Easy Rider
US 1969
- Genre
- Motorradfilm, Erwachsenwerden
- Inhalt
Wyatt und Billy, zwei junge freiheitshungrige Männer, fahren mit ihren Motorrädern von Los Angeles nach New Orleans, um dort mit dem Verkauf von geschmuggeltem Rauschgift das große Geld zu machen. Ihnen schließt sich der junge Anwalt Hanson an, der… — Mehr
Wyatt und Billy, zwei junge freiheitshungrige Männer, fahren mit ihren Motorrädern von Los Angeles nach New Orleans, um dort mit dem Verkauf von geschmuggeltem Rauschgift das große Geld zu machen. Ihnen schließt sich der junge Anwalt Hanson an, der vom Aussteigen aus der Bürgerlichkeit träumt und seinen Frust in Alkohol ertränkt. Am Ende ihrer Odyssee steht ihr ebenso grausamer wie sinnloser und zufälliger Tod: Zwei Rednecks in einem Pickup fühlen sich provoziert, einer schießt Billy vom Motorrad. Als Wyatt ihm zu Hilfe kommen will, fliegt das Motorradwrack in die Luft - und Wyatt mit ihm.
- Cast
- Peter Fonda, Dennis Hopper, Robert Walker Jr., Jack Nicholson, Luana Anders, Sabrina Scharf, Sandy Brown Wyeth — Mehr
- Regisseure
- Dennis Hopper
- Autoren
- Peter Fonda, Dennis Hopper, Terry Southern
- Laufzeit
- 91 Minuten
- Zeit
- 1960er Jahre, Mardi Gras
- Ort
- Alternative Realität, Hollywood, Louisiana, New Orleans, Südstaaten
- Handlung
- Adoleszenz, Amerikanische Flagge, Autobahn, Biker, Bordell, Cannabis, Dollar, Doppelmoral, Drogen, Drogendealer, Drogenhandel, Drogensucht, Drohung, Flagge, Friedhof, Geld, Geldübergabe, Generationenkonflikt, Gewehr, Hassliebe, Hippie, Intoleranz, Joint, Jugendlicher, Kiffen, Kokain, LSD, Lagerfeuer, Lebensgefühl, Lederjacke, Leiche, Mardi Gras, Moral, Mord, Morddrohung, Motorrad, Musik, Opium, Prostituierte, Prostitution, Rassismus, Rebell, Rechtsanwalt, Schlägerei, Selbstjustiz, Sex, Sheriff, Straße, Tankstelle, Ultimatum, Wut und Hass
- Stimmung
- Aufregend, Spannend
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Kritiker — Sehenswert 7.5
Der Film Easy Rider wurde von 12 Kritikern bewertet.
Kommentare — Sehenswert 7.1
Der Film Easy Rider wurde von 1207 Mitgliedern bewertet.
xXxWantedxXx 2010/03/08 06:41:23
Easy Rider mag vielleicht ein Klassiker sein, aber ich fand den Film stellenweise ziemlich langweilig. Positiv hervorzuheben sind allerdings der coole Soundtrack und Jack Nicholson.
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Namauer 2010/02/11 22:33:47
Easy Rider ist ein Roadmovie der den Zeitgeist der 68er treffend wieder spiegelt und somit zum Kultfilm einer ganzen Generation avancierte. Der Film wurde zum Meilenstein in der Filmgeschichte, durch eine Realitätsbezogene Machart und den damit verbundenen Erfolg, ebnete er Hollywood Regisseuren wie Georg Lukas, Spielberg oder Scorsese den Weg.
Die Landschaftsaufnahmen, die Musik und die Authentizität der Characktere begeistern.
Als Krönung gibt es einen tollen Jack Nicholson, der die beiden Hauptdarsteller gut ergänzt und durch den Film seinen Karrieredurchbruch erreichte. Ein Film der nicht jedem gefällt, aufgrund seiner sehr realitätsnahen Darstellungsweise und einem schockierenden Ende welches den amerikanischen Traum in Frage stellt. Easy Rider ist trotz allem ein Loblied auf die Freiheit und ein Muss für jeden Filmfan.
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AHO1 2009/12/18 12:57:03
Kommentieren | Alle Kommentare (23)
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Ein in sich gekehrter Peter Fonda, ein dauerbekiffter Dennis Hopper und ein abenteuerlustiger Jack Nicholson sind Born to be Wild. Dieser mit einfachen Mitteln eigens von den zwei Hauptdarstellern realisierte Film verhalf der Firma Harley Davidson zu einem Aufschwung und kann gleichzeitig als eine bittere Abrechnung mit dem amerikanischen Traum gesehen werden. Es steckt auf den zweiten Blick jedenfalls mehr darin als Nostalgie für Motorrad-Rocker.
Im Grunde genommen passiert in den Anderthalb Stunden von „Easy Rider“ nicht viel. Diese Mutter der Roadmovies erzählt sich hauptsächlich in Bildern. Das sind sowohl fantastische Landschaftsaufnahmen als auch Bilder einer Generation und der amerikanischen Gesellschaft. Untermalt wird dies perfekt durch klassischen und aussagekräftigen Rock; Songs, die längst Kult sind. So kann man wunderbar ins Schwelgen geraten, bis die Geschichte sich als nachdenklich und bedrückend entpuppt. „Easy Rider“ ist eine verdammt coole (und ziemlich zugedröhnte) Reise durch Amerika, die auch eine diskutable Botschaft enthält. Ein Film am Puls der damaligen Zeit, aber mit einer Aussage, die nicht an Aktualität verlor. Ein experimentelles Werk über die Freiheit, vor allem die mit Illusionen verbundene Suche nach ihr und der fragwürdige Glaube an sie. Eben ein Film über ein Amerika, das man sucht, aber nicht finden kann.
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