Die Reise des jungen Che
Diarios de motocicleta (2004), DE/GB/US Laufzeit 126 Minuten, FSK 6, Drama, Road Movie, Kinostart 28.10.2004
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22 Kommentare
Keine
von Walter Salles, mit Gael García Bernal und Rodrigo De la Serna
Ernesto Guevara de la Serna, Student der Medizin, und mit seinen 23 Jahren schon kurz vor dem Abscluß seines Studiums, will, bevor er ins Berufsleben eintritt, eine Reise mit seinem Freund Alberto Granado machen. Neun Monate soll die Reise dauern und sie von Argentinien quer über den Kontinent nach Venezuela führen. Ernestos Familie ist nicht gerade begeistert von der Idee, aber der junge Mann lässt sich von seinem Plan nicht abbringen. Also steigen Ernesto und Alberto auf ein altes, klappriges Motorrad, und machen sich mit wenig Gepäck und fast ohne Geld auf die Reise. Ihre erste Etappe führt sie zu Ernestos Freundin Chichina Ferreira, die bei ihrer Familie außerhalb der Stadt lebt, und von der er sich natürlich vor einer solch langen Reise verabschieden muß. Am nächsten Tag geht die Reise dann so richtig los. Einen genauen Tagesplan haben sie nicht aufgestellt. Das ist bei der alten Norton 500 auch nur schwer möglich, denn es ist unwahrscheinlich, daß sie sie die gesamten 8000 Meilen begleiten wird. Die beiden leben von Tag zu Tag, wissen nicht, wo sie die kommende Nacht verbringen werden, und genießen die Schönheit der Landschaft. Ihr Ziel Venezuela ist noch viele Tage und Meilen von ihnen entfernt, und auf der weiten Strecke werden sie noch einiges erleben, was sie für den Rest ihres Lebens prägen wird.
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Cast & Crew
- Genre
- Biopic, Coming of Age-Film, Motorradfilm, Politdrama, Drama
- Zeit
- 1950er Jahre
- Ort
- Argentinien, Zentral- und Südamerika
- Handlung
- Argentinier, Armut, Arzt, Beste Freunde, Che Guevara, Elend, Erwachsenwerden, Hilfsbereitschaft, Lepra, Mitgefühl, Mitleid, Motorrad, Reise, Sinn des Lebens, Suche
- Stimmung
- Berührend
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Kritiken (3) — Film: Die Reise des jungen Che
Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenWer war Che? Wie wurde er zu Che? Diese Fragen werden nicht wirklich beantwortet. Der Film gibt aber vor es zu tun. Ein paar Einstellungen in denen er Marx liest, gepaart mit vorherrschendem Elend. Simpelste Chemie, wie so ein Revoluzzer entsteht. Wenigstens hat man Südamerika in großen Bildern sehen können.
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenDer zweite Hauptdarsteller [neben Gael Gracia Bernal] ist der Kontinent selbst. Wie Salles in "Central Station" die Facetten Brasiliens gezeigt hat, so widmet er sich nun der Westhälfte Südamerikas, nimmt sich Zeit für Impressionen aus Argentinien, Chile, Peru, zeigt Berge, Wüste, Dschungel, die alte Inka-Stadt Maccu Piccu und als Kontrast den Moloch Lima. Es fällt nicht schwer, zu glauben, dass ein Reisender sich in diesen Kontinent verlieben kann, vielleicht gar den Wunsch verspürt, ihn den Menschen zurückzugeben.
Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenDie "Motorcycle Diaries" (so der Originaltitel) [sind] weniger zu einem Agitations- denn zu einem Road Movie geraten, ausgezeichnet gespielt, komisch und bewegend in genau richtigen Dosen. Indem Salles jedoch die einschneidenden Reiseerfahrungen mit einem gewissen Weichzeichner überzieht, macht er es uns auch schwerer, die Erweckung des sozialen Gewissens nachzuvollziehen.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (19) — Film: Die Reise des jungen Che
Leveler Tue, 12 Feb 2013 15:19:54 -0000
Kommentar löschenHab den Soundtrack während verschiedener Busfahrten durch Kolumbien gehört. Traumhaft!
