Easy Rider

Easy Rider (1969), US Laufzeit 91 Minuten, FSK 16, Drama, Road Movie, Abenteuerfilm, Kinostart 29.06.2006

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7.6
Kritiker
30 Bewertungen
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7.0
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5887 Bewertungen
56 Kommentare
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von Dennis Hopper, mit Peter Fonda und Dennis Hopper

Roeadmovie Easy Rider von Dennis Hopper läutete mit Bikerromantik und Drogenkonsum das Zeitalter des New Hollywood ein.

Wyatt und Billy, zwei junge freiheitshungrige Männer, fahren mit ihren Motorrädern von Los Angeles nach New Orleans, um dort mit dem Verkauf von geschmuggeltem Rauschgift das große Geld zu machen. Ihnen schließt sich der junge Anwalt Hanson an, der vom Aussteigen aus der Bürgerlichkeit träumt und seinen Frust in Alkohol ertränkt. Am Ende ihrer Odyssee steht ihr ebenso grausamer wie sinnloser und zufälliger Tod: Zwei Rednecks in einem Pickup fühlen sich provoziert, einer schießt Billy vom Motorrad. Als Wyatt ihm zu Hilfe kommen will, fliegt das Motorradwrack in die Luft – und Wyatt mit ihm.

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Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Easy Rider

Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

Ein in sich gekehrter Peter Fonda, ein dauerbekiffter Dennis Hopper und ein abenteuerlustiger Jack Nicholson sind Born to be Wild. Dieser mit einfachen Mitteln eigens von den zwei Hauptdarstellern realisierte Film verhalf der Firma Harley Davidson zu einem Aufschwung und kann gleichzeitig als eine bittere Abrechnung mit dem amerikanischen Traum gesehen werden. Es steckt auf den zweiten Blick jedenfalls mehr darin als Nostalgie für Motorrad-Rocker. [...]

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (54) — Film: Easy Rider


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benni565

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Als Motorradfahrer -oder neudeutsch Biker- musst du dir diesen Film (wenn du nicht grad Mitglied bei den Hells Angels, Bones etc.. bist) unbedingt angucken!
Erst recht, wenn Du wegen Terminen, Familie , Verpflichtungen usw. nicht mehr mehr als 2000km/Jahr auf dem Bock verbringst.
Du wirst dich mit den Protagonisten identifizieren können.
Herrliche, frische und witzige Komödie ohne Längen
-sicherlich ohne Tiefgang-
gottseidank!!
Aber Familienkino, mit dem du nichts falsch machen kannst !
Wir sehen uns auf der Route 66
ok,ok...ich gebs zu, wahrscheinlich erst im nächsten Leben- muss erstmal gucken, ob mein Bock überhaupt anspringt.

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Spike1990

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Bewertung6.5Ganz gut

Eine Ode an die Freiheit, dennoch hätte ich mir ein wenig mehr Tiefgang gewünscht.

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Spike1990

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Ja ich weiß nicht, vielleicht habe ich die falschen Worte gewählt. Irgendwas fesselndes hat mir noch gefehlt. Ein entscheidenes Kriterium, welches eine höhere Bewertung gerechtfertigt hätte. Ich kann aber nicht erklären was mir genau gefehlt hat


alex023

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Naja gut, ich sag ja nicht, dass jedem der Film so gut gefallen muss wie mir, aber Tiefgang hat er eben schon, ist praktisch ein Markenzeichen. Da sind auch noch viele Ebenen zum interpretieren, kannst ja vielleicht mal irgendwelche Kommentare dazu lesen. ;)


