finale wirkt viel zu klischeehaft und zu übertrieben! Dieser große Schwachpunkt ist ausschlaggebend für die Bewertung und daher erhält "Dark Shadows" von mir 6 Punkte. Come on Tim Burton, das kannst du besser!

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knusperzwieback

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Bewertung5.0Geht so

Fängt ganz nett an, plätschert dann aber 08/15 vor sich hin und ist irgendwann aus.

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ElWray

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Bewertung5.0Geht so

Kein besonders guter aber auch kein aber auch kein besonders schlechter Film.
Ich bin von Tim Burton und Johnny Depp ja bessere Leistungen gewöhnt,kann man aber darüber hinwegsehen
Ein paar Lacher gab es ja trotzdem.

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Moviegod

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Bewertung6.5Ganz gut

Johnny Depp erneut in Höchstform. Man merkt, dass ihm solche Rollen am besten stehen. Ein Großteil vom restlichen Cast ist auch super. Moretz, Green und Haley spielen ebenfalls genial. Der Rest des Films überzeugt aber nur bedingt. Die Handlung gibt nicht viel her. Das merkt man an den vielen wiederholten Szenen. Depp geht zu Carter, Depp geht zu Green, er steht am Meer und dann wird ein kurzer Gag eingebaut. So zieht sich das den ganzen Film über. Für eine Horrorkomödie zu wenig Horror und zu wenig Humor. Optisch wie immer bei Burton ein Genuss, der Rest reißt einen nicht wirklich vom Hocker.

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Moviegod

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Danke ;). Mir kommt es auch langsam so vor, dass Depp entweder für Burton ausflippen oder für Disney tuntig durchs Bild stapfen darf. Was anderes geht nicht mehr


pischti

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Meine Hoffnungen liegen ein bisschen in "Transcendence", denn dieser Film scheint endlich mal wieder ein bisschen was anderes zu sein :)


ferdici-levo

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Bewertung3.0Schwach

Johnny Depp ist ein sehr guter schauspieler in jedem film sieht er anders er ist ein verwandlungskünstler, aber er sollte mal endlich aufhören immer mit dem reggiseuer tim burton zu arbeiten, der diesen film sehr schlecht umgesettzt hat

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Kevkev151012

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ich weiß ja nicht, seit fluch der karibik 3 läuft es bei Johnny; egal mit welchem Regisseur schon nicht mehr so rund...


MKF

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Bewertung7.5Sehenswert

Dark Shadows hat mich positiv überrascht ! Ich bin kein großer Fan von diesen Fantasy-Komödien , doch Dark Shadows schafft es eine Atmosphäre zu verbreiten die mir sehr gefallen hat. Wirklich witzig soll der Film gar nicht sein doch trotz allem sorgt hier ein ganz eigener Humor für Stimmung. Die Bilder die uns der Film bieten sind wirklich bemerkenswert und sorgt dafür das man sich wohl fühlt. Es gab hin und wieder mal ein paar Minuten die überflüssig waren und die einen etwas gelangweilt haben.
Was man hier unbedingt Lobend erwähnen muss ist der CAST ! Tim Burton hat hier wirklich die ganz großen Nummern in Hollywood engagiert.
Johnny Depp ist natürlich wie geschaffen für solche Rollen , und hat mich persönlich mit seiner Darstellung als Barnabas Collins völlig überzeugt. Helena Bonham Carter war wie immer großartig und Sie passt einfach in solche Produktionen hinein . Ich hab mich wirklich gefreut als ich Jackie Earle Haley mal wieder gesehen habe den ich in ´ A Nightmare on Elm Street vergöttert habe ! Chloe Grace Moretz hat uns sogar die Ehre erwiesen und keiner hätte ihre Rolle als Carolyn Stoddard besser umsätzen können. Sie hat ihrer Rolle wirklich einen Namen gemacht an den man sich immer wieder gern erinnert. Michelle Pfeiffer , Jonny Lee Miller , Gulliver McGrath und Bella Heathcote haben mich alle wirklich gut unterhalten.
Fazit ist DARK SHADOWS ist kein Meisterwerk doch ich war bestens Unterhalten!

7,5 Punkte

Movie King Films

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muresan

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Bewertung3.0Schwach

Bin sehr enttäuscht von diesem Film, da er ziemlich vielversprechend anfing und er mich an eine Horrorstory eines verlassenen Hauses erinnerte, aber der Film entwickelte sich in einen lächerlichen Klamauk aus Humor und Horror(was für gewöhnlich absolut keine gute Mischung ist). Dazu wirkt der Vampir absolut unglaubwürdig: Spaziert im Tageslicht mit einem Regenschirm durch die Gegend, rennt(seit wann rennen Vampire?), zeigt menschliche Züge und Gefühle, kennt keine Rache(gegen die Hexe).
Die Musik ist lächerlich, die schauspielerische Leistung ist unwürdig und was ich mich die ganze Zeit gefragt habe: Wo und was spielt Christopher Lee? Der habe ich gar nie gesehen...
Ich habe da ein Spiel, dass genau gleich anfängt...aber 1000mal besser aufhört als....diesen produzierten Mist.