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Kaiser1337 Thu, 29 Nov 2012 00:59:49 -0000
Kommentar löschenDer Film ist mir viel zu unemotional, zu wenig Che, zu wenig Dialog. Der Film besteht nur aus Bildern und Gesichtern, mit denen man kaum etwas anfangen kann. Mitfühlen bzw. Einfühlen fällt da schwer. Not, Elend und Ungerechtigkeit hört oder sieht man nur sehr beiläufig, die Che'schen Analysen zur Herrschaftskritik bleiben komplett aus. Ein Film über einen Ideologen ohne seine Ideologie genauer vorzustellen, ohne Hinzuziehen von Gedanken in seinen Tagebucheintragungen ist es für mich wenig bewegend und nicht authentisch.
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craax Mon, 19 Nov 2012 14:53:38 -0000
Kommentar löschenPoetisch. Elegisch. Verzaubernd.
Nicht oft werden Sie im Leben Gelegenheit haben, sich mitnehmen zu lassen auf solche Reise. Dieser Film ist ein Angebot: sich aus dem bequemen Film-Sessel zu erheben, und mitaufzubrechen auf eine Erkundungsfahrt.
Eins vorweg: dieser Film ist keine kommunistische Greuelpropaganda, kein lehrreicher Fingerzeig, keine emotionales Rettungsboot, kein Gemeinnützigkeitsunternehmen. Es ist die fast übliche Geschichte eines jungen, oder auch zweier junger Menschen, die zu einem fast üblichen Wagnis aufbrechen. Heutzutage. Fast üblich. Fast normal. Wo das Fast endet (oder beginnt),- beginnt (oder endet) der Film : umgekehrt eben. Ok? Üblicherweise kümmert sich der Film um die andere Seite – des realisierten Fast – als dieser hier. Sein Ausgangspunkt ist das fast Normale. Fast. Wie gesagt. Ach was. Würden Sie‘s doch selbst erfahren. Aber Sie lesen ja immer noch? na denn... Sie werden’s sehen ...
Wie berichtet man von etwas, das man gemeinhin nicht berichten,- nur erleben kann? – Erste Voraussetzung: man weiß, das es >auf einer wahren Begebenheit< beruht. Die trifft zu: Ernesto Guevara hat eine mehrmonatige wie die dargestellte Reise unternommen; er hat sogar darüber berichtet, was der Werkkunst zu ihrem Titel – wie üblich schlampig, unzureichend und lieblos zerquetschend eingedeutscht *– verholfen hat. Denn „The Motorcycle diaries“ – Die Motor(rad)reise-Tagebücher – heißen auch der autobiographische Versuch, den Erfahrungen, die ein junger Mensch, der auf einer weitgespannten, unorthodoxen, unerwarteten Lebensreise begriffen war, gemacht hatte,- wieder nahezurücken und auf der inneren Spur zu bleiben: ein Selbstvergewisserungszeugnis.
Begleiten kann im Aufbruch zu diesen möglichen Erinnerungen nur, wer im entscheidenden Punkt zu Einem bereit ist: den bequemen Sessel, auf dem er /oder sie Platz genommen hat, um sich mit Bildern und der Erzählung einer sogenannten ‚wahren‘ Geschichte beglücken zu lassen,- zu verlassen, und selbst die Mühe einer Fortbewegung auf sich zu nehmen; wer das ‚Daheim‘ für ein ‚Unterwegs‘ einzutauschen bereit ist. Das ist die Voraussetzung für diesen Film: wer daheimzubleiben gedenkt -, soll sich lieber Terminator Teil V herbeiwünschen; denn solcher Besucher kommt zu i h m, weil er an seinem bestem Stück, aus Eigenem, interessiert sei ; dies befindet sich rückwärts in seiner Hose, nah der Hinterbacke,- nein, nicht diese -. Es -.
