Sharkwater

Sharkwater (2006), CA
Laufzeit 89 Minuten, FSK 12, Dokumentarfilm, Kinostart 10.04.2008

6.3 Kritiker
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.8 Community
71 Bewertungen
8 Kommentare
Sharkwater - Bild 25135
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von Rob Stewart,

Ungewöhnliche Titelhelden in einer spannenden und bewegenden Geschichte: Der faszinierende, in Atem beraubend schöne Bilder umgesetzte Film SHARKWATER zeigt, wie nah Schönheit und Grausamkeit beieinander liegen und das Leben im Ozean prägen. Regisseur Rob Stewart, Fotograf und passionierter Hai-Kenner, taucht ein in die Welt eines der unergründlichsten Geschöpfe der Meere. Sie sind geheimnisvoll, unberechenbar, blitzschnell und wirken auf die meisten Menschen überaus bedrohlich. Unzählige Legenden und Mythen ranken sich um den Hai, der als vermeintlicher “Killer” die Meere unsicher macht. Stewart gelingt es, die Zuschauer ganz nah an die Haie heranzuführen und sie die Faszination der hochentwickelten Meeresbewohner aus unmittelbarer Nähe mit erleben zu lassen. SHARKWATER zeigt, wie sensibel und außergewöhnlich diese grundsätzlich friedlichen Tiere sind, deren Lebensraum immer mehr eingeschränkt und durch den Menschen grausam bedroht wird. So wurde aus diesem Film, der vor allem die Schönheit des Meeres einfangen wollte, ein rasanter Abenteuer- und Actionfilm. Denn die Fischereiindustrie zahlloser Länder ist auf der Jagd nach Haien – das heißt eigentlich nur nach ihren Flossen. Als Bestie verflucht, als Delikatesse begehrt, haben die Haie keine Lobby. Ihre Bestände wurden in den letzten Jahren bereits drastisch dezimiert. Während der Dreharbeiten gerieten Regisseur und Crew immer tiefer in ein lebensgefährliches Netz aus Kriminalität und Naturzerstörung, dessen fatale Folgen bereits deutlich sichtbar sind. Stewart gelingt mit “Sharkwater” nicht nur ein umfassendes Portrait über Wesen und Natur der Haie. Seine großartige, packend erzählte Dokumentation ist auch ein eindringliches Plädoyer für eine Neudefinition der Beziehung zwischen Mensch und Tier.

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Kritiken (2) — Film: Sharkwater

Kaltduscher: MoviezKult.de

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7.5Sehenswert

Noch vor einem halben Jahr wäre es mir niemals in den Sinn gekommen, Tier-Dokumentationen im Kino anzusehen. Dies lag zum einen an der mangelnden Qualität der Filme, zum anderen einfach daran, dass Dokumentationen schlichtweg “uncool” waren. Mit dem Überraschungshit Unsere Erde jedoch änderte sich schlagartig alles: die Menschen strömen seither in die Kinos, um die großartigen und imposanten Natur-Bilder der qualitativ hochwertigen Dokumentationen zu bestaunen. Auf diesen Zug springt nun auch Regisseur, Kamera-Mann und Tier-Aktivist Rob Stewart mit seinem Hai-Film Sharkwater auf. Doch Sharkwater ist keine simple Kopie von Unsere Erde beziehungsweise dessen TV-Original Planet Erde, sondern geht in eine erfrischend andere Richtung.

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Leni Höllerer: Die Welt, Berliner Zeitung,... Leni Höllerer: Die Welt, Berliner Zeitung,...

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5.5Geht so

Schildkröten, die zu den dunkel-melancholischen Klängen von Portishead durch das Blau des Meeres gleiten – so etwas vergisst man so schnell nicht. Manchmal langweilig und oft albern hingegen ist die Selbstinszenierung Stewards: Er setzt seine investigative Reise mit diversen Haischützern heldenhaft in Szene, schlängelt seinen Luxusbody vor der Kamera im Wasser umher und entsagt auch der Theatralik nicht.

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Kommentare (6) — Film: Sharkwater

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Brainkiller007

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine Doku über die Sicht auf Haie, die Jagd auf sie und ihre Rolle im Meer, hat schon seine Daseinsberechtigung. "....Wir sind nichts anderes als Primaten die ausser Kontrolle geraten sind...." Stammt nicht von mir aber ich musste schon lachen als der gute Mann das sagte. Bissl merkwürdige Kritik von mir egal.

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pahe

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Mich hat der Film so bewegt das ich heulen musste und so nahe am Wasser bin ich nicht gebaut^^!

Mich hat es aber echt erschüttert und auch so "negativ" bewegt das ich mich wirklich frage
IN WAS FÜR EINER VERSCH****** VOM EGOISMUS UND DEM GELD GETRIEBEN WELT LEBE ICH EIGENTLICH?

Ich habe mich nach dem Film noch lange mit dem Thema auseinander gesetzt!
und Zeit dem unterstütze ich http://www.seashepherd.org/ !

Und wenn ein Film jemanden so bewegen kann das er sich informiert und handelt ist denke ich der Sinn hinter dem Film Perfekt erfüllt!