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RoboMaus

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Bewertung7.0Sehenswert

Bei kaum einem anderen Film-Charakteristikum scheiden sich die Geister so sehr wie beim Humor, was auch hier im Forum deutlich zum Ausdruck kommt. Ich persönlich fand an "Dark Shadows" den Auftritt von Alice Cooper genial und bin fast abgebrochen bei Johnny Depp's Kommentar (SPOILER: "Was für ein hässliches Frauenzimmer" SPOILER ENDE). Für diese Sequenz allein gebe ich 2 Punkte. Der Rest ist recht unterhaltsam und kurzweilig, aber nichts Grossartiges.

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cronic

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Bewertung7.0Sehenswert

Burton und seine obligatorische Sippschaft schlagen wieder zu.
Johnny Depp als Vampir, der in den 70er Jahren wieder aufersteht und sich den in der Zeit üblichen Kuriositäten gegenübersteht.
Was mal mehr, mal weniger witzig ist.
Finde den Cast richtig gut, was vor allem an Bella Heathcote und Chloë Grace Moretz liegt.
Depp macht seine Sache aber auch ordentlich, Michelle ist immer noch eine ansehnliche Milf und Eva Green als Hexe passt einfach.
Gastauftritte von Alice Cooper und Sauron.

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ElMagico

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Bewertung6.5Ganz gut

Nun geht es endlich an Burtons filmisches Schaffen, welches ich noch nicht kenne. Aber gleich "Dark Shadows" weist die gleiche Problematik auf, an der auch schon seine Filme zuvor krankten. Der eine wichtige Schritt fehlt einfach. Auch "Dark Shadows" macht es einen eigentlich schwer ihn nicht zu mögen, erschafft sich Burton eine Ausgangslage, die eine große Erwartung und Vorfreude wecken. Doch an einem gewissen Punkt des Films schlägt er einen Weg ein, der einfach schon zu ausgetrampelt ist und bei dem man als Zuschauer kaum mehr gefordert ist. Er richtet ein Mahl an, welches auf den ersten Blick so opulent und fantastisch wirkt, auf das man sich einfach nur stürzen will, man aber nachdem man alles probiert hat merkt, dass es doch schmeckt wie am Tag zuvor.
Denn was das Äußere betrifft, da ist "Dark Shadows" wirklich herausragend. Zwar wird auch er von CGI-Bildern geprägt, doch merkt man das kaum, da sich diese hier mal wirklich harmonisch ins Gesamtbild fügen. Visuell schafft es Burton einen zu entführen und man ist nur allzu gerne bereit ihm zu folgen, den der Plot des Vampirs, den es in die 70er verschlägt, verspricht ja noch dazu einiges. Und es sollte wirklich ein ganz einfaches Ding für Burton sein, diese Geschichte zu erzählen. Er hat Raum für sein visuelles Gespür, hat eine Horde an außergewöhnlichen Figuren und hat durch Barnabas auch die Möglichkeit, sich einem seiner Lieblingsthemen, dem Außenseiter in der modernen Welt, zu widmen. Das will aber nur in der ersten Hälfte des Films funktionieren, in der sich Burton auf seine Figuren bzw. seine Story konzentriert und sich dabei halbwegs Zeit nimmt. Doch scheint er damit nur das nötigste erzählen zu wollen, um ab hier auf ein Spektakel hinzuarbeiten. Sinnlos wird in der zweiten Hälfte jede Möglichkeit genutzt Schauwerte zu erzeugen, während sich die Geschichte im Standby-Modus befindet. Dass das beeindruckt, will ich auch gar nicht bestreiten, aber es lässt einen auch relativ kalt. Denn so toll der finale Showdown dann auch ist, so ist er auch etwas, das man von Burton nicht will und nicht erwartet: Ein Kampf zwischen Freaks, die einem zu fremd sind, als das man da irgendwie Herzblut reinstecken würde. Diese letzten 10 Minuten machen vielen anderen Filmen vor, wie man es richtig macht, wie ein imposantes Finale aussieht....nur, dies hier ist der komplett falsche Film dafür. Schon vorher stockte Burton dabei, uns diese Kreaturen als Menschen näherzubringen, während dieses Endes jedoch, macht er sie selbst wieder gänzlich zu unmenschlichen Monstern.
Wie gesagt, man tut sich trotzdem schwer "Dark Shadows" nicht zu mögen und ich könnte jetzt auch wieder etwas davon schreiben, dass Burton hiermit im Blockbuster-Bereich immernoch einen der oberen Plätze einnimmt....aber irgendwie hatte ich diesen Eindruck bei seinen letzten Filmen zu oft. Burton stagniert, vielleicht im oberen Mittelfeld, aber er steht still. Diese Unentschlossenheit zwischen Markt und eigenen Anspruch entschuldigt man einmal gern, vielleicht auch zweimal...doch irgendwann muss dann auch wieder etwas kommen, bei den man sagt: Ja, das ist es! Das ist toll!

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LokisSon

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Schön gesagt!


ElMagico

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Merci :)



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