Wer allerdings den Reiz d i e s e s Films entdecken will: muß s i c h auf die Reise zu ihm hinmachen. Nicht nur Ernesto, der noch nicht Che war, unternimmt diese Wanderung, die im Grunde eine Pilgerfahrt ist; der Zuschauer ist ebenso gefordert. 12.000 km auf einem Verkehrsmittel zurücklegen kann zur Not Jeder ; Jemand werden,- an den man sich erinnert,- dagegen nicht. Was macht einen Menschen zu Jemanden, dessen (gern & liebevoll?) gedacht wird? – außer, das man berühmt,- das heißt, automatisch begafft wird? Wie beginnt das Besondere in einem Menschen zu wirken und ihn herauszuheben,- von gewöhnlichen Anfängen, - aus der Gewöhnlichkeit heraus, zu einem am Ende durchaus Ungewöhnlichen hin? – Dieser Film versucht etwas sehr, sehr Schwieriges: das (noch) im Gewöhnlichen versteckte Ungewöhnliche zu entdecken,- und entdeckbar zu machen.
Viele, das zeigen die vernunftkontrollierten Erwartungsreaktionen von Zuschauern, unbemerken es. Ich denke, an dem Angebot von Salles liegt es nicht. Der Film ist wundervoll, eine außergewöhnliche, wahre, liebevolle, weit überdurchschnittlich geschickte, seltene Perle,- ein Höhepunkt der Verzauberungskunst, ein Medium für reife Bilderzählungs-Geschichtenerzählungs-Kunst. Die Geschichte, die erzählt wird, ist Geschichte. Eine erschütternde, eine ergreifende, eine herrliche Geschichte,- von einem ganz normalen ,- und dann doch nicht ganz normalen jungen Menschen : der nicht als Che geboren wurde,- sondern sich auf die Reise zu ihm hin aufmachte. Und dies tut diesem Film so gut: Menschen, die glauben, das jemand als Che oder John Lennon geboren wurde und werden wird (fertig vom Himmel gesprungen),- werden mit diesem Film nichts anfangen können; Leute, die glauben, das auch in einem Che oder John Lennon jemand steckt, der nicht er (der) ist, was er vorgibt zu sein, und niemals sein wird, - sondern immer nur dessen Rolle überzeugend wie keiner anderer es vermöchte mimt,- werden diesen Film nicht nur lieben,- sondern brauchen: um sich selbst nicht nur darzustellen, sondern helfen, zu werden, es zu sein: sie selbst, sich selbst -.
Wer das Wagnis unternimmt, auf der Reise zu sich selbst hin unterwegs zu sein,- und sich zu begeben,- wird etwas in diesem Film wiederfinden (können). Das ist selten, wahr. Für wen es wahr ist: was wird er finden,- dort?
Wundervolle Musik, die mit Filmmusik (ein besonderes Merkmal für unwahrhaftigen, klebrigen, bombastischen, unbeholfenen Anfängermüll normalerweise) (jüngst sah ich Illuminati, Prototyp eines schwülstigen diesbezüglichen Infernos wie ein tonkünstlerisches Guernica) nichts zu schaffen hat: ist nur echte Musik, weiter nichts, ergreifend für sich wirkend und geltend eigenständig schön. Er wird sehen: Bilder von Menschen,- und da es merkwürdigerweise so zu sein scheint, das die wahren Linien eines Gesichts durch Schwarz-Weißmalerei bedeutend mehr herausgemeißelt werden als mittels der Gestaltung durch Farbe,- bekommt man, im Abspann des Films geradezu kunstvoll porträtiert, eine ganze Reihe von einmaligen, unverwechselbaren Antlitzvariantionen der menschlichen Möglichkeit präsentiert: einer unendlichen Geschichte,- jede.
