Die Reise des jungen Che
The Motorcycle Diaries (2004), DE/GB/US Laufzeit 126 Minuten, FSK 6, Drama, Road Movie, Kinostart 28.10.2004
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19 Kommentare
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von Walter Salles, mit Gael García Bernal und Rodrigo De la Serna
Im Jahr 1952, noch als Studenten, unternehmen Che Guevara (Gaël García Bernal) und Alberto Granado (Rodrigo De la Sernca) eine neunmonatige Reise durch halb Lateinamerika: Zuerst auf einem alten Norton-500 Motorrad, dann, als dieses seinen Geist aufgibt, zu Fuß, per Amazonas-Dampfer und auf den Ladeflächen unzähliger klappriger Lastwagen. Aus den unbesorgten Jünglingen, die sorglos in den Tag hineinleben und mit fantasievollen Abenteuergeschichten die lokalen Dorfschönheiten bezirzen, werden im Laufe der Reise nachdenkliche Männer, die am eigenen Leib die wahren Tragödien Lateinamerikas erfahren. Eine endlose Geschichte von Armut und Reichtum, Stolz und Tradition, Temperament und Lebensfreude, Unterdrückung und Ungerechtigkeit.
Cast & Crew
-
Walter Salles
-
Gael García Bernal
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ernesto Guevara de la Serna
-
Rodrigo De la Serna
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alberto Granado
-
Mía Maestro
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Chichina Ferreyra
-
Ulises Dumont
-
Mercedes Morán
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Celia de la Serna
Regie
Schauspieler
-
Jose Rivera
- Genre
- Politdrama, Motorradfilm, Coming of Age-Film, Biopic
- Zeit
- 1950er Jahre
- Ort
- Argentinien, Zentral- und Südamerika
- Handlung
- Argentinier, Armut, Arzt, Beste Freunde, Che Guevara, Elend, Erwachsenwerden, Hilfsbereitschaft, Lepra, Mitgefühl, Mitleid, Motorrad, Reise, Sinn des Lebens, Suche
- Stimmung
- Berührend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Die Reise des jungen Che
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Kritiken (2) — Film: Die Reise des jungen Che
Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenDer zweite Hauptdarsteller [neben Gael Gracia Bernal] ist der Kontinent selbst. Wie Salles in "Central Station" die Facetten Brasiliens gezeigt hat, so widmet er sich nun der Westhälfte Südamerikas, nimmt sich Zeit für Impressionen aus Argentinien, Chile, Peru, zeigt Berge, Wüste, Dschungel, die alte Inka-Stadt Maccu Piccu und als Kontrast den Moloch Lima. Es fällt nicht schwer, zu glauben, dass ein Reisender sich in diesen Kontinent verlieben kann, vielleicht gar den Wunsch verspürt, ihn den Menschen zurückzugeben.
Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenDie "Motorcycle Diaries" (so der Originaltitel) [sind] weniger zu einem Agitations- denn zu einem Road Movie geraten, ausgezeichnet gespielt, komisch und bewegend in genau richtigen Dosen. Indem Salles jedoch die einschneidenden Reiseerfahrungen mit einem gewissen Weichzeichner überzieht, macht er es uns auch schwerer, die Erweckung des sozialen Gewissens nachzuvollziehen.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (17) — Film: Die Reise des jungen Che
Kommentar schreibenA-Wax 2011/12/27 20:30:07
Kommentar löschenNett anzusehendes Roadmovie das viele schöne Momente hat, aber den Schritt zum ganz großen Film ein wenig verpasst.
Einerseits ist es positiv das Che nicht als der "Mythos" dargestellt wird, sondern als junger Mann der die Welt entdecken will. Im Verlauf des Films wird angedeutet und versucht glaubhaft rüberzubringen wie sehr ihn diese Reise verändert hat und er u. a. auch durch die Erfahrungen dieser Reise zu dem Revolutionär wurde wie ihn soviele heute kennen.
Und genau hier fängt das Problem dieses Films für mich an. Diese Wandlung vom reiselustigen, jungen Arzt zu den Anfängen des sozialistischen Revolutionärs kommen zum einen nicht wirklich rüber und zudem "fühlt" man es nicht richtig. Überhaupt die ganze Che-Figur in diesem Film "toucht" mich nicht richtig.
Der Film ist ein gutes, nettes Roadmovie mit schönen Naturaufnahmen des südamerikanischen Kontinents, aber leider keine "Reise" zu den Anfängen von Che Guevara.