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madmax1500

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Bewertung10.0Herausragend

Ich sehe nur das Hai eine noch grössere Lobby brauchen.Ich würde gerne jedem Wi.... die Arme und Beine abschneiden und ihn dann wieder Laufen lassen. So wie dieses Unsinnige Finning.Welcher Idiot und klein Pimmel denkt das er seine Potenz durch eine Haiflosse erhöhen kann gehört in die Hölle.

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annaberlin

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Bewertung7.0Sehenswert

Sicherlich vereinfacht Sharkwater einige Zusammenhänge erheblich und blendet wichtige Aspekte wie die Finanzierung des Rettungsboots aus (wer steckt hinter dieser Initiative). Was mir jedoch an Sharkwater gefiel, ist, dass er mit gängigen Klischees über Haie aufräumte und zeigte, wie wichtig dieser Fisch für unser Überleben ist, wie schützenswert er ist und wie wenig wir uns um unser Ökosystem kümmern. So leistet Sharkwater vor allem auch, dass wir nachdenklich werden und ökologische und biologische Zusammenhänge besser verstehen können - abgesehen davon, dass wir großartige Unterwasseraufnahmen zu sehen bekommen.

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flimmy

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich finde diesen Film wichtig! Er ist kein reiner Naturfilm, der sich darauf beschränkt, Naturaufklärung zu betreiben und auch kein Film, der mit möglichst schönen und spektakulären Naturaufnahmen protzen möchte. Das sollte dieser Film ursprünglich vielleicht mal sein, doch die letztlich dokumentierten Ereignisse während des Drehs ließen alles in eine andere Richtung abdriften.

Vor allem ist dieser Film die Dokumentation des Engagements eines passionierten Meeres-Biologen, der auf den bevorstehenden weltweiten Zusammenbruch aller Großhaipopulationen hinweist. Und das tut er aus einer sehr persönlichen Sicht, er erzählt eigentlich nur, was er im Zusammenhang mit Haien und beim Dreh dieses Filmes erleben mußte. Mir gefällt es, dass da quasi der Nachbarsjunge, einer, den jeder irgendwie kennen könnte, der Berichterstatter ist. Das macht den Film authentisch, und es läßt über alle Halbprofessionalität, über jedes verwackelte, unscharfe oder schlecht belichtete Bild hinwegsehen. Entscheidend ist die Faszination, die diese Tiere auslösen können und den unmittelbar daraus resultierenden Wunsch, sich für deren Erhalt einzusetzen. Er braucht dann gar nicht mehr den sonst üblichen moralischen Zeigefinger, den viele Fürsprecher ähnlicher Anliegen ja häufig so seltsam verschroben aussehen läßt. Entsprechend sympathisch kommt alles rüber, dieser Film heimste eine Vielzahl an Preisen ein, international.

Ich mußte während meines Studium Haie sezieren und spätestens seitdem habe ich mich von einer ähnlichen Faszination anstecken lassen: Haie sind von so einer schlichten aber absolut perfekten Eleganz, dass man nur ehrfürchtig staunen kann. Eines der Erfolgsmodelle der Evolution, die seit ca. 400 Millionen Jahren an der Spitze der Nahrungsketten in den Weltmeeren präsent sind. Die Saurier waren da mit ihrer ca. 130 Millionen Jahre dauernden Landpräsenz nur eines von mehreren Zwischenspielen...

Dieser Film ist wichtig! Und er ist sogar sehr sehenswert und sympathisch.

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emily

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zuerst war ich von Sharkwater gar nicht begeistert und starrte bestimmt 20 Minuten mehr oder minder genervt auf den Fernseher denn der Protagonist Rob Stewart zählte nur die üblichen Fakten über Haie auf, die ich doch schon des öfteren gehört habe, wie das Haie gar nicht gefährlich sind und das mehr Leute durch Elefanten, Krokodile und Tiger umkommen usw...außerdem sind Haie ja sooo harmlos. Sie sind viel mehr seine Freunde, die ihm nie was tun würden (erinnerte mich stark an den "Grizzly Men"). Plötzlich nahm die Doku aber eine Wendung und entwickelte sich vom durchschnittlichen Tierfilm zu einem waschechten Ökokrimi. Rob Stewart führt den Zuschauer in die gewaltigen und grausamen Dimensionen des Haifangs ein, bei dem die Haie ausschließlich zu dem Zweck gefangen und getötet werden um ihnen ihre Flossen abzuschneiden, denn diese gelten in China als Delikatesse und Statussymbol und bringen den Fischern viel Profit. Hierbei wird so viel und brutal gefischt, dass sich die Haipopulation um mittlerweile 90% reduziert hat. Da das Ganze aber einen gewaltigen Gewinn abwirft interessiert sich keiner für die Konsequenzen. Wie sich die Vernichtung der Haie auf unser Ökosystem auswirken wird, kann man hierbei nur erahnen.
Der Film zeigt deutlich wie arrogant und eigennützig wir Menschen mit der Erde umgehen, dass dies nicht lange gut gehen kann wird in der Doku immer wieder betont.
Ich kann jedem dem Film nur ans Herz legen, muss aber dazu sagen, dass die gezeigten Tatsachen nicht leicht zu verdauen sind und einem ins Gedächtnis gerufen wird in welcher kurzen Zeitspanne (ca. 100 Jahre, während die Haie schon vor den Dinos existierten) der Mensch die Natur schon zerstört hat. Das dies irgendwann Konsequenzen zeigen wird, lässt sich mehr als leicht ausmalen.

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