Er bekommt präsentiert: Bilder von Wohnstätten, Ansiedlungen gar, von Landschaften. Vom Andenhochland. Von Schotterpisten. Von Provinzen und ihren Bewohnern. Von dem ungeheurlichen Blitzeinschlag Macchu Pichus zwischen zerklüftet schweigsame Gipfel. Von den glattlinierten Quaderblöcken der fugenlosen, nahtlosen Bauweise der unglaubhafter Erbauer,- fremdlich beeindruckend wie der Zeugnisrest einer gestrandeten Raumschiffzivilisation. Einer Leprakolonie ; einer Beschwerlichkeit des Atmenholens. Einer weglosen Weite. Einer unmöglichen Flußdurchquerung. Einer mühsamen Operationsvorbereitung. Eines zehrenden Abschieds. Eines Loslassens, wo man hätte bleiben können; einem mit Grund schwerem Herzen. Einem Aufbruch. Einer Reise. Einem besiedelten Land. Einem Kontinent. Einem ungeheurem Planeten. Einem Kroppzeug, einem dünnen krabbeligen Bewuchs, das ihn bevölkert. Einer Zuneigung,- einer Hinneigung zum Menschen,- von einer verlorenen, die Zeit durchschiffenden Seele zur anderen. Von dem Wunder des Glaubens: den breitfließenden Ozean der Trennung zwischen ihnen zu durchschwimmen,- zu durchqueren,- einen Haarspalt nur vom Absaufen entfernt. Einem Arzt. Einer Kugel entgegen,- die sich der Hoffnung entgegenstellen will. Einer tragischen Möglichkeit. Einem Schimmer am, oder sogar hinter, dem Horizont : einer unvollkommene Menschen beherbergenden,- durch diese miteinander geteilten Welt. Einer bloßen Unmöglichkeit? -
Wie fade es ist: zu sagen: unmöglicher Traum. Ein wie unbescheidenes, selbstverliebtes Scheitern. Immer wieder wird es Menschen geben, die den trennenden Fluß, zwischen >Gesunden< und >Kranken<,- zum Miteinander,- zu durchschwimmen suchen. Niemand wird es glauben, wollen, wenn sie ins feindliche Element steigen, das es gelingen könnte; immer wird es selbstverständlich scheinen, das sie es schaffen m u ß t e n ,- w e n n sie am anderen Ufer anlangten,- weil sie von Anfang an „der oder diejenige“ waren. Sie waren es n i c h t , sind es n i e ; sie sind nur Leute, die die geschiedenen Ufer nicht akzeptieren, und wissen, das es nur eins gibt, was das Leben lohnt: es zu wagen,- um zu verbinden.
Das ist die wundervolle Schlüsselszene des wunderbar poetischen Films,- der auf ungewöhnlich bescheidene Weise glaubhaft ist: in exakt stimmigen Fünfziger-Jahre-Bildern,- von Automobilen,- Steinpisten, Anden- und Puszta-Bildern und Menschen, Pferden, und verblüfft und wahnsinnig dreinschauenden Kühen : wer zum Teufel sind Sie? Mögen Sie lieber auf Schwimmversuche schimpfen,- und auf Ungenügen herumreiten? Beherbergen Sie lieber Gäste, oder versuchen Sie, als Gast, bei anderen, Unterkommen zu finden, um nur unterwegs, zu anderen zu sein,- die sonst nie voneinander erfahren? – Die meisten Menschen erwarten Gäste, still unbeweglich zu Hause, vor gemachten Betten und bereiteten Zimmern; nur: langt nie jemand an. Woran es liegt?
Es gibt kaum welche, die sich aufmachen; andere zu (be)suchen,- selbst wenn dann nur die Möglichkeit besteht, heute deren Gast, eine unwirtliche Rolle,- zu sein.
