Easy Rider

Easy Rider (1969), US
Laufzeit 91 Minuten, FSK 16, Road Movie, Drama, Kinostart 29.06.2006

7.6 Kritiker
26 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.0 Community
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46 Kommentare
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von Dennis Hopper, mit Peter Fonda und Dennis Hopper

Wyatt und Billy, zwei junge freiheitshungrige Männer, fahren mit ihren Motorrädern von Los Angeles nach New Orleans, um dort mit dem Verkauf von geschmuggeltem Rauschgift das große Geld zu machen. Ihnen schließt sich der junge Anwalt Hanson an, der vom Aussteigen aus der Bürgerlichkeit träumt und seinen Frust in Alkohol ertränkt. Am Ende ihrer Odyssee steht ihr ebenso grausamer wie sinnloser und zufälliger Tod: Zwei Rednecks in einem Pickup fühlen sich provoziert, einer schießt Billy vom Motorrad. Als Wyatt ihm zu Hilfe kommen will, fliegt das Motorradwrack in die Luft – und Wyatt mit ihm.

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Kritiken (1) — Film: Easy Rider

Flibbo: wieistderfilm.de

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7.0Sehenswert

Ein in sich gekehrter Peter Fonda, ein dauerbekiffter Dennis Hopper und ein abenteuerlustiger Jack Nicholson sind Born to be Wild. Dieser mit einfachen Mitteln eigens von den zwei Hauptdarstellern realisierte Film verhalf der Firma Harley Davidson zu einem Aufschwung und kann gleichzeitig als eine bittere Abrechnung mit dem amerikanischen Traum gesehen werden. Es steckt auf den zweiten Blick jedenfalls mehr darin als Nostalgie für Motorrad-Rocker. [...]

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Kommentare (45) — Film: Easy Rider

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Liam Quinn

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Bewertung3.0Schwach

Ein ruhiger “New Age Road Trip“ Spaziergang, kann ja auch mal ein ganz entspannendes, seelisches Vergnügen werden. Es kann aber auch eine klischeebeladene Ausgeburt des Fremdschämens sein, welche sich über den ganzen Film hinzieht wie gammliger Kaugummi. Gerade wenn sich das Ende als schlecht gemachter Witz herausstellt, bin ich doch etwas enttäuscht und auch verärgert über diese Inhaltslose Seifenblase, die sich(teilweise) einfallslos der Schablone bedient. Keine Ahnung ob man es jetzt eine realistische oder abstrakte Einschätzung der Frei-ist-Frei-Mentalität aus den 60-70ger Jahren nennen sollte. Für mich ist das auf jeden fall schwer einzuschätzen. Eventuell bin ich zu jung um hier ein Teil oder eine Sehnsucht von mir selbst zu erkennen. Höchstwahrscheinlich ist hinter all dem eine tiefere Bedeutung und mir wird irgendwann das Ganze als Kunst verkauft. Solange ich allerdings nicht Tag und Nacht dauerstraff in der Wohnungsecke hocke und California dreaming summe, werde ich diese "These" niemanden abkaufen.

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wicky2

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ja, ich glaube da fehlt dir wirklich (ob leider oder nicht sei dir überlassen) ein gewisses einfühlungsvermögen in die zeit und das (lebens-)gefühl in den staaten damals.


JimiHendrix

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Bewertung9.0Herausragend

"Ich glaube, ich bestelle Nieren, ich muss meine irgendwo auf der Straße verloren haben."

Ein ganz großer Vertreter des New-Hollywood, der den Zeitgeist einer ganzen Generation in sich aufsaugt und manifestiert, eine filmische Konservendose mit reichlich Flower Power-Eintopf und Kultfilm-Zertifizierung.

Die rebellischen Prägungen meiner Eltern führten schnell dazu, dass ich mich für die Musik, die Ideale und die Schwingungen jener 68er Philosophie interessierte und somit kam ich auch bald mit "Easy Rider" in Berührung. Mein erster Kontakt zu diesem Roadmovie-Denkmal fiel relativ bescheiden aus, damals war ich dreizehn oder vierzehn Jahre alt und wusste mit all den komisch wirkenden Eindrücken nicht viel anzufangen. Aber je öfter ich die DVD aus ihrer Hülle nehme, desto frischer weht mir ein Wind um die Nase, welcher den Geruch der Freiheit dieser Zeit transportiert.

Dennis Hopper und Peter Fonda schaffen es mit "Easy Rider", bei mir dieses ganz spezielle Gefühl zu erzeugen, einen alten Bekannten zu treffen, den man schon eine Ewigkeit nicht gesehen hat, aber immer noch voll auf einer Wellenlänge mit ihm zu sein scheint. Es gibt nur wenig Filme, die ich als alte Freunde bezeichnen würde, "Easy Rider" ist es. Dennoch kann ich jeden verstehen, der nicht nachvollziehen kann, was ich an dem nach Alkohol und Marihuana richenden alten Sack so toll finde.