alex023

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

SPOILER

„When you get to the right place with the right people, quarter this.“

„A man was looking for America, but he couldn’t find it anywhere“ spiegelt vielleicht am ehesten eine Art Botschaft, die „Easy Rider“ dem interessierten Zuschauer mitgeben will, wider. Dieser oder vielleicht auch nur ein ähnlicher Satz prangte auf den Filmplakaten seinerzeit und ist wohl der einzige Hinweis auf eine gewisse Deutung des Ganzen, was sich auf der Leinwand abspielt. Die Freunde Dennis Hopper und Peter Fonda wollten diesen Film unbedingt drehen und machten es dann einfach, unterstützt von ihrer Lieblingsband Steppenwolf, deren Songs wie „Born to be wild“ oder „The Pusher“ natürlich atmosphärisch perfekt in das Setting hineinpassen. Dennis Hopper führt hier Regie und bekleidet zusammen mit jenem Peter Fonda die Hauptrollen der Easy Rider, die Biker, immer auf der Suche nach Freiheit und dem Gefühl davon. Peter Fonda spielt dabei Wyatt, als Captain America verkleidet und Dennis Hopper ist Billy, der Cowboy. Während ihrer ganzen Reise geraten die beiden an eine Hippie-Kommune, in der sie diese Seite des Lebens kennen lernen, an einen alkoholabhängigen, freiheitssuchenden Anwalt, gespielt von Jack Nicholson (und hier muss man an dieser Stelle diesen Mann einmal loben, das war für mich fast schon seine beste Leistung überhaupt. Natürlich hat er in „Shining“ und „One Flew Over the Cuckoo’s Nest“ und diversen anderen Filmen brilliert, aber hier setzt er meiner Meinung nach dem noch mal die Krone auf.) und nach New Orleans, das eigentliche Ziel ihres Trips. Während ihrer Odyssee bekommen wir eine Menge musikalisch wunderbar unterlegter Fahrten zu sehen, dann wiederum wieder sehr ruhige, fast schon nachdenkliche Szenen. Allgemein hat man das Gefühl, dass sehr wenig gesprochen wird im gesamten Film, was sich erst mit dem Auftreten des Anwalts George Hanson (Nicholson) ändert. Es spiegelt vielleicht die innere Sehnsucht nach Freiheit wider, die in den Bikern unaufhörlich lodert. Wie eine kleine Flamme, die nicht zu erlöschen vermag. Und doch können sie ihr Verlangen nicht stillen, am Ende bleiben sie mit der Gewissheit zurück, dass Amerika nicht der Ort ist, für den sie ihn gerne hielten und immer noch halten würden. Sie waren zu ihrem Trip aufgebrochen, um Freiheit, Unabhängigkeit und das Leben zu fühlen, es mit Leib und Seele zu spüren. Doch es ist nie dazu gekommen, die Welt und das ganze Land waren dafür viel zu verbittert, dass sie ihre einzige Offenbarung während ihres unheimlichen LSD-Trips mit zwei Prostituierten hatten. Die wirkliche, einzig wahre Offenbarung der Freiheit und jenes unendliche Gefühl der Grenzenlosigkeit, nachdem sie von Anfang an suchten, haben sie nie gefunden. Und als wäre das noch nicht genug, sterben sie am Ende einen zufälligen und auch noch sinnlosen Tod. Deprimierender kann ein eigentlich auf etwas Wunderbares wie das Freiheitsgefühl ausgerichteter Film nicht enden.

EASY RIDER zählt zwar nicht zu den größten Filmen der Geschichte, als Klassiker kann er aber dennoch gelten, da er bereits sehr viele Elemente, Aspekte und Motive späterer Werke aufweist, weshalb er durchaus ein wichtiger Film für den weiteren Verlauf Hollywoods und der sonstigen Filmlandschaft ist.

[http://planetofpictures.blogspot.com/2013/03/born-to-be-wild.html]

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craax

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Nicholson hat die dankbarste Rolle (und ist natürlich auch der funkelndste /einzige echte zukünftige/ Schauspieler dort). Aber Fonda ist der Denker hinter dem ganzen Projekt - und muß ein toller Freund und Inspirator sein, wenn er einen Dennis Hopper dazu kriegt, mitzuziehen, und danach einer der Fundiertesten in Hollywood zu werden - worauf Fonda, der doch wohl von Haus aus eher noch die Chancenwahrscheinlichkeitsgleichheit dazu gehabt hätte, verzichtete. Warum eigentlich? - wäre eine Frage, die ich gern mal (wenn ich bei Gelegenheit oben ankomme/ stelle) beantwortet hätte! ("...ach ja - und wissen Sie zufällig, wer Kennedy ermordet hat?-" - Br. Pappa Willis, Armageddon...)


alex023

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Joa...


based_god

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Bewertung7.0Sehenswert

Drei junge Menschen auf ihrer Reise quer durch Amerika

Peter Fonda, Dennis Hopper und im weiteren Verlauf des Filmes auch Jack Nicholson fahren bei schönster Musik durchs Land, philosophieren, treffen Hippies und nehmen Drogen. Früher beschrieb dieser Film einen Lebensstil und galt als Vorbild für eine ganze Generation. Heute ist der Film eher ein überlanges, aber sehr gutes Musikvideo. Manche Dialoge oder Szenen scheinen für die heutige Generation nicht mehr 100% nachvollziehbar...