Denn ein Jeder ist lieber selber Gastgeber, als Gast,- Bewirter, denn Empfänger,- von allzuschnell: nur Almosen, in einer aus den Fugen geratenen Welt, die das Reisen nicht mehr kennt, wo das Bleiben so bequem und auskömmlich komfortabel (gemacht) geworden ist. Es ist eine große Gabe: der Großmut, der Mut, sich zu Gast zu begeben: damit nur irgendjemand, irgendjemandem noch begegne. Und sei es nur in dessen Heimigkeit, in von der Geschichte verteilten und zugewiesenen Rollen. Dieser Film zeigt denn auch den Besuch verschiedener menschlicher Behausungen, glaubhaft: vom Palast, bis zur holzgenagelten Hütte, am Krankenbett der Sterbenden. Dieser Film weist die trennende Zuweisung der Geschichte zurück: im Mut, sich in die Rolle des Wanderers zwischen den Welten freiwillig zu begeben ; denn Ernesto, und sein Freund, hätten ebenfalls bleiben und ein Zuhause finden können, wo sie waren ; niemand hat den Aufbruch, als aus ihnen heraus,- erzwungen. Aber es ist so:
Ein paar Menschen machen sich auf, den anderen zu suchen, am ungewöhnlichsten Ort. Und sei es dazu nötig, den Menschen zu entdecken,- einen ganzen Kontinent zu durchqueren. Und möglicherweise, wenn sie wahren Mut „beweisen“,- nein, „in sich“ entdecken -,- wer weiß, woher er kommt, und wie er sie findet oder sie ihn oder woher auch immer -,- auf jeden Fall: da ist er,- wenn, möglicherweise, er erscheint: finden sie ihn, oder werden gefunden,- und dann ist es so: die Erinnerung bewahrt sie: die denkwürdige Begebenheit,- die so schnell nicht mehr vergessen ist. Wundervolle Bilder: entdecken Sie sie. Hören Sie hin. Sehen Sie sie. In diesem Film. Der sich lohnt. Denn es ist ein wunderbarer Film, wie Sie ihn nur selten zu sehen bekommen werden. Ein Film, der das Fiktionale sein läßt: um, irgendwie, zu versuchen, eine wahre Geschichte, eine Wahrheit zu erzählen: einen Weg zur Empfindung zu liefern und zu eröffnen.
Große Worte, wie immer? Es kommt darauf an, auf Eines:
Ob Sie hockenbleiben. Oder nicht.
Im anderen Fall gäbe es in diesem Film so etwas wie eine Belohnung. Für Sie.
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TheBruceWayne Tue, 05 Mar 2013 19:15:57 -0000
Antwort löschenGroßartiger Kommentar.Habe den Film noch nicht gesehen vor allem weil ich befürchtete, dass er auf irgend eine Weise gefärbt sein wird.Aber eigentlich eine komische Annahme ,da wie du sagst Ernesto noch ernesto war.Dein Kommentar lässt mich Südamerika geradezu einatmen.Ist jetzt nach langer Zeit endlich vorgemerkt.Vllt eine Art "Into the Wild" nur noch mit gutem ausgang.
craax Tue, 05 Mar 2013 22:17:15 -0000
Antwort löschenlieber Bruce_, kannst zu dir nehmen ohne Bedenken. Che hat Konjunktur, Ernesto nicht. Über diesem Ernesto wirst du Che vergessen, und den Menschen versteckt entdecken, der er nicht auf wallpapers und graffittisprayschablonen war - eventuell. Auf jeden Fall ist Ernesto viel interessanter als Che (meine Meinungs-sache). Wie gesagt, ich glaube er wird dir zu Recht gefallen, denn er ist ein sehr menschlicher und großartiges Stück Film. Mit großem Atem/ unspektakulär.