Aber worüber man sich nur wenig streiten kann, ist die Tatsache, dass Hopper und Fonda fabelhafte Regiearbeit leisteten. Vor allem durch die ungewöhnlichen Schnitte, der scharfen Gesellschaftskritik, den tollen Landschaftsaufnahmen, einem guten Cast und dem Unterlegen einer ear-catchenden Filmmusik, liefern sie ein stimmiges Konglomerat an Lebensgefühl ausstrahlenden Momenten der absoluten Freigeistigkeit und Abenteuerlust.
Der Roadmovie-Stil gestattet Hopper/Fonda die ganze Bandbreite der damaligen Zeit zeigen zu können: über die in Kommunen lebenden blümchenbehangenen Hippies, bis zu den bieder-konservativen Hinterwäldlern, mit Südstaatenflagge und einer großen Portion Argwohn und offenem Hass.

Durch die niedrige Bugetisierung und die vorherig gelungene schauspielerische Zusammenarbeit, wirkten Dennis Hopper und Peter Fonda selbst als Hauptdarsteller mit und das sehr passend.

Fonda, der den etwas introvertierten und nachdenklichen Wyatt spielt und mit seinem amerikabeflaggten Helm und Jacke, die amerikanische Unabhängigkeitsidee verkörpert. Doch er muss feststellen, dass er durch das Ausleben seiner persönlichen Unabhängigkeit anderen ihre systembedingte Gefangenschaft vor Augen führt und somit den angstauslösenden Hass auf sich lenkt. Dies macht er unterschwelliger, aber dennoch mit der gleichen Wirkung.

Dennis Hopper steht mit seinen langen Haaren, dem unreinlichen Äußeren und wegen seiner poltrigen Art, wie auch der Trapperkleidung - die ebenfalls an die freien und guten alten Zeiten erinnert - für einen Freigeist, de sich von niemandem einfangen lässt.

Jack Nicholson, der als bezirksbekannter Anwalt George Hanson das Zwischenstück der beiden Welten repräsentierte. Einerseits steht er in Arrangement mit den strengen Behörden, bei denen er großen Einfluss seines Vaters wegen genießt, anderseits ist er auch ein abenteuertoller Freiling, der jede Gelegenheit gerne nutz diesem überbürokratisch-juristischen System zu entfliehen, wenn es ein muss auch durch übermäßigen Alkoholkonsum.
Nicholson trägt den Film über die kurze Zeit seines Erscheinens, durch seine unglaubliche Kamerapräsenz. George Hansons Monolog zum Thema "Was ist Freiheit?" ist grandios und regt mich immer wieder zum Nachdenken an.

Es gibt so viele Szenen die einfach beeindrucken, wie zum Beispiel die musikunterlegten Fahrpassagen oder die psychedelischen Friedhof-Tripsequenzen, die eine unglaubliche Direktheit auf mich ausüben, die mir positive Energie gibt.
Doch wird nicht nur dem Drogenkonsum und dem Freiheitsgedanken gehuldigt, es werden auch kritische Themen der Eigenhinterfragung aufgeworfen.
Das Ende ist eines der radikalsten und kompromisslosesten der Filmgeschichte und alles scheint zu zerfallen, zurück bleibt ein tiefes Gefühl der Trauer, der Trauer über die verlorene Freiheit und die verlorene persönliche Unabhängigkeit, wo ist sie hin?

Interessierten dieser Zeit, muss dieses Werk empfohlen werden und auch für Liebhaber des experimentelleren Films ohne hohe Ansprüche an die Story, sondern eher zur Vermittlung von Gefühlen, kann ich "Easy Rider" sehr ans Herz legen. Unterhaltungscineasten sollten hier besser die Finger von lassen, dass wird nur ein ärgerlich-langweiliger Nonsens-Trip.

"Raahh...Nick, Nick, Nick...fuut, fuut, fuut....tjaahhh...Indians."

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Acry

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Bugetisierung? warum nicht einfach Budget? ^^ Immer diese sinnlosen Neologismen :P


JimiHendrix

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ach schau an, kaum rede ich über schlüpfrige sachen kommt auch schon die acry um die ecke^^ also brauche ich dir gar nicht mehr zu antworten doc
@acry: ich möchte halt alles aus der deutschen sprache raus holen, da nehme ich sogar fantasieformulierungen in kauf


momopipi

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich kann nicht sagen, was es vor 1969 für Filme dieser Art gab. Aber die Tatsache, dass der Film immer noch sehr bekannt ist, zeigt wohl, dass Easy Rider ein unglaublicher Wegweiser war und noch ist. Der Anfang war für mich unglaublich langweilig, aber der Film wurde exponentiel besser. Das Gefühl der Freiheit wird hier wunderbar vermittelt. Der philosophische Touch ist absolut lobenswert. Ziemlich minimalistisch auf der einen Seite, dafür aber zeitlos. Prädikat "sehr wertvoll".

