Die wilden Engel

The Wild Angels (1966), US
Laufzeit 86 Minuten, FSK 0, Road Movie, Drama, Actionfilm, Kinostart 20.07.1966

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von Roger Corman, mit Peter Fonda und Nancy Sinatra

Die Handlung dreht sich um eine Motorradgang, die in ihrem Heimatort für Angst und Schrecken sorgt. Als der Anführer “Heavenly Blues” zusammen mit seinem besten Freund “Loser” dessen gestohlenes Motorrad wiederbeschaffen will, wird dieser schwer verletzt und landet im Krankenhaus. Von hier wollen die Rocker ihn befreien, was allerdings dazu führt, daß der Verletzte durch eine Unvorsichtigkeit verstirbt.


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Kritiken (1) — Film: Die wilden Engel

alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...

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8.0Ausgezeichnet

Es ist sonderbar, dass drei Jahre vor Dennis Hoppers psychedelischem Traum von der Freiheit auf dem Rücken einer Harley, drei Jahre vor "Easy Rider" also, dieses nihilistische, schmutzige Werk von der dauerproduktiven Cormanschen Filmfabrik ausgestoßen wird - und die Luft aus eben diesem Traum lässt. Denn nicht enthemmte Rednecks vereiteln die Selbstverwirklichung der Biker, auch nicht die auf Einhaltung der Verkehrsregeln und Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung bedachte Staatsgewalt verhindert die Entfaltung. Es ist vielmehr die Einfallslosigkeit der Kradfahrer selbst, die sie, im ewigen Rebellen-Gestus gefangen, die Straßen auf- und abknattern lässt. Saufen, Sex, Prügeln - so lautet der schlichte Dreiklang, der idealen Zeitvertreib ergibt. Nichts anderes weiß die Gang mit sich anzufangen.

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Kommentare (6) — Film: Die wilden Engel

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derblonde

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Bewertung7.0Sehenswert

Siehe da, Roger Corman dreht auch gute Filme. Das Lebensgefühl der 60er Jahre wird hier gut eingefangen. Ein gelungener Bikerfilm, der sich hinter Easy Rider nicht zu verstecken braucht.

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Spielberg_Fan

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Bewertung7.0Sehenswert

Corman's „The Wild Angels“ war schon ein Ruf nach Freiheit, bevor überhaupt „Easy Rider“ über die Leinwände bretterte. Den Kultstatus von „Easy Rider“ mag Roger Corman's Regiearbeit zwar nicht besitzen, aber es ist mit Sicherheit ein Film, der das Lebensgefühl der damaligen Zeit relativ gut einfängt. Gut besetzt mit Peter Fonda und Nancy Sinatra, aber nicht herausragend gespielt zeigt der Streifen den Zeitvertreib der wilden Engel bis einer von ihnen der Staatsmacht zum Opfer fällt. Danach steuert die Bande nur noch auf das Sinnlose zu. Hier wird dem Zuschauer recht gut vorgehalten, wie diese Rockerbande eigentlich doch ziellos in der Gegend herumfährt. Und genau hier schlägt der sehenswerter Punkt des Films ein. Die Aussage ist praktisch nichts anderes, als dass diese Motorradgang selber gar nicht weiß, was sie da überhaupt tut oder für welchen Zweck.

Corman gelang also doch mit „The Wild Angels“ ein recht ansehnliches Stück Roadmovie der Exploitation-Ära.

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Schlegel

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Bewertung7.0Sehenswert

They live for the joys of hell! Nihilistische Welthaltung mit Sex, Drugs and Rock and Roll als unverhohlenes Attraktionskino. Eine Story ist naturgemäß kaum vorhanden, das Feigenblatt "Aufklärung", häufiges Utensil der 60er-Exploitation, bleibt aber auch im Staub liegen. "Wild Angels" wirkt jünger als er eigentlich ist, besonders nach einem Blick in die Credits: Peter Fonda, Bruce Dern, Dick Miller, Peter Bogdanovich als Regieassi, der grosse Monte Hellman an der Moviola und Roger Corman als Keimzelle des New Hollywood; was hat man dem Mann nicht alles zu verdanken.

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Bonsta

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Bewertung5.0Geht so

Was bekommt man hier zu sehen? Eine Bande von Pennern, ohne Ziele und ohne Lebensinhalt. Der Begriff Freiheit wird hier bis ins Absurde geführt, so sehr dass es dem Kopf der Bande nicht gefällt, bei Vergewaltigung und Koksen hört bei ihm der Spass auf. Das setzt er dann notfalls auch mit Gewalt durch. Aus heutiger Sicht doch ziehmlich einfältig die Botschaft, mag sein dass es damals noch eine andere Relevanz hatte.

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Vincent_Vega

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Definitiv einer der besten Biker-/Rockerfilme. Das was Easy Rider mehr oder weniger für den Mainstream war, war dieser hier der König der B-Movie-Rocker-Filme von dem großartigen B-Movie-Regisseur Roger Corman.

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Blonder

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Peter Fonda spielt den Anführer einer Motorrad-Gang, dem jedes Mittel recht ist um ans Ziel zu kommen. Wer hier einen anspruchsvollen Film erwartet ist fehl am Platz, denn es wird fast nur geprügelt und gesoffen. Aber das interessante ist bei der Story ja, dass Blues (Fonda) eigentlich selbst nicht weiß was er will.
Für mich einer der besten Bikerfilme die es gibt.
Einfach Kult!

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