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Mehmet Kaya 2011/03/27 19:30:29
Kommentar löschenEin Wahnsinn ,aber ein bisschen zu viele Lügen
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KASAKA 2011/03/27 20:42:17
Antwort löschenWieso zuviele Lügen? Ich hab das Buch dazu gelesen und das war meiner Meinung nach wirklich gut recherchiet.Aber wenn du andere Infos hast würde ich diese gerne hören (bzw. lesen) .
Kreischling 2011/01/20 00:43:14
Kommentar löschenMan könnte dem Film gewiss nachsagen, dass er "weichgezeichnet" ist, oder das er Che gelorifiziert. Aber: Zeigt der Film nicht gerade den Wegfall der Weichzeichnung, sozusagen das Erwachen eines Menschen aus seinem behüteten Schlaf? Ich finde schon, denn schließlich wird niemand ohne Grund zum Revoluzer.
Zum anderen Punkt ist es schwierig ohne handfestes Hintergrundwissen etwas zu sagen, denn genau so wie Che im Film verherrlicht wird, kann er ja durchaus gewesen sein - zumal die Dinge, die er tut nicht übertrieben unnatürlich sind.
Ich kannte Che bis jetzt nur von T-Shirts und bemalten Wänden. Dieser Film regt jedoch auf eine subtile Art an sich mit dieser historischen Gestalt näher zu beschäftigen, ja überhaupt mit dem ganzen Kontinent.
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lil.weeze 2011/01/11 21:50:10
Kommentar löschenPro:
wunderschöne Landschaftsaufnahmen des Südamerikanischen Kontinents begleitet vom tollen Soundtrack von Gustavo Santaolallas
Contra:
eine belanglose und teilweise auch langweilige Story, die zwar niemandem weh tut, den jungen Ché allerdings übermäßig glorifiziert (der Film könnte stellenweise glatt als als Imagefilm durchgehen), was mich am manchen Stellen wirklich gestört hat.
Zusammengefasst ergibt das einen Film knapp unter Durchschnitt.
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felk 2010/10/09 19:22:03
Kommentar löschenO-Titel: Diarios de motocicleta
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Padder 2010/10/09 11:13:57
Kommentar löschenDie Reise des jungen Che ist ein gut gespieltes Road Movie. Der Zuschauer bekommt beeindruckende Landschaftsbilder zu sehen, verpackt in einer gutes Story. Diese handelt von zwei Freunden, die vorm Ende ihres Studiums nochmal auf große (Bildungs)-Reise durch Südamerika gehen. Einer der beiden Freunde ist der Medizinstudent Ernesto Guevara, der diese Reise, durch Tagebücher und Briefe an seine Mutter in Argentinien, umfassend Dokumentiert. Ziel der Reise ist eine Lebraklinik im Norden des wunderschönen Kontinents, in der die beiden Erfahrungen sammeln wollen. Auf dem Weg dorthin erkennt besonders Ernesto Guevara die wirtschaftliche Ungleichheit und soziale Ungerechtigkeit in Latein- und Mittelamerika.
Der Film behandelt ausschließlich die erste große Reise von Ernesto Guevara, die sicherlich ein Grundstein für seinen späteren politischen Werdegang war. Es gibt einen Einblick in die Seele und das Leben von einer der einflussreichsten Personen des letzten Jahrhunderts, laut Time Magazin. Wie aus Ernesto Guevara Comandante Che Guevara wurde ist nicht Thema dieses Films. Da empfehle ich den Zweiteiler "Che" mit Benicio del Toro.
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peter pan 09 2009/12/10 09:38:29
Kommentar löschenToller Film der das Leben von Che gut ins Szene setzt.
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keddschabb 2009/07/30 17:58:52
Kommentar löschenHallo, liebe Arzttöchter! Meine 500. Bewertung feiere ich mit diesem Film. Noch einen schönen Tag und weiterhin viel Spaß im Studi-VZ!
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 12 Antworten
Chrisetoph 2009/07/30 18:08:36
Antwort löschenHä?
alanger 2009/07/30 18:26:25
Antwort löschenvenceremos comandante keddschabb
keddschabb 2009/08/07 16:34:52
Antwort löschenDas bezog sich darauf, dass ich wohl niemals so sehr von der Figur des Che Guevara fasziniert sein werde wie jene Töchter (und Söhne) aus behütetem Hause, die ihr Verlangen nach Rebellion und gesellschaftlicher Veränderung durch ein paar Backpacker-Erfahrungen zwischen Abitur und Zwischenprüfung befriedigen können.
Deep Ford 2009/09/21 09:26:44
Antwort löschenHehe, das passt!^^
Tyler 2009/10/17 22:36:30
Antwort löschenHabe schon lang nicht mehr so gelacht^^
jurihu 2009/11/14 02:16:46
Antwort löschenXD geil!!!