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Schloøpselcki

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Bewertung7.5Sehenswert

Vieles an diesem Film liebe ich, vieles widerum ist zum kotzen. Es war dementsprechend immer sehr schwer für mich eine richtige Meinung zu formulieren. Im Grunde ist es so: Die erste halbe Stunde ist viel zu langwierig und unnötig, ab der Mitte wirds gut und das Ende reicht sehr nah an einen Lieblingsfilmstatus heran. Mist. Auf jeden Fall sehenswert und KULT allein schon wegen des Friedhoftrips. Außerdem super Schnitt und netter Soundtrack.

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ewigkeit

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Bewertung4.0Uninteressant

Jeweils einen Punkt gibt's für

a) die Maschinen
b) die Musik
c) Jack Nicholson
d) die Landschaftsbilder

mehr konnte ich persönlich dem Ganzen nicht abgewinnen.

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FilmFuzzi

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Wtf. Was war das denn ?

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Murphante

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Die Oldschoolmucke und bezaubernde Landschaft mit feinen Gras aufgepeppt, untermalt die damalige Freiheit der HippieZeit ...

also man sollte den Film auch schon auf seinen ganz eigenen Style mal versuchen zu verstehen ... was die Botschaft des Films verbirgt und uns damit sagen will ...

aber wie mir es scheint ... haben es einige nicht erkannt
schade drum ...


FilmFuzzi

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nönö. ich versteh es. aber es war einfach nur langweilig und ich finde es ziemlich sinnfrei und "unpassend" für den modernen filmgeschmack.
UNd auserdem sind geschmäcker verschieden :p


The MovieBrothers

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Über Freiheit zu reden oder Frei zu sein - das sind zwei ganz verschiedene Dinge.
-> Einfach Kult

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G.a.G Spencer

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein Kultfilm, aber für eine andere Generation! Nichelson ist top!

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Urle

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Bewertung4.0Uninteressant

Der Film ist wohl für eine andere Generation gedacht. So toll ihn viele finden - und er vieleicht auch ist, ich kann nichts mit Easy Rider anfangen.

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Keyser_Söze

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Bewertung9.0Herausragend

Hopper zeigt den Amerikanern Erbarmungslos die Wahrheit auf. Denn im Lande wo Freiheit als das höchste aller Dinge gilt, herrscht vor allem Intoleranz und Hass gegenüber denjenigen Leuten, die sich diese Freiheit nehmen. So ist es kein Wunder, dass dieser Film bei vielen Amerikanern Empörung ausgelöst hat.
Die Dialoge (oder Monologe??) mit Nicholson, mein persönlicher Höhepunkt, könnten genauso gut von Tarantino stammen.

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Hellbilly

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein ziemlich konfuses Werk in meinen Augen - die einzelnen Szenen wirken irgendwie etwas kopflos zusammengeschustert, ergeben letztlich aber doch eine durchgehende Geschichte.
In vielen Szenen passiert oberflächlich rein gar nix, wenn man aber etwas mehr drüber nachdenkt, kommt man meist doch auf etwas stimmiges (das habe ich mir zumindest eingebildet).
Genauso sind die Aufeinandertreffen der beiden Hauptdarsteller mit den verschiedensten Personen geradezu willkürlich in den Film eingebettet - so schnell wie die Nebenakteure auftauchen, verschwinden sie in der Regel auch schon wieder. So wird das aber wohl auch in Wirklichkeit sein, wenn man mit dem Motorrad auf Tour ist.
Und trotz ihrer meist nur kurzen Anwesenheit wirken die meisten Figuren letztlich doch nach.
Dieser teilweis skurrile Mix aus scheinbarer Belanglosigkeit, versteckter Tiefgründigkeit, speziellem Witz und grandiosem Soundtrack lässt mich etwas ratlos zurück - bin ich gelangweilt, bin ich begeistert, habe ich den Film verstanden, kann man den Film heute überhaupt noch so verstehen, wie es eigentlich angedacht war?
Diese Hin- und Hergerissenheit spürte ich auch schon beim Anschauen - einerseits überlegt man immer mal wieder, ob man nicht ausschaltet, weil kaum was passiert, andererseits machts eigentlich auch immer Spass zuzuschauen, selbst wenn die beiden nur stumpfsinnig in der Gegend rumfahren.
Ich bin verwirrt!

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MikeC.

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich persönlich konnte nichts mit dem Film anfangen. Ist wohl nicht ganz meine Generation.