Und das mit Into the Wild stimmt! Am Ende dessen, was ich dazu geschrieben hatte, steht ja die Spekulation, was aus den Chris-sen dieser Welt wird, wenn sie (der Film schneidet das dekorativ ab), "zurückkehren" (wie's eigentlich gemeint ist, denn "niemand ist eine Insel"). Genau: hier kehrt Chris zurück,- also "happy end"? - mit bekanntem Ausgang. Nun ja- nicht das ich mich freue, wie's ganz schließlich kam, aber der Tod liegt nicht in unserer Hand - das Leben schon. Und dieser Film: geht nur d a rum. Und ist wunderschön. Eine Perle erwartet dich! Ich hoffe, es gelingt dir zu genießen und wünsche dir volle Empfänglichkeit dabei! :))
Chewbacca Thu, 26 Apr 2012 14:06:13 -0000
Kommentar löschenIn den 50er Jahren starten die Freunde Ernesto Guevara de la Serna und Alberto Granado eine Motorrad-Tour quer durch den südamerikanischen Kontinent und erleben nicht nur aufgrund des Alters ihrer Maschine einige Abenteuer. Wenn man davon absieht, dass ein tieferer Sinn hinter diesem Film steckt, dann kann man ihn als gelungen bezeichnen, denn er zeigt wunderschöne Landschaften und ist ein wirkliches Porträt Lateinamerikas mit den guten sowie bösen Fassetten.
Überlegt man nun, dass Gael García Bernal den jungen Che Guevara spielt, fragt man sich schon, was die große Botschaft hinter allem sein soll. Natürlich werden die Missstände seines Volkes aufgezeigt, doch warum er zum großen Freiheitskämpfer wurde bleibt ungeklärt und bleibt verschlossen. Vielleicht sollte aber auch nur ein gewisser Einblick in das Leben dieses großen Mannes gegeben werden, der ohne Wertung erfolgt.
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A-Wax Tue, 27 Dec 2011 19:30:07 -0000
Kommentar löschenNett anzusehendes Roadmovie das viele schöne Momente hat, aber den Schritt zum ganz großen Film ein wenig verpasst.
Einerseits ist es positiv das Che nicht als der "Mythos" dargestellt wird, sondern als junger Mann der die Welt entdecken will. Im Verlauf des Films wird angedeutet und versucht glaubhaft rüberzubringen wie sehr ihn diese Reise verändert hat und er u. a. auch durch die Erfahrungen dieser Reise zu dem Revolutionär wurde wie ihn soviele heute kennen.
Und genau hier fängt das Problem dieses Films für mich an. Diese Wandlung vom reiselustigen, jungen Arzt zu den Anfängen des sozialistischen Revolutionärs kommen zum einen nicht wirklich rüber und zudem "fühlt" man es nicht richtig. Überhaupt die ganze Che-Figur in diesem Film "toucht" mich nicht richtig.
Der Film ist ein gutes, nettes Roadmovie mit schönen Naturaufnahmen des südamerikanischen Kontinents, aber leider keine "Reise" zu den Anfängen von Che Guevara.
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Mehmet Kaya Sun, 27 Mar 2011 17:30:29 -0000
Kommentar löschenEin Wahnsinn ,aber ein bisschen zu viele Lügen
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KASAKA Sun, 27 Mar 2011 18:42:17 -0000
Antwort löschenWieso zuviele Lügen? Ich hab das Buch dazu gelesen und das war meiner Meinung nach wirklich gut recherchiet.Aber wenn du andere Infos hast würde ich diese gerne hören (bzw. lesen) .
lil.weeze Tue, 11 Jan 2011 20:50:10 -0000
Kommentar löschenPro:
wunderschöne Landschaftsaufnahmen des Südamerikanischen Kontinents begleitet vom tollen Soundtrack von Gustavo Santaolallas
Contra:
eine belanglose und teilweise auch langweilige Story, die zwar niemandem weh tut, den jungen Ché allerdings übermäßig glorifiziert (der Film könnte stellenweise glatt als als Imagefilm durchgehen), was mich am manchen Stellen wirklich gestört hat.