Ein Muss für Fans von Musik und Lifestyle der 60er Jahre...

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kess de pain

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Geniale Schauspieler. Geniale Musik. Gesellschaftskritisch. Die 'Easy Rider', die unabhängig von der Gesellschaft ihr Leben und ihre Freiheit suchen wollen. Dann die Gesellschaft die von Freiheit redet, aber aggressiv auf alle reagieren, die sie sich nehmen! Ich verstehe wie dieser Film eine ganze Generation begeistern konnte!

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NWO@Movie

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Bewertung5.0Geht so

TV Movie vergibt dem Film einen Goldenen Stern (sehenswert und einer der besten Filme aller Zeiten)
Ich würde ihm eher einen pinken Stern geben (durchschnitt)
Und warum? Weil Jack mal wieder diesen Mist "Bastel-Film-Trip-Gott-Findungs-Variante Y" gerettet hat. Und dafür wurde er umgebracht!? Hey Regie du hast gerade deinen besten Mann gekillt! Bist du etwas eifersüchtig?...Naja die Welt ist eben böse kalt und ungerecht. Fahren wir lieber mit unseren Motorbikes davon. Wenn ihr welche habt. Also ich habe keins. Muss also Mutter, Ehefrau oder Anstalt über mich ergehen lassen.

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Oliver0403

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Bewertung6.0Ganz gut

Also schlecht ist der Film nicht, aber ich hätte mir dann doch mehr erwartet. Er zieht sich einfach viel zu oft träge in die Länge. Und das Ende muss man nicht verstehen oder?

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Twix-rockt

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[SPOILER] Das Ende ist halt dass irgendwelche Konservativen die Freiheitsliebenden umgebracht haben, weil sie nicht mit ihrem Lebenstil klar kommen bzw. davor Angst haben. Heutzutage könnte man die selbe Art Film mit Homosexuellen machen, was mit brokeback mountain mehr oder weniger ja auch gemacht wurde.


uncut123

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Bewertung7.0Sehenswert

da wollen die jungs nur party machen und werden so behandelt.zum kotzen!! jack hatte mir mal wieder am besten gefallen

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Ohne Wiederkehr

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Bewertung9.0Herausragend

Einer der absoluten Kulitfilme, auch wenn ich glaube, dass viele die Tiefgründigkeit nicht erkennen und ihn nur wegen den coolen Motorrädern mögen.

Mir hat das eine, so wie das andere gefallen. Mir hat der Konflikt zwischen den freiheitsliebenden Hippies und den konservativen Südstaatlern gefallen, die eben jene Hippies als Bedrohung ansehen, außerdem zeigt er, dass der "American Dream", also die Idealvorstellung der Freiheit garnicht existiert und am Ende sinnbildlich von den beiden Hinterwäldlern im Truck erschossen wird. Die beiden Protagonisten stellen die personifizierte Freiheit dar und stellen schnell fest, dass sie von der Gesellschaft negativ aufgenommen wird, weil ihr dadurch erst klar wird, wie unfrei sie eigentlich sind. Man kann also sagen, dass sich die Menschen dagegen wehren und sich davor fürchtet wirklich frei zu sein und aus dem System zu treten. Jack Nicholsons Rede am Ende ist wirklich bissigste Gesellschaftssatire und einer der tiefgründigsten Worte, die ich jemals in einem FIlm vernommen habe.

Auch künstlerisch ist der Film großartig, besonders der psychedelische Trip gegen Ende.

Wirklich ein meisterwerk.

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nerdkiller

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Bewertung9.0Herausragend

Easy Rider sah ich das erste mal mit 14 Jahren, eindeutig zu früh!

Ich hatte schon viel von dem Film gehört, dass er der absolute Kultfilm sein soll, dass er das Lebensgefühl einer Generation wiedergibt, usw.... Nach dem ersten mal war ich ziemlich enttäuscht und konnte nicht nachvollziehen um was es in dem Film ging, und was daran bitteschön Kult sein soll. Hätte ihn damals irgendwo zwischen 3 und 5 eingestuft.

Doch dann, irgendwann ein paar Jährchen später sah ich ihn zufällig wieder im TV, ich gab ihm noch eine Chance: Und ich wurde belohnt!