Kris 2009/11/14 09:24:07
Antwort löschen@keddschabb: und mit coolen T-Shirts und Aufklebern.
stalker 2009/11/14 17:24:31
Antwort löschenChe, allein der Name, hihi
nurleben 2009/11/15 03:04:06
Antwort löschenLOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOL!
Kris, du hast die Buttons vergessen. Und die Aufnäher :D :D :D.
pellekraut007 2009/11/19 21:00:21
Antwort löschenUnd: reißt die Plakate von euren Wänden und euch die BH's vom Leib! Mein lieber Keddschabb, diese superkurze 500ste Kritik war super...knackig!!! Gruhuhuhuhunz! xD xD xD
Alle 12 Antworten zeigen
jannis 2009/11/25 18:16:58
Antwort löschenselbst ich als arztgattin kann darueber lachen!
jannis 2009/11/25 18:20:19
Antwort löschengroßartig
freakfried 2009/07/10 11:38:09
Kommentar löschender film schafft es mit seinen wundervollen aufnahmen, nicht nur dem jungen ernesto guevara, sondern auf dem zuschauer einen tiefen einblick in das damalige lateinamerika zu geben. die schauspieler überzeugen alle und obwohl nur eine aneinanderreihung von reiseetappen geschildert wird, bleibt der film überraschend frisch und wird nicht langweilig.
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BananenJoe 2009/05/26 17:52:42
Kommentar löschenSchöner Roadmovie über den revolutionären Che Guevara. Für mich bisher der beste Film der sich mit Che befasst hat. Vorallem die landschaftlichen Aufnahmen und die Darstellung Che's konnten mich überzeugen.
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alexissorbas 2009/02/12 12:35:51
Kommentar löschenEin sehr authentischer Film über die REise des jungen Ernesto Guevara.
Mit einem überragenden Gael Garcia Bernal. Bei diesem Film packt einem das Fernweh...
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JimiHendrix 2008/11/23 21:03:34
Kommentar löschenEin überaus melancholisches Roadmovie, das untermalt ist mit tollen Landschaftsbildern und ruhigen Klängen. Gael García Bernal und Rodrigo De la Serna spilen sehr solide aber mehr war auch nicht von nöten, bei diesem Film. Man versteht durch den Film besser, die politische Motivation von Che Guevara, weil er auf dieser Reise sehr viel Leid und Ungerechtigkeit in seinem Amerika sieht. Manchmal wirken die Skenen allerdings etwas zu kitschig und überspitzt. Oscar für die beste Filmmusik?...joa ist relativ verdient.
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Kubrick_obscura 2008/10/02 20:42:01
Kommentar löschenWer war Che? Wie wurde er zu Che? Diese Fragen werden nicht wirklich beantwortet. Der Film gibt aber vor es zu tun. Ein paar Einstellungen in denen er Marx liest, gepaart mit vorherrschendem Elend. Simpelste Chemie, wie so ein Revoluzzer entsteht. Wenigstens hat man Südamerika in großen Bildern sehen können.
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Trevedas 2008/03/29 15:18:02
Kommentar löschenWunderschöner Film mit unglaublich tollen Bildern. Leider geht Guevara selbst manchmal darin unter und seinen Wandel zu Che lässt sich nicht ganz nachvollziehen, auch wenn hier und da mal kleine Andeutungen gemacht werden. Da hätte der Film ruhig konsequenter sein sollen. Dennoch ein großartiges Road-Movie - bewegend, dramatisch aber auch witzig und charmant.
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alter.native 2008/02/01 12:40:48
Kommentar löschenEigentlich wollte ich auch VOR diesem Film schon durch Südamerika fahren! Aber irgendwie scheint's mir um was andres zu gehen und das kam dann doch nicht so richtig rüber. Brauchte der gute Che nur ein paar Leprakranke sehen, um vom Sohn aus gutem Hause zum Revolutionär zu werden? Mir war die Geschichte einfach zu dünn, um die ganz offensichtlich auf dieser Reise entstanden Beweggründe für seinen späteren Lebensweg darzustellen.
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R.A.Madison 2007/11/30 23:20:44
Kommentar löschenWas dieses Roadmovie bemerkenswert macht ist die Tatsache das kein Rot-Shirt-Charme mit Konterfei vermittelt wird. Eine einfache und gerade deshalb funktionierende Darstellung eines Kontinents. Toller Film, tolle Schauspieler. Hierbei eine Empfehlung an weitere Filme mit Bernal.
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Jonni 2007/04/25 12:31:47
Kommentar löschenNach diesem Film will man ganz schnell einen Motorrad Führerschein und 3 Monate durch Südamerika reisen.
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