Zusammengefasst ergibt das einen Film knapp unter Durchschnitt.
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felk Sat, 09 Oct 2010 17:22:03 -0000
Kommentar löschenO-Titel: Diarios de motocicleta
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Padder Sat, 09 Oct 2010 09:13:57 -0000
Kommentar löschenDie Reise des jungen Che ist ein gut gespieltes Road Movie. Der Zuschauer bekommt beeindruckende Landschaftsbilder zu sehen, verpackt in einer gutes Story. Diese handelt von zwei Freunden, die vorm Ende ihres Studiums nochmal auf große (Bildungs)-Reise durch Südamerika gehen. Einer der beiden Freunde ist der Medizinstudent Ernesto Guevara, der diese Reise, durch Tagebücher und Briefe an seine Mutter in Argentinien, umfassend Dokumentiert. Ziel der Reise ist eine Lebraklinik im Norden des wunderschönen Kontinents, in der die beiden Erfahrungen sammeln wollen. Auf dem Weg dorthin erkennt besonders Ernesto Guevara die wirtschaftliche Ungleichheit und soziale Ungerechtigkeit in Latein- und Mittelamerika.
Der Film behandelt ausschließlich die erste große Reise von Ernesto Guevara, die sicherlich ein Grundstein für seinen späteren politischen Werdegang war. Es gibt einen Einblick in die Seele und das Leben von einer der einflussreichsten Personen des letzten Jahrhunderts, laut Time Magazin. Wie aus Ernesto Guevara Comandante Che Guevara wurde ist nicht Thema dieses Films. Da empfehle ich den Zweiteiler "Che" mit Benicio del Toro.
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peter pan 09 Thu, 10 Dec 2009 08:38:29 -0000
Kommentar löschenToller Film der das Leben von Che gut ins Szene setzt.
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keddschabb Thu, 30 Jul 2009 15:58:52 -0000
Kommentar löschenHallo, liebe Arzttöchter! Meine 500. Bewertung feiere ich mit diesem Film. Noch einen schönen Tag und weiterhin viel Spaß im Studi-VZ!
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Chrisetoph Thu, 30 Jul 2009 16:08:36 -0000
Antwort löschenHä?
keddschabb Fri, 07 Aug 2009 14:34:52 -0000
Antwort löschenDas bezog sich darauf, dass ich wohl niemals so sehr von der Figur des Che Guevara fasziniert sein werde wie jene Töchter (und Söhne) aus behütetem Hause, die ihr Verlangen nach Rebellion und gesellschaftlicher Veränderung durch ein paar Backpacker-Erfahrungen zwischen Abitur und Zwischenprüfung befriedigen können.
Deep Ford Mon, 21 Sep 2009 07:26:44 -0000
Antwort löschenHehe, das passt!^^
Tyler Sat, 17 Oct 2009 20:36:30 -0000
Antwort löschenHabe schon lang nicht mehr so gelacht^^
jurihu Sat, 14 Nov 2009 01:16:46 -0000
Antwort löschenXD geil!!!
Kris Sat, 14 Nov 2009 08:24:07 -0000
Antwort löschen@keddschabb: und mit coolen T-Shirts und Aufklebern.
stalker Sat, 14 Nov 2009 16:24:31 -0000
Antwort löschenChe, allein der Name, hihi
nurleben Sun, 15 Nov 2009 02:04:06 -0000
Antwort löschenLOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOL!