Ich wurde wohl mit einem der Meilensteine des Roadmovies belohnt und war berührt von den zwei Hauptcharakteren. Zwei junge Biker machen sich nach einem Kokaindeal mit dem erhaltenen Geld auf eine Reise durch den Südwesten der USA, eine Gegend, in der der Zeitgeist der 1960er keinen Fuß fassen konnte, und in der zwei Hippies nicht willkommen sind und das auch zu spüren bekommen. Doch sie treffen nicht nur feindlich gesinnte Hinterwäldler sondern auch auf allerlei freundliche, gleichgesinnte Leute, allen voran Jack Nicholson, der für die Darstellung des alkoholabhängigen Anwalts, eine seiner besten Leistungen bietet.

Ein Film, für den man sicher ein wenig Hintergrundwissen braucht und für den man auch ein wenig die Gesinnung der 68er im Herzen tragen sollte, erfüllt man diese "Kriterien" wird man einen tollen Film erleben.

Auf den Soundtrack brauch ich wohl nicht mehr groß eingehen, den kennen sogar die, die den Film nicht kennen. Nur eins will ich los werden: "The Pusher" finde ich besser als "Born to be wild".

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Noodles-Inu

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echt guter Kommentar!! außer The Pusher,aber das ist geschmacksache ;-)


BlackPaint

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Bewertung6.5Ganz gut

Erst passiert nichts, dann passiert weniger. Dann sieht man tolle Landschaften und vorneweg zwei coole Motorräder mit einem coolen und einem mittelmäßig, eher uncooleren Typen aufm Sattel.
So ganz warm werde ich die ganzen 90 Minuten über nicht mit Easy Riders, auch wenn die Hippie Rider verrückt sind. Der Biker Moustache sah ordentlich aus, trotzdem ist das für mich keine nachvollziehbare Zeit wo ich ein rebellisches Ich wiedererkenne.
Einzig und allein eben nur die Landschaften und die Motorräder haben mich dazu bewegt, selbst nach den langweiligen Passagen weiterzusehen.

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Der Herr Graf

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Wenn Du mit der Szene nichts anfangen kannst, hast Du in deinem Leben scheinbar bislang so manches ausgelassen. Aber Dein Grinsen lässt eher nen anderen Rückschluss zu... (nick,nick,nick).-
Dem Soundtrack kann man aber zumindest in filmhistorischer Hinsicht seine Bedeutung nicht absprechen.


BlackPaint

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Ich spreche dem Soundtrack gar nichts ab. Es ist im Allgemeinen aber auch nunmal so, dass ich aktuelleren (Deutsch)-Rock höre und keine alten amerikanischen Wild Wild West-Schinken.
So super der Soundtrack auch sein mag, trifft dennoch nicht mein Geschmack.
Aber wie man jetzt aus einen Satz Rückschlüsse über meine Lebensweise ziehen kann, wundert mich doch jetzt schon arg. Sicherlich habe ich so Vieles noch nicht getan. Des Ausprobierens bin ich aber nicht unmütig. Was die Sache also angeht: Vorsicht mit falschen Vermutungen.


larifari

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

was soll denn der spoiler in der beschreibung? bin ich froh dass ich die nicht vorm film gucken gelesen hab... völlig unnötig!

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Noodles-Inu

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Bewertung10.0Herausragend

absoluter Kultfilm!1000mal gesehen,1000mal berührt,ein muß für jeden Biker,Born To Be Free :-)

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Liam Quinn

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Bewertung3.0Schwach

Ein ruhiger “New Age Road Trip“ Spaziergang, kann ja auch mal ein ganz entspannendes, seelisches Vergnügen werden. Es kann aber auch eine klischeebeladene Ausgeburt des Fremdschämens sein, welche sich über den ganzen Film hinzieht wie gammliger Kaugummi. Gerade wenn sich das Ende als schlecht gemachter Witz herausstellt, bin ich doch etwas enttäuscht und auch verärgert über diese Inhaltslose Seifenblase, die sich(teilweise) einfallslos der Schablone bedient. Keine Ahnung ob man es jetzt eine realistische oder abstrakte Einschätzung der Frei-ist-Frei-Mentalität aus den 60-70ger Jahren nennen sollte. Für mich ist das auf jeden fall schwer einzuschätzen. Eventuell bin ich zu jung um hier ein Teil oder eine Sehnsucht von mir selbst zu erkennen. Höchstwahrscheinlich ist hinter all dem eine tiefere Bedeutung und mir wird irgendwann das Ganze als Kunst verkauft. Solange ich allerdings nicht Tag und Nacht dauerstraff in der Wohnungsecke hocke und California dreaming summe, werde ich diese "These" niemanden abkaufen.