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iMario

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Bewertung1.0Ärgerlich

Nun ja... Kein Film
für den Abend. Einschlafen bevor es los geht ist dann nämlich angesagt. Die erste halbe Stunde ist durch Sinnlosigkeit, Zusammenhangslosigkeit und dummes Gequatsche kaum zu übertreffen!

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freakualizer

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Bewertung9.5Herausragend

KULT!
(Wenn auch bestimmt NICHT für JEDEN...)

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Chris12zero

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.. nicht für Jeden Kult, aber für mich schon !! ;)


MurderSquad

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Bewertung9.5Herausragend

Ich muss vorab zugeben das ich diesen Film vor ca. 3 Wochen zum ersten mal gesehen habe. Hab ihn halt günstig auf Bluray geschossen. Ich wusste auch nicht so genau worum es da geht, "Hippiefilm", "Freiheit"... naja, sowas hört man dann, falls man mal nach fragt.^^
Da auch auf der Hülle nichts über den Film steht, abgesehen von dem gängigen "Meisterwerk" und "Oscar" Geschreibsel.
Also gut, einfach mal gekauft und angeschaut. In der ersten guten halben Stunde passiert gar nichts. Ich dachte dann schon, na den guckst du bestimmt kein zweites mal. Aber durchziehen war angesagt, keine Tüte, sondern den Film.
Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse und beim Abspann saß ich da mit offenem Mund.
Was ich so erschreckend finde ist, dass der Film von 69 ist und nach wie vor aktuell ist, zeitlos eben. Diese schmutzigen Redneckspiesser findet man auch heute noch überall auf der Welt, an jeder Ecke, in jeder Kneipe.
Und ich glaube es gibt keine andere dies thematisierende Rede, wie die von Jack N. am Lagerfeuer. Weltklasse!

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alanger

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kennste http://www.moviepilot.de/movies/fluchtpunkt-san-francisco
? fast noch besser.


MurderSquad

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Und Hopp auf die Merkliste. ;)


Murphante

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Bewertung7.0Sehenswert

Zwei Dauerbekiffte Typen die die Freiheit genießen wollen und durch den großen Deal ihre Freiheit erkaufen ...

Obeflächlich betrachtet mag dieser sogenannte Kult Film für oberflächlich denkende einfach nur langweilig erscheinen ...

Doch fängt man an über den Film nachzudenken was er auf seine ganz eigene Art uns präsentieren will ... muss ich doch schon sagen ... ein echt toller Film ...

Der ewige Traum von Freiheit ... was eigentlich im Staate Amerika ganz groß geschrieben wird ... ist letzenendes eine egostisch geformte Welt gesteuert und kontrolliert von Schwäche ... das soll heißen das die sogenannte freie Gesellschaft nicht existiert und nicht die Freiheit ausgelebt werden darf ... ein bitterböses Ende ... aber die bittere Wahrheit ...

Dieser Film ist nicht ... ich betone *NICHT* für jemanden der auf bekifft lustige Roadmovie abfährt oder sonderlich viel Action erwarten will ... Dieser Film will viel mehr ausdrücken und regt mehr zum Nachdenken an, was die geformte Vorzeigestadt für angemessen halten will und wie andere angesehen werden die nicht in das Idealbild der vorgestrickten und feinen Gesellschaft entspricht ...

Die Oldschoolmucke und bezaubernde Landschaft mit feinen Gras aufgepeppt, untermalt die damalige Freiheit der HippieZeit ...

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Jürgen Wolf

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Bewertung2.0Ärgerlich

Frustrierender Film, nervig,....

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Flominator

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Bewertung5.0Geht so

Nach einer halben Stunde abgebrochen, weil nichts passierte.

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Padder

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Easy Rider sollte als bitterböser Blick auf die amerikanische Gesellschaft der 60er Jahre verstanden werden. Die beiden Freunde und Motorradhippies Wyatt und Billy sind auf dem Weg in ihre eigene Unabhängigkeit, und stellen somit den sogenannten amerikanischen Traum dar. Dabei tut es nichts zur Sache ob es um einen Drogendeal geht oder auch nicht. On the Road treffen sie sowohl auf Gleichgesinnte, als auch auf tiefe Abneigung und Hass von Andersdenkenden. Es wird ein Spiegelbild der amerikanischen Gesellschaft, bestehend aus Spießern, Ignoranten und Landeiern, gezeigt. Genau so sinnlos wie die ewige Jagd nach dem amerikanischen Traum ist auch der Tod der beiden Freunde...

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Mr. Pink

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die erste Regiearbeit von Dennis Hopper ist einfach DAS Roadmovie schlechthin. Und hat den damaligen Zeitgeist meiner Meinung nach sehr gut eingefangen. Dazu noch ein geiler Soundtrack und ein fantastischer Jack Nicholson und schon hat man einen Kultfilm!

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