Kris, du hast die Buttons vergessen. Und die Aufnäher :D :D :D.
pellekraut007 Thu, 19 Nov 2009 20:00:21 -0000
Antwort löschenUnd: reißt die Plakate von euren Wänden und euch die BH's vom Leib! Mein lieber Keddschabb, diese superkurze 500ste Kritik war super...knackig!!! Gruhuhuhuhunz! xD xD xD
Alle 11 Antworten zeigen
jannis Wed, 25 Nov 2009 17:16:58 -0000
Antwort löschenselbst ich als arztgattin kann darueber lachen!
jannis Wed, 25 Nov 2009 17:20:19 -0000
Antwort löschengroßartig
freakfried Fri, 10 Jul 2009 09:38:09 -0000
Kommentar löschender film schafft es mit seinen wundervollen aufnahmen, nicht nur dem jungen ernesto guevara, sondern auf dem zuschauer einen tiefen einblick in das damalige lateinamerika zu geben. die schauspieler überzeugen alle und obwohl nur eine aneinanderreihung von reiseetappen geschildert wird, bleibt der film überraschend frisch und wird nicht langweilig.
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BananenJoe Tue, 26 May 2009 15:52:42 -0000
Kommentar löschenSchöner Roadmovie über den revolutionären Che Guevara. Für mich bisher der beste Film der sich mit Che befasst hat. Vorallem die landschaftlichen Aufnahmen und die Darstellung Che's konnten mich überzeugen.
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alexissorbas Thu, 12 Feb 2009 11:35:51 -0000
Kommentar löschenEin sehr authentischer Film über die REise des jungen Ernesto Guevara.
Mit einem überragenden Gael Garcia Bernal. Bei diesem Film packt einem das Fernweh...
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JimiHendrix Sun, 23 Nov 2008 20:03:34 -0000
Kommentar löschenEin überaus melancholisches Roadmovie, das untermalt ist mit tollen Landschaftsbildern und ruhigen Klängen. Gael García Bernal und Rodrigo De la Serna spilen sehr solide aber mehr war auch nicht von nöten, bei diesem Film. Man versteht durch den Film besser, die politische Motivation von Che Guevara, weil er auf dieser Reise sehr viel Leid und Ungerechtigkeit in seinem Amerika sieht. Manchmal wirken die Skenen allerdings etwas zu kitschig und überspitzt. Oscar für die beste Filmmusik?...joa ist relativ verdient.
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Trevedas Sat, 29 Mar 2008 14:18:02 -0000
Kommentar löschenWunderschöner Film mit unglaublich tollen Bildern. Leider geht Guevara selbst manchmal darin unter und seinen Wandel zu Che lässt sich nicht ganz nachvollziehen, auch wenn hier und da mal kleine Andeutungen gemacht werden. Da hätte der Film ruhig konsequenter sein sollen. Dennoch ein großartiges Road-Movie - bewegend, dramatisch aber auch witzig und charmant.
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alter.native Fri, 01 Feb 2008 11:40:48 -0000
Kommentar löschenEigentlich wollte ich auch VOR diesem Film schon durch Südamerika fahren! Aber irgendwie scheint's mir um was andres zu gehen und das kam dann doch nicht so richtig rüber. Brauchte der gute Che nur ein paar Leprakranke sehen, um vom Sohn aus gutem Hause zum Revolutionär zu werden? Mir war die Geschichte einfach zu dünn, um die ganz offensichtlich auf dieser Reise entstanden Beweggründe für seinen späteren Lebensweg darzustellen.
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R.A.Madison Fri, 30 Nov 2007 22:20:44 -0000
Kommentar löschenWas dieses Roadmovie bemerkenswert macht ist die Tatsache das kein Rot-Shirt-Charme mit Konterfei vermittelt wird. Eine einfache und gerade deshalb funktionierende Darstellung eines Kontinents. Toller Film, tolle Schauspieler. Hierbei eine Empfehlung an weitere Filme mit Bernal.
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Jonni Wed, 25 Apr 2007 10:31:47 -0000
Kommentar löschenNach diesem Film will man ganz schnell einen Motorrad Führerschein und 3 Monate durch Südamerika reisen.
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