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Noodles-Inu

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wicky2 gebe dir voll Recht.


BrittaLeuchner

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welches ihr natürlich kennt, weil ihr am 7. Juli mit den Vietnamvetereanen zusammen eine USA Flagge vor dem weißen Haus verbrannt habt. ;-) ne is klar. ... Also ich bin ja auch ein großer Fan von Empathie, aber manches kann auch placebo-artige Einbildung sein. Ich finde Liam Quinns Kommentar ziemlich gut und mutig (ehrlich), da viele diesen Film als Kultfilm ansehen und Liam in den Raum stellt, möglicher Weise nicht verstanden zu haben, warum das so ist. Ich würde nicht sagen dass Liam da was fehlt, sondern dass der Film eher in eine andere Zeit gehört und ihm das Rüstzeug fehlt ein zeitloser Film zu sein. Und auch wenn ich den Film schon aus historischen Gründen mag, wenn ich mal bedenke wie hart wir heute Regie und Schauspielfehler unverzeihlich abstrafen, da würde Easy Rider schon nach den ersten drei Minuten bei der Drogenübergabe mit einem zappelden Hopper der ständig versehentlich in die Kamera schielt und den schlechten "Sniff"-Szenen durchfallen in der B-Note :-) Zu genau darf man da echt nicht hinschauen oder hinterfragen wie es jetzt grad um die Motivation der Dialoge bestellt ist, usw ...


JimiHendrix

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Bewertung9.0Herausragend

"Ich glaube, ich bestelle Nieren, ich muss meine irgendwo auf der Straße verloren haben."

Ein ganz großer Vertreter des New-Hollywood, der den Zeitgeist einer ganzen Generation in sich aufsaugt und manifestiert, eine filmische Konservendose mit reichlich Flower Power-Eintopf und Kultfilm-Zertifizierung.

Die rebellischen Prägungen meiner Eltern führten schnell dazu, dass ich mich für die Musik, die Ideale und die Schwingungen jener 68er Philosophie interessierte und somit kam ich auch bald mit "Easy Rider" in Berührung. Mein erster Kontakt zu diesem Roadmovie-Denkmal fiel relativ bescheiden aus, damals war ich dreizehn oder vierzehn Jahre alt und wusste mit all den komisch wirkenden Eindrücken nicht viel anzufangen. Aber je öfter ich die DVD aus ihrer Hülle nehme, desto frischer weht mir ein Wind um die Nase, welcher den Geruch der Freiheit dieser Zeit transportiert.

Dennis Hopper und Peter Fonda schaffen es mit "Easy Rider", bei mir dieses ganz spezielle Gefühl zu erzeugen, einen alten Bekannten zu treffen, den man schon eine Ewigkeit nicht gesehen hat, aber immer noch voll auf einer Wellenlänge mit ihm zu sein scheint. Es gibt nur wenig Filme, die ich als alte Freunde bezeichnen würde, "Easy Rider" ist es. Dennoch kann ich jeden verstehen, der nicht nachvollziehen kann, was ich an dem nach Alkohol und Marihuana richenden alten Sack so toll finde.

Aber worüber man sich nur wenig streiten kann, ist die Tatsache, dass Hopper und Fonda fabelhafte Regiearbeit leisteten. Vor allem durch die ungewöhnlichen Schnitte, der scharfen Gesellschaftskritik, den tollen Landschaftsaufnahmen, einem guten Cast und dem Unterlegen einer ear-catchenden Filmmusik, liefern sie ein stimmiges Konglomerat an Lebensgefühl ausstrahlenden Momenten der absoluten Freigeistigkeit und Abenteuerlust.
Der Roadmovie-Stil gestattet Hopper/Fonda die ganze Bandbreite der damaligen Zeit zeigen zu können: über die in Kommunen lebenden blümchenbehangenen Hippies, bis zu den bieder-konservativen Hinterwäldlern, mit Südstaatenflagge und einer großen Portion Argwohn und offenem Hass.

Durch die niedrige Bugetisierung und die vorherig gelungene schauspielerische Zusammenarbeit, wirkten Dennis Hopper und Peter Fonda selbst als Hauptdarsteller mit und das sehr passend.

Fonda, der den etwas introvertierten und nachdenklichen Wyatt spielt und mit seinem amerikabeflaggten Helm und Jacke, die amerikanische Unabhängigkeitsidee verkörpert. Doch er muss feststellen, dass er durch das Ausleben seiner persönlichen Unabhängigkeit anderen ihre systembedingte Gefangenschaft vor Augen führt und somit den angstauslösenden Hass auf sich lenkt. Dies macht er unterschwelliger, aber dennoch mit der gleichen Wirkung.

Dennis Hopper steht mit seinen langen Haaren, dem unreinlichen Äußeren und wegen seiner poltrigen Art, wie auch der Trapperkleidung - die ebenfalls an die freien und guten alten Zeiten erinnert - für einen Freigeist, de sich von niemandem einfangen lässt.

Jack Nicholson, der als bezirksbekannter Anwalt George Hanson das Zwischenstück der beiden Welten repräsentierte. Einerseits steht er in Arrangement mit den strengen Behörden, bei denen er großen Einfluss seines Vaters wegen genießt, anderseits ist er auch ein abenteuertoller Freiling, der jede Gelegenheit gerne nutz diesem überbürokratisch-juristischen System zu entfliehen, wenn es ein muss auch durch übermäßigen Alkoholkonsum.
Nicholson trägt den Film über die kurze Zeit seines Erscheinens, durch seine unglaubliche Kamerapräsenz. George Hansons Monolog zum Thema "Was ist Freiheit?" ist grandios und regt mich immer wieder zum Nachdenken an.

Es gibt so viele Szenen die einfach beeindrucken, wie zum Beispiel die musikunterlegten Fahrpassagen oder die psychedelischen Friedhof-Tripsequenzen, die eine unglaubliche Direktheit auf mich ausüben, die mir positive Energie gibt.
Doch wird nicht nur dem Drogenkonsum und dem Freiheitsgedanken gehuldigt, es werden auch kritische Themen der Eigenhinterfragung aufgeworfen.
Das Ende ist eines der radikalsten und kompromisslosesten der Filmgeschichte und alles scheint zu zerfallen, zurück bleibt ein tiefes Gefühl der Trauer, der Trauer über die verlorene Freiheit und die verlorene persönliche Unabhängigkeit, wo ist sie hin?

Interessierten dieser Zeit, muss dieses Werk empfohlen werden und auch für Liebhaber des experimentelleren Films ohne hohe Ansprüche an die Story, sondern eher zur Vermittlung von Gefühlen, kann ich "Easy Rider" sehr ans Herz legen. Unterhaltungscineasten sollten hier besser die Finger von lassen, dass wird nur ein ärgerlich-langweiliger Nonsens-Trip.

"Raahh...Nick, Nick, Nick...fuut, fuut, fuut....tjaahhh...Indians."

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JimiHendrix

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http://www.youtube.com/watch?v=XVCtkzIXYzQ


BrittaLeuchner

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Hehe ... ja ja schon gut. Die Szene mag ich übrigens sehr. :-) Liebe Grüße.


Schloøpselcki

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Bewertung7.5Sehenswert

Vieles an diesem Film liebe ich, vieles widerum ist zum kotzen. Es war dementsprechend immer sehr schwer für mich eine richtige Meinung zu formulieren. Im Grunde ist es so: Die erste halbe Stunde ist viel zu langwierig und unnötig, ab der Mitte wirds gut und das Ende reicht sehr nah an einen Lieblingsfilmstatus heran. Mist. Auf jeden Fall sehenswert und KULT allein schon wegen des Friedhoftrips. Außerdem super Schnitt und netter Soundtrack.

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FilmFuzzi

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Wtf. Was war das denn ?

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Azazil

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Würde dem Film zwar keine 0,5 geben aber kanns nachvollziehen. Viel mehr als ein paar schöne Landschaftsaufnahmen hat er nun wirklich nicht.


Murphante

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Die Oldschoolmucke und bezaubernde Landschaft mit feinen Gras aufgepeppt, untermalt die damalige Freiheit der HippieZeit ...

also man sollte den Film auch schon auf seinen ganz eigenen Style mal versuchen zu verstehen ... was die Botschaft des Films verbirgt und uns damit sagen will ...

aber wie mir es scheint ... haben es einige nicht erkannt
schade drum ...


The MovieBrothers

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Über Freiheit zu reden oder Frei zu sein - das sind zwei ganz verschiedene Dinge.
-> Einfach Kult

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G.a.G Spencer

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein Kultfilm, aber für eine andere Generation! Nichelson ist top!

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Urle

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Bewertung4.0Uninteressant

Der Film ist wohl für eine andere Generation gedacht. So toll ihn viele finden - und er vieleicht auch ist, ich kann nichts mit Easy Rider anfangen.

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